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  • Kälteeinbruch: Chaos auf Frankreichs Straßen

    Kälteeinbruch: Chaos auf Frankreichs Straßen

    Schnee und Eis überraschten die Autofahrer in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 9. Januar, und führten zu dutzenden Kilometern Stau in der Region Ile-de-France. Mehr als 1.000 Menschen steckten in ihren Autos fest.

    Die Schneefälle überraschten die Franzosen in der Nacht. Dienstag, der 9. Januar, war bisher der kälteste Tag der Woche und 11 Departements wurden von Météo France unter die Alarmstufe Orange für Hochwasser und Schnee-Glatteis gesetzt. Schnee und Eis sorgten für große Probleme auf den Straßen: Mehr als 1.000 Autofahrer steckten in der Nacht auf den Autobahnen A12 und A13 in der Region Ile-de-France in mehr als 150 Kilometern Stau fest.

    Auf den Straßen und Autobahnen warteten die Autofahrer geduldig auf die Ankunft der Streu- und Schneeräumfahrzeuge, erhielten aber keine Informationen über den Fortschritt der Räumarbeiten. In den Staus machte sich Verärgerung breit: „Nicht einmal zwei Zentimeter Schnee, es sieht aus, als hätten wir 40 Zentimeter. Das ist doch alles Quatsch. Die meisten Leute können nicht mit Schnee umgehen und das Ergebnis ist das“, beklagte ein Autofahrer, der im Stau feststeckte, gegenüber dem Sender Franceinfo.

  • Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Die Gebühren für Bankdienstleistungen werden laut einer Studie des Berufsverbands CLCV in diesem Jahr wieder steigen: im Durchschnitt zwischen 2,5 und 3 %.

    Die Gebühren der Banken in Frankreich werden ab Februar 2024 wieder steigen. Ein Paar, das das gleiche Konto und zwei Bankkarten nutzt, wird im Jahr 2024 durchschnittlich 147,80 Euro für Bankgebühren ausgeben, was bis zu +3 % bedeutet. Die Steigerungen sind vor allem auf höhere Kontoführungsgebühren, zusätzliche Gebühren bei Abhebungen am Geldautomaten und teurere Bankkarten zurückzuführen.

    Zu Online-Banken wechseln?
    Für (Ehe)Paare, die ein gemeinsames Konto nutzen, gelten die besten Tarife der traditionellen Banken bei: BNP Paribas, Crédit coopératif-Gruppe, CCF, Caisse d’épargne und Crédit agricole. Kunden, denen auch hier die Gebühren zu teuer sind, wechseln immer öfter zu einer Onlinebank, mit Gebühren von 0 Euro.

  • Gabriel Attal: „Die Franzosen können auf mich zählen…“ Die ersten Worte des neuen Regierungschefs

    Gabriel Attal: „Die Franzosen können auf mich zählen…“ Die ersten Worte des neuen Regierungschefs

    Die Amtsübergabe zwischen Elisabeth Borne und ihrem Nachfolger Gabriel Attal fand am Dienstag um 14.30 Uhr statt. Hier sind die markantesten Sätze aus ihren Reden. Nachdem der neue französische Premierminister Gabriel Attal zu Fuß zu seinem Amtssitz im Palais Matignon gegangen war, traf er seine Vorgängerin Elisabeth Borne im Hof des Palais in Anwesenheit von rund 100 Personen. Vorgängerin und Nachfolger unterhielten sich eine Viertelstunde lang im Inneren des Gebäudes, bevor sie vor die Öffentlichkeit traten, um ihre Reden zu halten. Élisabeth Borne ist „stolz auf die geleistete Arbeit“.Die ehemalige Premierministerin dankte ihrem Regierungsteam, dank dessen sie „die notwendigen Reformen durchführen“ konnte, sowie den Abgeordneten der Mehrheit, den lokalen Abgeordneten, den Verbänden und den Sozialpartnern, mit denen sie „stets eine Beziehung des Vertrauens und des Respekts“ unterhalten habe. „Jeden Tag als Ministerin und Premierministerin habe ich meine ganze Energie darauf verwendet…

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  • Lebensende: Emmanuel Macron plant zwei Gesetze zur Palliativmedizin und zur aktiven Sterbehilfe

    Lebensende: Emmanuel Macron plant zwei Gesetze zur Palliativmedizin und zur aktiven Sterbehilfe

    Der Präsident der Republik hatte Ende Dezember zunächst angekündigt, sich bei diesem heiklen Thema „Zeit zu nehmen“. Bei einer Neujahrsfeier für religiöse Führer am Montag, dem 8. Januar, stellte Emmanuel Macron klar, dass es im Januar und im Frühjahr zwei separate Gesetzentwürfe zum Thema Lebensende geben werde. Dies erfuhr der Sender Francenfo am Dienstag, dem 9. Januar, von mehreren Teilnehmern der Neujahrsfeier und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Croix. Der Staatschef plant demnach für Januar einen Text über „die Entwicklung eines Regelwerks der Palliativmedizin“ und einen weiteren Text „im Frühjahr über die aktive Hilfe beim Sterben für sehr präzise Situationen“, so einer der Teilnehmer. In seinem Abschlussbericht, der nach dreimonatigen Debatten Anfang April 2023 veröffentlicht wurde, hatte sich der sogenannte „Bürgerkonvent zum Lebensende“ für eine aktive Sterbehilfe ausgesprochen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Im August hatte Agnès Firmin Le Bodo, di…

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  • Einwanderungsgesetz: Gewerkschaften rufen zu“beispiellosem“ Marsch am 21. Januar auf

    Einwanderungsgesetz: Gewerkschaften rufen zu“beispiellosem“ Marsch am 21. Januar auf

    Die Generalsekretärin der Gewerkschaft CGT war am Dienstag Gast des Senders Franceinfo. Das Ziel ist es, zu sagen: „Das ist nicht Frankreich“, sagt Sophie Binet, Generalsekretärin der Gewerkschaft CGT, am Dienstag, dem 9. Januar auf dem Sender Franceinfo. Sie organisiert zusammen mit 200 Persönlichkeiten, anderen Gewerkschaften und Vereinen am 21. Januar einen Bürgermarsch gegen das neue Einwanderungsgesetz, das ihrer Meinung nach „die Werte der Republik zutiefst angreift“. „Frankreich, das ist Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, so die CGT-Chefin. „Frankreich, das sind nicht Hassreden, Stigmatisierungen und das Ausspielen von Gegensätzen. Es ist dieses Zusammenleben im Alltag, das unsere Stärke ausmacht“. Binet kündigte außerdem die Einrichtung einer Website, http://21janvier.fr, an, auf der man Märsche und Versammlungen in der Nähe seines Wohnortes finden und selbst welche organisieren kann. Dieser Aufruf sei „beispiellos“, so die Generalsekretärin der CGT, da er Hund…

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  • 120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    Man muss „alle leeren Gebäude finden, sie einrichten und von den Vereinen verwalten lassen“, fordert der Generaldelegierte der Stiftung, Christophe Robert.

    „Das ist eine gute Nachricht, aber jetzt muss es sehr schnell gehen, um diese Plätze zu schaffen“, reagierte der Generaldelegierte der Fondation Abbé Pierre, Christophe Robert, am Dienstag, dem 9. Januar, auf dem Sender Franceinfo auf die Ankündigung des Ministers für Wohnungsbau Patrice Vergriete vom Montag. Vergriete kündigte an, dass zusätzliche Mittel in Höhe von 120 Millionen Euro bereitgestellt würden, um „das System der Notunterkünfte zu stärken“, in einer Zeit, in der Frankreich einen heftigen Kälteeinbruch erlebt.

    „Wir fordern die Regierung auf, mit den Präfekten Notfallzellen einzurichten, um alle leeren Gebäude zu finden, sie einzurichten und von Vereinen verwalten zu lassen“, forderte der Generaldelegierte der Stiftung Abbé Pierre, Christophe Robert. Er beschreibt eine „wirklich angespannte Situation“.

    „In den letzten Wochen gab es ungefähr 5.300 Personen, die die Notrufnummer 115 anriefen und denen keine Hilfe angeboten werden konnte, darunter mehr als 1.300 Kinder.“ (Christophe Robert Generaldelegierter der Fondation Abbé Pierre gegenüber Franceinfo).

    Dabei sind diejenigen, für die die Notrufnummer keine Option mehr ist, noch gar nicht berücksichtigt. Denn: „Wir wissen, dass zwei Drittel der Obdachlosen sie nicht mehr anrufen, weil sie dort keine Hilfe finden. Seit Monaten schlagen wir Alarm, um zu erklären, dass vor allem in den Großstädten Tausende die Notrufnummer 115 anrufen, weil sie nicht wissen, wo sie schlafen sollen, wenn es Abend wird“, betont Robert.

  • Winterwetter: 10 Departements unter Alarmstufe Orange am Dienstag – Probleme auf den Straßen im Norden

    Winterwetter: 10 Departements unter Alarmstufe Orange am Dienstag – Probleme auf den Straßen im Norden

    Meteo France hat 10 Departements wegen der Gefahr von Schnee und Glatteis auf die Warnstufe Orange gesetzt. Der Verkehr ist am Dienstagmorgen in Teilen Frankreichs stark beeinträchtigt, insbesondere in der Region Ile-de-France: Zwei Autobahnachsen – die A12 und die A13 – wurden gesperrt. Zwei weitere Departements wurden wegen Hochwassergefahr erneut auf die Warnstufe Orange gesetzt: Nord und Pas-de-Calais.

    Die Kälte nimmt am Dienstag, den 9. Januar, im Nordosten Frankreichs und im Zentralmassiv zu. Sechs Departements im Nordwesten wurden auf die Warnstufe Orange gesetzt. Der heutige Tag soll der kälteste dieser Woche in Frankreich werden.

    Metéo France gab in seinem neuen Wetterbericht am Dienstag bekannt, dass die Departements Manche, Essonne, Eure-et-Loir, Isère, Savoie und Haute-Savoie zu den Departements Yvelines, Essonne, Calvados, Orne und Eure hinzukommen, die seit Dienstagmorgen auf die Warnstufe Orange Schnee / Glatteis gesetzt wurden. In den Departements Nord und Pas-de-Calais herrscht aufgrund der Hochwassergefahr erneut die Warnstufe Orange.

    Am Dienstag werden gefühlte Temperaturen zwischen -5°C und -10°C in einem großen nordöstlichen Drittel Frankreichs erwartet, verbunden mit Hochwassergefahr in den Regionen Nord und Pas-de-Calais.

    „Eine Schneeachse erstreckt sich von der Pariser Region bis zur Basse-Normandie. Die gefallenen Schneemengen werden höher sein als ursprünglich erwartet. Es bildet sich auch Straßenglätteplatte“, so Météo France. „Der Schnee erreicht heute Nacht die Ile-de-France. Alle Streu- und Schneemaschinen der Straßendirektion sind mobilisiert. Höchste Wachsamkeit ist geboten“, warnte Verkehrsminister Clément Beaune auf X.

    „Der Verkehr ist sehr schwierig, insbesondere auf der N118, der A12 und der A13, die zwischen Orgeval und Rocquencourt in beiden Richtungen gesperrt ist“, maldete die Präfektur der Region Ile-de-France.

    Um 05:30 Uhr wurden 5 cm Schnee in Caen-Carpiquet, 3 cm in Toussus-le-Noble und Evreux, 2 cm in Paris-Montsouris und Trappes gemessen, berichtet Météo-France. „Die erwarteten Schneemengen in der Basse-Normandie liegen in der Größenordnung von 5 bis 8 cm, könnten aber punktuell 10 cm erreichen“.

    „Im Norden des Landes verstärkt der sich ausbreitende Nordostwind die Kälte. Die Nachttemperaturen sind frostig“. In den Regionen Hauts-de-France, Grand Est, Bretagne, Auvergne und Limousin wird es -7°C bis -4°C Grad geben, im Rest des Landes -5°C bis -2°C Grad, so die Prognose des Wetterdienstes. Am Dienstagmorgen werden nur an der Côte d’Azur und auf Korsika positive Temperaturen verzeichnet, mit Tiefstwerten zwischen 3 und 7 Grad und Höchstwerten von 8 bis 14 Grad. In den Departements Drôme, Isère, Ain und Jura wird Schnee fallen. Achtundvierzig Departements auf der Warnstufe Gelb für „große Kälte“ (zweite von vier Stufen) und in den Departements Nord und Pas-de-Calais gilt weiterhin die orangefarbene Warnstufe „Hochwasser“.

    In Blendecques (Pas-de-Calais), einer der Gemeinden, die letzte Woche schwer von Überschwemmungen betroffen waren, hat der Frost den Schlamm in den Straßen festgefroren.

  • Der kometenhafte Aufstieg von Gabriel Attal zum jüngsten Premierminister Frankreichs

    Der kometenhafte Aufstieg von Gabriel Attal zum jüngsten Premierminister Frankreichs

    Der am Dienstag zum Premierminister ernannte Gabriel Attal wird mit 34 Jahren zum jüngsten Regierungschef in der Geschichte der Französischen Republik. Ein spektakulärer Aufstieg für den Mann, der in den letzten Wochen zum beliebtesten Macronisten geworden ist. „Fehlerfrei“, „guter Schüler“, „die beste Verkörperung der macronistischen DNA“: Das Phänomen Gabriel Attal, 2018 bereits jüngstes Mitglied der Regierung und dann jüngster Bildungsminister, wurde als Nachfolger von Élisabeth Borne jetzt von Emmanuel Macron zum jüngsten Premierminister Frankreichs berufen. Gabriel Attal ist drei Jahre jünger als damals Laurent Fabius, als François Mitterrand ihn vor vierzig Jahren zum jüngsten Premierminister Frankreichs ernannte, und wird jetzt die schwierige Aufgabe haben, die etwas fusslahme 2. Amtszeit Macrons wieder in Schwung zu bringen. Attal muss insbesondere mit der nur relativen Mehrheit der Macronisten in der Nationalversammlung zurechtkommen und die Reihen des Präsidentenlagers, das v…

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  • Frankreich hat einen neuen Premierminister: Élisabeth Borne hat die Amtsgeschäfte an Gabriel Attal übergeben

    Frankreich hat einen neuen Premierminister: Élisabeth Borne hat die Amtsgeschäfte an Gabriel Attal übergeben

    Bildungsminister Gabriel Attal wurde von Präsident Emmanuel Macron zum Premierminister ernannt und ist damit mit 34 Jahren der jüngste Regierungschef des Landes. Er tritt die Nachfolge von Élisabeth Borne an und ist Teil einer Regierungsumbildung, die dem Rest der fünfjährigen Amtszeit eine neue Dynamik verleihen soll. Bildungsminister Gabriel Attal wurde von Emmanuel Macron zum neuen Premierminister ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Élisabeth Borne an. Der Élysée-Palast bestätigte vor wenigen Stunden, dass Emmanuel Macron ihn beauftragt hat, „eine Regierung zu bilden“.Mit 34 Jahren wird Gabriel Attal der jüngste Premierminister Frankreichs und bricht den bisherigen Rekord von Laurent Fabius, der 1984 im Alter von 37 Jahren als Premierminister berufen wurde. Élisabeth Borne reichte am Montagabend nach 20 Monaten den Rücktritt ihrer Regierung ein. Die ehemalige Regierungschefin geht mit dem Gefühl, „ihre Pflicht erfüllt zu haben“, trotz aller politischen Turbulenzen, die durch …

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  • Kulturelle Unterschiede und Integration: Eine Herausforderung für Deutsche in Frankreich

    Kulturelle Unterschiede und Integration: Eine Herausforderung für Deutsche in Frankreich

    Frankreich, mit seinen malerischen Landschaften, der reichen Geschichte und der weltberühmten Küche, gilt als eines der begehrtesten Länder für Auswanderer aus aller Welt. Unter ihnen befinden sich auch viele Deutsche, die aus beruflichen Gründen, aus Liebe oder einfach aus der Sehnsucht heraus, in einem der kulturell vielfältigsten Länder Europas zu leben, den Weg über den […]

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