Die SNCF verkauft ab diesem Mittwoch, 24. Januar, verbilligte Fahrkarten für die TGV Inoui und die Intercités-Züge für den Frühling. Die Fahrkarten für die Ouigo-Hochgeschwindigkeitszüge sind bereits im Verkauf. Das Verkaufsvolumen ist am Tag des Verkaufsstarts immer sehr hoch.
Möchten Sie zwischen dem 25. März und dem 22. Mai einschließlich in Frankreich mit dem Zug fahren? Beeilen Sie sich, verbilligte Fahrkarten werden seit diesem Mittwochmorgen von der SNCF zum Verkauf angeboten. Der Verkauf hat heute für die TGV Inoui und die Intercités-Züge in ganz Frankreich begonnen.
Seit diesem Mittwochmorgen werden auch TGV-Fahrkarten nach Spanien (TGV Inoui), Italien (TGV Inoui), Deutschland (DB-SNCF) und in die Schweiz (TGV Lyria) verkauft. Die SNCF erinnert ihre Kunden übrigens daran, dass sie seit der Einführung des Angebots TGV Inoui France-Espagne im Dezember 2022 auch die Carte Liberté zwischen Frankreich und Spanien nutzen können.
Reservierungen für OUIGO Hochgeschwindigkeitszüge sind bis zum 5. Juli möglich.
Während sich seine Kinder seit einigen Wochen einen Familienkrieg liefern, gibt der Gesundheitszustand von Alain Delon immer mehr Anlass zur Sorge.
Als Gendarmen der Section de recherches (SR) ihn im Juli letzten Jahres in seinem Haus in Douchy (Loiret) besuchten, fanden sie den Schauspieler sehr geschwächt vor. Er war unfähig, zusammenhängende Sätze zu bilden, wie die Zeitung Le Parisien am Dienstag, dem 24. Januar, berichtete. Einem Mediziner, der den französischen Kino- und Fernseh-Star, dessen Gesundheit seit einem Schlaganfall im Jahr 2019 geschwächt ist, untersuchen sollte, erklärte er: „Ich will sterben, das Leben ist vorbei“.
Alain Delon wurde damals von Ermittlern sowie dem Mediziner besucht, um festzustellen, ob der Schauspieler Opfer von Vernachlässigung geworden ist. Von den drei Delon-Kindern war eine Klage gegen seine Betreuerin und Haushälterin Hiromi Rollin eingereicht worden. Der Arzt attestierte zu diesem Zeitpunkt einen „physischen und psychischen Erschöpfungszustand“.
Nach Einschätzung des Mediziners hat sich der Gesundheitszustand von Alain Delon zwischen September 2021 und Juni 2022 signifikant verschlechtert und es wurde mangelnde Urteilsfähigkeit im Zusammenhang mit einer Verlangsamung des Denkens und Schwierigkeiten bei der Lösung seiner familiären Probleme zum Zeitpunkt der Untersuchung im Juli 2023 festgestellt. In seinem Bericht hebt der Arzt einen geringen Lebenswillen hervor.
Laut den Schlussfolgerungen der Staatsanwaltschaft von Montargis wurden bei den Ermittlungen allerdings keine Spuren von Gewalt durch die Haushälterin Hiromi Rollin gegen Alain Delon aufgedeckt. Der Staatsanwalt von Montargis, Jean-Cédric Gaux, erklärte: „Der Straftatbestand des Missbrauchs oder Vernachlässigung scheint nicht erfüllt zu sein.“
Unter den französischen Landwirten wächst die Wut. Durch Überalterung und immer schwierigeren wirtschaftlichen Aussichten ist der gesamte Sektor in Gefahr.
Mit einem Durchschnittsalter von 51,4 Jahren altert die Bauernschaft Frankreichs deutlich. Laut der im Jahr 2020 durchgeführten Volkszählung waren die französischen Landwirte im Jahr 2020 durchschnittlich 51,4 Jahre alt. Insgesamt werden bis 2026 fast 200.000 von ihnen in den Ruhestand gehen.
Gleichzeitig können es sich junge Menschen nicht mehr leisten, in landwirtschaftliches Eigentum zu investieren: „Die Rückzahlungen, die ein Junglandwirt in den ersten Jahren leisten muss, werden im Vergleich zur Rentabilität seines Betriebs zu hoch“, sagt Alessandra Kirsch, Doktorin der Agrarökonomie gegenüber dem Sender France 24. Junge Menschen, die in die Landwirtschaft einsteigen wollen, müssen Hunderttausende oder sogar Millionen Euro investieren, um einen Beruf auszuüben, der als schwierig gilt und eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden, Bereitschaftsdienste, wenig Urlaub und ein schwankendes Einkommen mit sich bringt. „Man muss Perspektiven für eine Arbeit unter besseren Bedingungen bieten“, meint Yohann Barbe, Rinderzüchter in den Vogesen und Vorstandsmitglied des französischen Bauernverbands FNSEA (Fédération nationale des syndicats d’exploitants agricoles). „Wir haben das Glück, im Kontakt mit der Natur zu arbeiten, aber das muss sich auch finanziell auszahlen.“
100.000 landwirtschaftliche Betriebe weniger in 10 Jahren. Frankreich hat zwischen 2010 und 2020 fast 21 % seiner landwirtschaftlichen Betriebe verloren. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Ingenieurin Alessandra Kirsch sieht zwei Faktoren, die dieses Phänomen erklären: „Es gibt große Schwierigkeit, einen Hof zu übergeben, was einerseits mit dem Preis, den die Betriebe wert sind, und andererseits mit dem Mangel an Übernahmekandidaten zusammenhängt. Hinzu kommt, dass der Wert der landwirtschaftlichen Produktion im Laufe der Zeit abnimmt: Um gleichbleibendes Einkommen zu produzieren, braucht man zunehmend mehr Kapital und mehr Arbeit. Das Ergebnis sind größere Bauernhöfe, die mehr Mitarbeiter beschäftigen, ohne mehr zu verdienen“. Dies erklärt zum Teil, warum die landwirtschaftliche Nutzfläche (LNF) zwischen 2010 und 2020 nahezu unverändert blieb und landesweit nur um knapp 1 % zurückging, obwohl die Anzahl der Betriebe stark abnahm.
43 % höheres Selbstmordrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Laut der Versicherungsgesellschaft Mutuelle sociale agricole (MSA) haben die Versicherten in der Landwirtschaft ein deutlich höheres Risiko, durch Selbstmord zu sterben, als die Allgemeinbevölkerung. Im Jahr 2020 war das Suizidrisiko bei den MSA-Versicherten im Alter von 15 bis 64 Jahren um 43,2 % höher als bei den Versicherten aller anderen französischen Sozialversicherungssysteme.
17,4 % der landwirtschaftlichen Haushalte leben unter der Armutsgrenze In Frankreich ist der Anteil der landwirtschaftlichen Haushalte, die unter der Armutsgrenze leben, laut dem Statistikamt Insee höher als bei Arbeitern (13,9 %) und Angestellten (12,1 %) und fast doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung (9,2 %). Für Experten ist dies auf eine hohe Volatilität des landwirtschaftlichen Einkommens zurückzuführen: Die Marktpreise können sich innerhalb weniger Wochen ändern und eine Klimakatastrophe kann eine Ernte innerhalb weniger Stunden zunichte machen. In anderen Berufen können Arbeitnehmer ihr Gehalt aushandeln, einen Verkaufspreis festlegen und Einkommens-Prognosen erstellen. In der Landwirtschaft wissen die Bauern erst, wie hoch Ihr Einkommen sein wird, wenn sie geerntet und verkauft haben, und sie legen ihre Preise auch nicht selbst fest.
Mit 214 Euro pro Tonne Weizen befinden sich die Getreidepreise derzeit im freien Fall. Das Beispiel Getreide spricht in dieser Hinsicht für sich. Mit 214 Euro pro Tonne erreichte der Weizenpreis im Dezember 2023 laut der europäischen Börse Euronext den niedrigsten Stand seit September 2021. Zum Vergleich: Im Mai 2022 war der Preis noch doppelt so hoch.
🌾 A 214 €/t, le blé @euronext a touché son plus bas niveau depuis juillet 2021.
👁 Oui il y a eu des opportunités mais oui sur ces niveaux, la grande majorité de la ferme France ne couvre pas son coût de production.
Der Rückgang der Weizenpreise ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einerseits kann es sich Russland, das über große Lagerbestände verfügt, leisten, Weizen zu einem ultra-kompetitiven Preis zu verkaufen.
Gleichzeitig war die Saison für die französischen Landwirte sehr schlecht: „Die Aussaatbedingungen waren sehr schlecht, es war schwierig, mit Traktoren in die damals zum Teil überschwemmten Felder zu fahren, um den Boden vorzubereiten und den richtigen Zeitpunkt zum Säen zu bestimmen“, erklärt Alessandra Kirsch. „Wir erwarten also eine schwache Ernte in Kombination mit Preisen, die unter den Produktionskosten liegen.“
In Frankreich wurden im Jahr 2023 etwa 142.500 Asylanträge registriert, was einem Anstieg von fast 9% im Vergleich zu 2022 entspricht, wie das französische Amt für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen am Dienstag mitteilte. Dieser Anstieg bleibt allerdings „deutlich unter dem EU-Durchschnitt“.
Die Zahl der Anträge auf Asyl stieg in Frankreich im letzten Jahr weiter an und erreichte mit etwa 142.500 Antragstellern den höchsten je gemessenen Stand, wie die französische Behörde für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (Ofpra) am Dienstag, dem 23. Januar mitteilte.
Mit einem Anstieg von 8,6% im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, reiht sich Frankreich in die Dynamik steigender Schutzanträge ein, die auch bei den europäischen Nachbarn verzeichnet wird.
„Im Jahr 2023 wurden bei der Ofpra in allen Verfahren zusammengenommen fast 142.500 Anträge auf internationalen Schutz gestellt. Darunter waren rund 123.400 Erstanträge auf Asyl“, schrieb das für die Zuerkennung des Flüchtling…
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Die mumifizierte Leiche eines Mannes wurde am frühen Dienstagmorgen inmitten von einem Berg von Abfällen in einer Wohnung in Toulouse gefunden.
Weil er seit einiger Zeit nichts mehr von seinem Mieter gehört hatte, rief der Besitzer einer Wohnung die Feuerwehr an. Seit mehreren Monaten hatte der Besitzer die Miete für seine Wohnung, die von einem 59-jährigen Mann gemietet worden war, nicht mehr erhalten. Daher beschloss er Anfang der Woche, die Feuerwehr anzurufen, um die Wohnung in der Rue Jean-Mermoz in der Nähe des Bagatelle-Viertels in Toulouse öffnen zu lassen.
Die Rettungskräfte setzten eine große Leiter ein und gelangten durch ein halboffenes Fenster in die Wohnung. Dort fanden sie Berge von Abfällen und große Mengen anderer Gegenständen vor. Offensichtlich litt der Mieter unter dem Diogenes-Syndrom.
Inmitten der Müllberge fanden die Feuerwehrleute den mumifizierten Körper des 50-Jährigen. Der Mann hatte allein in der Wohnung gelebt und war vermutlich schon vor mehreren Jahren verstorben.
Eine Autopsie wurde anberaumt, um die genaue Todesursache zu ermitteln.
Zum Abschluss der ersten 6 Artikel über den Klimawandel wollen wir heute noch einige Grundlagen ansprechen, die man kennen muss, um die Mechanismen in unserer Atmosphäre und damit auch die Mechanismen hinter dem Klimawandel verstehen zu können.
In unserem ersten Artikel haben wir über einige der natürlichen Kräfte gesprochen, zum Beispiel Vulkanausbrüche die Partikel in die Atmosphäre blasen, die einerseits einen Teil des einfallenden Sonnenlichts blockieren und andererseits unser Klima auf die gleiche Weise beeinflussen können, wie fahrende Autos, die tonnenweise CO2 in die Atmosphäre emittieren.
Woher wissen wir also, welche Veränderungen tatsächlich den beobachteten Klimawandel verursachen?
Dafür ist diese Abbildung aus dem IPCC*-Bericht hilfreich, die die relativen Auswirkungen verschiedener natürlicher und menschlicher Einflüsse auf das Klima der Erde zusammenfasst.
Wie kann man dieses Diagramm lesen? Nun, es gibt Erwärmungsfaktoren und kühlende Faktoren, sowohl natürliche als auch menschliche. Zum Beispiel ist der Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe ein erwärmender Faktor. Andererseits bilden sich durch die Verschmutzung mit Feinstäuben, die in die Atmosphäre gelangen, Aerosole, die einen Teil des Sonnenlichts zurück ins All reflektieren. Letzteres ist auch eine vom Menschen verursachte Umweltbelastung, die hinsichtlich des Klimawandels aber einen kühlenden Faktor darstellt, der die Erwärmung durch Treibhausgase ein wenig ausgleicht. Ein natürlicher Faktor sind Vulkanausbrüche, die einen Staubmantel in hohen Luftschichten erzeugen und damit die Erdoberfläche abkühlen können, und Veränderungen in der Sonneneinstrahlung. Wenn die Sonne heller wird, ist das ein wärmender Einfluss auf die Erdoberfläche. Wenn die Sonne weniger hell ist, hat das einen kühlenden Einfluss auf die Oberfläche.
Das alles zusammen nennen die Wissenschaftler Strahlungsantriebe, und einige von ihnen sind wärmende und einige von ihnen sind kühlende Faktoren.
Was wir aber aus dieser Grafik mitnehmen können ist, dass die anthropogenen Einflüsse, also die menschliche Beeinflussung unseres Klimas, der dominierende Faktor ist. Und er wirkt hauptsächlich in Richtung Erwärmung.
Emissionen von Feinstäuben und Aerosolen können auch einen kühlenden Einfluss auf unser Klima haben.
Neben den Strahlungsantrieben gibt es als zweite wichtige Grundlage der Klimaveränderungen die sogenannten Rückkopplungsmechanismen.
Ohne den Einfluss dieser Rückkopplungsmechanismen wäre die Reaktion des Klimas auf die als Strahlungsantriebe bezeichneten Erwärmungs- oder kühlenden Faktoren viel schwächer. Rückkopplungsmechanismen sind Mechanismen innerhalb des Klimasystems, die entweder eine negative Rückkopplung abschwächen oder eine positive Rückkopplung verstärken.
Eine positive Rückkopplung ist eine, die die Wirkung der Einflüsse verstärkt. Ein Beispiel dafür ist die Wasserdampf-Rückkopplung. Eine sich erwärmende Atmosphäre kann größere Mengen an Wasserdampf und Feuchtigkeit aufnehmen. Da Wasserdampf aber, wie wir bereits gesehen haben, ein starkes Treibhausgas ist, führt dies zu einer weiteren Erwärmung – eine Spirale beginnt. Dies ist eine der wichtigsten positiven Rückkopplungen im Klimasystem der Erde.
Eis und Schnee der Gletscher reflektieren die Sonneneinstrahlung direkt zurück in den Weltraum
Ein weiteres Beispiel ist die Eis Albedo-Rückkopplung. Wenn sich die Oberfläche der Erde erwärmt, tauen Eis und Schnee immer stärker ab, was zu weniger Reflexion und größerer Absorption der einfallenden kurzwelligen Sonnenstrahlung führt, eine weitere wichtige positive Rückkopplung.
Wo Eis und Schnee abgetaut sind, erwärmt sich die Erdoberfläche schneller und stärker.
Je wärmer die Erdoberfläche, desto weniger Eis und Schnee reflektieren die Sonneneinstrahlung – und die einfallende Strahlung kann die Erdoberfläche stärker erwärmen. Auch hier setzt sich eine Art Spirale in Gang…
Dann gibt es noch die Strahlungsrückkopplung der Wolken. Hier gibt es, auch das haben wir schon gesehen, verschiedene konkurrierende Effekte, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Zum Beispiel, wenn eine wärmere Atmosphäre mehr niedrige Wolken produziert, ist die primäre Auswirkung dieser größeren Wolkendecke, dass mehr Sonnenstrahlung ins All reflektiert wird. Ein kühlender Effekt also, der eine negative Rückkopplung darstellt. Auf der anderen Seite, wenn eine wärmere Atmosphäre mehr hohe Wolken produziert, wie z.B. Zirruswolken, besteht die primäre Auswirkung dieser dünnen, hohen Wolken darin, einen Großteil der ausgehenden langwelligen terrestrischen Strahlung abzufangen während sie für die einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung weitgehend transparent bleiben – und dadurch den Treibhauseffekt zu verstärken. Ein wärmender Effekt also, der eine positive Rückkopplung darstellt.
Der Nettoeffekt all dieser Rückkopplungen ist laut IPCC* insgesamt positiv und führt dazu, die Erwärmung der Erdoberfläche zu erhöhen.
Und warum ist das alles so wichtig?
Die Klimawissenschaft befasst sich mit der Frage, wie viel Erwärmung passiert, wenn man die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erhöht. Jedoch, wie wir gesehen haben: Wie viel Erwärmung passiert hängt eben nicht nur von der Erhöhung der Treibhausgaskonzentration ab, sondern auch von all den Rückkopplungsmechanismen, die wir gerade betrachtet haben.
Nun müssen wir noch über die Rolle des sogenannten Kohlenstoffkreislaufs sprechen. In der Vergangenheit haben die Klimamodellierer Experimente durchgeführt, bei denen sie die Konzentration von Treibhausgasen in ihren Modellen erhöhten und dann die erwartete Erwärmung berechneten. Aber diese Konstruktion ist künstlich und ungenau, weil Aktivitäten wie das Verbrennen fossiler Brennstoffe nicht direkt die Konzentration von Kohlendioxid oder anderen Treibhausgasen beinflussen, sondern sie beeinflussen stattdessen die atmosphärischen Emissionen, die mit dem Klimasystem interagieren.
Wie wir hier sehen können, interagieren der Ozean, die terrestrische Biosphäre und die marine Biosphäre – das Leben auf der Erde – alle mit der Atmosphäre im so genannten globalen Kohlenstoffkreislauf.
Für unsere Zwecke ist wichtig zu wissen, dass, wenn wir Kohlendioxid in die Atmosphäre einbringen indem wir fossile Brennstoffe verbrennen, zumindest ein Teil dieses Kohlendioxids vom Klimasystem absorbiert wird, entweder durch Bäume und Wälder an Land oder durch Meereslebewesen wie Plankton und Algen im Ozean. Und es stellt sich heraus, dass der Ozean, die marine Biosphäre und die terrestrische Biosphäre bisher fast die Hälfte des CO2 absorbiert haben, das wir in die Atmosphäre abgegeben haben. Das führt dazu, dass die CO2 Konzentrationen nicht so schnell gestiegen sind als es der Fall gewesen wäre, wenn das gesamte Kohlendioxid in der Atmosphäre verblieben wäre.
Aber, und das ist der Haken an der Sache, die Aufnahme des Kohlenstoffs im Ozean und an Land bleibt nicht unbedingt konstant. Es könnte eine Sättigung eintreten und Ozeane und Wälder könnten irgendwann nicht mehr in der Lage sein, weiter die bisherige Menge an Kohlenstoff aufzunehmen. Und wenn das passiert, dann wird die Anreicherung der Atmosphäre mit Kohlenstoff plötzlich in die Höhe schnellen.
Ausserdem schieben wir noch ein weiteres grosses Risiko vor uns her: Wenn die Permafrost-Böden tauen, wenn wir die eisigen Tiefen der Weltmeere erwärmen, dann wird das Methan, das das dort eingeschlossen ist, in die Atmosphäre entweichen.
In Permafrost-Böden und den eisigen Tiefen der Weltmeere sind riesige Mengen Methan eingeschlossen, die bei Erwärmung entweichen werden.
Und Methan ist ein noch stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid. Wenn das also passiert, wenn die Erwärmung der Erdoberfläche die Freisetzung von grossen Mengen Methan auslöst, dann wird das den Treibhauseffekt dramatisch verstärken.
Das also sind die so genannten Kohlenstoffkreislauf-Rückkopplungen, bei denen CO2 oder Methan durch die Erwärmung des Klimasystems selbst freigesetzt wird, was den Treibhauseffekt verstärkt und und die Erwärmung weiter in die Höhe treibt.
Die Kohlenstoffkreislauf-Rückkopplungen sind allerdings noch nicht ausreichend erforscht. Es gibt immer noch große Unsicherheit darüber, wie viel von diesem Kohlenstoff freigesetzt und in die Atmosphäre zurückgeführt werden könnte, wenn es zu einer zusätzlichen Erderwärmung kommt.
Jedoch – und das haben wir schon in früheren Artikeln betont – Ungewissheit ist kein Grund zur Freude, Ungewissheit ist durchaus nicht unser Freund, denn die Klimawissenschaft stellt zunehmend fest, dass alle diese Mechanismen eine weitaus stärkere Erwärmung ermöglichen, als man es in den vergangenen Jahrzehnten angenommen und berechnet hat.
Am kommenden Mittwoch werden wir hier eine Zusammenfassung der ersten 6 Artikeln geben, die kurz und knackig die nicht ganz einfachen Zusammenhänge hinter der Erderwärmung und dem Klimawandel schildern soll.
Ausserdem werden wir für interessierte Leser, die ihr Wissen noch weiter vertiefen möchten, eine Liste wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu den bisher angesprochenen Problematiken und Informationen liefern.
Denn: Unwissen und Halbwissen werden uns nicht helfen, der Klimakrise, die bereits in vollem Gang ist, entgegen zu wirken.
In diesem Sinne: Sonnige Grüsse aus dem (fast zu heissen) Süden Frankreichs,
Andreas M. Brucker, Redaktionsleitung Nachrichten.fr
Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein Gremium der Vereinten Nationen, das die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel bewertet.
Manche Besucher der Ausgrabungsstätte von Pompeji in Italien sammeln kleine Steine ein. Einige von ihnen sind anschliessend davon überzeugt, dass sie einem Fluch zum Opfer gefallen sind, und geben die Steine an die Direktion der Ausgrabungsstätte zurück.
Seit einigen Jahren ist Pompeji (Italien) Schauplatz eines seltsamen Phänomens. Die Verwaltung erhält immer mehr Entschuldigungsschreiben mit kleinen Steinen oder Mosaikfragmenten von Besuchern, die diese von der archäologischen Stätte gestohlen haben. Sie sind der Meinung, dass sie Opfer eines Fluchs geworden sind. Eine junge Frau ist zum Beispiel fest davon überzeugt, dass sie wegen dieser Steine krank geworden ist.
„Seitdem wir diese Steine haben, sind wir vom Pech verfolgt“.
Die Ausgrabungsstätte von Pompeji kann unter freiem Himmel besichtigt werden, und manche Touristen sind versucht, sich an den Ruinen zu bedienen und Erinnerungsstücke einzusammeln. In den letzten vierzig Jahren kamen etwa 100 Briefe bei der direktion der Ausgrabungsstätte an. „Wir wissen nicht, ob es ein Fluch oder ein Zufall ist, aber seit wir diese Steine haben, sind wir vom Pech verfolgt“, heißt es in einem dieser Briefe. Der Schriftsteller und Journalist Antonio Cangiano hat sogar ein Buch über den Fluch von Pompeji (La Maledizione di Pompei) geschrieben. Diese Artifakte sind manchmal auch Gegenstand eines illegalen organisierten Handels.
Fünf Millionen Menschen sahen in Italien bereits den in Schwarz-Weiß gedrehten feministischen Film „Es gibt noch morgen“. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau, die der Gewalt ihres Mannes ausgesetzt ist, und wie sie es schafft, sich zu emanzipieren. Der Film soll am 13. März auch in Frankreich anlaufen.
Die Geschichte erzählt vom Alltag einer Frau in einem Arbeiterviertel im Rom der Nachkriegszeit. Die Frau und Mutter, die einem gewalttätigen Ehemann unterworfen ist, erhält eines Tages einen an ihren Namen adressierten Brief, der den Auslöser für ihre Emanzipation darstellt. Niemand hatte diesem Schwarz-Weiß-Film über häusliche Gewalt einen solchen Publikumserfolg vorhergesagt.
Und doch hat sich C’è ancora domani (Es gibt noch morgen) innerhalb weniger Wochen in die Riege der größten Erfolge des italienischen Kinos eingereiht. Fünf Millionen Zuschauer haben den Film bereits gesehen. Der Film wird am 13. März auch in Frankreich anlaufen. „Ich bin eine Großmutter von acht Enkelkindern. Ich habe sie alle losgeschickt, um ihn zu sehen“, lachte eine Frau nach dem Kinobesuch. „Meiner Meinung nach sollte er in allen Schulen gezeigt werden“, meint eine junge Frau. Im Herbst wurde das Sujet des Films von den aktuellen Nachrichten eingeholt, als eine 22-jährige Studentin von ihrem gleichaltrigen Freund getötet wurde. Die Geschichte der jungen Frau hat ganz Italien erschüttert.
Die Milcherzeuger des Departements Aveyron haben beschlossen, in einem Kampf mit dem Unternehmen Lactalis den Milchpreis zu steigern. Sie führen Aktionen in Einkaufszentren durch, um die zu niedrigen Preise anzuprangern.
Seit 12 Jahren investiert Marie-Amélie Viargues in Pruines (Aveyron) ihre ganze Energie in die Pflege ihrer Tiere: 80 Kühe, die morgens und abends gefüttert und gemolken werden müssen. Dennoch reiste die Departementssekretärin der Bauern-Gewerkschaft FDSEA 12 am Dienstag vergangener Woche bis nach Toulouse (Departement Haute-Garonne), um ihrem Ärger Ausdruck zu verleihen. Aus dem Aveyron waren etwa ein Dutzend Milchbauern ihnen gekommen, um die Kollegen des ganzen Departements zu repräsentieren.
„Ein Einkommen von weniger als 10.000 Euro“ pro Jahr für die Viehzüchter. „Die Züchter haben im Jahresdurchschnitt ein Einkommen von weniger als 10.000 Euro, d. h. weniger als 800 Euro pro Monat“, klagt Marie-Amélie Viargues. Die Milchviehhalter im Departement Aveyron haben sich daher entschlossen, ein ganz spezielles Problem anzugehen: den Kampf um einen besseren Milchpreis mit dem Unternehmen Lactalis. Am Donnerstag vergangener Woche gingen sie jedoch nicht auf die Straße, sondern in Einkaufszentren, um den Kunden die zu niedrigen Preise bewusst zu machen. Die Landwirte haben nun einen Termin mit dem Präfekten des Departements Aveyron. Danach wollen sie entscheiden, welche Form ihre nächste Aktion annehmen soll.
Der Startschuss für die Karnevalsfeierlichkeiten in Dünkirchen (Departement ) fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar um Mitternacht mit dem Ball der Schwarzen Katze. Eine Zeremonie, die entgegen dem äußeren Anschein strengen Regeln unterliegt.
Um Mitternacht der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar, fiel der Startschuss für den Karneval in Dünkirchen (Nordfrankreich). Die Feierlichkeiten begannen mit dem Ball der Schwarzen Katze. Traditionelle Zotches, Chahuts, Rigodons… Entgegen dem äusseren Anschein ist es eine sehr geregelte Zeremonie, die die Menschen in Schwingung versetzt. „Das ist der erste Nervenkitzel, der erste Ball. Das ist immer etwas Besonderes“, sagt eine Teilnehmerin auf dem Sender France 2.
Die Karnevalssaison wird bis zum Frühjahr dauern. Alle im Chor, auf Knien und gemeinsam singend, verschwinden die sozialen Unterschiede zwischen Regenschirmen und Federn. „Hier gibt es Arbeitslose, Ärzte, aber heute Abend ist uns das egal. Wir sind alle Dünkirchener, wir sind alle Karnevalisten“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Die Einnahmen des Abends in Höhe von etwa 80.000 Euro werden an Vereine in Dünkirchen gespendet. Die Karnevalssaison in der Region wird bis zum Frühjahr dauern.