Schlagwort: Zugverkehr

  • Streik: Verkehr am Mittwoch auf den TER-, TGV- und Ouigo-Linien der SNCF gestört

    Streik: Verkehr am Mittwoch auf den TER-, TGV- und Ouigo-Linien der SNCF gestört

    Die vier grössten Gewerkschaften der SNCF – CGT, Unsa, SUD-Rail und CFDT – haben zu einem Streik aufgerufen, um angesichts der in die Höhe schießenden Inflation Lohnerhöhungen durchzusetzen. Rund ein Viertel der TGV-Züge sollen ausfallen.

    Der TER-Verkehr wird am Mittwoch, dem 6. Juli, durch einen Streik stark beeinträchtigt werden. Etwa ein Viertel der TGV-Züge wird auch ausfallen. Und das am Vorabend der Sommerferien, wie SNCF Voyageurs mitteilte.

    Nur 2 von 5 TER sollen verkehren: Die Details für jede Region sollen noch präzisiert werden. Bei den TGVs sollen 3 von 5 Zügen auf der Ostachse, 3 von 4 Zügen auf der Nord- und Atlantikachse und 4 von 5 Zügen auf der Südostachse verkehren. 2 von 3 Ouigo-Zügen sollen aufrechterhalten werden, während der internationale Verkehr (Eurostar, Thalys, Lyria) laut SNCF Voyageurs „fast normal“ laufen soll.

    Kein Verkehr auf der Strecke Toulouse-Hendaye.
    Der Nahverkehr in der Ile-de-France dürfte ebenfalls stark beeinträchtigt sein, nur jeder zweite Zug auf den RER-Linien B, C, D und E sowie auf den Transilien-Linien J, L, N, R und U wird verkehren. Viele Intercités dürften ausfallen, im Durchschnitt einer von drei Zügen, und auf den Strecken Nantes-Bordeaux, Nantes-Lyon oder Toulouse-Hendaye wird überhaupt kein Zugverkehr stattfinden. Alle Nachtzüge fallen am Mittwochabend aus, mit Ausnahme des Nachtzugs von Paris nach Nizza.

  • Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Etwa 50 TGVs, Intercités und der RER Züge mussten am Sonntag gestoppt werden und Tausende Reisende saßen in Paris fest.

    Der Verkehr ist auch am Montag, 20. Juni, auf den Bahnhöfen Lyon und Bercy noch gestört, mit Verspätungen zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, berichtet France Bleu Paris. Der Verkehr war „kompliziert“, weil es am Sonntagnachmittag in Maisons-Alfort im Département Val de Marne zu einem Personenunfall gekommen war. Ein Fußgänger starb, als er gegen 18.30 Uhr von einem Ouigo-Zug erfasst wurde.

    Am Sonntagabend konnten Züge nicht wie geplant fahren. Insgesamt wurden etwa 50 TGV-Züge, Intercités und der RER Züge komplett gestoppt und Tausende Reisende saßen in Paris fest. Ab 20.30 Uhr wurde der Verkehr ganz allmählich wieder aufgenommen. Einige Züge kamen im Großraum Paris erst nach den letzten Metro- und RER-Zügen an. Pariser Taxis mussten die Passagiere nach Hause oder in Hotels bringen, wie es der von der Pariser Polizeipräfektur ausgelöste Notfallplan „Pegasus“ vorsieht, berichtet die SNCF gegenüber France Bleu Paris.

    Doch nicht alle Reisenden konnten in Hotels untergebracht oder nach Hause gebracht werden. Etwa 100 Passagiere mussten in einem „Schlafzug“ schlafen, der in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2 Uhr morgens auf einem Bahnsteig des Gare de Lyon eingerichtet worden war. Es wurden Wasser und Rettungsdecken verteilt, berichtet eine Reisende, die ihren Anschluss nach Saint-Étienne verpasst hatte, gegenüber France Bleu Paris.

  • TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    Ein direkter TGV zwischen Paris und Berlin soll Ende 2023 eingeführt werden, kündigte Jean-Pierre Farandou, der Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, am Dienstag, 24. Mai, an.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn wollen Ende 2023 einen direkten Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Berlin einführen. Dies kündigte der Chef des französischen Unternehmens am Dienstag an, der nach Straßburg gekommen war, um 15 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich zu feiern.

    „Wir wollen im Dezember 2023 einen TGV Paris-Berlin starten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, der Nachrichtenagentur AFP. „Das macht Sinn, weil wir feststellen, dass die Menschen immer längere Fahrten in Kauf nehmen. Es gibt wirklich Leute, die bereit sind, fünf, sechs oder sieben Stunden in einem Zug zu verbringen“, erklärte er. Für die Fahrt Paris-Berlin werden es sieben Stunden sein. „Zugfahren ist eine Möglichkeit, Mobilität und Naturschutz miteinander zu versöhnen“.

    „Wir werden mit unseren deutschen Kollegen versuchen, diesen Zug fahren zu lassen“, sagte Jean-Pierre Farandou. Der Zug soll über Frankfurt fahren und mit deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitszügen betrieben werden. Zunächst soll es eine Hin- und Rückfahrt pro Tag geben. Entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, könnte später eine zweite Hin- und Rückfahrt mit französischen TGVs dazu kommen. „Das ist ziemlich symbolisch für die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wunsch vieler unserer Mitbürger, die Bahn zu bevorzugen“, meint ein SNCF-Manager.

    Klimaziele erreichen
    Die SNCF hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass Verbindungen wie Paris-Mailand und Paris-Barcelona erstaunliche Belegungsraten haben: Auf Paris-Mailand hat sich das Angebot seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, und trotzdem sind die Züge voll.

    Und das erwarten SNCF und DB auch auf der Strecke Paris-Berlin. Der tägliche TGV von Frankfurt nach Marseille – über Straßburg und Lyon – in 7 Stunden 48 Minuten ist schon ein Erfolg. Der Paris-Berlin-Tages-Hochgeschwindigkeitszug kommt zusätzlich zu einer Nachtzugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, die von den ÖBB – in Zusammenarbeit mit SNCF und der Deutschen Bahn – ebenfalls ab Ende 2023 betrieben werden soll. Man wird sich also aussuchen können, ob man tagsüber fahren möchte oder die lange Strecke lieber im Schlaf hinter sich bringen will.

    „“Ich bin überzeugt, dass wir mehr Eisenbahnen in Europa brauchen, und ein starkes Europa braucht eine starke Vernetzung auf der Schiene“, äusserte sich der DB-Vorstand Richard Lutz. Der Ausbau des Schienenverkehrs sei „entscheidend für die Erreichung der Klimaziele“, betonte Lutz.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn haben in 15 Jahren Zusammenarbeit etwa 25 Millionen Menschen auf den Strecken Paris-Frankfurt, Paris-Stuttgart-München und Frankfurt-Marseille befördert. Auf der Strecke Paris-Frankfurt wird der Zug inzwischen besser genutz als das Flugzeug.

  • SNCF streicht Regionalzüge aufgrund der Covid-19-Epidemie

    SNCF streicht Regionalzüge aufgrund der Covid-19-Epidemie

    Die SNCF kündigte am Donnerstag an, einige ihrer Regionalzüge aufgrund der fünften Welle von Covid-19 zu streichen. Das sei aber vorerst „lokal und marginal“, sagte ein Sprecher des staatlichen Eisenbahnunternehmens. Am Donnerstag, dem 23. Dezember, teilte ein Sprecher von SNCF Voyageurs mit, dass das Eisenbahnunternehmen gezwungen sei, einige Regionalzüge zu streichen, da es von der fünften Welle von Covid-19 betroffen sei. Nach Angaben des Sprechers bleib dies aber derzeit „lokal und marginal“. „Wie jeder Arbeitgeber sind auch wir, der SNCF-Konzern (SNCF Voyageurs, SNCF Réseau, SNCF Gares & Connexion), mit den Auswirkungen dieser fünften Covid-Welle konfrontiert, nicht mehr und nicht weniger als der Rest der Gesellschaft“. Von der Agentur AFP befragt, sagte der SNCF-Sprecher weiter: „Die Entwicklung der Gesundheitssituation (Anstieg der Covid-Fälle und der Kontaktfälle) kann zu lokalen Anpassungen einiger unserer Fahrpläne führen“, entweder weil Eisenbahner nicht verfügbar sind o…

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  • TER Marseille-Nizza: Die SNCF verliert die Strecke an den privaten Betreiber Transdev

    TER Marseille-Nizza: Die SNCF verliert die Strecke an den privaten Betreiber Transdev

    Das ist eine kleine Revolution in der Welt der Eisenbahn. Die Region Provence-Alpes-Côte-D’azur wird die erste Region sein, die auf einer ihrer wichtigsten regionalen Linien auf die SNCF verzichtet. Die 160 Kilometer zwischen Marseille und Nizza werden im Zuge der Öffnung für den Wettbewerb an den privaten Betreiber Transdev vergeben. Transdev verspricht, bis 2025 mehr Fahrten zum gleichen Preis anzubieten. Die Züge zwischen Marseille und Nizza werden bald ein neues Aussehen haben. Die TER-Züge zwischen den beiden Städten werden die Farben der privaten Gruppe Transdev tragen. Mit der Wahl dieses neuen Betreibers kehrt die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur der SNCF den Rücken und bricht damit erstmals das Bahnmonopol. Nach Angaben der Regionalverwaltung würde sich durch die Öffnung für den Wettbewerb das Angebot von 7 Hin- und Rückfahrten auf 14 verdoppeln, wobei die Fahrkarten den gleichen Preis behielten. Auch andere Regionen öffnen die Tür für den WettbewerbMit ihren 160 Kilometern …

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  • Ein Wasserstoffzug von Alstom soll ab 2025 in Okzitanien fahren

    Ein Wasserstoffzug von Alstom soll ab 2025 in Okzitanien fahren

    Am Montag, 6. September, besuchte der Verkehrsminister eine Vorführung des Wasserstoffzuges von Alstom in Valenciennes, im Norden Frankreichs. In Okzitanien soll er ab 2025 auf der Strecke Toulouse-Luchon verkehren. Der Wasserstoffzug von Alstom, der eine Reichweite von 600 km hat, könnte die alten Dieselzüge ersetzen, von diesen umweltschädlichen Zügen will die SNCF bis 2025 eintausend abschaffen. Wie funktioniert ein Wasserstoffzug? Wasserstoffzüge beruhen auf einer Technologie, die auf der Vermischung von Wasserstoff, der an Bord mitgeführt wird, und dem in der Luft vorhandenen Sauerstoff beruht, und zwar dank einer Brennstoffzelle, die auf dem Dach des Zuges installiert ist, um den für den Antrieb des Zuges erforderlichen Strom zu erzeugen. Diese Züge stoßen also nur Wasserdampf aus und sind daher sehr viel umweltfreundlicher, und können, wie im Falle des Alstom-Modells 220 Fahrgäste mit 160 km/h befördern. Die Wasserstoffzugtechnologie wurde am Alstom-Standort in Tarbes entwickelt…

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