Schlagwort: Weltraumforschung

  • Der Astronaut Jean-Jacques Favier aus Toulouse ist tot

    Der Astronaut Jean-Jacques Favier aus Toulouse ist tot

    Der Astronaut Jean-Jacques Favier, der sechste Franzose im Weltraum, ist verstorben. Er wohnte in der Nähe von Toulouse und arbeitete bis vor kurzem noch mit Studenten der Ecole des Mines d’Albi und der ISAE-SupAéro an Projekten für Langzeitmissionen auf dem Mond.

    Er war der sechste Franzose, der in den Weltraum flog, und der erste, der die Reise als reiner Wissenschaftler antrat. Jean-Jacques Favier ist jetzt im Alter von 73 Jahren gestorben.

    Favier hatte sich vor mehreren Jahren in Montastruc-la-Conseillère im Departement Haute-Garonne niedergelassen und teilte seine Erfahrungen und sein Wissen mit den Studenten der Ingenieurschulen in Albi und Toulouse.  Insgesamt zehn Franzosen flogen bisher in den Weltraum, Jean-Jacques Favier ist der erste von ihnen, der verstarb. Er wurde bereits am 24. März in der Region Montélimar beigesetzt, aus der seine Frau stammt.

    Jean-Jacques Favier wurde am 13. April 1949 in Kehl, Deutschland, nur einen Katzensprung von Straßburg entfernt geboren. 1971 trat er in die Ecole nationale supérieure d’électrochimie et d’électrométallurgie (ENSEEG) in Grenoble ein. Er promovierte 1977 an der Ecole des mines de Paris in Ingenieurwissenschaften sowie an der Universität Grenoble in Physik und Metallurgie.

    1996 verbrachte Favier 16 Tage im Weltraum
    Als Forschungsingenieur bei der CEA (Commissariat à l’énergie atomique) wurde Jean-Jacques Favier im September 1985 von der französischen Raumfahrtagentur CNES als Experimentalastronaut ausgewählt. Als wissenschaftlicher Leiter des Weltraumofens MEPHISTO, der mehrfach auf dem amerikanischen Space Shuttle flog, wurde er schließlich im September 1992 als Reserve-Astronaut für die Columbia-Mission STS-65 im Juli 1994 ausgewählt. in den Weltraum geflogen ist Favier dann im Jahr 1996.

    1995 wurde Favier als Nutzlastspezialist für das L.M.S.-Experiment (Life and Microgravity Spacelab) auf dem Flug STS-78 der amerikanischen Raumfähre Columbia bestimmt, die das Spacelab-Labor mit sich führte. Vom 20. Juni bis zum 7. Juli 1996 verbrachte er 16 Tage, 21 Stunden und 48 Minuten im Orbit und war damit der erste französische Wissenschaftler, der im Weltraum arbeitete. Während seiner Mission war er für über 30 physikalische Experimente verantwortlich und nahm als Versuchsperson an einem Dutzend physiologischer Experimente teil.

    Nach seiner Karriere als Astronaut engagierte sich Jean-Jacques Favier in der Forschung und im Bildungswesen. Er trug insbesondere zur Zusammenarbeit zwischen dem Institut Clément Ader-Albi (ISAE SupAero, Ecole des Mines Albi) und dem CNES-Team bei, das für das Projekt SpaceShip FR zuständig ist, dessen Ziel die Entwicklung von Technologien zur Vorbereitung einer zukünftigen Mond- und/oder Marsbasis ist. Er war außerdem Ehrenprofessor an der IMT Mines Albi. Jean-Jacques Favier war Ritter der Ehrenlegion.

  • Außerirdisches Leben: Wissenschaftler entdecken „interessante“ Radiosignale

    Außerirdisches Leben: Wissenschaftler entdecken „interessante“ Radiosignale

    Hat eine amerikanische Studie Spuren gefunden, die von einer außerirdischen Zivilisation stammen? Die Wissenschaftler, die hinter der Untersuchung stehen, wollen sich dieser Hypothese nicht verschliessen.

    Die Zeitschrift Nature Astronomy veröffentlichte am Montag, dem 30. Januar, einen Artikel von 17 Wissenschaftlern, die acht „interessante“ Signale bei der Suche nach außerirdischer Intelligenz aufgespürt haben wollen. Die von den Wissenschaftlern angewandte Methode kann zur Vereinfachung zukünftiger Untersuchungen dieser Art verwendet werden.

    Das Forschungsteam entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Toronto und dem US-amerikanischen SETI-Institut („Search for Extra-Terrestrial Intelligence“, dt. Suche nach außerirdischer Intelligenz). Ziel des Projekts war es, „künstlich aussehende elektromagnetische Radiosignale“ zu finden, also Spuren, die von fortgeschrittener außerirdischer Technologie stammen könnten. Solche Signale wurden jetzt vom Green Bank Telescope, dem größten schwenkbaren Radioteleskop der Welt, entdeckt.

    Die Forscher setzten bei ihrer Entdeckung eine als „Machine Learning“ bekannte Methode ein: dabei werden die Algorithmen mit Daten gefüttert und lernen, welche Signale sie herausfiltern müssen und welche nicht.

    Auf diese Weise konnten die Wissenschaftler acht vielversprechende Signale isolieren. Diese sind im Gegensatz zu den von den Gestirnen ausgestrahlten natürlichen Wellen schmalbandig, was einen technologischen Ursprung unterstreichen würde. Zweitens ändern sich die Frequenzen dieser Signale im Laufe der Zeit, was auf eine Bewegung des Senders hindeutet. Drittens treten diese Signale nur dann auf, wenn ein Teleskop einen bestimmten Stern anvisiert, den potenziellen Sendeort.

    Die Signale stammen von einer Gruppe von fünf Sternen, die zwischen 34 und 88 Lichtjahren von der Erde entfernt sind, was auf galaktischer Ebene eine sehr geringe Entfernung darstellt. In der Nähe wurden bisher zwar keine Planeten entdeckt, aber eine Staubscheibe in diesem Gebiet macht die Beobachtung nicht einfach.

    Leider ist es nicht möglich, einfach eine Expedition zu der Sternengruppe zu entsenden, um Gewissheit zu erlangen. Die Rakete Appollo 11 hatte damals auf ihrer Reise zum Mond etwa 39.000 km/h erreicht, das Licht ist mit 300.000 Kilometern pro Sekunde unterwegs. Selbst bei einer bisher unerreichbaren Geschwindigkeit von 300.000 km/h würde es also mindestens 34 Jahre dauern, um auch nur in die Nähe des potenziellen Sendeortes zu gelangen.

    Derzeit, so hat das Forscherteam festgestellt, kommen diese Signale nicht mehr auf unserem Planeten Erde an. Cherry Ng, eine der Forscherinnen, betont jedoch: „Wir können diese Sterne als Standort für außerirdische Intelligenz nicht völlig ausschließen, da die Übertragung möglicherweise nur zeitweise stattfindet.“

    Laut dem französisch-amerikanischen Astronomen Franck Marchis, der von der Zeitung Le Parisien zitiert wird, „muss eine solche Entdeckung durch andere Instrumente bestätigt werden, bevor wir sicher sein können, dass wir außerirdisches Leben entdeckt haben“.

    Das wichtigste Ergebnis der Studie ist der Algorithmus, mit dem 115 Millionen Datensätze und 820 Sterne in einer Geschwindigkeit untersucht wurden, die weit über das hinausgeht, wozu der Mensch bisher in der Lage war. Wie das Forscherteam betont, kann diese Methode bei allen zukünftigen Forschungen eingesetzt werden, um die Untersuchung von Signalen zu beschleunigen und Anzeichen von außerirdischem Leben leichter zu erkennen.

  • „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“: Nasa-Raumschiff lenkt erfolgreich Asteroiden von seiner Bahn ab

    „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“: Nasa-Raumschiff lenkt erfolgreich Asteroiden von seiner Bahn ab

    Das Raumschiff der Dart-Mission hatte vor 2 Wochen absichtlich sein Ziel, den Asteroiden Dimorphos, getroffen, der ein Satellit eines größeren Asteroiden namens Didymos ist.

    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab am Dienstag, dem 11. Oktober bekannt, dass es ihr gelungen sei, einen Asteroiden von seiner Flugbahn abzubringen, indem sie Ende September ein Raumschiff gegen seine Oberfläche lenkte. Das passierte im Rahmen einer Testmission, die es der Menschheit ermöglichen soll zu lernen, wie sie sich vor einer möglichen zukünftigen Bedrohung durch Asteroiden schützen kann. Das Raumschiff der Dart-Mission hatte den Asteroiden Dimorphos, der ein Satellit eines größeren Asteroiden namens Didymos ist, absichtlich gerammt. Dem Nasa-Gerät gelang es, ihn aus seiner Umlaufbahn um Didymos abzulenken und diese um 32 Minuten zu verkürzen, wie der Leiter der Weltraumbehörde, Bill Nelson, auf einer Pressekonferenz mitteilte.

    „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“
    Dies sei „ein entscheidender Moment für die planetare Verteidigung und ein entscheidender Moment für die Menschheit“, freute sich Nelson. Es wäre bereits „als großer Erfolg angesehen worden, wenn das Raumschiff die Umlaufbahn von Dimorphos nur um etwa 10 Minuten verkürzt hätte. Aber es hat sie tatsächlich um 32 Minuten verkürzt“. Mit dieser Mission „hat die Nasa bewiesen, dass wir die Verteidigung des Planeten ernst meinen“, sagte er.

    Dimorphos, der sich zum Zeitpunkt des Einschlags etwa 11 Millionen Kilometer von der Erde entfernt befand, hat einen Durchmesser von etwa 160 Metern und stellt keine Gefahr für unseren Planeten dar. Obwohl der Asteroid im Vergleich zu den Katastrophenszenarien in Science-Fiction-Filmen wie „Armageddon“ relativ bescheiden ist, war diese Mission zur „planetaren Verteidigung“ mit dem Namen Dart (englisch für Pfeil) die erste, bei der eine solche Technik getestet wurde. Sie dient der Nasa als wichtiges Training für den Fall, dass ein Asteroid eines Tages die Erde zu treffen droht.

  • Raumschiff kollidiert mit Asteroiden: Unglaubliche Bilder von der Dart-Mission

    Raumschiff kollidiert mit Asteroiden: Unglaubliche Bilder von der Dart-Mission

    Ein Asteroid, der absichtlich von einem Nasa-Raumschiff gerammt wurde, um ihn von seiner Flugbahn abzubringen. Die Dart-Mission, die ihren Höhepunkt in der letzten Nacht hatte, verlief wie geplant. Die Bilder der Kollision sind atemberaubend.

    Einschlag bestätigt: Ein Raumschiff der Nasa ist am Montag absichtlich auf einen Asteroiden geprallt, um dessen Flugbahn umzulenken. Auf einer neuartigen Testmission wollte man lernen, wie man dien Erde vor einer möglichen zukünftigen Bedrohung schützen kann. Das Raumschiff, das kleiner als ein Auto war, raste mit einer Geschwindigkeit von über 22.000 km/h auf sein 11 Millionen Kilometer entferntes Ziel zu, das dann auch tatsächlich pünktlich zur vorgesehenen Zeit erreicht wurde. Die Nasa-Mitarbeiter, die sich im Missionskontrollzentrum in Maryland, USA, versammelt hatten, brachen im Moment des Zusammenstoßes in Jubel aus.

    Einige Minuten zuvor war der Asteroid Dimorphos, der etwa 11 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist, auf den spektakulären Live-Bildern, die das Raumschiff übertrug, allmählich immer näher gekommen. Die Steine auf seiner grauen Oberfläche waren deutlich zu erkennen, kurz bevor die Bilder im Moment des Aufschlags ungterbrochen wurden. „Wir befinden uns in einer neuen Ära, in der wir potenziell die Fähigkeit haben, uns vor einem gefährlichen Asteroideneinschlag zu schützen“, sagte Lori Glaze, Direktorin für Planetenwissenschaften bei der Nasa.

    Dimorphos hat einen Durchmesser von etwa 160 Metern und stellt keine Gefahr für unseren Planeten dar. Er ist in Wirklichkeit der Satellit eines größeren Asteroiden, Didymos, den er bisher in 11 Stunden und 55 Minuten umrundet hat. Die Nasa versucht, die Umlaufbahn von Dimorphos um 10 Minuten zu verkürzen, d. h. ihn näher an Didymos heranzubringen. Es wird einige Tage bis Wochen dauern, bis die Wissenschaftler bestätigen können, dass die Bahn des Asteroiden tatsächlich verändert wurde. Sie werden dies mithilfe der Teleskope auf der Erde tun, die beobachten werden, wie sich die Helligkeit verändert, wenn der kleine Asteroid vor und hinter dem großen vorbeizieht.

    Lesen Sie auch: Heute Nacht übt die NASA die “planetäre Verteidigung”

    Auch wenn das Ziel im Vergleich zu den Katastrophenszenarien in Science-Fiction-Filmen wie „Armageddon“ bescheiden bleibt, ist diese Mission zur „planetarischen Verteidigung“ mit dem Namen Dart (englisch für Pfeil) die erste, bei der eine solche Technik getestet wird. Sie ermöglicht es der Nasa, für den Fall zu üben, dass eines Tages wirklich ein Asteroid droht, die Erde zu treffen. „Ich denke, dass die Menschen auf der Erde jetzt ruhiger schlafen können, das wird auch bei mir der Fall sein“, sagte Elena Adams, eine Ingenieurin der Mission.

    Das Raumschiff war seit seinem Start in Kalifornien zehn Monate lang unterwegs. Um ein so kleines Ziel wie Dimorphos zu treffen, wurde die letzte Phase des Fluges vollautomatisch gelenkt. Drei Minuten nach dem Einschlag sollte ein schuhkartongroßer Satellit namens LICIACube, den das Raumschiff im Vorfeld freigesetzt hatte, in einer Entfernung von etwa 55 km am Asteroiden vorbeifliegen, um Bilder von dem Einschlagskrater einzufangen. Das Ereignis wutrde auch von den Weltraumteleskopen Hubble und James Webb beobachtet werden, die helfen sollten, die Menge des ausgeworfenen Materials abzuschätzen. All dies soll dazu beitragen, die Zusammensetzung von Dimorphos, der stellvertretend für eine Gruppe recht häufiger Asteroiden steht, besser zu verstehen und somit den genauen Effekt zu messen, den diese Technik – der sogenannte kinetische Impakt – auf diese Asteroiden haben könnte. Die europäische Raumsonde Hera, die 2024 starten soll, wird Dimorphos ab dem Jahr 2026 aus der Nähe beobachten, um die Folgen des Einschlags zu beurteilen und zum ersten Mal die Masse des Asteroiden zu berechnen.

    30.000 Asteroiden im Weltraum
    Asteroiden haben bereits in der Vergangenheit Überraschungen für Wissenschaftler bereitgehalten. Im Jahr 2020 war die amerikanische Sonde Osiris-Rex viel tiefer in die Oberfläche des Asteroiden Bennu eingedrungen als erwartet. Die Zusammensetzung von Dimorphos ist bislang nicht bekannt. „Wenn der Asteroid auf den Einschlag von Dart in einer völlig unvorhergesehenen Weise reagiert, könnte dies dazu führen, dass wir noch einmal überdenken, inwieweit der kinetische Einschlag eine verallgemeinerbare Technik ist“, warnte Tom Statler, der wissenschaftliche Leiter der Mission, letzte Woche.

    Vor 66 Millionen Jahren starben die Dinosaurier aus, nachdem ein etwa 10 Kilometer großer Asteroid mit der Erde kollidiert war.

    Fast 30.000 Asteroiden aller Größen wurden in der Umgebung der Erde katalogisiert (sie werden als NEOs bezeichnet, d. h. ihre Umlaufbahn kreuzt die unseres Planeten). Keiner dieser bekannten Asteroiden bedroht aber unseren Planeten in den nächsten 100 Jahren. Allerdings sind noch nicht alle Asteroiden erfasst. Diejenigen, die einen Kilometer oder mehr groß sind, wurden laut den Wissenschaftlern fast alle gesichtet. Aber sie schätzen, dass sie nur 40% der Asteroiden mit einer Größe von 140 Metern und mehr kennen – jene, die eine ganze Region nach einem Einschlag auf unserer Erde verwüsten könnten.

    „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die fehlenden zu finden“, sagt Lindley Johnson, Agent für planetarische Verteidigung bei der Nasa. Je früher sie entdeckt werden, desto mehr Zeit haben die Experten, um eine Möglichkeit zur Abwehr zu entwickeln. Die Dart-Mission sei ein entscheidender erster Schritt in diese Richtung, so Johnson: „Dies ist eine sehr aufregende Zeit (…) für die Raumfahrtgeschichte, ja sogar für die Geschichte der Menschheit.“

  • Heute Nacht übt die NASA die „planetäre Verteidigung“

    Heute Nacht übt die NASA die „planetäre Verteidigung“

    In der Nacht von Montag auf Dienstag soll die Raumsonde DART auf einen Asteroiden unseres Sonnensystems einschlagen. Ihr Ziel: Sie soll dessen Flugbahn ablenken, um herauszufinden, ob so eine Methode vor grossen Meteoriten und Asteroiden schützen könnte, die auf Kollisionskurs mit der Erde sind.

    Um 1.14 Uhr heute Nacht wird die DART-Sonde mit sehr hoher Geschwindigkeit auf Dimorphos, einem kleinen Asteroiden, aufschlagen. Dieser Aufprall ist kein Unfall, sondern ein Versuch, die Flugbahn eines Asteroiden abzulenken, um herauszufinden, ob man so der Erde vor Zusammenstössen schützen könnte. Solche Zusammenstösse sind zwar sehr unwahrscheinliche Ereignisse, hätten aber verheerende Folgen für das Leben auf unserem Planeten.

    Tatsächlich haben frühere Missionen zu Asteroiden gezeigt, wie falsch sich die Annahmen der Wissenschaftler erweisen können. Das Verständnis des Einschlagprozesses beruht bislang auf Laborexperimenten mit Einschlägen auf zentimetergroßen Zielen. Mit den Missionen DART, die am 24. November 2021 startete, und Hera, deren Start für Oktober 2024 geplant ist, sollen numerische Modelle mit Daten in einem echten Maßstab überprüft werden. Dies wird es uns ermöglichen, Modelle mit größerer Zuverlässigkeit in dem (sehr unwahrscheinlichen) Fall zu verwenden, dass ein Asteroid auf dem Weg zur Erde ist.

    Kann so wirklich die Welt gerettet werden? Das Ergebnis wird wahrscheinlich morgen bekannt werden…

  • Jupiter war der Erde seit 60 Jahren nie so nah

    Jupiter war der Erde seit 60 Jahren nie so nah

    Am Montag, dem 26. September, wird der größte Planet des Sonnensystems der Erde sehr nahe kommen. Ein Ereignis, das nach Angaben der Nasa so seit 1963 nicht mehr eingetreten ist.

    Astronomiefans und -begeisterte aufgepasst: Der sogenannte „Planet der Winde“ wird am Sonntag, dem 25. September, in einer Entfernung von nur 590 Millionen Kilometern an der Erde vorbeiziehen. Laut einer Mitteilung der Nasa ist dies die erdnächste Laufbahn seit 1963. Am nächsten Tag, in der Nacht zum 26. September, so berichtet Futura Sciences, wird Jupiter ausserdem in einer Linie mit unserem blauen Planeten und der Sonne in Opposition stehen.

    Um den Gasplaneten zu beobachten, sollte man sich am besten an Orten aufhalten, die „keine Lichtverschmutzung aufweisen und sich idealerweise in großer Höhe befinden“, so das Magazin GEO. Wenn Sie ein Teleskop, ein Fernrohr oder ein gutes Fernglas besitzen, können Sie sogar die vier größten Monde des Riesenplaneten sehen: Io, Europa, Ganymed und Kallisto. „Galileo Galilei hat diese Monde mit Optiken aus dem 17. Jahrhundert beobachtet“, erzählt Adam Kobelski, Forschungsastrophysiker der NASA in Alabama, in einem Post der Weltraumbehörde.

    Der Planet Jupiter ist Ende August vom James-Webb-Teleskop fotografiert worden, dessen Bilder auf der Website der Nasa veröffentlicht wurden.

  • Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Die Kollision zwischen einem Nasa-Raumfahrzeug und dem Asteroiden findet in 30 Tagen statt und soll es ermöglichen, den Asteroiden von seiner derzeitigen Bahn abzulenken.

    Die am 23. November 2021 gestartete DART-Mission ist nur noch einen Monat davon entfernt, ihr Ziel zu erreichen. Das Raumschiff der Nasa wird am 27. September absichtlich mit einem Asteroiden kollidieren.

    Obwohl sich der Asteroid nicht auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, ist die Mission ein Test, um zu sehen, ob die „kinetische Aufpralltechnologie“ funktionieren würde, um Asteroiden abzulenken, die unseren Planeten in der Zukunft bedrohen könnten.

    Die Menschheit soll in die Lage versetzt werden, für den Fall einer zukünftigen Bedrohung durch einen Einschlag gewappnet zu sein.
    Wenn die Mission erfolgreich ist, dann „glauben wir, dass diese Technik Teil eines Abwehrsystems sein kann, dessen Aufbau wir gerade beginnen, um Asteroiden abzulenken“, sagte Lindley Johnson von der Abteilung für planetare Verteidigung der Nasa beim Start der Mission im November vergangenen Jahres.

    Derzeit sind etwa 27.000 Asteroiden auf Umlaufbahnen in der Nähe des blauen Planeten bekannt. Der Asteroid Bennu mit einem Durchmesser von 500 Metern ist laut Nasa einer der beiden Asteroiden in unserem Sonnensystem, die das größte Risiko für die Erde darstellen. Bis zum Jahr 2300 liegt das Risiko einer Kollision jedoch nur bei 0,057 Prozent.

  • In Toulouse erobert Emmanuel Macron den Weltraum

    In Toulouse erobert Emmanuel Macron den Weltraum

    Unter Vorsitz des französischen Staatspräsidenten beschloss die EU auf einem Weltraumgipfel in Toulouse am Mittwoch, den 16. Februar, eine Konstellation von 250 Satelliten zur Verbreitung von Hochgeschwindigkeitsinternet in den Weltraum zu schicken. Europa ist wieder im Weltraum präsent. Das war die Botschaft von Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 16. Februar, anlässlich eines Weltraumgipfels in Toulouse, an dem 27 europäische Minister teilnahmen. Der Präsident der Republik wollte einen wichtigen politischen Impuls zu geben und die Weltraumambitionen der Europäischen Union wiederbeleben. „Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt für unser Europa im Weltraum“, sagt Macron und warnte vor einem Rückstand bei der Satellitenentwicklung und auf dem Markt der Trägerraketen. Amerikanische Unternehmen, insbesondere Space X, hätten von einer Uneinigkeit der EU profitiert, so Macron. Der Gipfel in Toulouse erscheint als Beginn eines neuen Kapitels in der europäischen Raumfahrtgeschichte. Und …

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  • Thomas Pesquet: Französischer Astronaut kommt an der Internationalen Raumstation an

    Thomas Pesquet: Französischer Astronaut kommt an der Internationalen Raumstation an

    Etwas weniger als 24 Stunden nach dem Start sollen Thomas Pesquet und seine drei Besatzungsmitglieder am Samstag, den 24. April, an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) ankommen.

    Die Crew-Dragon-Kapsel von SpaceX, genannt Endeavour, soll gegen 11:10 Uhr (Pariser Zeit) an das Harmony-Modul andocken. Die Öffnung der Tür zum Betreten der ISS für die vier Astronauten ist jedoch erst für ca. 13:15 Uhr geplant. Verfolgen Sie die Situation in einem Live-Feed:

    Automatisches Manöver. „Der Endanflug wird auf den letzten 200 Metern autonom durchgeführt“, erklärt die Europäische Weltraumorganisation in einer Infografik. Jean-François Clervoy, Raumfahrer bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), meint auf Franceinfo, dass es sich um ein komplexes Manöver handelt, weil die ISS mit 28.000 km/h fliegt, was etwa 8 Kilometern pro Sekunde entspricht, so dass eine Sekunde Fehler einem Unterschied von 8 Kilometern zwischen dem Shuttle und der Station entspricht. „Die Crew wird nur als letztes Mittel eingreifen“, erklärt er.

    Ein reibungsloser Start. Am Freitag lief alles perfekt. Nach dem Start löste sich die erste Stufe der Rakete und vollzog anschliessend eine Landung auf einer Plattform im Meer. Danach löste sich die zweite Stufe wiederum ordnungsgemäß von der Crew Dragon.

    „Es ist toll, wieder im Weltraum zu sein.“ Das sagte der US-Astronaut Shane Kimbrough, als er am Freitag in den Orbit eintrat. Thomas Pesquet und seine Teamkollegen konnten daraufhin ihre Schutzanzüge ausziehen und teilten erste Bilder und Videos.

  • Ein großer Asteroid wird an diesem Sonntag sehr „nah“ an uns vorbeiziehen

    Ein großer Asteroid wird an diesem Sonntag sehr „nah“ an uns vorbeiziehen

    Dies ist der größte Asteroid, der im Jahr 2021 „so nah“ an der Erde vorbeizieht. An diesem Sonntag wird dieser Meteor gegen 17 Uhr nur etwa zwei Millionen Kilometer von uns entfernt sein.

    Der Asteroid mit dem Namen 2001 F032 wird Astronomen die Möglichkeit geben, ein „felsiges Relikt aus der Frühzeit unseres Sonnensystems“ zu beobachten, so die US-Raumfahrtbehörde.

    Der nahe Vorbeiflug wird es den Astronomen ermöglichen, die Größe des Asteroiden und seine Albedo, also die Helligkeit und das Lichtreflexionsvermögen seiner Oberfläche, besser zu analysieren.

    Die US-Weltraumbehörde sagt, dass die felsige Masse auch für Amateure auf der südlichen Hemisphäre mit einem Teleskop von mindestens 20 Zentimetern Durchmesser sichtbar sein sollte.

    Die Nasa fügte hinzu, dass kein Risiko einer Kollision zwischen unserem Planeten und dem Asteroiden besteht, weder jetzt noch in der Zukunft.

    „Es besteht keine Chance, dass er näher herankommt“, kommentiert Paul Chodas, Direktor des Centre for Near-Earth Object Studies (Cneos), und merkt an, dass er trotzdem noch als „potenziell gefährlich“ eingestuft wird, wie alle Asteroiden, die diese Merkmale der Größe und Entfernung von der Erde haben.

    124 000 km/h
    Die Wissenschaftler geben auch an, dass die felsige Masse mit einer Geschwindigkeit von 124.000 km/h unterwegs sein soll, schneller als die meisten Asteroiden, die nahe an der Erde vorbeiziehen.

    Das letzte Mal, das ein Asteroid unserem Planeten so nahe kam, war am 29. April 2020. Bemerkenswert ist jedoch, dass 2001 F032 dreimal näher an der Erde vorbeifliegen wird als der letztjährige.

    Nach den Vorhersagen der Nasa werden wir diesem großen Felsen erst im Jahr 2052 wieder begegnen, wenn er voraussichtlich in einer Entfernung von 2,8 Millionen km an uns vorbeizieht.