Schlagwort: Weltpolitik

  • Trump verhängt Einreisestopp – 12 Länder betroffen. Und weitere World-News

    Trump verhängt Einreisestopp – 12 Länder betroffen. Und weitere World-News

    Die US-Regierung unter Donald Trump hat erneut Nägel mit Köpfen gemacht: Einreiseverbote für Menschen aus zwölf Ländern treten ab Montag in Kraft. Damit zieht Trump die Zügel in seiner harten Einwanderungspolitik weiter an. Betroffen sind unter anderem Afghanistan, Iran, Somalia und der Sudan. Doch das ist noch nicht alles – auch teilweise Verbote für Länder wie Kuba, Venezuela oder Laos stehen auf der Liste.

    Offiziell begründet Washington den Schritt mit angeblichen Bedrohungen für die nationale Sicherheit. Schon in seiner ersten Amtszeit hatte Trump mit ähnlichen Maßnahmen auf sich aufmerksam gemacht – damals vor allem gegen Länder mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Kritiker sprechen von Diskriminierung, Trump-Anhänger hingegen von notwendigem Schutz.

    Putin plant Vergeltung gegen Ukraine – Trump als stiller Zuhörer

    Donald Trump sorgt in Sachen Ukraine erneut für Schlagzeilen – diesmal mit einer heiklen Enthüllung. In einem Social-Media-Post berichtete der US-Präsident von einem Telefonat mit Wladimir Putin. Der russische Präsident habe ihm zufolge angekündigt, auf den schweren Drohnenangriff der Ukraine reagieren zu wollen. „Ein gutes Gespräch“, so Trump, „aber kein Gespräch, das sofortigen Frieden bringt.“ Ein klares Statement zum weiteren Vorgehen? Fehlanzeige.

    Währenddessen spricht Putin in Moskau öffentlich von Angriffen auf russische Eisenbahnen, bei denen sieben Menschen ums Leben kamen. Die jüngsten Drohnenangriffe auf strategische Bomber? Kein Wort darüber. Stattdessen beschuldigt er Kiew, absichtlich den Friedensprozess zu sabotieren. Präsident Selenskyj hingegen wirft Putin Verzögerungstaktiken vor – um neue US-Sanktionen hinauszuzögern.

    Und dann ist da noch das Thema Iran: Laut Trump waren sich er und Putin einig, dass Teheran keine Atomwaffen besitzen dürfe. Er habe den Kremlchef um Hilfe bei einem neuen Atomdeal gebeten.

    Gaza: Hilfszentren nach tödlichen Zwischenfällen kurzzeitig geschlossen

    Inmitten der humanitären Katastrophe im Gazastreifen kommt es zu einem weiteren Rückschlag: Die von Israel unterstützte „Gaza Humanitarian Foundation“ hat ihre vier Lebensmittelausgabestellen vorübergehend geschlossen. Der Grund? Ein tödlicher Zwischenfall am Vortag, bei dem Palästinenser unter israelischen Beschuss gerieten, als sie versuchten, Hilfe zu bekommen.

    Laut örtlichen Gesundheitshelfern wurden allein in dieser Woche Dutzende Menschen in Rafah getötet – in der Nähe eines dieser Hilfszentren. Die genauen Umstände sind umstritten. Klar ist nur: Das ohnehin fragile Hilfssystem gerät zunehmend unter Druck. Großbritannien fordert nun eine unabhängige Untersuchung.

    Gleichzeitig blockierte die US-Regierung im UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die einen sofortigen Waffenstillstand, die Freilassung aller Geiseln und die Wiederaufnahme humanitärer Hilfe gefordert hätte.

    Trotz des Krieges – Israels Rüstungsindustrie boomt. Mit fast 15 Milliarden Dollar Umsatz im letzten Jahr wurde ein neuer Rekord aufgestellt.

    Was sonst in der Welt noch passiert ist

    – In Indien kamen bei einer Massenpanik während eines Cricket-Spiels in Bengaluru mindestens elf Menschen ums Leben.

    – Die islamische Pilgerfahrt Hadsch hat begonnen – bei rekordverdächtigen Temperaturen, die sie zu einer echten Belastungsprobe machen.

    – Der iranische Oberste Führer Khamenei hat das neueste US-Angebot für ein Atomabkommen als „Unsinn“ bezeichnet.

    – Südkoreas Präsident Lee Jae-myung rief bei seiner Amtseinführung zu Dialog mit Nordkorea und zur Zusammenarbeit mit der Trump-Administration auf.

    – In El Salvador wurden drei ehemalige hochrangige Militärs wegen der Ermordung von vier niederländischen Journalisten im Jahr 1982 verurteilt.

    – In Mexiko steuert die Regierungspartei Morena auf eine Dominanz im Obersten Gerichtshof zu – dank der Wahl von Richtern durch das Volk.

    – Vietnam schafft die Zwei-Kind-Politik ab, um den Geburtenrückgang zu stoppen.

    – China verschärft Maßnahmen gegen den illegalen Export seltener Erden.

    – In Kanada will Premierminister Carney als Antwort auf Trumps Handelspolitik nun die innerkanadischen Handelsbarrieren zwischen den kanadischen Provinzen abbauen.

    – Und: In Deutschland sind die Tesla-Verkäufe im Mai zum fünften Mal in Folge zurückgegangen.

    Wirtschaft & Handel

    – Die US-Zölle auf Stahl und Aluminium steigen auf satte 50 Prozent – betroffen sind unter anderem die EU, Kanada, Mexiko, Brasilien und Südkorea. Großbritannien bleibt verschont.

    – Der Handelsstreit zwischen den USA und China wird immer mehr zu einem Kampf um globale Lieferketten.

    – Und nachdem das Weiße Haus sich das Ziel gesetzt hat, „90 Handelsabkommen in 90 Tagen“ abzuschließen, fragen sich viele: Wie lange dauert das in der Realität wirklich?

    Von Andreas M. Brucker

  • Neuer Vorschlag der USA in Atomverhandlungen mit dem Iran: Ein Kompromiss in Sicht? Und andere World-News

    Neuer Vorschlag der USA in Atomverhandlungen mit dem Iran: Ein Kompromiss in Sicht? Und andere World-News

    Die USA haben im Ringen um das iranische Atomprogramm einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt. Präsident Trumps Nahost-Beauftragter hat Teheran ein neues Abkommen angeboten, das einen Mittelweg zwischen den derzeitigen Spannungen und dem langfristigen Ziel Washingtons schaffen soll. Offizielle Stellen im Iran prüfen den Vorschlag – eine Antwort wird in den nächsten Tagen erwartet.

    Dem neuen Plan zufolge dürfte der Iran weiterhin Uran anreichern – allerdings nur auf einem niedrigen Niveau, das für zivile Atomkraftwerke geeignet ist, nicht aber für den Bau von Nuklearwaffen. Parallel dazu würden die USA und andere Staaten an einem detaillierten Plan arbeiten, um Teherans Weg zur Atombombe dauerhaft zu blockieren.

    Damit würde eine Übergangslösung geschaffen: Der derzeit rasche Fortschritt des Iran bei der Produktion fast waffenfähigen Urans soll gestoppt werden, während gleichzeitig ein vollständiger Verzicht auf Anreicherung – das ultimative Ziel der USA – vorbereitet wird. Es ist das erste greifbare Zeichen für einen möglichen Kompromiss seit Trumps Amtsantritt.

    Erschütternde Zahlen aus dem Ukraine-Krieg: Fast 1,4 Millionen Opfer

    Ein neuer Bericht des Center for Strategic and International Studies in Washington schlägt Alarm: In den drei Jahren seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine soll es fast 1,4 Millionen militärische Opfer gegeben haben. Demnach wurden auf russischer Seite fast eine Million Soldaten getötet oder verwundet – auf ukrainischer Seite etwa 400.000.

    Die Autoren der Studie betonen zwar, dass solche Zahlen schwer genau zu beziffern seien – aber der Umfang der Verluste spricht für sich. Der Krieg hat sich zu einem zermürbenden Abnutzungskampf entwickelt. Der russische Vormarsch ist dabei so schleppend, dass er stellenweise nur rund 50 Meter pro Tag beträgt – langsamer als der verlustreiche Vorstoß britischer und französischer Truppen an der Somme im Ersten Weltkrieg.

    Interessanterweise erscheint die Studie kurz nach zwei spektakulären ukrainischen Angriffen. So meldete Kiew am Montag, man habe die Brücke zur Krim bereits zum dritten Mal erfolgreich attackiert – diesmal mit monatelang versteckten Sprengsätzen. Am Wochenende griffen zudem ukrainische Drohnen aus dem russischen Inland heraus an und richteten dort massive Schäden an.

    Wieder Schüsse auf Palästinenser bei Lebensmittelausgabe in Gaza

    In Gaza kam es gestern Morgen erneut zu tödlichen Schüssen. Israelische Soldaten eröffneten das Feuer nahe einer neuen Lebensmittelausgabestelle im Süden des Gebiets. Laut israelischem Militär richtete sich der Einsatz gegen eine Menschenmenge, die sich dem Ort näherte. Das Gesundheitsministerium in Gaza und das Rote Kreuz sprechen von mindestens 27 Toten.

    Es ist bereits das zweite derartige Ereignis innerhalb von drei Tagen – beide Male am selben Ort. Die Tragödie wirft erneut ein düsteres Licht auf die sogenannte „Gaza Humanitarian Foundation“, ein neues, von Israel unterstütztes Hilfssystem, das erst letzte Woche den Betrieb aufgenommen hat und seither immer wieder für Schlagzeilen sorgt – jedoch eher durch Chaos als durch Hilfe.

    Und sonst in der Welt?

    In Südkorea wurde Lee Jae-myung zum Präsidenten gewählt. Ein Mann, über den man sich informieren sollte – denn sein Wahlsieg könnte einiges verändern.

    In den Niederlanden platzte die Regierungskoalition. Der rechtspopulistische Geert Wilders zog sich aus dem Bündnis zurück, nachdem es Streit um die Migrationspolitik gab.

    Italien und Frankreich versuchen sich wieder näherzukommen. Premierministerin Giorgia Meloni und Präsident Emmanuel Macron trafen sich gestern, um ihre frostige Beziehung aufzutauen.

    In Mexiko herrschte gähnende Leere bei der Richterwahl: Fast 90 Prozent der Wahlberechtigten blieben der Abstimmung fern – ein demokratischer Tiefpunkt.

    In Portugal wird der Fall Maddie McCann neu aufgerollt. 18 Jahre nach ihrem Verschwinden gibt es neue Suchaktionen.

    In der Medizin gibt es einen Hoffnungsschimmer für Patienten mit multiplem Myelom. Ein Drittel der Teilnehmer einer Immuntherapie-Studie lebt bereits seit Jahren ohne nachweisbaren Krebs.

    Und in Frankreich wurde Alfred Dreyfus – der jüdische Offizier, der zu Unrecht wegen Spionage verurteilt wurde – posthum zum Brigadegeneral befördert. Ein symbolischer Akt der Gerechtigkeit, der viel zu lange auf sich warten ließ.

    Wirtschaft und Handel: Neue Fronten im globalen Machtkampf

    Während USA und China sich weiter gegenseitig mit Strafzöllen überziehen, bahnt sich bereits der nächste Konflikt an – diesmal geht es um Lieferketten und technologische Schlüsselkompetenzen.

    China hat kürzlich den Export seltener Erden drastisch eingeschränkt. Diese Materialien sind essenziell für moderne Hightech-Produkte – vom E-Auto bis zum Smartphone. Ohne sie könnten Fabriken in den USA und Europa schon bald stillstehen.

    Und dann wäre da noch Trumps Handelskrieg. Ein neuer Bericht prognostiziert, dass dieser nicht nur das Wirtschaftswachstum der führenden Volkswirtschaften in diesem Jahr bremst – sondern auch auf Jahre hinaus für wirtschaftliche Verwerfungen sorgt.

    Tesla – lange als Symbol technischer Innovation gefeiert – findet sich zunehmend im Kreuzfeuer politischer Debatten wieder. Aktivisten, die Elon Musks Nähe zur Regierung kritisieren, feiern inzwischen seinen Rückzug aus politischen Gremien als Sieg.

    Autor: M.A.B.

  • Südkoreas Schicksalswahl: Zwischen Demokratie, Diktatur und drohendem Chaos

    Südkoreas Schicksalswahl: Zwischen Demokratie, Diktatur und drohendem Chaos

    Südkorea steht heute an einem politischen Scheideweg. Die Präsidentschaftswahlen haben begonnen – vor dem Hintergrund monatelanger Unruhen und einem politischen Erdbeben, das das Land erschüttert hat.

    Im Dezember rief Präsident Yoon Suk Yeol für kurze Zeit das Kriegsrecht aus – ein Schritt, der große Empörung auslöste. Es folgte seine Absetzung durch ein Amtsenthebungsverfahren. Seitdem gleicht die politische Bühne des Landes einem Minenfeld.

    Nun kämpfen zwei Männer um das höchste Amt im Staat: Lee Jae-myung, gemäßigter Vorsitzender der Demokratischen Partei, liegt laut Umfragen vorn. Sein Herausforderer ist Kim Moon-soo von der konservativen People Power Party – jener Partei, die einst Yoon anführte.

    Ein Land, das sich selbst hinterfragt

    Für viele Wähler geht es bei dieser Wahl um mehr als nur ein neues Gesicht an der Spitze. Es ist eine Volksabstimmung über Yoon Suk Yeol und sein politisches Vermächtnis. Lee Jae-myung spricht offen davon, „den Aufstand zu beenden“ – mit anderen Worten: Yoon und dessen Partei endgültig aus der Politik zu verdrängen.

    Kim hingegen hält Yoon die Treue – oder zumindest schafft er es nicht, sich klar von ihm zu distanzieren. Er warnt die Bevölkerung: Wenn Lee gewinnt, werde der – mit der parlamentarischen Mehrheit im Rücken – zum Diktator und rücke Südkorea näher an China und Nordkorea. Die Allianz mit den USA? Angeblich in Gefahr. Lee bezeichnet diese Vorwürfe als „Schmutzkampagne“.

    Ein Favorit mit dunklen Schatten

    Doch Lee trägt selbst einigen Ballast mit sich herum. Er steht in mehreren Strafverfahren – unter anderem wegen angeblicher Korruption – vor Gericht. Er und seine Anhänger behaupten, die Anklagen seien politisch motiviert, eine Racheaktion der Yoon-Regierung.

    Sollte Lee gewinnen, bleibt eine zentrale Frage offen: Dürfen seine Prozesse weitergeführt werden? Die Rechtslage ist unklar – die Verfassungsexperten streiten. Wahrscheinlich wird das Verfassungsgericht entscheiden müssen.

    Baustellen über Baustellen

    Der künftige Präsident – egal wer – übernimmt ein Land am Limit. Wirtschaftlich dümpelt Südkorea dahin, das Wachstum stagniert. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auseinander. Und gesellschaftlich? Zerreißproben ohne Ende. Die Generationen stehen sich gegenüber, aber besonders junge Männer und Frauen sind tief gespalten.

    Gleichzeitig spitzt sich die geopolitische Lage zu. Nordkorea rüstet auf – nicht nur mit Raketen, sondern nun auch durch eine frische Militärallianz mit Russland. Der neue Präsident wird also nicht nur vor der eigenen Tür fegen müssen, sondern sich auch in der veränderten Weltpolitik positionieren.

    Und da ist noch jemand: Donald Trump. Seitdem er wieder im Weißen Haus sitzt, will er, dass Südkorea mehr für die Militärallianz zahlt. Gleichzeitig belegt er südkoreanische Produkte – Autos und Stahl – mit saftigen Zöllen. Eine explosive Mischung, die höchstes diplomatisches Fingerspitzengefühl verlangt.

    Netzwerk der Zerstörung: „Operation Spinnennetz“ in Russland

    Parallel dazu findet ein Schlagabtausch im Osten Europas statt: Die Ukraine hat am Wochenende mit einer konzertierten Aktion namens „Operation Spinnennetz“ mehrere russische Luftwaffenstützpunkte tief im Landesinneren angegriffen. Drohnen, monatelang vorbereitet und direkt vor den russischen Militärbasen platziert, zerstörten mindestens fünf Flugzeuge – darunter vier strategische Bomber.

    Experten sprechen von einem Meilenstein im Ukraine-Krieg – vergleichbar mit dem Untergang des russischen Kriegsschiffs Moskva. Die Botschaft ist klar: Die Ukraine passt sich an, lernt und schlägt zurück.

    Ein Funke Hoffnung: Gefangenenaustausch in Istanbul vereinbart

    In Istanbul kam es gestern zu einem humanitären Lichtblick: Russland und die Ukraine einigten sich darauf, schwer verletzte und junge Kriegsgefangene auszutauschen und jeweils die Leichen von 6.000 gefallenen Soldaten zu übergeben. Ein Waffenstillstand? Weiter Fehlanzeige. Aber immerhin – ein Schritt in die richtige Richtung.

    Hassverbrechen in Colorado: Angriff auf Solidaritätsmarsch

    Weiter in die USA: In Boulder, Colorado, wurden Teilnehmer eines Marschs für die israelischen Geiseln in Gaza mit Molotowcocktails attackiert. Acht Menschen mussten ins Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter, Mohamed Sabry Soliman, ein ägyptischer Staatsbürger, soll laut Ermittlungen die Tat ein Jahr lang geplant haben.

    In Vernehmungen äußerte er Hass gegen „alle Zionisten“ und sprach davon, sie alle töten zu wollen. Er wurde wegen versuchten Mordes in 16 Fällen und weiterer Straftaten angeklagt. Präsident Trump äußerte sich zum Vorfall – lenkte den Fokus dabei jedoch auf Grenzsicherung, nicht auf Antisemitismus. Ob das der passende Moment war?

    Weitere Schlagzeilen aus aller Welt

    Polen: Der Nationalist Karol Nawrocki gewinnt ganz knapp die Präsidentschaft – ein Zeichen für Europas wachsende Konflikte um Migration, Abtreibung und LGBTQ-Rechte.

    Großbritannien: Premierminister Keir Starmer kündigt an, bis zu zwölf neue Unterseeboote zu bauen – eine milliardenschwere Investition in die Rüstung.

    Bangladesch: Ein Sondergericht erlässt Haftbefehl gegen Ex-Premierministerin Sheikh Hasina. Grund: Über 1.000 Tote bei Protesten am Ende ihrer Amtszeit.

    Zölle: Trump will am Mittwoch die Abgaben auf Stahl und Aluminium auf 50 Prozent anheben – trotz gerichtlicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen.

    Technologie: Die Investoren an der Wall Street investieren kräftig in KI-Technologie – steht hier schon die nächste Spekulationsblase bevor?

    Italien: Der Ätna spuckt wieder Feuer – Touristen auf Sizilien mussten evakuiert werden.

    Mode: LVMH holt Jonathan Anderson als Chefdesigner für Dior – er übernimmt alle Linien des Hauses.

    Gesundheit: Frauen, die in ihrer Lebensmitte viel Koffein konsumieren, altern laut Langzeitstudie gesünder als andere.

    Von Andreas M. Brucker

  • Ukraine greift russische Luftwaffenstützpunkte an: Dutzende Flugzeuge beschädigt – und andere World-News

    Ukraine greift russische Luftwaffenstützpunkte an: Dutzende Flugzeuge beschädigt – und andere World-News

    In einer der bislang umfassendsten Offensiven des Krieges hat die Ukraine gestern mehrere Luftwaffenstützpunkte tief in Russland angegriffen. Die koordinierte Drohnenattacke traf Ziele von Ostsibirien bis an die westliche Grenze – eine Reihe russischer Militärflugzeuge gingen dabei in Flammen auf.

    Doch auch die Ukraine musste einen herben Rückschlag hinnehmen: Eine russische Rakete schlug in einem ukrainischen Ausbildungslager ein und tötete mindestens zwölf Soldaten. Dies geschah nur wenige Stunden, nachdem Russland laut ukrainischen Angaben den größten nächtlichen Luftangriff seit Kriegsbeginn gestartet hatte.

    Und das alles während heute in Istanbul eigentlich Friedensgespräche zwischen ukrainischen und russischen Delegationen beginnen sollen.

    Drohnen aus Lastwagen heraus gestartet

    Laut einem ukrainischen Sicherheitsbeamten wurden die ukrainischen Drohnen heimlich per Lkw nach Russland gebracht und von dort aus gestartet. Ziel: mehrere russische Luftwaffenstützpunkte. Nach Angaben desselben Beamten sollen Dutzende Flugzeuge beschädigt worden sein. Bilder und Berichte aus sozialen Netzwerken bestätigen brennende Flugzeuge auf mehreren russischen Flugfeldern.

    Ein russischer Militärblogger bezeichnete den Angriff als einen „rabenschwarzen Tag für die russische Luftwaffe“. Treffender lässt sich die Stimmung in Moskau wohl kaum zusammenfassen.

    Friedensverhandlungen und gegenseitige Vorwürfe

    Bei einem früheren Gespräch in Istanbul hatten beide Seiten ihre Vorstellungen von Frieden dargelegt. Doch seitdem werfen ukrainische Offizielle Russland Verzögerungstaktiken vor. Der gestrige Angriff wird die Verhandlungen mit Sicherheit nicht einfacher machen.

    Blutige Eskalation in Rafah – über 20 Tote bei Hilfsverteilung

    Auch im Nahen Osten eskalierte die Lage erneut. In Rafah, im Süden des Gazastreifens, wurden bei einem Vorfall an einem Hilfsverteilungszentrum über 20 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden hatten sich Menschen dort versammelt, um Lebensmittel zu erhalten, als sie plötzlich unter Beschuss gerieten.

    Ein israelischer Militärsprecher sagte, es seien lediglich Warnschüsse abgegeben worden – was die dramatischen Folgen kaum entschärft.

    Rettungskräfte der palästinensischen Hilfsorganisation Roter Halbmond bargen mindestens 23 Leichen in der Nähe des Zentrums. Das Rote Kreuz behandelte 179 Patienten, 21 davon kamen bereits tot im Feldlazarett an. Das Gesundheitsministerium von Gaza spricht von 31 Todesopfern.

    Gaza in der Hungerfalle

    Seit Israel im März jegliche Lieferungen von Nahrung, Treibstoff und Medikamenten blockiert, leidet die Bevölkerung Gazas unter akuter Not. Rund um die Hilfszentren – betrieben von amerikanischen Sicherheitsfirmen – entstehen dabei immer wieder chaotische Situationen. Die gestrigen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie gefährlich selbst der Versuch, Hilfe zu leisten, derzeit in Gaza ist.

    Weitere internationale Entwicklungen im Überblick:

    • Mexiko: Über 2.600 Richter und Magistrate werden in einer umfassenden Justizreform neu gewählt.
    • Indien: Wegen der Aussetzung von Visa-Interviews platzen für tausende Studierende die USA-Pläne.
    • Malaysia: Eine LGBTQ-Veranstaltung wurde nach Drohungen und Hasskommentaren abgesagt. Der zuständige Minister sprach von „abweichender Kultur“.
    • Deutschland: In einem Krankenhausbrand in Hamburg starben mindestens drei Menschen, über 50 wurden verletzt.
    • Kanada: In Saskatchewan und Manitoba wüten dutzende Waldbrände.
    • Nordkorea: Russland liefert offenbar Waffen an das Regime in Pjöngjang – eine gefährliche Verschiebung der Kräfteverhältnisse.
    • Indien-Pakistan: Der militärische Konflikt ist abgeklungen, doch der Streit ums Wasser flammt neu auf.

    Wirtschaft & Technik

    • Ölmarkt: Saudi-Arabien, Russland und sechs weitere OPEC-Plus-Staaten verlängern ihre erhöhte Fördermenge – schon den dritten Monat in Folge.
    • Arbeitsmarkt: Junge US-Absolventen finden zunehmend schwer Arbeit – Unternehmen setzen vermehrt auf KI statt auf Berufseinsteiger.
    • Handel: Die anti-europäische Haltung vieler US-Konservativer erschwert die Verhandlungen über neue Zollabkommen erheblich.

    Von C. Hatty

  • Bluttat in Washington: Zwei israelische Botschaftsangestellte erschossen – und weitere World-News

    Bluttat in Washington: Zwei israelische Botschaftsangestellte erschossen – und weitere World-News

    In einem Vorfall, der weltweit Entsetzen ausgelöst hat, sind zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington, D.C., erschossen worden. Der mutmaßliche Täter, Elias Rodriguez aus Chicago, wurde wegen Mordes ersten Grades und weiterer Straftaten angeklagt. Der Angriff ereignete sich am späten Mittwochabend vor dem Capital Jewish Museum, nur wenige Meter vom Veranstaltungsort eines Empfangs für junge Diplomaten entfernt.

    Laut US-Behörden hat Rodriguez eine Vergangenheit als pro-palästinensischer Aktivist. Direkt nach seiner Festnahme rief er: „Free, free Palestine“. Die Ermittler bezeichnen die Tat ganz klar als Terrorakt.

    Was ist passiert?

    Rodriguez näherte sich vier Personen, die gerade eine Veranstaltung in dem Museum verließen. Unvermittelt eröffnete er das Feuer. Zwei von ihnen – Yaron Lischinsky (30) und Sarah Milgrim (26) – traf es tödlich. Die beiden waren ein Paar. Während Milgrim als wissenschaftliche Assistentin in der politischen Abteilung der Botschaft arbeitete, organisierte Lischinsky, der auch einen deutschen Pass besaß, Bildungsreisen nach Israel. Tragisch: Er hatte kurz zuvor einen Verlobungsring gekauft.

    Nach der Schießerei drang Rodriguez ins Museum ein, wo Sicherheitskräfte ihn schließlich überwältigten. Überwachungsvideos zeigen, wie er zunächst an den späteren Opfern vorbeiging, sich dann umdrehte und ihnen mehrfach in den Rücken schoss – selbst nachdem sie bereits am Boden lagen.

    Die Attacke erinnert viele an ein Ereignis, das über fünf Jahrzehnte zurückliegt: Damals wurde ein israelischer Militärattaché in Maryland vor seinem Haus erschossen. Der Täter von damals blieb nie gefasst – ein düsteres Echo der Vergangenheit.

    Organisationen, die Hassverbrechen dokumentieren, sprechen von einem dramatischen Anstieg antisemitischer Vorfälle weltweit.

    Erste Lebensmittelhilfe erreicht Gaza – doch reicht das?

    Gleichzeitig blickt die Welt auch nach Gaza. Zum ersten Mal seit Beginn der israelischen Blockade vor mehreren Monaten traf gestern eine größere Menge humanitärer Hilfe im Küstenstreifen ein. Etwa 90 Lastwagen mit Lebensmitteln passierten die Grenze – laut den Vereinten Nationen allerdings nur ein Bruchteil des tatsächlich benötigten Umfangs.

    Die UN warnt: Der von Israel vorgegebene Transportweg sei extrem gefährlich. Ohne eine Kursänderung bestehe ein hohes Risiko von Plünderungen. Die israelische Weigerung, Treibstoff und mehr Nahrung ins Gebiet zu lassen, habe laut UN „weit verbreiteten Hunger“ zur Folge gehabt.

    Kleine Hoffnung: Einige Bäckereien nahmen gestern ihre Produktion wieder auf – erstmals seit dem 2. April. Die Folge: Große Menschenmengen vor den Verkaufsstellen, mit entsprechenden Sicherheitsbedenken für die Beschäftigten.

    Südafrika: Frust und Spott über US-Flüchtlingspolitik

    Ganz andere Töne schlagen derzeit viele schwarze Südafrikaner:innen an – sarkastisch, doch mit ernstem Hintergrund. Seit Ex-Präsident Donald Trump im Februar erklärte, weißen Südafrikanern solle eine bevorzugte Umsiedlung in die USA ermöglicht werden, kocht in Südafrika die Stimmung hoch.

    Wer Apartheid erlebt hat oder mit ihren Spätfolgen kämpft, sieht in Trumps Plänen eine geschmacklose Verdrehung der Realität: Ausgerechnet Nachfahren von Kolonialherren sollen nun als Opfer bezeichnet werden? Viele reagieren mit Humor – einem Humor, der mehr verletzt als lacht.

    Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa verließ ein Treffen mit Trump in Washington sichtlich irritiert und enttäuscht. Während des Treffens zeigte Trump ein Video, das angeblich Massengräber weißer Farmer beweisen sollte. Das Material war nachweislich gefälscht und stammte aus einem anderen afrikanischen Land.

    Kurzmeldungen aus aller Welt

    • Unser Planet verlor im letzten Jahr so viel Wald wie nie zuvor – vor allem wegen Bränden.
    • Ukraine startete eine massive Drohnenoffensive auf zehn russische Regionen, darunter Moskau.
    • G7-Finanzminister bekräftigen Unterstützung für die Ukraine und drohen Russland mit neuen Sanktionen.
    • Die illegale Zuwanderung nach Großbritannien halbierte sich 2024 im Vergleich zum Vorjahr.
    • Kanadas Provinz Alberta bereitet ein Referendum zu ihrer Abspaltung vor.
    • In China stürzte das Dach eines historischen Turms ein – Behörden ermitteln.
    • BYD verkaufte im April in Europa mehr E-Autos als Tesla – ein Novum.
    • OpenAI plant ein riesiges Rechenzentrum in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
    • In Großbritannien wurde ein Rapper der Band Kneecap wegen Terrorverdachts angeklagt – er soll bei einem Konzert eine Hisbollah-Flagge gezeigt haben.

    Aus den USA

    • Harvard darf laut Trump-Regierung keine internationalen Studierenden mehr aufnehmen – die eingeschriebenen etwa 6.000 in Harvard studierenden ausländer müssen sich eine andere Universität suchen.
    • Das US-Repräsentantenhaus beschloss ein Gesetz, das Steuern senkt und gleichzeitig Sozialhilfen kürzt – Trumps Politik in Reinform.
    • Rapper Kid Cudi sagte im Prozess gegen Sean Combs aus: Sein Porsche sei bei einem Besuch des Musikmoguls in Flammen aufgegangen.
    • In San Diego stürzte ein Kleinflugzeug in ein Wohnviertel – sechs Tote werden noch in den Trümmern befürchtet.
    • Das US-Finanzministerium will die Produktion von Ein-Cent-Münzen einstellen.

    Von C. Hatty

  • Drohnenangriff, Diplomatie und Gesundheitsdrama: Die Welt steht nicht still

    Drohnenangriff, Diplomatie und Gesundheitsdrama: Die Welt steht nicht still

    Russland: massiver Drohnenangriff auf die Ukraine

    Russland hat gestern eine gewaltige Angriffswelle mit Drohnen über die gesamte Ukraine durchgeführt – offenbar eine kalkulierte Machtdemonstration, einen Tag bevor US-Präsident Donald Trump ein Gespräch mit Wladimir Putin über einen möglichen Waffenstillstand führen will. Trump kündigte auch an, mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie mit führenden NATO-Vertretern telefonieren zu wollen.

    Die Gewalt des Angriffs ist erschütternd: Etwa 273 Drohnen, darunter auch Täuschkörper, wurden am ukrainischen Himmel gezählt. Eine Frau kam ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt.

    Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte gegenüber Journalisten, er habe mit US-Außenminister Marco Rubio gesprochen. Merz, sowie die Regierungschefs aus Frankreich und Großbritannien, versuchen mit Trump Kontakt aufzunehmen, noch vor Trumps Gespräch mit Putin.

    Ein Hoffnungsschimmer auf diplomatischer Ebene: Präsident Selenskyj traf gestern in privater Runde Papst Leo XIV., der am Freitag angeboten hatte, Gespräche zwischen der Ukraine und Russland im Vatikan zu organisieren.

    Biden schwer erkrankt – Prostatakrebs diagnostiziert

    Ein Schock aus den USA: Der frühere Präsident Joe Biden wurde am Freitag mit einer aggressiven Form von Prostatakrebs diagnostiziert. Die Krankheit hat sich bereits in die Knochen ausgebreitet, heißt es in einem offiziellen Statement aus seinem Büro. Hoffnung macht lediglich, dass der Krebs „hormonsensitiv“ sei – das ermögliche eine gezielte Behandlung.

    Der 82-Jährige hatte die Präsidentschaft im Januar an Donald Trump übergeben und bleibt damit der älteste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Während seiner Amtszeit war Bidens Gesundheitszustand immer wieder Gegenstand öffentlicher Debatten – sie trugen letztlich auch dazu bei, dass er auf eine erneute Kandidatur verzichtete.

    Israels Offensive in Gaza wird erweitert

    Die israelische Armee hat angekündigt, ihre Bodenoffensive im Gazastreifen massiv auszuweiten – sowohl im Norden als auch im Süden des Gebiets. Ziel sei es, weiter in die Enklave vorzudringen und große Gebiete zu sichern. Zeitgleich kündigte die israelische Regierung an, eine „Grundversorgung mit Lebensmitteln“ in Gaza zuzulassen.

    Die neuen Militäroperationen sollen stufenweise erfolgen – und könnten sofort beendet werden, sollte eine Einigung mit der Hamas zustande kommen. Interessant ist: Premierminister Benjamin Netanjahu hat seinen Unterhändlern in Katar erstmals die Vollmacht erteilt, über umfassende Bedingungen zur Beendigung des Krieges zu sprechen.

    Doch der Preis ist hoch: Über 53.000 Palästinenser sind bisherigen Angaben zufolge ums Leben gekommen – allein seit Sonntagmorgen mehr als 90 weitere.

    Und sonst in der Welt?

    USA: In Colorado wüteten mehrere Tornados und verursachten erhebliche Schäden. Meteorologen warnten davor, dass die Unwetter bis Montag auch den Mittleren Westen bedrohen könnten. Bereits am Freitag trafen tödliche Stürme das Zentrum der Vereinigten Staaten.

    Iran: Trumps Chefunterhändler stellte klar, dass der Iran vollständig auf die Urananreicherung verzichten müsse – ein klares Signal Richtung Teheran.

    Technologie: Apple stößt mit dem Versuch, eine chinesische KI auf iPhones in China zu bringen, auf Widerstand aus der Trump-Regierung und amerikanischen Behörden.

    Pakistan: Das pakistanische Militär äußerte vorsichtigen Optimismus, dass die brüchige Waffenruhe mit Indien Bestand haben könnte – beide Seiten befinden sich in Gesprächen.

    Medizinischer Meilenstein: In Südkalifornien wurde erstmals eine menschliche Blase transplantiert – ein historischer Moment in der Transplantationsmedizin.

    Europa im Fokus

    In Rom feierte Papst Leo XIV. seine erste Messe auf dem Petersplatz – und das vor einer riesigen Menschenmenge.

    In Rumänien sorgte Nicusor Dan, europafreundlicher Bürgermeister von Bukarest und ehemaliger Mathematikprofessor, für eine Überraschung: Er besiegte seinen rechtsnationalen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl.

    Auch in Polen gibt es Bewegung: Der liberale Bürgermeister von Warschau, Rafal Trzaskowski, scheint sich in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen knapp durchgesetzt zu haben, wird sich aber einem zweiten Wahlgang stellen müssen.

    In London stehen drei iranische Männer vor Gericht – ihnen wird vorgeworfen, im Auftrag des iranischen Geheimdienstes Menschen in Großbritannien ausspioniert zu haben.

    Und dann wäre da noch der Brexit: Premierminister Keir Starmer bemüht sich um eine vorsichtige Annäherung an die EU – doch der mediale Gegenwind aus konservativen Kreisen ist gewaltig.

    Filmfestspiele in Cannes: Große Namen, starke Auftritte

    Hollywood-Glamour in Südfrankreich: Kristen Stewarts Regiedebüt wurde mit viel Lob bedacht, Jennifer Lawrence zeigte sich in einer ungewohnt düsteren und riskanten Rolle – und Tom Cruise? Der bewies einmal mehr, dass er noch immer ein Meister der großen Bühne ist.

    Wird 2025 das Jahr des mutigen Kinos?

    Von C. Hatty

  • Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Kiew wurden gestern mindestens 12 Menschen getötet und 90 weitere verletzt. Dieser Angriff veranlasste Ex-Präsident Trump zu einer seltenen Missbilligung Moskaus.

    „Wladimir, HÖR AUF!“, schrieb Trump auf sozialen Medien, direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. „Ich bin nicht glücklich über die russischen Angriffe auf KIEW. Unnötig und sehr schlechtes Timing.“

    Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem Trump und seine engsten Berater den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dazu gedrängt hatten, einen von den USA entworfenen Friedensplan zu akzeptieren, der Russland stark begünstigen würde.

    Gestern erklärte Trump im Oval Office, er habe „keine Loyalität“ gegenüber einer der beiden Seiten, sein einziges Ziel sei es, den Krieg zu beenden und Leben zu retten. Gleichzeitig behauptete er jedoch, Putin habe ein „ziemlich großes Zugeständnis“ gemacht, um den Konflikt zu beenden. Auf Nachfrage, worin dieses Zugeständnis bestehe, antwortete Trump: „Aufhören, das ganze Land zu übernehmen.“

    Krim: Trump zeigt sich bereit, Russlands Anspruch auf die Krim anzuerkennen. Dies würde zehn Jahre US-Außenpolitik über Bord werfen und ein gefährliches Signal senden – nämlich, dass die USA gewaltsame Grenzverschiebungen akzeptieren. In der Ukraine ist dieser Vorschlag indiskutabel.

    Europäische Länder betrachten die Zukunft der Ukraine als entscheidend für ihre eigene Sicherheit. Offizielle Stellen betonen, dass sie Kiew weiterhin unterstützen werden, auch falls sich die USA aus den Friedensverhandlungen zurückziehen.

    Ein General verurteilt: Der russische Generalmajor Iwan Popow, der entlassen wurde, nachdem er die russische Armeeführung wegen Problemen auf dem Schlachtfeld kritisiert hatte, wurde wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt.


    Eskalation zwischen Indien und Pakistan

    Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan haben sich gestern drastisch verschärft. Pakistan kündigte Vergeltungsmaßnahmen gegen Indien an, einen Tag nachdem Indien Sanktionen gegen Pakistan verhängt hatte – Hintergrund war ein Anschlag in Kaschmir, bei dem 26 Touristen starben.

    Pakistan schloss seinen Luftraum für indische Fluggesellschaften und forderte, dass Indien sein diplomatisches Personal in Islamabad reduziert sowie den Handel zwischen beiden Ländern aussetzt. Indien hat offiziell noch keine Gruppe für den Anschlag nahe der Stadt Pahalgam verantwortlich gemacht, während Pakistan jegliche Verwicklung abstreitet.

    Gleichzeitig wächst in Pakistan die Sorge – indische Offizielle deuten mögliche Militärschläge an. Im Fernsehen warnen Verteidigungsexperten vor unvorhersehbaren Folgen einer Eskalation.

    Details: Nachdem Indien ein wichtiges Wasserabkommen ausgesetzt hat, erklärte Pakistan, jede Blockade der Flüsse werde als „Kriegserklärung“ betrachtet. Pakistan ist auf das Wasser des Indus-Flusssystems, das durch Indien fließt, für etwa 90 Prozent seiner Landwirtschaft angewiesen.


    Papst Franziskus wird morgen beigesetzt

    Der Vatikan veröffentlichte gestern das erste Bild des Grabes von Papst Franziskus – schlicht, ungeschmückt und seinem Willen entsprechend. Das Grab besteht aus Marmor und trägt die Inschrift „Franciscus“.

    Zehntausende Katholiken haben dem verstorbenen Papst die letzte Ehre erwiesen, dessen Leichnam im Petersdom aufgebahrt ist. Die Beisetzung findet morgen statt.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Frankreich: Ein Schüler in Nantes erstach während der Mittagspause vier Mitschüler, einer starb. Das Motiv ist unklar.

    Klima: Trump unternahm einen großen Schritt zur Erschließung von Rohstoffen auf dem Meeresboden – eine Praxis, die von fast allen anderen Staaten abgelehnt wird.

    Israel: Das Militär Israels gab zu, im vergangenen Monat ein Gästehaus der UN in Gaza mit Panzern beschossen zu haben. Ein UNO-Mitarbeiter starb.

    Südkorea: Der ehemalige Präsident Moon Jae-in wurde wegen Korruption angeklagt – der nächste Ex-Staatschef vor Gericht.

    Amsterdam: Die Bürgermeisterin entschuldigte sich für die Rolle der Stadt bei der Verfolgung jüdischer Bürger während des Holocaust.

    Syrien: Großbritannien hob Sanktionen gegen mehrere syrische Regierungsbehörden unter Assad auf.

    Kanada: Die Polizei erschoss einen Mann am Flughafen Toronto Pearson, was zur teilweisen Schließung eines Terminals führte.

    Äthiopien: Kaffeebauern kämpfen darum, neuen EU-Vorgaben zu genügen, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Bohnen verlangen.

    USA: Trump glaubt, seine Zölle würden Unternehmen dazu zwingen, Fabriken in den USA zu bauen – ob das tatsächlich eintritt, bleibt höchst zweifelhaft.

    Israel: Ein Expertenteam arbeitet seit über einem Jahr an einem Leitfaden für die Unterstützung von Geiseln nach ihrer Freilassung.

    USA: Ein indonesischer Student, verheiratet mit einer Amerikanerin, wartet auf eine Green Card. Nun droht ihm die Abschiebung wegen einer Verhaftung im Jahr 2022.

  • Die Welt nimmt Abschied von Papst Franziskus – und weitere World-News

    Die Welt nimmt Abschied von Papst Franziskus – und weitere World-News

    Gestern versammelten sich trauernde Gläubige, manche mit Tränen in den Augen, auf dem Petersplatz, nachdem der Vatikan den Tod von Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren bekannt gegeben hatte. Nun steht die Führung der römisch-katholischen Kirche vor einer wegweisenden Entscheidung: Wird der nächste Papst den weltoffenen und globalen Kurs von Franziskus fortsetzen oder den strengeren, lehramtlichen Weg seiner Vorgänger einschlagen?

    Weltweit würdigten Staats- und Regierungschefs das Wirken von Franziskus. José Ramos-Horta, Präsident von Osttimor, nannte den Tod des Papstes den „größten Verlust für die Menschheit in einer Zeit, in der es an kluger und mitfühlender Führung fehlt“.

    Ein Bericht über die letzten Tage von Franziskus sowie ein vollständiger Nachruf beleuchten sein Leben und Wirken.

    Laut eines Berichts des Vatikans waren ein Schlaganfall, gefolgt von einem Koma und einem „irreversiblen Herz-Kreislauf-Zusammenbruch“ die Todesursachen. Bis zum Tag vor seinem Tod hielt Franziskus trotz ärztlicher Anordnung zur Ruhe einen vollen Terminkalender ein – ein Mann, der bis zuletzt seinen Aufgaben nachging.

    Das Datum der Beisetzung wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Vatikan teilte jedoch mit, dass eine öffentliche Aufbahrung möglicherweise schon morgen beginnen könnte.

    Wie geht es weiter?

    Kaum war die Nachricht vom Tod des Papstes verkündet, machten sich Kardinäle aus aller Welt auf den Weg nach Rom, um seine Beisetzung zu organisieren und die Wahl seines Nachfolgers vorzubereiten. Bereits heute wird das erste Treffen im Synodensaal erwartet – und die Frage steht im Raum: Wer könnte der nächste Pontifex werden?


    Indien empfängt JD Vance mit offenen Armen

    Der US-Vizepräsident JD Vance startete gestern einen viertägigen Besuch in Indien und traf Premierminister Narendra Modi – genau zu einer Zeit, in der Indien hofft, hohen US-Zöllen zu entgehen.

    Für viele indische Regierungsvertreter und Analysten ist Vances Besuch ein positives Zeichen dafür, dass die USA an einem Handelsabkommen festhalten wollen. Noch vor wenigen Wochen standen indische Exporte vor Zöllen von bis zu 27 Prozent, bevor Präsident Trump die wechselseitigen Strafzölle vorerst aussetzte.

    Ein kleines, aber brisantes Detail am Rande: Peking warnte, dass Länder, die ihren Handel mit China einschränken, um sich die Gunst der USA zu sichern, mit Vergeltungsmaßnahmen rechnen müssten.


    Israels Sicherheitschef erhebt schwere Vorwürfe gegen Netanyahu

    Ronen Bar, Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes, beschuldigte Premierminister Benjamin Netanyahu in einer eidesstattlichen Erklärung, ihn mehrfach gedrängt zu haben, gegen israelische Bürger zu spionieren, die regierungskritische Proteste organisiert oder finanziert haben. Zudem habe Netanyahu persönliche Loyalität über die Urteile des Obersten Gerichtshofs gestellt – für den Fall einer Verfassungskrise.

    Ein brisanter Vorwurf mit potenziell weitreichenden Konsequenzen.


    Weitere Top-Nachrichten weltweit

    Syrien: Die antike Stadt Palmyra hat 2.000 Jahre überdauert – und sieht nach 13 Jahren Bürgerkrieg erschütternd verändert aus.

    Technologie: Das US-Justizministerium argumentierte vor Gericht, dass die Zerschlagung von Google der beste Weg sei, um das Monopol des Unternehmens auf Internetsuchen zu brechen.

    Jemen: Ein US-Luftangriff traf ein dicht besiedeltes Viertel in der Hauptstadt Sanaa – zwölf Menschen starben, 30 wurden verletzt.

    USA: Donald Trump bezeichnete die Aufregung über Verteidigungsminister Pete Hegseths Entscheidung, militärische Pläne in einem zweiten Signal-Chat zu teilen, als „Zeitverschwendung“.

    Kanada: Seit Meta Nachrichtenorganisationen kurz vor den Wahlen auf Facebook blockierte, füllen hyperparteiische und irreführende Seiten das entstandene Informationsvakuum.

    Thailand: Die Behörden verhafteten einen chinesischen Funktionär im Zusammenhang mit dem Bau des einzigen Gebäudes, das beim Erdbeben letzten Monat in Bangkok einstürzte.

    Südkorea: In Seoul fahndet die Polizei nach einem Mann, der offenbar ein Wohnhaus in Brand gesetzt hat – ein Mensch starb.

    Korruption: Die Ehefrau des ehemaligen US-Senators Robert Menendez wurde wegen ihrer Beteiligung an einem Bestechungsskandal verurteilt – es geht um Gold, Bargeld und ein Mercedes-Benz.

    Technologie: CATL, der weltgrößte Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge, kündigte technologische Durchbrüche an, die E-Autos wettbewerbsfähiger machen sollen.

    Luftfahrt: Ein Video zeigte Passagiere, die über Notrutschen aus einem Delta-Flugzeug evakuiert wurden, nachdem es auf dem Rollfeld des Flughafens Orlando in Brand geraten war.

    Von Andreas M. B.