Schlagwort: Wassermangel

  • Wasserknappheit: Vier Gemeinden im Departement Pyrénées-Orientales ohne Trinkwasser

    Wasserknappheit: Vier Gemeinden im Departement Pyrénées-Orientales ohne Trinkwasser

    Die Wasserversorgung von vier Gemeinden im Departement Pyrénées-Orientales wird ab dem 14. April eingestellt. Diese Entscheidung wurde angesichts des alarmierenden Ausmaßes der Dürre im Departement getroffen.

    Angesichts des alarmierenden Ausmaßes der Dürre im Departement wird in vier Gemeinden der Pyrénées-Orientales ab Freitag, dem 14. April, das Wasser abgestellt. Es handelt sich um die Dörfer Corbère, Corbère-les-Cabanes, Saint-Michel-de-Llotes und Bouleternère.

    Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Grundwasserspiegel in Frankreich auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Laut dem Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM) sind 75% der Grundwasserspiegel in diesem April mäßig niedrig oder sehr niedrig, wodurch das Risiko einer Sommerdürre für einige Regionen „erwiesen“ sei.

    Ab diesem Freitag haben die Einwohner der vier Gemeinden auf unbestimmte Zeit nur noch Zugang zu nicht trinkbarem Wasser, um einen möglichen Wassermangel auszugleichen. Denn wie die Gemeindeverwaltung von Bouleternère auf Facebook mitteilt, ist „der Pegel der Trinkwasserbohrung in Bouleternère an der untersten Entnahmeschwelle angelangt“.

  • März war zu trocken: Mehrere Regionen Frankreichs befürchten starke Dürre im Sommer

    März war zu trocken: Mehrere Regionen Frankreichs befürchten starke Dürre im Sommer

    Die Niederschläge zwischen dem 1. und 31. März reichten nicht aus, um das Grundwasser aufzufüllen, das teilte das Bureau de recherches géologiques et minières jetzt mit.

    Die Regenfälle im März haben nicht ausgereicht, um die Grundwasserspiegel Frankreichs wieder aufzufüllen. 75% der Grundwasserspiegel sind weiterhin mäßig niedrig oder sehr niedrig, wodurch das Risiko einer Sommertrockenheit für einige Regionen „erwiesen“ ist, wie das Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM) am Donnerstag, dem 13. April, bekannt gab.

    Am Ende des Winters, in dem sich die Grundwasserspiegel eigentlich wieder auffüllen sollten, bevor die Vegetation im Frühjahr wieder zunimmt, „liegen alle Grundwasserspiegel unter den normalen Werten und 75% weisen niedrige bis sehr niedrige Werte auf“, so das BRGM. In vielen Gebieten bestehe ein nachgewiesenes Dürrerisiko während der Sommerperiode. Im Jahr 2022 lagen am 1. April 58% der Pegel unter den normalen Werten.

    Norden, Zentrum und Südosten beunruhigt
    Laut BRGM besteht in gut 50 Departements, insbesondere im Norden, in der Mitte und im Südosten des Landes, ein „sehr hohes“ Dürrerisiko. Wenn in den nächsten Wochen keine starken Niederschläge fallen, dürfte die Situation zu Verfügungen zur Einschränkung der Wasserversorgung führen.

    Im März gab es laut Météo-France auf nationaler Ebene einen Niederschlagsüberschuss von 40% gegenüber den Normalwerten, allerdings mit sehr heterogenen Situationen je nach Region: Nur die Grundwasservorkommen von der Bretagne bis zur Nouvelle-Aquitaine profitierten von „konsequenten Wiederauffüllungsepisoden“. Mehrere andere, in der Champagne, im Rhône-Saône-Korridor, im Roussillon oder in der Region Provence/Côte d’Azur, weisen immer noch „ungünstige Situationen“ mit weiterhin sehr niedrigen Niveaus auf. Insgesamt „reichten die im März versickerten Regenfälle nicht aus, um eine deutliche Verbesserung herbeizuführen“, so das Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM).

  • Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Var verwandelt eine Maschine Luft in Wasser

    Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Var verwandelt eine Maschine Luft in Wasser

    In Grimaud im Departement Var wurde eine ganz besondere Maschine installiert, um der Wasserknappheit zu begegnen. Sie saugt die Umgebungsluft an, um die Feuchtigkeit aufzunehmen, und wandelt sie in Wasser um. Bald soll in dem Dorf so auch eine Trinkwasseranlage entstehen.

    In Grimaud (Var) kommt jeden Tag ein Reinigungsfahrzeug, um seinen Tank aufzufüllen. Das entspricht etwa 1.000 Litern Wasser. Wasser, das nicht dem Grundwasser entnommen wird, sondern in einer speziellen Maschine „hergestellt“ wird, die die Umgebungsluft ansaugt, um ihr die Feuchtigkeit zu entziehen. „Wir kondensieren die Luft, um atmosphärisches Wasser zu erhalten, das wir dann in einem Tank auffangen. Wir nennen es Rohwasser, es ist in Wirklichkeit kondensiertes Wasser, wie der Morgentau“, erklärt Franck Vergine, Industriedirektor von Home Atmosphéric Water.

    Bald soll eine Trinkwasseranlage entstehen.
    Dieses Wasser wird dann zur Reinigung der Straßen von Grimaud verwendet. Es könnte auch zur Brandbekämpfung verwendet werden. Das ist aber noch nicht alles. Auf einem 2 ha großen Grundstück soll bald eine Trinkwasserfabrik entstehen. Atmosphärisches Wasser, das an Hotels, Restaurants und die Allgemeinheit vermarktet werden soll, mit dem Ziel, 100.000 Liter Trinkwasser pro Tag zu produzieren.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Die Gemeinde Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) meldet einen traurigen Rekord. Seit Anfang des Jahres gab es hier nur zwei Regentage. Diese Situation beunruhigt nicht nur die Einwohner, sondern ganz besonders auch die Landwirte. Auf den Höhen von Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) ist der Betrieb von Mickaël Viale stark von der Dürre betroffen. Es ist ihm unmöglich, seine 600 Schafe und ebenso viele Lämmer ausreichend zu füttern. „Das Problem ist derzeit, dass es nicht regnet. Wir werden in der nächsten Zeit nicht genügend Grasressourcen haben“, bedauert der Züchter auf dem Sender France 2. Die Gemeinde Breil-sur-Roya, die 2021 schwer von Sturm Alex getroffen wurde, erlebt erneut eine besorgniserregende Situation. Seit Anfang des Jahres gab es nur zwei Regentage. Sorgen vor dem SommerIn den sozialen Netzwerken appellierte der Bürgermeister an die Verantwortungsbereitschaft der Einwohner. Die Bürger versichern vor der Kamera, dass sie die Sparmaßnahmen anwenden. „Wir putzen uns die Zähne un…

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  • Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Um Wasser zu sparen, will die Stadtverwaltung in einer Gemeinde im Departement Hérault die Einwohner unterstützen, indem sie Wasserspargeräte verteilt. In dem Dorf Bédarieux (Hérault) fließt seit zwei Jahren kein Wasser mehr aus einem Wasserfall. Die Quellen, die ihn speisten, sind ausgetrocknet. Der Grund dafür ist, dass die letzten großen Regenfälle in dieser Gegend vor über einem Jahr stattgefunden haben. Im März war die Wassermenge des Baches in der Gemeinde so niedrig wie nie zuvor. Um die Ressource Wasser zu schonen, können für den Bürgermeister Wassersparer den entscheidenden Unterschied ausmachen. „Damit sparen Sie grob gesagt 50 % Ihres normalen Verbrauchs, das ist enorm. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das eine Einsparung von etwa 40 m3 pro Jahr (…)“, erklärt Francis Barsse, Bürgermeister von Bédarieux, auf dem Sender France 3. „Wasser wird zu einem knappen Gut“.220 Bausätze wurden bereits an die Bewohner verteilt. Eine Mutter installierte sie auf ihren Waschbecken. S…

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  • Pyrénées-Orientales: Landwirte stark von der Dürre betroffen

    Pyrénées-Orientales: Landwirte stark von der Dürre betroffen

    Im Departement Pyrénées-Orientales leiden die Landwirte unter Wassermangel. Das Departement befindet sich seit Juni 2022 ununterbrochen im Dürrealarm.

    Zu Fuß durch das Flussbett des Agly: François Toute Blanquet, Direktor des Syndicat mixte du bassin versant de l’Agly (Syndikat des Einzugsgebiets des Flusses Agly), hat so etwas zum Ende des Winters noch nie gesehen. Jede Woche besucht er die ausgetrockneten Wasserläufe. Seit Juni 2022 herrscht in den Pyrénées-Orientales ununterbrochen Dürrealarm. Die Knappheit muss verwaltet werden. Im Departement fließt in der Hälfte der Bewässerungskanäle kein Wasser mehr. Diejenigen, die Privatpersonen versorgen, werden per Präfekturerlass geschlossen. In diesem Jahr ist die Wasserführung des Flusses viel geringer als sonst. Nur die Profis dürfen Wasser entnehmen, aber nur an zwei von vier Tagen.

    „Wir sind am Tiefpunkt angelangt“
    Im Tal von Rivesaltes geht es ihnen dank eines Brunnens, der vor vielen Jahren gebaut wurde und jetzt wie ein Schatz gehütet wird, etwas besser. Jeden Morgen drücken sie die Daumen und messen die Wassermenge, die sie dreimal pro Woche abwechselnd untereinander aufteilen können. Seit 50 Jahren protokolliert der Obstbauer Joseph Sirach jeden Tag das Wetter, insbesondere wenn es in Rivesaltes regnet. „Seit ich die Aufzeichnungen mache, war es noch nie so tief gesunken. […] Wir sind am Boden“, sagt der Obstbauer. Er ist nicht sehr optimistisch für die Zukunft und niemand in der Familie will seine Nachfolge antreten. Das trockene Klima, das sich in der Region etabliert hat, wird voraussichtlich andauern.

  • Hautes-Alpes: Emmanuel Macron enthüllt seinen neuen Wasserplan

    Hautes-Alpes: Emmanuel Macron enthüllt seinen neuen Wasserplan

    Bei einem Besuch im Departement Hautes-Alpes skizzierte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 30. März, seinen „Wasserplan“, der unter anderem vorsieht, dass bis 2030 mindestens 10 % des Abwassers wiederverwendet werden sollen. Der Staatschef besuchte das Ufer des Sees von Serre-Ponçon, dem größten Süßwasserreservoir Westeuropas, um die Grundzüge seines neuen Wasserplans zu skizzieren. Alle Wirtschaftssektoren sollen in die Pflicht genommen werden, wobei ein erstes Ziel angestrebt wird. „Ich möchte dafür einen Kurs für unser Land mit einem Ziel für 2030 festlegen, das darin besteht, in allen Sektoren 10 % Wasser einzusparen“, erklärte Emmanuel Macron unter anderem. 180 Millionen Euro für die Reduzierung von Wasserlecks. Insbesondere soll ein Wasser-Ecowatt (ein Portal, das den Wasserverbrauch anzeigt) nach dem Vorbild des Energie-Ecowatts eingeführt werden, um das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen. Außerdem sollen jährlich 180 Millionen Euro für die Reduzierung von Wasserlecks aufge…

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  • Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Der Südosten ist die Region Frankreichs mit den meisten privaten Swimmingpools. Aufgrund der Wasserbeschränkungen wegen der anhaltenden Dürre wird es für Poolbesitzer immer komplizierter, ihre Schwimmbäder mit Wasser zu füllen. Es gibt jedoch Lösungen, um den Wasserverbrauch auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Im beschaulichen Örtchen Vence (Alpes-Maritimes) ist die Badesaison noch nicht eröffnet, aber […]

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  • Hautes-Alpes: Stürmischer Empfang für Emmanuel Macron

    Hautes-Alpes: Stürmischer Empfang für Emmanuel Macron

    Zum ersten Mal seit zwei Monaten fährt Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 30. März, in eine französische Region. Am Morgen erwartete ihn im Departement Hautes-Alpes ein lautes Empfangskomitee, das von Ordnungskräften flankiert wurde. Schon vor der Ankunft des Präsidenten spitzte sich die Stimmung am Donnerstagmorgen, dem 30. März, im Departement Hautes-Alpes zu. Emmanuel Macron hatte das Thema Wasser gewählt, um mal wieder in eine französische Region zu reisen. Das Empfangskomitee, etwa 200 Personen, wollte jedoch weniger über Wasser und eher über die Renten sprechen. „Macron sucht einen Ausweg aus dieser Krise und er sucht nach anderen Themen“, kritisierte ein Mann auf dem Sender France 3.  Die Demonstranten mussten in einem eng begrenzten Gebiet bleiben und kamen daher nicht mit dem Präsidenten in Kontakt. Wenige Tage nach den Protesten in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) zu den Mega-Wasserbecken werden die Ankündigungen des Präsidenten von einigen auch zur Wassernutzung sehnlichst e…

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  • Emmanuel Macron stellt in den Hautes-Alpes den mit Spannung erwarteten „Wasserplan“ vor

    Emmanuel Macron stellt in den Hautes-Alpes den mit Spannung erwarteten „Wasserplan“ vor

    Emmanuel Macron stellt am Donnerstag im Departement Hautes-Alpes einen mit Spannung erwarteten Plan vor, der die Bewirtschaftung der durch den Klimawandel bedrohten Ressource Wasser in Frankreich verbessern soll.  Für seine erste regionale Reise seit zwei Monaten wählte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 30. März, das Département Hautes-Alpes, um einen mit Spannung erwarteten Plan zur Verbesserung des Wassermanagements vorzustellen, einer Ressource, die durch Dürren und die globale Erwärmung bedroht ist. Die Reise in die Berggemeinde Savines-le-Lac am Serre-Ponçon-See findet vor dem Hintergrund eines besonders trockenen Winters statt, der die Herausforderungen der globalen Erwärmung verdeutlicht. „Mit dem Klimawandel hat sich der Wasserkreislauf in Frankreich in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, betont der Elysée-Palast und nennt verschiedene Dürreperioden wie im Jahr 2022, den sinkenden Grundwasserspiegel und veränderte Regenrhythmen. „Diese Veränderungen betreffen zahlreiche …

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