Schlagwort: Wassermangel

  • Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Um das trinkbare Wasser zu schonen, verwenden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Cannes nun Brauchwasser, um die Straßen der Stadt zu reinigen.

    Die Reinigung der Strassen mit Trinkwasser ist in Cannes (Alpes-Maritimes) vorbei. Seit einigen Tagen verwenden die Angestellten der Stadtverwaltung Abwasser. „Das ist viel besser für die Umwelt“, sagt ein städtischer Angestellter gegenüber dem Sender France 2. Für die Straßenreinigung werden in Cannes jeden Tag etwa 25 m3 Wasser verbraucht, das sind 25.000 Liter. Auch Bäume und Gärten werden jetzt mit Abwasser bewässert. „Brauchwasser ist gut“, meint eine Bewohnerin. Eine andere macht sich allerdings Sorgen über ein mögliches Gesundheitsrisiko.

    Trinkwasser wird eingespart
    Die Stadtverwaltung versichert, dass es kein Risiko gibt. In einer Wasseraufbereitungsanlage werden regelmäßig Analysen durchgeführt. Das Wasser wird in mehreren Schritten aufbereitet, bis alle Schadstoffe entfernt sind. Nach dem Einsatz von ultraviolettem Licht ist das behandelte Wasser kristallklar und frei von Bakterien und Viren. Eine Million Kubikmeter Trinkwasser werden so eingespart werden können. Das aufbereitete Abwasser wird auch für das Waschen der Schiffe im Hafen von Cannes verwendet.

  • Wasserknappheit: 20% des Wassers gehen in Frankreich durch Leitungslecks verloren

    Wasserknappheit: 20% des Wassers gehen in Frankreich durch Leitungslecks verloren

    Wasser geht in Frankreich wegen Leitungslecks verloren. Nach Angaben der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir geht in Frankreich jeder fünfte Liter Wasser aufgrund von defekten Leitungen verloren.

    Es handelt sich um viele Liter verlorenes Trinkwasser. In Sens (Yonne) kommt es zu einem Leck in einer Wasserleitung, das sich über den Straßenrand ergießt. Das ist in der Stadt üblich. „Wir haben es mit einen Verlust von 300 Litern pro Stunde zu tun“, erläutert Youri Crajka, Lecksucher bei des Wasserversorgers Sénone, gegenüber France 2. In der Stadt stammen die ältesten Rohrleitungen aus dem Jahr 1880. Da die gusseisernen Rohre besonders empfindlich sind, hat die Stadt jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt und sogar Mikrofone eingesetzt, um die Leitungen zu überprüfen. Das hat 8,5 Millionen Euro gekostet.

    Eine Milliarde Kubikmeter gehen pro Jahr verloren.
    „Wir haben heute etwa 76% Wassereffizienz. Wir bemühen uns, das zu verbessern“, erklärt Marc Botin, Präsident des Ballungsraums Grand Sénonais. Die Stadt Sens ist keine Ausnahme. Im Durchschnitt geht in Frankreich jeder fünfte Liter Wasser verloren, was einer Milliarde Kubikmetern pro Jahr entspricht. Aber, es gibt Lösungen wie zum Beispiel einen Lecksuchroboter, der durch die Rohre wandert und Lecks aufspürt.

  • Trockenheit: Französische Tourismusbranche muss sich an den Wassermangel anpassen

    Trockenheit: Französische Tourismusbranche muss sich an den Wassermangel anpassen

    In sehr vielen Departements Frankreichs muss sich die Tourismusbranche inzwischen an einen spürbaren Wassermangel anpassen und Lösungen finden. 

    jetzt, wo die Sommerferien näher rücken, hat der Campingplatz in der Gemeinde Le Muy (Var) eine ganz neue Aufgabe: Wasser sparen. Um dazu beizutragen, wurden in einem Dutzend Bungalows gerade neue Duschköpfe installiert. „Sie gehen von 13l/min auf 2,8l/min zurück“, erläutert Éric Jestin, Präsident der Firma Cube d’Énergie, auf dem Sender France 3. Am Duscherlebnis ändert sich dadurch nicht viel – der Wasserdruck scheint gleich zu bleiben.

    300 Kubikmeter werden pro Tag eingespart.
    Pro Duschkopf muss man mit 130 Euro rechnen, aber die Rechnung ist schnell gemacht. „Was den Wasserverbrauch angeht, waren wir bei astronomischen Mengen (…), das ist eine echte Einsparung für unser Unternehmen“, stellt Jennifer Nore, die Leiterin des Campingplatzes, fest. Mit über 3.000 Campern ist der Platz in der Hochsaison eine richtige kleine Stadt.

    Der Platz verfügt über eine eigene Kläranlage. „Wir werden ein Becken anlegen, um das Wasser zu sammeln, zu filtern, zu behandeln und direkt wieder in das Toilettensystem einzuspeisen, um im Hochsommer bis zu 300 Kubikmeter Wasser pro Tag einzusparen“, erklärt Mathieu Sendra, der technische Leiter des Campingplatzes.

  • Trockenheit: Werden die städtischen Schwimmbäder dieses Jahr öffnen?

    Trockenheit: Werden die städtischen Schwimmbäder dieses Jahr öffnen?

    Angesichts der steigenden Temperaturen befinden sich die städtischen Schwimmbäder in einem Dilemma. Können die Schwimmbäder wegen der Trockenheit geöffnet werden oder sollten sie geschlossen bleiben? In den Pyrénées-Orientales sind die Entscheidungen der Gemeinden nicht immer einheitlich. Bei großer Hitze immer Sommer werden die städtischen Schwimmbäder immer begehrter. Aber sollten sie angesichts der Dürre und des Wassermangels in diesem Jahr überhaupt geöffnet werden? In den Pyrénées-Orientales traf die Gemeinde Le Boulou eine radikale Entscheidung: Sie schloss ihr Schwimmbad die ganze Saison über. Das Bad hätte im Mai öffnen und 400 Personen pro Tag empfangen sollen. „Es tut im Herzen weh, den Kindern klarzumachen, dass sie in diesem Jahr nicht die Freuden des Schwimmbads ihrer Gemeinde genießen können“, sagt Jérôme Bousquet, Leiter der technischen Dienste, gegenüber dem Sender France 2. Drei Millionen Liter Wasser pro Jahr Das Schwimmbad der Gemeinde verbraucht drei Millionen Liter…

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  • Trockenheit: 40 Tage kein Regen im Elsass – das gab es seit 1969 nicht mehr

    Trockenheit: 40 Tage kein Regen im Elsass – das gab es seit 1969 nicht mehr

    Seit mehreren Wochen hat der Norden Frankreichs mit einer frühen Hitzeperiode zu kämpfen. Im Osten Frankreichs, im Elsass, haben 80 % des Landes seit fast 40 Tagen keinen Tropfen Regen mehr gesehen. Eine Situation, die Privatpersonen und Landwirte gleichermaßen beunruhigt.

    Um ihren Gemüsegarten zu bewässern, verlässt sich Charlotte Lecluse nicht mehr auf ihre Wassersammelbehälter. Seit mehreren Wochen sind sie völlig ausgetrocknet. Hier in der Nähe von Straßburg (Bas-Rhin) hat es seit 38 Tagen nicht mehr geregnet. Das hat es seit 1969 nicht mehr gegeben. Die Rentnerin kann ihren Garten zwar mit Leitungswasser bewässern, aber die Kulturen können die Hitze nur schwer verkraften. Ausgetrocknete Pflanzen überall und bei einigen Arten wird die Ernte sehr mager ausfallen. Bei der Hitze tut Isabelle Stucki alles, was sie kann, um Wasser zu sparen. Am Fuß ihrer Tomatenpflanzen hat sie die Erde mit Stroh bedeckt.

    Lauch in ausgetrocknetem Boden pflanzen
    Etwa 20 km von Straßburg entfernt ist ein Gemüsebauer gezwungen, seinen Porree in ausgetrocknetem Boden zu pflanzen. „Das ist wirklich sehr grenzwertig, ich glaube, es gibt nicht viele, die es so machen, aber wir haben keine andere Lösung“, sagt Vincent Schotter, Bio-Gemüsebauer, auf dem Sender France 2. In fast 20 Jahren hat er noch nie eine solche Situation erlebt. Den Prognosen zufolge könnte es noch einige Tage dauern, bis der Regen wieder einsetzt.

  • Dürre: Zwei Drittel der französischen Grundwasserreservoirs immer noch unter den Normalwerten

    Dürre: Zwei Drittel der französischen Grundwasserreservoirs immer noch unter den Normalwerten

    Auf dem Sender CNews berichtete Umweltminister Christophe Béchu von „sehr starken Bedenken“ in einigen Regionen wie dem Rhonetal und der Mittelmeerküste. „Zwei Drittel“ der Grundwasserspiegel im französischen Mutterland weisen immer noch einen Stand auf, der „unter den Durchschnittswerten der Saison“ liegt, wie der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Mittwoch, dem 14. Juni, auf CNews bekannt gab. Er berichtete außerdem von „sehr starken Bedenken“, die in bestimmten Gebieten wie dem Rhône-Tal und der Mittelmeerküste, die Behörden beschäftigen.

    Das für die Überwachung des Grundwassers zuständige Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM) wird in Kürze voraussichtlich eine vollständige Bilanz für den Monat Mai veröffentlichen. Vor einem Monat waren 68% des Grundwassers in Frankreich auf einem mäßig niedrigen bis sehr niedrigen Niveau, was die Befürchtungen vor einer neuen Sommerdürre, die mit der von 20…

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  • Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Während zwei Drittel des Grundwassers in Frankreich immer noch unter dem Normalwert liegen, kann der Betrieb von Kernkraftwerken auch gestört werden, wenn bestimmte Kriterien für die Temperatur von Wasserläufen überschritten werden. Dies erklärt Karine Herviou, Generaldirektorin am Institut de radioprotection et de sûreté nucléaire (Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit) auf Franceinfo. Der Betrieb von Atomkraftwerken „kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Abflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es im letzten Jahr der Fall war“, erklärte Karine Herviou, stellvertretende Generaldirektorin, die für Nukleare Sicherheit beim Institut für Strahlenschutz und Nukleare Sicherheit (IRSN) zuständig ist, am Mittwoch auf dem Sender Franceinfo. Zwei Drittel der Grundwasserspiegel in Frankreich liegen immer noch unter den normalen Werten. Laut dem Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM), das für die Überwachung des Grundwassers zuständig ist, entwickelt sich der Zustand des Grundwassers „nur geringfügig und bleibt insgesamt unbefriedigend“. Die Kraftwerke entnehmen das Wasser für die Kühlung direkt aus den Flüssen. In Frankreich gibt es 38 Reaktoren, die an Flussufern stehen. Ihr Betrieb kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Durchflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es schon im letzten Jahr der Fall war. Im Kraftwerk Bugey beispielsweise muss der Betreiber EDF, wenn die Wassertemperatur nach dem Kühldurchlauf im Kraftwerk 26 Grad übersteigt, aufgrund von Umweltauflagen die Leistung der Reaktoren begrenzen oder sie ganz abschalten, um die Umwelt nicht zu sehr zu erwärmen. Das würde zu einem Produktionsstopp bei der Stromerzeugung führen. Ein Kraftwerk muss bestimmte Mengen an Wärmeabwässern in die Natur einleiten. Sind die Temperaturen zu hoch oder der Wasserstand zu niedrig kann es nicht mehr betrieben werden.
  • Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Das Wetter und die Trockenheit veranlassen die Präfektur des Departements Aisne, Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere das Lescot-Becken wurde in Alarmbereitschaft versetzt, die Situation verschärft sich für die Landwirte spürbar.

    Auf einem Kartoffelfeld in Moÿ-de-l’Aisne (Aisne) ist der Boden am Samstag, dem 10. Juni, bereits so trocken wie im Hochsommer. „Normalerweise ist der Boden hier fest, aber es ist weich“, stellt der Landwirt Bruno Cardot gegenüber dem Sender France 3 fest. Nach den Rekordregenfällen im Frühjahr hat sich das Wetter deutlich geändert. Die Hitze und der ständige Wind haben die Böden innerhalb weniger Wochen ausgetrocknet.

    In den USA wurde dieses Zusammentreffen von Wetterfaktoren als „Blitzdürre“ bezeichnet. In der Picardie hat sie bereits Auswirkungen auf Anbauflächen von Rüben oder Kartoffeln. Laut Météo France erlebt die Region derzeit die fünftlängste regenfreie Periode seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Intensität der Trockenheit wird nach Meinung von Experten jedoch nicht die Intensität einer „Blitzdürre“ erreichen, wie sie in den USA bekannt ist.

  • Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Trotz der starken Regenfälle in Südfrankreich in den letzten Tagen ist das Wasser immer noch sehr knapp. Um dagegen anzukämpfen, hat jetzt der Bürgermeister von Grasse beschlossen, die Wasserpreise zu erhöhen, wenn im Sommer das Wasser knapp ist, und sie im Winter zu senken. In den Höhenlagen von Grasse (Alpes-Maritimes) verbringt manche Bewohner viel Zeit bei der Gartenpflege und dem Swimmingpool, der täglich gesäubert wird. Um den Trinkwasserverbrauch zu senken, hat die Stadt jetzt eine saisonabhängige Preisgestaltung eingeführt. Ein Paar mit zwei Kindern zahlte bislang das ganze Jahr über 80 Cent pro Kubikmeter. Von nun an zahlt die Familie von Juni bis September 1 Euro und von Oktober bis Mai 60 Cent. „Wir werden jeden einzelnen Einwohner sensibilisieren, um den Verbrauch in den entscheidenden und schwierigsten Zeiten senken zu können“, sagt Jérôme Viaud, Bürgermeister von Grasse, auf dem Sender France 2. Für Großverbraucher steigt die Rechnung im Sommer auf 1,70 Euro pro Kubikmete…

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  • Wetter: 21 Tage ohne Regen in Paris, Lille und Nantes

    Wetter: 21 Tage ohne Regen in Paris, Lille und Nantes

    Der Norden Frankreichs hat mit einem außergewöhnlichen Mangel an Niederschlägen zu kämpfen. In Paris, Lille oder Nantes hat es bereits seit 21 Tagen nicht mehr geregnet, eine Situation, die es seit 1949 nicht mehr gegeben hat.

    Seit drei Wochen ist in Paris, Lille (Nordfrankreich) oder Nantes (Loire-Atlantique) kein Tropfen Wasser gefallen: ein Rekord seit 1949. Der Erde geht langsam das Wasser aus, noch bevor der Sommer beginnt. Auf einem Bauernhof in der Nähe von Paris leiden einige Obst- und Gemüsesorten unter dem fehlenden Regen, wie z. B. Himbeeren. „Sie sind vertrocknet, bevor sie ihre endgültige Größe erreicht haben“, erklärt der Gemüsegärtner Gabriel Nedelec auf dem Sender France 2. Der fehlende Regen bereitet dem Gemüsegärtner gr0ße Sorgen. „Wenn sich das auch auf alle meine anderen Kulturen auswirkt, (…) werde ich eindeutig ein Problem haben“, fügt er hinzu.

    Eine antizyklonale Blockade
    Die derzeitige Wetter-Situation ist auf eine antizyklonale Blockade zurückzuführen. „Das Hoch, das normalerweise über dem Mittelmeer liegt, ist zu den Britischen Inseln gezogen. Dort hält es sich nun schon seit drei Wochen auf. Dieses Hoch blockiert die Tiefdruckgebiete, die normalerweise vom Atlantik kommen und dem Norden Frankreichs Niederschläge bringen. Im Moment ist das nicht der Fall, deshalb ist es seit drei Wochen trocken und schön“, erklärt der Meteorologe Pierre Heat.

    Das trockene Wetter führt dazu, dass sich das Grundwasser nicht auffüllen kann. Anfang Mai war der Grundwasser-Pegel in mehreren Regionen der Nordhälfte Frankreichs bereits mäßig niedrig. Die Sonne sollte am Ende der Woche aber endlich einer Regenperiode weichen.