Schlagwort: Wasserknappheit

  • Brände: Wegen Wassermangels leert die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen Schwimmbäder der Villen

    Brände: Wegen Wassermangels leert die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen Schwimmbäder der Villen

    Angesichts der Dürre geht den Feuerwehrleuten in einigen Gegenden das Wasser aus. Die Angelegenheit ist umso dringlicher, da die Brandsaison bereits begonnen hat. Um den Mangel zu beheben, werden sie das Wasser aus Schwimmbädern abpumpen und speichern. Dies ist insbesondere im Departement Pyrénées-Orientales der Fall.

    Angesichts des herrschenden Wassermangels könnte die Feuerwehr immer häufiger gezwungen sein, Pools von Anwohnern zu entleeren. Auf einem Campingplatz in der Nähe von Perpignan (Pyrénées-Orientales) spendeten die Betreiber das in ihrem Becken aufgefangene Regenwasser der Feuerwehr, um sie bei der Bekämpfung künftiger Brände zu unterstützen. „Wir haben das Rathaus von Salses-le-Château kontaktiert, das uns dazu geraten hat, unsere Freunde von der Feuerwehr zu kontaktieren. Sie waren diese Woche hier und haben haben die etwa 120 Kubikmeter für zukünftige Brände abgepumpt“, erzählt Mehdi Fraihat, Geschäftsführer des Camping International du Roussillon auf dem Sender France 2.

    Natürliche Teiche reichen nicht mehr aus
    Das Wasser aus dem Pool wird nun in Tanks gelagert, die ein Winzer freundlicherweise geliehen hat. Das sind für die Feuerwehr willkommene Kubikmeter: Die natürlichen Becken reichen nicht mehr aus, da die Brandsaison bereits begonnen hat. Im letzten Monat gingen in Cerbère im Departement etwa 1.000 Hektar Wald in Flammen auf. Die Feuerwehrleute begrüßen solche Initiativen daher mit großer Erleichterung.

  • Dürre: In den östlichen Pyrenäen befürchten die Landwirte eine Katastrophe

    Dürre: In den östlichen Pyrenäen befürchten die Landwirte eine Katastrophe

    Die Landwirte im Departement Pyrénées-Orientales sind bereits mit einer starken Dürre konfrontiert und befürchten für die kommenden Monate das Schlimmste. Einige haben bereits einen großen Teil ihrer Ernte abgeschrieben.

    Jeden Tag muss Vincent Banyuls erneut den Tatsachen ins Auge sehen. „Das hier ist ein Baum in Agonie, man sieht, dass er kein Wasser hat. Und alles, was er der Aprikose zu geben hat, fehlt an anderer Stelle. Seine kleinen Äste trocknen, seine Blätter trocknen, er beginnt von oben bis unten zu trocknen“, beklagte der Obstbauer aus Espira-de-l’Agly (Pyrénées-Orientales) auf dem Sender France 3. Er bereitet sich auf das Schlimmste vor und ist sich bereits darüber im Klaren, dass die Ernte in diesem Jahr sehr schlecht ausfallen wird.

    Regenwasser als Lösung?
    Glücklicherweise wird auf einer seiner Parzellen die Ernte gut ausfallen. Hier wird die Bewässerung aus dem Wassernetz von Rivesaltes bezogen, obwohl auch dies bereits um die Hälfte reduziert wurde. Aber nur ein Drittel der Bäume von Vincent Banyuls profitiert davon, der Rest ist vom Flusslauf des Agly abhängig. Manche sehen für diese Landwirte dennoch einige Lösungen, wie z. B. die Errichtung von Bauwerken in ausgetrockneten Flussbetten, um das Regenwasser aufzufangen – wenn denn Regen fällt.

  • In den Pyrénées-Orientales müssen wegen Trockenheit Fische umgesiedelt werden

    In den Pyrénées-Orientales müssen wegen Trockenheit Fische umgesiedelt werden

    Die Dürre wirkt sich auf die Wasserfauna der Region aus. In den östlichen Pyrenäen wird eine große Rettungsaktion organisiert, um Fische in Sicherheit zu bringen.

    Eine gnadenlose Jagd, aber für einen guten Zweck. In Toulouges (Pyrénées-Orientales) sind Angler gekommen, um Fische zu retten. Denn für die Wasserfauna im Teich des Parks von Clairfont besteht dringender Handlungsbedarf. Der Wasserspiegel sinkt zusehends. Sébastien Delmas, der Präsident des Fischereiverbands des Departements Pyrénées-Orientales, teilt auf dem Sender France 3 mit, dass „80 Zentimeter Wasser“ fehlen und dass die Fische bei diesem Tempo in einigen Tagen „tot sein werden“.

    Ein Dutzend Freiwillige
    Um die Fische aus dem Schlamm zu heben, wenden die Freiwilligen eine althergebrachte Technik an. Ziel ist es, etwa 250 kg Süßwasserfische und einige Schildkröten einzufangen. Sie sollen in Staubecken umgesiedelt werden, wo der Wassermangel noch nicht so ausgeprägt ist. „Das Wasser wird für die Landwirte gebraucht, die es nutzen müssen, damit wir unsere Ernährungssouveränität behalten. […] Wir haben uns dafür entschieden, … die beiden Seen von Clairfont auf natürliche Weise auszutrocknen“, erklärt der Gemeinderat Nicolas Barthe. Ein Dutzend Freiwillige zogen sich nach dem Aufruf des Fischereiverbands des Departements sofort die Beinlinge an. Diese Aktion ist bereits die fünfzehnte seit Jahresbeginn und zeugt von der immensen Trockenheit.

  • Dürre: Im Departement Var soll eine religiöse Zeremonie den Regen bringen

    Dürre: Im Departement Var soll eine religiöse Zeremonie den Regen bringen

    Die Kirche lässt die alte Tradition der Rogations wieder aufleben, die aus Ritualen bestehen, die das Gedeihen der Ernte fördern sollen.

    Um Regen fallen zu lassen, ist offensichtlich jede Methode gut genug, ausprobiert zu werden. Am Sonntag, dem 7. Mai, findet in Draguignan (Var) eine Prozession in Anwesenheit des Bischofs statt, um „um Regen zu bitten“. In einer Region, die stark von der Dürre betroffen ist. „Notfall Dürre. Wir werden die Traditionen unserer Vorfahren wieder aufnehmen und in einer Prozession den Himmel bitten, an uns zu denken“, kündigt die Pfarrei von Draguignan, einer Stadt mit rund 40.000 Einwohnern im Hinterland des Departements Var, auf ihrer Facebook-Seite an.

    Die Gläubigen sind am Sonntag um 16.30 Uhr zu einer „großen provenzalischen Prozession“ aufgerufen, bei der der Bischof von Fréjus-Toulon und einige Bürgermeister der Region anwesend sein werden, wie die regionale Tageszeitung Var Matin gemeldet hat. Die Kirche lässt damit die Tradition der Rogations wieder aufleben, die aus Ritualen (religiöse Lieder, Fürbittengebete, Prozessionen) bestehen, um das Gedeihen der Ernte zu fördern. Die Prozession am Sonntag wird mit „einer Segnung der Traktoren und einem ländlichen Buffet“ enden.

    Angesichts der außergewöhnlichen Situation in diesem Jahr wurde für den Großteil des Departements Var eine verstärkte Dürrewarnung verhängt, für die Küstengemeinden des Departements wurde eine einfache Warnung ausgesprochen. Ein Teil des benachbarten Departements Alpes-Maritimes wurde am Freitag ebenfalls in verstärkte Dürrewarnung versetzt, die dritte von vier Warnstufen, nachdem die Niederschläge im März um 76% hinter den Normalwerten zurückgeblieben waren.

  • Dürre: Der Fluss Ardèche trocknet aus

    Dürre: Der Fluss Ardèche trocknet aus

    Die Dürre in Frankreich hält an. Der Fluss Ardèche ist besonders betroffen und die Präfektur ruft für die Ardèche höchste Alarmbereitschaft aus.

    In den Schluchten der Ardèche sind zwar immer noch Kanus unterwegs, aber Vorsicht: Die Wassermenge beträgt nur 6 m³ pro Sekunde, wie in einem Juli. „Die Dürre wird von einem Jahr zum nächsten immer präsenter und ausgeprägter werden“, befürchtet eine Frau auf dem Sender France 2. Damit der Fluss im Sommer noch befahrbar ist, halten zwei Dämme flussaufwärts das Wasser der Winterregenfälle zurück. Doch auch diese Stauseen sind inzwischen vom Wassermangel betroffen.

    Auch wenn der Fluss seit jeher an Hitzeperioden gewöhnt ist, hat seine Widerstandsfähigkeit ihre Grenzen. „Wenn diese Phänomene zu lange andauern, sich zu oft wiederholen und wie in diesem Jahr im Frühjahr beginnen, wird auf lange Sicht die Umwelt darunter leiden“, sagt Sophie Ferraris, Referentin beim Établissement public territorial du bassin versant de l’Ardèche. Eines steht unmittelbar bevor: Die Präfektur wird den Fluss Ardèche in Alarmbereitschaft versetzen. Es ist also mit Einschränkungen bei der Wassernutzung zu rechnen.

  • Trockenheit: Planschbecken sollen in den Pyrénées-Orientales ab dem 10. Mai verboten werden

    Trockenheit: Planschbecken sollen in den Pyrénées-Orientales ab dem 10. Mai verboten werden

    Das Department Pyrénées-Orientales wird in Kürze in die Dürrekrisenstufe wechseln. In Kürze wird es einen Erlass geben, der neue Einschränkungen für das Departement vorsieht.

    Die Departements rund um das Mittelmeer liegen in einer roten Zone. Die Trockenheit des Winters, die in Frankreich immer wieder Anlass zur Sorge gibt, hat viele Kommunen dazu veranlasst, verschärfte Verordnungen zu erlassen, um der Wasserkrise zu begegnen.

    Insgesamt sind derzeit in 20 Departements Einschränkungen erlassen worden, im Vergleich zu 8 Departements im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Drei Departements – Bouches-du-Rhône, Var und Gard – befinden sich in der sogenannten „Krisenphase“, ein viertes Departement könnte in Kürze folgen.

    Bei dem vierten Departement handelt sich um die Pyrénées-Orientales. Laut dem Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, hat dieses Departement „seit einem Jahr keinen richtigen Regentag mehr gehabt. […] Wenn man sich in so einer Krise befindet, ist es einfach, nichts ist erlaubt außer Trinkwasser“, so der Minister im Gespräch mit dem Sender RTL.

    In diesen vier Departements wird es also verboten sein, den Garten zu bewässern, das Auto in Waschanlagen zu reinigen oder auch den Swimmingpool zu füllen. Der Minister Christophe Béchu erklärte außerdem, dass „der Verkauf von oberirdischen Pools (große Planschbecken, die im Garten aufgestellt werden) in den Pyrénées-Orientales verboten werden“ wird: „Das ist die Realität der Situation, in der wir uns befinden. Der Klimawandel ist angekommen, wir müssen aus der Kultur des Überflusses ausbrechen. […] Wir müssen sparsam sein und unsere Wassernutzung optimieren“.

    Während die Landwirtschaft im Großen und Ganzen von den starken Einschränkungen verschont bleiben sollte, „wird es Auswirkungen auf Golfplätze, Waschanlagen, den Verkauf von Aufstellschwimmbecken und Wasserbohrungen geben“, kündigte der Präfekt der Pyrénées-Orientales an.

    Einzelheiten zu den Einschränkungen werden bei der Veröffentlichung eines neuen Erlasses am 9. Mai bekannt gegeben.

  • Dürre: Nestlé Waters suspendiert zwei Bohrungen in Vittel für sein Hépar-Wasser

    Dürre: Nestlé Waters suspendiert zwei Bohrungen in Vittel für sein Hépar-Wasser

    Die Nestlé-Gruppe hat bislang nicht angegeben, wie lange das Aussetzen der Wasserförderung an ihrem Standort in den Vogesen voraussichtlich dauern wird. Die Maßnahme wurde aufgrund von „sich verschlechternden klimatischen Bedingungen“ beschlossen.

    Der Konzern Nestlé Waters setzt die Nutzung von zwei seiner sechs Bohrungen zur Förderung seines Hépar-Wassers in Vittel, in den Vogesen, aus. Laut dem Sender France Bleu Sud Lorraine wurde diese Maßnahme „aufgrund der klimatischen Unwägbarkeiten“ auf unbestimmte Zeit vorgenommen. Die Marke Hépar wird für die Verbraucher „im Rahmen der verfügbaren Mengen“ weiterhin zugänglich sein.

    „Nestlé Waters ist (…) mit sich verschlechternden klimatischen Bedingungen konfrontiert, mit häufigeren und intensiveren Ereignissen wie regelmäßigen Dürren, gefolgt von starken Regenfällen, die die Betriebsbedingungen einiger Bohrlöcher an seinem Standort in den Vogesen beeinträchtigen“ , schreibt der Konzern in einer Pressemitteilung.

    Vier Bohrungen noch in Betrieb
    Die beiden stillgelegten Bohrungen werden aufgrund ihrer geringen Tiefe als „besonders empfindlich“ eingestuft. Laut der Gruppe – die unter anderem auch die Marken Vittel, Contrex und Perrier besitzt – macht dies es „sehr schwierig, die Stabilität der wesentlichen Merkmale eines natürlichen Mineralwassers aufrechtzuerhalten“. Die Produktion des magnesiumreichen Wassers werde daher nur noch mit den vier verbleibenden Bohrungen fortgesetzt.

    „Wenn sie die Produktion teilweise einstellen, gibt es einfach nicht genug Wasser“, sagt Bernard Schmitt, Sprecher des Bürgerkollektivs Eau 88, das die Wasserentnahmegenehmigungen für Nestlé Waters schon länger kritisiert. Für die Marke Hépar darf der Konzern bis zu 800.000 Kubikmeter pro Jahr aus den Grundwasserschichten entnehmen.

    „Wir sind am Ende angelangt! Seit 30 Jahren wissen wir, dass dieses Grundwasser in einem sehr schlechten Zustand ist. Es ist klar, dass die Flaschenwasserindustrie durch die Dürre, die in den kommenden Jahren herrschen wird, bedroht ist.“ Das sagt Bernard Schmitt, Sprecher des Bürgerkollektivs Eau 88 gegenüber France Bleu Sud Lorraine.

    „Die Abfüllanlagen werden irgendwann von selbst stillstehen!“, kritisiert Bernard Schmitt. Nestlé Waters beschäftigt in Vittel fast 600 Mitarbeiter. Die Stadt erhebt von Nestlé einen Zuschlag auf natürliches Mineralwasser in Höhe von etwa vier Millionen Euro pro Jahr.

  • Dürre: Sommer 2023 könnte noch kritischer werden als der vorherige

    Dürre: Sommer 2023 könnte noch kritischer werden als der vorherige

    Der Pegelstand viele Grundwasservorkommen in Frankreich ist auf einem Tiefpunkt angelangt, was angesichts der Trockenheit, die im Sommer erwartet wird, Anlass zu großer Sorge gibt.

    Wird die Dürre im Jahr 2023 noch härter sein als die des Vorjahres, die bereits verheerend für Flora und Fauna war? „Unbestreitbar ja, denn die Regenfälle im Winter haben es nicht geschafft, das Grundwasser wieder aufzufüllen“, so der Klimajournalist Sébastien Thomas auf dem Sender France 3. Eine Karte des BRGM, einer Organisation, die mit der Überwachung des Grundwasserspiegels beauftragt ist, zeigt besorgniserregende Ergebnisse bezüglich des Grundwassers in Frankreich, wobei es im Süden, im Zentrum und im Osten Orte gibt, an denen der Grundwasserspiegel extrem niedrig ist.

    75% der französischen Grundwasservorkommen haben einen zu niedrigen Pegelstand.
    Drei Viertel des Grundwassers sind auf einem zu niedrigen Niveau, letztes Jahr um diese Zeit waren es „nur“ etwa 60 %. „Das bedeutet, ja, die Dürre wird dieses Jahr noch schlimmer sein“, erklärt Sébastien Thomas auf dem Sender France 3. Drei Departements wurden in den Krisenalarm versetzt, die strengste Stufe der Einschränkungen. Außer es zu trinken oder sich zu waschen, darf man nichts anderes mehr mit dem Wasser machen. Die betroffenen Departements sind Var, Bouches-du-Rhône und Gard.

  • Wasserknappheit: Werden Auto-Waschanlagen bald still stehen?

    Wasserknappheit: Werden Auto-Waschanlagen bald still stehen?

    Aufgrund der derzeitigen Dürreperioden sind einige Branchen, wie z. B. die der Auto-Waschanlagen, stärker betroffen als andere. In den Pyrénées-Orientales können wahrscheinlich die Einwohner ab nächster Woche ihre Autos nicht mehr waschen.

    Saubere Autos müssen sie für einige Zeit vergessen. Die Orte in den Pyrénées-Orientales müssen um jeden Preis Wasser sparen. Bald wird es den Bewohnern verboten sein, ihre Autos in Waschanlagen an Tankstellen säubern zu lassen. Dennoch zeigen sich die Autofahrer verständnisvoll. „Es ist nichts Wesentliches. Wichtiger ist es schon, alle Menschen mit Trinkwasser zu versorgen, dann die Landwirte und dann erst kommt das Waschen“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3.

    Einige Waschanlagen sind sparsamer als andere
    Die Betreiber der Waschanlagen sind über diese Situation beunruhigt, sie warten immer noch darauf, dass sie erfahren, ob sie von einer vollständigen oder teilweisen Schließung betroffen sein werden. „Wie werden wir entschädigt werden? Wie wird es funktionieren, vielleicht müssen wir das Personal auf Kurzarbeit setzen?“, sorgt sich Didier Poitevin, Betreiber einer Waschanlage. Obwohl alle Autowaschanlagen betroffen sind, sind einige sparsamer in ihrem Wasserverbrauch. „Wir recyceln über 80 %, die fehlenden 20 % sind Regenwasser, das wir sammeln“, sagt Thomas Salabert, ein weiterer Waschanlagen-Betreiber in der Region. In Zeiten der Einschränkung ist es bereits unter Androhung einer Geldstrafe von 450 Euro verboten, sein Auto zu Hause oder auf der Straße zu waschen.

  • Dürre: Wassereinschränkungen auf 31 weitere Gemeinden im Puy-de-Dôme ausgeweitet, darunter Volvic

    Dürre: Wassereinschränkungen auf 31 weitere Gemeinden im Puy-de-Dôme ausgeweitet, darunter Volvic

    Der Danone-Konzern, der das berühmte Mineralwasser von Volvic anbietet, verpflichtete sich, seine vom Staat genehmigten monatlichen Entnahmen um 5% zu reduzieren.

    Dürre und Trockenheit nehmen in einigen Regionen Frankreichs überhand. Die Präfektur des Departements Puy-de-Dôme weitete am Dienstag, 2. Mai, die Maßnahmen zur Einschränkung der Wasserversorgung auf 31 Gemeinden aus, womit die Zahl der betroffenen Orte in diesem Departement auf 44 anstieg. Darunter befindet sich auch die Gemeinde Volvic, in der Danone das berühmte Mineralwasser abfüllt. Die Maßnahmen gelten ab Mittwoch und bis zum 30. Juni. Ziel ist es, „präventiv zu handeln und das Risiko einer Trinkwasserknappheit zu begrenzen“, wie es in einer Mitteilung der Präfektur heißt.

    Das Waschen von Fahrzeugen, das Füllen von Swimmingpools und das Bewässern von Terrassen, Wegen, Spielplätzen oder Sportplätzen sind zu jeder Zeit untersagt. Die Bewässerung von Grünflächen, Gärten, Obstgärten sowie von Pflanzen von Blumenhändlern und Baumschulen ist zwischen 10 Uhr und 18 Uhr verboten.

    Industrielle, die Wasser aus dem Trinkwassernetz entnehmen, müssen ihre Entnahme um 25 % reduzieren. Unternehmen, die einen Plan zur rationellen Wassernutzung unterzeichnet haben, müssen ihrerseits die Maßnahmen umsetzen, die normalerweise im Falle eines Alarms vorgesehen sind, so die Präfektur. Dies gilt für die Société des eaux de Volvic, die zum Danone-Konzern gehört, die sich verpflichtet hatte, ihre monatlichen Entnahmen im Falle eines Alarms um 5% zu reduzieren. Man werde dies im Mai und Juni tun, bestätigte ein Sprecher des Unternehmens.