Schlagwort: Waldbrand

  • Gironde: Über 7.200 Hektar verbrannt – Wohnhäuser brennen in La Teste-de-Buch

    Gironde: Über 7.200 Hektar verbrannt – Wohnhäuser brennen in La Teste-de-Buch

    Das Feuer zerstörte ein Haus und ein Restaurant in Cazaux, in der Region La Teste-de-Buch. 

    Die beiden Brände in der Gironde haben jetzt insgesamt mehr als 7.200 Hektar Land zerstört, berichtet France Bleu Gironde am Freitag, dem 15. Juli. Der Brand wurde von der Feuerwehr noch nicht unter Kontrolle gebracht. Auch Wohnhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen.

    Die Feuerwehr kämpft noch immer gegen zwei heftige Waldbrände in der Gironde: in La Teste-de-Buch, in der Nähe von Arcachon, wo 3.000 Hektar in Rauch aufgingen, und im Süden des Departements in der Gegend von Landiras und Guillos, wo 4.200 Hektar zerstört wurden.

    Der grösste Brand wütet in La Teste-de-Buch. Die Flammen zerstörten ein Haus und ein Restaurant in der Ortschaft Cazaux. Auch der Hafen der Gemeinde wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bisher wurden laut Feuerwehr keine Boote durch das Feuer zerstört. Die Behörden führten am Donnerstagnachmittag eine vorsorgliche Evakuierung der Bewohner der Gemeinde Cazaux durch. Die 4.000 Einwohner wurden zum Messegelände in La Teste-de-Buch gebracht, wo ein Auffanglager eingerichtet wurde.

    Weiter südlich blieben die Häuser in der Gegend um Landiras und Guillos bisher unberührt, berichtet France Bleu Gironde. Die Behörden haben am Donnerstag jedoch mit der Evakuierung der Bewohner begonnen. Bisher sind keine Opfer zu beklagen.

    Die Canadair-Flugzeuge setzte ihre Löschflüge bis zum Einbruch der Dunkelheit am Donnerstagabend fort. Fabienne Buccio, Präfektin des Departements Gironde, rief alle Bürger zu äußerster Vorsicht auf. Die Gefahrenstufe ist im gesamten Departement extrem hoch. Gestern Nachmittag wurden im Norden des Departements drei weitere Brandausbrüche unter Kontrolle gebracht.

  • Brände in der Gironde: Die Gemeinde Landiras wird von Flammen verwüstet

    Brände in der Gironde: Die Gemeinde Landiras wird von Flammen verwüstet

    Am Mittwoch, dem 13. Juli, mussten in Landiras 500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. 

    Am Mittwoch kam es zu mehreren Brandausbrüchen in der Gironde und eines der heftigsten Feuer ereignete sich in Landiras. Seit dem Ausbruch der Flammen sind bereits tausende Hektar Land verbrannt. Die Wetterbedingungen verschärfen die Situation, der Wind sowie die Hitzewelle fachen die Glut an. „Bei den derzeitigen Wasserverhältnissen leiden die Pflanzen (…) und es braucht nicht viel, um sie in Brand zu setzen“, warnt ein Helfer auf dem Sender France 2.

    Um die Flammen zu bekämpfen und den Schaden zu begrenzen, sind hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Auch die Bewohner sind wachsam und haben ihre Sachen für den Fall gepackt, dass die Behörden sie auffordern, ihre Häuser zu verlassen. Am Dienstag, dem 12. Juli, mussten bereits 500 Menschen evakuiert werden, weil das Feuer eine Gefahr für ihre Häuser darstellte. Diese Anwohner werden nun schon eine zweite Nacht in einer Notunterkunft verbringen müssen.

  • In Cahors verursacht das Feuerwerk zum 14. Juli einen kleinen Waldbrand

    In Cahors verursacht das Feuerwerk zum 14. Juli einen kleinen Waldbrand

    Gegen 23 Uhr am Mittwochabend verursachte ein Feuerwerk vor mehreren hundert erschrockenen Zuschauern ein Feuer auf einem bewaldeten Hügel über der Stadt Cahors. Die Flammen konnten zum Glück schnell unter Kontrolle gebracht werden.

    Der feierliche Moment wurde durch einen Brandausbruch getrübt. Am Mittwochabend in Cahors die Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli. Zunächst mit dem abendlichen Feuerwehrball, zu dem sich mehrere hundert Menschen versammelten, und dann mit dem Feuerwerk zum 14. Juli, das trotz der Hitzewarnung durchgeführt wurde. Doch um 23.10 Uhr dan der grosse Schreck: Eine rote Funkenrakete setzte den Hügel über der Stadt Cahors in Brand. Fassungslos und hilflos beobachten die Zuschauer die Szene.

    Die Feuerwehr griff ein, ohne das Feuerwerk zu unterbrechen. Die Rettungskräfte hatten das Feuer relativ schnell unter Kontrolle, etwa 300 m² wurden verbrannt. Informationen der Depeche du Midi zufolge entdeckte der Besitzer eines Hauses auf dem Hügel Flammen in seinem Garten. Er konnte das Feuer jedoch schnell eindämmen. Der Feuerwehrball endete um 2 Uhr morgens ohne Zwischenfälle, außer einigen Festnahmen wegen Trunkenheit…

  • Brände in der Gironde: 3.850 ha verbrannt – die Feuerwehr kämpft am Donnerstag immer noch gegen die Flammen

    Brände in der Gironde: 3.850 ha verbrannt – die Feuerwehr kämpft am Donnerstag immer noch gegen die Flammen

    Die beiden Brände, die in der Gironde in La Teste-de-Buch und Landiras wüten, haben schon 3.850 ha Vegetation zerstört. Die Brände breiten sich auch am Donnerstag, den 14. Juli, weiter aus.

    Keine Löschflugzeuge in der Parade zum 14. Juli in Paris
    Die drei Canadair-, Dash- und Beech-Flugzeuge des Zivilschutzes, die heute anlässlich des 14. Juli über die Champs-Élysées fliegen sollten, sind nicht nach Paris geflogen, sondern bleiben in der Gironde, um die Flammen zu bekämpfen.

    Die Löschflüge wurden um 8.30 Uhr wieder aufgenommen
    Rund 1.000 Feuerwehrleute kämpfen derzeit gegen die Flammen. Aus der Luft sind 4 Canadair und 2 Dash-Flugzeuge im Einsatz. Die Löschflüge wurden um 8:30 Uhr wieder aufgenommen, wie die Präfektur des Departements Gironde mitteilte.

    3.850 Hektar von den Flammen verwüstet
    Eine aktualisierte Bilanz der Brände spricht von 3.850 Hektar verbrannter Fläche: 2.100 ha in Landiras im Süden der Gironde und 1.750 in La Teste-de-Buch.

    „Herkulische Anstrengung“ der Feuerwehr
    Der Campingplatz Les Flots bleus auf der Dune du Pilat, auf dem die „Camping“-Filme mit Franck Dubosc gedreht wurden, ist einer der evakuierten Campingplätze. In einer Nachricht auf seiner Facebook-Seite lobt der Campingplatz die „herkulische Anstrengung“ der Feuerwehrleute aus dem Departement Gironde.

    „Nach einem für viele von uns surrealen Tag ist die Nacht über der Dune du Pilat hereingebrochen. Alle unsere Camper und unser Team haben den Campingplatz vorbildlich evakuiert und heute Abend möchten wir den herkulischen Einsatz der Feuerwehrleute würdigen 🚒 DANKE!!! Danke auch an die Teams der Stadt La Teste und des Roten Kreuzes, alle Freiwilligen sowie die gesamte Gemeinschaft im Bassin d’Arcachon und anderswo für ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen🙏🏻🤞🏻❤️ #brand #feuerwehr #latestedebuch #croixrouge #benevoles“

    Die Befürchtung der Feuerwehrleute für heute Nachmittag
    Die Wetterbedingungen werden in der Gironde heute Nachmittag recht ungünstig sein. Die erwarteten heißen Temperaturen und die Rückkehr des Windes sind keine guten Nachrichten für die Feuerwehrleute. Das Departement gehört übrigens zu den Departements, für die die Hitze-Alarmstufe Orange gilt. „Die Befürchtung ist, dass es heute Nachmittag bei den vorhergesagten Temperaturen von über 40°C zu erneuten Bränden kommen könnte“, erklärte der Unterpräfekt von Langon, Vincent Ferrier, gegenüber France Bleu Gironde.

    Die Feuer in der Gironde vom Himmel aus gesehen

    Im Herzen des Feuers mit den Feuerwehrleuten der Gironde

    3850 ha verbrannt

    • Das Feuer in Landiras verwüstete 2.100 Hektar: Die Lage gilt als „stabilisiert“.
    • das Feuer von La Teste verbrannte bisher 1.750 Hektar: die Lage gilt als „weiterhin unklar“.
      Laut der neuen Bilanz, die die Präfektur der Region Nouvelle-Aquitaine am Donnerstagmorgen bekannt gab, wurden insgesamt etwa 3850 ha von den Flammen verwüstet. Allein in der vergangenen Nacht verbrannten etwa 1.000 ha.
  • Brände in der Gironde: 6.500 Menschen in der Nacht evakuiert – etwa 1.500 Hektar Kiefernwald verbrannt

    Brände in der Gironde: 6.500 Menschen in der Nacht evakuiert – etwa 1.500 Hektar Kiefernwald verbrannt

    In der Gironde wüten seit Dienstagnachmittag zwei Brände. Die Feuerwehr evakuierte in der Nacht 6.500 Urlauber von fünf Campingplätzen. Fast 1.500 Hektar Pinienwald sind bereits verbrannt.

    Das Feuer ist im Umkreis von Dutzenden Kilometern zu sehen, auch von Bordeaux aus. Der Südwesten erlebt den bisher größten Brand des Sommers. Fast 1.500 Hektar Kiefernwald brannten bereits ab. Ein erstes Feuer trat gegen 15.00 Uhr am Dienstagnachmittag in der Nähe der Dune du Pilat in La Teste-de-Buch an der Bucht von Arcachon auf. Ein zweites Feuer wurde in Landiras im Süden der Gironde gegen 15.30 Uhr gemeldet.

    6.500 Urlauber wurden in der Nacht evakuiert.
    An der Bucht von Arcachon, in La Teste, trafen die Behörden in der Nacht die Entscheidung, 6.500 Urlauber von fünf Campingplätzen aus Sicherheitsgründen zu evakuieren. „Gegen 1 Uhr nachts gab es ein Kippen des Windes nach Osten“, sagte Kommandant Laurent Delague von der Feuerwehr des Departements Gironde gegenüber dem Sender RMC. Mitten in der Nacht mussten sich tausende Touristen in Richtung des Messegeländes und des Parkplatzes des Hypermarkts Leclerc begeben. Zwei Wohnmobilplätze mit etwa 100 Personen wurden in Richtung Biscarosse in den Landes evakuiert. Es wurden keine Personen verletzt. Fünf Feuerwehrleute erlitten einen Hitzschlag.

    Neben 200 Feuerwehrleute wurden drei Wasserbomber eingesetzt, die bis zum Einbruch der Nacht etwa 60 Abwürfe durchführten. Die Rotationen wurden bei Tagesanbruch wieder aufgenommen. 95 Löschfahrzeuge sind im Einsatz.

    Das Feuer verwüstet ein Dünengebiet, das aus alten Kiefern besteht und schwer zugänglich ist. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Feuer durch einen Unfall ausgelöst.

    Waldbrand in der Süd-Gironde
    Ein weiteres aktuelles Brandereignis: in Landiras und Guillos im Süden der Gironde sind bereits mehr als 1000 Hektar Wald abgebrannt, wie die Präfektin des Departements Gironde mitteilte, die am Mittwochmorgen vor Ort war. Die Front des Feuers erstreckt sich über fünf Kilometer. Am Dienstagabend waren hier 520 Personen evakuiert worden. Der Festsaal des Dorfes Louchats wurde geöffnet, um die Evakuierten in Sicherheit zu bringen. Weitere Anwohner wurden nach La Brède, nach Saint-Symphorien und Landiras gebracht.

    Die Löschflüge wurden nach der Unterbrechung in der Nacht heute Morgen wieder aufgenommen. Vier Wasserbomber hatten am Dienstagabend bis in die Nacht hinein etwa 50 Abwürfe durchgeführt. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

    „Dieser Brand macht uns zu schaffen“, berichteten Feuerwehrleute gegenüber der Zeitung Sud-Ouest. Der Unterpräfekt Vincent Ferrier berichtet, dass „die Situation kompliziert ist“. Das Feuer wird durch einen starken Wind angefacht, der schon zahlreiche Feuersprünge verursacht hat, warnte die Feuerwehr am Dienstagabend.

    Ein drittes Feuer, das in Soussans ausgebrochen war, wurde am Dienstag am späten Nachmittag unter Kontrolle gebracht.

    Die Gironde gehört zu den sieben Departements, die von Météo France wegen der aktuellen Hitzewelle in Alarmstufe Orange versetzt wurden. Für den Mittwochnachmittag werden Temperaturen zwischen 33°C und 37°C erwartet.

  • Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands, Grégory Allione, befürchtet, dass es aufgrund der derzeitigen Hitzewellen zu einem Anstieg der Brände kommen wird.

    Nach mehreren Tagen mit zahlreichen Bränden in Frankreich, insbesondere in den Cevennen, „wird die Hitzewelle diese Woche noch eins drauflegen“, zeigt sich Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Montag, dem 11. Juli, auf France Inter besorgt.

    Meteo France sagt für diese Woche starke Hitze in ganz Frankreich voraus. Am Montag können die Temperaturen im Departement Lot oder auch in den Landes auf bis zu 39 Grad steigen. „Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Derzeit gibt es bereits überall Feuerausbrüche“, erklärt der Feuerwehrchef.

    Grégory Allione spricht sich dafür aus, „mehr Leute einzustellen“ und „einen Gang höher zu schalten“. In Frankreich gibt es derzeit 42.000 Berufsfeuerwehrleute und 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren. „Das Ziel muss sein, dass wir im Jahr 2027 mindestens 250.000 freiwillige Feuerwehrleute haben“. Seiner Meinung nach kommt „die globale Erwärmung nicht 2030 oder 2050, sondern jetzt“.

  • Feuer im Gard: Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Frankreich bekämpfen „Mega-Feuer“

    Feuer im Gard: Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Frankreich bekämpfen „Mega-Feuer“

    Météo-France hat am Freitag, 8. Juli, für das Gard „die höchste Waldbrandwarnstufe“ ausgerufen. Grund dafür sind Hitze, Windböen und eine durch extreme und frühe Trockenheit geschwächte Vegetation. 650 Hektar Wald wurden seit Donnerstag, 7. Juli, verbrannt.

    Der Brand, der seit Donnerstag, dem 7. Juli, in den Cevennen im Norden des Departements Gard bereits über 650 Hektar Wald vernichtet hat, schwächte sich am Freitag, 8. Juli, ab. Die Feuerwehr des Departement Gard war überfordert und musste durch Kräfte aus ganz Frankreich verstärkt werden, da noch weitere Brandausbrüche im Departement zu bewältigen waren.

    Meteo-France hatte das Gard am Freitag aufgrund der Hitze, der Windböen und der durch die extreme und frühe Trockenheit geschwächten Vegetation auf „höchste Waldbrandwarnstufe“ gesetzt. Im Norden des Departements, in der Nähe der Ardèche, waren zwischen 750 und 1.000 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich für das „Megafeuer“, wie es die Rettungskräfte nannten, im Einsatz, das sie seit Donnerstagabend in Atem hielt.

    Es gab immer wieder ein Wiederaufflammen des Feuers, wie die Feuerwehr berichtet. „Im Moment ist es eine Kombination aus Überwachung und Löschung der Waldränder. Wir haben das Feuer noch nicht unter Kontrolle gebracht“, erklärte Oberstleutnant Olivier Tudela am späten Freitag Nachmittag.

    „Wir bearbeiten das Feuer an seinen Rändern, aber es wird sehr langwierig sein, um es zu beenden, da es kilometerlange Ränder gibt. Wir können von einem unter Kontrolle gebrachten Feuer sprechen, wenn keine Gefahr mehr besteht, dass es wieder aufflammt. Aber bei den sehr ungünstigen Wetterbedingungen, mit denen wir konfrontiert sind, wird das vielleicht erst am Sonntag der Fall sein“, sagte Oberstleutnant Eric Agrinier, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Agentur AFP.

  • Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Am Donnerstag wüteten mehrere Brände in Südfrankreich. Der Tag gipfelte in einem „Megafeuer“ in den Cevennen, das „Tausende Hektar“ bedroht. Die Feuerwehrkräfte sind in Bedrängnis und befürchten am Freitag ein „Schauspiel der Verwüstung“.

    Die Feuerwehrleute im Departement Gard kämpften die ganze Nacht hindurch gegen ein „Megafeuer“, das Tausende Hektar Land im Herzen der Cevennen bedroht, nachdem es am Donnerstag, dem 7. Juli, in der Region zu mehreren Bränden gekommen war, die durch extreme Hitze und Wind angefacht wurden.

    In Bordezac, an der Grenze zur Ardèche, hatte das Feuer bis zum späten Donnerstagabend bereits fast 600 Hektar Vegetation niedergebrannt. Bis Mitternacht hat das Feuer nach Angaben der Präfektur noch an Größe zugenommen und etwa 10 Kilometer Länge erreicht. Der Brand bedroht tausende weitere Hektar Vegetation.

    Anhaltender Wind
    „Wir müssen weitere Mittel einsetzen, da es sich um Bereiche handelt, die sehr, sehr schwer zugänglich sind“, sagte der Generalkontrolleur des Feuerwehr- und Rettungsdienstes des Departements (Sdis), Jean-Michel Langlais. Angesichts des „die ganze Nacht anhaltenden Windes, der uns die Arbeit sehr erschweren wird, müssen wir ein sehr großes Netz um das Feuer ziehen“.

    Die sieben Canadair-Flugzeuge und drei Dash-Hubschrauber haben gegen 6.30 Uhr ihre Flugrotation wieder aufgenommen.

    Von Bessèges aus waren am Donnerstagabend große Flammenfahnen auf drei weit voneinander entfernten Hügeln zu sehen. Die beeindruckende Rauchsäule war von der mehr als 50 Kilometer aus Richtung Nîmes zu sehen.

    „Dieses Feuer ist, wie soll ich sagen, ein Megafeuer“, erklärte Kommandant Tanguy Salgues, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In dem betroffenen Gebiet gibt es viele Seekiefern, die sehr brennbar sind. Die Feuerwehr befürchtet ein Übergreifen des Feuers auf das andere Ufer der Cèze, wo im Jahr 1985 bei einem enormen Brand 10.000 Hektar abbrannten.

    70 Personen mussten am Abend evakuiert werden.

    Große Vorsicht bis Sonntag empfohlen
    Am Donnerstagabend wütete noch ein weiteres Feuer auf 235 Hektar Vegetation und Kiefern in Générac im Süden des Departements Gard. Im benachbarten Departement Bouches-du-Rhône mussten die Feuerwehrleute am Donnerstag 35 Brände bekämpfen, insbesondere in Arles, wo ein Feuer von Schilf und Gestrüpp in einem Gewerbegebiet ausbrach. Durch den starken Mistralwind breitete sich das Feuer schnell aus und übersprang schließlich die Nationalstraße 113, eine strategische Verbindung zur A54 zwischen Nîmes und Marseille, und schnitt sie in beide Richtungen ab.

    Nach einer ersten Bilanz der Rettungskräfte brannten vier Häuser ab und vier weitere wurden beschädigt. In Martigues mussten die Bewohner eines Altenheims vorübergehend evakuiert wurden.

    Auf Twitter empfahl die Generaldirektion für zivile Sicherheit, bis Sonntag „aufgrund einer sehr hohen Brandgefahr im Mittelmeerraum“ große Vorsicht walten zu lassen.

  • Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: Autobahn A9 gesperrt und 100 Einwohner evakuiert

    Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: Autobahn A9 gesperrt und 100 Einwohner evakuiert

    Waldbrände führten zu einer vorübergehenden Sperrung der Autobahn A9 zwischen Narbonne und Perpignan sowie zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten.

    Die Feuerwehr im Departement Pyrénées-Orientales versuchte am Dienstag, mehrere Brände zu löschen, darunter ein heftiges Feuer, das in der Gemeinde Opoul-Perillos (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war und fast 1.000 Hektar Vegetation vernichtet hat.

    Es gab keine Verletzten, aber etwa 300 Personen wurden aus der Gemeinde Salses-le-Château evakuiert, darunter 81 Urlauber eines Campingplatzes, die in der Mehrzweckhalle untergebracht wurden, wie die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales in einer Pressemitteilung erklärte. Das Feuer veranlasste die Behörden außerdem dazu, die Autobahn A9 zwischen Leucate und Perpignan in beide Richtungen zu sperren, was zu starken Behinderungen führte. Der Zugverkehr zwischen Narbonne und Perpignan, der für mehrere Stunden unterbrochen war, wurde am späten Nachmittag wieder aufgenommen.

    In Opoul-Perillos „schreitet das Feuer weiter voran und die Situation ist nicht unter Kontrolle“, wie die Feuerwehr des Departements gegenüber der Presse mitteilte. Am Donnerstag Morgen waren bereits 1.100 Hektar Vegetation verbrannt. Rund 200 Feuerwehrleute aus dem Departement Pyrénées-Orientales und Hunderte weitere, die zur Verstärkung aus den benachbarten Departements gekommen waren, versuchen die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach Angaben der Präfektur wurde eine Stromleitung in Opoul-Périllos zerstört und 600 Haushalte sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

    In Rivesaltes, etwa 10 km weiter südlich, gab es einen weiteren, kleineren Brand, bei dem dennoch 90 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Sie evakuierten über 100 Personen, deren Häuser vom Feuer bedroht waren. Auch hier musste die Bahnlinie zeitweise gesperrt werden.

    In Saint-Féliu d’Avall, westlich von Perpignan, brach ein weiteres Feuer am Rande der RN 116 aus. „Die verkehrsachse ist in beiden Fahrtrichtungen gesperrt“, meldete die Präfektur. „Die Situation ist bei diesen beiden letzten Bränden fast unter Kontrolle“, so die Feuerwehr, die jedoch weiterhin Personal vor Ort hat, um ein Wiederaufflammen der gelöschten Flächen zu verhindern.

  • Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Der Waldbrand, der bereits am Freitag in Comprégnac ausgebrochen ist, ist immer noch nicht unter Kontrolle. 65 Personen, deren Häuser von den Flammen bedroht sind, wurden in eine Notunterkunft gebracht.

    Der Waldbrand, der am Freitag, dem 17. Juni, in der Gemeinde Comprégnac (Aveyron) ausgebrochen war, hat nach der letzten Bilanz am Sonntagmorgen 380 Hektar Vegetation zerstört. Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle, meldet France Bleu Occitanie unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Der Südwind nahm am Samstagnachmittag zu und erschwerte die Arbeit der Löschzüge. Die Präfektur des Departements Aveyron gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die „Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden“ und erklärte gegenüber Franceinfo, dass bereits 65 Personen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, darunter auch Verstärkung aus den Regionen Bouches-du-Rhône und Hérault. Im Laufe des Samstags führten Canadair-Flugzeuge Löschflüge durch. Die Departementsstraße 41 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.