Schlagwort: Waldbrand

  • Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: Autobahn A9 gesperrt und 100 Einwohner evakuiert

    Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: Autobahn A9 gesperrt und 100 Einwohner evakuiert

    Waldbrände führten zu einer vorübergehenden Sperrung der Autobahn A9 zwischen Narbonne und Perpignan sowie zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten.

    Die Feuerwehr im Departement Pyrénées-Orientales versuchte am Dienstag, mehrere Brände zu löschen, darunter ein heftiges Feuer, das in der Gemeinde Opoul-Perillos (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war und fast 1.000 Hektar Vegetation vernichtet hat.

    Es gab keine Verletzten, aber etwa 300 Personen wurden aus der Gemeinde Salses-le-Château evakuiert, darunter 81 Urlauber eines Campingplatzes, die in der Mehrzweckhalle untergebracht wurden, wie die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales in einer Pressemitteilung erklärte. Das Feuer veranlasste die Behörden außerdem dazu, die Autobahn A9 zwischen Leucate und Perpignan in beide Richtungen zu sperren, was zu starken Behinderungen führte. Der Zugverkehr zwischen Narbonne und Perpignan, der für mehrere Stunden unterbrochen war, wurde am späten Nachmittag wieder aufgenommen.

    In Opoul-Perillos „schreitet das Feuer weiter voran und die Situation ist nicht unter Kontrolle“, wie die Feuerwehr des Departements gegenüber der Presse mitteilte. Am Donnerstag Morgen waren bereits 1.100 Hektar Vegetation verbrannt. Rund 200 Feuerwehrleute aus dem Departement Pyrénées-Orientales und Hunderte weitere, die zur Verstärkung aus den benachbarten Departements gekommen waren, versuchen die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach Angaben der Präfektur wurde eine Stromleitung in Opoul-Périllos zerstört und 600 Haushalte sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

    In Rivesaltes, etwa 10 km weiter südlich, gab es einen weiteren, kleineren Brand, bei dem dennoch 90 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Sie evakuierten über 100 Personen, deren Häuser vom Feuer bedroht waren. Auch hier musste die Bahnlinie zeitweise gesperrt werden.

    In Saint-Féliu d’Avall, westlich von Perpignan, brach ein weiteres Feuer am Rande der RN 116 aus. „Die verkehrsachse ist in beiden Fahrtrichtungen gesperrt“, meldete die Präfektur. „Die Situation ist bei diesen beiden letzten Bränden fast unter Kontrolle“, so die Feuerwehr, die jedoch weiterhin Personal vor Ort hat, um ein Wiederaufflammen der gelöschten Flächen zu verhindern.

  • Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Der Waldbrand, der bereits am Freitag in Comprégnac ausgebrochen ist, ist immer noch nicht unter Kontrolle. 65 Personen, deren Häuser von den Flammen bedroht sind, wurden in eine Notunterkunft gebracht.

    Der Waldbrand, der am Freitag, dem 17. Juni, in der Gemeinde Comprégnac (Aveyron) ausgebrochen war, hat nach der letzten Bilanz am Sonntagmorgen 380 Hektar Vegetation zerstört. Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle, meldet France Bleu Occitanie unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Der Südwind nahm am Samstagnachmittag zu und erschwerte die Arbeit der Löschzüge. Die Präfektur des Departements Aveyron gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die „Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden“ und erklärte gegenüber Franceinfo, dass bereits 65 Personen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, darunter auch Verstärkung aus den Regionen Bouches-du-Rhône und Hérault. Im Laufe des Samstags führten Canadair-Flugzeuge Löschflüge durch. Die Departementsstraße 41 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.

  • Var: 600 Hektar bei einem Brand auf einem großen Militärgelände zerstört

    Var: 600 Hektar bei einem Brand auf einem großen Militärgelände zerstört

    Rund 300 zivile und militärische Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen, der gegen 9 Uhr im Camp Canjuers ausgebrochen war. Auch mehrere Löschflugzeuge mussten eingesetzt werden.

    Auch eine Folge der Hitzewelle in Frankreich: Ein durch Artillerieübungen verursachtes Feuer in Canjuers, einem wichtigen Trainingslager der französischen Armee im Departement Var, verbrannte am Samstag, dem 18. Juni, rund 600 Hektar Vegetation. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle, versichern Feuerwehr und Präfektur.

    Rund 300 zivile und militärische Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen, der gegen 9 Uhr am Samstag ausgebrochen war. Auch mehrere Wasserbomber wurden eingesetzt.

    „Es handelt sich um ein militärisches Übungsgebiet, es gibt keine Bedrohung für irgendjemanden, außer für die 2.500 Schafe, die in diesem Gebiet weiden und die in Sicherheit gebracht werden mussten“, hatte Hauptmann Olivier Pécot von der Feuerwehr des Departements Var am Samstagnachmittag erklärt. „Das Feuer ist innerhalb des Übungsgeländes geblieben“, sagte Unterpräfekt Eric de Wispelaere am Abend. „Das Militärlager ist Dutzende von Kilometern von bewohnten Gebieten entfernt“. Im Norden des Geländes bildet der Verdon-Canyon eine natürliche Barriere, die im Falle einer Ausbreitung die Flammen aufhalten könnte.

    Der Militärkomplex Canjuers, das größte militärische Übungslager Westeuropas, ist „wesentlich für die Einsatzbereitschaft der französischen Streitkräfte“ und erstreckt sich mit seinen 35.000 Hektar über die Hochebenen im Norden des Departements Var, so das Armeeministerium.

  • Aveyron: 140 ha Vegetation in Comprégnac in Flammen aufgegangen

    Aveyron: 140 ha Vegetation in Comprégnac in Flammen aufgegangen

    Am Freitag, 17. Juni, brach in Comprégnac im Süd-Aveyron ein Großbrand aus. 140 ha Vegetation sind bereits in Flammen und Rauch aufgegangen und das Feuer ist noch nicht vollständig unter Kontrolle.

    Seit dem späten Freitagnachmittag des 17. Juni bekämpfen die Feuerwehrleute einen großen Waldbrand in der Gemeinde Comprégnac im Süd-Aveyron. Am Samstagmorgen, 18. Juni, war das Feuer immer noch nicht unter Kontrolle und 140 ha Vegetation sind bereits verbrannt, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    „Alle Häuser sind gesichert“
    Vor Ort wurden von den Feuerwehren große Mittel eingesetzt. Am Freitag kämpften mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Departement Aveyron gegen die Flammen. Die Trockenheit, die Hitze und der leichte Wind machten die Löscharbeiten nicht einfacher. Und an diesem Samstag, der als der heißeste Tag in Frankreich angekündigt war, werden sich die Bedingungen leider nicht verbessern.

    Im Rathaus von Comprégnac wurde eine Einsatzleitstelle eingerichtet. „Alle Häuser sind gesichert. Es gab keine Evakuierungen“, sagte der Bürgermeister des Dorfes, Olivier Julien, gegenüber der Zeitung Midi Libre. Der Verkehr auf der RD 41 ist unterbrochen.

  • Trockenheit: Höchste Brandgefahr in der Île-de-France

    Trockenheit: Höchste Brandgefahr in der Île-de-France

    Aufgrund der Trockenheit steigt auch die Brandgefahr immer weiter. Nach dem Gard und dem Var wurde nun auch die Île-de-France in dei höchste Warnstufe vor Waldbränden versetzt. Das Office national des forêts ruft zu äußerster Vorsicht auf, wie etwa im Wald von Fontainebleau im Département Seine-et-Marne, der derzeit besonders stark frequentiert wird.

    Verkohlte Erde, geschwärzte Felsen, verbrannte Stämme… Ein Stück des Waldes von Fontainebleau (Seine-et-Marne) brannte vor zwei Wochen nach wochenlanger Trockenheit ab. Die Feuerwehr hatte große Mühe, den Brand zu löschen, da das Massiv viele Besonderheiten aufweist. „Der Boden ist Torf. Der Torf ist eine Pflanze, die sehr trocken ist und in der Tiefe brennt, sodass sich das Feuer anschließend im Boden auf große Flächen ausbreitet und wir sehr große Schwierigkeiten haben, sowohl das Feuer zu löschen, das an der Oberfläche sichtbar ist, als auch den Torf zu löschen, der im Boden weiterbrennt“, erklärte Oberstleutnant Olivier Compta, Leiter der Feuerwehr-Territorialgruppe SUD gegenüber France 2.

    3 Hektar in diesem Jahr bereits verbrannt
    In der Region Île-de-France herrscht inzwischen höchste Feuerwarnstufe. In Fontainebleau besuchen am Wochenende bis zu 100.000 Menschen das Waldmassiv. „Man hat den Eindruck, dass es grün ist, dass es frisch ist, aber die Trockenheit ist im Boden. Alle Brände sind menschengemacht“, erinnert Virginie Veau, Leiterin der ONF-Gebietsniederlassung Île-de-France Est. Seit dem Frühjahr brannten bereits 3 Hektar im Wald von Fontainebleau, dem meistbesuchten Wald Frankreichs.

  • Hitzewelle: Wie kann man Brände auf ausgetrockneten Böden verhindern?

    Hitzewelle: Wie kann man Brände auf ausgetrockneten Böden verhindern?

    Bei der derzeitigen Hitzewelle steigt die Gefahr von Bränden um ein Vielfaches. Im Departement Gard sind innerhalb weniger Tage bereits 184 Hektar in Flammen aufgegangen.

    Sie versuchen, die Brände einzudämmen, die die Wälder verbrennen. Aus der Luft oder im Unterholz, in der Nähe von Nîmes (Gard), bekämpften 133 Feuerwehrleute am Montag, den 13. Juni, die Flammen, die nur knapp an Wohnhäusern vorbeizogen. Die Feuersaison beginnt in diesem Jahr sehr früh. Die Brände werden durch eine außergewöhnliche Hitze und ausgetrocknete Böden begünstigt. „Angesichts der Vegetation und ihres Zustands kann man sagen, dass wir einen Monat, eineinhalb Monate vor den klassischen Jahreszeiten liegen“, erklärt Kommandant Jérôme Jallet von der Fejuerwehr des Departements Gard.

    Ständige Wachsamkeit
    Die Feuerwehren sind daher in ständiger Alarmbereitschaft. In der Charente-Maritime ist die Wachsamkeit permanent. Auf Türmen wurden Kameras installiert, die bei der kleinsten Flamme Alarm auslösen. „Unsere Indikatoren sind auf die Meteorologie und den Zustand der Vegetation abgestimmt. Je nach diesen Indikatoren, die täglich auf einer Internetseite bekannt gegeben werden, passen wir unser Dispositiv an“, erklärt Kommandant Samuel Cessac von der Feuerwehr Charente-Maritime. Auch Erntebrände, die extrem schnell entstehen können, bedrohen die Anbaugebiete. Um sich davor zu schützen, hat ein Landwirt, mit dem France Télévisions gesprochen hat, beschlossen, morgens früher zu arbeiten und den Einsatz von Maschinen zu vermeiden, die solche Brände hervorrufen können.

  • Frankreichs Feuerwehr warnt vor „Sommer voller Gefahren, wenn wir nicht auf den Wald achten“

    Frankreichs Feuerwehr warnt vor „Sommer voller Gefahren, wenn wir nicht auf den Wald achten“

    Der Sprecher des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs spricht von einem „wahren Pulverfass“.

    Da Frankreich in den nächsten Tagen große Hitze und eine zunehmende Trockenheit erleben wird, befürchtet Éric Brocardi, Sprecher des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Dienstag, dem 14. Juni, auf dem Sender Franceinfo, dass wir uns auf einem „wahren Pulverfass“ sitzen. Die Feuerwehrleute kennen es als „die 30er-Regel“: Wind über 30 Stundenkilometer, Luftfeuchtigkeit unter 30% und Temperaturen über 30 Grad. Brocardi warnt vor den Gefahren, die „für die Sommerperiode erwartet werden, wenn der Mensch nicht auf seinen eigenen Wald und seinen Planeten achtet“.

    „Es gibt Indikatoren, die uns auf einen sehr gefährlichen Sommer für diese Saison schließen lassen“, warnt Eric Brocardi und beklagt, dass die Brände „immer früher“ ausbrechen. Der Sprecher des nationalen Feuerwehrverbands zählt „mehr als 600 Waldbrände“ in der Region Süd-Mittelmeer, „seit Beginn des Jahres“, ein Phänomen, das sich auf ganz Frankreich ausbreitet.

    Es wurden Brände bis in die Seine-Maritime und die Bretagne gezählt, berichtet Éric Brocardi. Das Phänomen der frühen und weit verbreiteten Brände werde in Frankreich erst seit „2-3 Jahren“ beobachtet.

  • Brand auf einem Campingplatz in Grau-du-Roi: 3.000 Menschen evakuiert

    Brand auf einem Campingplatz in Grau-du-Roi: 3.000 Menschen evakuiert

    Umfangreiche Mittel mussten am Montag, dem 13. Juni, von der Feuerwehr des Departements Gard eingesetzt werden. 240 zusätzliche Feuerwehrleute aus den benachbarten Departements wurden gerufen, nachdem mehrere Waldbrände im Departement Gard ausgebrochen waren.

    Im Departement Gard kam es am Montag, dem 13. Juni, zu mehreren größeren Brandausbrüchen, von denen einer 60 Bungalows auf einem der größten Campingplätze Europas in Le Grau-du-Roi zerstörte. Laut der letzten Mitteilung der Feuerwehr waren die Brände um 20.45 Uhr „unter Kontrolle“, blieben aber während der Nacht unter Beobachtung.

    https://www.youtube.com/watch?v=-fquIhAtYFE

    Mehrere verschiedene Brandausbrüche
    In Grau-du-Roi, einem Badeort an der Küste des Departements Gard, war das erste Feuer des Tages kurz vor 14 Uhr auf dem Campingplatz Espiguette ausgebrochen, der über 2.000 Stellplätze auf 42 Hektar zwischen Meer und Camargue verfügt.

    In Serviers, 20 km nördlich von Nîmes, brannten etwa 100 Hektar Wald. Im Laufe des Tages wurden zahlreiche Canadair-Löschflugzeuge eingesetzt, um die Flammen zu löschen.

    In Ledenon, einer Gemeinde in der Nähe des berühmten Pont du Gard, gingen ebenfalls 65 ha Unterholz, Wald und Buschwerk in Flammen auf. Etwa 60 Feuerwehrleute, die von Kollegen aus dem Departement Vaucluse unterstützt wurden, waren im Einsatz, um Wohnhäuser zu schützen, darunter ein Gestüt mit 30 Pferden.

    Nicht weit davon entfernt, in Blauzac, wo auch Canadairs zum Einsatz kamen, brannten weitere 20 ha ab. Die Vielzahl der Brandausbrüche in einem sehr kurzen Zeitraum habe die Arbeit der Rettungskräfte erschwert, betonte die Feuerwehr und forderte die Bevölkerung in dieser „risikoreichen Zeit“ zu „größter Wachsamkeit“ auf.

    60 Bungalows in Rauch aufgegangen
    Auf dem Campingplatz Espiguette wurden 60 Bungalows vollständig zerstört, so die Präfektur des Departements Gard in einer Erklärung. Am späten Nachmittag war das Feuer auch hier unter Kontrolle.

    3.000 Urlauber in Sicherheit gebracht
    Unter den 3.000 Urlaubern, die am Montag, dem 13. Juni, auf dem Campingplatz registriert waren, gab es nach Angaben der Präfektur keine Verletzten. „Die Urlauber wurden in Sicherheit gebracht oder haben das Gebiet auf eigene Faust in Richtung des Kongresszentrums der Stadt und des Yachtclubs verlassen: Keine Person auf dem Campingplatz ist mehr in Gefahr“.

    „Die anderen Campingplätze in der Umgebung wurden gebeten, die evakuierten Urlauber eventuell Abend aufzunehmen. Eine medizinisch-psychologische Notfallzelle ist vom Roten Kreuz des Departements Gard eingerichtet worden“, teilte die Präfektur ebenfalls mit.

  • Bereits über hundert Hektar in Frankreich durch Waldbrände verwüstet

    Bereits über hundert Hektar in Frankreich durch Waldbrände verwüstet

    Die ersten Brände der Saison kommen in Frankreich früh und heftig, vor allem in den Seealpen und im Departement Aude, wo am Samstag, dem 11. Juni, mehr als hundert Hektar Vegetation zerstört wurden.

    Ein Feuer vernichtete am Samstag, dem 11. Juni, in Spéracèdes (Alpes-Maritimes) innerhalb weniger Stunden zwölf Hektar Wald und Vegetation. Das Feuer wurde am späten Nachmittag gestoppt, die Feuerwehr benötigte aber Verstärkung aus der Luft. Es gab keine Verletzten und die bedrohten Häuser konnten geschützt werden. Der Bürgermeister der Gemeinde macht sich jedoch Sorgen um die Sommersaison. „Wir haben Angst, denn seit Anfang des Jahres hat es nicht mehr geregnet. Es ist trocken, da hat man Angst vor Bränden“, sagt Jean-Marc Macario auf dem sender France 2.

    In Ornaisons, im Departement Aude, wurden ebenfalls am Samstag mehr als hundert Hektar Wald von den Flammen zerstört. Die Feuerwehr bleibt weiter vor Ort, um die verbleibende schwelende Glut zu löschen. Für die Eigentümer der vom Feuer verwüsteten Grundstücke ist es an der Zeit, den Schaden zu begutachten. Ein Weinbauer, der erst vor wenigen Monaten mit seinem Betrieb begonnen hat, ist verzweifelt. „Ich habe 80 % meiner Parzelle verloren“. Frankreich erlebt diese Jahr seinen dritttrockensten und wärmsten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und steht vor einem dehr schwierigen Sommer.

  • Feuerwehr warnt: Trockenheit wird größere Brände in Frankreich hervorrufen als früher

    Feuerwehr warnt: Trockenheit wird größere Brände in Frankreich hervorrufen als früher

    Die derzeitige Trockenheit der Böden in Frankreich entspricht am 1. Juni dem Mitte Juli üblichen Niveau. Météo France stuftdie Situation als besorgniserregend ein.

    Die Trockenheit „kann größere Brände bedeuten“ als üblich, erklärte Oberst Jean-Jacques Bozabalian, Leiter der Qualitätsgruppe der Feuerwehr des Departements Bouches-du-Rhône und Experte für die Koordination der Waldbrandbekämpfung, am Freitag, dem 3. Juni, auf Franceinfo. Météo France beurteilt die Situation der Bodentrockenheit in Frankreich als beunruhigend. Sie entspricht am 1. Juni dem Niveau von Mitte Juli.

    „Im Moment leben die Pflanzen noch“, sagt Feuerwehr-Oberst Jean-Jacques Bozabalian, der „auf einige Regenfälle bis zum Sommer hoffen will, um zumindest die Dauer der Einsatzsaison“ der Rettungskräfte zu verkürzen. Der Feuerwehrmann erklärt, dass es eine „dynamische Vernetzung“ der Einsatzkräfte in den gefährdeten Gebieten gibt, die es ermöglicht, „so früh wie möglich einzugreifen“, insbesondere mit „auf das frühe Entdecken von Feuer spezialisierten Teams“.

    Der Oberst der Feuerwehr des Departements Bouches-du-Rhône erinnert auch daran, dass die Basis des Kampfes gegen Brände bei „jedem Einzelnen von uns“ liegt. Man müsse auf individuelle Verhaltensweisen achten, sei es das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln, das Verbrennen von Gartenabfällen, was derzeit sowieso verboten ist und besondere Vorsicht in Wäldern walten zu lassen. Insbesondere Personen, die in der Nähe von Waldgebieten wohnen, sollten unbedingt „vorausschauende Verhaltensweisen zeigen“.

    Ausserdem erklärt Oberst Jean-Jacques Bozabalian, man solle unbedingt rund um das Haus alles Gestrüpp entfernen. Dies könne Häuser auch im Falle eines großflächigen Brandes zu sichereren Orten machen. Das gilt natürlich nicht für leichtere Behausungen wie Mobilheime oder Wohnwagen, die im Falle eines Brandes unbedingt evakuiert oder an einen sichereren Ort verbracht werden müssen.