Schlagwort: Waffen

  • Truppen in die Ukraine: „In einem Krieg kann man nichts ausschließen“ – sagt nun auch Gabriel Attal

    Truppen in die Ukraine: „In einem Krieg kann man nichts ausschließen“ – sagt nun auch Gabriel Attal

    Am Tag nach Emmanuel Macrons Aufsehen erregenden Äusserungen über die Möglichkeit, Bodentruppen in die Ukraine zu schicken, schloss sich der französische Premierminister Gabriel Attal am Dienstag der Meinung seines Präsidenten an und sagte, dass „man in einem Krieg nichts ausschließen kann“, vor allem, wenn er „vor den Toren der Europäischen Union“ stattfindet. Premierminister Gabriel Attal wiederholte am Dienstag, dem 27. Februar, auf dem Sender RTL, dass „man in einem Krieg“, der „im Herzen Europas“ stattfindet, „nichts ausschließen kann“, auch nicht die Entsendung von Bodentruppen. Das hatte Emmanuel Macron bereits am Montag so gesagt. „Es gibt heute keinen Konsens, auf offizielle, angenommene und befürwortete Weise Bodentruppen zu entsenden. Aber in der Dynamik des Krieges darf nichts ausgeschlossen werden. Wir werden alles tun, damit Russland diesen Krieg nicht gewinnen kann“, erklärte der französische Präsident am Montag nach einer internationalen Konferenz zur Unterstützung der …

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  • 3D-gedruckte Waffen: Nicht zurückzuverfolgen und billig in der Herstellung

    3D-gedruckte Waffen: Nicht zurückzuverfolgen und billig in der Herstellung

    Ende Januar wurde in Frankreich und Belgien ein Netzwerk ausgehoben, das mit Waffen, die mit dem 3D-Drucker hergestellt wurden, handelte. Das in den USA entstandene Phänomen beginnt, sich auch in Frankreich zu verbreiten, was bei den Behörden große Besorgnis hervorruft.

    Es ist eine Premiere in Frankreich: Die Behörden haben einen Ring zerschlagen, der mit Waffen handelte, die mit 3D-Druckern hergestellt wurden. 14 Personen wurden vergangene Woche in Frankreich und Belgien festgenommen. Vorausgegangen waren fast einjährige Ermittlungen, die von Marseille aus gesteuert und Gendarmerie-Beamten anvertraut wurden, die auf die Bekämpfung der digitalen Kriminalität spezialisiert sind. Die selbstgebauten und nicht angemeldeten Plastikwaffen wurden über das Internet weiterverkauft.

    Das Phänomen, das vor etwa zehn Jahren in den USA entstand und dort von der Pro-Waffen-Lobby gefördert wurde, beginnt sich auch in Frankreich zu etablieren: eine Veränderung des Waffenhandels, die den Behörden große Sorgen bereitet. Und das aus gutem Grund: Auch wenn sie fast wie Plastikspielzeug mit einem Lauf und Metallschrauben aussehen, sind die sieben Waffen, die letzte Woche von französischen „Cyber“-Gendarmen beschlagnahmt wurden, durchaus in der Lage zu töten. „Die Qualität der Waffen ist gut bis sehr gut, zu 95% sehr nahe an den Originalwaffen“, meint Oberst Hervé Pétry, Leiter der nationalen „Cyber“-Einheit. Eine der beschlagnahmten Waffen wurde in einer Garage hergestellt: Man muss nur ein paar hundert Euro in einen 3D-Drucker investieren und das online verfügbare Herstellungsrezept benutzen.

    „Was an dieser Untersuchung auffällt, ist, dass man mit einer Investition, die nicht hoch ist, Waffen herstellen kann.“ (Pascal Peresse, von der nationalen Einheit „Cyber“ gegenüber dem Sender Franceinfo).

    Eine der Schwierigkeiten bei den Ermittlungen besteht laut Pascal Peresse darin, dass diese Waffen, die über die verschlüsselte Messenger-Software Telegram für rund tausend Euro verkauft wurden, also billiger als eine Kalaschnikow, anschließend als Bausatz in mehreren Paketen verschickt wurden. Vor dem Zusammenbau ist das nicht unbedingt illegal. „Wenn nur ein Teil einer Waffe in Paketen verschickt wird, gibt es nicht unbedingt eine gesetzliche Regelung, die Anwendung findet.“ Noch beunruhigender ist, dass diese Waffen keine Seriennummer haben, sie sind nicht zurückverfolgbar. Sie werden daher auch als „Geisterwaffen“ bezeichnet.

  • Ukraine-Krieg: Neue französische Waffenlieferungen an Kiew

    Ukraine-Krieg: Neue französische Waffenlieferungen an Kiew

    Frankreich organisiert seine Militärhilfe für Kiew neu: Das Heeresministerium kündigt unter anderem die baldige Lieferung von sechs neuen Caesar-Kanonen an.

    Frankreich baut seine militärische Unterstützung für die Ukraine aus. Sechs neue Caesar-Kanonen, vierzig Scalp-Langstreckenraketen, mehrere hundert Bomben und etwa fünfzig Luft-Boden-Raketen werden in den nächsten Wochen in die Ukraine geschickt. Eine deutliche Beschleunigung bei allen Arten von Munition, einschließlich Granaten, wurde angekündigt. „Zwischen Februar 2022 und April 2023 lieferten wir 1.000 Granaten pro Monat, seit Februar 2023 sind es 2.000 Granaten pro Monat und ab diesem Monat werden es 3.000 Granaten pro Monat sein“, erläuterte der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu.

    Um die Kräfte Kiews gegenüber Russland zu stärken, beschlossen Amerikaner und Europäer, eine sogenannte Artilleriekoalition ins Leben zu rufen. Dies ist eine der Aktionen, die Bemühungen im Bereich der Militärhilfe, die tendenziell kürzlich nachgelassen hatten, wieder zu beleben. In den letzten Monaten hatten Länder wie Norwegen, Schweden und Polen mehr Hilfe für die Ukraine geleistet als Frankreich. Auf einer Pressekonferenz kündigte Emmanuel Macron jetzt an, dass er im Februar in die Ukraine reisen werde.

  • Emmanuel Macron fordert Waffenindustrie zu mehr Anstrengungen auf

    Emmanuel Macron fordert Waffenindustrie zu mehr Anstrengungen auf

    Der französische Präsident forderte die französische Rüstungsindustrie am Freitag dazu auf, schneller zu produzieren. Emmanuel Macron erinnerte insbesondere daran, wie wichtig es sei, die ukrainische Armee in ihrem Krieg gegen Russland zu unterstützen und damit große Rüstungsaufträge zu gewinnen. Macron möchte Frankreich aufrüsten. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte am Freitag, dem 19. Januar, die französische Rüstungsindustrie außerdem auf, schneller auf die Bedürfnisse der Ukraine im Krieg gegen Russland zu reagieren. „Wir werden den Ukrainern weiterhin helfen“, denn „man darf Russland nicht denken lassen, dass es gewinnen kann (…) Ein russischer Sieg ist das Ende der europäischen Sicherheit“, sagte der französische Staatschef im Rahmen seiner Neujahrswünsche für die Streitkräfte auf dem Marinestützpunkt Cherbourg (Departement Manche). Aber dafür müsse die französische Verteidigungsindustrie in den „Kriegswirtschaftsmodus“ mit „einer schnelleren und stärkeren Produkt…

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  • Ukraine-Krieg: Wozu soll die in Paris ins Leben gerufene „Artillerie-Koalition“ dienen?

    Ukraine-Krieg: Wozu soll die in Paris ins Leben gerufene „Artillerie-Koalition“ dienen?

    Um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine gegenüber Russland zu stärken, wurde am Donnerstag, dem 18. Januar, in Paris eine „Artillerie-Koalition“ ins Leben gerufen. Mehr als 50 Länder sollen ihr angehören. Wie wird diese „Artillerie-Koalition“ vorgehen, um die ukrainische Armee zu unterstützen? Fast zwei Jahre nach der russischen Invasion in der Ukraine wird ein weiterer Schritt unternommen, um die Ukraine bei der Verteidigung zu unterstützen. Am Donnerstag, dem 18. Januar, wurde in Paris eine „Artillerie-Koalition“ ins Leben gerufen. Wozu wird diese Koalition dienen, wie wird sie funktionieren und welche Hilfe wird sie dem ukrainischen Militär bieten? Eine Koalition aus über 50 LändernDie Koalition wird aus mehr als 50 Ländern bestehen. Sie wird von Frankreich und den USA geleitet. Diese Koalition ist ein Teil der Kontaktgruppe zur Verteidigung der Ukraine, der sogenannten Ramstein-Gruppe. Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Oumerov sollte eigentlich persönlich nach Paris ko…

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  • Sicherheit: Handfeuerwaffen mit 3D-Druckern hergestellt

    Sicherheit: Handfeuerwaffen mit 3D-Druckern hergestellt

    Der französischer TV-Sender France 2 befasst sich mit Waffen, die mithilfe von 3D-Druckern hergestellt werden. Baupläne für verschiedene Modelle sind im Internet verfügbar.

    In nur wenigen Arbeitsstunden und mit einer einfachen Plastikspule kann ein 3D-Drucker eine Handfeuerwaffe herstellen, die leicht ist und keine Seriennummer hat. Am Montag, dem 11. Dezember, verhandelte das Gericht in Créteil (Val-de-Marne) gegen einen 24-jährigen Mann wegen des Verdachts, eine halbautomatische Pistole aus dem 3D-Drucker zu besitzen. Der Mann behauptete, sie für 900 Euro gekauft zu haben, um sich selbst zu verteidigen. „Das ist ein Phänomen, das zunehmen könnte, wenn nichts unternommen wird“, sagt Eric Henry, nationaler Delegierter von Alliance Police nationale gegenüber dem Sender France 2.

    In einem Labor der Polizei erfassen, sezieren und testen Ballistikexperten handgefertigte, aber sehr effiziente Modelle. Die Fertigungspläne verschiedener Modelle sind im Internet zugänglich. Aber auch diese Waffen müssen um zu funktionieren Metallteile enthalten, die in Sicherheitsschleusen klingeln. In Frankreich werden die Herstellung und der Besitz solcher Waffen mit bis zu fünf Jahren Haft und 75.000 EUR Geldstrafe bestraft.

  • Große Menge Drogen und schwere Waffen in Nîmes beschlagnahmt

    Große Menge Drogen und schwere Waffen in Nîmes beschlagnahmt

    Eine Spezialeinheit der Polizei hat in einem Viertel von Nîmes, das regelmäßig von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Schiessereien erschüttert wird, große Mengen von Waffen und Drogen beschlagnahmt.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin lobte in einem Post auf X (ehemals Twitter) die Mitarbeiter der Spezialeinheit, die bei einer Sicherheitsoperation am Samstag im Viertel Pissevin in Nîmes schwere Waffen und Drogen sichergestellt haben. „Jeden Tag erzielen unsere Polizisten Ergebnisse“, schrieb der Minister.

    Im Keller eines Gebäudes stellten die Polizeikräfte vier Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow, eine Langwaffe, eine große Menge Munition der Kaliber 7,62 und 9 mm sowie Haschisch und Cannabisharz sicher.

    Eine Operation, die auch vom Staatsanwalt von Nîmes gelobt wurde: „Beharrlichkeit und Professionalität = Ergebnisse“.

    Man muss wissen, dass in dem Viertel Pissevin der Drogenhandel seit Monaten brutale Gewalt erzeugt, die Schießereien haben sich in den letzten Monaten vervielfacht. Am 21. August erst ist ein zehnjähriger Junge bei einer dieser Schießereien ums Leben gekommen.

  • Kriminalität: Beschlagnahme von Waffen steigt in Frankreich stark an

    Kriminalität: Beschlagnahme von Waffen steigt in Frankreich stark an

    Abrechnungen im kriminellen Milieu scheinen inzwischen alltäglich zu sein, und die Zahl der beschlagnahmten Waffen ist im letzten Jahr um +9,5% gestiegen. 30 % der Waffen wurden im Rahmen von Ermittlungen wegen Drogenhandels beschlagnahmt.

    Ein Mann mit einem Gewehr in der Hand auf offener Straße. Die Szene wurde in einem beliebten Viertel von Nizza (Alpes-Maritimes) gefilmt. Eine ähnliche Szene hatte sich bereits im März dieses Jahres im selben Viertel ereignet. Die Bilder machen Angst, denn die Täter sind zunehmend schwer bewaffnet. Im Jahr 2022 wurden mehr als 8.000 Waffen von den Ordnungskräften beschlagnahmt. Eine Zahl, die innerhalb eines Jahres um +9,5% gestiegen ist.

    Ein großer Teil der Waffen stammte aus den Balkanländern.
    Von diesen Waffen waren fast 300 Kriegswaffen, gegenüber etwa 200 im Jahr 2021. Die Dealer würden ein Wettrüsten veranstalten, „um gegnerische Gruppen zu terrorisieren, um die Drogenhändler zu terrorisieren, da sie Terrain zurückerobern wollen“, erklärte Rudy Manna von der Polizeigewerkschaft alliance police Marseille. Ein Drittel aller beschlagnahmten Waffen wurde im Zusammenhang mit Drogengeschäften beschlagnahmt. Ein Teil der Waffen wurde aus Privathaushalten gestohlen, die anderen stammen meist aus den Balkanstaaten.

  • Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Die Präfektur Alpes-Maritimes teilte mit, dass nach der Festnahme auch vier Waffen, 5 kg Cannabisharz, 10 kg Cannabis und 2,2 kg Kokain beschlagnahmt worden seien.

    Die Bilder, die der Vorsitzende der Republikaner, Eric Ciotti, am Sonntag, dem 2. April, auf Twitter postete, lösten einen politischen Aufschrei aus. Sie zeigen einen Mann mit einem Sturmgewehr, der durch das Viertel Les Moulins in Nizza (Alpes-Maritimes) spaziert. „Ich fordere den Innenminister Gérald Darmanin auf, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um dieses Viertel zurückzuerobern!“, forderte Eric Ciotti in seinem Tweet.

    Seine Worte wurden gehört. Die Präfektur der Alpes-Maritimes gab am Montag bekannt, dass neun Personen in dem Viertel festgenommen wurden, „nachdem ein Video einer bewaffneten Person in Les Moulins verbreitet wurde“. Es wurden Waffen und Drogen beschlagnahmt.

  • Sicherheit: 3 Tage vor Ende der Sammelaktion in Frankreich schon 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben

    Sicherheit: 3 Tage vor Ende der Sammelaktion in Frankreich schon 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben

    Bis Mittwoch, 30. November, wurden im Rahmen der vom Innenministerium organisierten Sammelaktion in ganz Frankreich bereits 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben.

    Seit Freitag, dem 25. November, sammeln die Ordnungskräfte in Frankreich die nicht angemeldeten Waffen der Franzosen ein. Auf Korsika verzeichnet die Aktion Rekordzahlen. „In Korsika gibt es eine Waffenbesitzrate, die über dem nationalen Durchschnitt liegt, etwa 340 Waffen pro 1.000 Einwohner“, sagt Danyl Afsoud, Kabinettsdirektor des Präfekten von Korsika, gegenüber dem Sender France 3.

    65.000 Feuerwaffen bei den Ordnungskräften abgegeben

    Seit Beginn der Aktion haben Polizisten und Gendarmen etwa 65.000 Schusswaffen und 1,6 Millionen Schuss munition eingesammelt. 15.000 Besitzer kamen, um eine nicht angemeldete Waffe bei der Präfektur registrieren zu lassen, da ihnen sonst Strafen drohten. Cyril Gibert von der Direktion für Sicherheit und Zivilschutz der Präfektur Rhône berichtet auf France 3: „Nicht nur wegen möglicher Geld- und Gefängnisstrafen müssen Waffen auch registriert werden, weil eine Waffe auch gestohlen und missbraucht werden kann.“