Schlagwort: Viehzucht

  • Dürre zwingt Bauern zum Notverkauf: Französische Viehzüchter kämpfen ums Überleben

    Dürre zwingt Bauern zum Notverkauf: Französische Viehzüchter kämpfen ums Überleben

    Die Weiden sind braun statt grün, der Boden rissig und trocken. Was früher selbst in heißen Sommern noch ausreichend Futter für die Rinder bot, gleicht heute vielerorts einer kargen Steppe. Für zahlreiche Viehzüchter in Frankreich spitzt sich die Lage dramatisch zu. Weil das Gras kaum noch nachwächst und die Futterreserven schneller schwinden als erwartet, bleibt vielen Betrieben nur eine bittere Entscheidung: Sie müssen einen Teil ihrer Herden verkaufen, um die verbleibenden Tiere überhaupt noch versorgen zu können.

    Für die betroffenen Landwirte ist dieser Schritt weit mehr als eine wirtschaftliche Maßnahme. Viele sprechen von einer Entscheidung, die ihnen das Herz zerreißt. Kühe, die über Jahre aufgezogen oder für die Zucht ausgewählt wurden, verlassen den Hof nicht aus freien Stücken, sondern weil schlicht das Futter fehlt. Manche Betriebe trennen sich von bis zu einem Fünftel ihrer Herde – ein Einschnitt, dessen Folgen noch lange spürbar bleiben.

    Die Ursache liegt in einer außergewöhnlichen Kombination aus anhaltender Trockenheit, mehreren Hitzewellen und ausbleibenden Niederschlägen. Bereits zu Beginn des Sommers stellte das Graswachstum auf vielen Flächen nahezu vollständig ein. Statt saftiger Weiden finden die Tiere nur noch vertrocknete Halme. Für die Bauern bedeutet das, dass sie ihre Wintervorräte schon jetzt aufbrauchen müssen.

    Heu und Silage, eigentlich als Reserve für die kalte Jahreszeit gedacht, landen bereits mitten im Sommer in den Futtertrögen. Damit wächst die Sorge vor den kommenden Monaten. Reichen die Vorräte bis zum Winter? Oder droht schon im Herbst ein noch größerer Engpass? Diese Fragen beschäftigen derzeit viele landwirtschaftliche Familienbetriebe.

    Hinzu kommt ein wirtschaftliches Problem. Wenn zahlreiche Viehhalter gleichzeitig Tiere verkaufen, steigt das Angebot auf dem Markt deutlich an. Die Preise geraten unter Druck, sodass viele Kühe unter ihrem eigentlichen Wert abgegeben werden müssen. Kurzfristig verschafft der Verkauf zwar dringend benötigte Liquidität und reduziert den Futterbedarf. Langfristig fehlen jedoch genau jene Tiere, die künftig Einkommen sichern und den Fortbestand des Betriebs gewährleisten sollten.

    Besonders schmerzhaft trifft dies Zucht- und Mutterkühe. Hinter jedem Tier steckt oft jahrelange Arbeit, Erfahrung und sorgfältige Auswahl. Geht eine solche Kuh verloren, verschwindet nicht nur ein Tier, sondern häufig auch ein wertvoller Teil der betrieblichen Entwicklung. „Das tut richtig weh“, hört man derzeit immer wieder aus den landwirtschaftlichen Regionen.

    Die aktuelle Situation verdeutlicht zugleich, wie stark der Klimawandel die Landwirtschaft verändert. Längere Trockenperioden und extreme Hitze treten immer häufiger auf. Regionen, die früher als vergleichsweise verlässlich galten, kämpfen inzwischen regelmäßig mit Wassermangel und sinkenden Erträgen auf den Weiden. Viele Betriebe stehen deshalb vor der Aufgabe, ihre Bewirtschaftung grundlegend anzupassen – mit neuen Futterpflanzen, größeren Vorräten und einem veränderten Weidemanagement.

    Dennoch bleibt die Hoffnung auf Regen. Jeder ergiebige Niederschlag könnte den Weiden neues Leben einhauchen und die Futterversorgung zumindest teilweise entspannen. Doch allein auf eine Wetterwende möchte sich kaum noch jemand verlassen. Zu oft folgten in den vergangenen Jahren auf kurze Regenphasen erneut lange Hitzeperioden.

    Für viele Viehzüchter entscheidet sich in diesem Sommer weit mehr als nur die Futterversorgung der kommenden Monate. Es geht um die Zukunft ihrer Höfe, um Familienbetriebe mit langer Tradition und um die Frage, wie widerstandsfähig die Landwirtschaft in Zeiten immer extremerer Wetterbedingungen tatsächlich noch ist.

    Autor: C.H.

  • Salon de l’agriculture 2026: Agrarmesse ohne Rinder – Symbol einer krisenerschütterten Landwirtschaft

    Salon de l’agriculture 2026: Agrarmesse ohne Rinder – Symbol einer krisenerschütterten Landwirtschaft

    Erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1964 findet der Salon international de l’agriculture in Paris ohne seine zentralen Protagonisten statt: Kein einziges Rind wird in den Messehallen der Porte de Versailles zu sehen sein. Die Entscheidung, die am 13. Januar offiziell bestätigt wurde, markiert einen Wendepunkt für die französische Landwirtschaft – nicht nur symbolisch, sondern auch strukturell. Der Ausbruch der Dermatose nodulaire contagieuse (DNC) zwingt Züchter, Veranstalter und Politik zu grundsätzlichen Fragen über den Umgang mit Tierseuchen, über Vertrauen und Sichtbarkeit im Agrarsektor. Der Verlust eines zentralen Symbols Jahrzehntelang bildeten die Rinder den lebendigen Mittelpunkt des Salons. Der Concours général agricole, bei dem Zuchtbetriebe ihre besten Tiere präsentierten, war nicht nur ein Publikumsmagnet, sondern auch eine wirtschaftlich relevante Plattform. Prämierungen auf dem Salon galten als Qualitätsnachweis, förderten Exportchancen und stärkten das Image regionale…

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  • Frankreichs Landwirtschaft im Ausnahmezustand – wenn Wut, Rinderseuche und Desinformation aufeinandertreffen

    Frankreichs Landwirtschaft im Ausnahmezustand – wenn Wut, Rinderseuche und Desinformation aufeinandertreffen

    Im Dezember 2025 erlebt Frankreichs Agrarwelt eine neue Eskalationsstufe des Unmuts. Hunderte Viehzüchter, unterstützt von mehreren landwirtschaftlichen Verbänden, blockieren Landstraßen und Autobahnen, errichten Barrikaden aus Traktoren und Strohballen und setzen auf symbolische Aktionen vor Präfekturen, besonders im Südwesten des Landes. Was sich dort Bahn bricht, ist mehr als ein kurzfristiger Protest. Es ist der Ausdruck einer tief sitzenden Erschöpfung – gegenüber einem Staat, der aus Sicht vieler Landwirte fern der Realität entscheidet, und gegenüber einer öffentlichen Debatte, die zunehmend von Gerüchten und digitalen Verzerrungen geprägt wird. Der unmittelbare Auslöser dieser Bewegung liegt in einer veterinärmedizinischen Krise. In mehreren Regionen Frankreichs breitet sich die sogenannte ansteckende Noduläre Dermatitis aus, international als lumpy skin diseasebekannt. Es handelt sich um eine virale Erkrankung von Rindern, übertragen durch stechende Insekten, die Fieber, s…

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  • Wenn Hautknoten ganze Existenzen bedrohen – die stille Eskalation einer Rinderseuche in Frankreich

    Wenn Hautknoten ganze Existenzen bedrohen – die stille Eskalation einer Rinderseuche in Frankreich

    Es begann leise, fast unscheinbar, an einem Frühsommertag in den Alpen. Ende Juni 2025 meldete ein Betrieb in Savoyen ungewöhnliche Hautveränderungen bei seinen Rindern. Wenige Wochen später stand fest: Frankreich hatte zum ersten Mal die dermatose nodulaire contagieuse erreicht, eine hoch ansteckende virale Tierseuche, die in Fachkreisen längst bekannt war, in einem französischen Stall jedoch bislang nur eine theoretische Bedrohung darstellte. Seitdem gerät die Rinderhaltung unter einen Druck, der weit über veterinärmedizinische Fragen hinausreicht. Die dermatose nodulaire contagieuse, kurz DNC, ist eine virale Infektionskrankheit aus der Familie der Poxviridae. Verantwortlich ist ein Capripoxvirus, international als Lumpy-Skin-Disease-Virus bezeichnet. Ursprünglich trat die Erkrankung in Afrika südlich der Sahara auf, später in Teilen Asiens und des Nahen Ostens. In den 2010er-Jahren wanderte sie nach Europa, zunächst auf den Balkan, später nach Italien, wo Sardinien als Vorposten di…

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  • Drôme: Siebter Wolf abgeschossen – zwischen Schutzinstinkt und Artenschutz

    Drôme: Siebter Wolf abgeschossen – zwischen Schutzinstinkt und Artenschutz

    In den Bergen über Châtillon-en-Diois fiel am 15. September 2025 ein einzelner Schuss – und mit ihm ein Wolf. Nicht der erste in diesem Jahr. Nicht der letzte im Land. Es war bereits der siebte Abschuss im Département Drôme seit Jahresbeginn. Frankreichweit summiert sich die Zahl der getöteten Wölfe 2025 inzwischen auf 138 – erlaubt sind maximal 192. Der Fall rückt einmal mehr ein Thema in den Fokus, das seit Jahren polarisiert: Wie viel Schutz braucht der Wolf? Und wie viel Schutz braucht das Schaf? Ein Angriff, ein Schuss – ein toter Wolf Die Szene spielt sich ab wie ein typisches Kapitel aus dem Buch des ländlichen Überlebens: Ein Wolf attackiert eine Schafherde. Die louveterie – staatlich beauftragte Jäger zur Regulierung von Wildtieren – schreitet ein. Der Abschuss erfolgt im Rahmen eines tir de défense simple, also eines Notwehr-Schusses während eines laufenden Angriffs. Rechtlich gedeckt, operativ durchdacht – und doch alles andere als unproblematisch. Denn diese Eingriffe, auch…

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  • Hitze, Staub, Verzweiflung – und die Frage nach der Zukunft unserer Landwirtschaft

    Hitze, Staub, Verzweiflung – und die Frage nach der Zukunft unserer Landwirtschaft

    Die französische Landwirtschaft erlebt in diesem Sommer einen Stresstest, der fast biblische Züge trägt. Temperaturen jenseits der 40 Grad, monatelang kein nennenswerter Regen – und ein Boden, der mehr Staub als Leben birgt. Für die Landwirte ist das kein meteorologischer Ausnahmezustand mehr, sondern bittere Realität. Und sie stehen nicht nur in der Sonne, sondern sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand.

    Die Felder erzählen dieser Tage Geschichten von Durst. Maispflanzen, die in der kritischen Blütezeit auf Wasser warten, als käme es noch. Blätter, eingerollt wie schützende Fäuste, Ähren, die nicht prall, sondern leer reifen. In manchen Regionen beginnt die Ernte früher – nicht, weil die Natur schneller gearbeitet hätte, sondern weil sie sonst gar nichts mehr hergäbe. Wer erntet, erntet oft minderwertige Ware und damit auch weniger Einkommen.

    Auch in den Ställen ist es stiller geworden. Kühe fressen weniger, geben weniger Milch. Schafe und Ziegen suchen Schatten, den es kaum gibt. Die Weiden sind gelb und karg, als hätte jemand das Leben aus ihnen gepustet. Viele Betriebe greifen jetzt schon auf Winterfutter zurück – eine Art vorgezogener Notration, die den kommenden Monaten ihre eigene Bedrohung einbaut.

    Wasser wäre die naheliegende Antwort. Doch Wasser ist plötzlich Luxusgut. Bewässerung wird eingeschränkt, der Preis steigt, und so mancher Bauer steht vor der Entscheidung: Schulden aufnehmen, um zu retten, was noch zu retten ist – oder zusehen, wie die Ernte verdorrt. Manche wählen den zweiten Weg, weil der erste ins wirtschaftliche Aus führen könnte.

    Die Regierung reagiert mit Hilfspaketen, Entschädigungen, neuen Arbeitsschutzregeln für Hitzeperioden. Doch auf den Feldern klingt das wie ein fernes Echo. Die Unterstützung lindert, aber sie heilt nicht. Der Ruf nach langfristigen Strategien ist laut – und bislang nur schwach beantwortet.

    Dabei liegen Ideen auf dem Tisch. Agrivoltaik etwa: Solarmodule über den Feldern, die gleichzeitig Energie liefern und Schatten spenden. Neue, hitzeresistente Sorten. Bodenmanagement, das Wasser speichert wie ein Tresor. Doch all das kostet – und braucht nicht nur Mut der Landwirte, sondern auch den entschlossenen Willen der Politik, diese Transformation zu tragen.

    Denn was auf dem Spiel steht, ist weit mehr als die Jahresernte. Es geht um die Ernährungssicherheit eines Landes, um Lebensgrundlagen, die über Generationen gewachsen sind. Wenn sich die Landwirtschaft nicht anpassen kann, wird nicht nur der Bauer verlieren, sondern auch der Verbraucher – und zwar dauerhaft.

    Vielleicht ist dieser Sommer ein Wendepunkt. Vielleicht ist er der Moment, an dem wir begreifen, dass Klimawandel keine ferne Zukunftsbedrohung ist, sondern schon heute unser Brot bestimmt. Die Hitze mag in ein paar Wochen abflauen. Aber die Frage, wie wir mit einer immer extremeren Natur umgehen, bleibt – und sie drängt.

    Von Andreas M. Brucker

  • Zwischen Wolf und Weide – Der Cantal ringt um eine friedliche Koexistenz

    Zwischen Wolf und Weide – Der Cantal ringt um eine friedliche Koexistenz

    Ein heulendes Dilemma durchzieht die Weiten des Cantal: Der Wolf ist zurück – und mit ihm eine alte, neu entfachte Kontroverse zwischen Wildnis und Weidetierhaltung. Wenn der Schutzzaun nicht mehr reicht Seit Beginn des Jahres 2025 melden Viehhalter im Cantal eine drastische Zunahme von Wolfsangriffen. Besonders rund um Chavagnac und Murat liegen die Nerven blank. Dutzende Lämmer und Mutterschafe fielen den Raubtieren bereits zum Opfer – trotz elektrifizierter Zäune, Herdenschutzhunden und nächtlicher Bewachung. Man hört es in den Stimmen der Landwirte: Frust, Erschöpfung, Existenzsorgen. Wie verteidigt man seine Herde gegen einen Jäger, der über Jahrhunderte ausgerottet war – und nun durch europäische Schutzprogramme zurückkehrt? Männer mit Amt und Auftrag Wenn der Wolf zur Gefahr wird, rücken sie aus: die Lieutenants de louveterie – ein wenig bekanntes, aber traditionsreiches Ehrenamt in Frankreich. Diese staatlich beauftragten Wildtierregulierer arbeiten ehrenamtlich, sind aber spez…

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  • 75 Millionen Euro Hilfe für Viehzüchter: Barnier setzt klares Signal für die Landwirtschaft

    75 Millionen Euro Hilfe für Viehzüchter: Barnier setzt klares Signal für die Landwirtschaft

    Die Rinderzüchter stehen am Abgrund – die Blauzungenkrankheit grassiert seit Monaten in Frankreich und bringt viele Betriebe an ihre Grenzen. Doch jetzt kommt Bewegung ins Spiel: Michel Barnier, der neue Premierminister, hat beim Besuch des Sommet de l’Élevage ein Hilfspaket in Höhe von 75 Millionen Euro angekündigt. Außerdem soll die Impfung gegen das Virus, das vor allem Schafe und Rinder betrifft, auf ganz Frankreich ausgeweitet werden. Barnier trat mit klaren Worten vor die Landwirte: „Vor allem die Schafzucht, die am schwersten getroffen ist, wird von den Hilfen profitieren. Die 75 Millionen Euro stehen sofort bereit, um die schlimmsten Folgen abzufedern.“ Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung soll die Impfung gegen die gefährlichste Form des Virus kostenlos angeboten werden – ein entscheidender Schritt, um die Ausbreitung endlich zu stoppen. Erste Hilfe, aber reicht das? Die Blauzungenkrankheit hat das Potenzial, ganze Betriebe zu zerstören. Je nach Region sind zwischen 10 % …

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  • Frankreich: Milchpreis wird im Jahr 2024 nicht billiger werden

    Frankreich: Milchpreis wird im Jahr 2024 nicht billiger werden

    Trotz der jüngsten Abschwächung der Inflation und der Diskussionen auf dem letzten Landwirtschaftssalon wird erwartet, dass die Milchpreise im Jahr 2024 nicht sinken werden. Das französische Institut für Viehzucht (Idele) hat seine Prognosen für das kommende Jahr veröffentlicht, und die Aussichten deuten darauf hin, dass die Preise stabil bleiben werden. Im Jahr 2023 stiegen die Milchpreise um 5%, was jedoch nicht ausreichte, um den starken Rückgang des Einkommens der Milchbauern auszugleichen. Herausforderungen in der Milchwirtschaft Die durchschnittlichen Großmarktpreise für eine Tonne Milch (1.000 Liter) erreichten 460 Euro, was immer noch nicht ausreicht, um die steigenden Produktionskosten der Bauern zu decken. Unterschiede ergeben sich je nach Größe der Betriebe und den Verhandlungen mit den Milchverarbeitern. Größere Betriebe, die Milchwirtschaft mit Ackerbau kombinieren, können ihre Einnahmen besser ausgleichen als reine Milchviehbetriebe. Einfluss der neuen Agrarpolitik Die Pr…

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  • Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Seit Anfang Oktober grassiert in Okzitanien die epizootische hämorrhagische Krankheit (EHD), auch COVID der Kuh genannt. Die Krankheit erschreckt die Viehzüchter und zwingt die Behörden zur Einrichtung von Sicherheitsbereichen, für den Menschen ist sie jedoch nicht gefährlich. Kühe mit Gewichtsverlust, Fieber und laufender Nase werden in ganz Frankreich immer häufiger beobachtet. Am vergangenen Freitag, dem 20. Oktober, war es das Departement Hérault, das von der Präfektur zu einer Sperrzone erklärt wurde. Insgesamt acht Gebiete in Frankreich sind von der seit Anfang Oktober grassierenden epizootischen hämorrhagischen Krankheit (EHD), auch „COVID der Kuh“ genannt, betroffen. Besonders viele Ausbrüche wurden im Südwesten Frankreichs gezählt, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Haut-Pyrénéens, der Ariège und der Haute-Garonne. Die Krankheit breitet sich auch nach Norden aus, so dass nun auch Departements wie Gers und Tarn betroffen sind. Zur Zeit bestehen die vom Landwirtschaftsmi…

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