Schlagwort: Vermisst

  • Marseille: Das spurlose Verschwinden einer 34-jährigen Mutter

    Marseille: Das spurlose Verschwinden einer 34-jährigen Mutter

    Die zweifache Mutter und Kosmetikerin hat seit dem 3. November kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Die ursprünglich wegen Vermisstenanzeige von der Polizei eingeleitete Untersuchung wurde am Samstag in eine Untersuchung wegen „Entführung und Freiheitsberaubung“ umgewandelt.

    Mélodie Mendes da Silva, eine 34-jährige Kosmetikerin und Mutter von zwei Kindern, hat ihrer Familie seit Freitag, dem 3. November, in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) kein Lebenszeichen mehr gegeben. Ihr Lebensgefährte meldete sie drei Tage später, am 6. November, bei der Staatsanwaltschaft von Marseille als vermisst.

    Die ursprünglichen Ermittlungen wurden am Freitag in eine polizeiliche Untersuchung wegen des Verdachts auf „Entführung und Freiheitsberaubung“ umgewandelt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag von der Staatsanwaltschaft in Marseille erfuhr.

    Den Bildern der Videoüberwachung zufolge verließ Mélodie am späten Nachmittag des 3. November ihr Haus im 4. Arrondissement von Marseille, bekleidet mit einem einfachen schwarzen Jogginganzug und Steppschuhen, ohne ihre Handtasche, als ob sie nur für eine kurze Zeit das Haus verlassen wollte. „Es ist noch nie vorgekommen, dass sie weggegangen ist und sich nicht gemeldet hat“, versicherte ihre Schwester Melissa Mendes da Silva.

    „Die letzte Nachricht, die ich von ihr erhalten habe, war um 17.50 Uhr“, erklärte Pearl Rocha, ihr Lebensgefährte, gegenüber dem Sender France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur. Die letzte Geolokalisierung von Mélodies Telefon erfolgte am selben Tag um 19.24 Uhr, einige Kilometer von ihrem Wohnort im 11. Arrondissement entfernt. „Sie kennt dort niemanden und hat dort nichts Besonderes zu tun (…) Dieses Viertel ist weit entfernt von dem Ort, an dem sie wohnt, und sie kann daher nicht zu Fuß dorthin gegangen sein. Vielleicht ist sie mit jemandem im Auto hingefahren, aber warum?“, fragt sich ihr Bruder Patrick Tavares, der ebenfalls von dem Sender France 3 befragt wurde.

    Zehn Tage, nachdem Mélodie, Mutter eines 15-jährigen Teenagers und eines 9-jährigen Sohnes, verschwunden ist, wurde von der Staatsanwaltschaft Marseille ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Die Tatsache, dass sie ohne alles weggegangen ist und dass sie Familienmutter ist, ist beunruhigend genug, um eine gerichtliche Untersuchung zu eröffnen, um diese junge Frau so schnell wie möglich zu finden“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Nicolas Bessonne, gegenüber France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

    Die Ermittler haben begonnen, „bestimmte Personen zu befragen“ und konzentrieren ihre Suche auf die Videoüberwachung und das Telefon der Vermissten.

    Etwa 200 Personen, darunter auch die Angehörigen der Familie, gingen am Samstag durch die Straßen von Marseille. Vom Rathaus aus zogen sie zum Polizeipräsidium. Auf ihren T-Shirts war die Suchmeldung aufgedruckt, die seit mehreren Tagen in den Straßen und der U-Bahn von Marseille zu sehen ist. „Wir könnten verrückt werden, ehrlich. Ich schaffe es, weil ich die Kinder hinter mir habe, aber es ist nicht leicht“, sagt der Lebensgefährte der jungen Frau.

    Seit dem Verschwinden durchkämmt Mélodys Familie die Straßen der zweitgrößten Stadt Frankreichs und hängt Suchanzeigen auf. „Ich habe die Presse, Influencer, Freunde von Freunde usw. kontaktiert. Alle haben mitgeholfen, die Nachricht über das Verschwinden weit zu verbreiten, und es hat sich ausgebreitet“, erklärte Patrick Tavares, der Bruder der jungen Frau, gegenüber France 3. Ihre Familie hatte bereits eine Suche entlang eines Kanals organisiert, unterhalb des Ortes, an dem ihr Telefon lokalisiert worden war. „Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben und werden weiter nach ihr suchen“, sagt der Lebensgefährte Pearl Rocha.

  • Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Drei Tage nach dem Verschwinden des Teenagers im Département Bas-Rhin findet am Dienstagmorgen, dem 26. September, eine großangelegte Suchaktion statt. Die Suche konzentriert sich auf die Gemeinde La Plaine, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Samstag, dem 23. September, verschwand die 15-jährige Lina in der Nähe von Saint-Blaise-la-Roche im Departement Bas-Rhin. Das Mädchen wollte von ihrem Wohnort zum drei Kilometer entfernten Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche laufen, um nach Straßburg zu fahren und sich dort mit einem Freund zu treffen. Als Lina in Straßburg nicht eintraf, schlug der Freund Alarm.

    Nach ersten Überprüfungen ist das Mädchen „nicht in den Zug gestiegen“, sagt die Staatsanwältin der Republik von Saverne, Aline Clérot. Die Jugendliche „ist nach den ersten Anhörungen bislang nicht als Ausreißerin bekannt“, so die Staatsanwältin weiter.

    An den möglichen Orten des Verschwindens wurden inzwischen mehrere Durchsuchungen durchgeführt, bei denen unter anderem auch eine Hundestaffel eingesetzt wurde. Am Montagnachmittag nahmen etwa 100 Personen an einer Suchaktion teil, die von der Gendarmerie begleitet und von einem Hubschrauber mit Wärmebildkameras unterstützt wurde. An Dienstagmorgen findet jetzt eine weitere Suchaktion in der Gemeinde Plaine statt, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Montagnachmittag äußerte sich die Mutter des Mädchens kurz vor Journalisten: „Meine 15-jährige Tochter Lina ist am Samstagmorgen verschwunden. Sie muss gegen 11 Uhr das Haus verlassen haben. Sie begab sich zum Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche. Gegen 11.20 Uhr schickte sie eine Nachricht an ihren Freund, das war der letzte Kontakt mit ihr. Sie sollte mit dem Zug nach Straßburg fahren. Sie ist nie in Straßburg angekommen“, erklärte die verzweifelte Mutter.

    Saint-Blaise-la-Roche ist eine sehr kleine Gemeinde in den Vogesen mit ca. 230 Einwohnern, die etwa 60 km südwestlich von Straßburg liegt.

  • Vermisster Zweijähriger: Kind spielte im Garten der Großeltern bevor es verschwand

    Vermisster Zweijähriger: Kind spielte im Garten der Großeltern bevor es verschwand

    Ein zweieinhalbjähriges Kind wird seit Samstagnachmittag in Le Vernet in den Alpes de Haute-Provence vermisst. Es spielte im Garten seiner Großeltern, bevor es spurlos verschwand.

    Wo ist Emile? Der zweieinhalbjährige Junge ist seit Samstagnachmittag nicht mehr auffindbar. Er spielte im Garten seiner Großeltern in Le Vernet in den Alpes de Haute-Provence, als er verschwand. Nachdem die Großeltern ihn ohne Erfolg gesucht und gerufen hatten, riefen sie die Rettungskräfte.

    Nachdem der Alarm ausgelöst wurde, wurden sofort umfangreiche Rettungskräfte mobilisiert: zwei Züge der Hochgebirgs-Gendarmerie, ein Suchhund, zwei Hubschrauber und Thermikdrohnen. Die am Samstagnachmittag begonnene Suche dauerte einen Teil der Nacht an und wurde am Sonntagmorgen fortgesetzt.

    Parallel zu den Rettungskräften suchen auch die Einwohner von Le Vernet und des Departements nach dem Kind. Auch Wandervereine aus dem Ubaye-Tal haben sich der Suche angeschlossen.

    Der Staatsanwalt von Digne-les-Bains hat eine Untersuchung eingeleitet.
    Die Ermittler haben noch keine Anhaltspunkte für das Verschwinden des kleinen Jungen. Es werden alle Möglichkeiten geprüft.

    „Wir sind bestürzt“
    Die Eltern des Kindes waren sofort vor Ort, als ihnen das Verschwinden gemeldet wurde. Sie stammen aus La Bouilladisse im Departement Bouches-du-Rhône. Die Familie kommt regelmäßig zum Urlaub zu den Großeltern in die Alpen. „Wir sind bestürzt“, sagte der Bürgermeister François Balique gegenüber dem Sender BFMTV.

    Auch am Montag sind noch immer rund 100 Gendarmen und Feuerwehrleute im Einsatz. Auch die 125 Einwohner des Dorfes nehmen weiterhin an der Suche teil.

    Der kleine Emile wachte am Samstag gegen 17 Uhr von seinem Mittagsschlaf auf. Anschließend sei er zum Spielen in den Garten des Hauses seiner Großeltern gegangen. Sein Großvater und seine Großmutter suchten vergeblich nach ihm und schlugen gegen 18 Uhr Alarm. In der Zwischenzeit soll laut der Staatsanwaltschaft Digne ein Zeuge das Kind gesehen haben, als es hinter dem Dorf einen Hang hinunterlief. Seitdem ist der Kleine spurlos verschwunden. Emile wird als lebhafter kleiner Junge beschrieben, aber alle sind sich einig, dass er aufgrund seines Alters und vor allem aufgrund des unebenen und bewaldeten Geländes nicht sehr weit gekommen sein kann. Die Gendarmen durchsuchten daher auch Häuser in der Nachbarschaft

    Die Suche erstreckt sich auf einen Umkreis von 5 km um das Haus der Großeltern und man hofft sehr, dass die Suchhunde den Kleinen endlich aufspüren können.

  • Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Eine 35-jährige Frau verschwand am Dienstag, 30. Mai 2023, auf mysteriöse Weise auf einer Autobahnraststätte an der A89 in der Dordogne, nachdem sie eine Panne hatte.

    Wo ist Melanie? Die Familie der 35-jährigen Frau sucht aktiv nach ihr. Melanie wurde zuletzt am Dienstag, dem 30. Mai 2023, auf einer Autobahnraststätte an der A89 gesehen. Seitdem gibt es keine Spur mehr von ihr.

    An diesem Tag sitzt Melanie am Steuer ihres Wagens. Auf der Höhe der Raststätte Saint-Laurent-du Manoire, die sich in der Gemeinde Boulazac Isle Manoire befindet, hat sie eine Panne. Ein Patrouillenfahrzeug der Autobahngesellschaft kommt ihr zu Hilfe und nimmt sie gegen 13 Uhr mit. Mélanie sagt, dass sie eine Toilette aufsuchen müsse. Der Fahrer des Service-Fahrzeugs hält daher an der nächstgelegenen Raststätte an. Melanie geht auf die Toilette – und taucht nicht wieder auf.

    Besorgt alarmiert der Autobahn-Mitarbeiter die Gendarmerie. Am gestrigen Donnerstag durchkämmte dann sogar die Hundestaffel der Gendarmerie in Périgueux den Rastplatz. Ohne Erfolg.

    Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein und nahm die junge Frau in die Datei der vermissten Personen auf. Wie konnte sie auf einer Autobahnraststätte verschwinden? Wo befindet sie sich? Warum ist sie verschwunden?

    Melanie leidet manchmal unter Zuständen der Desorientierung und ist in der Vergangenheit bereits bis zu zwei Wochen verschwunden gewesen. Sie wohnt in Condat-sur-Vézère in der Dordogne.

    Die Gendarmerie bittet eventuelle Zeugen um Informationen unter der Nummer +33 (0)6 85 79 48 23.

  • Straßburg: Teenager springt auf der Flucht vor der Polizei ins Wasser und wird vermisst

    Straßburg: Teenager springt auf der Flucht vor der Polizei ins Wasser und wird vermisst

    Ein Jugendlicher wird seit dem 2. April in Straßburg vermisst. An diesem Tag sprang er ins Wasser, weil er von der Polizei verfolgt wurde. Die Familie des jungen Mannes reichte jetzt Klage wegen „unterlassener Hilfeleistung“ ein. Der Jugendliche ist seither vermisst.

    Die Familie eines 17-jährigen Jungen, der seit dem 2. April vermisst wird, nachdem er ins Wasser gesprungen war, als er von der Polizei verfolgt wurde, hat Anzeige wegen „unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“ erstattet, wie die Staatsanwaltschaft Straßburg am Ostersonntag mitteilte.

    Der junge Mann, der am Sonntag, dem 2. April, mit zwei seiner Cousins in einem gestohlenen Fahrzeug in der Gegend der Cité de l’Ill unterwegs war, hatte die Flucht ergriffen, um einer Polizeikontrolle zu entgehen. Auf seiner Flucht war er in den Ill, einen Fluss, der an Straßburg grenzt, gesprungen.

    Taucher waren noch am selben Abend vor Ort.
    Daraufhin wurden am selben Abend Taucher der Feuerwehr eingesetzt. Die Suche nach dem Teenager blieb jedoch bislang erfolglos.

    Die beiden anderen jungen Männer, die sich in dem gleichen Fahrzeug befanden, einer volljährig, der andere minderjährig, wurden im Laufe der Woche in Polizeigewahrsam genommen. Sie wurden ohne weitere Anklage wieder auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen dauern an.

  • Vermisstes Paar Leslie und Kevin: Zwei Leichen in der Charente-Maritime gefunden

    Vermisstes Paar Leslie und Kevin: Zwei Leichen in der Charente-Maritime gefunden

    Zwei Leichen wurden im Departement Charente-Maritime entdeckt, wie FranceInfo am Samstag, dem 4. März, berichtete. Die beiden Leichen wurden bei Suchaktionen entdeckt, die in der Gegend organisiert wurden, um das seit November letzten Jahres im Departement Deux-Sèvres vermisste Paar zu finden. Drei Verdächtige wurden im Laufe der Woche festgenommen. Gegen einen von ihnen inzwischen wurde Anklage wegen Mordes erhoben.

    Zwei Leichen wurden von der Gendarmerie in der Charente-Maritime gefunden, wie FranceInfo am frühen Nachmittag des 4. März aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle erfuhr.

    Eine erste Leiche, ein Mann, wurde am Freitagnachmittag in Puyravault entdeckt, die zweite, eine Frau, am Samstag, sieben Kilometer weiter in einem Weiler namens Les Haies, der zur Gemeinde Virson gehört. Sie sollen zur Begutachtung an das Institut de recherche criminelle de la Gendarmerie nationale in Pontoise (Île-de-France) überführt werden.

    Seit Freitag, dem 3. März, suchte die Gendarmerie gezielt nach den Leichen von Leslie und Kévin, einem Paar, das seit der Nacht vom 25. auf den 26. November in Deux-Sèvres vermisst wurde. Ein enger Suchradius konnte dank der Erkenntnisse aus den Vernehmungen der drei Verdächtigen, die sich seit Dienstag, dem 28. Februar, in Polizeigewahrsam befinden, abgesteckt werden.

    Ein Verdächtiger, Nathan B. aus Puyravault, wurde am Freitagabend von der Staatsanwaltschaft Poitiers in Untersuchungshaft genommen. Der 22-jährige Mann war am Mittwoch festgenommen und wegen „Mordes“, „Entführung und Freiheitsberaubung“ sowie „Veränderung des Tatorts“ angeklagt worden.

    Ein erster Mann, Tom B., ein Freund des vermissten Paares, wurde am Donnerstag angeklagt und ebenfalls in Untersuchungshaft genommen. Am Samstag sollte ein dritter Verdächtiger nach seiner Verhaftung durch die Gendarmerie von Niort (Deux-Sèvres) einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.

  • Vermisstes 80-jähriges Ehepaar im Norden: Auto und 2 Leichen in Kanal gefunden

    Vermisstes 80-jähriges Ehepaar im Norden: Auto und 2 Leichen in Kanal gefunden

    Das Auto eines seit dem 1. Januar vermissten Rentnerpaars wurde am Mittwoch, dem 8. Februar, aus dem Scheldekanal in der Höhe von Saint-Saulve (Nord) geborgen, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Im Inneren des Wagens befanden sich zwei Leichen.

    Das Auto von zwei seit dem 1. Januar vermissten 80-Jährigen aus Roubaix wurde am Mittwoch, dem 8. Februar, im Scheldekanal auf der Höhe von Saint-Saulve gefunden. Im Inneren des Wagens befanden sich zwei Leichen, wie eine Quelle der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Ein Citröen C3, der „dem Fahrzeug der vermissten Personen entspricht“, wurde am Mittwoch gegen 17.00 Uhr am Flusshafen der Gemeinde Saint-Saulve in der Nähe von Valenciennes aus dem Kanal gezogen, so die Quelle. „Die Untersuchung des Fahrzeugs ergab, dass sich zwei Leichen im Inneren befanden“. Jetzt muss die Gerichtsmedizin die Identität der Toten bestätigen.

    Das Auto der Rentner wurde gegen 20.30 Uhr mit Hilfe eines Krans aus dem Kanal gezogen, unter dem Licht starker Scheinwerfer und mit Hilfe von Tauchern, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Offenbar wurde die Feuerwehr am frühen Nachmittag um technische Hilfe für die Polizei gebeten und hat Taucher entsandt.

    Der Ort, an dem das Auto gefunden wurde, liegt abseits der Strecke zwischen der Stadt Mairieux in der Nähe von Maubeuge, von wo aus die Rentner mit dem Auto losgefahren waren, und ihrem Zielort Roubaix.

    Die Staatsanwaltschaft teilte laut AFP mit, dass man derzeit noch alle Möglichkeiten in Betracht ziehe. Die Schwester des vermissten Richard Di Gennaro hatte das Verschwinden des Paares gemeldet, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wurde.

    Die 80-Jährigen hätten seit dem 1. Januar kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben, als sie sich mit dem Auto von Mairieux aus gegen 18:00-18:30 Uhr zu ihrem Haus in Roubaix auf den Weg gemacht hätten, so die Staatsanwaltschaft. Am 9. Januar war ein Zeugenaufruf veröffentlicht worden.

    Am Donnerstagnachmittag ist klar: Die beiden Leichen, die am Mittwochabend in einem Kanal in Saint-Saulve in der Nähe von Valenciennes gefunden wurden, „entsprechen“ denen der beiden 80-Jährigen, die seit dem 1. Januar vermisst werden, so die Staatsanwaltschaft von Lille am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

    Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro, 79 bzw. 83 Jahre alt, hatten Silvester bei einer der Töchter von Marie-France Dumortier in Mairieux, einem Dorf in der Nähe von Maubeuge, verbracht. Am späten Sonntagnachmittag fuhren sie in ihrem Fahrzeug, einem grauen Citroën C3, nach Hause nach Roubaix. Die 96 km lange Strecke führte über die Departementalstrasse D649 und die Autobahnen A2 und A23. In der Nähe von Valenciennes verlor sich ihre Spur.
    Der Ort, an dem jetzt das Auto gefunden wurde, liegt abseits der Strecke zwischen Mairieux, von wo aus die Rentner aufgebrochen waren, und ihrem Zielort Roubaix, wo sich ihr Wohnort befindet. Wie kamen sie zu diesem Flusshafen, dem größten des Nordens? „Es ist möglich, auf Abwegen hierher zu gelangen, aber es müssen noch zahlreiche Überprüfungen vorgenommen werden“, so die Staatsanwältin von Lille in der Zeitung La Voix du Nord.

    Auch der Direktor des Flusshafens ist eindeutig: Der Kai, an dem das Fahrzeug aus dem Wasser geborgen wurde, befindet sich in einem schwer zugänglichen Gebiet. „Meiner Meinung nach kommt man dort nicht einfach so hin“, sagt er gegenüber einer Regionalzeitung. In Marly, 6 km vom Flusshafen entfernt, war das Telefon des Paares zum letzten Mal eingeloggt.

    Die Autopsie soll nun noch feststellen, ob Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro ertrunken sind oder nicht. Die Ermittler müssen auch feststellen, ob der Ort, an dem das Auto gefunden wurde, auch der Ort ist, an dem es in den Kanal gestürzt ist. Da diese Stelle von Hausbooten frequentiert wird, ist es möglich, dass das Fahrzeug abgetrieben wurde.

    Es stellt sich nach wie vor die Frage, wie das Paar überhaupt in diesen Bereich gelangen konnte, der normalerweise durch einen Zaun abgesperrt ist.

  • Er lebt in der Schweiz: Mann galt 18 Jahre lang in Spanien und Deutschland als vermisst

    Er lebt in der Schweiz: Mann galt 18 Jahre lang in Spanien und Deutschland als vermisst

    Nachdem sich seine Spur in Deutschland seit 2004 verloren hatte, wurde ein Mann, der vor diesem Zeitpunkt mit seiner Frau in Spanien gelebt hatte, jetzt in einer ruhigen Stadt in der Schweiz lebend aufgefunden.

    Es sieht so aus, dass er sein früheres Leben hinter sich lassen wollte. Zu Beginn des Jahres wurde ein Mann gefunden und formell identifiziert, der sowohl in Spanien als auch in Deutschland seit nunmehr 18 Jahren als vermisst galt. In der Schweiz, im Kanton Schwyz, wurde seine Spur durch Zufall bei einer Identitätskontrolle wiedergefunden.

    Das war passiert: Bis 2004 lebte der damals 56-Jährige, wie die deutsche Zeitung Südkurier berichtete, mit seiner Frau in Spanien. Dort betrieben sie einen Autohandel. Eines Tages verabschiedet sich der deutschstämmige Mann für eine Geschäftsreise nach München von seiner Frau und kommt nie wieder zurück.

    Seine Frau ist natürlich davon überzeugt, dass ihrem Mann etwas zugestoßen ist, und verständigt die Behörden. Sie vermutet ein Verbrechen. Die Ermittlungen hatten zunächst gezeigt, dass der Vermisste bis nach Konstanz an der Schweizer Grenze gereist war, bevor sich seine Spur verlor. In den kommenden Jahren geht die resignierte Ehefrau davon aus, dass der Mann, mit dem sie ihr Leben geteilt hatte, tot ist und dass seine Leiche vielleicht nie gefunden werden wird.

    Aber: Im Januar 2023 überprüft die Polizei des Kantons Schwyz bei einer Kontrolle die Identität eines deutschen Staatsangehörigen und es wird eine Verbindung zu seinem in Spanien gemeldeten Verschwinden hergestellt. Die spanischen Behörden hatten ihre Informationen jedoch nicht an die deutschen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet, und erst jetzt, viele Jahre später, nach der Einrichtung einer auf Cold Cases spezialisierten Einheit, konnte die Verbindung zwischen dem in der Schweiz kontrollierten Mann und der spanischen Fahndung eindeutig hergestellt werden.

    Die Schweizer Polizei hat sich daraufhin vergewissert, dass die gesuchte Person tatsächlich noch am Leben war und im Kanton Schwyz wohnte. 18 Jahre nach seinem Verschwinden erfuhr die Frau des Vermissten jetzt, dass ihr Mann noch am Leben ist, sich aber entschieden hatte, völlig aus dem gemeinsamen Leben zu verschwinden.

    Die Behörden haben nicht vor, den heute 74-jährigen Mann strafrechtlich zu verfolgen. Der deutsche Kommissar, der die Ermittlungen übernommen hat, erklärt: „Wenn jemand sein altes Leben hinter sich lässt, geht uns das nichts an, das ist privat, und wir stellen keine Fragen“, und fügte hinzu, dass der Mann der Polizei erlaubt habe, seine Frau darüber zu informieren, dass er nicht tot sei.

  • Zeugenaufruf: Marie-France und Richard werden seit Neujahr vermisst

    Zeugenaufruf: Marie-France und Richard werden seit Neujahr vermisst

    Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro, 79 und 83 Jahre alt, werden seit dem 1. Januar 2023 vermisst. Sie waren auf dem Weg in ihre Wohnung in Roubaix in der Nähe von Lille. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet.

    Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro im Alter von 79 bzw. 83 Jahren haben seit dem 1. Januar 2023 kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben, wie die Zeitung Le Midi Libre berichtet. Das Paar kehrte nach der Neujahrsfeier, die sie in Mairieux in der Nähe von Maubeuge mit Freunden verbrachten, nicht mehr in ihr Haus in Roubaix in der Nähe von Lille zurück. Sie fuhren in einem dunkelgrauen Citroën C3 und sollten per SMS ihren Freunden mitteilen, dass sie gut zu Hause angekommen seien, was jedoch nicht geschah. Ihr Telefon zum letzten Mal um 18.47 Uhr in Richtung La Longueville auf der Landstraße D649, die Maubeuge mit Valenciennes verbindet, eingeschaltet.

    Als sie das Haus leer vorfand, schlug die Haushaltshilfe des Paares am nächsten Tag Alarm. Am 10. Januar veröffentlichte die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) du Nord dann eine Suchmeldung.

    https://twitter.com/PoliceNat59/status/1612745910278037504

    Marie-France Dumortier trägt eine Brille, hat halblanges weißes Haar und ist von durchschnittlicher Statur. Richard Di Gennaro, hat einen kahlen Kopf und ist Diabetiker. Ihr Auto hat das Kennzeichen AA-079-QE. Personen, die Informationen haben, die den Ermittlungen helfen könnten, können sich unter den Rufnummern 03 20 81 34 40 oder 03 20 81 34 92 an die Polizeistation Roubaix wenden. Das Kommissariat in Roubaix hat Ermittlungen aufgenommen.

  • Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Die Familien eines jungen Paares haben seit dem 26. November letzten Jahres nichts mehr von ihnen gehört. Am Donnerstag, dem 5. Januar, organisierten die Angehörigen zusammen mit etwa 100 Freiwilligen eine Suchaktion, in der Hoffnung, Hinweise zu finden.

    Den ganzen Tag über durchstreiften die Suchenden Felder und Wälder auf der Suche nach dem kleinsten Hinweis, der kleinsten Spur. Am Morgen des 5. Januar waren etwa 100 Freiwillige mobilisiert, um Leslie und Kévin zu finden. Das Paar wird seit dem 26. November letzten Jahres vermisst. „Das Ziel ist es, die Ermittlungen voranzutreiben und ihren armen Eltern Hoffnung zu geben, die jeden Tag einen Albtraum durchleben müssen“, erklärt eine Freiwillige dem Sender France 3.

    Ein Zeugenaufruf wurde gestartet
    Die Suchaktion wurde auf Initiative von Kevins Eltern eineinhalb Monate nach seinem Verschwinden organisiert. Seine Familie versucht immer noch zu verstehen, was passiert sein könnte. „Wir verstehen es nicht, er hat keine Feinde, es sind junge Menschen ohne Probleme“, versichert Karine Prat, Stiefmutter von Kevin Trompat. Die Suche blieb ergebnislos. Das Paar wurde zuletzt in Prahecq (Deux-Sèvres) in einem Haus gesehen, nachdem es den Abend bei Freunden verbracht hatte. Persönliche Gegenstände des Paares wurden 50 km vom Ort ihres Verschwindens entfernt in einem Müllcontainer gefunden. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet, um das Paar zu finden.