Schlagwort: Urlaub

  • 2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei ist es schon wieder Zeit, an die nächsten Ferientage zu denken. Hier ein paar Tipps, wie man in Frankreich seine Urlaubstage am besten legt, um die Anzahl der freien Tage zu maximieren. 

    Zu Beginn des Jahres ist die beste Zeit, die Ferien und verlängerten Wochenenden für 2023 genau zu planen, bevor man eine Ferienwohnung oder Zug- und Flugtickets bucht. Wenn der Arbeitgeber demnächst nach Urlaubswünschen fragt, sollte man wissen, dass man in diesem Jahr 64 Urlaubstage erhalten kann und dafür nur 26 Tage seines regulären Urlaubs einsetzen muss.

    April 2023
    Der Ostermontag fällt im Jahr 2023 auf den 10. April fallen. Wer sich vier Tage Urlaub nimmt – vom 11. bis 14. April – kommt inklusive Karfreitag und den Wochenenden auf neun aufeinanderfolgende Ferientage.

    Mai 2023
    Vier Feiertage fallen dieses Jahr in den Monat Mai. Der Tag der Arbeit (Montag, 1. Mai). Armistice (Feiertag zum Ende des 2. Weltkriegs am 8. Mai) fällt ebenfalls auf einen Montag. Wer also vier Tage Urlaub nimmt – vom 2. bis 5. Mai -, kann sich auf zehn freie Tage freuen.

    Etwas später im Mai kommt der Donnerstag von Christi Himmelfahrt (18. Mai). Mit einem Urlaubstag am Freitag, dem 19. Mai, kann man ein langes viertägiges Wochenende (18. bis 21. Mai) genießen. Die gleiche Empfehlung gilt für Pfingsten (Montag, 29. Mai): Wer für Freitag, den 26. Mai, Urlaub einreicht, kann auch zu Pfingsten ein viertägiges Wochenende genießen.

    Juli und August 2023
    Im Juli wird in Frankreich der Nationalfeiertag (14.) gefeiert. Im Jahr 2023 wird der Nationalfeiertag auf einen Freitag fallen. Für vier Tage Urlaub – vom 10. bis 13. Juli – bekommt man neun aufeinanderfolgende freie Tage, einschließlich der Wochenenden. Im August 2023 fällt Mariä Himmelfahrt (15. August) auf einen Dienstag. Auch hier kann man durch das strategische Einsetzen von vier Urlaubstagen – Montag, 14. August, Mittwoch, 16. August, Donnerstag, 17. August und Freitag, 18. August – neun freie Tage bekommen. Beide Daten bieten eine ideale Möglichkeit, die Sommerferien zu verlängern.

    November und Dezember 2023
    Am Ende des Jahres sollten Arbeitnehmer mit Allerheiligen (1. November) rechnen, das auf einen Mittwoch fällt. Auch bieten vier Tage Urlaub – Montag, 30. Oktober, Dienstag, 31. Oktober, Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November – die Möglichkeit, neun freie Tage am Stück zu bekommen. Natürlich einschließlich der Wochenenden.

    Und zum Abschluss der Vorausplanung, sollte mane wissen, dass der Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) im Jahr 2023 auf einen Montag fällt. Vier Tage Urlaub – vom 26. bis 29. Dezember – ermöglichen dann sogar zehn aufeinanderfolgende freie Tage, wobei die Wochenenden und Montag, der 1. Januar 2024, mitgerechnet werden.

  • Morbihan: Urlauber will seine Ruhe haben und fordert Schweigen der Kirchenglocken

    Morbihan: Urlauber will seine Ruhe haben und fordert Schweigen der Kirchenglocken

    Ein Urlauber beantragte bei der Stadtverwaltung von Arzon im Département Morbihan, die Kirchenglocken abzustellen, um „die Ferienzeit in Ruhe genießen zu können“. Die Zeitung Ouest France berichtet, dass das Rathaus von Arzon (Morbihan) eine E-Mail erhielt, in der ein Urlauber forderte, die Glocken der Kirche Notre-Dame-de-L’Assomption abzustellen. Er forderte insbesondere dazu auf, „die Glocken bis 9 Uhr oder sogar 10 Uhr morgens still zu halten“ und „dafür zu sorgen, dass sie nie wieder läuten, da die Kinder verstört sind“ und, „die Glocke schon heute auszuschalten, damit wir unsere Ferienzeit in Ruhe genießen können“. Der Bürgermeister von Arzon, Roland Tabart, reagierte zunächst überrascht, dann aber eher wütend. Seiner Meinung nach müssen sich die Touristen an den Ort anpassen, an dem sie Urlaub machen. Daher dürfen die Glocken weiterhin läuten. „Diejenigen, die nach Arzon kommen, sollten unsere Traditionen akzeptieren“, meint der Bürgermeister. „Was die Glocken angeht, ist meine …

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  • Tourismusbranche Frankreichs ist mit der Sommersaison zufrieden

    Tourismusbranche Frankreichs ist mit der Sommersaison zufrieden

    Die Touristenzahlen in Frankreich haben sich trotz der Brände und der Inflation wieder erholt, wobei die Küstenorte den grössten Erfolg verzeichnen.

    Campingplätze, Hotels, möblierte Ferienwohnungen, Züge: Frankreich erlebte diesen Sommer trotz der Brände und der Inflation eine florierende Tourismussaison.

    „Wir sind ungefähr gleichauf mit 2019“, erklärte Didier Arino, Generaldirektor des Beratungsunternehmens Protourisme, gegenüber der Agentur AFP. Ihm zufolge stieg die Zahl der Hotelübernachtungen im Vergleich zur Situation vor der Pandemie um 2%, die Umsätze stiegen sogar um 17%. Auch bei Campingplätzen oder der Vermietung von möblierten Unterkünften ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.

    Solange Escure, Direktorin von Gîtes de France, bestätigte gegenüber der AFP eine „sehr gute Saison“: Die Belegungsraten stiegen stetig an und erreichten im August 86% (+ 6 Punkte im Vergleich zu 2019). „Zwischen dem 23. Juli und dem 20. August lagen die Raten sogar bei 100%“, sagt Escure.

    „Wir sind auf dem besten Weg, dass 2022 besser wird als 2019“, was bereits ein Rekordjahr war, freut sich Nicolas Dayot, Präsident der Fédération nationale de l’hôtellerie de plein air (FNHPA). Die FNHPA rechnet für das gesamte Jahr 2022 mit 130 Millionen Übernachtungen, das wäre eine Million mehr als 2019.

    „Es ist ein Supersommer, ein Rekordsommer“, sagt auch der CEO von SNCF Voyageurs, Christophe Fanichet, der Nachrichtenagentur AFP. Das Bahnunternehmen wird im Juli und August 23 Millionen Reisende mit den TGV- und Intercités-Zügen in Frankreich befördert haben. Wenn man die internationalen Strecken (Thalys, Eurostar, Verbindungen nach Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien) mit einbezieht, sind es insgesamt 28 Millionen. „Das sind insgesamt 10% mehr Reisende im Vergleich zum Sommer 2019“.

    Auch die Stadt Paris profitierte von der Rückkehr von ausländischen Touristen, insbesondere von Amerikanern: Laut dem Pariser Fremdenverkehrsamt besuchten seit Anfang Juni 9,9 Millionen Menschen die Hauptstadt (-3,5 % im Vergleich zu 2019).

    Küsten bevorzugt, ländliche Ziele vernachlässigt
    Das beliebteste Reiseziel ist nach wie vor die französische Küste, insbesondere die Mittelmeerküste, aber die Branche berichtet auch sehr gute Zahlen für die Normandie und die Atlantikküste – mit Ausnahme des von den Bränden betroffenen Teils.

    Die Hotels in der Region PACA haben trotz eines deutlichen Preisanstiegs von mehr als 30% fast wieder die Auslastung von 2019 erreicht, ebenso wie in der Normandie, wo der Preisanstieg laut der Beratungsfirma MKG Consulting weniger stark ausfällt – zwischen 10 und 15%.

    Die Küstenregionen, die in einem normalen Jahr 50% der Besucher empfangen, sind auch dieses Jahr wieder die grossen Gewinner. Als Beispiel sei die Bretagne genannt, wo 77% der Campingplätze melden, dass sie bessere Besucherzahlen verzeichnen konnten, als 2019.

    Schwieriger war es für ländliche Reiseziele wie zum Beispiele die Dordogne. Gebiete wie das Gers oder die Dordogne, die während der Covid-19-Jahre von Franzosen, die normalerweise ins Ausland fuhren, entdeckt wurden, konnten dieses Jahr nicht die Dynamik der Jahre 2020 und 2021 verzeichnen. Man merkt, dass viele französische Touristen im Sommer 2022 wieder ins Ausland gereist sind.

    Diejenigen französischen Urlauber, die im Land blieben, haben sich jedenfalls gut amüsiert: Die Freizeitparks waren voll belegt. Mit Besucherzahlen zwischen 750.000 und 800.000 im Juli und August verzeichnete zum Beispiel der Parc Astérix ein Wachstum von 20% im Vergleich zum Jahr 2019. Ähnliche Zuwächse gab es bei den Parks von Futuroscope, Walibi-Park oder auch dem Musée Grévin.

    Disneyland Paris gab bisher keine Zahlen bekannt, bestätigte aber gegenüber der AFP „eine sehr positive Dynamik“ in diesem Sommer.

  • Tourismus: Fahrradurlaub wird unter den Franzosen immer beliebter

    Tourismus: Fahrradurlaub wird unter den Franzosen immer beliebter

    Das Fahrrad gewinnt die Herzen der Franzosen. Einige haben sich sogar dazu entschlossen, während ihres Urlaubs in die Pedale zu treten. Das Burgund erweist sich als ideale Region für den Radtourismus.

    Als Zwischenstopp in den Ferien haben Eric und Virginie beschlossen, die Weinberge der Côte de Beaune (Côte-d’Or) mit dem Fahrrad zu erkunden. „Es gibt sehr schöne kleine Strecken, man fährt durch die Weinberge, es gibt nicht so viele Autos, es ist ziemlich flach“, freut sich Éric. „Es gibt viele Dinge, die man mit dem Fahrrad entdecken kann, also ist es toll“, fügt Virginie hinzu. Florian Garcenot, Geschäftsführer von „Bourgogne Evasion by Active Tours“, vermietet in der Hochsaison durchschnittlich 180 Fahrräder pro Tag, eine Zahl, die seit 2019 stetig steigt. „Vor der Krise hatten wir viele internationale Kunden. Die Kundschaft verändert sich, wir haben immer mehr Leute, die aus der Region Paris kommen, eine ziemlich junge Kundschaft“, kommentiert er gegenüber France Télévisions.

    In Burgund gibt es 900 km Fahrradstraßen und grüne Wege.
    Der Verleih kann für einen oder mehrere Tage erfolgen, mit einer geführten Tour oder mit Mountainbikes und sogar mit Tretrollern. Um sich der hohen Nachfrage anzupassen, musste Florian unter anderem in rund 100 Elektrofahrräder investieren. „Die Nachfrage ist in den letzten drei Jahren explodiert. Jetzt wird Radfahren mit Freizeit gleichgesetzt. Mit dem Elektrofahrrad wird die Welt etwas flacher…“, stellt er fest. Mit über 900 km Fahrradstraßen und grünen Wegen ist Burgund ein führendes Reiseziel für Fahrradtouristen. Die Geschäftsleute freuen sich darüber, wie die Restaurantbesitzerin Mireille Bernard: Radtouristen machen inzwischen 30 bis 40% ihrer Kundschaft aus.

  • Emmanuel Macrons Jetski-Ausflug erregt heftige Kritik

    Emmanuel Macrons Jetski-Ausflug erregt heftige Kritik

    Nach Macrons Öko-Aktion im Kanu vor einigen Tagen, wurde der Präsident jetzt auf einem 150 PS starken Jetski in der Bucht von La Palud und weniger als 600 m von der Küste entfernt fotografiert, einem Gebiet, das laut Erlass der Meerespräfektur des Mittelmeers für alle motorisierten Geräte gesperrt ist.

    Das schreibt ein entsetzter Nutzer auf Twitter:

    Die Ausflüge von Emmanuel Macron während seines Urlaubs im Fort-de-Brégançon kommen nach Informationen der Zeitung 20Minutes bei den Umweltschützern nicht gut an.

    Die Grünen-Abgeordnete Sandrine Rousseau kommentierte am Dienstag, 9. August, einen Tweet, der Fotos des Präsidenten auf einem Jet-Ski zeigt: „Dies bestätigt den anhaltenden Eindruck, dass er die globale Erwärmung nicht versteht. Heute ist es ein Verbrechen, sie nicht zu verstehen“.

    2018 wurde Emmanuel Macron bereits auf einem Jetski in der Bucht von La Palud gesichtet, wie das Journal du Dimanche berichtet.

  • Emmanuel Macron im Urlaub: Arbeit, Restaurant und Kanu in Brégançon

    Emmanuel Macron im Urlaub: Arbeit, Restaurant und Kanu in Brégançon

    Emmanuel und Brigitte Macron halten sich derzeit im Fort de Brégançon auf. Ein Teil der Kinder und Enkelkinder der Ehefrau des Staatschefs sind dort ebenfalls eingetroffen, um einen Familienurlaub zu verbringen. Seit einer Woche machen Emmanuel und Brigitte Macron nun schon Urlaub im Fort de Brégançon in der Region Var. Das Präsidentenpaar traf am Freitagabend, 29. Juli, in dem Feriendomizil der französischen Präsidenten an der Mittelmeerküste  ein. Ein Urlaub, der für den Präsidenten nicht zu 100% der Entspannung dient, da Emmanuel Macron „die wichtigen Dossiers verfolgen und den Herbst vorbereiten wird“, wie der Elysée-Palast erklärt hatte. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Plan zur Sparsamkeit angesichts der Energiekrise und die ökologische Planung. Am Montag, dem 1. August, telefonierte Emmanuel Macron aus seinem Feriendomizil mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky. Die Umgebung ist ideal, um zu arbeiten und gleichzeitig die Sonne der Côte d’Azur zu genießen. „…

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  • Urlaub: Was tun, wenn das Gepäck am Flughafen verloren geht?

    Urlaub: Was tun, wenn das Gepäck am Flughafen verloren geht?

    Am 1. Juli waren auf dem Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle 35.000 Gepäckstücke zurück geblieben. Fünfzehn Tage später sagt Clément Beaune, der stellvertretende Minister für Verkehr, dass alle Koffer an ihre Besitzer zugestellt worden seien. Wie kann man sein Gepäck so schnell wie möglich wiederfinden, falls man ein solches Missgeschick erlebt? Sie sind gerade aus dem Flugzeug gestiegen, aber Ihr Koffer ist am Zielflughafen nicht angekommen. So erging es vielen Fluggästen aufgrund des Streiks am 1. Juli am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle. Wenn Ihnen so etwas passiert, welche Rechte haben Sie und an wen können Sie sich wenden? Kontaktieren Sie sofort den Gepäckservice der Fluggesellschaft. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Koffer bei Ihrer Ankunft nicht auf dem Laufband liegt, wenden Sie sich sofort an den Gepäckservice der Fluggesellschaft. So wird Ihre Beschwerde registriert und die Airline kann ggf. die Suche nach Ihrem Gepäckstück einleiten. Falls es keinen Schalter gibt, wenden Sie sich telefonisch an die Fluggesellschaft, um das Fehlen Ihres Gepäcks zu melden. In jedem Fall gilt: Warten Sie nicht, bis Sie wieder zu Hause sind. Erstattung der Kosten für das Nötigste Wenn Sie während der Abwesenheit Ihres Gepäcks wirklich notwendige Dinge (Unterwäsche, Hygieneartikel usw.) kaufen mussten, können Sie gegen Vorlage von Rechnungen eine Erstattung von der Fluggesellschaft verlangen. Eine Entschädigung von 1.500 €. Wenn Ihr Gepäck nicht innerhalb von 21 Tagen nach dem Datum, an dem es hätte ankommen sollen, auftaucht, dann gilt es als verloren. Sie können die Erstattung für Ihr Eigentum und Ihren Koffer verlangen, indem Sie Kaufrechnungen vorlegen. Die Entschädigungshöchstgrenze liegt bei Fluggesellschaften, die das Übereinkommen von Montreal unterzeichnet haben, bei 1.500 €. Diese Entschädigung gilt für die meisten Reisen. In den seltenen Fällen, in denen dieses Abkommen nicht greift, fällt man unter das Warschauer Abkommen mit einer Entschädigung von ca. 20 € pro kg Gepäckstück. Beachten Sie, dass die Information, welches Abkommen für Ihren Flug gilt, auf Ihrem Flugticket vermerkt ist. Wenn Sie keine Belege vorlegen können, wird Ihnen die Fluggesellschaft meist eine Entschädigung nach Gewicht anbieten (20 € pro Kilogramm).
  • Brände in der Gironde: Verzweiflung unter evakuierten Urlaubern

    Brände in der Gironde: Verzweiflung unter evakuierten Urlaubern

    In La Teste-de-Buch, Gironde, haben viele Touristen ihren Urlaub wegen der Brände abbrechen müssen und wissen nicht, ob sie ihn wieder aufnehmen können. Einige Familien beherbergen evakuierte Camper bei sich zu Hause.

    In La Teste-de-Buch (Gironde) verbringen seit Dienstag, dem 12. Juli, evakuierte Camper schon mehrere Nächte in einem Hangar der Stadt. Beim Frühstück am Donnerstagmorgen versuchten einige, die Situation zu vergessen. „Das Schlimmste ist, dass wir (…) dieses Jahr nur eine Woche geplant hatten. Wir sind am Samstag angekommen, am Dienstag war es vorbei (…) Sobald wir unsere Sachen holen können, geht es wieder nach Hause“, bedauerte ein Mann gegenüber France 2.

    Während die evakuierten Urlauber darauf warten, auf den Campingplatz zurückkehren zu können, um ihre Habseligkeiten zu bergen, verbringen einige ihre Zeit mit Lesen, andere zeichnen. Eine Familie aus Lyon bereitet sich darauf vor, den Hangar zu verlassen, um die Nacht in einem richtigen Bett zu verbringen. Sie fahren nach Arcachon (Gironde), wo sich ein Ehepaar bei der Stadtverwaltung gemeldet hat, um evakuierte Camper aufzunehmen. Eine unverhoffte Geste der Solidarität für die Urlauber. „Das ist toll, wir werden von den Menschen aufgenommen, da wird einem warm ums Herz, wir werden uns wie zu Hause fühlen“, freut sich die Frau. „Wenn ich in der gleichen Situation wäre, würde auch ich mir wünschen, dass es Menschen gibt, die mir die Hand reichen“, kommentiert der Gastgeber seinerseits.

  • Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem  Sommer in die Höhe

    Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem Sommer in die Höhe

    Da die Inflation in Frankreich Rekordwerte erreicht, verspricht der Sommer 2022 besonders teuer zu werden. Ob Unterkunft, Mietwagen, Zug- oder Flugtickets oder sogar Lebensmittel – die Preise schnellen in die Höhe. Franzosen und Touristen erwartet in diesem Jahr ein besonders teurer Sommer.

    Der Sommer steht vor der Tür und die Inflation in Frankreich steigt weiter an. Wie aus dem jüngsten Bericht des Statistikinstituts INSEE hervorgeht, hat sie im Mai gerade die 5%-Marke überschritten. Die Auswirkungen der Inflation dürften sich in der Sommersaison deutlich bemerkbar machen.

    Unterkünfte, Mietwagen, Flugtickets, Lebensmittel oder Treibstoff… Dieser Sommer wird teuer werden. 

    Preise für Zugtickets
    Vor kurzem enthüllte das INSEE, dass die Preise für Zugtickets in den letzten drei Monaten um fast 15% gestiegen sind.

    Laut dem Sender RTL soll eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro kosten… Eine Möglichkeit, dem Preisanstieg zu entkommen, besteht darin, das Ticket weit im Voraus zu buchen. Ein Tipp, den man in jedem Fall im Hinterkopf behalten sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

    Flugtickets werden teurer
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch steigenden Kerosinpreise sind auch die Flugticketpreise in die Höhe geschnellt. „Im April 2022 stiegen die Preise für Flugtickets in Frankreich um 20,8%“, bestätigt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC). Im Vergleich zum April 2019 steigen die Preise für Flugtickets um durchschnittlich 10,8%.

    Lesen Sie auch: Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Hotelpreise steigen
    Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wegen des Krieges in der Ukraine sowie der steigenden Löhne und Gehälter sind die Preise für Hotelzimmer längst nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres. Auf dem Sender BFM Business wendet sich Stéphane Manigold, Chef von sechs Pariser Hotels, an die Hotel-Branche: „Wir raten den Unternehmern, sei es im Hotel- oder im Gaststättengewerbe, ihre Preise insgesamt um 10% zu erhöhen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als die Presientwicklung der Rohstoffe“.

    25% der Branche, die von der Groupe national des indépendants de l’hôtellerie et de la restauration(GNI) befragt wurden, haben ihre Preise bereits erhöht. Und 45% beabsichtigen, dies in den nächsten drei Monaten zu tun, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Autoanmietung fast unbezahlbar
    Die Preise für Mietwagen haben sich teilweise verdoppelt. In diesem Sommer beträgt der erwartete Anstieg +41,3% im Vergleich zu 2019. Die 5 teuersten Städte sind Biarritz, Nizza, Ajaccio, Nîmes und Bordeaux.

    In Biarritz zum Beispiel kann das Mieten eines Autos für eine Woche bis zu 505 Euro kosten. Ein Anstieg von +96,4% im Vergleich zu 2019! Eine Woche Mietwagen kostet in Nizza 496€ (+107 % im Vergleich zu 2019), 445€ in Ajaccio (+92,4 %) oder auch 440€ in Nimes (+60,4 %).

    Die Kraftstoffpreise bleiben hoch
    Es ist keine Neuigkeit mehr, dass seit Beginn des Konflikts in der Ukraine die Kraftstoffpreise regelrecht explodiert sind. SP-95 und Diesel haben längst wieder die Marke von 2€/l erreicht. Bisher konnte dieser Anstieg noch ausgeglichen werden, indem man zum Beispiel den Zug benutzte, doch das ist nicht mehr der Fall (siehe oben).

    Auch Lebensmittel erleben die Inflation
    Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Cocktails – alles wird durch die galoppierende Inflation in Frankreich teurer. Auch hier ist der Krieg in der Ukraine zu einem großen Teil für den Preisanstieg bei Lebensmitteln verantwortlich. Laut einem Bericht des Kreditversicherers Allianz ist der Preisanstieg ziemlich beeindruckend: „Wir berechnen, dass die Lebensmittelinflation den durchschnittlichen europäischen Verbraucher 243 Euro mehr kosten wird als 2021“.

    Auch die kleinen Freuden des Urlaubs könnten also durch die Inflation unerreichbar werden. Auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern hat der Krieg in der Ukraine wirtschaftliche Schäden angerichtet und zu einer deutlich spürbaren Erhöhung der Preise geführt. Also heisst es „Augen auf“, bevor man seinen Urlaub bucht, sonst könnte es uns sehr teuer zu stehen kommen.

  • Auf Korsika begeistert die Autovermietung durch Privatpersonen die Touristen

    Auf Korsika begeistert die Autovermietung durch Privatpersonen die Touristen

    Ein Besuch auf Korsika kann sich ohne Auto schnell als schwierig erweisen. Doch angesichts explodierender Preise bei den klassischen Autovermietern und eines begrenzten Fuhrparks entscheiden sich immer mehr Urlauber für die Anmietung von Fahrzeugen von Privatpersonen.

    Die île de beauté (Insel der Schönheit) zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an, die es kaum erwarten können, die berühmten Landschaften zu erkunden. Doch ohne eigenes Fahrzeug kann die Reise zu einer Tortur werden. Ein Problem sind die Preise der Autovermieter, die seit Covid-19 mächtig in die Höhe geschnellt sind. Laut dem Sender France 3 Corse wurde der Fahrzeugpark der klassischen Autovermieter um 30% reduziert.

    Ein Umstand, der die Rechnung für Urlauber schnell drastisch in die Höhe treiben kann, weshalb inzwischen immer mehr von ihnen die Autovermietung zwischen Privatpersonen bevorzugen. „Wenn man ein Auto bei einem professionellen Anbieter mietet, liegt man bei über 1.000 Euro pro Woche. Hier liegt man bei 250 Euro“, erklärt ein Touristenpaar, das sich für das Fahrzeug eines Einheimischen entschieden hat, gegenüber France 3. Bei einem Unfall oder einer Panne springt die Versicherung des Vermieters ein, sodass für die Nutzer keine zusätzlichen Versicherungskosten anfallen. Diverse Plattformen, die Fahrzeuge von Privatpersonen anbieten, bieten gleichzeitig auch die notwendigen Zusatzversicherungen für Schäden an den gemieteten Fahrzeugen.

    Die wirtschaftliche Attraktivität brachte eine steigende Begeisterung für diese Art der Autoanmietung. Die Zahl der spezialisierten Online-Plattformen explodiert (Ouicar, Zecar, Getaround, Roadstr…) und die Zahl der Privatvermieter wächst stetig. „Ich bin bis Mitte Juni ausgebucht, ich habe noch zwei Wochen im Juli frei und ich denke, dass ich im August ausgebucht sein werde“, freut sich Didier Thébaud, ein privater Vermieter. Die Gelegenheit für den 40-Jährigen, sein Auto aus der Garage zu holen und den Sommer über sein Taschengeld aufzubessern.