Schlagwort: Unwetter

  • Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    11 Departements wurden am Mittwochmorgen, dem 7. September, in Südostfrankreich unter Warnstufe Orange für Gewittern versetzt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen im Gard, insbesondere in der Stadt Nîmes, sintflutartige Regenfälle nieder.

    Am Morgen des Mittwochs, 7. September, herrscht in 11 Departements im Südosten Frankreichs die Warnstufe Orange für Gewitter. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen sintflutartige Regenfälle im Departement Gard nieder, insbesondere in der Stadt Nîmes, wo die Journalistin Noémie Dahan für den Sender France 2 berichtet: „Hier konzentrierte sich der Großteil der Einsätze der 400 mobilisierten Feuerwehrleute. Sie sind fast fünfzig Mal ausgerückt, insbesondere um drei Personen zu retten, die durch eine herabstürzende Decke verletzt wurden“.

    Die Gewitter verlagern sich in Richtung Vaucluse
    Andere Personen wurden durch das steigende Wasser in ihren Autos eingeschlossen. Die Stadt hat das Rote Kreuz gebeten, eine Notunterkunft für die Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Am Mittwochmorgen liess der Regen in Nîmes nach, die Alarmstufe Rot der vergangenen Nacht ist nun auf Orange geändert worden. Es könnte aber über den tag hin weiter regnen, daher rät die Feuerwehr zu höchster Wachsamkeit, wenn man sich ausserhalb des Hauses bewegen muss. Derzeit bewegen sich die Gewitter in Richtung Vaucluse, meldet der Sender France 2.

  • Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Meteo France hat für die Departements Gard und Hérault wegen der Gefahr von sehr heftigen Gewittern die Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Warnung dauert bis heute Abend, 22 Uhr. Für diese beiden Departements gilt außerdem die Warnstufe Orange für Starkregen und Überschwemmungen.

    In den Departements Gard und Hérault werden besonders starke Gewitter erwartet. Meteo France hat für diese beiden Departements aufgrund der Gewittergefahr die Alarmstufe Rot ausgerufen. Laut den Vorhersagen sollen die Gewitter bis etwa 22 Uhr andauern.

    Die Meteorologen sprechen von außergewöhnlich starken stationären Gewittern, die bereits seit mehreren Stunden im Gange sind und zwischen Montpellier (Hérault) und Nîmes (Gard) sintflutartige Regenfälle bringen. In beiden Departements herrscht ebenfalls Alarmstufe Orange wegen der Gefahr von Starkregen und Überschwemmungen. In den beiden südlichen Departements erfordert „die außergewöhnliche Intensität der beobachteten Niederschläge eine Versetzung auf die Warnstufe Rot“, teilt der Wetterdienst mit.

    Erste Schauer gingen am Dienstagmorgen und mittags nieder, der Höhepunkt der Gewitter wird für den Dienstagnachmittag erwartet. Vor Ort wurden besonders intensive Starkregenfälle und Hagelschlag beobachtet. „Derzeit werden Werte von über 150 Liter im südöstlichen Teil des Departements Hérault und in der Region Sommières gemessen“, so Meteo-France in seinem Bulletin von 16:15 Uhr.

    „Derzeit betrifft der Starkregen die Region um Montpellier. In den kommenden Stunden können weitere 100 Liter pro m2 fallen, wodurch die Regensummen auf Maximalwerte zwischen 200 Liter und 250 Liter ansteigen“, so der nationale Wetterdienst weiter.

    Die rote Gewitterwarnung wird bei „sehr starken Gewittern, die örtlich sehr große Schäden verursachen können“, insbesondere „an Häusern, Parks, Kulturen und Anpflanzungen“, ausgelöst. Die Bevölkerung wird dann aufgefordert, zu Hause in einem festen Gebäude zu bleiben und ihre Fahrzeuge nicht zu benutzen.

    Météo France hat außerdem 25 weitere Departements wegen der Gefahr von Regen und Überschwemmungen in die Alarmstufe Orange versetzt. Betroffen sind Ain, Allier, Ardennen, Aube, Cantal, Côte-d’Or, Doubs, Jura, Loire, Haute-Loire, Marne, Haute-Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Nièvre, Puy-de-Dôme, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Rhône, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Vosges, Yonne und Territoire de Belfort.

  • Gewitterwarnung: 17 Departements am Dienstag unter Warnstufe Orange

    Gewitterwarnung: 17 Departements am Dienstag unter Warnstufe Orange

    Siebzehn Departements wurden am Dienstag, dem 6. September, von Météo-France auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Météo France hat am Dienstag fünfzehn Departements in der Mitte und im Nordosten des Landes auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt, zusätzlich zu den zwei Departements im Süden, die bereits auf Warnstufe Orange gesetzt waren. In der Prognose von6 Uhr am Dienstag, dem 5. September, beließ Météo France die Departements Hérault und Gard auf der Warnstufe Orange und fügte die Departements Ain, Allier, Cantal, Côte-d’Or, Doubs, Jura, Loire, Haute-Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Yonne und Territoire-de-Belfort hinzu.

    Zur Zeit ist in diesen 15 Departements die Lage noch ruhig, die Gewitter haben sich noch nicht entwickelt.

    In den Departements Hérault und Gard hingegen wurden am Dienstagmorgen bereits die ersten Schauer gemeldet, wobei der Höhepunkt der Gewitter für den Mittag und den Nachmittag erwartet wird, so Météo-France in seinem Bulletin von 6 Uhr. Die beiden Departements wurden übrigens auch auf Warnstufe Orange für Starkregen und Überschwemmung gesetzt.

    Am Nachmittag und Abend entwickeln sich vom Zentralmassiv aus erneut Gewitter, die dann rasch in den Norden von Rhône-Alpes, Burgund und Franche-Comté aufsteigen.

    Diese Gewitter werden im Allgemeinen recht kurz sein, aber manchmal heftig mit starken Windböen (um die 100 km/h), Hagel und sehr starken Niederschlägen, die lokal Überschwemmungen hervorrufen können.

    Auf der Rückseite der Gewitterwelle tritt dann rasch eine Wetterbesserung ein, die sich im Laufe der Nacht verfestigt.

    Korsika und die Provence bleiben am Rande des Geschehens mit bewölktem Himmel und einem geringen Schauerrisiko in den korsischen Bergen. Auf der Westseite, von der Bretagne und den Pays de la Loire bis zur Normandie am Morgen und bis zum Westen der Hauts-de-France am Nachmittag, werden die Wolken zahlreich sein und von häufigen Regenfällen begleitet, manchmal mit kurzen Gewittern. Der Wind aus Südwest mit 60 km/h wird in diesen nordwestlichen Regionen anhalten. Im Südwesten wird der Tag ruhiger und die Auflockerungen überwiegen. Ansonsten wechseln sich Wolken und Sonne ab, vereinzelte Schauer und Gewitter sind möglich.

  • Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Meteo France ruft für den Gard, die Vaucluse und die Bouches-du-Rhône die Alarmstufe Orange für Gewitter aus. In der Nähe des Mittelmeers wird am Abend eine ausgeprägte Regen- und Gewitterepisode erwartet.

    Nach der großen Hitze kommen nun die Gewitter. Drei Departements im Südosten – Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône – werden von Météo France ab 15 Uhr am Freitagnachmittag auf Alarmstufe Orange gesetzt. Für alle anderen Departements in Frankreich gilt Alarmstufe Gelb.

    Die Gewitter werden für den Abend und die erste Hälfte der Nacht erwartet. Sie werden von starken Niederschlägen begleitet, zwischen 40 und 60 lokal sogar 70 bis 100 Liter / m2 in kurzer Zeit. Météo France warnt davor, dass diese Gewitter stationär sein könnten und aufgrund der Trockenheit der Böden zu Abschwemmungen oder Überschwemmungen führen. Starke Windböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen.

    Die Gewitter kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Temperaturen im Mittelmeerraum immer noch mehr als mild sind, was die Intensität der Regenfälle erhöhen könnte.

    Die Gewitterfront wird einen Teil des Wochenendes andauern. Im Laufe des Samstags werden „mehrere Regen- und Gewittersalven“ erwartet, so La Chaîne Météo. Die zum Teil stationären Gewitter werden das Languedoc und die Region Provence Alpes Côte d’Azur ausführlich beregnen. Bis zu 150 Liter Niederschlag könnten zwischen den Cevennen und den Südalpen fallen.

    Im Laufe des Sonntagmorgens wird die Gewitterfront nach Italien abziehen.

  • Hitzerekord: Sommer 2022 war der heißeste seit 2003

    Hitzerekord: Sommer 2022 war der heißeste seit 2003

    Nachdem der Sommer 2022 der heißeste Sommer war, den Météo France seit 2003 regisitriert hat, werden ab Dienstag, dem 30. August, in grossen Teilen Frankreichs Hitzegewitter erwartet.

    Der Sommer 2022 ist der heißeste seit 2003, meldet Météo France. „Was dieses Mal wirklich außergewöhnlich ist, ist, dass wir drei Hitzewellen hintereinander hatten und insgesamt 33 Hitzetage, und das ist wirklich ein Rekord, das ist noch nie passiert“, erklärte Chloé Nabédian am Dienstag, dem 30. August, in der Sendung 13 Heures auf France 2. Die Stadt Marseille (Bouches-du-Rhône) erlebte 113 Hitzetage in Folge. Hinzu kamen in Frankreich viele tropische Nächte mit über 20 °C, in denen sich der Körper nicht richtig erholen kann.

    Mit der Trockenheit steigt bei Gewittern die Gefahr von Überschwemmungen.

    Am Dienstag, dem 30. August, wurden die Departements Ardèche und Drôme auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Es handelt sich um Hitzegewitter und weitere werden am Mittwoch, den 31. August, vom Südwesten her erwartet, bevor sie sich am Freitag weiter über das Land ausbreiten werden. Météo France ist besorgt, denn aufgrund der Trockenheit könnten die Regenfälle zu Überflutungen führen. „Die Erde wird überschüssige Wasser überhaupt nicht aufnehmen können“, sagt Chloé Nabédian.

  • Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Die Region Midi-Pyrenäen blickt bereits auf einen unruhigen Abend mit Gewittern zurück, die das Gebiet von West nach Ost durchzogen.

    Am späten Montagnachmittag hat Météo France fünf Departements auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Die betroffenen Departements sind: Haute-Garonne, Gers, Tarn, Tarn-et-Garonne und Hautes-Pyrénées. Der gesamte Rest des Landes wurde auf Gelb gesetzt, mit Ausnahme der Region Hauts-de-France und eines Teils des Grand-Est.

    Météo France warnt in seinem Wetterbericht vor „Hagelgefahr und starken Böen“, die „lokal 80 bis 110 km/h“ erreichen könnten. Die für diese Jahreszeit nicht außergewöhnliche Gewitterepisode erfordere aber „eine besondere Wachsamkeit , da sie lokal heftige Wetterphänomene hervorrufen kann“.

    Kurz nach 19.00 Uhr am Montag war auch das Gers stellenweise von heftigen Gewittern betroffen, die anschliessend weiter nach Osten zogen. Das Gewittersystem teilte sich kurz vor Toulouse in zwei Teile und traf den Norden der Hauptstadt der Region heftig, während es sich im Süden teilweise auf die Ariège und den Westen des Departements Aude verlagerte.

    Météo France rechnet damit, dass die schweren Gewitter noch bis Dienstag Spätnachmittag anhalten werden.

  • Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Nach einem schönen Sommerwochenende werden ab Montag, 29. August, die Gewitter von Südwesten über das Land ziehen, örtlich begleitet von starken Sturmböen und Hagel.

    Während am letzten Wochenende noch einmal Wärme und Sonnenschein vorherrschten, wird das Wetter der nächsten Tage chaotischer verlaufen.

    Laut Météo-France werden am Vormittag des Montag, 29. August, gewittrige Schauer den Süden Aquitaniens erreichen und sich dann am Nachmittag auf ein großes südwestliches Viertel des Landes ausdehnen. Sie werden manchmal von Hagel und starken Windböen bis zu 90 bis 100 km/h begleitet werden.

    Zwölf Departements wurden ab Montagmorgen auf Gewitterwarnung Gelb gesetzt: Charente-Maritimes, Charente, Gironde, Dordogne, Landes, Pyrénées-Atlantique, Lot-et-Garonne, Gers, Tarn-et-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège.

    Auch die französische Beobachtungsstelle für Tornados und schwere Gewitter, Keraunos, meldet am Montag eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter von der Ariège bis zum Lot und bis in den Norden der Region Nouvelle-Aquitaine. „Vereinzelt starke Gewitter können sich im Südwesten des Landes entwickeln, mit dem Risiko von lokal ausgeprägten Windböen und punktuell heftigem Hagelschlag. Ein schwächeres Gewitterrisiko wird sich in der folgenden Nacht bis in den Nordwesten fortsetzen.“

    „Im Westen, im Süden der Region Centre und in der Auvergne wird der Himmel verschleiert oder zeitweise bewölkt sein, mit einem örtlich begrenzten Schauerrisiko, sagt Météo-France voraus. Im Rest des Landes bleibt es meist sonnig. Nur in den Alpen und auf Korsika sind einige Schauer möglich. In der Nähe des Ärmelkanals bleibt der Nordostwind spürbar“.

    „Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 21 Grad von Nord nach Süd und 22 bis 23 Grad am Mittelmeer. Am Nachmittag gibt es 22 bis 28 Grad in der Nähe des Ärmelkanals, 28 bis 34 Grad in anderen Gebieten und 35 bis 38 Grad im Südwesten“, so Météo-France.

    Die Gewitterfront wird sich in der Nacht verlagern und am Dienstag hauptsächlich die Osthälfte Frankreichs betreffen.

  • Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Am Samstag waren die Pyrénées-Orientales und Andorra wegen Gewittern auf Warnstufe Gelb gesetzt.

    Am Samstag, dem 27. August, endete der Tag in den Pyrenäen mit starkem Regen und Hagel. In den Bergen und in Andorra kam es zu schweren Gewittern. Sie führten auf einigen Straßen zu Überschwemmungen und Bäche traten über die Ufer.

    In Andorra la Vielle hat sich unter der Pariser Brücke ein Strom mit beeindruckender Fließgeschwindigkeit gebildet, wie die folgenden Bilder zeigen.

    Diese Unwetter erweckten manchmal sogar den Eindruck, als wäre man mitten im Winter, wie in diesem Video, das in Katalonien aufgenommen wurde.

    Am späten Sonntagnachmittag warnt Météo France vor weiteren schweren Gewitter.

  • Hitzewellen, Dürren – die Mittelmeerregionen werden stärker vom Klimawandel betroffen sein

    Hitzewellen, Dürren – die Mittelmeerregionen werden stärker vom Klimawandel betroffen sein

    Erlebt die Mittelmeerregion die heftigsten klimatischen Umwälzungen? Das legt zumindest der Weltklimarat (IPCC) nahe, der seit Jahren einen beeindruckenden Anstieg der Wassertemperaturen verzeichnet. Dies könnte zu Klimakatastrophen großen Ausmaßes führen.

    Seit einigen Tagen regnet es wieder in Frankreich, und schon jetzt sind besonders heftige Regenfälle und Gewitter im Mittelmeerraum zu verzeichnen. Plötzliche Überflutungen in Montpellier (Hérault), verheerende Brände in Spanien, Portugal und Frankreich und mörderische Gewitter auf Korsika und in Italien… Wie lassen sich diese Phänomene von bisher nicht gekannter Intensität erklären?

    Laut den Experten des Weltklimarates (IPCC) ist das Mittelmeerbecken einer der „Hotspots des Klimawandels“. Das erklären sie damit, dass in diesem Gebiet die Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich schneller steigen werden als anderswo. Die „Mediterranean Experts on Climate and Environmental Change“ (MedEcc) haben diesbezüglich mehrere Prognosen erstellt. Die Wissenschaftler stellen fest, dass die Temperatur des Mittelmeeres im Vergleich zum sogenannten „vorindustriellen Zeitalter“ bereits jetzt um 1,5°C angestiegen ist. In den letzten Wochen war der Anstieg der Wassertemperatur besonders deutlich zu spüren: An der korsischen Küste – und nicht nur dort – lag die gemessene Wassertemperatur bei 30°C. Solche Temperaturen kannte man bisher nur aus der Karibik. Bis 2040 könnten die Temperaturen in einigen Regionen des Mittelmeers um 2,2°C und in 80 Jahren sogar um 3,8°C ansteigen.

    Dies wird nicht nur große Auswirkungen auf die Meeresfauna haben, die im Mittelmeerraum nicht an solch hohe Temperaturen gewöhnt ist, sondern auch auf die menschen, die diese Gebiete bewohnen. Und das aus gutem Grund: Steigende Temperaturen im Meer begünstigen das Auftreten von starken Regenfällen und heftigen Gewittern. Feuchtwarme Luft vom Meer verursacht bei Kontakt mit kälterer Luft in der Höhe Gewitter und starke Niederschläge. Diese „mediterranen“ Phänomene sind umso problematischer, als die Böden, die durch die heißen Temperaturen im Sommer ausgetrocknet und sehr hart sind, nicht in der Lage sein werden, all dieses Wasser aufzunehmen. Deshalb sind Überschwemmungen größeren Ausmaßes zu befürchten.

    Das IPCC geht in seiner Analyse noch weiter. Die Wissenschaftler warnen, dass der Mittelmeerraum wahrscheinlich unter immer heftigeren Bränden leiden wird: „Die Fläche der verbrannten Wälder wird sich verdoppeln oder verdreifachen, je nachdem, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren“, erklären die Experten. All diese Wetterphänomene werden in den kommenden Jahren wahrscheinlich auf die 150 Millionen Menschen zu kommen, die rund um das Mittelmeer leben.

  • Gewitter auf Korsika: Gérald Darmanin bestätigt Ausrufung des Katastrophenfalls

    Gewitter auf Korsika: Gérald Darmanin bestätigt Ausrufung des Katastrophenfalls

    Bei seinem Besuch in Calvi (Haute-Corse) am Freitag sprach der Innenminister über die schweren Gewitter vom Mittwoch und Donnerstag, bei denen nach einer noch vorläufigen Bilanz fünf Menschen ums Leben kamen und 20 verletzt wurden. „Wir haben beruhigende Nachrichten von den Verletzten, insbesondere denjenigen, die sich in einem ernsten Zustand befanden“, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Freitag, dem 19. August, bei einem Besuch auf einem Campingplatz in Calvi (Haute-Corse), einen Tag nach den heftigen Gewittern, die auf der Insel nach einer vorläufigen Bilanz fünf Tote und 20 Verletzte gefordert haben. „Die Urlauber, die am Donnerstagabend evakuiert wurden, werden heute wieder auf die Campingplätze zurückkehren können, wenn sie dies wünschen, oder umgesiedelt werden, falls die Campingplätze sie nicht mehr aufnehmen können“. Der Innenminister bestätigte insbesondere, dass in Korsika bereits ab Mittwochabend der Katastrophenfall gelten soll. Dies werde es insbesondere „allen Gesch…

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