Schlagwort: UNO

  • Konflikt Israel – Hamas: Auch Frankreich will Zahlungen für die UN-Hilfsorganisation UNRWA stoppen

    Konflikt Israel – Hamas: Auch Frankreich will Zahlungen für die UN-Hilfsorganisation UNRWA stoppen

    Wie bereits sieben andere Länder kündigte auch Frankreich jetzt an, keine weiteren Zahlungen an das UN-Flüchtlingshilfswerk für palästinensische Flüchtlinge zu leisten. Das UNRWA befindet sich in der Kritik, nachdem mehrere seiner Mitarbeiter beschuldigt wurden, an den Angriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen zu sein.

    Es ist ein Verdacht mit weitreichenden Folgen. Mitarbeiter der UNWRA, der UNO-Hilfsagentur für palästinensische Flüchtlinge, sollen an den Angriffen der Terror-Organsation Hamas vom 7. Oktober beteiligt gewesen sein. Eine Untersuchung ist bereits im Gange. Es soll sich um etwa ein Dutzend Personen handeln. „Ich habe die Entscheidung getroffen, die Verträge dieser Angestellten sofort zu beenden“, sagte der UNWRA-Chef Philippe Lazzarini.

    Mehrere Länder setzen ihre Zahlungen aus.
    Die UNO wird jedoch der Kontroverse erschüttert. Zahlreiche Länder setzten bereits ihre finanzielle Unterstützung aus, und Frankreich kündigte am Sonntag, dem 28. Januar, an, dass es seinerseits die Zahlungen für das erste Quartal 2024 aussetzen werde. In New York appellierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, an die Geberländer, die laufenden Operationen weiter zu finanzieren. Das UNRWA wird von Israel beschuldigt, Beweise für eine terroristische Beteiligung einiger seiner Mitarbeiter absichtlich ignoriert zu haben. Die gesamte Tätigkeit der Organisation wird von den Vorwürfen überschattet.

  • Globale Erwärmung: Die Antwort der Welt ist „erbärmlich“, kritisiert der UN-Chef

    Globale Erwärmung: Die Antwort der Welt ist „erbärmlich“, kritisiert der UN-Chef

    Trotz der Aussicht auf eine „Klimakatastrophe“ bleibt die kollektive Reaktion der Welt „erbärmlich“, kritisierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen am Donnerstag und kritisierte insbesondere erneut die Nutzung fossiler Energien an, die mit dem Überleben der Menschheit „unvereinbar“ seien. „Wir rennen mit offenen Augen auf die Katastrophe zu, mit viel zu vielen Menschen, die bereit sind, alles auf Wunschdenken, nicht erprobte Technologien oder Wunderlösungen zu setzen“, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Donnerstag, dem 15. Juni, auf einer Pressekonferenz. „Die derzeitige Politik führt die Welt auf eine Erwärmung von +2,8°C bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Dies kündigt eine Katastrophe an. Dennoch ist die kollektive Reaktion darauf erbärmlich“. „Die Länder sind weit davon entfernt, ihre Versprechen und Klimaschutzverpflichtungen einzuhalten. Ich sehe einen Mangel an Ehrgeiz. Einen Mangel an Vertrauen. Einen Mangel an Unterstützung. Einen Mangel an Kooperation. Und ein…

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  • UNO: Frankreich steht wegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt am Pranger

    UNO: Frankreich steht wegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt am Pranger

    Der UN-Menschenrechtsrat befasste sich mit der Menschenrechtssituation in Frankreich. Dies ist ein Verfahren, dem sich alle UN-Mitgliedstaaten regelmäßig unterziehen müssen. Angriffe auf Migranten, Racial Profiling, Polizeigewalt… Frankreich steht im Visier der Kritik der Vereinten Nationen, die am Montag, den 1. Mai, die Menschenrechtslage in Frankreich untersuchten. Der Menschenrechtsrat befasste sich über drei Stunden lang mit der Menschenrechtslage in Frankreich, ein Verfahren, dem sich alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen regelmäßig unterziehen müssen. Zahlreiche Länder, darunter die USA und Tunesien, forderten Frankreich auf, seine Bemühungen zur Bekämpfung von rassistisch motivierter Gewalt und Diskriminierung zu verstärken. „Wir empfehlen Frankreich, seine Bemühungen zur Bekämpfung von Verbrechen und Gewaltandrohungen aus religiösem Hass wie Antisemitismus und antimuslimischem Hass zu verstärken“, forderte die US-Vertreterin Kelly Billingsley. „Es gibt eine Zunahme von…

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  • UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    Die Gletscher schmelzen so stark wie nie zuvor, warnte die UNO am Freitag, dem 21. April. Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und die Schmelze einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“.

    Die Gletscher schmelzen mit spektakulärer Geschwindigkeit, ohne dass man daran etwas ändern könne, warnten die Vereinten Nationen am Freitag, dem 21. April. Die Indikatoren für den Klimawandel stellen neue Rekorde auf – ein Trend, der sich voraussichtlich bis mindestens in die 2060er Jahre fortsetzen wird.

    In ihrem jährlichen Bericht über den Zustand des Weltklimas hebt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen die globalen Veränderungen auf dem Land, in den Ozeanen und in der Atmosphäre hervor, die durch die Rekordwerte der Treibhausgase in der Atmosphäre verursacht werden.

    „Das Spiel ist bereits verloren“
    Der Bericht bestätigt, dass die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2022 um 1,15°C höher lag als in der vorindustriellen Zeit (1850-1900) und dass die letzten acht Jahre die wärmsten jemals beobachteten Jahre waren, trotz einer Abkühlung durch das Klimaphänomen La Niña in drei aufeinanderfolgenden Jahren.

    Laut WMO hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und das Abschmelzen einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“. Und „das Spiel ist für die Gletscher bereits verloren, da die CO2-Konzentration bereits sehr hoch ist und der Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden Tausenden von Jahren wahrscheinlich weitergehen wird“, sagte der Generalsekretär der WMO, Petteri Taalas, der Nachrichtenagentur AFP. Die Schmelze könne nicht gestoppt werden, „es sei denn, wir schaffen eine Möglichkeit, das CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen“.

    Europäische Gletscher
    Die Referenzgletscher in Europa haben im vergangenen Jahr einen viel größeren Verlust erlitten als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der kumulierte Verlust an Gletscherdicke seit 1970 betrug fast 30 m. Die europäischen Alpen haben aufgrund einer Kombination aus schneearmen Wintern, der Ankunft von Saharastaub im März 2022 und Hitzewellen zwischen Mai und Anfang September neue Rekorde in der Gletscherschmelze aufgestellt.

    Die Situation der Schweizer Gletscher ist besonders dramatisch. Sie verlieren zwischen 2021 und 2022 etwa 6 % ihres Eisvolumens, verglichen mit einem Drittel zwischen 2001 und 2022. Zum ersten Mal überlebte selbst an den höchstgelegenen Messorten kein Schnee die sommerliche Schmelzsaison, sodass sich kein frisches Eis bilden konnte. Auch der Meeresspiegel und die Wärme der Ozeane erreichten Rekordwerte.

    Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen betreffen weite Teile der Welt und die damit verbundenen Kosten steigen immer weiter an. „Die Treibhausgasemissionen steigen weiter an, das Klima verändert sich weiter und die Menschen auf der ganzen Welt sind immer hart von extremen Wetter- und Klimaereignissen betroffen“, warnt Petteri Taalas.

    Auf einer Pressekonferenz betonte Taalas, dass „dieser negative Trend beim Wetter und all diesen Parametern bis in die 2060er Jahre anhalten könnte, unabhängig davon, wie erfolgreich wir bei der Eindämmung des Klimawandels sind“.

    „Wir haben bereits so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben, dass es mehrere Jahrzehnte dauern wird, bis dieser Negativtrend gestoppt ist. Bei der Gletscherschmelze und dem Anstieg des Meeresspiegels ist das Spiel bereits verloren, daher sind das schlechte Nachrichten“, sagte er. Aber es gibt dennoch einige Hoffnungsschimmer.

    Und zwar vor allem, weil grüne Energien billiger werden als fossile Brennstoffe, so Petteri Taalas, der betont, dass die Erde nicht mehr auf eine Erwärmung von 3 bis 5°C zusteuert, wie 2014 vorhergesagt, sondern eher auf eine Erwärmung von 2,5 bis 3°C. „Im besten Fall könnten wir immer noch eine Erwärmung von 1,5°C erreichen, was sowohl für das Wohlergehen der Menschheit, der Biosphäre und der Weltwirtschaft das Beste wäre“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und betonte, dass bereits 32 Länder ihre Treibhausgasemissionen reduziert hätten, ohne dass sie dadurch am Wirtschaftswachstum gehindert worden wären.

    „Die Länder haben begonnen zu handeln, ebenso wie der Privatsektor“, stellte Talaas fest, bedauerte jedoch, dass nur etwa die Hälfte der 193 UN-Mitgliedstaaten über entsprechende Frühwarndienste verfüge.

  • IPCC: Globale Erwärmung und extreme Wetterereignisse – was der neue Bericht der Expertengruppe enthält

    IPCC: Globale Erwärmung und extreme Wetterereignisse – was der neue Bericht der Expertengruppe enthält

    Nach neun Jahren Arbeit hat der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen der UNO (IPCC) sein Urteil gefällt. Die Experten sprechen von einem „entscheidenden Jahrzehnt“ für die Menschheit, um sich eine „lebenswerte Zukunft“ zu sichern.

    Die Zusammenfassung der neunjährigen Arbeit des IPCC zum Klima klingt am Montag, den 20. März, wie eine brutale Erinnerung an die Notwendigkeit, dass die Menschheit in diesem entscheidenden Jahrzehnt endlich radikal handeln muss, um sich „eine lebenswerte Zukunft“ zu sichern. Diese Zusammenfassung ist „ein Überlebensleitfaden für die Menschheit“, betonte UN-Generalsekretär António Guterres.

    Die globale Erwärmung wird bereits in den Jahren 2030-2035 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erreichen, warnt das IPCC, da die Temperatur bereits heute im Durchschnitt um fast 1,2°C gestiegen ist. Diese Prognose gilt für fast alle Szenarien der kurzfristigen Treibhausgasemissionen der Menschheit, wenn man bedenkt, dass sich diese in den letzten anderthalb Jahrhunderten angesammelt haben. Allein die CO2-Emissionen, die von der bestehenden fossilen Infrastruktur abgegeben werden, wenn diese nicht mit Abscheidungsmöglichkeiten ausgestattet ist, würden ausreichen, um die Welt in Richtung 1,5°C zu treiben.

    „Für jedes Niveau der zukünftigen Erwärmung sind viele der mit dem Klima verbundenen Risiken höher als im vorherigen Synthesebericht von 2014 geschätzt“, schreiben die Wissenschaftler der Vereinten Nationen. Sie stützen sich dabei auf die in letzter Zeit beobachtete Zunahme extremer Wetterereignisse wie Hitzewellen und auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, z. B. über Korallen. „Aufgrund des unvermeidlichen Anstiegs des Meeresspiegels werden die Risiken für Küstenökosysteme, Menschen und Infrastrukturen auch nach dem Jahr 2100 weiter zunehmen“.

    „Die wärmsten Jahre, die wir bisher erlebt haben, werden innerhalb einer weiteren Generation zu den kühlsten gehören“, fasst Friederike Otto, Co-Autorin der Synthese, zusammen.

    Welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden?
    „Tief greifende, schnelle und lang anhaltende Emissionsreduktionen […] könnten in etwa zwei Jahrzehnten zu einer sichtbaren Verlangsamung der globalen Erwärmung führen“, schreibt die Gruppe von Wissenschaftlern im Auftrag der Vereinten Nationen. „Dieser Synthesebericht unterstreicht die Dringlichkeit ehrgeizigerer Maßnahmen und zeigt, dass wir, wenn wir jetzt handeln, immer noch eine lebenswerte Zukunft für alle sicherstellen können“, betont der Vorsitzende des IPCC, Hoesung Lee.

    Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit, die Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Reduzierung der Emissionen gleichzeitig zu unternehmen, um den Klimawandel nicht noch weiter zu verschlimmern. „Die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2°C übersteigen die Kosten der durchzuführenden Maßnahmen“, versichern die Experten.

    Jedes weitere Zögern würde die Hürde, die es zu überwinden gilt, erhöhen, stellt das IPCC fest, während die Welt bereits von den raschen Fortschritten bei den erneuerbaren Energien profitiert. „Von 2010 bis 2019 sind die Kosten für Solarenergie (85%), Windenergie (55%) und Lithiumbatterien (85%) nachhaltig gesunken“. Neben dem Effekt auf das Klima würden beschleunigte und nachhaltige Bemühungen „zahlreiche damit verbundene Vorteile mit sich bringen, insbesondere für die Luftqualität und die Gesundheit“, schreiben die Wissenschaftler, die aber auch den Preis nicht verschweigen wollen: „Kurzfristig bedeuten die Maßnahmen hohe Anfangsinvestitionen und potenziell radikale Veränderungen“.

    „Dieser Bericht ist eine Botschaft der Hoffnung“, betonte der Vorsitzende des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), Hoesung Lee. „Wir haben das Know-how, die Technologie, die Werkzeuge, die finanziellen Ressourcen und alles, was wir brauchen, um die Klimaprobleme, die wir identifiziert haben, zu überwinden“, aber „was im Moment fehlt, ist ein starker politischer Wille, um sie ein für alle Mal zu lösen“, urteilt der koreanische Wirtschaftswissenschaftler.

    Dieser wissenschaftliche Bericht des IPCC soll die faktische Grundlage für die anstehenden politischen und wirtschaftlichen Verhandlungen der nächsten Jahre sein. Angefangen mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Dubai, der COP28, wo eine erste Bilanz der Bemühungen jedes Landes im Rahmen des Pariser Abkommens vorgestellt und die Zukunft der fossilen Energien verhandelt werden wird. Während der langen IPCC-Diskussionssitzungen in der Schweiz kämpften die Verhandlungsführer aus Saudi-Arabien darum, die Sätze über die zentrale Rolle der fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohle) abzuschwächen. Der Platz, der in der 36-seitigen „Zusammenfassung für Entscheidungsträger“ der Legitimität von Technologien zur CO2-Abscheidung eingeräumt wird, trägt ihre Handschrift, so einige Beobachter, die darin potenzielle „Lizenzen zum Verbrennen“ fossiler Energieträger sehen.

    Die Frage der „Verluste und Schäden“, die durch die Erwärmung verursacht werden und die einige Ländern, insbesondere die ärmsten, bereits erleben mussten, wird eines der großen Diskussionsthemen auf der COP28 sein. „Klimagerechtigkeit ist von entscheidender Bedeutung, da diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, unverhältnismäßig stark betroffen sind“, betont Aditi Mukherji, eine der Autorinnen des Berichts.

  • 1 Jahr Ukraine-Krieg: Ist ein Friedensabkommen zwischen Selenskyj und Putin überhaupt möglich?

    1 Jahr Ukraine-Krieg: Ist ein Friedensabkommen zwischen Selenskyj und Putin überhaupt möglich?

    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen stimmte am Abend für eine Resolution, in der ein „gerechter und dauerhafter“ Frieden in der Ukraine gefordert wird. Ein Szenario, das auch nach einem Jahr Krieg noch sehr weit entfernt zu sein scheint. Die Vollversammlung der UNO stellte am Donnerstag, dem 23. Februar, die Notwendigkeit eines „sofortigen“ Rückzugs der russischen Truppen aus der Ukraine fest und forderte und zu einem „gerechten und dauerhaften“ Frieden auf – ohne jedoch einen Zeitrahmen zu nennen. Ein solches Abkommen scheint jedoch noch in weiter Ferne zu liegen. Ein Friedensabkommen eines Tages in Betracht zu ziehen, ist realistisch, aber wohl nicht sofort. darin sind sich die Beobachter weitgehend einig. Die Ukraine ist immer noch zu 16 % von der russischen Armee besetzt und das ist das Haupthindernis für ein etwaiges Friedensabkommen. Die Ukraine besteht darauf, dass kein Abkommen ausgehandelt werden könne, solange Russland Truppen auf ihrem Territorium hat. Solange die …

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  • Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Etwa 7,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge wurden aus ihrer Heimat getrieben, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stuft das Land als einen der acht akuten globalen Gesundheitsnotfälle ein.

    Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurden 7,5 Millionen Flüchtlinge aus ihrer Heimat vertrieben, schätzt die WHO.
    Ihr Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat jetzt einen Bericht über die humanitäre Krise in der Ukraine vorgelegt, berichtet die Zeitung Le Monde. Der Bericht, der dem Verwaltungsrat der Organisation, in dem sowohl Russland als auch die USA sitzen, vorgelegt wurde, deckt die Ereignisse der ersten neun Monate des Jahres 2022 ab. Die Vertreterin der USA forderte anschliessend einen aktualisierten Bericht, der die Vorfälle in der Ukraine nach September 2022 dokumentiert.

    17,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
    Die Situation in der Ukraine wird von der WHO als einer von acht akuten globalen Gesundheitsnotfällen eingestuft. Der Krieg soll bisher mindestens 14.000 zivile Opfer gefordert haben und 17,7 Millionen Menschen benötigen wegen des russischen Angriffs humanitäre Hilfe. Von 471 Angriffen mit schweren Waffen auf Gesundheitseinrichtungen weltweit fanden 448 in der Ukraine statt.

    Der Vertreter Russlands kritisierte den Bericht als politisiert und einseitig. Moskau bestreitet, systematisch Zivilisten ins Visier zu nehmen.

  • Klima: Die Welt läuft auf +2.6°C zu – Maßnahmen sind „erbärmlich“ unzureichend

    Klima: Die Welt läuft auf +2.6°C zu – Maßnahmen sind „erbärmlich“ unzureichend

    Zehn Tage vor der COP27 ist es wieder soweit: Die internationalen Bemühungen lassen die Erde auf eine Erwärmung von 2,6°C zulaufen, eine Tatsache, doe nach Ansicht des UNO-Chefs „erbärmlich“ ist.

    Dass die Staaten unserer Welt nicht dazu in der Lage sind, ihre eigenen Verpflichtungen einzuhalten, führt uns zu einer Erwärmung von 2,6 – 2,8°C. Bereits im Jahr 2022 waren die Auswirkungen des Klimawandels – dramatische Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen oder Waldbrände – bereits dramatisch hoch. Daran erinnert das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in einem Bericht, der die internationalen Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen analysiert.

    Das Pariser Abkommen, der wichtigste Vertrag zur Bekämpfung der Erderwärmung, der 2015 geschlossen wurde, legte doch das Ziel fest, den „Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur deutlich unter 2°C“ und wenn möglich auf 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Eine Zeit, bevor die Menschen begannen, in großem Umfang fossile Brennstoffe zu nutzen, die wiederum die Treibhausgase produzieren, die für eine Erwärmung von heute bereits fast 1,2°C verantwortlich sind.

    Die letzte COP26 vor einem Jahr in Glasgow hatte die fast 200 Länder, die das Abkommen unterzeichnet hatten, dazu aufgerufen, ihre Verpflichtungserklärungen, in denen sie ihre Pläne zur Emissionsreduzierung detailliert darlegen, zu verbessern und zu verstärken.

    Bis Ende September hatten jedoch nur 24 Länder neue oder überarbeitete NDCs eingereicht, die nach Berechnungen des UNEP nur um einen zusätzlichen kleinen Prozentpunkt zur Senkung der Emissionen im Jahr 2030 beitragen würden.

    „Erbärmlich“ unzureichende Verpflichtungen, so UN-Generalsekretär Antonio Guterres in einer vernichtenden Videobotschaft. „Wir steuern auf eine globale Katastrophe zu“.

    Der neueste Bericht zeigt auf, dass die Summe der Zusagen für Maßnahmen oder externe Finanzierung „eine 66%ige Wahrscheinlichkeit bietet, die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf etwa 2,6°C zu erhöhen“.

    Die effektive Umsetzung der derzeitigen Verpflichtungen würde dazu führen, dass die weltweiten Emissionen bis 2030 um maximal 10% im Vergleich zu heute sinken. Um das 2°C-Ziel einzuhalten, müssten die Emissionen aber um 30% sinken, um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, müssten sie um 45% sinken. Das ist drei- bis neunmal so viel.

    Wenn man die in letzter Zeit vermehrt eingegangenen nationalen Verpflichtungen zur „CO2-Neutralität“, die oft bis 2050 reichen, mit einbezieht, könnte der Anstieg möglicherweise auf 1,8°C begrenzt werden, was den Vorgaben von Paris entsprechen würde. Aber „dieses Szenario ist derzeit nicht glaubwürdig“, so der Bericht.

    Guterres wurde sehr direkt: „Verpflichtungen zur CO2-Neutralität sind wertlos, wenn es keine Pläne, Politiken und Aktionen gibt, die sie unterstützen“. „Unsere Welt kann es sich nicht mehr leisten, Greenwashing zu betreiben, sich zu verstellen und zu verzögern“.

    Ein anderer Bericht, der am Mittwoch von der UN-Klimabehörde veröffentlicht wurde, hatte ebenfalls auf „sehr unzureichende“ Verpflichtungen hingewiesen, obwohl er feststellte, dass die Emissionen ab 2030 sinken könnten.

    2022 ist „ein weiteres verschenktes Jahr“, kommentierte Anne Olhoff, Hauptautorin des UNEP-Berichts, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Das bedeutet nicht, dass die Länder die Sache nicht ernst nehmen. Aber insgesamt ist es sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“.

    Denn um die notwendigen rund 7% globale Emissionsreduktion pro Jahr zu erreichen, betont die UNO, ist die Zeit für eine „Schritt-für-Schritt“-Strategie vorbei. Im Gegenteil: „Eine groß angelegte, weit reichende, schnelle und systemische Transformation ist jetzt entscheidend“.

    Paradoxe Folge der Ukraine-Krise: Die durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelöste Energiekrise zwingt Europa dazu, schnellstmöglich nachhaltige Alternativen für Gas, Kohle und Erdöl zu finden.

  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron warnt vor den Vereinten Nationen vor „Rückkehr in das Zeitalter des Imperialismus“

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron warnt vor den Vereinten Nationen vor „Rückkehr in das Zeitalter des Imperialismus“

    In einem teilweise hitzigen Plädoyer geißelte der Staatschef Länder, „die schweigen“ und „wider besseres Wissen oder heimlich, mit einer gewissen Komplizenschaft, der Sache eines neuen Imperialismus dienen“. „Wir dürfen uns nicht mit der Spaltung der Welt abfinden“, rief Emmanuel Macron am Dienstag, den 20. September, auf der Tribüne der Generalversammlung der Vereinten Nationen und forderte die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, eine „neue Ordnung“ der Spaltung abzulehnen, die das „imperialistische“ Russland mit dem Krieg in der Ukraine durchzusetzen versucht. In einem manchmal hitzigen Plädoyer, das sich von dem ruhigen Ton der meisten Reden vor der UN-Generalversammlung abhob, rief der französische Präsident dazu auf, „neue Kooperationen“ zu finden, um die Herausforderungen der Welt zu bewältigen, die von Konflikten über Pandemien bis hin zum Klimawandel reichen. „Die Situation unseres Planeten erhöht die Anforderungen“, sagte er und wünschte sich einen „kollektiven Aufbruch…

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  • UNO: Emmanuel Macron wird vor der Vollversammlung sprechen

    UNO: Emmanuel Macron wird vor der Vollversammlung sprechen

    Emmanuel Macron wird am Dienstag, dem 20. September, um 20 Uhr vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Am Dienstag, dem 20. September, wird in New York (USA) die Generalversammlung der Vereinten Nationen tagen. Die Tagung ist vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, Energie-, Klima-Krise und Terrorismus sehr wichtig. All diese Themen werden im Mittelpunkt der Rede stehen, die Emmanuel Macron um 20 Uhr auf der Vollversammlung halten wird. Es gibt allerdings einen Abwesenden, über den viel gesprochen werden wird: Wladimir Putin. Neue Machtverhältnisse Emmanuel Macron ist besorgt über die neuen globalen Machtverhältnisse. Mit dem Krieg in der Ukraine wächst die Fragmentierung zwischen den westlichen Ländern und dem Rest der Welt. Der Westen wird natürlich versuchen, die anderen Länder um sich zu scharen, um gegenüber Russland mehr Gewicht zu haben. Der Präsident der Republik wird am späteren Abend sogar zu einem Arbeitsessen zu diesem Thema einladen, berichtet d…

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