Schlagwort: Umweltverschmutzung

  • Umwelt: Im Meer biologisch abbaubare Kunststoffe von französischen Forschern entwickelt

    Umwelt: Im Meer biologisch abbaubare Kunststoffe von französischen Forschern entwickelt

    Wissenschaftler des Labors für mikrobielle Ozeanographie in Banyuls-sur-Mer, in den östlichen Pyrenäen, hoffen, in ein paar Jahren die biologisch abbaubare Verpackungen zum Schutz der Meere anbieten zu können.

    „Wir werden nie alles, was wir in die Flüsse und ins Meer gelangen lassen, wieder herausholen können. Das ist offensichtlich. Die Lösungen müssen also vorgelagert sein. Die Wissenschaft wird innovativ sein müssen, um unsere Art von Plastik zu verändern, aber die Lösung wird sicher nicht in der Reinigung der Strände oder der Ozeane liegen“, sagt der Biologe Jean-François Ghiglione im Magazin „13h15 le samedi“ auf France 2. Der Forscher am CNRS hat 2019 bereits eine „Mikroplastik-Forschungsmission“ an Bord des Forschungsschiffes Tara durchgeführt.

    Für ihn und seine Kollegin Anne-Leïla Meistertzheim, ebenfalls Mitglied des Labors für mikrobielle Ozeanographie in Banyuls-sur-Mer (Pyrénées-Orientales), besteht die einzige Lösung des Problems in der Tat darin, neue, in der natürlichen Umgebung biologisch abbaubare Kunststoffe zu erfinden. Die wissenschaftler testen verschiedene Plastikarten. Einige davon werden aus Erdöl hergestellt, andere aus Algen, Kartoffeln, Zuckerrohr oder sogar Bakterien… Letztere, die viel schneller zerfallen, können konkrete Lösungen für Verpackungshersteller werden.

    „Wir werden Lösungen für unsere Verpackungen finden müssen…“
    „Bei dem Tütenplastik, das wir kennen, sehen wir nicht wirklich eine biologische Zersetzung. Über mehrere Jahre hinweg verändert es sich nicht“, sagt die Forscherin. Bei Plastiktüten dagegen, die aus Bakterien hergestellt werden, ist der biologische Abbauprozess bereits nach fünfzehn Tagen in vollem Gange. Das Wasser, das für die Tests benutzt wird, wird aus dem Mittelmeer direkt vor der Küste in der Nähe ihres Labors entnommen, um die realen Bedingungen des Abbaus dieser Kunststoffe in der Natur zu imitieren.

    Jean-François Ghiglione erklärt den innovativen Ansatz: „Wenn sogenannte biologisch abbaubare Kunststoffe getestet werden, werden sie üblicherweise im Kompost getestet, unter Bedingungen, die nichts mit der Umwelt zu tun haben. Ein industrieller Kompost muss sich auf 60 oder 70 Grad erwärmen, um den Abbau dieser Kunststoffe zu ermöglichen. Wenn wir sie ins Meer werfen, werden sie nicht biologisch abgebaut. Unser Ziel ist es, Kunststoffe zu entwickeln, die im Meer wirklich biologisch abbaubar sein werden, und der Industrie verschiedene Produkte vorzuschlagen. In vier oder fünf Jahren muss es soweit sein, Lösungen für Verpackungen zu haben. Und ich denke, wir werden es schaffen…“

  • Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) ordnet an, dass der Staat seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Vermehrung von Grünalgen an der bretonischen Küste verstärken muss. Der Richter gab der Präfektur vier Monate Zeit zum Handeln. Die Grünalgenplage, die die Strände der Bretagne verschmutzt, gibt es seit 40 Jahren. 45.000 Tonnen Algen werden jedes Jahr von den Stränden geholt. Der Staat scheint nicht in der Lage zu sein, deren Ausbreitung einzudämmen. Nach dem Rechnungshof und dem Senat war nun am Freitag, 4. Juni, das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) an der Reihe, ein Urteil zu fällen. Der Richter weist in seinem Urteil den Staat an, „zusätzliche verbindliche Maßnahmen“ zu ergreifen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und gibt ihm vier Monate Zeit zum Handeln. Die Umweltverbände geben sich keinen Illusionen hin Die Umweltverbände freuen sich zwar über diese Entscheidung, machen sich aber keine Illusionen. In vier Monaten „wird nichts passieren, wir werden weiter kämpfen,…

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  • Umwelt: Tausende von Arten in Frankreich bedroht

    Umwelt: Tausende von Arten in Frankreich bedroht

    Mehr als 2.400 Arten sind in Frankreich bedroht. Die Artenvielfalt leidet auch in unserem Land. Seit 13 Jahren beobachten Artenschutzspezialisten und Wissenschaftler des Naturkundemuseums die Entwicklung der Fauna in der französischen Metropole und in Übersee. Und ihre Ergebnisse sind beunruhigend. In ihrem Bericht geben sie an, dass von den 13.842 aufgelisteten Arten 2.430 bedroht und 187 bereits verschwunden sind. Beton und Verschmutzung in der Verantwortung „Um uns herum gibt es Hunderte von bedrohten Arten“, erklärt Florian Kirchner, Species Programme Officer bei der International Union for Conservation of Nature. Es gibt charismatische Arten wie den Luchs, es gibt große Vögel wie den Fischadler, und kleine Insekten wie den Azurschmetterling. Die Betonierung des Bodens, die intensive Landwirtschaft, die Ausbringung von Pestiziden und die Umweltverschmutzung gehören zu den Ursachen für diese vom Aussterben bedrohten Arten. Dank verschiedener Aktionen scheinen Arten wie der Fischotter oder der Alpensteinbock, die einst vom Aussterben bedroht waren, nun gerettet zu sein.
  • Alarm wegen Feinstaubverschmutzung in der Haute-Garonne und im Tarn-et-Garonne

    Alarm wegen Feinstaubverschmutzung in der Haute-Garonne und im Tarn-et-Garonne

    Laut Atmo Occitanie, dem Verband zur Messung und Überwachung der Luftqualität in der Region, wird heute in den Departements Haute-Garonne und Tarn-et-Garonne mit besonders hoher Luftverschmutzung durch Feinstaub gerechnet. Wie sie im Internet bekannt gibt, erwartet Atmo Occitanie für diesen Montag, den 30. November, in den Departements Haute-Garonne und Tarn et Garonne eine hohe Luftverschmutzung mit Schwebeteilchen (PM10) mit einer Überschreitung der Informations- und Höchstwerte. Die meteorologischen Bedingungen (Temperaturinversion in der Höhe) begrenzen die Ausbreitung von Schwebeteilchen in der Luft.

    Die von Météo France für die Departements Haute-Garonne und Tarn et Garonne vorhergesagten Wetterbedingungen dürften die Situation verbessern. So sollten für morgen, Dienstag, 1. Dezember, die Werte der PM10-Schwebestaubkonzentration sinken und unter der Informations- und Empfehlungsschwelle liegen. Das Informations- und Empfe…

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