Schlagwort: Umweltschutz

  • Emmanuel Macron kündigt Bau eines Forschungsschiffes für die Polarmeere an

    Emmanuel Macron kündigt Bau eines Forschungsschiffes für die Polarmeere an

    Das Schiff wird den Namen des ehemaligen französischen Premierministers Michel Rocard tragen, der der erste Botschafter Frankreichs für die Pole war, wie Macron erklärte. Ein besonderes Schiff soll helfen, die Pole zu retten. Emmanuel Macron kündigte am Freitag, dem 10. November, zum Abschluss eines Gipfeltreffens über die Pole und polaren Gletscher in Paris den Bau eines französischen Schiffes als Teil der internationalen Polarforschung an, in die Frankreich bis 2030 etwa eine Milliarde Euro investieren will.

    Das Schiff, das zwischen Nouméa (Neukaledonien) und Hobart (Australien) stationiert sein wird und durch das meterdicke Eis der Polarmeere navigieren kann, wird zwischen dem Westpazifik und der Antarktis pendeln. Es wird den Namen des ehemaligen Premierministers Michel Rocard tragen, der der erste Botschafter Frankreichs für die Polregionen war, wie Emmanuel Macron erklärte. Angesichts des Zusammenbruchs der Gletscher des P…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • „Danke für die Zukunft…“: Macron wird von jungem Mann heftig wegen „Untätigkeit im Klimabereich“ kritisiert

    „Danke für die Zukunft…“: Macron wird von jungem Mann heftig wegen „Untätigkeit im Klimabereich“ kritisiert

    Bei einem Besuch in der Bretagne lieferte sich Emmanuel Macron einen hitzigen Schlagabtausch mit einem jungen Mann über die Maßnahmen der Regierung im Bereich Ökologie. Emmanuel Macron reiste am Freitag, 3. November, einen Tag nach dem Durchzug des Sturms Ciaran in die Bretagne, um „den Rettungskräften zu danken“ und „sich mit den Bewohnern auszutauschen“. Während eines Bads in der Menge wurde der Präsident von einem jungen Mann angesprochen: „Danke für die Zukunft, die Sie uns mit Ihrer klimatischen Untätigkeit bereiten“. Daraufhin antwortete Emmanuel Macron: „Sagen Sie nichts Übertriebenes, es ist nicht richtig, so etwas zu sagen…“.

    Der junge Mann fragte Emmanuel Macron dann, wie er bis ins Finistère gekommen sei. „Mit dem Flugzeug, natürlich, und wir werden weiterfliegen, und Sie und Ihre Kinder werden weiterfliegen“, antwortete der Präsident dem jungen Mann, der sich um die Zukunft und die seiner Kinder sorgt. Nach einer kurz…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Französische Regierung: 25 Euro Bonus für die Reparatur des Bildschirms eines Smartphones

    Französische Regierung: 25 Euro Bonus für die Reparatur des Bildschirms eines Smartphones

    Der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, kündigte an, dass Privatpersonen, die die Displays ihrer Smartphones reparieren lassen möchten, künftig einen Umweltbonus von 25 Euro erhalten können. Die Regelung soll ab dem 1. Januar 2024 eingeführt werden. Ab dem 1. Januar 2024 können man in Frankreich Geld sparen, wenn man das Smartphone reparieren lässt, anstatt es wegzuwerfen. Am Mittwoch, den 4. Oktober, kündigte die französische Regierung die Einführung eines Umweltbonus für solche Reparaturen an: „Reparieren statt austauschen bedeutet, Ressourcen zu schonen, CO2-Emissionen zu vermeiden und die Kaufkraft zu erhöhen“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, der so Privatpersonen dazu ermutigen möchte, die Displays ihrer Smartphones reparieren zu lassen, anstatt das Gerät auszutauschen.

    Der Umweltbonus ist allerdings nicht neu: Er wurde schon 2022 eingeführt. Mit diesem Bonus konnten Pri…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Klima: Klage gegen TotalEnergies wegen fahrlässiger Tötung

    Klima: Klage gegen TotalEnergies wegen fahrlässiger Tötung

    Eine Klage gegen den französischen Total-Konzern wurde von mehreren Umweltorganisationen eingereicht, die den Ölkonzern der fahrlässigen Tötung beschuldigen.

    Eine Klimabombe – so bezeichnen die Gegner eines Projekts von TotalEnergies in Uganda das Vorhaben des französischen Ölmultis. Dort soll inmitten eines Wildreservats Öl gefördert werden, ebenso wie auch bei anderen Projekten des Ölkonzerns. Vier Verbände beschlossen nun, eine Klage gegen den Konzern einzureichen. „Total gehört zur Spitzengruppe derer, die hartnäckig auf der Zerstörung der Atmosphäre beharren“, erklärt William Bourdon, Anwalt der Verbände.

    Es ist das erste Mal, dass gegen Total eine Klage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht wurde. Hintergrund sind die verheerenden Brände, das Schmelzen der Gletscher, aber auch die jüngsten Hitzewellen. Auf Anfrage erklärt TotalEnergies, dass es noch „keine Kenntnis von dieser Klage hat und nicht weiß, worauf sie abzielt“. Jedes neue fossile Projekt ist eine Bedrohung für das Klima, so die Klimaforscherin Yamina Saheb gegenüber Franceinfo.

  • Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne wurden am Montag zum Schulbeginn in Rennes erwartet. Sie nahmen das Flugzeug, um die kurze Strecke zurükzulegen. Die Reisen der Regierungsmitglieder werden genauestens unter die Lupe genommen. Am Montag, dem 4. September, vielen Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne besonders auf. Beide wurden in Rennes (Ile-et-Vilaine) erwartet, um dem Schulbeginn zahlreicher Schüler beizuwohnen.

    Für die kurze Reise wählten die Regierungschefin und ihr Bildungsminister das Flugzeug. Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, entschieden sich Gabriel Attal und Élisabeth Borne für eine der Regierungsmaschinen, um von Rennes nach Paris zu fliegen. Insgesamt dauerte der Flug nur 38 Minuten. Die Linke Opposition war darüber ziemlich verärgert und bezeichneten es als „Heuchelei“, dass Gabriel Attal und Élisabeth Borne den 38-minütigen Flug in der Reg…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Der französische Minister für Verkehr, Clément Beaune, wünscht sich ein Ende der billigen Flugtickets. Er wünscht sich, dass Europa einen Mindestpreis einführt. Für ein paar Dutzend Euro nach Dublin, Venedig oder Dubrovnik reisen? Das könnte bald vorbei sein. Billigflugtickets haben den Erfolg von Fluggesellschaften wie EasyJet, Ryanair oder Volotea begründet. Die Tage solcher unschlagbaren Locktarife könnten allerdings gezählt sein. „Flugtickets für 10 Euro sind in Zeiten des ökologischen Wandels nicht mehr möglich“, meint Verkehrsminister Clément Beaune in einem Interview mit der Zeitung L’Obs in dieser Woche. „Das spiegelt nicht die Kosten für den Planeten wider“. „Ich stehe voll und ganz hinter der Besteuerung von umweltbelastenden Aktivitäten, um in den ökologischen Übergang zu investieren“, sagte der französische Verkehrsminister. Gegen das, was er für „Sozial- und Umweltdumping“ hält, will Clément Beaune der EU vorschlagen, einen Mindestpreis für Flugtickets in Europa einzuführe…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Ludovic, Star im sozialen Netzwerk Tik Tok, ist ein 54-jähriger Müllmann aus Paris, der sich seit 20 Tagen einer besonderen Herausforderung stellt. Von der Hauptstadt aus will er nach Marseille wandern und auf seinem Weg alle Abfälle einsammeln, die ihm begegnen.

    Er nennt sie humorvoll „La route des ordures“ (Straße des Mülls). 800 km in zwei Monaten von Paris nach Marseille (Bouches-du-Rhône) für einen saubereren Planeten. Ludovic Franceschet, Müllmann und stolz darauf, es zu sein, hat sich eine Herausforderung gestellt. Als Star der sozialen Netzwerke mit inzwischen über 300.000 Abonnenten auf TikTok hat Ludovic die Bewusstseinsbildung zu seiner Mission gemacht. „Die neue Generation, sie sind es, die die Sauberkeit des Planeten in ihren Händen tragen. Man muss sie wirklich sensibilisieren“, meint er auf dem Sender France 3.

    Eine neue Generation, die ihm folgt. Maxime Lesage zum Beispiel ist Kellner. Dank der Reise von Ludovic hat er sein Verhalten geändert. „Ich habe meine Zigarettenstummel sonst immer auf den Boden geworfen, ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Ausmaß hat“, sagt Maxime.

    Ludovic, ein ehemaliger Pflegehelfer, wurde in Paris aus Berufung zum Müllmann, nachdem es bei ihm klick gemacht hatte. In einem Monat haben Ludovic und seine Mitstreiter bereits 3,5 Tonnen Müll auf 300 Kilometern eingesammelt.

  • Paris-2024 soll die „grünste“ Olympiade der Geschichte werden

    Paris-2024 soll die „grünste“ Olympiade der Geschichte werden

    Mit dem erklärten Ziel, seinen CO2-Fußabdruck im Vergleich zu den vorherigen Olympischen Spielen in Rio und London zu halbieren, verspricht Paris-2024 „historische“ Spiele für das Klima. Die Organisation verfügt zwar über wichtige Trümpfe, um diese Herausforderung zu meistern, doch mehrere Unwägbarkeiten, insbesondere im Bereich des Transports, werfen die Frage auf, ob Paris in der Lage sein wird, dem ehrgeizigen Ziel gerecht zu werden.

    Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris sollen „historisch für das Klima“ werden, wiederholt der Präsident des Organisationskomitees von Paris-2024, Tony Estanguet, immer wieder. Auch die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, erinnert regelmäßig daran, dass die Ökologie ein zentraler Punkt der Bewerbung der Hauptstadt um die Ausrichtung der Spiele war. Wie weit ist dieses Ziel ein Jahr vor dem Startschuss gediehen, nachdem in den letzten Monaten mehrere Polemiken die grünen Versprechungen getrübt haben? Kann Paris-2024 den hohen Ansprüchen überhaupt gerecht werden?

    Die Messlatte wurde sehr hoch gelegt: Der CO2-Fußabdruck der Spiele soll im Vergleich zu früheren Veranstaltungen halbiert werden. Rio 2016 und London 2012 haben 3,6 Millionen bzw. 3,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, die Einheit zur Messung der Treibhausgasemissionen, ausgestoßen. Die Organisatoren haben sich ein CO2-Gesamtziel von maximal 1,5 Millionen Tonnen CO2 gesetzt, das nicht überschritten werden darf. Das ist sogar weniger als bei den Olympischen Spielen in Tokio, die wegen der Covid-19-Epidemie ohne Zuschauer auskommen mussten und trotzdem 1,9 Millionen Tonnen CO2 erreichten.

    Laut dem Organisationskomitee verteilt sich das Kohlenstoffbudget auf drei Bereiche: Reisen (34 %), Bauten (33 %) und Operationen – Verpflegung, Unterbringung, Logistik usw. (33 %).

    Ohne auf Details einzugehen, versichert man auf der Seite von Paris-2024, dass ein Jahr vor dem Startschuss der Olympischen Spiele alles nach Plan verläuft.

    Um die „grünsten Olympischen Spiele der Geschichte“ durchzuführen, sind sich die Experten einig, dass die Organisatoren einen großen Trumpf in der Hand haben: Sie können auf ein Maximum an bereits bestehender Infrastruktur zurückgreifen. Die Leichtathletik wird im Stade de France (in Seine-Saint-Denis) stattfinden, der Radsport im Velodrom von Saint-Quentin-en-Yvelines (Yvelines), einige Basketballwettbewerbe in Bercy; das Grand Palais auf dem Champ-de-Mars (in Paris selbst) wird Judo oder Rugby beherbergen… Insgesamt sind also etwa 95 % der Austragungsorte der Olympischen Spiele bereits gebaut. Das spart erhebliche Mengen an CO2 ein, da nur sehr wenige Neubauten notwendig sind.

    Nur drei Gebäude müssen speziell für die Olympischen Spiele gebaut werden: das Wassersportzentrum in Saint-Denis, das Athletendorf und das Mediendorf. Damit werden die schlechten Erinnerungen an die Spiele in Athen 2004 oder Rio 2016 in weite Ferne rücken. Damals wurden mehrere gigantische Sport- und Kultureinrichtungen gebaut, die nach einigen Monaten wieder aufgegeben wurden, weil sie zu teuer waren, um sie dauerhaft zu unterhalten und wiederzuverwenden.

    Darüber hinaus planen die Organisatoren, alle Sportanlagen an das öffentliche Stromnetz anzuschließen und vollständig auf Dieselgeneratoren zu verzichten.

    Derzeit wird die Beleuchtung des Stade de France an Spielabenden von mit Diesel betriebenen Generatoren versorgt. Für die Olympischen Spiele sollten diese nur noch sehr beschränkt eingesetzt und mit Biokraftstoff betrieben werden. Dadurch allein könnten 13.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

    In der Frage der Umweltverschmutzung hebt das Organisationskomitee seine Bemühungen zur Förderung der Wiederverwendung und der Kreislaufwirtschaft hervor. Die 42.000 Stühle, 10.000 Bürotische, 6.000 Regale oder auch die 800 Arbeitsplätze, die für die Olympischen Spiele verwendet werden, werden nach der Veranstaltung wiederverwertet. Drei Viertel werden als Second-Hand-Ware weiterverkauft oder verschenkt, ein Teil wird recycelt oder zur Herstellung anderer Produkte wiederverwendet.

    Bei den rund 13 Millionen Mahlzeiten, die serviert werden sollen, hat man den Ehrgeiz, 25 % Produkte zu servieren, die aus einem Umkreis von weniger als 250 km von den olympischen Stätten stammen, und das vegetarische Angebot stark zu erhöhen.

    Andere Projekte haben allerdings viel Kritik von Umweltschützern auf sich gezogen. Das symbolträchtigste unter ihnen ist die Betonierung der Arbeitergärten von Aubervilliers, um das olympische Schwimmbad zu bauen. Ebenso mussten, um das Mediendorf in Dugny, Seine-Saint-Denis, aus dem Boden zu stampfen, sieben Hektar Parkfläche betoniert und 40 Jahre alte Bäume gefällt werden. Zwei Maßnahmen, die als schwere Beeinträchtigung der biologischen Vielfalt wahrgenommen werden.

    Der Verkehr als Schattenseite
    Zwar sollen die verschiedenen Pariser Austragungsorte der Olympischen Spiele in einem Umkreis von 10 Kilometern um das olympische Dorf liegen und alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, aber das löst nicht die Frage, wie die Millionen von Zuschauern und Sportlern aus der ganzen Welt anreisen sollen. Das kann die anderen unternommenen Anstrengungen untergraben.

    Wie soll man internationale Besucher davon abhalten, auf dem Luftweg nach Paris zu reisen? Die Herkunftsländer der Zuschauer werden erst nach dem Ende des Ticketverkaufs Ende 2023 bekannt sein. In der Zwischenzeit versichern die Organisatoren, dass sie „den Zug fördern“ wollen, kündigen aber bislang keine konkreten Maßnahmen an.

  • Umwelt: Emmanuel Macron erklärt 2025 in Frankreich zum „Jahr der Ozeane“

    Umwelt: Emmanuel Macron erklärt 2025 in Frankreich zum „Jahr der Ozeane“

    „Die Ozeane stehen im Zentrum unseres Schicksals und des Schicksals der Menschheit“, sagte der Staatschef in einem am Mont-Saint-Michel aufgezeichneten Video und erinnert daran, dass die UNO-Konferenz für die Ozeane 2025 in Nizza stattfinden wird. Emmanuel Macron kündigte am Donnerstag an, dass 2025 in Frankreich das „Jahr der Ozeane“ sein wird. „Der Präsident der Republik erklärte in einer Videobotschaft auf Twitter vom Mont-Saint-Michel (Ärmelkanal) aus: „Wir werden eine ganze Reihe von Anstrengungen starten, um zu vorzubereiten, zu mobilisieren, in den Schulen, in den Sekundarschulen, in den Gymnasien und in der Berufswelt“. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt: „2025 werden wir die UNO-Konferenz für die Ozeane in Nizza ausrichten“, erinnert der Präsident. „Die Ozeane stehen im Zentrum unseres Schicksals und des Schicksals der Menschheit“, betont der französische Staatschef. Dies gilt umso mehr, als „Frankreich die zweitgrößte Seemacht der Welt ist, was insbesondere unseren Über…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Urlaub 2023: 4 Tipps für einen nachhaltigen Tourismus

    Urlaub 2023: 4 Tipps für einen nachhaltigen Tourismus

    Da viele Menschen immer umweltbewusster und naturverbundener werden, gehören Sie vielleicht auch zu denjenigen, die im Urlaub einen nachhaltigeren Tourismus praktizieren möchten. Hier 4 Tipps, wie Sie während Ihres Urlaubs verantwortungsbewusster handeln können. Laut einer Studie, die 2022 vom Forschungsinstitut CSA durchgeführt wurde, wollen 80% der Franzosen verantwortungsbewusstere Reisepraktiken intensivieren. Viele Menschen wollen bei ihrem nächsten Urlaub grüner unterwegs sein. Bevorzugen Sie den Zug oder Fahrgemeinschaften Es ist kein Geheimnis mehr, dass das Flugzeug das umweltschädlichste Verkehrsmittel ist und seine CO2-Bilanz der Umwelt nachhaltig schadet. Viele Franzosen wenden sich daher bereits von Flugreisen ab und bevorzugen andere, umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel wie den Zug, Mitfahrgelegenheiten oder den Bus. Zwar kann man so nicht nach Brasilien reisen, aber es gibt Landverbindungen in ganz Europa. Man muss nur etwas Zeit mitbringen. Ansonsten kann man sich auch für Ziele im eigenen Land entscheiden, die näher am eigenen Wohnort liegen. Entscheiden Sie sich für den Ökotourismus Was die Unterkunft betrifft, sollte man sich für Unterkünfte entscheiden, die mit einem Umweltzeichen ausgezeichnet sind, das bestätigt, dass die Einrichtung die Umwelt nicht übermäßig belastet. Müll vermeiden Es ist wichtig, dass man keinen Müll in der Natur zurücklässt. Wer gerne picknickt, sollte unbedingt darauf achten, dass kein Taschentuch oder Verpackungsmaterial an Ort und Stelle vergessen wird. Man sollte auch daran denken, seinen Müll zu trennen, selbst wenn man nicht zu Hause ist! Vorsicht bei touristischen Aktivitäten Was die sogenannten „touristischen Aktivitäten“ betrifft, die man am Ort des Aufenthalts unternehmen kann, ist Vorsicht geboten. Man sollte unbedingt umweltschädliche Aktivitäten wie Quadfahren oder Jetski vermeiden. Auch Aktivitäten mit Tieren sind mit großer Vorsicht zu geniessen, da diese oftmals schlecht behandelt werden können.