Schlagwort: Umfrage

  • Die Franzosen schnallen wegen der steigenden Preise den Gürtel enger – erste Zahlen belegen das

    Die Franzosen schnallen wegen der steigenden Preise den Gürtel enger – erste Zahlen belegen das

    Bis zum Sommer sollen die Preise in Frankreich erneut um etwa 10 % steigen. Mehrere Einzelhändler haben inzwischen ihren eigenen Anti-Inflationswarenkorb eingeführt. Wie die ersten Zahlen zum Konsumverhalten jetzt belegen, schränken die Franzosen ihre Ausgaben drastisch ein.

    Weniger ausgeben, Entscheidungen treffen, die Ausgaben überwachen. Dieses Verhalten scheinen sich Millionen von französischen Verbrauchern zu eigen gemacht zu haben. Grund dafür ist, dass die Preise in den großen Einzelhandelsketten in den letzten Monaten bereits stark gestiegen sind. Bis zum Sommer ist ein weiterer Preisanstieg von durchschnittlich 10 % angekündigt.

    Jede Supermarktkette (mit Ausnahme von E.Leclerc, Lidl und Aldi) hat ihren Anti-Inflations-Warenkorb eingeführt. Zwischen 150 und 500 Produkte – mehr oder weniger essentiell – zu Preisen, die je nach Marke zwischen drei Monaten und auf unbestimmte Zeit blockiert sind. Es handelt sich vergleichsweise dabei um eine sehr kleine Auswahl, denn jeder Supermarkt hat etwa 10.000 Podukte in seinen Regalen.

    Angesichts des starken Preisanstiegs haben die Franzosen den Rotstift angesetzt und wählen kritischer aus. Eine am vergangenen Wochenende veröffentlichte Nielsen-Studie, zeigt, dass die Ausgaben für Lebensmittel im Vergleich zum Vormonat um 2,2 % und die Ausgaben für Nicht-Lebensmittel um 12 % zurückgegangen sind. Im Supermarkts verzichten die Verbraucher insbesondere auf:

    • Traditionelle Frischeprodukte: – 7,9 %.
    • Tiefkühlkost : – 7 %
    • Wein: – 6 %.
    • Frische Lebensmittel in Selbstbedienung: – 1,2 %.
    • Konsumgüter* : – 0,4 %

    Als Folge des verändert Kaufverhaltens gingen innerhalb eines Monats die Ausgaben für Textilien in ganz Frankreich um 10 % zurück, die Ausgaben für Freizeitaktivitäten um 12 % und die Ausgaben für Hausrat um 15 %.

    Die Banque de France sagt, dass der Höhepunkt der Lebensmittelinflation „gegen Ende des ersten Halbjahres“ 2023 erwartet wird.

    * Konsumgüter umfassen die Abteilungen Lebensmittel, Sahne, Frische, Haushalt oder Hygiene.

  • Rentenreform und Preissteigerungen: 70% der Franzosen sind unzufrieden mit Emmanuel Macron

    Rentenreform und Preissteigerungen: 70% der Franzosen sind unzufrieden mit Emmanuel Macron

    Es ist eine unmittelbare Folge der höchst umstrittenen Rentenreform: Die Popularität von Emmanuel Macron ist in freiem Fall. Sein Beliebtheitswert fällt unter die Marke von 30 %. Ein so schlechter Wert wurde seit der Gelbwesten-Krise nicht mehr erreicht. Zwischen Emmanuel Macron und den Franzosen ist es offensichtlich nicht mehr die große Liebe. Man könnte sogar sagen, es gibt gar keine Liebe mehr. Die Popularität des Staatschefs leidet stark unter den Folgen der Ablehnung eines Teils der Franzosen gegenüber seiner geplante Rentenreform. Die Beliebtheitswerte von Emmanuel Macron fallen laut der jüngsten Ifop-Umfrage für die Zeitung Journal du Dimanche unter die 30-Prozent-Marke. Ein Rückgang um 4 Punkte in einem Monat und um 8 Punkte seit Dezember. Heute geben  nur noch 28 % der Befragten an, mit der Arbeit des Präsidenten zufrieden zu sein. 70 % sind unzufrieden. Man muss bis zum Ende der Gelbwestenkrise Anfang 2019 zurückgehen, um ein solches Niveau der Unbeliebtheit zu finden. Noch …

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  • Rentenreform: 6 von 10 Franzosen wollen die Proteste verlängern und sogar verschärfen

    Rentenreform: 6 von 10 Franzosen wollen die Proteste verlängern und sogar verschärfen

    Laut einer Umfrage von Odoxa – Backbone Consulting, die am Mittwoch, dem 15. März, veröffentlicht wurde, wünschen sich 6 von 10 Franzosen, dass die Protestbewegung verlängert und sogar verschärft wird, wenn die Reform im Parlament verabschiedet wird. Sollte die Rentenreform im Parlament verabschiedet werden, wünschen sich mehr als 6 von 10 Franzosen, dass die soziale Bewegung verlängert und sogar verschärft wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Odoxa – Backbone Consulting, die für Le Figaro durchgeführt und am Mittwoch, dem 15. März veröffentlicht wurde. Die Franzosen sind nach wie vor zu 67 % gegen den Text der Rentenreform, aber 78 % prognostizieren, dass er trotzdem verabschiedet werden wird. Diese Feststellung ist aber alles andere als resignierend zu sehen. Diese Aussicht macht sie sogar wütend: 62 % der Franzosen sind der Meinung, dass die Parlamentarier, wenn sie für den Text stimmen, „die Demokratie nicht respektiert“ hätten, und 74 % glauben, dass es sogar „inakzeptabel…

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  • Rentenreform: Beliebtheitswerte von Elisabeth Borne und Emmanuel Macron sinken

    Rentenreform: Beliebtheitswerte von Elisabeth Borne und Emmanuel Macron sinken

    Die Beliebtheitswerte von Premierministerin Élisabeth Borne und Staatspräsident Emmanuel Macron sind im Februar weiter gesunken. Bei der Regierungschefin ist der Vertrauensindex auf dem niedrigsten Stand seit ihrem Amtsantritt. Die Popularitätswerte des Präsidenten der Republik, Emmanuel Macron, und der Premierministerin, Élisabeth Borne, sind im Februar auffällig stark gesunken. Vor dem Hintergrund großer sozialer Spannungen im Zusammenhang mit der Rentenreform zeigt das monatliche Barometer Odoxa – Mascaret, das für Public Sénat und 20 Titel der regionalen Tagespresse erstellt wurde, in der Tat einen deutlichen Rückgang der öffentlichen Meinung, was den Staatschef, aber auch die Regierungschefin betrifft. Élisabeth Borne muss einen Rückgang ihrer Beliebtheitswerte um zwei Punkte innerhalb eines Monats und um sieben Punkte im Vergleich zum Dezember auf nur 29 % hinnehmen. Der Vertrauensindex für einen Premierminister war seit Oktober 2016 nicht mehr so niedrig: Manuel Valls war damals…

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  • Inflation und Rentenreform: Emmanuel Macron so unpopulär wie seit 2020 nicht mehr

    Inflation und Rentenreform: Emmanuel Macron so unpopulär wie seit 2020 nicht mehr

    Laut einer Ifop-Umfrage befindet sich die Beliebtheit des französischen Präsidenten auf Talfahrt. Sie war bereits im vergangenen Monat mit nur 34 % zufriedenen Franzosen nicht gerade besonders hoch. Weniger als einer von drei Franzosen ist mit dem Präsidenten zufrieden. Dies geht aus dem monatlichen Ifop-Barometer hervor, das am Sonntag, dem 19. Februar im Journal Du Dimanche veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Emmanuel Macron ist im Februar 2023 nur 32% der Franzosen zufriedenstellend. Ein Rückgang um zwei Punkte im Vergleich zum Januar. Die Popularität des Präsidenten erreicht nun den niedrigsten Stand seit drei Jahren. Solche Zahlen hat Macron seit Februar 2020, dem Beginn der Covid-19-Krise, nicht mehr gesehen. Insbesondere bekommt Emmanuel Macron im Kontext eines stürmischen politischen Klimas für seine Regierung und seine Mehrheit einen deutlichen Gegenwind zu spüren. Seit den ersten Protesten gegen seine Rentenreform im September 2022 hat der Staatschef kontinuierlich Punkte ve…

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  • Die Preise steigen und deswegen sinken die Beliebtheitswerte von Macron und Borne

    Die Preise steigen und deswegen sinken die Beliebtheitswerte von Macron und Borne

    Laut der letzten Odoxa-Umfrage vom Oktober hat die Inflation bereits das Konsumverhalten von 83% der Franzosen verändert. So versichern 67%, dass sie ihren Energieverbrauch und 61%, dass sie ihren täglichen Konsum geändert haben. Die Folge: Die Popularität der Exekutive sinkt stark und das kommt Marine Le Pen zugute. Die steigenden Preise wirken sich stark auf die Kaufkraft der Franzosen aus. Dies geht aus dem neuesten Odoxa-Politbarometer hervor, das am Dienstag, dem 25. Oktober veröffentlicht wurde. 96% der Franzosen geben an, von der Inflation „betroffen“ zu sein, 56% fühlen sich „sehr betroffen“ (ein Anstieg von 11 Punkten seit Juni). Die Inflation hat das Konsumverhalten von 83% der Franzosen verändert. Von diesen geben 67% an, dass sie ihren Energieverbrauch, 61% ihren täglichen Konsum und 54% ihre Lebensmitteleinkäufe geändert haben. Nach dem Handeln der Regierung befragt, haben 73% der Franzosen das Gefühl, dass die Regierung „nicht handelt“ (36%) oder „nicht so viel tut, wie s…

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  • Streiks in Raffinerien: 42% der Franzosen haben Verständnis, 40% missbilligen sie, 79% machen Regierung verantwortlich

    Streiks in Raffinerien: 42% der Franzosen haben Verständnis, 40% missbilligen sie, 79% machen Regierung verantwortlich

    Laut einer aktuellen Umfrage, die vom Elabe-Institut für den Sender BFMTV durchgeführt wurde, sind derzeit fast zwei von drei Franzosen von der Treibstoffknappheit betroffen. Eine Situation, die das Land spaltet. Sechs der sieben Raffinerien in Frankreich wurden am Donnerstag, dem 13. Oktober, bestreikt: vier von TotalEnergies und zwei von Esso-ExxonMobil; nur die Raffinerie in Lavéra (Petroineos-Gruppe) wurde nicht blockiert. Hinzu kommt das Treibstoffdepot in Flandern. Trotz drohender Zwangsmassnahmen durch die Regierung, die die Gewerkschaften mit einer einstweiligen Verfügung anfechten wollen, stimmten die Streikenden der beiden Ölkonzerne auch am Donnerstag bei den Schichtwechseln an verschiedenen Standorten für die Fortsetzung ihres Streiks, insbesondere in Donges im Département Loire-Atlantique (TotalEnergies) und in Gravenchon (Esso), der einzigen Raffinerie, die derzeit von Requirierungsmassnahmen betroffen ist. Zwei von drei Franzosen sind betroffen Aufgrund dieser breiten St…

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  • Klimawandel: 7 von 10 Franzosen haben laut einer Umfrage Angst, persönlich betroffen zu sein

    Klimawandel: 7 von 10 Franzosen haben laut einer Umfrage Angst, persönlich betroffen zu sein

    Brände in der Gironde und im Gard, ein Tornado im Calvados, mörderische Windböen auf Korsika, noch nie dagewesene Trockenheit… In diesem Sommer wurde Frankreich von außergewöhnlichen Klimaereignissen heimgesucht, die allesamt auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Viele Franzosen befürchten nun, persönlich betroffen zu sein.

    Nach einem Hitzesommer haben die Dürre und die Brände, die in ganz Europa Hunderttausende Hektar Land zerstört haben, die Emotionen der Franzosen stark geprägt. Laut einer Odoxa-Umfrage für France Bleu, die am Montag veröffentlicht wurde, machen sich 86% der Franzosen Sorgen. 71% befürchten, dass sie persönlich von einem Klimaereignis betroffen sein könnten.

    Der Anteil der besorgten Personen sinkt mit zunehmendem Alter. So geben 81% der in der Umfrage befragten 18- bis 24-Jährigen an, dass sie befürchten, persönlich betroffen zu sein, gegenüber 62% der über 65-Jährigen. Auch Führungskräfte sind mit 79% besorgter als Arbeiter (61%).

    Eine allgemeine Angst und der Wille, dass die Regierung handelt
    Das Odoxa-Institut schätzt, dass 87% der Franzosen glauben, dass die globale Erwärmung bereits Auswirkungen auf ihr Leben hat. Außerdem sind 30% von ihnen der Meinung, dass es „bereits zu spät“ ist, um zu handeln, ein Anstieg um 7 Punkte im Vergleich zu 2019. 77% der Befragten haben das Gefühl, dass die in diesem Sommer beobachteten Klimastörungen zu einer Regelmäßigkeit werden könnten.

    Trotzdem sind immerhin 6 von 10 Franzosen der Ansicht, dass die von der Regierung geplanten Maßnahmen, wie die Erhöhung der Steuern auf Reisen mit Privatjets (62%), die Schaffung von 3.000 grünen Gendarmen (61%) und sogar die Einführung eines „Sparplans“, damit die Franzosen ihren Energieverbrauch senken (59%), zum Schutz der Umwelt wirksam sein können.

    „Unsere Lebensweise radikal überdenken“.
    58% der Befragten waren der Ansicht, dass die Franzosen „noch viele Anstrengungen unternehmen müssen“ und dass „wir unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten radikal überdenken müssen„. Die Umfrage wurde am 24. und 25. August im Internet unter einer repräsentativen Stichprobe von 1.005 Personen aus der französischen Bevölkerung ab 18 Jahren durchgeführt.

  • Umfrage zeigt Elisabeth Borne in der Popularität vor Emmanuel Macron

    Umfrage zeigt Elisabeth Borne in der Popularität vor Emmanuel Macron

    Die Regierungschefin gewinnt 12 Punkte insbesondere bei den 18- bis 24-Jährigen – 49% dieser Altersklasse sind mit ihr zufrieden – im Vergleich zum Juli, laut dem monatlichen Beliebtheitsbarometer des Umfrageinstituts Ifop. Die Beliebtheit von Premierministerin Elisabeth Borne ist um drei Punkte auf 41% gestiegen und übertrifft jetzt die von Emmanuel Macron (37%, -1 Punkt). Dies geht aus dem monatlichen Ifop-Barometer für August hervor, das am Sonntag, dem 21. August, von der Zeitung Le Journal du Dimanche (JDD) veröffentlicht wurde. Die Premierministerin verzeichnet einen Anstieg von drei Punkten bei den Personen, die sich als „eher zufrieden“ bezeichnen, im Vergleich zur letzten Ausgabe des Barometers im Juli. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen (49 % zufrieden) legte sie um starke 12 Punkte zu. Elisabeth Borne verlor 12 Punkte bei den Befragten, die sich als der Sozialistischen Partei nahestehend bezeichneten (32%), gewann jedoch 5 Punkte bei denjenigen, die den Republikane…

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  • 70% der Franzosen fordern stärkere Maßnahmen gegen den Klimawandel

    70% der Franzosen fordern stärkere Maßnahmen gegen den Klimawandel

    Laut einer YouGov-Umfrage für die „HuffPost“ sind 70% der befragten Franzosen der Meinung, dass die Regierung nicht genug gegen die globale Erwärmung unternimmt. Berufstätige und Frauen sind am kritischsten.

    Brände, Dürre, Hitzewelle… Dieser Sommer ist für die Umwelt katastrophal. Während Premierministerin Elisabeth Borne und Innenminister Gérald Darmanin die Brandfront in der Gironde besuchten, sind die Franzosen angesichts extremer Wetterereignisse zunehmend beunruhigt. Der neue Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, soll im Herbst „seinen Fahrplan“ enthüllen.

    Laut einer YouGov-Umfrage, die vom 8. bis 9. August für die HuffPost durchgeführt und am Donnerstag, dem 11. August veröffentlicht wurde, sind 78% der Befragten „besorgt“ über die Hitzewelle und die Dürren, die Frankreich im Juli erlebt hat; davon geben 38% an, „sehr besorgt“ zu sein. Es sind vor allem die über 65 Jährigen, die sich mit 85% am meisten über die Hitzewellen und Dürreperioden Sorgen machen.

    63% der Macron-Wähler sind der Meinung, dass die Regierung nicht genug tut.
    Angesichts der klimatischen Notlage beurteilen die Befragten die Maßnahmen der Regierung äußerst streng. Zu 70% sind sie der Meinung, dass sie „nicht genug tut“, um die globale Erwärmung zu bekämpfen. In der Altersgruppe der 34- bis 54-Jährigen waren 73% der Befragten dieser Meinung, ebenso wie 74% der Frauen und 67% der Männer.

    Diese Meinung wird von allen politischen Lagern geteilt, auch von den Macronisten. 63% der Anhänger von Emmanuel Macron kritisieren seine mangelnden Ambitionen im Bereich des Klimaschutzes. Bei den Anhängern des Oppositions-Bündnisses Nupes ist es keine Überraschung, dass 86% der Befragten die klimabezogenen Maßnahmen der Regierung als ungenügend bewerten.