Schlagwort: Übersee Departements

  • Französisch-Polynesien: Sechs Französinnen paddeln 8.000 km für den Kampf gegen Krebs

    Französisch-Polynesien: Sechs Französinnen paddeln 8.000 km für den Kampf gegen Krebs

    Sechs Abenteurerinnen aus dem Departement Landes haben eine riesige Herausforderung beendet: 80 Tage lang abwechselnd auf einem Brett zu paddeln, 8.000 km über die Ozeane zurückzulegen und damit die Krebsforschung zu unterstützen.

    Sechs junge Frauen auf einer Art Surfbrettern, sechs junge Frauen und eine immense Leistung. Nach 80 Tagen im Pazifischen Ozean sind die sechs Frauen aus dem Departement Landes in Moorea, Französisch-Polynesien, angekommen. Die Ankunft wurde von Delfinen und polynesischen Einbäumen begleitet. Ein wahres Fest für die Frauen, die 8.000 km nur mit reiner Muskelkraft zurückgelegt haben, seit sie am 4. Januar von der Küste Perus gestartet sind. Drei Monate lang wechselten sie sich alle fünf Stunden auf dem Brett ab, nachts, bei starkem Wind oder in sengender Hitze.

    Eine unglaubliche Leistung für einen guten Zweck
    Alle waren früher Spitzensportlerinnen und Meisterinnen im Küstenrettungsschwimmen und stellten sich dieser enormen Herausforderung für die gute Sache der Krebsbekämpfung. „Die mentale Stärke ist sehr wichtig, denn sie ist es, die es einem ermöglicht, morgens aufzustehen und sich anderen gegenüber zu öffnen. Nach und nach gewinnt man wieder Selbstvertrauen, dann hält man durch und dann geht es los“, betont Marie-Christine Seroux, Vorsitzende des Vereins Amazon Pacific. Dabei folgen sie einem ganz eigenen Motto: „Nie aufgeben, immer daran glauben“.

  • Guyana: Gendarm bei Einsatz gegen illegale Goldsucher getötet – Emmanuel Macron ist erschüttert

    Guyana: Gendarm bei Einsatz gegen illegale Goldsucher getötet – Emmanuel Macron ist erschüttert

    Der Gendarm nahm an einer Operation zur Bekämpfung der illegalen Goldwäscherei in Französisch-Guayana teil.

    Ein Gendarm der Einsatztruppe GIGN wurde am Samstag, dem 25. März, bei einem Einsatz zur Bekämpfung der illegalen Goldwäscherei in Französisch-Guayana getötet. „Maréchal des logis-chef Arnaud Blanc ist unter Beschuss gefallen“, teilte Emmanuel Macron auf Twitter mit. Der Präsident der Republik lobte „mit Rührung seinen Mut und sein Engagement“. „Mein Beileid an seine Lebensgefährtin und seine beiden Kinder, an seine Familie und seine Kameraden“, fügte Macron hinzu.

    Auch Innenminister Gérald Darmanin drückte auf Twitter seine „tiefe Erschütterung“ aus und sprach der Familie des getöteten Gendarmen, seinen Angehörigen und seinen Kameraden sein „aufrichtiges Beileid und meine volle Unterstützung“ aus.

    Die Einsatzgruppe der Gendarmerie wurde „von einer bewaffneten Bande überfallen“, wie France Télévisions von der örtlichen Gendarmerie erfuhr. Arnaud Blanc sei „tödlich angeschossen“ worden, hieß es. Der Gendarm war Unteroffizier der Gendarmerie in der GIGN-Zweigstelle in Cayenne im französischen Übersee-Departement Guyana.
    Er nahm an „einer Mission in Maripasoula (an der Westgrenze zu Surinam) zur Bekämpfung der illegalen Goldwäscherei“ teil, so der Elysée-Palast in einer Erklärung. Der Gendarm war seit 2009 bei der Gendarmerie Nationale und diente seit 2019 in Cayenne.

  • Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Der Wirbelsturm Freddy hat die französische Insel La Réunion gestreift und verursachte er am Dienstag, dem 21. Februar, starke Schäden. Aufgrund des Sturms waren Tausende Haushalte ohne Strom.

    Bis zu 7 m hohe Wellen fegten am Dienstag, dem 21. Februar, über die Strände von La Réunion. Der Zyklon Freddy, der von den Meteorologen als „Monster“ bezeichnet wurde, streifte das französische Überseedepartement. Er zog 190 km vor der Küste der Insel vorbei und forderte trotz Böen von bis zu 130 km/h glücklicherweise keine Todesopfer. Auf dem Höhepunkt des Sturms waren 25.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Techniker arbeiten daran, das Stromnetz wieder herzustellen.

    Der Zyklon bewegt sich auf Madagaskar zu.
    Auch am Dienstagabend hatten etwa 9.000 Haushalte noch immer keinen Strom. Ein wichtiges Stromkabel war unter dem Druck des Windes gebrochen. „Gegen 21 Uhr fiel der Strom aus und es folgte sofort eine große Explosion“, berichtet ein Anwohner auf dem Sender France 3. Dir Sturmwarnung Orange konnte inzwischen für La Réunion wieder aufgehoben werden. Der tropische Wirbelsturm Freddy, der sich jetzt von La Reunion weg bewegt, wird voraussichtlich in der Nacht auf Mittwoch die Insel Madagaskar mit voller Wucht treffen.

  • La Réunion: Zyklon Freddy stürmt über die Insel

    La Réunion: Zyklon Freddy stürmt über die Insel

    Der seit mehreren Tagen erwartete Zyklon Freddy, von Météo-France als „Monster“ bezeichnet, ist am Montagabend, 20. Februar, auf das französische Überseedepartment La Réunion getroffen.

    Freddy ist gerade über La Réunion hinweggefegt. Auf Bildern, die von Einwohnern gefilmt wurden, kann man die Windböen sehen, die über die Insel fegen. Der intensive tropische Wirbelsturm wehte die ganze Nacht über das französische Überseedepartement La Reunion. Die Böen erreichten bis zu 130 km/h. Die Einwohner wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben und kein Risiko einzugehen.

    „Geht heute Abend nicht los und macht Fotos, um den Wettbewerb um die schönste Welle und die höchste Welle zu gewinnen, wenn ihr das tut, riskiert ihr den Tod, das haben wir in früheren Zeiten erlebt“, warnt Jérôme Filippini, Präfekt von La Réunion. Der Zyklon könnte in der Tat Wellen mit einer Höhe von mehr als zehn Metern mit sich bringen. Aus diesem Grund ist der Zugang zur Küste im Nordosten von La Réunion verboten.

    Auch 200 Kilometer entfernt, auf der Insel Mauritius, wurden Teile von Dächern abgerissen, als seien sie aus Papier. 

  • Zyklon Freddy: La Réunion könnte am Montagabend von Monstersturm getroffen werden

    Zyklon Freddy: La Réunion könnte am Montagabend von Monstersturm getroffen werden

    Der Zyklon Freddy, der das französische Übersee-Département La Réunion seit mehreren Tagen bedroht, könnte die Insel am Montag, dem 20. Februar 2023, gegen Ende des Tages erreichen.

    Der Zyklon Freddy, der von Météo France als „Monster“ bezeichnet wurde, nähert sich dem französischen Übersee-Departement La Réunion. Zunächst als „sehr intensiver tropischer Zyklon“ eingestuft, wurde er am Montag, dem 20. Februar 2023, zu einem „intensiven tropischen Zyklon“ herabgestuft.

    Derzeit wütet Freddy über dem Indischen Ozean und wird voraussichtlich am Ende des Tages auf die französische Insel La Réunion treffen. An seinem der Insel am nächsten gelegenen Punkt wird der Zyklon laut Météo France nur 150 bis 200 km von der Küste entfernt sein.

    Den Vorhersagen zufolge wird der tropische Wirbelsturm Freddy vor allem sehr hohen Wellengang und starke Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h verursachen.

    In der Nähe von Mauritius wird der Wirbelsturm seinen Weg über La Réunion und Madagaskar fortsetzen, das er voraussichtlich am Dienstag, dem 21. Februar 2023, erreichen wird. Meteo France stuft die Insel La Réunion in die Zyklonwarnstufe Orange ein, die zweithöchste mögliche Warnstufe. Es wird erwartet, dass sich die Wetterbedingungen auf La Réunion ab Dienstag wieder verbessern werden.

  • Französisch-Polynesien: Zeit der Reproduktion der Korallen – aber…

    Französisch-Polynesien: Zeit der Reproduktion der Korallen – aber…

    In Polynesien ist der November die Zeit, in der viele Korallen ihre Eier legen. Die globale Erwärmung könnte jedoch Auswirkungen auf ihre Fortpflanzung haben.

    Es ist ein besonderes Schauspiel, das sich in den Meeren Französisch-Polynesiens abspielt. Wenn sich das Wasser trübt, bedeutet das, dass sich die Korallen vermehren. Dieses Ereignis kommt nicht von ungefähr, es findet von Oktober bis April immer genau fünf Tage nach dem Vollmond zwischen 6.15 und 45 Uhr statt. Aber die Reproduktion der Korallen ist im Jahr 2022 weniger stark ausgeprägt. „Da die Wassertemperatur ungewöhnlich kühl ist, ist es interessant zu sehen, dass dieser Monat eine eher schwache Eiablage brachte“, erklärt Vetea Liao, Mitglied des Vereins „Les enfants du lagon“ (Kinder der Lagune) auf dem Sender France 3.

    Korallen in Gefahr
    Vetea Liao ist heute nicht der einzige, der sich für Korallen interessiert, er wird von Gymnasiasten begleitet, die seit einem Jahr eine Ausbildung zu diesem Thema absolvieren. „Von Jahr zu Jahr sind unsere Korallen immer mehr in Gefahr. Sie sind ein Zuhause für die Fische. Wenn also die Korallen in Gefahr sind, sind auch die Fische in Gefahr“, sagt Yann Zumbiehl, ein Mittelschüler. Durch die Beobachtung der Korallen sollen Lösungen gefunden werden, um sie zu schützen.

  • Präsidentschaftswahlen: Warum war Marine Le Pen in den Überseegebieten so erfolgreich?

    Präsidentschaftswahlen: Warum war Marine Le Pen in den Überseegebieten so erfolgreich?

    Auf den Antillen erhielt Marine le Pen bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, mehr als 60% der Stimmen. Warum haben sich die Wähler, nachdem sie im ersten Wahlgang massiv für Jean-Luc Mélenchon gestimmt hatten, für die rechtsextreme Kandidatin entschieden? Auf den Antillen und in Französisch-Guayana stimmten die Wähler am Sonntag, dem 24. April, mehrheitlich für Marine Le Pen. Obwohl die Wähler in diesen Ländern der extremen Rechten gegenüber traditionell feindlich gesinnt sind. In Guadeloupe entschieden sich 69,60% der Wähler für die Kandidatin des Rassemblement National, während nur 30,40% für Emmanuel Macron stimmten. „Die Kaufkraft ist gesunken und wir sehen keine Antworten, also ist es normal, dass die Bevölkerung reagiert“, rechtfertigte eine Frau ihre Wahl gegenüber dem Sender France 3. Auf Martinique war der Trend ähnlich. Marine Le Pen erhielt 60,57 Prozent der Stimmen. In Fort-de-France (Martinique) sind die Einwohner nicht von den Wahlerg…

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  • Französisch-Guyana: Russische Weltraumbehörde zieht ihre Techniker und Ingenieure ab

    Französisch-Guyana: Russische Weltraumbehörde zieht ihre Techniker und Ingenieure ab

    Am 26. Februar stellte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos ihre Sojus-Starts von Guyana aus ein und rief ihre Techniker zurück. Das belastet die lokale Wirtschaft der guyanischen Gemeinden, in denen die russischen Mitarbeiter untergebracht waren.

    Seit einer Woche ohne russisches Weltraumpersonal, klagt das französische Überseegebiet Guyana bereits über die Folgen und macht sich vor allem Sorgen über das wirtschaftliche Vakuum, das die Einstellung der Starts vom Kosmodrom Kourou hinterlassen hat. Als Reaktion auf die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine setzte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos am 26. Februar ihre Sojus-Starts vom Weltraumbahnhof Arianespace von Guyana aus aus und rief ihre Techniker zurück.

    Seitdem haben 87 Russen Guyana über zwei Rückführungsflüge am 28. Februar und 2. März verlassen. In den Gemeinden in Französisch-Guayana, in denen die Techniker untergebracht waren, hinterliessen sie eine grosse Lücke. Für 2022 waren noch drei Sojus-Starts geplant, einer davon Anfang April.

    In Sinnamary, einer Ortschaft etwa 50 km vom Weltraumbahnhof Kourou entfernt, die einen Teil des Raumfahrtzentrums von Guyana (CSG) beherbergt, ist man besorgt über den von Moskau beschlossenen Abzug.

    In dieser Stadt mit fast 30.000 Einwohnern stellt die Raumfahrt 9.000 bis 10.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, ist also unbestreitbar Wirtschaftsfaktor Nr. 1.

    In ganz Guyana – wo die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt – stellt der Raumfahrt-Sektor laut dem Statistik-Insee 10% der Arbeitsplätze und erwirtschaftet 15% des geschaffenen Wohlstands.

  • Covid-19: Ansteckungszahlen explodieren auf Martinique

    Covid-19: Ansteckungszahlen explodieren auf Martinique

    Obwohl die Zahl der Ansteckungen auf Martinique seit mehreren Wochen rückläufig war, steigt nun die Zahl der Infektionen wieder exponentiell an. Die Inzidenzrate stieg innerhalb von nur drei Tagen um das Dreifache, was auf eine extrem starke Wiederaufnahme der Viruszirkulation hindeutet. Man kann nicht von einem allmählichen Anstieg der Ansteckungen sprechen: Das, was derzeit auf Martinique passiert, ist plötzlich und brutal. Auf der französischen Insel entspannte sich die Situation eigentlich seit einigen Wochen – bis in den letzten Tagen wieder alles anders wurde. Laut der Agence Régionale de Santé (Regionale Gesundheitsagentur, ARS) kommt es auf Martinique derzeit zu einem „massiven Wiederaufflammen der Ansteckungen“. Die Inzidenzrate, die heute bei 1.776,7 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt, hat sich in nur drei Tagen verdreifacht.

    „Die Inzidenz- und Positivitätsraten stiegen deutlich an“, beschreibt die ARS von Martiniqu…

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  • Zyklon auf La Réunion: 12 Schwerverletzte und „das Schlimmste ist noch nicht vorbei“

    Zyklon auf La Réunion: 12 Schwerverletzte und „das Schlimmste ist noch nicht vorbei“

    „Der Zyklon bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h auf einer west-südwestlichen Bahn“, sagte der Präfekt von La Réunion bei einer Pressekonferenz. Er schätze, dass er „im Laufe des Vormittags am nächsten an der Insel vorbeikommen wird, (…) etwa 180 km von der Küste entfernt“. Der Präfekt der Insel Réunion, Jacques Billant, beklagte zwölf Verletzte in der Nacht durch den vorbeiziehenden Zyklon Batsirai und warnte am Donnerstagmorgen, dass „das Schlimmste noch nicht vorbei ist“, und dass der Tag von starken Regenfällen geprägt sein wird. „Um 07:00 Uhr (3:00 Uhr GMT) befand sich (der Zyklon) 205 km nördlich von La Réunion. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h auf einer west-südwestlichen Bahn“, erklärte der Präfekt bei einer Pressekonferenz. Er schätzte, dass er „im Laufe des Vormittags am nächsten an der Insel vobeikommen wird, (…) etwa 180 km von der Küste entfernt“. Lesen Sie auch: Zyklon auf La Réunion: Alarmstufe Rot – Einwohner sollen in ihren Häusern bleiben 12 Schwerverletzte „Der größte Teil der Niederschläge steht noch bevor, also Vorsicht, wenn Sie in der Nähe von Wasserläufen wohnen“, warnte der Präfekt. Die Insel beklagt bisher „12 Verletzte: 10 Personen, die eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten, ein Feuerwehrmann, der während eines Einsatzes bei einem Pavillonbrand einen Stromschlag erlitt, und ein Verletzter nach einem Sturz von einem Dach“. Am Donnerstagmorgen waren 30.000 der 860.000 Einwohner der Insel im Indischen Ozean von einer vorbeugenden Abschaltung der Wasserversorgung betroffen, um die Anlagen zu schonen. Bis zu 61.000 Haushalte erlebten Stromausfälle. „Dank der Mobilisierung der EDF-Teams konnten 25.000 Kunden über Fernwartung wieder mit Strom versorgt werden“, aber „36.000 Haushalte sind derzeit noch ohne Strom“, so der Präfekt.