Schlagwort: Übersee Departements

  • Wann beginnt in Frankreich der Winterschlussverkauf 2024?

    Wann beginnt in Frankreich der Winterschlussverkauf 2024?

    Die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage gehen gerade erst zu Ende, und schon beginnt in manchen Geschäften und online Shops der Winterschlussverkauf.

    In den meisten Départements Frankreichs beginnt der Schlussverkauf, ob in Geschäften oder online, offiziell allerdings erst am kommenden Mittwoch, dem 10. Januar, um 8 Uhr morgens. Die Verbraucher können dann vier Wochen lang, bis einschließlich Dienstag, 6. Februar, von Preisnachlässen profitieren.

    In einigen Departements des französischen Mutterlandes sowie in den Überseedepartements und -territorien gelten jedoch andere Daten. So beginnt der Schlussverkauf in den Departements Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle und in den Vogesen bereits am Dienstag, den 2. Januar. Für das Überseedepartement Guadeloupe ist das am Samstag, dem 6. Januar der Fall. Für Saint-Pierre und Miquelon am Mittwoch, dem 17. Januar. Für Saint-Barthélemy und Saint-Martin am Samstag, dem 4. Mai. Und für La Réunion schließlich erst am Samstag, dem 7. September.

  • Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Allein in Paris werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen im Einsatz sein. Laut dem französischen Innenminister Gérald Darmanin werden mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet, um gemeinsam das neue Jahr zu beginnen.

    Der französische Innenminister verspricht für den Abend des 31. Dezember „eine große Präsenz und Entschlossenheit“. Insgesamt werden am Silvesterabend 90.000 Angehörige der Ordnungskräfte im ganzen Land eingesetzt, wie Céline Berthon, die stellvertretende Generaldirektorin der nationalen Polizei, auf einer Pressekonferenz am Freitag, dem 29. Dezember, bekannt gab. Davon werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen allein in Paris eingesetzt, wo laut Innenminister Gérald Darmanin mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet werden.

    In der Hauptstadt wurde der Sicherheitsbereich in der Umgebung der Champs-Elysées ausgeweitet und reicht nun von der berühmten Avenue der Champs-Elysées bis zur Avenue de la Grande Armée, wie Laurent Nunez, der Polizeipräfekt von Paris, mitteilte. Es werden Kontrollen und Durchsuchungen der Menschen in diesem Bereich durchgeführt werden. Der Konsum von Alkohol wird „wie in den anderen Jahren“ verboten sein, ebenso wie Glasflaschen und der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen. Auch das Mitbringen von Knallkörpern, Feuerwerkskörpern oder Gegenständen, die als Waffen dienen können, wie z. B. Messer, ist verboten.

    Der Innenminister erklärte „vor dem Hintergrund einer sehr hohen terroristischen Bedrohung“, dass „5.000 Soldaten der Operation Sentinelle“ und „73 Einheiten mobiler Kräfte, darunter fünf Einheiten der neuen CRS8“ Teil der Vorkehrungen seien. „Demonstrationen werden an diesem Abend verboten sein“, fügte Polizeipräfekt Laurent Nunez hinzu. Darüber hinaus werden auf dem Champs de Mars, dem Trocadero und in den öffentlichen Verkehrsmitteln große Polizeiaufgebote eingesetzt.

    Zum ersten Mal werde die Polizei an Sylvester Drohnen fliegen lassen, wie es bereits bei der Absicherung der Rugby-Weltmeisterschaft der Fall gewesen sei, teilte Innenminister Darmanin mit und erwähnte auch den Einsatz von etwa zehn Hubschraubern im ganzen Land. Darunter seien auch zwei Maschinen der Gendarmerie, die ab Freitagmorgen „bis zum späten Sonntagabend“ über die Viertel des Großraums Paris fliegen würden, so der Pariser Polizeipräfekt.

    Der Innenminister betonte außerdem ausdrücklich, dass die Polizei auch in den Überseegebieten, insbesondere in Französisch-Guayana und Mayotte, sowie in zwei Städten in Frankreich, Charleville-Mézières und Romans-sur-Isère, besonders mobilisiert würde. Gründe dafür seien die verschiedenen Ausschreitungen während des Jahres 2023.

  • 3.5 Tonnen Kokain von der französischen Marine in der Karibik beschlagnahmt

    3.5 Tonnen Kokain von der französischen Marine in der Karibik beschlagnahmt

    Die Streitkräfte der französischen Antillen (FAA) geben bekannt, dass sie eine „Rekordbeschlagnahme“ von 3,5 Tonnen Kokain auf einem venezolanischen Fischereischiff vorgenommen haben, das südöstlich der Insel Barbados kreuzte.

    Die Streitkräfte der französischen Antillen (FAA) haben bereits am 28. November auf einem venezolanischen Fischerboot, das südöstlich der Insel Barbados unterwegs war, etwa 3,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt, wie sie in einer Erklärung bekannt gaben.

    Das Patrouillenboot „La Combattante“ habe das verdächtige Schiff am 28. November abgefangen und die Besatzungsmitglieder und die Ladung den venezolanischen Behörden übergeben, so die FAA. Die Drogen waren in 119 Paketen verpackt.

    Die Besatzungsmitglieder und ihre Ladung wurden noch auf See an die venezolanischen Behörden übergeben.

    Dies ist der siebte Drogenfund der französischen Streitkräfte auf den Antillen in diesem Jahr. Damit haben sie insgesamt 10 Tonnen Drogen vom Markt genommen.

  • Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    In Mayotte kommt es seit einigen Tagen zu Gewalttätigkeiten. Am Dienstagmorgen, dem 28. November, ziehen die Einwohner eine Bilanz der Schäden.

    Angesichts wütender Angreifer mussten Soldaten in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 28. November, ihr Fahrzeug verlassen, bevor es in Flammen aufging. Geschäfte wurden in Brand gesetzt und Detonationen waren zu hören. Ein Autofahrer, der am Dienstagmorgen aufgrund der Gewalttätigkeiten festsitzt, schlägt Alarm. Die ungewöhnliche Gewalt wurde von Gruppen von mehreren Dutzend Personen ausgeübt und von zahlreichen Autofahrern beobachtet. „Ungefähr zwanzig Leute (…) sie haben Steine geworfen“, sagt ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Der für die französischen Überseegebiete zuständige Minister ist vor Ort.
    In der Stadt Mramadoudou halten es die Bewohner langsam nicht mehr aus: Sie protestieren gegen die wachsende Gewalt und Kriminalität. „Es gibt Mädchen, die sich prostituieren, um ihre Miete bezahlen zu können, und Jugendliche machen Erpressungen“, berichtet ein Anwohner. Der ungewöhnliche Gewaltausbruch in Mayotte, der seit einigen Tagen zu beobachten ist, fällt mit der Ankunft des stellvertretenden Ministers für die französischen Überseegebiete Philippe Vigier zusammen.

  • Überseedepartement La Réunion: Drei Tote bei Geiselnahme

    Überseedepartement La Réunion: Drei Tote bei Geiselnahme

    Auf der Insel La Réunion wurde ein 38-jähriger Mann nach drei Morden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, seine Mutter und seine fünfjährige Nichte sowie eine Reinigungskraft in einer Bankfiliale mit einem Messer getötet zu haben.

    Vor den Augen der entsetzten Einwohner stürmen Gendarmen eine Bankfiliale des Crédit Agricole in der Stadt La Possession. Am Samstag, dem 28. Oktober, ereignete sich in aller Frühe ein Drama auf La Réunion. Ein 38-jähriger Mann wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, drei Personen mit einem Messer getötet zu haben, darunter seine Mutter und seine fünfjährige Nichte. Anschließend soll er in die Bank geflüchtet sein, wo er eine Reinigungskraft getötet und Kunden als Geiseln genommen haben soll.

    „Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine terroristischen Motive (…) der Täter ist nicht als radikalisiert bekannt“, so Véronique Denizot, Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Saint-Denis. Für Zeugen und Opfer wurde eine psychologische Beratungsstelle eingerichtet. Insgesamt wurden etwa zehn Personen verletzt.

  • Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Das französische Departement Guadeloupe wurde am Sonntag, dem 22. Oktober, vom Hurrikan Tammy voll getroffen. Zwar gab es keine Todesopfer, doch verursachte der Sturm schwere materielle Schäden. Einige Einwohner, die sich auf das Schlimmste vorbereitet hatten, zeigen sich jedoch fast erleichtert.

    Die Böen erreichten am Sonntag, 22. Oktober, in Guadeloupe bis zu 150 km/h. Der Hurrikan Tammy fegte über den Osten des Archipels hinweg. Auf der Insel La Désirade wurde die Küste regelrecht auf den Kopf gestellt. Alles wurde vom Wind weggeweht. In einigen Stadtteilen wurden Strommasten umgerissen, sodass 80 % von Guadeloupe von Strom und Telefon abgeschnitten waren. Zum Glück gab es jedoch keine Opfer zu beklagen.

    Der Hurrikan bewegt sich jetzt in Richtung Norden.
    Das französische Überseedepartement hatte sich auf das Schlimmste vorbereitet und sich mehr als fünf Stunden lang völlig abgeschottet. Ein Ladenbesitzer berichtet: „Meine Angst war nur, dass der Strom ausfällt. Wenn sie den Strom abstellen würden, würde ich meine Vorräte verlieren. Gott sei Dank ist bei mir alles gut gegangen, ich bin ein glücklicher Mann. Morgen werde ich wieder öffnen können“, sagte er gegenüber dem Sender France 2. Der Hurrikan zieht nun nach Norden und auf die Inseln Saint-Barthélémy und Saint-Martin zu, für die die Sturm-Warnstufe Rot gilt. Dort ist jeglicher Verkehr auf den Straßen verboten und die Bewohner werden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Gefährdete Personen wurden bereits vorsorglich evakuiert.

  • Hurrikan Tammy: Ausgangssperre in Guadeloupe  – Warnstufe „Violett“ Zyklon

    Hurrikan Tammy: Ausgangssperre in Guadeloupe – Warnstufe „Violett“ Zyklon

    Die Karibikinsel und französisches Überseedepartement Guadeloupe wurde am Samstag unter Warnstufe „Violett“ wegen des Hurrikans Tammy gestellt. Eine Ausgangssperre wurde verhängt.

    Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und eine strikte Ausgangssperre: Die Karibikinsel Guadeloupe hat sich verbarrikadiert, nachdem am Samstag, den 21. Oktober, die höchste Warnstufe wegen des herannahenden Zyklons Tammy ausgerufen wurde.

    Der Präfekt der Region, Xavier Lefort, kündigte an, dass die Zyklonwarnung ab 9.30 Uhr (15.30 Uhr in Paris) „angesichts der Verschlechterung der Wetterlage“ von rot auf violett erhöht wurde.

    Diese Warnstufe, die höchste auf der Skala, betrifft „Phänomene mit extrem starken Auswirkungen und einer unmittelbaren und sicheren Gefahr“ für die Menschen, betonte die Präfektur. Unter diesen Bedingungen „fordert der Präfekt die Bevölkerung auf, sich in den Häusern einzuschließen und alle Empfehlungen der Behörden zu befolgen“.

    Die Insel La Désirade, die östlich von Grande-Terre liegt, befindet sich „mitten im Herzen“ der Flugbahn von Tammy. Die Warnstufe „Violett“ ist mit einem Ausgehverbot für die rund 380.000 Einwohner von Guadeloupe verbunden.

    Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in Häusern und Schutzräumen zu bleiben, sich in den sichersten Raum jeder Wohnung zu begeben und das Telefon nur zu benutzen, wenn es unbedingt notwendig ist.

  • Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Wasserreservoirs weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, begründet die Präfektur die neuen Maßnahmen.

    Die Präfektur des französischen Überseedepartements Mayotte kündigte am Dienstag, dem 10. Oktober, an, dass sie neue Wasserbeschränkungen für die Einwohner einführen wird, in der Hoffnung, dass die knappen Reserven dann bis zur Regenzeit reichen. „Ab Mittwoch, dem 11. Oktober, wird der Zeitraum, in dem der Zugang zu Leitungswasser möglich ist, von 24 Stunden auf 18 Stunden verkürzt“, um so „die Reserven bis Mitte November zu erhalten“, so die Präfektur.

    Das ärmste Departement Frankreichs, das im Indischen Ozean liegt, leidet unter der größten Dürre seit 1997. Seine Wasserversorgung hängt weitgehend von Regenwasser ab, das in zwei großen Reservoirs auf den Hügeln der Insel aufgefangen wird. „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Rückhaltebecken weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, warnte jetzt die Präfektur.

    Der Combani-Stausee im Zentrum der Insel ist zu 13,6% gefüllt, der Dzoumogné-Stausee im Norden nur noch zu 7%. „Beim derzeitigen Entnahmerhythmus wird die vollständige Entleerung der Wasserreservoirs Ende Oktober erfolgen“, betonte die Präfektur.

    Die derzeit herrschende Dürre und Trockenheit wird durch einen Mangel an Infrastruktur und einem großen Investitionsstau in einem Gebiet verschlimmert, das ein Bevölkerungswachstum von 4% pro Jahr verzeichnet, was vor allem auf illegale Einwanderung, kommend von den Komoren, zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund erleben die Einwohner Mayottes bereits seit Ende 2022 regelmäßige Ausfälle in der Trinkwasserversorgung. Die Präfektur warnt, dass sich die derzeitigen Einschränkungen in den kommenden Wochen noch weiter verschärfen könnten.

  • Wasserkrise in Mayotte: Ein Schiff brachte 500.000 Liter abgefülltes Wasser auf die Insel

    Wasserkrise in Mayotte: Ein Schiff brachte 500.000 Liter abgefülltes Wasser auf die Insel

    Dies ist der dritte Wassertransport, der vom französischen Staat durchgeführt wird, um der Wasserknappheit in dem zu begegnen, die das Überseedepartement Mayotte seit mehreren Wochen plagt. Der französische Staat wird von September bis Dezember 2023 ausserdem die Wasserrechnungen der Bewohner des Archipels übernehmen. Die Marion Dufresne ist mit 500.000 Litern abgefülltem Wasser an Bord in Mayotte angekommen. Im großen Seehafen von La Réunion wurden die Wasserflaschen in28 Container verpackt und eingeschifft. In Mayotte ist das Leitungswasser inzwischen dramatisch knapp geworden. Die beiden Reservoirs, in denen Regenwasser gesammelt wird und die einen Großteil der Insel versorgen, sind auf ihrem Tiefststand angelangt. Um dem 101. Departement Frankreichs in dieser dramatischen Situation zu helfen, hat der französische Staat unter anderem bereits in den vergangenen Wochen zwei mit Wasser beladene Schiffe zu Hilfe geschickt. Das dritte Schiff, das jetzt auf dem Archipel angekommen ist, is…

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  • Wasserkrise in Mayotte: Französischer Staat wird kostenlose Verteilung von Trinkwasser ausweiten

    Wasserkrise in Mayotte: Französischer Staat wird kostenlose Verteilung von Trinkwasser ausweiten

    Angesichts der Dürre auf der Insel bekommt die Bevölkerung des französischen Überseedepartements seit Anfang September nur noch an zwei von drei Tagen Wasser aus dem Wasserhahn. Der französische Staat wird vorübergehend die Wasserrechnungen der Einwohner von Mayotte übernehmen, die mit einer schweren Wasserknappheit konfrontiert sind. „Die Abonnenten der Wasserversorgung werden die Rechnungen für die Monate September bis Dezember 2023 nicht bezahlen müssen, da sich der Service für die Öffentlichkeit sehr stark verschlechtert hat“, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag, dem 5. Oktober, nach einem interministeriellen Treffen an. Die Kostenübernahme könne auch „im Januar fortgesetzt werden“, „wenn das Wasser dann nicht wieder fließt“, erklärte Philippe Vigier, der für die Überseegebiete zuständige Minister, am Donnerstagabend auf dem Sender Franceinfo. Das ärmste Departement Frankreichs leidet unter der schlimmsten Dürre seit 1997, da seine Versorgung weitgehend von Reg…

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