Schlagwort: Trump

  • Trump genehmigt Freigabe ausgewählter Epstein-Unterlagen

    Trump genehmigt Freigabe ausgewählter Epstein-Unterlagen

    US-Präsident Donald Trump erklärte am Donnerstag über soziale Medien, er habe die Freigabe von „sämtlichen Aussagen vor der Grand Jury, vorbehaltlich der Zustimmung des Gerichts“, im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein autorisiert. Als Begründung nannte Trump die „lächerliche Menge an öffentlicher Aufmerksamkeit“, die der Fall erhalte.

    Diese Entscheidung dürfte die Kritik innerhalb von Trumps eigener MAGA-Bewegung jedoch kaum besänftigen. Viele Anhänger zeigten sich in dieser Woche empört, nachdem Trumps Regierung eine zuvor gegebene Zusage zurückgezogen hatte, weitere Details der bundesstaatlichen Ermittlungen gegen den in Verruf geratenen Finanzier und verurteilten Sexualstraftäter offenzulegen, der 2019 starb. Die Forderung der Basis: die vollständige Veröffentlichung aller Akten des Justizministeriums zu Epstein, nicht lediglich Aussagen vor der Grand Jury.

    Kurz vor Trumps Ankündigung hatten Republikaner im Repräsentantenhaus — unter Druck von Demokraten und eigenen, zunehmend aufgebrachten Wählern — einen Kurswechsel vollzogen. Entgegen Trumps Haltung signalisierten sie Unterstützung für eine Resolution, die das Justizministerium zur Freigabe von Materialien aus den Epstein-Ermittlungen auffordern soll. Die Maßnahme hat rein symbolischen Charakter und ist bislang nicht zur Abstimmung angesetzt. Ob sie überhaupt eine Mehrheit finden würde, ist unklar.

    Hintergrund: Epstein beging in Untersuchungshaft Suizid, während er sich wegen Menschenhandels mit Minderjährigen verantworten sollte. Aufgrund seiner weitreichenden Verbindungen in Kreise einflussreicher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gibt es parteiübergreifend Spekulationen über mögliche Mitwisser oder Mittäter. Trump pflegte über mindestens 15 Jahre freundschaftliche Kontakte zu Epstein.


    Syrer dokumentieren Verwüstung nach Gewaltwelle

    Mehr als 500 Menschen sind laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte seit Sonntag in der südlichen Provinz as-Suwaida infolge konfessioneller Gewalt ums Leben gekommen.

    Reporter fuhren gestern erstmals wieder durch die Stadt, um das Ausmaß der Zerstörung zu erfassen. Überall sahen sie Blut auf den Straßen, eingeschlagene Fensterscheiben und Leichengeruch.

    Die Eskalation in as-Suwaida hat auch Auswirkungen auf Syriens Nachbarn Israel, wo eine große drusische Gemeinschaft lebt. Nach israelischen Luftschlägen auf Damaskus warf Präsident Ahmed al-Shara Israel am Donnerstag vor, gezielt „Chaos“ in Syrien säen zu wollen.


    Großbritannien plant Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre

    Die britische Regierung kündigte am Donnerstag an, künftig auch 16- und 17-Jährigen das Wahlrecht zu gewähren. Es wäre die größte Ausweitung des Wahlrechts in Großbritannien seit Jahrzehnten.

    Die Labour-Regierung von Premierminister Keir Starmer präsentierte die Pläne in einem Grundsatzpapier. Man wolle damit dem schwindenden Vertrauen in staatliche Institutionen entgegenwirken und die Demokratie erneuern. Paul Holmes, konservativer Abgeordneter, nannte den Vorstoß einen „dreisten Versuch der Labour-Partei, die eigene Unbeliebtheit durch tiefgreifende Verfassungsänderungen ohne Konsultation zu kompensieren.“


    Weitere wichtige Meldungen

    Irak: Bei einem Brand in einem neu eröffneten Einkaufszentrum in der Stadt Kut kamen 61 Menschen ums Leben.
    Iran: Die nukleare Anlage in Fordo wurde nach US-Geheimdiensteinschätzung durch einen gemeinsamen US-israelischen Angriff schwer beschädigt oder möglicherweise vollständig zerstört.
    Europa: Großbritannien und Deutschland unterzeichneten einen richtungsweisenden Verteidigungspakt. Beide Länder verpflichten sich, Angriffe auf den jeweils anderen als Bedrohung der eigenen Sicherheit zu betrachten.
    Gaza: Ein israelischer Luftschlag traf eine katholische Kirche in Gaza-Stadt. Drei Menschen kamen ums Leben.
    US-Medien: CBS stellt „The Late Show with Stephen Colbert“ ein und beendet damit eine über 30 Jahre währende Spätabend-Tradition.
    Japan: Vor der Parlamentswahl am Sonntag ließ der Landwirtschaftsminister Lagerbestände von Reis freigeben, um Preise zu senken und Wählerstimmen zu gewinnen.
    China: Das populäre Videospiel Revenge on Gold Diggers entfacht eine Debatte über Frauenfeindlichkeit, Geschlechterrollen und ökonomischen Druck.
    Brasilien: Präsident Luiz Inácio Lula da Silva galt für die Wahl 2026 als chancenlos – doch Trumps Handelspolitik verändert die Dynamik.

    Autor: P. Tiko

  • Israel bombardiert Syriens Hauptstadt – und weitere World-News

    Israel bombardiert Syriens Hauptstadt – und weitere World-News

    Israel hat am gestrigen Tag Luftangriffe auf Damaskus geflogen. Dabei wurde nach Angaben des israelischen Militärs und syrischer Behörden ein Gebäudekomplex beschädigt, in dem sich das Verteidigungsministerium befindet. Auch ein Gebiet in der Nähe des Präsidentenpalasts wurde getroffen.

    Die Angriffe folgten auf mehrere Tage blutiger Gefechte zwischen syrischen Regierungstruppen und lokalen Kämpfern in der südlichen Provinz Sweida – dem Zentrum der drusischen Minderheit Syriens, die Israel nach eigenen Angaben schützen will. Die israelische Regierung hatte zuvor mit einer Ausweitung der Angriffe auf syrische Regierungstruppen gedroht, sollte sich diese nicht aus Sweida zurückziehen.

    Kurz nach den israelischen Luftschlägen verkündeten die syrischen Behörden eine Waffenruhe in Sweida, die mit örtlichen Führern vereinbart worden sei. Wenig später erklärte US-Außenminister Marco Rubio, die Vereinigten Staaten hätten mit allen beteiligten Parteien zusammengearbeitet, „um dieser beunruhigenden und erschreckenden Situation noch heute Nacht ein Ende zu setzen“.

    Die diplomatischen Bemühungen zeigten jedoch zunächst wenig Wirkung. Gegen Abend wurden weitere israelische Luftangriffe auf militärische Ziele rund um Damaskus gemeldet.

    Zwei Beweggründe für Israels Eingreifen in Südsyrien

    Israels Vorgehen in Südsyrien folgt einer doppelten strategischen Logik: Einerseits will Jerusalem verhindern, dass sich iranisch unterstützte Milizen oder islamistische Extremistengruppen in unmittelbarer Nähe zur israelischen Grenze festsetzen. Andererseits zielt das militärische Engagement darauf ab, die drusische Minderheit innerhalb Israels zu beruhigen, die traditionell enge Bindungen zur israelischen Regierung pflegt.


    Irans massive Abschiebungen von Afghanen: Eine humanitäre Krise

    Täglich überqueren derzeit fast 20.000 Afghanen die Grenze von Iran nach Afghanistan – vertrieben durch gezielte Razzien und eine zunehmende xenophobe Stimmung. Seit Januar wurden nach Angaben der Vereinten Nationen über 1,4 Millionen Afghanen aus dem Iran ausgewiesen oder zur Rückkehr gezwungen. Es handelt sich um eine der gravierendsten Vertreibungskrisen des vergangenen Jahrzehnts.

    „Afghanistan ist wie ein Käfig für Frauen – und wir kehren in diesen Käfig zurück“, sagt Khurshid, 17 Jahre alt und die jüngste von drei Schwestern, die nun nach Afghanistan zurückkehren müssen. Dort erwarten sie einige der weltweit strengsten Einschränkungen für Frauen und Mädchen.


    Bereitet Trump die Entlassung des Notenbankchefs vor?

    US-Präsident Donald Trump soll bei einem Treffen mit republikanischen Abgeordneten einen Entwurf für ein Entlassungsschreiben an Jerome Powell, den Vorsitzenden der Federal Reserve, gezeigt haben. Laut zwei eingeweihten Personen habe Trump die Anwesenden gefragt, ob er Powell tatsächlich entlassen solle.

    In den vergangenen Tagen hatte Trump seine Kritik an Powell verschärft. Er wirft ihm vor, die Zinsen nicht zu senken, und forderte wiederholt dessen Rücktritt. Ob Trump die Entlassung tatsächlich durchführt – oder rechtlich überhaupt dazu befugt ist – bleibt unklar. Kein Präsident der neueren US-Geschichte hat jemals versucht, einen Fed-Vorsitzenden vorzeitig abzusetzen. Regierungsinterne Stimmen warnen, dass ein solcher Schritt schwerwiegendere Konsequenzen hätte, als Trump offenbar erkennt.


    Weitere Schlagzeilen des Tages

    • Gazastreifen: Mindestens 20 Menschen starben bei einer Massenpanik vor einer Lebensmittelausgabestelle.
    • Israel: Der US-Botschafter Mike Huckabee nahm überraschend an einem Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Premierminister Benjamin Netanjahu teil.
    • Kanada: Premierminister Trudeau will Stahlimporte aus China und anderen Ländern blockieren, die wegen US-Zöllen verstärkt nach Kanada ausweichen.
    • USA: Trump kritisierte eigene Unterstützer, die den Umgang seiner Regierung mit den Ermittlungen im Epstein-Fall in Frage stellen.
    • Iran: Frankreichs Außenminister erklärte, Paris, London und Berlin würden UN-Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft setzen, falls bis Ende nächsten Monats keine Fortschritte im Atomabkommen erzielt werden.
    • Künstliche Intelligenz: China investiert Milliarden, um den technologischen Rückstand gegenüber den USA im Bereich KI aufzuholen.
    • Russland: Trotz neuer Spannungen mit den USA gibt es keine Anzeichen dafür, dass Moskau seine Linie im Ukraine-Konflikt überdenkt.
    • Migration: Die USA haben wieder begonnen, Migranten in Drittstaaten abzuschieben – fünf Personen wurden nach Eswatini in Südafrika ausgeflogen.
    • Wirtschaft: Nvidia-CEO Jensen Huang warb bei einer Pressekonferenz in Peking für mehr Zusammenarbeit zwischen China und den USA im Bereich KI.
    • Florida: In einem provisorisch errichteten Abschiebezentrum, das von Insassen „Alligator Alcatraz“ genannt wird, herrschen laut Berichten mangelhafte Bedingungen.

    Autor: P. Tiko

  • Trump gegen O’Donnell: Wie ein alter Streit zum Symbol der amerikanischen Polarisierung wurde

    Trump gegen O’Donnell: Wie ein alter Streit zum Symbol der amerikanischen Polarisierung wurde

    Als Donald Trump am 12. Juli 2025 in einem Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social verkündete, er erwäge, der Komikerin Rosie O’Donnell die amerikanische Staatsbürgerschaft zu entziehen, sorgte er nicht nur für Empörung, sondern rief auch einen der längsten und schillerndsten öffentlichen Kleinkriege der US-Prominenz erneut ins Gedächtnis. Die Drohung ist juristisch haltlos – politisch aber bemerkenswert, weil sie exemplarisch zeigt, wie sich persönliche Fehden mit institutioneller Macht, öffentlicher Aufmerksamkeit und politischer Inszenierung verweben.

    Eine Dauerfehde als Medienspektakel

    Die Auseinandersetzung zwischen Trump und O’Donnell reicht bis ins Jahr 2006 zurück. Damals hatte die Schauspielerin und Komikerin in der TV-Sendung „The View“ Trumps Rolle als Geschäftsmann und Miss-USA-Organisator scharf kritisiert – sie sprach von einem „Schlangenölverkäufer“ mit fragwürdiger Moral. Trump, zu jener Zeit noch Unternehmer, reagierte prompt mit einer Serie von persönlichen Beleidigungen. Er bezeichnete O’Donnell als „Versagerin“ und „unbeherrschte Frau“.

    In den folgenden Jahren geriet der Konflikt zur medialen Dauerschleife: Tweets, Interviews, Kommentare – meist verletzend, selten sachlich. Trump machte O’Donnell wiederholt zum Ziel seiner Verachtung, sie wiederum wurde zu einer der schärfsten prominenten Kritikerinnen des späteren Präsidenten.

    Die Drohung als Ablenkungsmanöver?

    Trumps jüngste Attacke fiel nicht zufällig in eine heikle Phase seiner zweiten Amtszeit. Nach seiner Rückkehr in das Weiße Haus sieht er sich mit wachsender Kritik konfrontiert – insbesondere nach seiner als chaotisch empfundenen Reaktion auf die verheerenden Überschwemmungen in Texas, bei denen über 120 Menschen ums Leben kamen.

    Die mediale Aufmerksamkeit auf seine Bemerkung zu O’Donnell könnte deshalb auch als kalkuliertes Ablenkungsmanöver gewertet werden. Mehrere Kommentatoren – unter anderem The Independent und The Daily Beast – vermuten, Trump wolle durch die Zuspitzung des öffentlichen Diskurses von Versäumnissen seiner Administration ablenken. Das Muster ist bekannt: Mit provokanten Aussagen lenkt Trump die öffentliche Debatte gezielt auf Nebenschauplätze.

    Juristisch unhaltbar, politisch dennoch brisant

    Die Androhung eines Entzugs der Staatsbürgerschaft ist in der US-Verfassung klar geregelt – und praktisch ausgeschlossen. Der 14. Zusatzartikel der Verfassung schützt Personen, die in den Vereinigten Staaten geboren wurden, explizit vor einem solchen Eingriff. Rosie O’Donnell, geboren 1962 in New York, besitzt somit ein unumstößliches Recht auf US-Staatsbürgerschaft.

    Rechtsexperten wie der Verfassungsjurist Laurence Tribe von der Harvard Law School wiesen in Interviews mit US-Medien darauf hin, dass selbst ein präsidialer Erlass in diesem Fall keine Wirkung hätte. Die Androhung sei „verfassungswidrig, unethisch und rein performativ“, so Tribe. Auch die Houston Chronicle spricht von einem „juristischen Nullum mit politischem Nachhall“.

    Irland als Rückzugsort – und Bühne der Replik

    Rosie O’Donnell lebt mittlerweile in Howth, einer Küstenstadt nahe Dublin, mit ihrem nicht-binären Kind. Ihre Reaktion auf Trumps Äußerungen fiel scharf und zugleich selbstbewusst aus: In einem zehnminütigen TikTok-Video erklärte sie, die Drohung sei „absurd, aber erwartbar“. Begleitet wurde das Video von einer sarkastischen Bildmontage auf Instagram, die Trump zusammen mit dem wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Jeffrey Epstein zeigt – versehen mit der Botschaft: „Ich lebe immer noch mietfrei in deinem verrottenden Hirn.“

    O’Donnell inszeniert sich damit nicht nur als Opfer politischer Willkür, sondern als standhafte Kritikerin eines autoritären Politikstils – ein Narrativ, das bei Teilen des liberalen Publikums auf Resonanz stößt. Gleichzeitig nutzen auch konservative Medien die Episode zur Mobilisierung ihrer Basis, indem sie O’Donnells politische Haltung und ihren Lebensstil ins Visier nehmen.

    Polarisierung als Prinzip

    Die Episode Trump gegen O’Donnell steht exemplarisch für eine zunehmend personalisierte politische Kultur in den USA, in der öffentliche Auseinandersetzungen immer häufiger auf der Ebene der Selbstdarstellung und moralischen Diskreditierung geführt werden. Der Diskurs verliert an Inhalt, gewinnt aber an Lautstärke – und erfüllt dennoch seinen Zweck: Aufmerksamkeit, Mobilisierung, Loyalitätsbeweise.

    Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Politik und Prominenz, zwischen Amt und Meinung. Dass ein US-Präsident öffentlich mit dem Entzug eines verfassungsmäßigen Grundrechts droht, ist kein politischer Lapsus – es ist Ausdruck einer Rhetorik, die institutionelle Normen bewusst ignoriert, um emotionale Wirkung zu erzielen. Die rechtliche Bedeutung ist gering, die gesellschaftliche Signalwirkung umso größer.

    Wie in vielen Fällen zuvor bleibt am Ende eine Frage offen: Was bleibt hängen? Die juristische Wahrheit – oder die emotional aufgeladene Schlagzeile? In einem Land, in dem politische Kommunikation immer stärker von Polarisierung lebt, dürfte die Antwort leider klar sein.

    Von Andreas Brucker

  • Chinas Wirtschaft trotzt Trumps Zöllen – und andere World-News

    Chinas Wirtschaft trotzt Trumps Zöllen – und andere World-News

    Chinas Wirtschaft ist im Frühjahr stabil gewachsen – trotz der von Präsident Trump verhängten hohen Strafzölle. Wie offizielle Zahlen zeigen, konnte sich das Land behaupten, gestützt auf Investitionen in Fabriken, Großprojekte wie Hochgeschwindigkeitsstrecken sowie anhaltend starke Exporte. Ein zusätzlicher Impuls kam von Vorzieheffekten: Viele Käufer orderten ihre Waren bereits im ersten Quartal in Erwartung kommender Zölle.

    Sollte sich das derzeitige Wachstumstempo fortsetzen, wird Chinas Wirtschaft auf das Jahr gerechnet um etwa 4,1 Prozent wachsen – nur geringfügig weniger als im ersten Quartal.

    Der Bericht zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde veröffentlicht, während die USA aktuelle Inflationsdaten auswerteten. Diese zeigen: Trumps Zollpolitik beginnt, sich auf die Verbraucherpreise auszuwirken. Besonders stark verteuerten sich im Juni Waren, die direkt von den Zöllen betroffen sind – etwa Haushaltsausstattungen.

    Kehrtwende bei KI-Chips: Drei Monate nach dem Verkaufsstopp für Nvidias KI-Chips an China vollzog die Trump-Regierung eine abrupte Wende: Chinesische Tech-Unternehmen dürfen nun wieder einkaufen.

    Elektromobilität: Peking kündigte an, den Technologietransfer von acht zentralen Verfahren zur Batterieherstellung für E-Fahrzeuge ins Ausland einzuschränken. Das könnte es chinesischen Autobauern erschweren, Werke im Ausland zu errichten – eine Strategie, zu der sie insbesondere von der EU gedrängt werden.


    Trumps Kurswechsel gegenüber der Ukraine – ein Hoffnungsschimmer mit Fragezeichen

    Als Trump in den vergangenen Tagen zustimmte, wieder moderne US-Waffensysteme für den Weiterverkauf an die Ukraine nach Europa zu liefern, werteten europäische Regierungschefs dies als strategischen Kurswechsel. Trotz der scharfen Rhetorik Trumps gegenüber Wladimir Putin bleibt in Europa jedoch eine spürbare Skepsis bestehen.

    Hinter diplomatischem Lächeln verbirgt sich Verärgerung – insbesondere angesichts der von Trump angedrohten Anhebung der US-Zölle auf EU-Waren auf bis zu 30 Prozent. Ein europäischer Experte formulierte es so: „Das mögen gute Nachrichten sein – aber für wie lange, und zu welchem Preis?“ Und weiter: „Für die grundlegenden Probleme in den transatlantischen Beziehungen ist das keine Lösung.“


    Großbritannien siedelte heimlich 4.500 Afghanen um

    Erstmals hat die britische Regierung eingeräumt, Informationen über 18.000 Afghanen offengelegt zu haben, die vor der Machtübernahme der Taliban mit dem britischen Verteidigungsministerium zusammengearbeitet hatten. Um Betroffene vor Repressalien zu schützen, ließ man Tausende heimlich umsiedeln.

    Der damalige Premierminister Rishi Sunak hielt das Sicherheitsleck aus dem Jahr 2022 mit einer sogenannten „Super Injunction“ geheim – einem juristischen Instrument, das selbst Berichte über das Verbot untersagt. Bislang sind 4.500 Afghanen in Großbritannien angekommen. Weitere 600 Menschen und ihre Familien warten noch auf die Ausreise.


    Weitere wichtige Meldungen

    Nahost: Israel flog eine Serie von Luftangriffen auf Regierungseinheiten in Syrien und auf die Hisbollah-Miliz im Libanon.

    Israel: Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu steht auf der Kippe, nachdem eine ultraorthodoxe Partei den Austritt aus der Koalition erklärte.

    Äthiopien: Ärzte ohne Grenzen wirft der Regierung vor, die Tötung von drei ihrer Mitarbeiter nicht ausreichend untersucht zu haben.

    Indien: Die Polizei entdeckte eine russische Frau mit ihren Kindern in einer Höhle – sie befanden sich laut Behörden auf einer „spirituellen Reise“.

    Spanien: Die Polizei nahm den Anführer einer fremdenfeindlichen Gruppierung fest. Ihm wird vorgeworfen, Unruhen in der südostspanischen Stadt Torre Pacheco angeheizt zu haben.

    Luftfahrt: Fluggesellschaften in Indien, Singapur und Südkorea überprüfen derzeit die Treibstoffregelungssysteme ihrer Boeing-Flugzeuge. Anlass ist ein Bericht zum tödlichen Air-India-Absturz im vergangenen Monat.

    Autor: P. Tiko

  • Trump kündigt Waffenhilfe für die Ukraine und Ultimatum an Putin an – und weitere World-News

    Trump kündigt Waffenhilfe für die Ukraine und Ultimatum an Putin an – und weitere World-News

    US-Präsident Donald Trump erklärte gestern, die Vereinigten Staaten würden Europa bei der Lieferung zusätzlicher Waffen an die Ukraine unterstützen. Zugleich stellte er Russland ein Ultimatum: Sollte innerhalb von 50 Tagen keine Friedensvereinbarung zustande kommen, drohten „sehr harte Zölle“.

    Die angedrohten Zölle dürften allerdings wenig Wirkung entfalten – der russische Handel mit den USA ist marginal. Weit brisanter ist Trumps Ankündigung, auch sogenannte sekundäre Sanktionen verhängen zu wollen: Strafen also gegen Drittländer oder Unternehmen, die mit sanktionierten Staaten Geschäfte machen.

    Trumps Äußerungen fielen im Rahmen eines Treffens mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der derzeit Koordinierungsaufgaben bei der Lieferung westlicher Waffen an die Ukraine übernimmt. Demnach soll die NATO US-Waffen – darunter modernisierte Patriot-Luftabwehrsysteme – erwerben und an Kiew weiterreichen. Militäranalysten und ukrainische Offiziere äußerten sich dazu verhalten optimistisch – die Unberechenbarkeit der Trump-Regierung bleibe eine zentrale Sorge.

    Trump zeigte sich „enttäuscht“ von Wladimir Putin: „Meine Gespräche mit ihm sind immer sehr freundlich, und dann fliegen nachts die Raketen“, so Trump.

    Trumps jüngste Linie gegenüber Russland ähnelt in wesentlichen Punkten jener seines Vorgängers – insbesondere durch die Bewaffnung der Ukraine. Doch es gibt begründete Zweifel, ob er diesen Kurs langfristig beibehalten wird.

    In Kiew: Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, den ukrainischen Premierminister auszuwechseln – eine bedeutende Umbesetzung angesichts militärischer Rückschläge und wachsender Unzufriedenheit im Land.


    Israels Plan zur Umsiedlung von Palästinensern gefährdet Waffenstillstandsverhandlungen

    Ein israelischer Vorschlag, große Teile der Bevölkerung Gazas in ein Lager nahe der ägyptischen Grenze umzusiedeln, droht die jüngsten Verhandlungen über eine Waffenruhe zu torpedieren. Völkerrechtler warnten, der Plan verstoße gegen internationales Recht. Auch aus den Reihen der Hamas kam scharfer Protest: Der Vorschlag sei „völlig inakzeptabel“.

    „Das wäre eine isolierte Stadt, die einem Ghetto gleicht“, sagte Husam Badran, ein hochrangiger Hamas-Funktionär, am Montag. „Kein Palästinenser würde dem zustimmen.“

    Israel hat den Plan bisher nicht offiziell bestätigt. Rechtsexperten warnen jedoch: Palästinensern die Rückkehr in ihre Heimat zu verweigern, komme einer ethnischen Säuberung gleich. Kritiker in Israel zogen Parallelen zu einem „Konzentrationslager des 21. Jahrhunderts“.


    Mindestens 50 Tote bei Kämpfen im Süden Syriens

    Bei schweren Gefechten in der Provinz Sweida im Süden Syriens kamen gestern mehr als 50 Menschen ums Leben. Laut Angaben örtlicher Behörden und einer Beobachtungsstelle standen sich bewaffnete Beduinengruppen und Milizen der drusischen Religionsgemeinschaft gegenüber – es war bereits der zweite Tag eskalierender Gewalt.

    Die syrische Regierung rief zur Zurückhaltung auf und kündigte ein „schnelles und entschlossenes“ Eingreifen an. Doch alle entsandten 18 entsandten Soldaten wurden getötet, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums mitteilte. Die Eskalation zeigt, wie schwer es dem Regime fällt, seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 die Kontrolle über das Land zurückzugewinnen. Unabhängig davon meldete das israelische Militär, es habe Panzer beschossen, die sich Sweida näherten, um einen Truppenaufmarsch im Süden Syriens zu verhindern.


    Weitere Schlagzeilen

    Europa: Der Klimawandel verwandelt einst begehrte Urlaubsregionen Europas in Orte, von denen man lieber flieht.

    New York: Der frühere Gouverneur Andrew Cuomo will nach seiner Niederlage in der demokratischen Vorwahl gegen Zohran Mamdani nun als unabhängiger Kandidat für das Amt des Bürgermeisters antreten.

    USA: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat entschieden, dass die Trump-Regierung das Bildungsministerium durch Massenentlassungen demontieren darf.

    Bildung: Eine chinesische Universität hat die Exmatrikulation einer Studentin angekündigt, weil sie „unangemessene Kontakte zu einem Ausländer“ unterhalten habe.

    Irland: In einem ehemaligen Heim katholischer Nonnen, das von 1925 bis 1961 betrieben wurde, haben Archäologen mit der Suche nach den Überresten hunderter verstorbener Kinder begonnen.

    Gefängnisse: Videoaufnahmen eines Häftlings, der sich in der New Yorker Haftanstalt Rikers Island das Leben nahm, zeigen eklatante Mängel im US-Strafvollzugssystem.

    Tesla: In den USA beginnt der erste Geschworenenprozess gegen den Elektroautohersteller wegen eines tödlichen Unfalls im Jahr 2019, bei dem der Autopilot eingeschaltet war.

    Autor: P. Tiko

  • Trump setzt auf Konfrontation: US-Zölle gegen die EU bringen transatlantische Handelsordnung ins Wanken

    Trump setzt auf Konfrontation: US-Zölle gegen die EU bringen transatlantische Handelsordnung ins Wanken

    Mit der Ankündigung pauschaler Importzölle von 30 Prozent auf Waren aus der Europäischen Union ab dem 1. August 2025 hat US-Präsident Donald Trump eine neue Eskalationsstufe im transatlantischen Handel gezündet. Die Maßnahme könnte das fragile Gleichgewicht zwischen den beiden größten Handelsblöcken der Welt endgültig ins Wanken bringen – mit erheblichen wirtschaftlichen, politischen und strategischen Folgen.

    Die EU steht vor einer doppelten Herausforderung: Sie muss entschlossen ihre Interessen wahren, ohne die geopolitisch ohnehin geschwächte Partnerschaft mit den USA weiter zu beschädigen.

    Ein neuer Anlauf alter Konflikte

    Die Begründung Trumps für die Zölle folgt einem vertrauten Muster: Das Handelsdefizit der USA mit der EU – zuletzt rund 220 Milliarden US-Dollar jährlich – sei untragbar und gefährde die nationale Sicherheit. Die USA würden, so Trump, von unfairen Handelspraktiken der Europäer benachteiligt, insbesondere im Agrarsektor und bei Industriegütern. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte er einen sofortigen, vollständigen zollfreien Zugang für US-Produkte zum europäischen Binnenmarkt – ein politisches Maximalziel, das unter den derzeitigen Wettbewerbsbedingungen unrealistisch erscheint.

    Trumps Rhetorik erinnert an seine erste Amtszeit (2017–2021), als ähnliche Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte mit denselben Argumenten gerechtfertigt wurden. Damals wie heute dient der Begriff der „nationalen Sicherheit“ vor allem als juristisches Vehikel, um protektionistische Maßnahmen innerhalb der Welthandelsordnung zu legitimieren – sehr zum Unmut der EU, die darin einen Missbrauch internationaler Handelsregeln sieht.

    Europas Balanceakt zwischen Diplomatie und Abschreckung

    Die Reaktion aus Europa fällt bislang differenziert aus. Während Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte, man wolle bis zum 1. August „alle diplomatischen Möglichkeiten ausschöpfen“, warnte sie zugleich vor „massiven Störungen der transatlantischen Lieferketten“. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz schlug ernste Töne an: Die deutsche Exportwirtschaft werde „ins Mark getroffen“, wenn die Zölle Realität würden. Besonders betroffen wäre die Automobilbranche – laut Statistischem Bundesamt gingen 2024 Fahrzeuge und Fahrzeugteile im Wert von 66 Milliarden Euro in die USA.

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ging einen Schritt weiter und forderte eine einheitliche europäische Strategie, die auch eine „konsequente Antwort“ im Falle von US-Zöllen beinhalte. Der Tenor: Verhandlungsbereitschaft ja – aber ohne Illusionen über Trumps politische Absichten.

    Wirtschaftsfolgen: Gewinner gibt es keine

    Die wirtschaftlichen Konsequenzen wären weitreichend – auf beiden Seiten des Atlantiks. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sprach von einem „Alarmsignal“, das über die unmittelbaren Kosten hinausreiche: Die Zölle könnten Investitionsentscheidungen beeinflussen, Lieferketten umstrukturieren und das Vertrauen in die transatlantische Partnerschaft dauerhaft beschädigen.

    Auch in den USA selbst regt sich Widerstand. Die Handelskammer warnt vor steigenden Preisen für Konsumgüter, insbesondere Elektronik, Kleidung und Lebensmittel. Laut einer Analyse des Peterson Institute for International Economics könnte die Maßnahme das US-BIP um bis zu 0,5 Prozent belasten, sollte es zu einem umfassenden Handelskrieg kommen.

    Eine strategische Konfrontation mit System

    Trumps Vorgehen ist nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr fügt es sich in ein strategisches Narrativ ein, das auf eine Umgestaltung der internationalen Wirtschaftsordnung im Sinne amerikanischer Dominanz abzielt. Die Konfrontation mit China, die Unterminierung multilateraler Institutionen und nun die Eskalation mit der EU zeigen: Trumps Handelspolitik basiert nicht auf kurzfristigem Druck, sondern auf einer systemischen Ablehnung globaler Regeln, die nicht eindeutig US-interessengetrieben sind.

    Die EU wiederum steht vor einem strategischen Dilemma. Einerseits darf sie sich die einseitige Aushebelung von Handelsregeln nicht gefallen lassen. Andererseits ist eine dauerhafte Entfremdung von den USA in Zeiten globaler Unsicherheiten – Krieg in der Ukraine, geopolitischer Wettbewerb mit China – keine attraktive Option.

    Es ist daher bemerkenswert, dass Brüssel bislang auf Zeit setzt: Die EU hat angekündigt, bis Anfang August keine Gegenzölle zu erheben, um Verhandlungen eine Chance zu geben. Doch die Geduld ist nicht unbegrenzt. Im Hintergrund laufen Vorbereitungen für eine abgestufte Reaktion, sollte Washington an den Zöllen festhalten.

    Letztlich zeigt der aktuelle Streit: Der transatlantische Freihandel, einst als strategisches Rückgrat der liberalen Weltwirtschaft gefeiert, ist in eine kritische Phase eingetreten. Ob die kommenden Wochen einen Wendepunkt markieren oder den Beginn einer längeren Erosion – das hängt nicht zuletzt vom politischen Willen ab, ökonomische Interessen und geopolitische Verantwortung miteinander zu versöhnen.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Trumps Ukraine-Wende: Symbolische Offensive mit offenem Preisetikett

    Trumps Ukraine-Wende: Symbolische Offensive mit offenem Preisetikett

    Die Ankündigung von Donald Trump, der Ukraine nun doch weitere moderne Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern, hat in Washington wie in Europa gleichermaßen für Erstaunen gesorgt. Noch vor zwei Wochen hatte der US-Präsident wesentliche Waffenlieferungen an Kiew gestoppt. Nun vollzieht Trump eine abrupte Kehrtwende – allerdings unter Bedingungen, die eine neue Dynamik in die transatlantischen Beziehungen bringen könnten.

    Nach eigenen Angaben will Trump die Flugabwehr-Raketen liefern lassen, jedoch ohne dafür US-Steuergelder einzusetzen. Die Kosten, so Trump, sollten „die Europäer oder die NATO“ übernehmen. Damit verschiebt er nicht nur die finanzielle Verantwortung, sondern signalisiert zugleich eine strategische Reorientierung: Weg von einem amerikanisch geführten Ukraine-Engagement hin zu einer stärker europäisch getragenen Sicherheitsarchitektur.

    Kalkulierte Symbolpolitik

    Die Patriot-Systeme gelten als eines der leistungsfähigsten Luftverteidigungssysteme weltweit – sie können feindliche Raketen, Marschflugkörper und Flugzeuge in mittlerer bis hoher Flughöhe bekämpfen. Die Ukraine hatte wiederholt um zusätzliche Kapazitäten dieser Art gebeten, insbesondere zum Schutz kritischer Infrastruktur gegen russische Luftangriffe.

    Dass Trump nun ausgerechnet dieses Waffensystem ins Spiel bringt, ist kein Zufall. Es sendet ein klares Signal militärischer Entschlossenheit, ohne den innenpolitisch riskanten Schritt zu gehen, neue Mittel im US-Kongress zu beantragen. Vielmehr entspricht die Maßnahme einer geopolitischen Geste – hoch symbolisch, aber mit beschränkter praktischer Wirkung, solange Finanzierung und Lieferzeitpunkt offen bleiben.

    Ein geopolitisches Kalkül

    Trumps Kehrtwende fällt in eine Phase zunehmender Dissonanz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Noch zu Beginn seines Wahlkampfs 2024 hatte Trump betont, er könne den Krieg in der Ukraine „innerhalb von 24 Stunden beenden“ – ein Satz, der vielerorts als implizite Zustimmung zu einem russischen Diktatfrieden verstanden wurde. Inzwischen hat sich der Ton verändert: Trump äußerte zuletzt „tiefe Enttäuschung“ über Putins Verhalten, insbesondere angesichts der russischen Offensive auf Charkiw und der Angriffe auf zivile Ziele.

    Diese veränderte Rhetorik dürfte nicht nur wahlstrategisch motiviert sein, um sich gegenüber Präsident Biden als außenpolitisch handlungsfähiger darzustellen. Vielmehr reflektiert sie auch die gewachsene Einsicht, dass ein zu russlandfreundlicher Kurs im Kongress kaum Mehrheiten findet – selbst bei den Republikanern.

    Europa unter Druck

    Trumps Erwartung, Europa solle die Kosten für die Patriot-Lieferungen tragen, bringt die EU und die NATO in eine heikle Lage. Einerseits befürworten viele europäische Regierungen eine Ausweitung der Luftverteidigung für die Ukraine. Andererseits ist unklar, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen sich die europäischen Partner an einem US-System beteiligen würden, dessen Einsatz letztlich dem politischen Kalkül Trumps dient.

    Besonders pikant: Patriot-Systeme sind knapp. Schon im Frühjahr 2024 hatte Deutschland Schwierigkeiten, ein weiteres System für die Ukraine bereitzustellen, ohne die eigene Luftverteidigung zu schwächen. Wenn die USA nun zusätzliche Systeme liefern wollen – oder auch nur deren Bereitstellung symbolisch ankündigen –, stellt sich unweigerlich die Frage nach den verfügbaren Beständen und deren Einsatzbereitschaft.

    NATO und transatlantische Koordination

    Trump kündigte für die kommenden Tage ein Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte an, das Licht ins Dunkel bringen könnte. Entscheidend wird sein, ob aus der Ankündigung eine koordinierte Strategie erwächst – oder ob es sich um eine isolierte Maßnahme handelt, die das Bündnis eher spaltet als stärkt.

    Die Allianz ist in einer Übergangsphase: Der neue Generalsekretär Rutte muss sich in einem geopolitischen Umfeld beweisen, das zunehmend durch innenpolitisch getriebene Interessen einzelner Mitglieder geprägt ist.

    Die kommenden Wochen könnten richtungsweisend sein – sowohl für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine als auch für die Verlässlichkeit des Westens.

    P. Tiko

  • „Eine Jahrhundertchance für die Wissenschaft“ – und weitere World-News

    „Eine Jahrhundertchance für die Wissenschaft“ – und weitere World-News

    US-Universitäten sind ein leichtes Ziel für rechtspopulistische Kritik. Umfragen zeigen, dass viele Amerikaner sie als zu liberal, zu teuer und zu elitär empfinden – und das nicht völlig ohne Grund. Doch der Konflikt zwischen der Trump-Regierung und der Harvard University geht über bloße Symbolpolitik hinaus: Er ist zum Testfall für den Versuch geworden, der akademischen Welt eine politische Agenda aufzuzwingen – quer durch die 2.600 Hochschulen der Vereinigten Staaten. Studierende, Lehrende und Forschende geraten gleichermaßen unter Druck. Das gefährdet die globale Spitzenstellung der amerikanischen Wissenschaft, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde.

    Was bedeutet das für den Rest der Welt?

    Europäische Staaten buhlen inzwischen offensiv um in den USA tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie bieten ihnen eine Art „wissenschaftliches Asyl“ – oder, wie ein französischer Minister es formulierte, „ein Licht in der Dunkelheit“.
    Auch Kanada konnte bereits mehrere renommierte US-Akademiker gewinnen, darunter drei festangestellte Yale-Professoren mit Forschungsschwerpunkten auf Autoritarismus und Faschismus.
    Das Australian Strategic Policy Institute bezeichnete die momentane Lage als „eine Jahrhundertchance für den intellektuellen Zugewinn“ – außerhalb der USA.

    Wer hat das Erfolgsrezept?

    Im mittleren 20. Jahrhundert galt Amerika vielen als wohlwollende Großmacht – verpflichtet der wissenschaftlichen Freiheit und der Demokratie. Es zog die klügsten Köpfe an, die vor Faschismus und autoritären Regimen aus Europa flohen.

    Heute könnte ausgerechnet China zum größten Profiteur der amerikanischen Selbstzerstörung werden. Chinesische Universitäten bemühen sich seit Jahren um internationale Spitzenforscher – nun liefert ihnen Washington indirekt Schützenhilfe. Ein Anzeichen für die Wirksamkeit dieser Strategie bietet Afrika. Immer mehr Afrikaner lernen Mandarin, und mittlerweile studieren fast doppelt so viele in China wie in den Vereinigten Staaten.

    Ein Blick zurück – und nach vorn

    Kann Amerika seine wissenschaftliche Vormachtstellung aus ideologischen Gründen tatsächlich verspielen? Ein solches Szenario ist nicht ohne historisches Vorbild: In den 1930er-Jahren verlor das nationalsozialistische Deutschland seine wissenschaftliche Führungsrolle innerhalb weniger Jahre an die USA.
    Als Deutsche*r denkt man vielleicht allzu schnell an diese Zeit zurück – doch der Vergleich ist in diesem Fall tatsächlich instruktiv. Mehrere prominente US-Journalisten, die sich mit den Folgen des harten Vorgehens der Trump-Regierung gegen internationale Studierende und Forschende befassen, ziehen Parallelen zu Hitlers systematischer Ausschaltung von Wissenschaft und Intellektuellen.

    Bislang kann keine andere Region das Erfolgsrezept der USA – bestehend aus finanziellen Ressourcen, geistiger Freiheit, Risikobereitschaft und Einwanderungsoffenheit – vollständig replizieren. Sollte Amerika als wissenschaftliche Supermacht stürzen und entscheidende Durchbrüche ausbleiben, wäre das ein Rückschlag für die gesamte Welt.


    Schattenseite der grünen Energiewende

    Am 9. Juli berichteten wir an dieser Stelle über seltene Erden – und darüber, wie es möglich wäre, sie sauberer, ethischer und ohne chinesische Dominanz zu fördern. Doch das hat seinen Preis.
    Berichtet wurde jetzt ein Abbau von seltenen Erden an der thailändisch-myanmarischen Grenze, welcher die Schattenseiten des gegenwärtigen Rohstoffbooms besonders deutlich macht. Die seltenen Erden, die dort abgebaut werden – unter anderem für E-Autos, Windkraftanlagen und Atomkraftwerke – stammen aus einem meist rechtsfreien Raum, in dem chinesische Unternehmen nach Herzenslust agieren.

    Der Erlös aus dem Rohstoffhandel finanziert lokale Milizen im Bürgerkrieg Myanmars. Zugleich verschmutzt der Abbau Wasserquellen und zerstört Lebensgrundlagen. Die seltenen Erden aus Myanmar sind billig, weil es dort keine Regulierung gibt. Doch der soziale und ökologische Preis für die Menschen vor Ort ist hoch.


    Weitere wichtige Nachrichten

    Gaza: Bei einem israelischen Luftangriff nahe eines Wasserverteilungspunktes in Zentral-Gaza wurden mindestens zehn Menschen, darunter viele Kinder, getötet. Das israelische Militär sprach von einem „technischen Fehler“.

    Handel: Donald Trump kündigte an, ab dem 1. August Zölle in Höhe von 30 Prozent auf EU-Waren zu erheben. Angesichts wachsender Handelskonflikte suchen die EU und andere Partner nach neuen globalen Handelsstrukturen.

    Asien: Länder mit wirtschaftlicher Ausrichtung auf den US-Markt stehen unter Druck. Sie suchen nach alternativen Handelspartnern – bislang mit begrenztem Erfolg.

    Flugzeugabsturz in Indien: Eine erste Untersuchung ergab, dass nach dem Start bei beiden Triebwerken der Treibstoff abgestellt wurde – ohne erkennbare Erklärung.

    Texas: Zwei Tage nach den verheerenden Überschwemmungen wurden laut internen Dokumenten knapp zwei Drittel der Anrufe bei der Katastrophenhilfe-Hotline der FEMA nicht entgegengenommen.

    Wetter: Tropensturm Nari zieht derzeit über den Nordpazifik vor der japanischen Küste.

    Neukaledonien: Eine neue Vereinbarung mit Frankreich sichert der pazifischen Inselgruppe mehr Autonomie, bleibt jedoch hinter einer vollständigen Unabhängigkeit zurück.

    Autor: P. Tiko

  • Russland eskaliert seinen Krieg gegen die Ukraine – und andere World-news

    Russland eskaliert seinen Krieg gegen die Ukraine – und andere World-news

    Russland hat gestern einen massiven Drohnen- und Raketenangriff auf die Ukraine gestartet, kurz nachdem Donald Trump Wladimir Putin dafür scharf dafür kritisiert hatte, lediglich „sinnlose“ Schritte in Richtung Frieden zu unternehmen.

    Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe 728 Sprengstoffdrohnen und Täuschkörper abgefeuert – ein Rekordwert für eine einzige Nacht, der den dringenden Bedarf der Ukraine an Verteidigungswaffen unterstreiche. Trump, der erst vergangene Woche alle Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesetzt hatte, erklärte am Montag, die USA würden diese nun wieder aufnehmen, da das Land „sehr hart getroffen“ werde.

    Putins Kalkül: Trumps neuer scharfer Ton hat bislang wenig Einfluss auf Russlands Eskalationsstrategie gezeigt. Quellen im Kreml berichten, Putin sei überzeugt, dass Russlands militärische Überlegenheit auf dem Schlachtfeld zunehme und die ukrainischen Verteidigungslinien in den kommenden Monaten zusammenbrechen könnten. „Er wird seine Ziele in der Ukraine nicht für eine Verbesserung der Beziehungen zu Trump opfern“, sagte ein Experte.

    Strafmaßnahmen: Führende Republikaner im US-Senat erklärten, es zeichne sich eine Abstimmung über ein Gesetz ab, das Sanktionen gegen Länder vorsieht, die russisches Öl kaufen.


    Trump droht weiteren Ländern mit Zöllen

    Trump teilte gestern Algerien, Brunei, Libyen, Irak, Moldawien, den Philippinen und Sri Lanka mit, dass ihre Exporte in die USA mit hohen Zöllen belegt würden, sofern sie nicht bis zum 1. August neue Handelsabkommen mit den USA aushandelten. Mindestens 21 Länder haben bereits Schreiben mit entsprechenden Drohungen erhalten.

    Die jüngsten Schreiben kündigten Zölle von 20 Prozent für die Philippinen sowie 30 Prozent für Libyen und Irak an. Zudem drohte Trump Brasilien mit Strafzöllen von 50 Prozent, nachdem er die dortigen Behörden beschuldigte, seinen politischen Verbündeten, den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, unfair zu behandeln. Brasiliens derzeitiger Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte, sein Land werde im Falle von Strafzöllen entsprechend reagieren.

    Die EU bemüht sich, noch diese Woche einen Vertragsentwurf vorzulegen, um flächendeckende Zölle zu verhindern. Trump kündigte zudem an, einen Zoll von 50 Prozent auf Kupferimporte zu erheben, was den Kupferpreis in den USA umgehend in die Höhe schnellen ließ.

    Sein Kurs setzt sich durch: Die zentralen Elemente von Trumps politischer Agenda treten nun immer deutlicher hervor. Seine umfangreichen Steuersenkungen sind Gesetz, und sein Handelskrieg nimmt Gestalt an. Das Schicksal der US-Wirtschaft liegt damit nun vollständig in seiner Hand.


    Ehemaliger Präsident Südkoreas erneut in Haft

    Yoon Suk Yeol, Südkoreas abgesetzter Präsident, der sich vor Gericht verantworten musste, nachdem er im vergangenen Jahr versucht hatte, sein Land unter Kriegsrecht zu stellen, wurde gestern erneut festgenommen und ins Gefängnis zurückgebracht.

    Ein vom neuen Präsidenten Lee Jae Myung eingesetzter Sonderstaatsanwalt warf Yoon zusätzliche Straftaten vor, darunter Behinderung der Justiz, und beantragte einen Haftbefehl. Bei der Ausstellung des Haftbefehls erklärte der Richter, Yoon könnte Beweise vernichten, sollte er auf freiem Fuß bleiben. Die Sonderstaatsanwaltschaft strebte Yoons erneute Inhaftierung an, seit sie ihre Arbeit im vergangenen Monat aufgenommen hat.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Texas: Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Überschwemmungen stieg auf 120, 173 Menschen werden weiterhin vermisst.

    USA: Die Trump-Regierung scheint Beamte ins Visier zu nehmen, die die Ermittlungen zu den Russland-Kontakten der Trump-Kampagne 2016 geleitet hatten.

    Soziale Medien: Linda Yaccarino, Geschäftsführerin von X und enge Vertraute von Elon Musk, kündigte ihren Rücktritt an.

    Afrika: Trump traf im Weißen Haus die Staats- und Regierungschefs von Gabun, Guinea-Bissau, Liberia, Mauretanien und Senegal. Die US-Regierung konzentriert sich bei diesen Gesprächen auf Handelsfragen, während sie humanitäre Hilfen stark kürzt.

    Libanon: Trotz Waffenstillstand leitete Israel neue Bodenoperationen in Teilen des Südens ein.

    Naher Osten: Israel und Syrien waren jahrzehntelang Feinde. Nun eint sie ihre Abneigung gegenüber Iran.

    Gaza: Eine britische Chirurgin berichtete von ihren drei Wochen als Ärztin im Gazastreifen. „Sie sind bereit, für einen Sack Reis zu sterben.“

    Europa: Einer Studie zufolge könnte der Klimawandel die Zahl der Todesopfer während der jüngsten Hitzewelle in Europa verdreifacht haben.

    Umwelt: Eine neue Studie liefert erstmals eine Schätzung der Nanoplastik-Verschmutzung in den Weltmeeren. Das Ausmaß ist enorm.

  • Trump kündigt 25 % Zölle auf Japan und Südkorea an – und weitere World-News

    Trump kündigt 25 % Zölle auf Japan und Südkorea an – und weitere World-News

    Präsident Trump erklärte gestern, dass Südkorea und Japan ab dem 1. August mit neuen Zöllen in Höhe von 25 Prozent auf ihre Exporte in die USA rechnen müssen. Zudem verlängerte er eine Aussetzung höherer Zölle gegen Dutzende andere Länder, die eigentlich morgen in Kraft treten sollte, bis 1. August.

    Die Märkte reagierten mit Kursverlusten auf die Nachricht. Anleger betrachteten die Zölle offenbar als äußerst schmerzhaft für zwei der größten Handelspartner Amerikas.

    Trump veröffentlichte außerdem mehrere Nachrichten in den sozialen Medien, in denen er höhere Zölle für weitere Länder ankündigte: 40 Prozent für Myanmar und Laos, 30 Prozent für Südafrika sowie 25 Prozent für Kasachstan und Malaysia.

    Hintergrund: In den vergangenen 90 Tagen hat die US-Regierung versucht, Handelsabkommen mit zahlreichen Ländern abzuschließen. Bisher bestehen jedoch nur vorläufige Vereinbarungen mit Großbritannien und Vietnam.

    Kontext: Die Verhandlungen mit Japan und Südkorea verliefen langsamer als mit anderen Ländern – teils, weil beide Staaten Wahlen abhielten, teils, weil Trump weiterhin Zölle auf wichtige Exportgüter wie Autos, Stahl und Elektronik verhängt oder angedroht hat. Japan und Südkorea zögerten daher, ein Abkommen mit der Trump-Regierung zu schließen, aus Sorge, später erneut von Strafzöllen getroffen zu werden.


    Retter in Texas: eine erschütternde Suche nach Überlebenden

    Die Überschwemmungen in Texas gehören inzwischen zu den tödlichsten Hochwasserkatastrophen in den USA seit 100 Jahren. Am vierten Tag der Suche nach Überlebenden stieg die Zahl der Todesopfer auf über 100 Menschen. Camp Mystic, ein christliches Sommercamp für Mädchen, das von den reißenden Fluten erfasst wurde, teilte mit, dass mindestens 27 junge Camperinnen und Betreuer ums Leben kamen. Und es ist weiterer Regen vorhergesagt.

    Viele Rettungsgeschichten der vergangenen zwei Tage waren erschütternd. Retter der Küstenwache brachten 165 Menschen im Camp Mystic in Sicherheit. Eine 22-jährige Frau wurde gerettet, nachdem sie die Nacht über an einen Baum geklammert verbracht hatte. Ein junges Mädchen wurde gefunden, nachdem sie stundenlang auf einer Matratze im Wasser trieb.

    Behörden sehen sich zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob nicht mehr hätte getan werden müssen, um rechtzeitig zu warnen und Gebiete entlang des Guadalupe River zu evakuieren. Senator Ted Cruz aus Texas sagte, es werde eine „sorgfältige Untersuchung der Ereignisse“ geben. Kerr County, das am stärksten betroffene Gebiet, hatte bereits 2017 darüber beraten, Wasserpegelmesser und Sirenen zu kaufen, verwarf den Plan jedoch als zu teuer.

    Die Wassermassen stiegen rasant: Sintflutartige Regenfälle verwandelten den Fluss laut einer Analyse der New York Times innerhalb von weniger als zehn Stunden von einem kleinen Bach in einen reißenden, zerstörerischen Fluss. Rund 3.500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömten flussabwärts – mehr als die durchschnittliche Durchflussmenge der Niagarafälle.


    Israel und Hamas führten zweiten Tag Waffenruhegespräche

    Während Premierminister Benjamin Netanjahu sich gestern in Washington zu Gesprächen mit der Trump-Regierung aufhielt, schienen Israel und die Hamas einer Waffenruhe in Gaza näherzukommen als in den vergangenen Wochen. Dennoch stritten beide Seiten weiterhin über die Bedingungen eines Abkommens, das auch die Freilassung von Geiseln beinhalten würde.

    Vertreter Israels und der Hamas führten in Doha, Katar, Gespräche über ein Kriegsende. Die Hamas bestand darauf, dass jede Vereinbarung einen Weg zu einem vollständigen und dauerhaften Ende der Kämpfe ebnen müsse.

    Netanjahu traf sich im Weißen Haus mit Trump. Bei einem gemeinsamen Abendessen, das beide als eine Art Siegesrunde nach ihrem Angriff auf den Iran inszenierten, erklärte Netanjahu, er habe Trump für den Friedensnobelpreis nominiert.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    Ukraine: Das ukrainische Militär kämpft darum, Kostiantynivka zu halten, das Tor zu seiner letzten großen Verteidigungslinie in der Region Donezk, und setzt Fischernetze ein, um Drohnen abzufangen.

    Australien: Erin Patterson wurde für schuldig befunden, drei Verwandte ihres Ehemanns mit Giftpilzen in einem Beef Wellington beim Mittagessen ermordet zu haben.

    Taiwan: Mindestens zwei Menschen starben, über 500 weitere wurden verletzt, nachdem Taifun Danas die dicht besiedelte Westküste der Insel getroffen hatte.

    Energie: Kanada hat seine erste Erdgaslieferung nach Südkorea geschickt, um seine Handelsabhängigkeit von den USA zu verringern.

    Südafrika: Nach dem Ende der Apartheid wurde Folter durch Polizeibeamte verboten, doch eine Analyse der New York Times zeigt, dass das Ersticken mit Plastiktüten („Tubing“) weiterhin praktiziert wird.

    Indonesien: Der Vulkan Lewotobi Laki-laki auf der Insel Flores brach etwa sechs Minuten lang aus und schleuderte eine Aschewolke weit höher in den Himmel als beim Ausbruch des Vormonats.

    Iran: Die Regierung führt derzeit Massenabschiebungen afghanischer Flüchtlinge durch, Hunderttausende wurden in den vergangenen Wochen ausgewiesen.

    Politik: Trump bezeichnete Elon Musk als „außer Kontrolle“ und als ein „Zugunglück“, nachdem dieser angekündigt hatte, eine politische Partei namens „America Party“ zu gründen. Die Tesla-Aktie fiel weiterhin, da Investoren auf den Plan negativ reagierten.