Schlagwort: Trump-Regierung

  • Trump eskaliert Handelskonflikt mit Kanada: Verdopplung der Zölle auf Stahl und Aluminium

    Trump eskaliert Handelskonflikt mit Kanada: Verdopplung der Zölle auf Stahl und Aluminium

    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium aus Kanada von 25 % auf 50 % zu erhöhen. Diese Maßnahme tritt am Mittwoch in Kraft und stellt eine erhebliche Verschärfung des bestehenden Handelskonflikts zwischen den beiden Ländern dar.

    Trump begründete die Entscheidung mit der Einführung eines 25-prozentigen Aufschlags auf Stromexporte in die USA durch die kanadische Provinz Ontario. Diese Erhöhung der Strompreise betrifft etwa 1,5 Millionen US-Bürger. In einer Mitteilung auf der Plattform Truth Social erklärte Trump, dass die zusätzlichen Zölle eine Reaktion auf diese Maßnahme Ontarios seien.

    Darüber hinaus forderte Trump Kanada auf, die hohen Zölle auf US-Milchprodukte, die zwischen 250 % und 390 % liegen, sofort abzuschaffen. Er drohte zudem mit einer erheblichen Erhöhung der Einfuhrzölle auf Autos ab dem 2. April, falls Kanada nicht weitere bestehende Zölle aufhebt.

    Reaktionen aus Kanada

    Die kanadische Regierung reagierte mit scharfer Kritik auf die Ankündigung der USA. Premierminister Justin Trudeau bezeichnete die Zölle als „inakzeptabel“ und kündigte an, dass Kanada, falls notwendig, stark und entschlossen reagieren werde, um seine Interessen zu schützen.

    Doug Ford, Premierminister von Ontario, äußerte sich ebenfalls kritisch und forderte die US-Wirtschaftsführer auf, sich gegen die Zölle auszusprechen. Er betonte, dass die Maßnahmen negative Auswirkungen auf beide Länder haben könnten und dass ein Handelskrieg vermieden werden sollte.

    Auswirkungen auf die Finanzmärkte

    Die Ankündigung der erhöhten Zölle führte zu erheblichen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der S&P 500-Index verzeichnete einen weiteren Rückgang, ebenso wie der Toronto Stock Exchange Index. Der kanadische Dollar schwächte sich gegenüber dem US-Dollar ab. Analysten äußerten Bedenken, dass die Eskalation des Handelskonflikts das Wirtschaftswachstum in den USA beeinträchtigen und das Risiko einer Rezession erhöhen könnte.

    Historischer Kontext und mögliche Konsequenzen

    Bereits in der Vergangenheit hat Präsident Trump Zölle als Instrument der Handelspolitik eingesetzt. Während seiner ersten Amtszeit verhängte er Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte, was zu Gegenmaßnahmen seitens der Europäischen Union führte. Diese Zölle wurden später ausgesetzt, jedoch läuft diese Aussetzung Ende März aus, was die Möglichkeit weiterer Handelskonflikte erhöht.

    Die aktuellen Maßnahmen könnten weitreichende Konsequenzen für die nordamerikanische Wirtschaft haben. Die enge wirtschaftliche Verflechtung der USA und Kanadas bedeutet, dass erhöhte Zölle nicht nur die betroffenen Industrien, sondern auch Verbraucher auf beiden Seiten der Grenze treffen könnten. Steigende Preise für Stahl und Aluminium könnten die Produktionskosten in verschiedenen Branchen erhöhen, was letztlich zu höheren Verbraucherpreisen führen könnte.

    Zudem könnten die erhöhten Zölle das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen und zu einer weiteren Volatilität an den Finanzmärkten führen. Unternehmen könnten Investitionen zurückhalten, was das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen könnte. Die Möglichkeit einer Rezession wird von einigen Ökonomen bereits diskutiert.

    Internationale Reaktionen und Ausblick

    Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Die Europäische Union hat bereits Kritik an den US-Zöllen geäußert und mögliche Gegenmaßnahmen angekündigt, sollte es zu weiteren Eskalationen kommen. Der EU-Handelskommissar Maros Sefcovic warf der US-Regierung mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor und betonte, dass die EU zum Schutz ihrer Interessen bereit sei, entsprechende Schritte zu unternehmen.

    Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Ein fortgesetzter Handelskonflikt könnte nicht nur die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Kanada belasten, sondern auch globale Handelsströme stören und das weltweite Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Diplomatische Bemühungen zur Deeskalation des Konflikts und zur Suche nach gemeinsamen Lösungen wären in dieser angespannten Situation von großer Bedeutung.

    Die Entscheidung von Präsident Trump, die Zölle auf kanadische Stahl- und Aluminiumimporte zu verdoppeln, markiert einen weiteren Höhepunkt im angespannten Handelsverhältnis zwischen den beiden Ländern. Die Reaktionen aus Kanada und die Auswirkungen auf die Finanzmärkte verdeutlichen die Ernsthaftigkeit der Situation. Eine Lösung des Konflikts erfordert diplomatisches Geschick und die Bereitschaft beider Seiten, Kompromisse einzugehen, um einen ausgewachsenen Handelskrieg zu vermeiden und die wirtschaftliche Stabilität in der Region zu sichern.

    Autor: P.T.

  • Ukraine-Krieg: USA heben „sofort“ die Aussetzung der Hilfe für Kiew auf – Ukraine unterstützt amerikanischen Vorschlag für 30-tägige Waffenruhe

    Ukraine-Krieg: USA heben „sofort“ die Aussetzung der Hilfe für Kiew auf – Ukraine unterstützt amerikanischen Vorschlag für 30-tägige Waffenruhe

    „Die USA müssen Russland überzeugen“, den Waffenstillstand zu akzeptieren, erklärte Wolodymyr Selenskyj am Dienstagabend nach den ersten amerikanisch-ukrainischen Verhandlungen seit dem angespannten Austausch zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten am 28. Februar. Fortschritte in Saudi-Arabien Die Verhandlungen zwischen Kiew und Washington in Dschidda dauerten am Dienstag, den 11. März, mehrere Stunden an. Es war das erste hochrangige diplomatische Treffen zwischen den beiden Seiten seit dem hitzigen Austausch zwischen Selenskyj und Trump Ende Februar. Die USA kündigten an, die Aussetzung ihrer Militärhilfe für die Ukraine „sofort“ aufzuheben. Diese Entscheidung wurde in einer gemeinsamen Erklärung des US-Außenministers Marco Rubio und des Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz bekannt gegeben. Darüber hinaus unterstützt die Ukraine einen amerikanischen Vorschlag für eine 30-tägige Feuerpause mit Russland. „Der Ball liegt jetzt bei Russland“, erklärte Marco Rubio. Kie…

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  • Donald Trump will einen Tesla kaufen: Ein symbolischer Akt der Unterstützung für Elon Musk

    Donald Trump will einen Tesla kaufen: Ein symbolischer Akt der Unterstützung für Elon Musk

    In einer überraschenden Wendung der Ereignisse hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, ein neues Tesla-Elektrofahrzeug zu erwerben, um seine Unterstützung für Elon Musk zu demonstrieren. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Tesla mit sinkenden Verkaufszahlen und zunehmender politischer Gegenreaktion konfrontiert ist.

    Während eines Treffens im Weißen Haus stieg Trump in eines der drei geparkten Tesla-Fahrzeuge ein, begleitet von Elon Musk und dessen Kind. Trump lobte Musk als einen der „großartigen Automobilhersteller der Welt“ und erklärte seine Absicht, ein Tesla-Fahrzeug zu kaufen.

    Hintergrund der Entscheidung

    Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, wurde kürzlich zum Leiter des neu geschaffenen Department of Government Efficiency (DOGE) ernannt, einer Initiative der Trump-Regierung zur Straffung der Bundesausgaben und Deregulierung. Diese Ernennung hat sowohl Lob als auch Kritik hervorgerufen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Interessenkonflikte und die Auswirkungen auf die Belegschaft des öffentlichen Sektors.

    Musks enge Verbindung zur Trump-Regierung hat zu einem Rückgang der Tesla-Verkäufe geführt, insbesondere in liberalen Märkten wie Kalifornien, Europa und China. Analysten führen diesen Rückgang auf Musks politische Verbindungen und die zunehmende Konkurrenz durch andere Elektrofahrzeughersteller zurück.

    Reaktionen und Auswirkungen

    Trumps öffentliches Bekenntnis zu Tesla wird als Versuch gewertet, das angekratzte Image des Unternehmens zu stärken und Musks Position zu festigen. Allerdings warnen Analysten, dass diese Unterstützung nach hinten losgehen könnte, da sie das Unternehmen weiter politisiert und potenzielle Käufer abschrecken könnte.

    Die langfristigen Auswirkungen dieser Entwicklung auf Tesla und die Elektrofahrzeugindustrie insgesamt bleiben abzuwarten. Es ist jedoch klar, dass die Verflechtung von Politik und Wirtschaft in diesem Fall sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

    Autor: P. Tiko

  • Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada eskaliert: Neue Zölle und Drohungen gegen die Autoindustrie

    Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada eskaliert: Neue Zölle und Drohungen gegen die Autoindustrie

    Der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Kanada von bisher 25 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme soll bereits ab dem 12. März in Kraft treten.

    Trump begründete diesen Schritt mit einer Entscheidung der kanadischen Provinz Ontario, die einen 25-prozentigen Aufschlag auf Stromexporte in die USA eingeführt hat. Dieser Aufschlag betrifft US-Bundesstaaten wie Michigan, Minnesota und New York, die auf kanadische Stromlieferungen angewiesen sind.

    Neben der Erhöhung der Zölle auf Metalle drohte Trump auch mit einer signifikanten Erhöhung der Einfuhrzölle auf kanadische Automobile ab dem 2. April, sollte Kanada nicht seine „ungeheuerlichen“ Zölle auf US-Milchprodukte, die zwischen 250 und 390 Prozent liegen, abschaffen. Trump behauptete, solche Maßnahmen könnten die kanadische Autoindustrie „dauerhaft zum Erliegen bringen“.

    In einem weiteren provokanten Schritt forderte Trump Kanada auf, der 51. Bundesstaat der USA zu werden, um solche Handelskonflikte zu vermeiden. Diese Äußerung stieß in Kanada auf breite Ablehnung und wurde als Angriff auf die nationale Souveränität wahrgenommen.

    Die Ankündigungen des US-Präsidenten führten zu Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der S&P 500 Index verzeichnete einen Rückgang von 1,2 Prozent, während die Aktienkurse von US-Automobilherstellern aufgrund der erwarteten steigenden Metallkosten fielen. Im Gegensatz dazu stiegen die Aktien von US-Stahlproduzenten.

    Kanadas designierter Premierminister Mark Carney verurteilte die US-Maßnahmen scharf und kündigte eine „starke und gezielte“ Antwort an. Er betonte, dass Kanada nicht nachgeben werde, bis die USA einen respektvollen und fairen Ansatz im Handel zeigten.

    Die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und Kanada könnte weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft beider Länder haben. Besonders die Automobilindustrie steht im Fokus, da sie stark in die nordamerikanischen Lieferketten integriert ist. Eine weitere Verschärfung der Zölle könnte zu Produktionsstopps und Arbeitsplatzverlusten führen.

    Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und ob diplomatische Bemühungen eine Deeskalation herbeiführen können. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da ein anhaltender Handelskonflikt zwischen zwei der größten Volkswirtschaften der Welt negative Auswirkungen auf die globale Wirtschaft haben könnte.

    Autor: P.T.

  • Warum die Trump-Regierung auch Nachrichten.fr in Atem hält

    Warum die Trump-Regierung auch Nachrichten.fr in Atem hält

    In den letzten Wochen hat die Trump-Regierung die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, was auch auf Nachrichten.fr zu einer intensiveren Berichterstattung führte. Diese Entwicklung ist auf mehrere zentrale Ereignisse und Entscheidungen zurückzuführen, die sowohl für die internationale Gemeinschaft als auch speziell für deutschsprachige Leserinnen und Leser in Frankreich von Bedeutung sind.

    Eskalation im Ukraine-Konflikt

    Ein herausragendes Ereignis war der öffentliche Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj während einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Der verbale Schlagabtausch führte zu einer vorzeitigen Abreise Selenskyjs und löste weltweit Fassungslosigkeit aus. Europäische Politiker, darunter insbesondere auch der französische Präsident Emmanuel Macron, stellten sich demonstrativ hinter Selenskyj und betonten die Notwendigkeit einer anhaltenden Unterstützung für die Ukraine.

    Frankreichs diplomatische Initiative

    In Reaktion auf die Spannungen zwischen den USA und der Ukraine reiste Präsident Macron nach Washington, um im Namen Europas ein umfassendes Angebot zur Sicherung des Friedens in der Ukraine zu unterbreiten. Er schlug vor, europäische Friedenstruppen in die Ukraine zu entsenden, sobald ein Friedensvertrag zwischen Kiew und Moskau unterzeichnet sei. Diese Initiative zielte darauf ab, die USA in die Friedensbemühungen gemeinsam mit Europa einzubinden und ein Zeichen europäischer Solidaritat zu setzen.

    Debatte über Europas Verteidigungsfähigkeit

    Die jüngsten Entwicklungen haben in Europa eine intensive Debatte über die eigene Verteidigungsfähigkeit und die Abhängigkeit von den USA ausgelöst. Politiker wie Friedrich Merz sehen in der Präsidentschaft Trumps eine Chance für Europa, die eigene Verteidigungsbereitschaft zu stärken und unabhängiger zu werden. Diese Diskussionen sind besonders für deutschsprachige Leser in Frankreich relevant, da sie die zukünftige Sicherheitsarchitektur Europas betreffen.

    Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen

    Die Entscheidungen und Äußerungen der Trump-Regierung haben die transatlantischen Beziehungen auf die Probe gestellt. Die europäische Politik steht vor der Herausforderung, auf die unberechenbare US-Politik zu reagieren und gleichzeitig die eigenen Interessen zu wahren. Für die Leser von Nachrichten.fr ist es daher essenziell, über diese Entwicklungen informiert zu sein, um die Auswirkungen auf Europa und insbesondere auf Frankreich besser zu verstehen.

    Wirtschaftliche Auswirkungen auf Spar- und Investment-Strategien

    Die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Trump-Regierung haben erhebliche Auswirkungen auf Finanzmärkte und Investitionsstrategien, was für viele unserer Leserinnen und Leser von großer Bedeutung ist. Die protektionistische Handelspolitik der USA, gepaart mit Handelszöllen und Steuererleichterungen für amerikanische Unternehmen, hat zu einer verstärkten Volatilität an den Börsen geführt. Dies wirkt sich besonders auf Anleger aus, die in US-amerikanische Aktien oder Fonds investiert haben. Auch Währungsschwankungen, insbesondere zwischen dem Euro und dem US-Dollar, beeinflussen die Renditen europäischer Investoren. Für Sparer stellt sich zudem die Frage, ob angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten ein stärkerer Fokus auf Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle ratsam ist. Gerade in Frankreich, wo viele Deutsche in Immobilien investieren, ist eine potenzielle Zinserhöhung in den USA ein Faktor, der auch den europäischen Markt beeinflussen kann. Unsere Leserinnen und Leser sind daher gut beraten, geopolitische Entwicklungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen aus den USA genau zu verfolgen, um ihre Finanzstrategien entsprechend anzupassen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die verstärkte Berichterstattung über die Trump-Regierung auf Nachrichten.fr auf die unmittelbaren Auswirkungen ihrer Politik auf Europa und Frankreich zurückzuführen ist. Die Leserinnen und Leser haben ein berechtigtes Interesse daran, über internationale Entwicklungen informiert zu werden, die direkte Konsequenzen für ihre Lebensrealität haben.

    Von Andreas Brucker

  • Belastungsprobe der Welt-Wirtschaft: Trumps Wirtschaftspolitik und ihre Auswirkungen auf die Finanzmärkte

    Belastungsprobe der Welt-Wirtschaft: Trumps Wirtschaftspolitik und ihre Auswirkungen auf die Finanzmärkte

    Die jüngsten Entwicklungen an den US-Finanzmärkten werfen ein Schlaglicht auf die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der Wirtschaftspolitik von Präsident Donald Trump. Insbesondere die Einführung von Zöllen und andere protektionistische Maßnahmen haben zu erheblichen Turbulenzen an den Börsen geführt. Am Montag verzeichnete der S&P 500 einen Rückgang von 2,7 %, was ihn nahe an 9 % unter sein Allzeithoch brachte, das erst im Vormonat erreicht worden war. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 890 Punkte (2,1 %), während der technologielastige Nasdaq Composite um 4 % nachgab.

    Technologiesektor unter Druck

    Besonders betroffen war der Technologiesektor. Unternehmen wie Tesla und Nvidia erlitten erhebliche Kursverluste. Tesla verzeichnete einen Rückgang von 15,4 %, während Nvidia um 5,1 % fiel. Diese Entwicklungen spiegeln die Besorgnis der Anleger wider, dass Trumps Wirtschaftspolitik, insbesondere die Einführung von Zöllen, die globalen Lieferketten und die Nachfrage nach Technologieprodukten beeinträchtigen könnte.

    Wirtschaftliche Indikatoren und Rezessionsängste

    Die jüngsten Marktbewegungen haben die Diskussion über eine mögliche Rezession in den USA neu entfacht. Obwohl der Arbeitsmarkt derzeit stabile Beschäftigungszahlen aufweist, haben Ökonomen ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert. Goldman Sachs beispielsweise reduzierte seine Schätzung für das US-Wirtschaftswachstum auf 1,7 % gegenüber zuvor 2,2 %, hauptsächlich aufgrund der umfangreicheren als erwarteten Zölle. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession innerhalb des nächsten Jahres wird nun auf eins zu fünf geschätzt.

    Reaktionen der Regierung

    Präsident Trump hat die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Rezession heruntergespielt und betont, dass die USA sich in einer Übergangsphase befinden, in der Wohlstand zurück nach Amerika gebracht werde. Er räumte jedoch ein, dass dieser Prozess Zeit benötige. Finanzminister Scott Bessent sprach von einer „Entgiftungsphase“ für die Wirtschaft, in der sie sich von einer Abhängigkeit von staatlichen Ausgaben löse. Diese Aussagen haben jedoch die Unsicherheit an den Märkten nicht verringert.

    Globale Auswirkungen

    Die Auswirkungen von Trumps Wirtschaftspolitik sind nicht auf die USA beschränkt. Auch internationale Märkte haben auf die Unsicherheiten reagiert. Europäische Indizes verzeichneten Verluste, wobei der deutsche DAX und der französische CAC 40 jeweils um über 2 % fielen. In Asien sanken der Hang Seng Index in Hongkong um 1,8 % und der Shanghai Composite um 0,2 %, nachdem China einen Rückgang der Verbraucherpreise im Februar meldete – der erste Rückgang seit 13 Monaten.

    Flucht in sichere Häfen

    In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Investoren oft Zuflucht in sicheren Anlagen wie US-Staatsanleihen. Dies führte zu einem Anstieg der Anleihekurse und einem entsprechenden Rückgang der Renditen. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fiel auf 4,22 % gegenüber 4,32 % am Freitag. Seit Januar, als die Rendite noch bei fast 4,80 % lag, ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, was die wachsenden Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung widerspiegelt.

    Unternehmensübernahmen trotz Unsicherheit

    Trotz der Marktvolatilität setzen einige Unternehmen ihre Expansionsstrategien fort. So kündigte Rocket die Übernahme des digitalen Immobilienmaklers Redfin in einem Aktiendeal im Wert von 1,75 Milliarden US-Dollar an, was zu einem Anstieg der Redfin-Aktien um 67,9 % führte. Rocket-Aktien hingegen fielen um 15,3 %. Ebenso gab ServiceNow die Übernahme des KI-Assistenten-Herstellers Moveworks für 2,85 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien bekannt, was zu einem Rückgang der ServiceNow-Aktien um 7,9 % führte.

    Die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten unterstreichen die Sensibilität der globalen Wirtschaft gegenüber politischen Entscheidungen. Die von Präsident Trump verfolgte Wirtschaftspolitik, insbesondere die Einführung von Zöllen und der Abbau staatlicher Ausgaben, hat zu erhöhter Volatilität an den Märkten geführt. Während einige Unternehmen weiterhin strategische Übernahmen tätigen, bleibt die allgemeine Stimmung von Vorsicht und Unsicherheit geprägt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Politik langfristig auf das Wirtschaftswachstum und die Stabilität der Finanzmärkte auswirken wird.

    Autor: P.T.

  • US-Unternehmen warnen Investoren: DOGEs staatliche Kürzungen könnten das Geschäft belasten

    US-Unternehmen warnen Investoren: DOGEs staatliche Kürzungen könnten das Geschäft belasten

    Unternehmen warnen Investoren: DOGEs staatliche Kürzungen könnten das Geschäft belasten

    Zu Beginn der Berichtssaison deuten Einreichungen bei der US-Börsenaufsicht SEC auf Unsicherheit durch die aktuelle Regierung hin, die potenziell wirtschaftliche Probleme verursachen könnte.

    Elon Musks umfassende Umstrukturierung der Bundesregierung in den letzten Wochen hat Auswirkungen auf den privaten Sektor, wo Unternehmen zunehmend Besorgnis über die möglichen Störungen äußern, die diese Veränderungen für ihre Geschäfte mit sich bringen könnten.

    Mit Beginn der ersten Berichtssaison des Jahres warnen Dutzende Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Technologie, Immobilien und Verteidigung – Branchen, die von Trumps unternehmensfreundlicher Haltung möglicherweise steigende Gewinne erwartet hatten – in ihren Quartalsberichten und Telefonkonferenzen davor, dass die rasanten Veränderungen in Washington unvorhersehbar sind und ihre Gewinne beeinträchtigen könnten.

    „Ich hoffe, dass DOGE mit der Zeit möglicherweise ein Rückenwind für Unternehmen wie unseres wird, die sich auf den Staat konzentrieren“, sagte Carl Eschenbach, CEO des HR-Softwareunternehmens Workday, auf einer Investorenkonferenz am Dienstag. „Aber im Moment herrscht viel Unsicherheit, und ich weiß nicht, wann sich das ändern wird.“

    Turbulenzen durch DOGE-Reformen

    Die Besorgnis wächst, während Musks U.S. DOGE Service („Department of Government Efficiency“) mit drastischen Einsparungen in der Regierung für Chaos sorgt. Eine große Zahl von Bundesangestellten wurde entlassen und dann wieder eingestellt, Verträge wurden gekündigt und erneut in Kraft gesetzt, und rechtliche Anfechtungen von DOGEs Maßnahmen haben einige Initiativen gestoppt, während andere fortgesetzt werden konnten.

    Bundesauftragnehmer berichten, dass sie weiterhin im Unklaren darüber sind, welche Teile ihrer Geschäftstätigkeit gekürzt werden könnten. Laut einer von der Washington Post eingesehenen E-Mail des amtierenden GSA-Administrators wurden alle Behördenchefs letzten Monat angewiesen, nicht essenzielle Verträge in jeder Abteilung zu reduzieren.

    Die Unsicherheit betrifft sogar Unternehmen, die nicht direkt von Regierungsaufträgen abhängig sind. Einige Pharmaunternehmen warnten beispielsweise, dass Kürzungen bei der Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung neuer Medikamente verlangsamen könnten. Zwei große Immobilienunternehmen mit bedeutenden Investitionen in Washington, D.C., befürchten, dass Massenentlassungen von Bundesangestellten die Nachfrage nach Büroflächen senken könnten.

    Auswirkungen auf die Märkte

    Investoren nehmen diese Entwicklungen genau unter die Lupe. Seit November haben die Aktien von Unternehmen mit hoher DOGE-Exposition im S&P-500-Index um 20 Prozent nachgegeben, wie eine Analyse der Investmentbank Barclays im letzten Monat ergab.

    „Was tun Sie jetzt? Investieren Sie? Wahrscheinlich sollte man noch abwarten, um genau zu sehen, was am Ende des Tages passiert“, sagte Dominique Toublan, Leiter der US-Kreditstrategie bei Barclays. „Selbst für sich genommen wissen wir, dass Unsicherheit, Risiko und Mehrdeutigkeit eine wirtschaftliche Verlangsamung verursachen können, weil Unternehmen zögern, Entscheidungen über Investitionen und Ausgaben zu treffen.“

    Bisher haben sich viele Unternehmen zu DOGE zurückhaltend geäußert. Doch mit der jüngsten Berichtssaison tauchten Warnungen zunehmend in den gesetzlich vorgeschriebenen Abschnitten ihrer Quartalsberichte auf. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC verlangt von börsennotierten Unternehmen, dass sie wesentliche Risiken für ihr Geschäft offenlegen – darunter Veränderungen im Wettbewerb, regulatorische Eingriffe oder veränderte Konsumgewohnheiten.

    Gespaltene Reaktionen der Wirtschaft

    Trump trat mit einer unternehmensfreundlichen Agenda an, einschließlich Plänen zur Deregulierung des Umweltsektors und einer weiteren Senkung der Unternehmenssteuer, die er in seiner ersten Amtszeit bereits von 35 auf 21 Prozent gesenkt hatte. Wochen nach Beginn seiner zweiten Amtszeit lobten Wirtschaftsverbände seine Schritte zur Förderung der Öl- und Gasindustrie sowie zur Lockerung von SEC-Vorschriften, die sie als belastend empfanden.

    Doch eine Analyse von SEC-Einreichungen und Unternehmensberichten zeigt ein gemischtes Bild. Neben den Warnungen über DOGE forderten Wirtschaftsverbände wie die US-Handelskammer Trump auf, von seinen Zollplänen abzusehen, da sie die Geschäftskosten erhöhen würden.

    Harrison Fields, ein Sprecher des Weißen Hauses, erklärte, Trump arbeite daran, Unternehmen zu entlasten, indem er Steuern senke, Vorschriften abbaut und „historische Investitionen“ in den USA fördere.

    Einige CEOs äußerten sich öffentlich optimistisch und betonten, dass ihre Produkte und Dienstleistungen für Regierungsbehörden essenziell seien und daher wohl von Kürzungen verschont blieben. In SEC-Einreichungen klang dies jedoch oft vorsichtiger.

    Auswirkungen auf die Verteidigungsindustrie

    „DOGE ist ein großer Gewinn für uns“, sagte Eric DeMarco, CEO des Militärdrohnen-Herstellers Kratos, in einer Analystenkonferenz am 26. Februar. Doch in einem SEC-Bericht vom 5. Februar räumte das Unternehmen ein: „Die potenziellen Auswirkungen von DOGE und die möglichen Absichten des Präsidenten für die Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie sowie für unser Unternehmen sind derzeit nicht absehbar.“

    Kratos, das im vergangenen Jahr 762 Millionen US-Dollar Umsatz mit US-Regierungsaufträgen erwirtschaftete, reagierte nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

    Verteidigungsminister Pete Hegseth hat unterdessen seine Abteilungen angewiesen, Kürzungspläne von acht Prozent für jedes der nächsten fünf Jahre vorzulegen – mit nur wenigen Ausnahmen.

    Gesundheitsbranche und Technologieunternehmen reagieren unterschiedlich

    Während einige Unternehmen Risiken durch DOGE sehen, bleiben andere gelassen.

    Pharmaunternehmen wie ImmunityBio, PMV Pharmaceuticals, Rezolute und Ventyx Biosciences warnten in ihren Berichten, dass Kürzungen im FDA-Personal ihre Geschäftsstrategien beeinträchtigen könnten. Die FDA entließ Hunderte von befristet angestellten Mitarbeitern, einige wurden jedoch wieder eingestellt, und weitere Kürzungen könnten folgen.

    „Störungen im Betrieb der FDA aufgrund dieser Politik könnten unser Geschäft erheblich beeinträchtigen“, hieß es in einer SEC-Einreichung von Rezolute im vergangenen Monat.

    Doch größere Pharmaunternehmen wie Eli Lilly zeigten sich weniger besorgt. Eli-Lilly-CEO Dave Ricks betonte in einem Interview mit der Washington Post am 26. Februar, dass die FDA weitgehend von Kürzungen verschont bleiben werde, da etwa die Hälfte ihres Budgets aus Gebühren der Industrie stammt.

    „Fast das gesamte Personal für innovative Medikamente wird über Gebühren finanziert, nicht durch Steuergelder“, erklärte Ricks. „Wenn diese Leute entlassen werden, spart die Regierung also kein Geld.“

    Marty Makary, Trumps Kandidat für den Vorsitz der FDA, erklärte in seiner Anhörung am Donnerstag, dass er eine „unabhängige Überprüfung des Personals“ durchführen werde.

    Auch im Gesundheitswesen sorgt DOGE für Unsicherheit. Encompass Health, einer der größten Betreiber von Reha-Kliniken in den USA, erklärte in seinem Jahresbericht am 28. Februar, dass man nicht vorhersagen könne, ob DOGE und andere regulatorische Änderungen zu Kürzungen bei Medicare führen würden – ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen des Unternehmens.

    Trump hat zwar versichert, keine Kürzungen bei Medicare oder Medicaid vorzunehmen. Doch der überparteiliche Congressional Budget Office erklärte am Mittwoch, dass die einzigen Wege zur Umsetzung des vom Repräsentantenhaus verabschiedeten Haushaltsentwurfs vom 25. Februar eine Reduzierung dieser Programme um mindestens 880 Milliarden Dollar über zehn Jahre sei.

    Während einige Unternehmen vorsichtig bleiben, äußert sich die Technologiebranche überwiegend optimistisch. Mark Lynch, CFO von Appian, verglich die Situation mit einem Sturm:

    „Es gibt gerade einen Hurrikan in der Regierung, und wir sind im Keller. Wir sind geschützt – aber nicht völlig immun.“

    Autor: P. Tiko

  • Trump schließt eine Rezession nicht aus – Auswirkungen der Zölle auf die US-Märkte

    Trump schließt eine Rezession nicht aus – Auswirkungen der Zölle auf die US-Märkte

    Trumps Eingeständnis wirtschaftlicher Turbulenzen stellt eine Kehrtwende zu seiner bisherigen Rhetorik dar und steht im Kontrast zu den beruhigenden Aussagen seiner Berater.

    US-Präsident Donald Trump wollte eine mögliche Rezession in diesem Jahr nicht ausschließen, während die Wirtschaft unter den Folgen seiner Zollpolitik und seinen Bemühungen zur Wiederbelebung des US-amerikanischen Produktionssektors leidet. In einem am Sonntag ausgestrahlten Interview räumte er ein, dass es „eine gewisse Zeit“ brauche, bis die Amerikaner die positiven Auswirkungen seiner Maßnahmen spüren würden.

    Diese Anerkennung wirtschaftlicher Unsicherheiten markiert einen Wandel in Trumps bisheriger Rhetorik, die schnelle Erfolge versprach. Sie widerspricht auch den Erklärungen seiner eigenen Berater, die am Sonntag versicherten, dass keine Rezession drohe. Trump spielte zudem den Rückgang des Aktienmarktes herunter – obwohl er jahrelang dessen Anstieg als eigenen Erfolg verbucht hatte. In dem am Donnerstag aufgezeichneten Interview mit Fox News erklärte er: „Man muss das Richtige tun, auch wenn die Märkte das nicht mögen.“

    Das Eingeständnis der wirtschaftlichen Turbulenzen ist besonders bemerkenswert, da Trump maßgeblich von der Unzufriedenheit der Wähler über die Inflation unter Präsident Joe Biden profitierte. Doch während Bidens letzte Amtsjahre eine Verlangsamung der Inflation brachten, übernahm Trump eine insgesamt stabile und robuste Wirtschaft.

    Unsicherheit über wirtschaftliche Aussichten

    Trump versuchte, Biden für die Entwicklung von Aktienmärkten, Inflation und Gesamtwirtschaft verantwortlich zu machen – jene Themen, bei denen er nun seine Wähler auffordert, die bisherigen Probleme zu ignorieren.

    Auf die Frage der Fox-News-Moderatorin Maria Bartiromo in der Sendung „Sunday Morning Futures“, ob er in diesem Jahr mit einer Rezession rechne, antwortete Trump: „Ich hasse es, solche Dinge vorherzusagen. Es gibt eine Übergangszeit, weil das, was wir tun, sehr groß ist. Wir bringen Wohlstand zurück nach Amerika. Das ist eine große Sache. Und es braucht immer eine gewisse Zeit.“

    Auf dem Rückflug nach Washington von seinem Anwesen Mar-a-Lago verteidigte Trump seine vorsichtige Haltung gegenüber einer möglichen Rezession. „Natürlich zögert man. Wer weiß das schon?“ Gleichzeitig äußerte er jedoch Optimismus in Bezug auf die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven. „Wartet einfach ab“, sagte er. „Wir werden Jobs haben. Wir werden offene Fabriken haben. Es wird großartig werden.“

    Er wies darauf hin, dass seine Wirtschaftspolitik sich nicht von den jüngsten Kursverlusten an den Märkten beeinflussen lassen sollte, da er entschlossen sei, Zölle gegen verschiedene Länder zu verhängen – insbesondere gegenüber China. Auch Mexiko und Kanada stehen vor neuen Zöllen, deren Einführung Trump allerdings wiederholt aufgeschoben hat.

    Seit Trumps Amtsantritt am 20. Januar ist der S&P-500-Index um 3,8 Prozent gesunken und liegt 6 Prozent unter seinem Höchststand vom 19. Februar. Das Verbrauchervertrauen befindet sich auf einem 15-Monats-Tief, da Sorgen über Entlassungen und steigende Preise zunehmen.

    Auswirkungen der Zölle auf den Markt

    Trump erklärte, dass die Märkte kurzfristig auf seine Maßnahmen reagieren würden, langfristig jedoch die Grundlagen für eine starke Wirtschaft gelegt würden. „Wenn man nach China schaut, haben sie eine 100-Jahres-Perspektive. Wir denken in Quartalen, und das funktioniert nicht. Man muss das Richtige tun“, sagte er über die Börse. „Wir schaffen eine enorme Grundlage für die Zukunft.“

    Er kritisierte zudem Unternehmen, die „Klarheit“ über die Zollpolitik forderten, und nannte solche Aussagen „fast nur ein Schlagwort“. Zudem deutete er an, dass die Zölle möglicherweise weiter steigen könnten.

    Die Regierung hat bereits mehrfach Zölle gegen Kanada und Mexiko verschoben, doch in dem Interview sagte Trump, dass der 2. April die endgültige Frist sei. Ab Mittwoch treten zudem separate 25-Prozent-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft.

    Inflation als politisches Thema

    Inflation belastet die Verbraucher weiterhin, doch Trump versucht, deren Bedeutung herunterzuspielen. Während die Vogelgrippe die Eierpreise weiter steigen ließ, nachdem sie bereits unter Biden angestiegen waren, forderte Trump die Amerikaner auf, sich nicht darauf zu konzentrieren. Am Samstag teilte er einen Artikel des konservativen Aktivisten Charlie Kirk mit der Überschrift: „Hört auf, euch über die Eierpreise zu beschweren – Trump spart den Verbrauchern Millionen.“

    Trumps Regierung versucht, das Narrativ über Inflation zu verändern, nachdem sie Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris jahrelang dafür kritisiert hatte. Nun argumentieren Trump und sein Team, dass ihre „America First“-Wirtschaftspolitik stärker auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Chancen im Inland ausgerichtet sei als auf niedrige Preise für Verbraucher.

    „Der Zugang zu billigen Waren ist nicht der Kern des amerikanischen Traums. Der amerikanische Traum basiert auf der Idee, dass jeder Bürger Wohlstand, sozialen Aufstieg und wirtschaftliche Sicherheit erreichen kann“, sagte Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag vor dem New York Economic Club. „Zu lange haben die Architekten multilateraler Handelsabkommen dies aus den Augen verloren. Internationale Wirtschaftsbeziehungen, die den Amerikanern nicht nützen, müssen neu bewertet werden.“

    Unterschiedliche Einschätzungen zur Rezessionsgefahr

    Handelsminister Howard Lutnick sagte am Sonntag in der NBC-Sendung „Meet the Press“, dass es keine Pläne gebe, die Stahl- und Aluminiumzölle zu ändern – und im Gegensatz zu Trump wies er Bedenken über eine Rezession zurück.

    Die Federal Reserve Bank of Atlanta prognostiziert mittlerweile, dass die US-Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2025 um 2,8 Prozent sinken wird – nach fast drei Jahren Wachstum. Ökonomen definieren eine Rezession als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wachstum.

    Während Trumps Berater weiterhin eine Rezession für unwahrscheinlich halten, argumentieren viele Ökonomen, dass die von Trump verhängten Zölle die Preise erheblich in die Höhe treiben könnten und damit den Spielraum für Zinssenkungen einschränken würden. Der Wiederaufbau des US-amerikanischen Produktionssektors sei zudem weitaus komplexer als die bloße Wiedereinführung von Handelsbarrieren.

    Zudem haben Ökonomen Zweifel an Trumps Versprechen, das Haushaltsdefizit zu reduzieren, während gleichzeitig Sozialprogramme wie Sozialversicherung und Medicare unangetastet bleiben sollen. Besonders in Kombination mit weiteren von ihm geplanten Steuersenkungen erscheine eine Reduzierung des Defizits unwahrscheinlich.

    „Die Menschen müssen verstehen, dass wir ein Defizit von zwei Billionen Dollar haben und Donald Trump versuchen wird, den Haushalt der Vereinigten Staaten auszugleichen“, sagte Lutnick. „Wir werden die Produktion zurückbringen, das ist unser Ziel. … Wird es Verzerrungen geben? Natürlich. Ausländische Waren werden teurer, aber amerikanische Produkte werden günstiger.“

    Autor: P. Tiko

  • Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Die Börsen weltweit erlitten gestern massive Verluste, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Tag zuvor nicht ausgeschlossen hatte, dass seine Handelspolitik eine Rezession auslösen könnte. Der S&P 500 fiel um 2,7 Prozent – der stärkste tägliche Rückgang seit Monaten. Gleichzeitig traten mehrere Vergeltungszölle gegen die USA in Kraft.

    Investoren reagierten unter anderem auf ein am Sonntag ausgestrahltes Interview, in dem Trump von einer „Übergangsphase“ für die US-Wirtschaft sprach und weitere Zölle in Aussicht stellte. Besonders stark betroffen waren große Technologieunternehmen, deren Aktienkursverfall erheblichen Einfluss auf den Markt hatte. Die Verkaufswelle setzte sich heute in Asien fort, wo die Börsen ebenfalls im Minus eröffneten.

    Analysten von JPMorgan Chase warnten vor einem „deutlich erhöhten Risiko einer globalen Rezession in diesem Jahr aufgrund extremer US-Politik“. Sie bezifferten die Wahrscheinlichkeit eines wirtschaftlichen Abschwungs auf 40 Prozent.

    Analyse: „Die Marktvolatilität hat weniger mit den schlechten Nachrichten über Zölle zu tun als mit der Unsicherheit über diese Zölle – insbesondere darüber, was die Politik genau ist, wohin sie führt, wie lange sie andauern wird und welches Endergebnis sie haben könnte“, erklärte David Bahnsen, Chief Investment Officer der Bahnsen Group.


    Rubio: Ukraine muss Zugeständnisse machen

    Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Ukraine im Rahmen einer möglichen Einigung zur Beendigung des Krieges einige der von Russland seit 2014 eroberten Gebiete abtreten müsse. Auf dem Weg nach Saudi-Arabien zu Gesprächen mit hochrangigen ukrainischen Vertretern sagte Rubio vor Journalisten: „Das Wichtigste, womit wir hier herausgehen müssen, ist das klare Signal, dass die Ukraine bereit ist, schwierige Entscheidungen zu treffen.“

    Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste nach Saudi-Arabien, wo er Kronprinz Mohammed bin Salman traf. Dieser hat sich zunehmend als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland positioniert.

    Ein kürzliches, kontrovers diskutiertes Treffen zwischen Präsident Trump und Selenskyj im Weißen Haus hat die Zustimmungswerte des ukrainischen Präsidenten in seiner Heimat steigen lassen und ihm eine Atempause von seinen Kritikern verschafft.

    An der Front: Ukrainische Streitkräfte konnten die russische Offensive in der Ostukraine, insbesondere in der Region Donezk, zum Stillstand bringen und begannen, kleinere Gebiete zurückzuerobern, so Aussagen von Soldaten und Militärexperten.


    Kurdische Kräfte unterzeichnen Abkommen mit der syrischen Regierung

    Die kurdisch geführte Miliz, die den Nordosten Syriens kontrolliert, hat sich bereit erklärt, sich mit der neuen syrischen Regierung zu vereinen. Dies stellt einen bedeutenden Durchbruch für die neuen Machthaber dar, die das Land inmitten anhaltender Gewalt zu stabilisieren versuchen.

    Das Abkommen sieht vor, dass die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bis zum Jahresende sowohl ihre zivilen als auch militärischen Strukturen sowie die Kontrolle über Öl- und Gasfelder in den neuen syrischen Staat integrieren.

    Unruhen: Bewaffnete Angreifer attackierten am Sonntagabend eine Stellung der syrischen Sicherheitskräfte in Damaskus, berichtete eine unabhängige Beobachtungsstelle. Dies nährt die Befürchtung, dass die jüngste Gewalt, die in der vergangenen Woche an der syrischen Küste ausbrach, sich weiter ausbreiten könnte.

    Entführungen: Nach der Machtübernahme durch die Rebellen im Dezember wurden sämtliche staatlichen Polizeikräfte und Sicherheitsbeamten entlassen. Seitdem häufen sich Berichte über Entführungen auf unbeaufsichtigten Straßen, was viele Einwohner dazu zwingt, nachts in ihren Häusern zu bleiben.


    WEITERE TOP-THEMEN

    • Südkorea: Eine Untersuchung der New York Times zu Präsident Yoon Suk Yeols Bemühungen, das Kriegsrecht zu verhängen, offenbart zahlreiche Fehleinschätzungen – darunter eine Überschätzung der Unterstützung durch seine Verbündeten.
    • Philippinen: Der frühere Präsident Rodrigo Duterte, bekannt für seinen blutigen Anti-Drogen-Krieg, wurde heute in Manila auf Grundlage eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet.
    • Kanada: Mark Carney, ehemaliger Zentralbankchef, der überraschend zum Vorsitzenden der Liberalen Partei gewählt wurde, will als Premierminister die angeschlagene Wirtschaft des Landes neu ausrichten.
    • Vatikan: Papst Franziskus befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr durch seine Lungenentzündung und andere Infektionen, teilten vatikanische Beamte mit.
    • Großbritannien: Ein Containerschiff kollidierte vor der nordöstlichen Küste mit einem Öltanker unter US-Flagge. Mehrere Explosionen zwangen die Besatzungen zur Aufgabe beider Schiffe.
    • Grönland: Unter dem Eindruck von Präsident Trumps einstiger Drohung, die Insel zu annektieren, wählen die Bewohner heute ein neues Parlament, das über den künftigen Weg zur Souveränität entscheiden könnte.
    • Rumänien: Die Wahlkommission des Landes hat den rechtsextremen Kandidaten Călin Georgescu von der Teilnahme an der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen.
    • Bildung: Die Harvard-Universität verhängte einen Einstellungsstopp, nachdem Präsident Trump damit gedroht hatte, ihr die Bundesmittel zu entziehen.
    • Medien: Eine langjährige Kolumnistin der Washington Post trat zurück, nachdem die Zeitung sich weigerte, ihren kritischen Beitrag über Jeff Bezos zu veröffentlichen.
    • Unterhaltung: Michelle Obama wird Gastgeberin eines neuen Video-Podcasts – ihre nächste große öffentliche Rolle.

    Autor: P. Tiko

  • Sieht Trump Kanada so, wie Putin die Ukraine sieht?

    Sieht Trump Kanada so, wie Putin die Ukraine sieht?

    Wir wissen, wie der russische Präsident Wladimir Putin über die Ukraine denkt. In Reden und schriftlichen Manifesten hat Putin die Legitimität der ukrainischen Souveränität und sogar ihre eigenständige Identität infrage gestellt. Er betrachtet die Ukraine als Teil einer größeren russischen Nation und die ukrainische Geschichte als eine bloße Fußnote des russischen Erbes. Ukrainische Kultur ist in seinen Augen eine künstliche Konstruktion, die hauptsächlich durch bolschewistische Sozialpolitik entstanden ist. Die territoriale Integrität der Ukraine bedeutet für Putins Russland nichts, das seit 2014 ukrainisches Gebiet besetzt hält. Die demokratischen Bestrebungen des ukrainischen Volkes sind für ihn ein noch größeres Ärgernis – er stellt sie als das Werk von „Nazis“ und ausländischen Akteuren dar.

    Zum Ärger europäischer Partner hat US-Präsident Donald Trump gelegentlich Putins Argumente über die Ukraine aufgegriffen. Er hat die NATO beschuldigt, Russland zur Invasion provoziert zu haben, und Kiew vorgeworfen, keinen Frieden zu wollen. Nachdem Russland vergangene Woche erneut Raketenangriffe auf ukrainische Städte verübte und Zivilisten tötete, schien Trump Putin in Schutz zu nehmen. „Ich denke tatsächlich, dass [Putin] das tut, was jeder andere auch tun würde“, sagte Trump am Freitagnachmittag vor Reportern im Weißen Haus und deutete an, dass Moskau seine vermeintlichen Vorteile ausnutze. „Er will, dass es zu Ende geht.“ Russland, wiederholte er, „hält alle Karten in der Hand“.

    Bruch in den US-kanadischen Beziehungen

    Wenn Trump als Unruhestifter in der westlichen Diplomatie auftritt, dann sorgt er auch näher an der Heimat für Unruhe. Der scheinbare Bruch, den Trump in den US-kanadischen Beziehungen herbeiführt, lässt sich nicht allein durch seinen wirtschaftspolitischen Protektionismus und seinen Glauben an Zölle als effektives Druckmittel erklären. Trump verfolgt eine ähnliche Agenda gegenüber Mexiko, aber nur gegenüber Kanada hat er offen infrage gestellt, ob das Land unabhängig und souverän bleiben müsse. Kanadische Regierungsvertreter, darunter Premierminister Justin Trudeau, sind überzeugt, dass Trump es ernst meint, wenn er davon spricht, Kanada zum 51. Bundesstaat zu machen – und dass er das Zerstören der kanadischen Wirtschaft als einen möglichen Weg zur zukünftigen US-Annexion sieht.

    Laut der New York Times äußerte Trump bei Telefonaten mit Trudeau Anfang letzten Monats nicht nur seine bekannten Klagen über Handelsungleichgewichte. Er erklärte dem kanadischen Premierminister, „dass er nicht glaube, dass der Vertrag, der die Grenze zwischen beiden Ländern festlegt, gültig sei und dass er die Grenze neu verhandeln wolle“. Die New York Times fügte hinzu, dass Trump „keine weiteren Erklärungen“ für diese Forderung gab.

    Trump wird keine „kleinen grünen Männchen“ über die kanadische Grenze schicken wie Putin in der Ukraine. Es gibt kein Säbelrasseln oder Truppenbewegungen, doch das Weiße Haus wird mit mehreren möglichen feindlichen Schritten in Verbindung gebracht. Dazu gehören der Ausschluss Kanadas aus dem langjährigen „Five Eyes“-Geheimdienstnetzwerk, die Aufkündigung bestehender Abkommen zur Verwaltung der Großen Seen und weitreichende Revisionen der militärischen Zusammenarbeit in Nordamerika.

    Politische Konsequenzen in Kanada

    Im Gegensatz zur Ukraine gibt es in Kanada keine nennenswerte Bevölkerungsgruppe, die sich eine Annexion durch den größeren Nachbarn wünscht – im Gegenteil. Trumps Drohungen haben die politisch angeschlagenen Liberalen unter Trudeau erheblich gestärkt. „Statt einer Wahl, die sich um innenpolitische Themen dreht, wird die kanadische Parlamentswahl nun eine Abstimmung darüber, wer am besten mit der wirtschaftlichen und politischen Bedrohung durch Donald Trump umgehen kann“, sagte Lisa Young, Politikwissenschaftlerin an der University of Calgary, gegenüber der Washington Post.

    Trump hat das Fundament der engsten Beziehung der Vereinigten Staaten erschüttert und Kanada in eine existenzielle Debatte gezwungen. „Menschen, die sich seit Langem mit kanadischer Politik beschäftigen, können sich nicht an eine derart schnelle und bedeutende Verschiebung der Wählerpräferenzen erinnern, wie sie derzeit in Umfragen sichtbar wird“, sagte Young.

    „Wir haben die Amerikaner als unsere Freunde und Partner betrachtet“, sagte Kanadas Minister für natürliche Ressourcen, Jonathan Wilkinson, letzte Woche. „Ich glaube nicht, dass wir dorthin zurückkehren werden, selbst wenn die Zölle entfernt werden.“

    Die historische Dimension der US-Kanada-Beziehung

    Der Historiker Daniel Woolf von der Queen’s University in Kingston, Ontario, warnte in der kanadischen Zeitung The Globe and Mail vor dem „falschen Sicherheitsgefühl“, das Europäer und Kanadier über Jahrzehnte durch die Pax Americana des 20. Jahrhunderts empfunden hätten. „Unsere unmilitarisierte Grenze ist eine willkürliche Linie, die durch Verträge festgelegt wurde – Verträge, die ihrerseits das Ergebnis früherer Konflikte und Verhandlungen waren“, schrieb er.

    „Keine Nation auf der Welt hat exakt die gleichen Grenzen wie vor zwei Jahrhunderten“, fügte Woolf hinzu. „Unsere eigenen Territorien wurden erst 1949 endgültig festgelegt, und unser nun nicht mehr freundlicher Nachbar hat seine Staatsgrenzen erst ein Jahrzehnt später vollständig etabliert. Nur weil die USA mit 50 Bundesstaaten eine runde Zahl haben, bedeutet das nicht, dass nicht noch weitere hinzukommen könnten.“

    Trump ist nicht der erste US-Präsident, der Ansprüche auf Kanada erhoben hat. Der Krieg von 1812 – der in den USA für die heldenhafte Verteidigung des Hafens von Baltimore und die Demütigung durch die britische Plünderung Washingtons bekannt ist – wurde in erster Linie durch US-amerikanische Expansionsbestrebungen in britische Gebiete Nordamerikas provoziert. Einige der frühesten nationalen Mythen Kanadas entstanden aus dem Widerstand britischer Truppen und ihrer indigenen Verbündeten gegen die eher unkoordinierten Invasionen der USA in die heutigen Provinzen Ontario und Québec.

    Das Zollgesetz von 1890, das mit dem späteren republikanischen Präsidenten William McKinley in Verbindung steht, wurde teilweise als Druckmittel konzipiert, um Kanada wirtschaftlich in die USA zu zwingen. Der damalige US-Außenminister James Blaine wollte den Wettbewerb mit der britischen Kolonie um Holz und Fisch eliminieren und sah in den neuen Maßnahmen einen Weg, um „eine größere und edlere brüderliche Liebe“ zu fördern, die schließlich zur Vereinigung von USA und Kanada in „einer perfekten Union“ führen sollte.

    Die Parallelen zu Trumps Handelspolitik

    Trump verehrt McKinley und sieht dessen Ära hoher US-Zölle als eine „goldene Zeit“ der wirtschaftlichen Stärke. Nach seiner Amtseinführung unterzeichnete er eine Executive Order, in der McKinley als Präsident gefeiert wurde, der „unser Land heroisch zum Sieg im Spanisch-Amerikanischen Krieg führte“ – ein Konflikt, der die globale Machtstellung der USA erheblich ausweitete.

    Ironischerweise hatten die von Trump heute gelobten Zölle, ebenso wie die von McKinley geförderten Handelsbarrieren, nicht die gewünschte Wirkung. Sie führten zu höheren Preisen für US-Verbraucher und bescherten den Republikanern bei den Zwischenwahlen von 1892 eine krachende Niederlage. Gleichzeitig stärkten sie Kanadas nationale Identität und orientierten das Land wirtschaftlich enger an Großbritannien.

    „Es ging für die USA völlig nach hinten los“, sagte der kanadische Historiker Craig Baird am Wochenende dem CBC. „Nicht nur stiegen die Preise in den USA, sondern Kanada rückte enger zusammen und wurde nationalistischer. Unser Handel mit Großbritannien explodierte von 1890 bis 1892 – wir distanzierten uns von den USA und fühlten uns zunehmend als Teil des britischen Empire.“

    Autor: P. Tiko