Schlagwort: Totschlag

  • „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    Ein dreijähriges Kind starb in Publier in der Region Haute-Savoie. Der Vater wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es wurde eine Untersuchung wegen schweren Totschlags eingeleitet.

    Der leblose Körper eines dreijährigen Jungen wurde am Montag, dem 11. Dezember, auf einem Parkplatz in Publier in Hochsavoyen am Genfer See gefunden. Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, befand sich sein Vater an der Seite des toten Kindes.

    Auf dem Weg zum Kindergarten am Montagmorgen hatte der Vater seinen Sohn erwürgt. Er erklärte, er sei „von einer Stimme geführt worden“, schrieb die Zeitung Le Dauphiné Libéré. Nach seiner schrecklichen Tat alarmierte der Vater selbst die Rettungskräfte.

    Der Mann wurde sofort verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft von Thonon-les-Bains leitete eine Untersuchung wegen schweren Totschlags ein.

    Über die Familie des Kindes, insbesondere die Mutter, sind bisher keine Informationen bekannt geworden.

    Im Kindergarten des Jungen wurde psychologische Betreuung für die Mitschüler des Kindes und die Betreuer eingerichtet.

  • Ardennen: 22-jähriger Mann nach Tod einer 50-jährigen Frau in Polizeigewahrsam

    Ardennen: 22-jähriger Mann nach Tod einer 50-jährigen Frau in Polizeigewahrsam

    Der nackte, leblose Körper des Opfers wurde am Vortag von der Feuerwehr entdeckt, nachdem sie die Eingangstür der Wohnung aufgebrochen hatte.

    Ein 22-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Sonntag, dem 8. Oktober, nach dem verdächtigen Tod einer 50-jährigen Frau in Charleville-Mézières (Ardennen) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der nackte und leblose Körper des Opfers war am Vortag von Feuerwehrleuten entdeckt worden, die die Eingangstür ihrer Wohnung aufbrechen mussten. Sie waren einem Notruf des Sohnes der 50-jährigen Frau gefolgt, die die Anrufe ihres Sohnes nicht beantwortet hatte.

    Das Opfer, das allein lebte, lag auf seinem Bett. Laut einer Polizeiquelle hatte sie ein Hämatom am Kopf sowie Verbrennungen an der linken Hand und in einem Teil ihres Gesichts.

    Laut der Polizeiquelle könnte ein bisher nicht identifiziertes chemisches Produkt auf den Körper der Frau gestreut worden sein. Ein Nachbar behauptet, die Verstorbene am Mittwoch, dem 4. Oktober, noch auf ihrem Balkon gesehen zu haben. Der Fernseher und die Handtasche des Opfers sind verschwunden. Außerdem wurde ein Schlagring auf dem Boden entdeckt.

    Während sich die Ermittler in der Wohnung des Opfers aufhielten, kam es in der Wohnung eines Nachbarn zu einem Streit zwischen zwei Personen. Eine dieser Personen beschuldigte den mutmaßlichen Täter, die Frau getötet zu haben. Der Zeuge erklärte den Polizisten, dass er den Verhafteten mit Kanistern in der Wohnung des Opfers auf und ab gehen sah. Der Verdächtige  wurde in der Nacht zum Sonntag, dem 8. Oktober, gegen 1 Uhr morgens festgenommen.

  • Obdachlosen in Saint-Malo getötet: Verdächtiger in Polizeigewahrsam

    Obdachlosen in Saint-Malo getötet: Verdächtiger in Polizeigewahrsam

    Ein Mann ohne festen Wohnsitz ist am Freitag in Saint-Malo erschlagen worden. Der Verdächtige, der am nächsten Tag festgenommen werden konnte, war bereits mehrfach verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Gewalt.

    Nach dem Tod eines obdachlosen Mannes am Freitagabend, dem 6. Oktober, auf dem Boulevard Tréhouart in Saint-Malo im Département Ille-et-Vilaine wurde am Samstagmorgen, dem 7. Oktober, ein Verdächtiger in Saint Malo verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wie der Sender France Bleu Armorique am Sonntag, dem 8. Oktober, von der Staatsanwaltschaft erfuhr. Der Mann konnte aufgrund mehrerer Zeugenaussagen festgenommen werden, die zu seiner Identifizierung führten.

    In Polizeigewahrsam bestritt der Mann die ihm vorgeworfenen Taten, wird aber am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Der Verdächtige sei bereits „mehrfach verurteilt worden, insbesondere wegen schwerer Gewalt“, so die Staatsanwaltschaft. Am Montag wird eine Autopsie der Leiche des Opfers durchgeführt.

    Die Tat hatte sich am Freitag gegen 18.30 Uhr ereignet. Ein Mann ohne festen Wohnsitz war unweit der Räumlichkeiten der Association Malouine de Développement et d’Insertion Sociale (Amids) mit mehreren massiven Schlägen brutal getötet worden. Er wurde von der Organisation Amids betreut. Der Täter war zunächst geflohen und hatte das Opfer tödlich verletzt am Boden liegend zurückgelassen.

  • Eure: Frau und Lebensgefährte sollen ein dreijähriges Mädchen zu Tode geprügelt zu haben

    Eure: Frau und Lebensgefährte sollen ein dreijähriges Mädchen zu Tode geprügelt zu haben

    Das dreijährige Mädchen wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Conches-en-Ouche (Eure) mit blauen Flecken übersät im Haus der Familie aufgefunden.

    Ein dreijähriges Mädchen starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 24. September. Das Kind wurde mit blauen Flecken übersät in einem Haus in Conches-en-Ouche (Eure) aufgefunden. Dies meldete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 26. September, unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Evreux.

    Es waren Rettungskräfte, die das Kind entdeckten, nachdem sie wegen eines Herz- und Atemstillstands gerufen worden waren. Nach Angaben des Staatsanwalts fanden sie die Dreijährige „mit blauen Flecken übersät“ vor. Das kleine Mädchen wurde in das Universitätskrankenhaus Charles-Nicolle in Rouen (Seine-Maritime) gebracht, wo sie in der Nacht starb.

    Die Mutter und der Stiefvater des dreijährigen Mädchens, werden nun verdächtigt, das Kind zu Tode geprügelt zu haben. Sie wurden wegen „Mordes an Minderjährigen“ angeklagt und am Dienstag, dem 26. September, nach ihrer Verhaftung in Untersuchungshaft genommen.

    „Es ist ein absolut erschreckendes und unsägliches Drama“, reagierte der Bürgermeister von Conches-en-Ouche, Jérôme Pasco, gegenüber dem Sender France Bleu Normandie. Nach Angaben des Bürgermeisters war das Kind seit „mindestens einer Woche“ nicht mehr in der Vorschule erschienen. Die Gemeinde leitete eine Untersuchung ein, da man in der Vorschule bereits gesehen habe, dass das Mädchen blaue Flecken hatte.

  • Toulouse: 54-jähriger Mann meldet der Polizei den Mord an seiner Frau

    Toulouse: 54-jähriger Mann meldet der Polizei den Mord an seiner Frau

    Ein 54-jähriger Mann wurde am Dienstag in Toulouse festgenommen, nachdem er seine Lebensgefährtin getötet hatte. Der Mann hatte sich sofort nach der Tat selbst angezeigt. 

    Ein Streit eskaliert, es kommt zu sehr heftigen Schlägen und eine 51-jährige Frau liegt tot in einer Blutlache. Schreckliche Szenen spielten sich am Dienstagmorgen in einem Neubau in der Avenue de Grande-Bretagne im Toulouser Stadtteil Cartoucherie ab.

    Das Drama spielte sich zwischen 8.30 und 9 Uhr am Dienstagmorgen ab. Ein Paar teilte sich eine Sozialwohnung mit drei Kindern und einem Kleinkind, das erst acht Monate alt war. Die Ursache des Streits ist bisher noch unklar. Die Mutter des Babys und älteste Tochter der Frau hatte den Beginn des Streits beobachtet. Sie versuchte zunächst, dazwischen zu gehen, suchte dann aber in benachbarten Häusern Verstärkung, um den Streit zu beenden.

    Nach den Gewalttätigkeiten alarmierte der Mann, der seit seiner Ankunft in Frankreich nie von sich reden gemacht hatte, selbst die Polizei, um sich zu stellen. Polizisten und Feuerwehrleute entdeckten dann das Opfer in einer Blutlache, der Schädel war offensichtlich von mehreren Schlägen mit einem Hammer getroffen worden, „einem kleinen Vorschlaghammer“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

    Die Ermittler hatten den mutmaßlichen Täter bis Dienstagabend noch nicht vernommen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass weder der Mann noch seine Lebensgefährtin Vorstrafen haben. „Das Paar wird als ruhig beschrieben. Beide waren der Justiz wegen Präzedenzfällen im Zusammenhang mit innerfamiliärer Gewalt oder sogar anderen Straftaten bisher unbekannt“, erklärte der zuständige Staatsanwalt Samuel Vuelta-Simon.

    Die Ermittler stützen sich auf die Vernehmung der ältesten Tochter, die mit ihrem acht Monate alten Baby in der gleichen Wohnung lebte. Sie war anwesend, als der Streit ausbrach. Ihre Erklärungen könnten Licht in die Sache bringen, noch bevor der mutmaßliche Täter von der Polizei angehört wird.

  • Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Die Bilder sind eindeutig. Sie zeigen zwei Besatzungsmitglieder einer Fähre, die einem offensichtlich verspäteten Passagier den Zugang zum Schiff verweigern. Als die Fähre losfährt, stoßen sie den Passagier, der daraufhin das Gleichgewicht verliert, ins Wasser fällt und ertrinkt. Nach diesem Vorfall mußte der griechische Minister für die Handelsmarine zurücktreten.

    Was genau geschah, als die Fähre im Hafen von Piräus in Athen ablegte? Was veranlasste zwei Männer dazu, einen verspäteten Passagier ins Wasser zu stoßen, als sich das Schiff vom Kai entfernte? Der unglaubliche Vorfall ereignete sich bereits letzte Woche und ganz Griechenland ist entsetzt.

    Die Bilder des Vorfalls – oder der Tat –  gingen um die Welt und lösten Empörung und in Griechenland politische Reaktionen aus. So kündigte der Minister für die Handelsmarine Varvitsiotis am Montag seinen Rücktritt an, nachdem der Tod eines Passagiers, der von Besatzungsmitgliedern einer Fähre ins Meer geworfen worden war, bestätigt wurde.

    Der 36-jährige Passagier war von Besatzungsmitgliedern ins Wasser gestoßen worden, als er versuchte, auf ein Schiff zu gelangen, das den Hafen von Piräus in Athen verlassen wollte. Der Mann hatte ein gültiges Ticket für seine Heimreise nach Kreta und kam ursprünglich sogar pünktlich an, musste aber aus unbekannten Gründen das Schiff nochmals verlassen und kehrte erst kurz nach dem Ende des Einschiffungsvorgangs zurück.

    Zu diesem Zeitpunkt verweigerten ihm zwei Männer gewaltsam den Zugang zur Fähre und drängten ihn bis an den Rand der Plattform. Der unglückliche Passagier stürzte daraufhin in das Hafenbecken, wo er im Strudel der starken Schiffsschrauben ertrank.

    Der für die Handelsmarine zuständige Minister Miltiadis Varvitsiotis trat am heutigen Montag zurück und wird durch Christos Stylianidis, Abgeordneter und ehemaliger Minister, ersetzt.

  • 16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    Ein 16 Monate altes Mädchen wurde am Dienstagmorgen, dem 22. August, für tot erklärt, nachdem es am vergangenen Freitag schwerverletzt aufgefunden worden war. Der Lebensgefährte der Mutter wurde wegen des Vorwurfs der Gewalt gegen das kleine Mädchen angeklagt.

    Ambre, ein 16 Monate altes Mädchen, wurde am Freitag, dem 18. August, schwerverletzt in der Wohnung ihrer Mutter in Douai aufgefunden. Die Kleine überlebte ihre Verletzungen nicht und wurde am Dienstag, dem 23. August, morgens für tot erklärt, berichtet die Zeitung Voix du Nord.

    Unmittelbar nach der Entdeckung des kleinen Mädchens wurde der Lebensgefährte der Mutter, ein 19-jähriger Mann, festgenommen und wegen Gewaltanwendung gegen ein Kleinkind angeklagt. Mit dem Tod des Kindes dürfte sich der Tatvorwurf noch ändern.

    Die Rettungskräfte, die am Freitagnachmittag in die Wohnung der Mutter gerufen wurden, versuchten, das Kind wiederzubeleben und lieferten es in die Intensivstation des Universitätskrankenhaus in Lille ein. Die Mutter, die zum Zeitpunkt des Vorfalls abwesend war, gilt als unschuldig. Der festgenommene Lebensgefährte der Mutter war der Justiz bereits wegen Drogenkonsums bekannt und wurde nach seiner Verhaftung laut Staatsanwaltschaft positiv auf Cannabis getestet.

    Der schreckliche Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Fall in Seclin, wo ein zweijähriges Mädchen tot in der Wohnung seiner Mutter aufgefunden wurde. Auch der Körper dieses Kinds wies Spuren von Schlägen auf und beide Eltern wurden vorläufig festgenommen.

  • Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Am Freitag, dem 11. August, wurde Stéphane Vitel von seiner Frau und seiner Tochter tot aufgefunden, nachdem er Schule inspizieren wollte. Eine Untersuchung wegen eines „verdächtigen Todes“ wurde eingeleitet.

    Einige Blumen liegen vor der Tür der Schule . Dort, wo am Morgen des 11. August Stéphane Vitel, der Direktor des Collège Pierre-Simon de Laplace in Lisieux (Calvados), tot aufgefunden wurde. Er war 48 Jahre alt. Stéphane Vitel wollte gerade mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Doch durch einen ausgelösten Sicherheitsalarm alarmiert, machte er einen Umweg, um das Innere seiner Schule zu inspizieren. Im Auto warteten seine Tochter und seine Frau, die sich irgendwann Sorgen machten, als er nicht zurückkam. „Meine Tochter ist hingegangen und sie hat ihn auf dem Boden gefunden. Es gab einen Einbruch in die Schule, es brannte Licht. Ich glaube, er ist überfallen worden“, sagt seine Frau auf dem Sender France 3.

    Schock und Aufregung in der ganzen Gemeinde. Im Collège Pierre-Simon de Laplace stand der Schulleiter erst vor seinem zweiten Schuljahr. Seine Schüler beschreiben ihn als einen täglich präsenten und aufmerksamen Schulleiter: „Er hatte ein offenes Ohr für seine Schüler, war immer da und kämpfte gegen Mobbing.“ Die Staatsanwaltschaft leitete unmittelbar eine Untersuchung wegen „verdächtigen Todes“ ein. Die Schule wurde zur Spurensicherung von der Polizei genauestens durchsucht.

  • Drama am Alten Hafen von Marseille: Tod eines 13-Jährigen durch Messerstiche

    Drama am Alten Hafen von Marseille: Tod eines 13-Jährigen durch Messerstiche

    Ein 13-jähriger Jugendlicher ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Opfer eines Messerstichs im Alten Hafen von Marseille geworden.

    Kurz nach Mitternacht des 12. Juli wurde ein Jugendlicher am Quai des Belges im ersten Arrondissement von Marseille Opfer einer Messerattacke. Laut der Zeitung la Provence könnte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden gehandelt haben.

    Das Opfer wurde von der Hafenfeuerwehr versorgt. Der Teenager befand sich in einem kritischen Zustand und erlag in einem Krankenhaus später seinen schweren Verletzungen

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 12. Juli, kurz nach Mitternacht. Ein 13-jähriger Teenager wurde am Quai des Belges im Alten Hafen von Marseille mit einem Messer getötet, wie die Zeitung La Provence berichtete und die Polizeipräfektur anschliessend bestätigte.

    Die Tat soll auf eine Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden im Bereich des Hafens gefolgt sein. Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen, die Franceinfo erhalten hat, handelt es sich wohl um eine Abrechnung zwischen minderjährigen Ausländern.

  • Nordfrankreich: 72-Jähriger beschwert sich über Belästigungen und wird zu Tode geprügelt

    Nordfrankreich: 72-Jähriger beschwert sich über Belästigungen und wird zu Tode geprügelt

    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli musste die Polizei von Valenciennes in Vieux-Condé (Nordfrankreich) wegen eines Angriffs auf einen 72-jährigen Mann einschreiten, der drei Jugendliche aufgefordert hatte, vor seinem Haus weniger Lärm zu machen.

    Philippe Mathot war 72 Jahre alt. Der pensionierte Blumenhändler starb am Dienstag, den 11. Juli, nachdem er einige Tage zuvor vor seinem Haus in Vieux-Condé (Nordfrankreich) von Jugendlichen angegriffen worden war, die er gebeten hatte, weniger Lärm zu machen, wie die Staatsanwaltschaft von Valenciennes mitteilte.

    Was geschah in der Nacht des Dramas?
    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli war die Polizei von Valenciennes in Vieux-Condé wegen des Angriffs auf den Mann eingeschritten, „der auf der Straße liegend entdeckt worden war“. Nach ersten Ermittlungen war das Opfer gegen 23 Uhr vor sein Haus getreten, um drei Jugendliche zu bitten, weniger Lärm zu machen, so die Staatsanwaltschaft.

    Im Anschluss daran kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 17-Jähriger das Opfer mehrfach mit Faustschlägen und Fußtritten traktierte, insbesondere als es sich schon auf dem Boden befand, „nachdem der Mann unter der Wucht der Schläge gestürzt war“, so die Staatsanwaltschaft weiter. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Seit Samstag, dem 8. Juli, galt er als hirntot.

    Wer waren die drei Angreifer?
    „Drei Personen“ im Alter von 18, 17 und 14 Jahren, „die keine Vorstrafen hatten“, wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft festgenommen. Der 17-Jährige, der in Untersuchungshaft sitzt, wurde wegen „versuchten Mordes“ angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben nach dem Tod des Opfers die Anklage in „vorsätzliche Tötung“ geändert. Die 18- und 14-Jährigen wurden wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt.

    Das Opfer Philippe Mathot war in seinem Viertel sehr beliebt, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Der ehemalige Blumenhändler hinterlässt eine Ehefrau und zwei Söhne. „Er ist jemand, den wir schon immer gekannt haben, ein ehemaliger Blumenhändler im Ruhestand, der dem Händlerverband von Vieux-Condé angehörte und Mitglied der Wohltätigkeitsorganisation Colis du coeur war“, erklärte der Bürgermeister der Gemeinde gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Wir haben immer alle unsere Blumen von ihm geholt, wenn wir eine Kommunion oder eine Hochzeit hatten“, sagte eine Bewohnerin gegenüber la Voix du Nord.

    Innenminister Gérald Darmanin kritisierte auf Twitter „eine Aggression von namenloser Feigheit“ und versicherte, „dieses Drama wird nicht ungestraft bleiben“.