Schlagwort: Toter Jugendlicher

  • Bei Überfall auf Waffengeschäft getöteter Mann wurde wegen Mordes an Teenager gesucht

    Bei Überfall auf Waffengeschäft getöteter Mann wurde wegen Mordes an Teenager gesucht

    Der Mann hatte Anfang Dezember 2023 zwei Teenager während eines online vereinbarten Treffens, bei dem er einen Jogginganzug verkaufen wollte, angegriffen. Einer der beiden Teenager war dabei durch einen Messerstich getötet worden.

    Der Mann, der am Dienstag, den 9. Januar in Eslettes, nördlich von Rouen (Departement Seine-Maritime), bei einem Überfall auf eine Waffenhandlung getötet wurde, wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Tod eines Jugendlichen Anfang Dezember im Departement Val-de-Marne gesucht, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf eine den Ermittlungen nahestehende Quelle meldete.

    Am Freitagabend, dem 8. Dezember 2023, ging ein 17-Jähriger zusammen mit seinem Cousin und zwei weiteren Jugendlichen zu einem auf einer Online-Verkaufsseite vereinbarten Termin, um einen Jogginganzug zu verkaufen. Dort warten mindestens fünf „vermummte“ Personen auf sie. Es kommt zu einem Streit, bei dem einer der vermummten ein Messer zieht und auf zwei Jugendliche einsticht. Der 17-Jährige wird in die Oberschenkelarterie getroffen und stirbt noch vor Ort, der zweite, sein Cousin, wird am hinteren Oberschenkel verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

    Einer der Hauptverdächtigen dieses Mordes wurde bereits festgenommen. Ein weiterer 18-Jähriger, der verdächtigt wurde, mit dem Mord in Verbindung zu stehen, wurde im Rahmen der Ermittlungen gesucht. Er ist es auch, der am Dienstag bei dem Überfall auf das Waffengeschäft im Département Seine-Maritime ums Leben kam. Am Dienstag stürmten kurz nach 11 Uhr drei Personen, einige von ihnen bewaffnet, mit vermummten Gesichtern und in dunkler Kleidung, eine Waffenhandlung in Eslettes, nördlich von Rouen. Einer der Männer wird dabei durch einen oder mehrere Schüsse tödlich getroffen. Er war es auch, der in den Mordermittlungen im Val-de-Marne gesucht wurde.

    Die beiden anderen Verdächtigen des Überfalls auf die Waffenhandlung flüchteten in einem Auto, berichtet der Sender France Bleu Normandie. Einer der beiden mutmaßlichen Räuber wurde später von einer Patrouille der Gendarmerie des Departements Rouen festgenommen. Der zweite befindet sich auf der Flucht. Seit Dienstag befinden sich in dieser Sache zwei Männer in Polizeigewahrsam, einer der drei mutmaßlichen Räuber und der Angestellte des Waffenladens, der den oder die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Die Staatsanwaltschaft Rouen hat zwei Ermittlungen eingeleitet, eine wegen versuchten Raubes und eine weitere zu den Umständen des Todes des Verdächtigen.

  • Val-d’Oise: 15-Jähriger bei Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden getötet

    Val-d’Oise: 15-Jähriger bei Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden getötet

    Das Opfer wurde mit einer Stichwaffe getötet, so die Staatsanwaltschaft. Mindestens ein weiterer junger Mann wurde nach Angaben der Gendarmerie verletzt.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde bei einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden aus den Gemeinden Domont und Ezanville (Departement Val-d’Oise) am späten Montagnachmittag (4. Dezember) mit einer Stichwaffe getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von der Staatsanwaltschaft Pontoise und der Gendarmerie erfuhr.

    Mindestens ein weiterer junger Mann wurde nach Angaben der Gendarmerie bei der Schlägerei, an der rund 20 Personen beteiligt waren, verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr in der Gemeinde Domont und betraf „junge Leute, die sich kannten“, so die Staatsanwaltschaft von Pontoise, die damit eine Meldung der Website Actu 17 bestätigte. „Es handelt sich um ein ziemlich klassisches Phänomen einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden“, erklärte auch die Gendarmerie.

    Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet
    „Die Ermittlungen laufen, um die Beteiligten zu identifizieren“, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen wurden wegen Mordes eingeleitet und umfangreiche Polizeikräfte am Montagabend in der Gegend mobilisiert.

    „Ich zähle auf alle, die Ruhe zu bewahren und nicht an Rache zu denken“, schrieb der Bürgermeister von Ezanville, Eric Battaglia, auf Facebook. Sein Amtskollege aus Domont, Frédéric Bourdin, sprach der Familie des Opfers „sein Beileid“ aus und rief ebenfalls „zur Ruhe“ auf.

  • Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Ein 16-jähriger Junge starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 21. November, in Toulouse (Departement Haute-Garonne). Er war aus dem achten Stock eines Gebäudes gesprungen.

    Die Rettungskräfte im Département Haute-Garonne konnten in der Nacht vom 20. auf den 21. November nur noch den Tod eines jungen Mannes feststellen, der aus dem achten Stock eines Gebäudes in Toulouse (Département Haute-Garonne) gesprungen war.

    Die Rettungskräfte „sind heute an die Adresse 166 avenue de Muret (…) zu einem Mann ausgerückt, der aus dem 8. Stock gesprungen war“, so die Feuerwehr in einem Lagebericht am Dienstagmorgen.

    166 avenue de Muret in Toulouse

    „Die Rettungskräfte hatten es mit einem 16-jährigen Jugendlichen zu tun, der aus dem 8. Stock gesprungen war und bei ihrer Ankunft bereits einen Herzstillstand erlitten hatte“, fuhr der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements (Sdis) in seiner Erklärung fort.

    Der junge Mann wurde konnte vom Notarzt vor Ort nur noch für tot erklärt werden. Über die Gründe des Sturzes ist bisher noch nichts bekannt.

  • Schlägerei im Departement Drôme: 1 Toter, 2 Schwer- und 14 Leichtverletzte bei Dorffest in Crépol

    Schlägerei im Departement Drôme: 1 Toter, 2 Schwer- und 14 Leichtverletzte bei Dorffest in Crépol

    300 bis 400 Personen nahmen an einem Fest in Crépol im Departement Drôme teil, als etwa zehn Jugendliche in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Schlägerei begannen.

    Bei einem Dorffest in Crépol im Norden des Departements Drôme kam es zu einer Schlägerei, wie der Sender France Bleu Drôme Ardèche am Sonntag, den 19. November berichtet. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde mit einem Messer getötet. Acht Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Acht weitere Personen wurden mit einem Schockzustand von der Feuerwehr versorgt. Die Verdächtigen sind auf der Flucht.

    300 bis 400 Personen nahmen am Samstagabend an einer privaten Feier im Festsaal des Dorfes teil, als etwa zehn Jugendliche gegen 1.30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchten, in den Festsaal einzudringen. Der Sicherheitsbeamte, der den Eingang bewachte, wollte sie am betreten des Saales hindern. Daraufhin kam es laut Staatsanwaltschaft von Valence zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen und dem Sicherheitsmann, der mit einer Stichwaffe verletzt wurde. Anschließend kamen mehrere Gäste aus dem Festsaal und es kam zu einer Schlägerei mit den Jugendlichen. Die Staatsanwaltschaft meldet, dass die Umstände für die Auseinandersetzung noch unklar sind.

    Ein 16-jähriger Jugendlicher starb beim Transport ins Krankenhaus.
    Insgesamt wurden 17 Personen von 39 Feuerwehrleuten versorgt, darunter auch ein 16-jährige Teenager. Er starb jedoch auf dem Transport ins Universitätskrankenhaus von Lyon. Die beiden Opfer, die in Lebensgefahr schwebten, wurden in das Krankenhaus von Valence gebracht. Die Bilanz weist außerdem sechs Leichtverletzte aus. Außerdem mussten acht weitere Personen wegen Schocks behandelt werden.

  • Seine-Maritime: 17-jähriger Jäger schießt sich versehentlich selbst in den Kopf

    Seine-Maritime: 17-jähriger Jäger schießt sich versehentlich selbst in den Kopf

    Ein 17-jähriger junger Mann schoss sich bei der Jagd im Departement Seine-Maritime versehentlich selbst in den Kopf. Seine Schrotflinte war nicht gesichert.

    Vor einigen Tagen ereignete sich in der Region Seine-Maritime ein schrecklicher Jagdunfall. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag, dem 24. September. In der Gemeinde Trois-Pierres – einem Dorf mit etwas weniger als 800 Einwohnern – tötete sich ein junger Jäger, indem er sich versehentlich mit seinem Gewehr in den Kopf schoss.

    Wie die Zeitung „Courrier Cauchois“ berichtete, waren zwei junge Jäger gerade dabei, sich auf die Taubenjagd vorzubereiten. Das Opfer saß auf einem Stuhl, das Gewehr befand sich zwischen seinen Beinen und war auf seinen Kopf gerichtet. „Die Sicherung des Gewehrs war nicht aktiviert. Und irgendwann muss es zu einer unglücklichen Bewegung gekommen sein“, sagte der zuständige Staatsanwalt. „Einige Erwachsene waren auf einem Feld nebenan, der andere junge Mann rannte schnell hinüber, um den Jagdunfall zu melden“.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu ermitteln.

  • Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Nach dem Tod eines Teenagers am Mittwochabend in Elancourt (Yvelines) wurden polizeiliche Untersuchungen eingeleitet.

    Gegen 18.40 Uhr am Mittwoch, dem 6. September, stieß ein Zweiradfahrer an einer Kreuzung in Elancourt im Departement Yvelines mit einem Polizeifahrzeug zusammen, wie die Polizeiquelle bekannt gab. Der Fahrer des Zweirads soll sich geweigert haben, einer Aufforderung zu einer Polizeikontrolle Folge zu leisten und wurde daraufhin von einem Streifenwagen verfolgt. Der Unfall ereignet sich kurz darauf mit einem weiteren Polizeifahrzeug.

    Das Opfer ist ein 16-jähriger Jugendlicher. Nach dem Zusammenstoß erlitt der Jugendliche zunächst einen Atem-Herzstillstand, konnte aber von den Rettungskräften wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei berichtet. Er erlag später seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Versailles leitete zwei Ermittlungen ein: eine wegen „Verweigerung des Gehorsams“ gegen den Fahrer des Motorrollers und eine weitere wegen „fahrlässiger Tötungr“ gegen den fahrer des Polizeifahrzeugs. Zwei Polizisten wurden im Rahmen dieser zweiten Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen und noch am Abend von der Inspektion der Polizei (IGPN) angehört.

    Zusätzliche Polizeikräfte und Gendarmerie wurden nach Elancourt entsandt, um mögliche Unruhen in dem 25.000 Einwohner zählenden Pariser Vorort zu verhindern.

    Der Tod des Teenagers erfolgte kaum mehr als zwei Monate nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk, der am 27. Juni in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden war. Die Bilder des Motorradpolizisten, der aus nächster Nähe auf den Jungen schoss, wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet und hatten in ganz Frankreich eine Welle der Wut ausgelöst.

  • Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Am Sonntag, dem 27. August, wurden sechs Personen von einem Auto erfasst, das mit hoher Geschwindigkeit von einem Nachtclub in Charmes (Vogesen) gestertet war. Ein 18-jähriger junger Mann starb und fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer in akuter Lebensgefahr.

    Am Sonntag, dem 27. August, suchten die Ermittler in Charmes (Vogesen) den ganzen Tag über Hinweise im Inneren und in der Umgebung des Unfallwagens, die Aufschluss über die Umstände des Unglücks geben könnten. Die Insassen des Fahrzeugs flüchteten, nachdem sie sechs Personen überfahren hatten. Alle kamen aus einem Nachtclub. Zeugen sagten aus, dass das Auto mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr.

    Ein 18-jähriger Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer davon als absoluter Notfall. Der Unfall ereignete sich in Charmes, am Ausgang einer bei Jugendlichen beliebten Diskothek. Zur Sperrstunde machten sich viele Gäste zu Fuß auf den Heimweg. Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrendes Auto kam ins Schleudern und fuhr zuerst in eine erste Gruppe junger Leute und einige Meter weiter in eine zweite Gruppe.

    Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wurden auf ihrer Flucht vom Unfallort verhaftet und in der Gendarmerie von Épinal (Vogesen) in Polizeigewahrsam genommen.

  • Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    An diesem Wochenende gab es wieder Tote und Schwerverletzte in Südfrankreich.

    Marseille: Junger Mann im 14. Arrondissement erschossen

    Der junge Mann ist kurz vor 4 Uhr morgens in der Nacht von Freitag auf Samstag in der cité des Rosiers im 14ᵉ Arrondissement von Marseille Opfer einer Schießerei geworden.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 26. August in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement von Marseille erschossen. Dies berichtete der Sender Radio France und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM TV. Der 18-Jährige war kurz vor 4 Uhr morgens Opfer einer Schießerei geworden.

    Der junge Mann war der Polizei unter anderem bereits wegen Drogenhandels bekannt.

    Die zweitgrößte Stadt Frankreichs war in den letzten Wochen Schauplatz zahlreicher Morde vor dem Hintergrund eines Machtkampfes zwischen rivalisierenden Banden um die Kontrolle des Drogenhandels. Seit Anfang des Jahres kamen in Marseille bei diesem Bandenkrieg bereits mehr als 30 Menschen ums Leben, die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, spricht von einem „Blutbad“.

    Nîmes: 15-Jähriger mit Messerstichen am Hals, 26-Jähriger mit Schussverletzungen

    Vier Opfer in weniger als einer Woche. Am Samstagabend, dem 26. August, wurde in Nîmes (Gard) ein 15-jähriger Jugendlicher niedergestochen. Die Tat ereignete sich gegen 19.15 Uhr im Stadtzentrum von Nîmes, wie Franceinfo berichtet. Der Jugndliche wurde am Hals getroffen und in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzung ist jedoch nicht lebensbedrohlich.

    Der Jugendliche war auf der Straße unterwegs, als zwei Personen, die auf einem Motorroller saßen, auf ihn einstachen und dann flüchteten, so der Sender BFMTV.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ausserdem ein 26-jähriger Mann im Viertel Mas de Mingues mit einer Schusswaffe verletzt, als er gerade seinen Wagen geparkt hatte. Er wurde nur leicht am Schulterblatt verletzt und konnte nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zeugen zufolge schossen zwei vermummte Personen gegen 2 Uhr morgens auf den Mann, als er am Steuer seines Autos saß, anschliessend konnten sie flüchten.

    Die Stadt Nîmes ist seit mehreren Tagen Schauplatz von Gewalttaten vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Am Montag, dem 21. August, wurde ein 10-jähriger Junge bei einer Schießerei im Stadtteil Pissevin getötet, als er mit seinem Onkel im Auto nach Hause fuhr. Zwei Tage später starb ein 18-jähriger Jugendlicher ebenfalls durch Schüsse.

    Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitag Nîmes besuchte, kündigte Polizeiverstärkungen „mindestens bis zum Ende des Jahres“ an.

    in der Nähe von Toulouse: Drei Schüsse, einer davon in den Kopf – 18-Jähriger ringt mit dem Tod

    Das Opfer wurde auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Pibrac, etwa 15 km von Toulouse entfernt, aufgefunden. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in Pibrac, Haute-Garonne, durch Schüsse schwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft von Toulouse und die Feuerwehr berichteten.

    Das Opfer wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf, wie der Feuerwehr-Rettungsdienst berichtete, der am Samstag gegen 2 Uhr alarmiert wurde. der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr.

    Laut der Zeitung La Dépêche wurde der Mann in der Nähe des Gymnasiums Nelson-Mandela auf einem Parkplatz vor der Wohnanlage „Les jardins de Coustayrac“ in der Gemeinde mit rund 8.000 Einwohnern, etwa 15 km von Toulouse entfernt, gefunden.

    Das Opfer war der Justiz bisher nicht bekannt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet hat.

  • Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    In demselben Viertel starb in der Nacht von Montag auf Dienstag ein zehnjähriges Kind bei einer Schießerei. Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Freitag nach Nîmes reisen, kündigt sein Ministerium an.

    Ein 18-jähriger Mann ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 24. August, im Viertel Pissevin in Nîmes (Gard) erschossen worden. Das Opfer war der Polizei unter anderem wegen Drogenhandels bekannt.

    Die Rettungskräfte wurden gegen 3.40 Uhr in die Rue Lulli gerufen. Der junge Mann wurde in den Bauch getroffen und erlag eine Stunde später seinen schweren Verletzungen. Am Tatort fand die Polizei zwei Geschosshülsen mit unterschiedlichem Kaliber.

    In demselben Viertel war in der Nacht von Montag auf Dienstag der zehnjährige Fayed bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Mitglieder der CRS 8, einer auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in städtischen Gebieten spezialisierten Polizeieinheit, sind seit Dienstag dort eingesetzt. Richard Schieven, stellvertretender Bürgermeister von Nîmes und zuständig für Sicherheitsfragen, fordert Innenminister Gérald Darmanin auf, nach Nîmes zu kommen. „Sein Platz ist neben uns“, so Richard Schieven. Das Innenministerium kündigte an, dass der Minister am Freitag, 25. August, vor Ort sein wird.

    Sandy Issartel, Departementssekretärin der Polizeigewerkschaft SGP Police, sagte am Donnerstag auf France Bleu Gard Lozère: „Wir brauchen mindestens 50 bis 100 zusätzliche Polizisten“. Sie fordert dauerhafte Einstellungen und nicht nur eine zeitweilige Verstärkung.

  • Haute-Vienne: Scooterfahrer und sein Beifahrer sterben auf der Flucht vor der Polizei

    Haute-Vienne: Scooterfahrer und sein Beifahrer sterben auf der Flucht vor der Polizei

    Zwei Jugendliche, die auf einem Motorroller unterwegs waren, starben, nachdem sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Limoges (Haute-Vienne) bei dem Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, in ein Fahrzeug geprallt waren. 

    Die Staatsanwaltschaft Limoges hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem der Fahrer eines Motorrollers und sein Beifahrer bei einem Zusammenstoß in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 6. August,  in Limoges (Haute-Vienne) getötet wurden. Der Fahrer des Motorrollers war erst 17 Jahre alt, die Identität seines Beifahrers muss laut der Staatsanwaltschaft Limoges noch bestätigt werden.

    Gegen 23 Uhr wollten Polizisten in Limoges, einen Motorroller kontrollieren, der am Vortag als gestohlen gemeldet wurde. Als sich die Polizisten näherten, ergriff der Fahrer des Motorrollers sofort die Flucht, so die Staatsanwaltschaft.

    Die Besatzung des Streifenwagens begann mit der Verfolgung und musste feststellen, dass die Geschwindigkeit des Rollers etwa 100 km/h erreichte. Der Tacho des Rollers war laut der Staatsanwaltschaft nach dem Unfall „bei 90 km/h eingefroren“.

    Obwohl die Polizei die Verfolgung aus Sicherheitsgründen abbrach, fuhren die beiden jungen Männer weiterhin mit hoher Geschwindigkeit und überquerten „mehrere rote Ampeln, ohne zu bremsen“. Die Polizisten sahen anschliessend eine Rauchfahne in etwa 300 Metern Entfernung. Als sie näher kamen, erkannten sie, dass der Motorroller mit einem Pkw kollidiert war. Zeugen sagten aus, dass sich das Polizeifahrzeug zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes über 150 Meter entfernt befand. Eine direkte Beteiligung der Polizeibeamten an dem tödlichen Unfall erscheint daher als ausgeschlossen.

    Die Insassen des anderen Fahrzeugs blieben unverletzt.

    Die Insassen des anderen Autos, ein Familienvater und seine kleinen Kinder, wie der Bürgermeister von Limoges, Émile Roger Lombertie, auf X (ex-Twitter) mitteilte, blieben unverletzt, sind aber durch den Unfall „schockiert und traumatisiert“. Der Bürgermeister rief zu „Ruhe und Besinnung auf, die notwendig sind, um die Familien und Freunde in ihrer Trauer zu begleiten. Trauer, die sich in Wut ausdrückt, darf keine Gewalt rechtfertigen“.