Schlagwort: Tote

  • Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    2023 war für Marseille ein schwarzes Jahr, was die Tötungsdelikte in Zusammenhang mit dem Drogenhandel angeht. Schuld daran war ein Krieg, den sich zwei verfeindete Clans lieferten.

    48 Tote und 118 Verletzte – Schießereien am Tag und in der Nacht, oft auf offener Straße: Nie zuvor hat der Drogenhandel in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) innerhalb eines Jahres so viele Opfer gefordert. Von Nord bis Süd blieb fast kein Stadtviertel verschont. Laëtitia Linon ist Mitglied eines Opferkollektivs. „Noch vor zwei Jahren lautete das, was man in unserem Kollektiv zu hören bekam, solange es in den nördlichen Vierteln passiert, bleibt es unter sich. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. (…) Sie kommen und schießen in jedem Viertel. (…) Sie schauen nicht mehr hin, sie schießen“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    Ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans von Drogenhändlern.
    Ende Oktober gingen mehrere Hundert Bürger von Marseille auf die Straße. Wieder mal war eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden. Die Studentin Soucayna wurde in ihrem Zimmer von einer verirrten Kugel getötet, die die Wand durchschlug. Im Jahr 2023 wurden vier Personen erschossen, die keinerlei Verbindung zu irgendwelchen Drogengeschäften hatten. Der Grund für die meisten tödlichen Schüsse war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten Drogendealer-Clans. Drei Viertel aller Schießereien in Marseille seit Januar 2023 stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Konflikt.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Leut neuer Bilanz wurden 39 Franzosen getötet und 9 sind vermisst

    Israel-Hamas-Konflikt: Leut neuer Bilanz wurden 39 Franzosen getötet und 9 sind vermisst

    Die offizielle Zahl der französischen Opfer, die bei den Angriffen der Hamas auf Israel getötet wurden, ist erneut gestiegen: 39 Tote und neun Vermisste, wie das Außenministerium in Paris am Samstag mitteilte.

    „Frankreich bedauert den tragischen Tod weiterer französischer Staatsangehöriger, womit sich die Zahl der französischen Opfer bei den Terroranschlägen der Hamas gegen Israel auf 39 erhöht hat“, teilte das französische Außenministerium in einer Erklärung mit und erklärte darüber hinaus, dass „neun Landsleute noch vermisst werden“, von denen einige als Geiseln der Hamas gehalten werden. „Wir setzen alles daran, ihre Freilassung zu erreichen. Wir bleiben in ständiger Verbindung mit allen Familien unserer vermissten oder als Geiseln gehaltenen Staatsangehörigen“, fügte das Ministerium hinzu.

    Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas, der am 7. Oktober durch einen beispiellosen Angriff der palästinensischen islamistischen Bewegung auf israelischen Boden ausgelöst wurde, wurden nach Angaben der israelischen Behörden mehr als 1.400 Menschen in Israel getötet, die meisten davon Zivilisten, und mehr als 240 Personen wurden als Geiseln genommen.

    Als Vergeltung erklärte Israel einen Krieg zur „Vernichtung“ der Hamas und beschoss den Gazastreifen ohne Unterlass, wo laut einer letzten Bilanz der Hamas vom vergangenen Freitag 9.227 Menschen, darunter 3.826 Kinder, getötet wurden. Vierunddreißig Franzosen und ihre Familienangehörigen verließen am Freitag Gaza – wo das französische Kulturinstitut von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde – über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten, wie die französische Außenministerin Catherine Colonna am Freitag mitteilte.

    Am Samstag seien etwa 50 weitere Evakuierungen von Franzosen geplant, sagte Olivier Becht, der beigeordnete Minister, der unter anderem für die Auslandsfranzosen zuständig ist, auf France Inter. „Wir sind dabei, für die Evakuierung unserer Staatsangehörigen in Gaza zu sorgen: 34 Franzosen konnten gestern ausreisen, heute erwarten wir etwa 50 weitere“, sagte er. „Wir sind am Ball, um sicherzustellen, dass jeder Franzose, der nach Frankreich kommen will, unter den bestmöglichen Sicherheitsbedingungen evakuiert werden kann.“

  • Saône-et-Loire: Drei Leichen in einer Wohnung entdeckt

    Saône-et-Loire: Drei Leichen in einer Wohnung entdeckt

    Am Freitag, dem 29. September, entdeckte die Feuerwehr bei einem Einsatz drei Leichen in einer Wohnung in Le Creusot im Département Saône-et-Loire. Ihr Zustand deutete darauf hin, dass die Personen bereits seit mehreren Tagen tot waren. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Dramas zu klären.

    Die Feuerwehr machte am Freitag in einer Wohnung in Le Creusot im Département Saône-et-Loire eine schaurige Entdeckung. Bei ihrem Einsatz fanden die Rettungskräfte die Leichen von drei Personen, deren Tod bereits „mehrere Tage“ zurückliegen soll.

    Die Informationen über den Vorfall wurden von der Zeitung „Le Journal de Saône-et-Loire“ veröffentlicht. Gegen 22 Uhr betrat ein Einsatzteam der Feuerwehr die Wohnung eines Mannes, der sich seit mehreren Tagen nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet hatte. Im Inneren der Wohnung fanden die Rettungskräfte aber nicht nur eine, sondern drei tote Personen. Die Polizei und ein Gerichtsmediziner werden daraufhin alarmiert.

    Laut dem Sender France 3 kannten sich die drei Männer im Alter von 30 bis 60 Jahren gut und sollen Freunde gewesen sein. Bisher sind die Umstände, unter denen die drei Männer zu Tode kamen, nicht bekannt.

    Die Staatsanwaltschaft von Chalon-sur-Saône hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Leichen der Opfer werden in den nächsten Tagen autopsiert, um die Todesursache und den genauen Todeszeitpunkt zu ermitteln.

  • Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Ein Mann sprang am Donnerstagabend in einem Viertel im vierten Arrondissement von Marseille aus einem Auto und eröffnete das Feuer. Die Bilanz: zwei Tote und ein Verletzter. Der Täter flüchtete. Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille schon 42 Menschen bei Schießereien getötet.

    Zwei Männer wurden am Donnerstagabend bei einer Schießerei in einem Viertel in der Nähe des Stadtzentrums von Marseille erschossen und ein dritter verletzt. Die Tat ereignete sich gegen 19.40 Uhr auf offener Straße in Les Chutes-Lavie im vierten Arrondissement von Marseille. Eines der beiden Opfer war sofort tot, das zweite Opfer verstarb etwa 30 Minuten später.

    Der Täter, der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet war, flüchtete in demselben Fahrzeug. Das Auto wurde zunächst als das eines Kommunalpolitikers identifiziert. Laut einer Polizeiquelle handelte es sich jedoch in Wirklichkeit um einen Kennzeichenmissbrauch, da der Politiker und Fahrzeughalter nach wie vor im Besitz seines Fahrzeugs war.

    Ein ausgebranntes Auto wurde später in einem Park in der Nähe des Ortes der Schießerei gefunden. Allerdings ist noch unklar, ob es sich um das Auto des oder der Schützen handelt.

    Diese beiden neuen Morde, deren Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der die zweitgrößte Stadt Frankreichs beherrscht, bislang nicht erwiesen ist, erfolgten etwa zwei Wochen nach dem letzten Mord, der von den Ermittlern offiziell mit dem Krieg zwischen Drogengangs um die Kontrolle der Drogenverkaufsstellen in der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wurde. Das Opfer war damals ein 56-jähriger Mann, der im Stadtteil Estaque im 16. Arrondissement im Norden der Stadt getötet wurde.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille nun bereits 42 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen, die nachweislich mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, darunter drei Zufallsopfer.

  • Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Seit drei Tagen und auch am Samstag, dem 23. September, wüten Waldbrände im Norden Siziliens. Zwei Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Andere machen sich auf den Weg, um den Flammen zu entfliehen.

    Ein Haus in Palermo ist von Flammen umzingelt. Am Samstag, dem 23. September, bedecken Flammen die Hügel rund um die Stadt. Seit drei Tagen breiten sich die Brände im Norden Siziliens aus, angeheizt durch starke Winde. Bereits im Juli haben schwere Waldbrände in der Umgebung von Palermo gewütet. Diesmal ist auch das weiter östlich gelegene Cefalù betroffen.

    Bewohner ergreifen die Flucht.
    Eine 42-jährige Frau starb auf der italienischen Insel, als sie versuchte, ihre Pferde zu retten. Ein 68-jähriger Mann starb ebenfalls durch die Brände. In Cefalù wurden 700 Menschen aus der Stadt notfallmäßig evakuiert. Während einige inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, versuchen andere, auf der Straße oder mit dem Zug vor den Bränden zu fliehen. In mehreren sizilianischen Städten herrscht weiterhin Feueralarm. Erhoffter Regen könnte den Feuerwehren entscheidende Hilfe bringen.

  • Erdbeben in Marokko: Vier Franzosen kamen bei dem Beben ums Leben

    Erdbeben in Marokko: Vier Franzosen kamen bei dem Beben ums Leben

    Vier französische Staatsbürger starben bei dem Erdbeben, das Marokko in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 9. September erschütterte.

    Das starke Erdbeben, das nach Angaben des marokkanischen Zentrums für wissenschaftliche und technische Forschung die Stärke 7 hatte, forderte nach den neuesten Zahlen des marokkanischen Innenministeriums mindestens 2.122 Tote und 2.421 Verletzte. Diese Zahlen werden sich im Laufe der kommenden Tage wahrscheinlich noch erhöhen.

    Unter den zahlreichen Opfern befinden sich vier Franzosen, wie das Außenministerium in Paris am Sonntag in einer schriftlichen Erklärung mitteilte. Außerdem wurden fünfzehn verletzte französische Staatsangehörige identifiziert.

    In einem Interview mit dem sender BFMTV gab der französische Botschafter in Marokko, Christophe Lecourtier, einige zusätzliche Informationen. „Der erste verstorbene Franzose ist ein Landsmann, der in Agadir zum Zeitpunkt des Erdbebens einen Herzinfarkt erlitten hat“, so der Botschafter.

    „Leider wurde dann in der nacht von Samstag auf Sonntag auch der Tod eines jungen Paares bekannt, das sich in einem Haus in der Nähe von Marrakesch befand, das eingestürzt ist“, berichtete der Diplomat ebenfalls.

    Das vierte Opfer befand sich „im Epizentrum des Erdbebens“. „Das ganze Dorf ist eingestürzt und das Haus, in dem das Opfer sich befand, ebenfalls“. Andere Mitglieder seiner Familie, die sich ebenfalls vor Ort befanden, „sind verletzt“ und werden derzeit „behandelt“, berichtet der französische Botschafter Christophe Lecourtier.

  • Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Ein 29-jähriger Franko-Marokkaner und sein 40-jähriger Cousin starben bereits am 29. August an der Küste zwischen Marokko und Algerien durch Schüsse der algerischen Küstenwache.

    Die Familie von zwei Urlaubern, darunter ein Franko-Marokkaner, die Ende August im marokkanisch-algerischen Grenzgebiet auf See durch Schüsse getötet wurden, die der algerischen Küstenwache zugeschrieben werden, will in Frankreich eine Klage einreichen, wie die Anwälte am Sonntag, dem 3. September, ankündigten. Die Klage werde „am Montag oder Dienstag“ wegen „vorsätzlichen Mordes, Mordversuchs, Entführung eines Schiffes und unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“ eingereicht, erklärte Hakim Chergui, einer der Anwälte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Königreich Marokko und der Republik Algerien kann nicht die Begehung eines Verbrechens rechtfertigen und noch weniger die Straflosigkeit der Täter“, schreiben die Anwälte in einer Erklärung. „Aus diesem Grund haben sie (die Familie) aufgrund des Schweigens der algerischen Behörden, auf deren Gebiet die Morde stattfanden, keine andere Wahl, als sich an die französische Justiz zu wenden, damit dieses Drama von namenloser Grausamkeit vollständig aufgeklärt wird“, heisst es in der Erklärung weiter.

    Algerien spricht zunächst von „Warnschüssen“ und dann von „Schüssen“
    Laut der Aussage des 33-jährigen Franco-Marokkaners Mohamed Kissi verloren die vier Urlauber, zu denen auch er selbst gehörte, am 29. August bei einem Ausflug mit dem Jet-Ski auf dem Meer die Orientierung. Sie wurden von einem Boot der algerischen Küstenwache angegriffen und es wurden Schüsse abgegeben. Sein Bruder Bilal Kissi, ein 29-jähriger französisch-marokkanischer Kaufmann, und ihr Cousin Abdelali Mechouar, ein 40-jähriger, in Frankreich lebender Marokkaner, wurden bei dem Vorfall getötet.

    Das algerische Verteidigungsministerium reagierte am Sonntag und sprach von einer „Verweigerung des Gehorsams“ seitens der Urlauber. „Nach einer akustischen Warnung und der mehrmaligen Aufforderung, anzuhalten, weigerten sich die Betroffenen, der Aufforderung nachzukommen und flüchteten mit gefährlichen Manövern“, so das Ministerium. Nach mehreren Warnschüssen „wurden Schüsse abgefeuert, die einen der Jetskis zum Anhalten zwangen, während die beiden anderen flüchteten“.

  • Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Am 15. August starben eine Mutter und ihre Tochter sowie ein weiterer Teenager auf dem Rückweg aus dem Urlaub bei einem schlimmen Unfall in Spanien.

    Am 15. August kam es auf einer spanischen Autobahn auf der Höhe von Grisaleña zu einem dramatischen Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung Paris-Normandie. Die Opfer befanden sich nach einem Urlaub in Portugal auf dem Weg zurück nach Frankreich.

    Cristina, 49, und ihre Tochter Essia, 25, beide wohnhaft in Caudebec-lès-Elbeuf im Departement Seine-Maritime, waren auf der Stelle tot. Die 17-jährige Lola aus La Harengère im Departement Eure wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am nächsten Tag, dem 16. August, verstarb.

    In dem Fahrzeug befand sich auch ein 16-jähriger Jugendlicher, Cristinas Sohn und Essias Bruder. Er wurde schwer verletzt am 21. August nach Frankreich zurückgebracht und in das Universitätskrankenhaus von Rouen verlegt.

    Das Fahrzeug der Französinnen soll aus bislang unbekannten Gründen von der Straße abgekommen sein.

    Auf Facebook sprach der Bürgermeister von Caudebec-lès-Elbeuf der Familie von Cristina und Essia sein Beileid aus.

  • Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Ile-Saint-Denis bei Paris kamen am Samstag, dem 19. August, drei Menschen ums Leben und mehrere wurden verletzt.

    Neben Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Brand eines Wohnhauses in l’île-Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis) herrscht unter den Bewohnern auch Wut. Einige machen das Alter des Gebäudes für das Unglück verantwortlich. Zumal bekannt ist, dass das Gebäude bereits vor zwei Jahren in Brand geraten war. Viele Bewohner erklärten dem Sender Franceinfo, dass das Gebäude seitdem nicht mehr vollständig renoviert worden war. Sie berichten von rauchgeschwärzten Wänden und einem nicht reparierten Fahrstuhl.


    Renovierung des Gebäudes war geplant

    Laut der Vermietergesellschaft waren die Mängel bekannt und eine umfassende Renovierung geplant, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Menschen sind beunruhigt. Eine Frau, die im sechsten Stock wohnt, sagt, dass sie jeden Tag „Angst hat, hierher zurückzukehren“. Sie denkt sogar über einen Umzug nach. Am Samstag war ein Architekt vor Ort. Er nahm Proben und sein Gutachten wird darüber entscheiden, ob das Gebäude weiterhin bewohnt werden darf oder nicht.

  • Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in einem fünfstöckigen Gebäude in der für ihre Parfum-Fabriken bekannten Stadt an der Côte d’Azur aus.

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Grasse (Alpes-Maritimes) kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 13. August drei Menschen ums Leben, drei wurden schwer verletzt und 18 leicht verletzt. Dies geht aus einer Bilanz der Feuerwehr von 9 Uhr morgens hervor.

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in dem fünfstöckigen Gebäude an der Place aux Aires im historischen Zentrum der für dei Parfum-Herstellung bekannten Gemeinde aus, wie France Bleu Azur berichtet. Personen riefen von den Fenstern ihrer Wohnungen aus aus um Hilfe. Die Feuerwehr berichtet gegenüber Franceinfo, dass sie im Treppenhaus einer Flammenwand gegenüberstand. „Als wir ankamen, gab es eine Person, die bereits aus einem Fenster gesprungen war und auf dem Boden vor dem Gebäude lag“, erklärt der Kommandant der Feuerwehr von Grasse, Jean-Christophe Demarte.

    „Das Feuer befand sich hauptsächlich im Treppenhaus, das alle Stockwerke bedient“, erläutert Jean-Christophe Demarte. Es gehört zu den alten Gebäuden der Stadt, wie man sie in den Altstädten fast aller Städte in Frankreich findet. Wir kennen die Schwierigkeiten, die sich beim Eingreifen ergeben können“. Die Flammen konnten relativ schnell gelöscht werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute und 17 Fahrzeuge waren im Einsatz. Das Feuer wurde gegen 6 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Kurz vor 9 Uhr war die Rettungsaktion laut dem Kommandanten der Feuerwehr von Grasse fast abgeschlossen.

    Nach dem Brand wird die Umsiedlung von etwa 20 Personen erforderlich sein. Laut Feuerwehr gibt es „keinen Grund zu der Annahme, dass das Gebäude ein besonderes Problem hatte“.