Schlagwort: Tornado

  • Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Im Departement Ille-et-Vilaine verursachten stürmische Winde am Sonntag große Schäden.

    Am Sonntag, dem 8. Januar, fegten heftige Winde über die Bretagne. Dächer wurden heruntergerissen und ein Teil des Dachstuhls einer denkmalgeschützten Scheune wurde vom Wind weggerissen. Einige Bewohner mussten das Dach ihres Hauses in aller Eile notdürftig reparieren, um einigermassen geschützt schlafen zu können. Ein Tornado zog über die Gemeinde Saint-Sulpice-La-Forêt (Ille-et-Vilaine) hinweg. „Draußen bewegte sich alles, es gab einen großen Krach“, schildert eine Anwohnerin auf dem Sender France 2.

    Seit Montagmorgen sind die Gemeindearbeiter vor Ort, um aufzuräumen und mit Kettensägen Bäume zu fällen, die umzustürzen drohen. Einige Meter weiter muss ein aufgerissenes Wohnhaus abgesichert werden. „Es geht so schnell und es ist so unberechenbar“, kommentiert die Besitzerin schockiert. Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen. Der Schaden ist nur materiell. Der Bürgermeister von Saint-Sulpice-La-Forêt wird in den nächsten Stunden bei den Behörden die Anerkennung des Status der Naturkatastrophe beantragen.

  • Video: „Mini-Tornado“ trifft mehrere Departements der Region Hauts-de-France

    Video: „Mini-Tornado“ trifft mehrere Departements der Region Hauts-de-France

    Die Regionen Somme, Nord, Pas-de-Calais und Eure wurden am Sonntag, den 23. Oktober, von Météo France auf eine gelbe Gewitterwarnung gesetzt. Es wurde ein Risiko von „heftigen Windböen, die 100 km/h überschreiten können, starkem Hagel und starken Niederschlägen“ vorhergesagt.

    Ein „Mini-Tornado“ ging am Sonntagabend über Conty in der Nähe von Amiens im Departement Somme nieder. Ein ähnliches „heftiges Phänomen“ traf Dutzende von Häusern und riss Dächer in Bihucourt im Departement Pas-de-Calais ab, wie Feuerwehrleute und Behörden berichteten. „Es gab einen Mini-Tornado in der Gegend von Conty mit zahlreichen Sachschäden, und es wird gerade eine Lagebeurteilung durchgeführt, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Opfer“, meldete die Präfektur des Departements Somme der Nachrichtenagentur AFP.

    In der Gemeinde Ô-de-Selle wurden „mehrere Häuser und Infrastruktur beschädigt“. Etwa 60 Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zehn Familien müssen umgesiedelt werden und „mehrere Dutzend“ weitere sind ohne Strom. Die Feuerwehr des Departements Pas-de-Calais berichtet ihrerseits von „einem starken, lokal begrenzten Wetterphänomen insbesondere in der Gemeinde Bihucourt“. Auch in den Gemeinden Ervillers und Hendecourt-lès-Cagnicourt wurde gegen 19 Uhr ein ähnlicher Wirbelsturm beobachtet.

    „Wir haben etwa 30 Einsätze, etwa 40 betroffene Häuser, von denen bei einigen das Dach weggerissen wurde“, meldete die Feuerwehr. „Viele Feuerwehrleute sind vor Ort, um den Schutz der menschen zu gewährleisten“.

    In einem Lagebericht gegen 21 Uhr erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais, dass die „Starkwindepisode“ „einen Leichtverletzten“ gefordert, den Verkehr in Ervillers unterbrochen und „einen Unfall mit einem LKW auf der A1, auf Höhe der Gemeinde Saint Léger“ verursacht habe. In Bihucourt machte der Sturm „die Umsiedlung von etwa 150 Einwohnern erforderlich“. Der Bürgermeister öffnete den Festsaal, um die Bewohner aufnehmen zu können. Bäume und Strommasten fielen auf die Fahrbahn und stellen eine Gefahr für Anwohner dar.

    Innenminister Gérald Darmanin reagierte auf Twitter und drückte seine Solidarität mit den Bewohnern der betroffenen Gemeinden aus, der Minister bezeichnete das Phänomen im Pas-de-Calais als „Tornado“. Die Präfektur des Departements Nord berichtete ebenfalls auf Twitter von „Stromausfällen“. In mehreren Gemeinden fielen „Bäume und Masten“ zu Boden, ohne dass jemand zu Schaden kam, wie die Feuerwehr des Departements Nord berichtete. Mehrere Einsätze wurden insbesondere aus Masny, Wandignies-Hamage, Thun-Saint-Amand oder Hazebrouck gemeldet. Die Gewitter wüteten auch im Departement Eure heftig, wo die Feuerwehr von „62 Einsätzen“ berichtete, bei denen 5 Erwachsene und 5 Kinder in andere Unterkünfte gebracht werden mussten. Die Feuerwehren berichteten auch von vier Einsätzen wegen „drohender Brände oder Explosionen“ wegen heruntergefallener Stromkabel.

  • Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Starke Winde führten dazu, dass sich am Donnerstag, dem 28. Juli, am Strand von Argelès-sur-Mer ein Mini-Tornado aus Sand bildete. Ein seltenes Wetterereignis, das die zahlreichen anwesenden Urlauber in Erstaunen und Schrecken versetzte.

    Die Bilder stammen nicht aus einem Hollywood-Blockbuster, sondern vom Facebook-Konto eines Urlaubers in Argelès-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales. Wie in einem Katastrophenfilm fegte ein Sandtornado über den Strand dieses im Sommer bei Touristen beliebten Badeortes hinweg. Die Zeitung L’Indépendant berichtete, dass das seltene Wetter-Phänomen, das sich am Donnerstag, dem 28. Juli, ereignete, nur kurz auftrat und es nur einige Leichtverletzte gab.

    Augenzeugen berichten, dass der Tornado zahlreiche Dinge vom Strand in die Luft gerissen habe, insbesondere ein zusammenklappbares Zelt, das auf über 80 Meter Höhe gerissen worden sei. Jean-Luc Bartoli aus Argelès-sur-Mer berichtete der Zeitung L’Indépendant, dass der Tornado gegen 16.45 Uhr aufgetreten sei. Er sei dann innerhalb von „drei Minuten“ über den Strand gezogen.

    Grosser Schrecken, kleiner Schaden. Wie man in dem von einem Internetnutzer veröffentlichten Video sehen kann, wurden alle Urlauber auf dem vollbesetzten Strand von dem plötzlichen Ereignis überrascht, aber nur vier Leichtverletzte mussten von den Rettungskräften versorgt werden – vor allem wegen Prellungen, die durch umherfliegende Sonnenschirme verursacht wurden.

  • Tornado fordert in den Niederlanden einen Toten und sieben Verletzte

    Tornado fordert in den Niederlanden einen Toten und sieben Verletzte

    Ein Tornado forderte am Montag, dem 27. Juni, in der niederländischen Küstenstadt Zierikzee mindestens einen Toten und sieben Verletzte. Der Tornado war seit drei Jahrzehnten das erste Naturereignis dieser Art in den Niederlanden, das tödlich verlief.

    Ein Tornado forderte am Montag, dem 27. Juni, in einer niederländischen Küstenstadt den Tod eines Menschen und verletzte sieben weitere. „Die Schäden in mehreren Straßen von Zierikzee sind beträchtlich. Neben herabgefallenen Dachziegeln und umgestürzten Bäumen wurden die Dächer von vier Häusern komplett zerstört“, teilten die Behörden der Provinz Zeeland im Südwesten der Niederlande mit.

    Bei der getöteten Person handelte es sich um einen Touristen, der im Hafenbereich der Stadt von einem Dachziegel am Kopf getroffen wurde, berichtete die Lokalzeitung Provinciale Zeeuwse Courant.

    Bilder in sozialen Netzwerken zeigten Trümmer, die von einer wirbelnden Luftsäule weggetragen wurden, und einen großen weißen Trichter aus Wolken vor einem dunklen Himmel.

    Ein seltenes Phänomen in den Niederlanden
    Mindestens 20 Wohnungen wurden vorübergehend unbewohnbar gemacht und die Behörden richteten eine Unterkunft für die Betroffenen ein.

    In den Niederlanden gab es bereits mehrere Tornados, aber das letzte Mal wurde laut der niederländischen Wetterbehörde KNMI im Jahr 1992 ein Mensch getötet. Weitere Tornados gab es in den Jahren 1967, 1972 und 1981. „Heftige Wirbelstürme, auch Tornados genannt, sind in unserem Land selten“, stellte die KNMI auf ihrer Webseite fest. „Das Gebiet, in dem sie auftreten, ist in der Regel nicht größer als eine schmale Piste, die zwei bis mehrere Dutzend Kilometer lang und einige hundert Meter breit ist“, sagt die KNMI.

  • Video: Tornado rast durch die Normandie

    Video: Tornado rast durch die Normandie

    Während der heftigen Stürme und Gewitter am Samstag, dem 4. Juni, wurde die Normandie von einem Tornado heimgesucht. Etwa 100 Häuser wurden beschädigt.

    Die Gemeinde Criquebeuf-sur-Seine (Eure) wurde von einem heftigen und in der Region sehr seltenem Phänomen heimgesucht: einem Tornado. Dieser beschädigte am Samstag, 4. Juni, rund 100 Häuser und verletzte zwei Personen leicht. „Es war ein Hagelvorhang, man konnte überhaupt nichts sehen, es war riesig. So etwas habe ich noch nie gesehen“, berichtete die Geschädigte Dominique Malas auf dem Sender France 2. Der Wind riss nicht nur Äste von den Bäumen, sondern auch Blechteile von Häusern und Dächern ab.

    Unternehmen erleidet Schäden in Höhe von mehr als drei Millionen Euro
    600 m2 Dachfläche eines Unternehmens wurden weggerissen. Die gelagerten Waren sind vom Wasser beschädigt und können nicht mehr verkauft werden. „Solange der Gutachter nicht da war, dürfen wir die Paletten nicht bewegen“, sagt Youssef Gouda, kaufmännischer Leiter von LT Distribution Europe gegenüber France 2. Auch die Lastwagen des Unternehmens sind nicht mehr einsatzfähig. „Die Reparaturkosten werden höher sein als der Wert, es ist alles nichts mehr wert“, verzweifelt der Geschäftsführer, dessen Unternehmen einen Schaden von mehr als drei Millionen Euro verzeichnet.

  • Klima: Werden Tornados in Europa immer häufiger?

    Klima: Werden Tornados in Europa immer häufiger?

    Nachdem in Deutschland ein Tornado über den Westen des Landes fegte, stellen sich Wissenschaftler diese Frage. Die globale Erwärmung soll für die immer häufiger auftretenden starken Unwetter in Europa verantwortlich sein.

    Es ist ein erschreckendes Schauspiel, das man mehr als sechs Monate im Jahr in der gesamten Mitte der Vereinigten Staaten beobachten kann. Tornados von manchmal außergewöhnlicher Stärke wie der, der am Samstag, dem 21. Mai in Michigan auftrat und abgerissene Dächer und umgekippte Autos hinterließ. Könnten solche Szenen, die wir bisher nur aus Nordamerika kannten, jetzt auch vermehrt in Europa auftreten? Früher war das fast undenkbar, aber die Tornados in der Tschechischen Republik im letzten Jahr und in Deutschland in dieser Woche haben die Lage verändert.

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    Klimaforscher sind geteilter Meinung
    Damit Gewitterwolken Tornados hervorbringen, müssen warme Luftmassen am Boden auf viel kältere Luft in der Höhe treffen, die von drehenden Winden angetrieben wird. Werden diese Phänomene im Zuge des Klimawandels häufiger und heftiger auftreten? Diese Frage ist unter Klimaforschern noch umstritten. „Theoretisch müssten wir heftigere Gewitter, heftigere konvektive Bedingungen und damit günstigere Situationen für Tornados haben. Das ist eine Theorie, die noch nicht bewiesen wurde“, erklärt Robert Vautard, Klimatologe und Mitglied des IPCC, auf Franceinfo.

  • Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado im Westen Deutschlands verletzte achtunddreißig Menschen, zehn davon schwer. Es wurden schwere Schäden gemeldet. Die Stadt Paderborn war besonders stark betroffen.

    Ein Tornado hat fast 40 Menschen verletzt, „davon zehn schwer“, und „immense Schäden“ angerichtet, als er am Freitag durch das Zentrum der westdeutschen Stadt Paderborn zog, berichtet die örtliche Polizei. „38 Verletzte, einige von ihnen schwer, wurden ins Krankenhaus gebracht“, erklärte die Feuerwehr der Stadt auf ihrem Twitter-Account. Eine Person „schwebt in Lebensgefahr“, meldet die örtliche Polizei.

    Das seltene und lokal begrenzte Wetterphänomen traf am späten Nachmittag auf die mittelgroße Stadt in Nordrhein-Westfalen. Im ganzen Land entstanden Unwetter, nachdem tagelang für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschten.

    https://twitter.com/5fach/status/1527693068081717248

    Im benachbarten Rheinland-Pfalz starb ein 38-jähriger Mann, nachdem er beim Betreten eines nach dem Unwetter überfluteten Kellers einen Stromschlag erlitt und auf den Kopf gefallen war, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

    Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro
    In Paderborn schätzte die Polizei die „Verwüstungen“, die der Sturm, der mehr als 350 Einsatzkräfte mobilisierte, angerichtet hatte, auf „mehrere Millionen“ Euro. Die Säule des Tornados, die sich auf Wohnhäuser zubewegte und Bäume und Gebäudeteile mit sich riss, war auf mehreren Fotos in sozialen Netzwerken zu sehen. Die 30 km entfernte Stadt Lippstadt wurde laut einem Sprecher der Feuerwehr wahrscheinlich ebenfalls von einem Tornado getroffen, ohne dass Verletzte gemeldet wurden. Bewohner berichten von „abgerissenen Dächern, zerbrochenen Fenstern und zahlreichen entwurzelten Bäumen in der ganzen Stadt“.

    Eine „explosive Mischung“
    Auf Bildern, die ins Internet gestellt wurden, sind zahlreiche umgestürzte Autos zu sehen. Aus Rheinland-Pfalz wurde Hagelschlag mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern gemeldet, der „mehrere Dutzend Fahrzeuge schwer beschädigte, deren Fensterscheiben während der Fahrt zertrümmert wurden“, so die Polizei in Koblenz. Diese Region, zusammen mit Nordrhein-Westfalen, war bereits im Juli letzten Jahres stark von sintflutartigen Regenfällen betroffen, die zu grossen Überschwemmungen führten und in der Region Ahrweiler mehr als 180 Menschen das Leben kosteten.

    Der Zugverkehr wurde im Westen Deutschlands stark beeinträchtigt und die Polizei rief die Bewohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Auch im Süden, im bayerischen Nürnberg, war der Regionalverkehr aufgrund von Bäumen, die auf die Gleise gefallen waren, stark beeinträchtigt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

    Die Unwetter, die zuerst den Westen des Landes betrafen, verlagerten sich am Freitagabend nach Osten. Die Heftigkeit der Gewitter hängt damit zusammen, dass besonders warme Luft aus Spanien und Frankreich einerseits und kalte Luft aus dem Norden andererseits nach Deutschland gelangten. Meteorologen sprachen von einer „explosiven Mischung“.

    In Frankreich lag die Durchschnittstemperatur 38 Tage lang täglich über den jahreszeitlichen Normalwerten und stellte damit laut Wetterdienst den Rekord von April/Mai 2007 ein.

  • Unwetter: Ein Tornado verursacht große Schäden in Indre-et-Loire

    Unwetter: Ein Tornado verursacht große Schäden in Indre-et-Loire

    Der Glockenturm der Kirche Saint-Nicolas de Bourgueil wurde abgerissen und ein Teil des Daches flog weg.

    Die Bilder des Mini-Tornados vom Samstag, 19. Juni, sind beeindruckend. Der Mann, der sie in den Weinbergen von Saint-Nicolas de Bourgueil (Indre-et-Loire) aufgenommen hat, kann es immer noch nicht glauben. Der Tornado fegte innerhalb weniger Minuten über alles hinweg, was sich ihm in den Weg stellte. Der Kirchturm wurde abgerissen und ein Teil des Daches flog weg. Der Pfarrer nimmt den Schaden mit bitterer Traurigkeit zur Kenntnis: „Vom Glockenturm ist nicht mehr viel übrig“.

    Zahlreiche Stromausfälle
    Die ganze Stadt war ohne Strom. Trotz der umfangreichen Schäden gab es aber glücklicherweise keine Opfer. Ein Rentnerehepaar hat jedoch einen gehörigen Schreck bekommen. „Ich sah, wie sich das Wetter verdunkelte (…), und plötzlich flog alles umher und kleine Schieferstücke fielen in alle Richtungen herunter“, sagte eine Frau gegenüber France 2. Das schlechte Wetter betraf einen großen Teil des Gebietes, zum Beispiel auch Corrèze, wo es schwere Hagelstürme gab.

    „Die Stürme überqueren derzeit die Region Paris, sie waren gegen 18:30 Uhr im Süden der Ile de France“, berichtet Eric Pelletier für France 2 live aus Morsang-sur-Orge (Essonne).