Schlagwort: Tornado

  • Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Am frühen Dienstagabend, dem 5. März, erlebten die Bewohner des Departements Lot einen Tornado, der zahlreiche Schäden anrichtete und viele Menschen in Angst und Schrecken versetzte.

    Der Tornado, der am Dienstag, dem 5. März, um 19 Uhr südlich von Cahors durchzog, hinterliess zahlreiche Schäden. Ein Bewohner wird von der Zeitung La Depeche so zitiert: „Wir hörten einen gewaltigen Knall wie ein Flugzeug im Tiefflug, das auf uns zukommt, und spürten innerhalb von drei Minuten eine Entfesselung unglaublicher Gewalt, die die Bäume um unser Wohnhaus herum entwurzelte, einen Teil des Daches des Hauses und unserer anderen Gebäude wegwehte“.

    Da der Tornado überraschte alle. „Es klatschte gegen die Fensterscheiben, dann begann der Wind beängstigend zu toben… Wir hatten Angst, dass das Haus wegfliegt und haben uns unter dem Tisch versteckt, das war immerhin ein kleiner zusätzlicher Schutz“.

    Die Windböen und Hagelkörner haben Dachziegel zerstört. „Die verbliebenen Dachziegel sind kaputt, um 3 Uhr morgens hörte man den Regen auf den Dachboden und auf den Kleiderschrank im Schlafzimmer prasseln“, berichtet der Anwohner.

    Und auch in den kommenden Tagen soll das Wetter nicht besser werden. „Uns graut schon vor dem Wochenende, wir wissen nicht, ob die provisorische Plane von den Handwerkern angebracht werden kann, da Windböen von 60 km/h vorhergesagt werden“.

    10 Meter hohe Eichen fielen den Böen zum Opfer. Ein Einwohner berichtete, er habe „eine ganz weiße, senkrecht stehende Masse gesehen, die sich in der Luft drehte und nur 10 Meter entfernt vorbeiflog“.

  • Italien: Beeindruckende Meeres-Tornados treffen auf die Küste

    Italien: Beeindruckende Meeres-Tornados treffen auf die Küste

    In den vergangenen Tagen wurden in Süditalien mehrere Wasser-Tornados beobachtet. Einer von ihnen landete auf der Strandpromenade von Salerno südlich von Neapel.

    Die Natur bot am Dienstag in Salerno in Süditalien ein beeindruckendes Schauspiel. Ein vom Meer ausgehender Wasser-Tornado bewegte sich auf die Strandpromenade zu. Mehrere Videos von dieser riesigen Wassersäule wurden in den sozialen Netzwerken in Italien geteilt.

    Das Wetter-Phänomen versetzte viele Anwohner in Angst und Schrecken, scheint aber keine größeren Schäden verursacht zu haben. Am Rande des Tornados, der sich am späten Nachmittag ereignete, wurden starke Winde und heftige Regenfälle gemeldet.

    Solche Wasserhosen werden in Italien insbesondere im Golf von Genua regelmäßig beobachtet. Dort verkeilen sich Tiefdruckgebiete zwischen den italienischen Alpen auf der einen und Korsika auf der anderen Seite. Im Herbst kann das Absinken kalter Luft polaren Ursprungs über dem noch warmen Mittelmeer die Entstehung solcher Meeres-Tornados begünstigen.

    Wasserhosen sind allerdings weit weniger stark als Tornados auf dem Land. Die Windgeschwindigkeiten können jedoch auch hier 100 km/h überschreiten, aber größere Schäden auf See sind sehr selten.

    Eine Wasserhose dauert in der Regel etwa zehn Minuten, bevor sie wieder in sich zusammenfällt.

  • Departement Gard: Ein Tornado fegt durch das Dorf Poulx

    Departement Gard: Ein Tornado fegt durch das Dorf Poulx

    Am Montag, dem 30. Oktober, fegte ein Tornado durch das Dorf Poulx im Departement Gard. Glücklicherweise forderte er keine Opfer, doch der materielle Schaden war beträchtlich.

    Ein Haus wurde in Poulx, im Departement Gard, regelrecht von einem Tornado weggefegt. Das Dach der Terrasse ist eingestürzt und das Dach des Hauses wurde komplett weggerissen. Im Inneren konnte die Besitzerin Huguette Jamot nur noch die Schäden verfolgen, die sich immer weiter ausbreiteten. Sie war am Montag, dem 30. Oktober, zu Hause, als der Tornado kam. Am Dienstagmorgen ist die Anwohnerin immer noch schockiert. „Es war wie eine Apokalypse. (…) Es stimmt, ich lebe, aber es sind 20 Jahre unseres Lebens, die in 30 Sekunden verschwunden sind“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    In der 4.100 Einwohner zählenden Gemeinde sind immer noch zwei Straßen gesperrt und etwa 20 Häuser betroffen. In einem Garten entwurzelte der Tornado einen Baum, der auf das Haus von den Nachbarn fiel. „Ich war schockiert, als ich ankam. Wir haben kaum geschlafen“, berichtet eine Frau. Die Stadtverwaltung möchte, dass die Gemeinde als Ort einer Naturkatastrophe anerkannt wird. Hohe Sachschäden, aber der Tornado hat zum Glück keine Verletzten oder gar Tote gefordert.

  • Beeindruckende Bilder eines Tornados gestern im Departement Mayenne

    Beeindruckende Bilder eines Tornados gestern im Departement Mayenne

    Der Tornado startete am späten Nachmittag im Osten des Departements und beschädigte einige Gebäude.

    Der späte Nachmittag des Sonntags, 17. September, wurde in der Region Mayenne ziemlich turbulent. Im Osten des Departements, zwischen Saint-Pierre-des-Landes und Ernée, brach ein Tornado aus.

    Der Tornado bildete sich zwischen 17:30 und 17:45 Uhr. Der Wirbelsturm brachte einige landwirtschaftliche Gebäuden zum Einsturz und beschädigte zwei Dächer von Wohnhäusern. Das teilte die Website Keraunos, die französische Beobachtungsstelle für Tornados und heftige Gewitter, mit.

    Internetnutzer veröffentlichten beeindruckende Bilder und videos des nur wenige Minuten andauernden Wetterphänomens. Tornados in Frankreich sind zwar häufiger als man denkt, aber es ist sehr ungewöhnlich, einen Tornado zu beobachten, der so gut ausgeformt ist und von so vielen Menschen gefilmt wurde, so die Website Météo-Express. Es wurden keine Opfer gemeldet.

  • Unwetter: Departement Doubs von heftigem Tornado getroffen

    Unwetter: Departement Doubs von heftigem Tornado getroffen

    Ein Tornado zog am Montag, dem 24. Juli, durch das Département Doubs. Spektakuläre Bilder lassen einen Teil der Schäden erahnen, die durch den Sturm verursacht wurden. Es gab keine Verletzten.

    Am Montagmorgen, dem 24. Juli, wurde die Region Haut-Doubs (Doubs) von extrem heftigen Sturmböen heimgesucht. Auf den Bildern sieht man, wie der Sturm alles mit sich reißt und ein Metalldach abdeckt. Der Wind erreichte eine Geschwindigkeit von 250 km/h. In nur wenigen Sekunden wurden mehrere Wohnhäuser verwüstet. „Es kam sehr, sehr schnell und sehr stark. Innerhalb von Sekunden hat der Tornado das Dach mitgenommen“, berichtete ein Mann gegenüber Franceinfo.

    Laut der Präfektur gab es keine Verletzten.
    In Montlebon war der angerichtete Schaden beträchtlich. Von zahlreichen Häusern wurden die Dächer abgerissen, auch die Dächer von Infrastruktureinrichtungen oder der Kirche waren betroffen. „Ein Sturm von zwei Minuten, der diese Verwüstungen auf 80 Dächern in diesen Dörfern anrichtet, ist in der Tat beeindruckend. […] Wir haben keine Verletzten. Das ist sehr, sehr wichtig. Es gibt nur Sachschäden, die von den Versicherungen gedeckt sind“, sagte die Unterpräfektin von Montbélliard, Sylvie Siffermann.

  • Auvergne: Urlauber wurden Zeugen eines ungewöhnlichen Wetterphänomens

    Auvergne: Urlauber wurden Zeugen eines ungewöhnlichen Wetterphänomens

    Am Dienstag, dem 11. Juli, konnten Touristen über einem See in der Auvergne ein besonderes Wetterphänomen beobachten: wirbelnde Winde.

    In der Nähe eines friedlichen Sees in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) änderte sich die Stimmung der Anwesenden innerhalb weniger Sekunden. Drehende Winde überraschten die Touristen. Dieses Phänomen wird als Wirbelwind oder Windhose bezeichnet. Es ähnelt einem Tornado. Die wirbelnde Luftmasse flog über den See und beendete dort ihre wilde Fahrt. Zuvor war sie durch einen angrenzenden Wald gepflügt.

    Ein Kameramann filmte den Vorfall
    Ein professioneller Kameramann genoss mit seiner Familie einen Ausflug an den See, als er von dem Wetterphänomen überrascht wurde. Er filmte die Schäden, die beim Durchzug des Wirbelwindes entstanden waren. Einige Spaziergänger hatten großes Glück, denn sie waren nur wenige Meter davon entfernt, mitten in diesem gewaltigen Wirbelwind zu landen.

  • Unwetter: Mini-Tornado traf das Departement Seine-Maritime

    Unwetter: Mini-Tornado traf das Departement Seine-Maritime

    Am Sonntag, dem 18. Juni, zogen starke Gewitter über den Nordosten Frankreichs. In einigen Gemeinden, wie z. B. in Dieppe, verursachten Wind und Regen zahlreiche Schäden.

    Am Montag, dem 19. Juni, haben die Ladenbesitzer eines Bekleidungsgeschäfts oder der Optiker nebenan im Zentrum von Dieppe (Seine-Maritime) einen Besen oder einen Schwamm in der Hand. Am Vortag, gegen 15:30 Uhr, ging ein heftiger Sturm über der Stadt nieder. Das Wasser schwappte von den Anhöhen in den Hafen und brachte in einigen Straßen mehrere Dutzend Zentimeter Schlamm mit sich. Obwohl alle vorbereitet waren, erlebte der Optiker Beschädigungen in seinem Geschäft: „Wir legen normalerweise jeden Abend ein Brett vor die Tür. Aber die Kraft des Wassers hat das Brett angehoben und wir hatten ein bisschen mehr Schaden als sonst“, sagt er auf dem Sender France 3.

    Ein Mann verletzt
    Im 150 km entfernten Bernay war es der Wind, der Panik auslöste. Am Morgen waren in der Stadt Vordächer abgerissen, Bäume lagen auf dem Boden und ENEDIS-Mitarbeiter reparierten Stromleitungen. Das heftigste Wetterphänomen ereignete sich jedoch in Flamanville und Motteville, etwa 40 km nördlich von Rouen. Zunächst zogen bedrohliche Wolken auf, dann folgte für ein bis zwei Minuten ein Mini-Tornado. Sturmböen, die alles mit sich rissen. Einige Autos wurden zerstört und die Strassen waren mit Gegenständen aller Art übersät. Ein Mann wurde leicht verletzt, nachdem er von einem umherfliegenden Objekt getroffen worden war.

  • Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Vor der Küste von Antibes im Département Alpes-Maritimes wurde am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, am frühen Morgen ein Tornado über dem Meer beobachtet.

    Es war ein faszinierendes und zugleich beängstigendes Schauspiel. Frühaufsteher in Antibes im Département Alpes-Maritimes konnten am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, in den frühen Morgenstunden eine große Wasserhose über dem Mittelmeer beobachten. Der vom Wetterdienst Météo Côte d’Azur gemeldete Tornado richtete glücklicherweise keine Schäden an.

    Eine Wasserhose ist ein Phänomen, das über einer großen Wassermasse auftreten kann. Optisch ähnelt sie einem Trichter, entspricht aber einem heftigen Windwirbel, der eine langsame Drehbewegung von der Wassermasse bis zu den Wolken bildet. Die Wasserhose tritt in der Regel unter einer Cumulonimbus- oder Cumuluswolke auf. Die Windböen können 120 km/h bis 130 km/h erreichen.

    Die Lebensdauer eines solchen Meeres-Tornados erstreckt sich von etwa zehn Minuten bis zu einer halben Stunde. Wenn er sich nicht von selbst auflöst, kann es vorkommen, dass er schließlich an der Küste landet und sich in einen wirklichen Tornado verwandelt, wie in Montpellier im September 2020 beobachtet.

  • Sturm Mathis: Ein Toter – Tornados und Tausende Haushalte ohne Strom

    Sturm Mathis: Ein Toter – Tornados und Tausende Haushalte ohne Strom

    Das Opfer starb am Freitag in Lothringen. Rettungskräfte hatten vergeblich versucht, den jungen Mann zu reanimieren.

    Ein 19-jähriger Mann starb, nachdem am Freitag, dem 31. März, in Senones (Vogesen) ein Baum auf einem Rastplatz umgestürzt war. Eine Folge der „starken Winde“, die durch den Sturm Mathis verursacht wurden. Im Laufe des Tages musste in 80 französischen Departements die Warnstufe Gelb oder Orange ausgerufen werden. Am Freitagabend galt für 67 Departements noch die Wetterwarnung Gelb.

    Der junge Mann war auf einem Rastplatz in der Nähe seines Fahrzeugs unterwegs, als er von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Feuerwehr und Notarzt versuchten vergeblich, den jungen Mann wiederzubeleben. Ein Hubschrauber wurde ebenfalls mobilisiert, aber der 19-Jährige verstarb noch am Unfallort.

    Tausende Haushalte ohne Strom
    Der Sturm Mathis verursachte auch andere Schäden. Die Stadtverwaltung von Buzançais (Indre) berichtete von einem „Tornado“. Die Feuerwehr musste in der Gemeinde 55 Mal wegen umgestürzter Bäume, eingestürzter Schornsteine und abgedeckter Dächer ausrücken. Auch eine Schule war betroffen, es gab zum Glück aber keine Verletzten. Im Departement Vienne verursachte ein weiterer Tornado im Dorf Saint-Jean-de-Sauve Schäden ohne Verletzte, wie die Präfektur mitteilte. Einige Häuser verloren ihre Dächer, ein Altenheim und der Innenhof einer Schule wurden in Mitleidenschaft gezogen.

    12.500 Haushalte waren in der Region Burgund-Franche-Comté nach dem Durchzug des Sturms Mathis ohne Strom, wie Franceinfo am Freitagabend von dem Stromanbieter Enedis erfuhr. Drei Viertel des nördlichen Teils Frankreichs waren von Zwischenfällen im Stromnetz betroffen.

  • Creuse: Dorf Pontarion von einem Tornado getroffen

    Creuse: Dorf Pontarion von einem Tornado getroffen

    Am Donnerstag, dem 9. März, wütete ein Tornado im Departement Creuse. Das kurze und heftige Wetterphänomen verursachte zahlreiche Schäden, vor allem in Pontarion.

    Ein Tornado bildete sich am Donnerstagnachmittag, dem 9. März, in den Hügeln im Südwesten der Creuse und bewegte sich dann auf das Dorf Pontarion (Creuse) zu. Dieses plötzliche, extrem kurze Wetterphänomen war von großer Heftigkeit. „Es flog alles durch die Luft (…) alle Dachziegel sind weg. Das ganze Dorf, die Autos sind zerstört, es ist eine Katastrophe“, klagte eine Einwohnerin von Pontarion auf dem Sender France 2. In der Gemeinde mit knapp 360 Einwohnern sind die Schäden unübersehbar.

    90 Einsätze der Feuerwehr
    „Der Ort ist zu drei Vierteln im Bereich der Dächer zerstört“, berichtet Jean-Claude Moreau, Bürgermeister von Pontarion. „Morgen werden wir versuchen, das alles zu sichern“, fügte der Bürgermeister hinzu. Die Feuerwehr war in der Gemeinde 90 Mal im Einsatz. Der Schaden ist materiell, bislang gibt es glücklicherweise keine Verletzten.

    https://twitter.com/WxNB_/status/1633883455816597521