Schlagwort: Tierschutz

  • 130 Katzen und Hunde in einer Wohnung in Nizza entdeckt

    130 Katzen und Hunde in einer Wohnung in Nizza entdeckt

    Über 100 Katzen und Hunde, die in einer etwa 70 m2 großen Wohnung in Nizza zusammengepfercht waren, wurden am Mittwoch, dem 12. Juli, von Polizisten entdeckt.

    In einer Wohnung in Nizza (Alpes-Maritimes) wurden am Mittwoch, dem 12. Juli, mehr als hundert Katzen und Hunde in einem erbärmlichen Zustand entdeckt. „Wir haben Säcke gefunden, die in einer Dusche gestapelt waren, in denen sehr viele Katzenkadaver waren. Eine Katze lag auf dem Tisch, völlig verwest, und es gab Säcke voller toter Tiere“, berichtete Alain Guezzi, Brigadier chef der Polizei und ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Tierschutzverein auf dem Sender France 3.

    Ehepaar wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeit gegenüber Tieren verhaftet
    Tierschutzorganisationen versuchen, diejenigen zu retten, die noch gerettet werden können. Bei einigen kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Alle sind dehydriert, unterernährt und abgemagert. „Ich denke, die Hunde waren für den Weiterverkauf bestimmt. Die Katzen sind wohl auf der Straße oder bei Privatleuten eingesammelt worden. Diese Dame glaubte, dass sie Tiere liebt“, berichtet Anne-Marie David, Leiterin des Vereins ARPA. Ein Ehepaar lebte inmitten der Tiere. Es wurde wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Tieren festgenommen. Die Polizei vermutet auch illegalen Handel mit Hunden. Die Welpen können für 500 bis 700 Euro verkauft werden.

  • Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Bei einem Besuch in einem Tierheim kündigte Innenminister Gérald Darmanin an, dass sie die Aufgabe haben werden, „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttätigkeiten zu untersuchen“. Er will die Mittel zur Bekämpfung von Tierquälerei aufstocken. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Freitag, dem 27. Januar, die Schaffung von 4.000 Stellen an, die in den Polizeistationen und Gendarmerieposten angesiedelt werden sollen, um „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttaten zu untersuchen“. Sie würden „speziell geschult“ und „mit den staatlichen Veterinärdiensten und Tierschutzorganisationen in Verbindung stehen“, erklärte der Innenminister anlässlich eines Besuchs im Tierheim Chamarande (Essonne). Auf Twitter erinnerte der Minister außerdem daran, dass Grausamkeiten gegen Tiere mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und 75.000 Euro Geldstrafe bestraft werden können.

    Innenminister Gérald Darmanin er…

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  • Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Seit einiger Zeit tauchen Meeressäuger und Pinguine, die eigentlich nicht an die französischen Küsten gehören, in den Häfen oder an den Stränden Frankreichs auf. Ein Phänomen, das Folge des Klimawandels sein könnte.

    Er kann es nicht fassen! Ein Tauchlehrer beobachtet seit einigen Tagen im Hafen von Nizza (Alpes-Maritimes) einen Torda-Pinguin. Ein Tier, das er noch nie in diesen Gewässern gesehen hat. „Er ist seit drei Tagen hier und jagt viel, er frisst viel“, beschreibt ihn der Taucher. Als Zugvogel kann uns der eigentlich von den subarktische Küsten des Nordatlantiks stammende Torda-Pinguin auf dem offenen Meer, manchmal sogar auf dem Mittelmeer, begegnen, nähert sich aber bisher eigentlich nie der französischen Küste. An der Côte d’Azur häufen sich in letzter Zeit allerdings solche Meldungen.

    Ein Walross in Dieppe
    Bisher gibt es keine Erklärung, sondern nur Hypothesen. „Es handelt sich um Individuen, die geschwächt und erschöpft waren und an den Küsten gestrandet sind. Der Grund für diese Erschöpfung kann in schlechten klimatischen Bedingungen auf hoher See liegen“, vermutet Renaud Vauchot, ein auf Vögel spezialisierter Tierpfleger, auf dem Sender France 2. Einen weiteren seltenen Anblick bot ein Walross, das sich in den Hafen von Dieppe (Seine-Maritime) verirrte, bevor es am nächsten Morgen wieder verschwand. Walrösser leben normalerweise in der Arktis auf dem Packeis.

    Experten weisen auf den zerbrechlichen und wilden Charakter dieser Tiere hin und raten strickt davon ab, sie zu füttern.

  • Charles III. will auf Antrag einer Naturschutzorganisation die Foie gras aus seiner königlichen Küche verbannen

    Charles III. will auf Antrag einer Naturschutzorganisation die Foie gras aus seiner königlichen Küche verbannen

    König Charles III. kündigte an, dass in den königlichen Residenzen keine Stopfleber mehr serviert werden wird. Der Monarch folgt damit einer Forderung der Organisation „People for the Ethical Treatment of Animals“ (Peta). Schluss mit Stopfleber im Buckinghampalast: König Charles III. hat die französ…

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  • Traditionelle Lerchenjagd: Gericht setzt Genehmigung der Regierung erneut aus

    Traditionelle Lerchenjagd: Gericht setzt Genehmigung der Regierung erneut aus

    Ministerielle Erlasse hatten es Jägern in den Departements Gironde, Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques Anfang Oktober erlaubt, mehr als 100.000 dieser Wildvögel zu jagen. Gleiche Klage, gleiches Ergebnis. Der Staatsrat setzte am Freitag, dem 21. Oktober, die von der Regierung in einigen Departements erteilten Genehmigungen für traditionelle Lerchenjagden aus und gab damit den Tierschutzverbänden recht, die der Regierung vorwarfen, den Jägern ein Geschenk machen zu wollen.

    Der Richter für einstweilige Verfügungen des Staatsrats, der von der Liga für Vogelschutz (LPO) und der Organisation One Voice angerufen worden war, befand, dass die von der Regierung am 4. Oktober erlassenen Verordnungen gegen europäisches Vogelschutzrecht verstoßen könnten und somit „ernsthafte Zweifel an ihrer Rechtmäßigkeit“ bestünden, wie aus der von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Entscheidung hervorgeht. „Der Staatsrat fügt Emmanuel …

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  • Die Jagd auf Auerhühner wird in Frankreich für fünf Jahre verboten

    Die Jagd auf Auerhühner wird in Frankreich für fünf Jahre verboten

    Im Juni bereits hat der Staatsrat die Aussetzung der Jagd auf den Auerhahn, der vor allem in den Pyrenäen, den Cevennen und im Jura lebt, entschieden. Die Jagd auf den Auerhahn, den größten wilden Landvogel Europas, wird in Frankreich gemäß einer Anordnung des Staatsrats für fünf Jahre verboten, wie aus einem am Samstag, dem 17. September im Amtsblatt veröffentlichten Erlass hervorgeht. „Die Jagd auf Auerhühner wird im gesamten französischen Festland für eine Dauer von fünf Jahren ab dem Inkrafttreten des vorliegenden Erlasses ausgesetzt“, heißt es in dem auf den 1. September datierten Text. Die Frist kann verkürzt werden, „wenn neue Daten auf eine ausreichend günstige Entwicklung der Population des Auerhuhns hinweisen“, heißt es weiter. „Rückgang der Art und Untätigkeit der öffentlichen Hand“ Der Staatsrat hatte am 1. Juni die Aussetzung der Jagd auf den in den Bergen lebenden Auerhahn für fünf Jahre verhängt und die Regierung damals aufgefordert, diese Maßnahme bis zum 15. Juli umzusetzen. Das oberste Gericht war von mehreren Umweltverbänden angerufen worden, die das Jagdverbot forderten und „den Rückgang der Art und die Untätigkeit der öffentlichen Behörden“ feststellten. Die Umweltverbände forderten erfolgreich die Annullierung einer am 12. April 2021 ergangenen Entscheidung der damaligen Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, gegen einen Erlass zur Aussetzung der Auerhuhnjagd.
  • Fischerei in Frankreich: Delfine werden zu wenig geschützt (Video)

    Fischerei in Frankreich: Delfine werden zu wenig geschützt (Video)

    Obwohl noch etwa 200.000 Delfine im Golf von Biskaya leben, befürchten Meeresschutzorganisationen das Aussterben der Art, und machen dafür die intensive Industrie-Fischerei verantwortlich.

    Denn seit Anfang 2022 wurden an den französischen Stränden mehr als 400 Delfine tot aufgefunden. Der Grund dafür ist der Beifang von Delfinen durch nicht selektive Fanggeräte. Im Jahr 2020 ermahnte die Europäische Kommission Frankreich und wies auf die mangelnde Wirksamkeit des nationalen Plans zum Schutz der Delfine hin, die für das Ökosystem von entscheidender Bedeutung sind.

  • Bürgermeisteramt von Lyon bestätigt Verbot von Stopfleber bei offiziellen Empfängen

    Bürgermeisteramt von Lyon bestätigt Verbot von Stopfleber bei offiziellen Empfängen

    Die in Lyon regierenden Grünen sind der Ansicht, dass die Produktion von Stopfleber „das Wohlbefinden der Tiere nicht gewährleistet“. Die Stadtverwaltung von Lyon bestätigt das Verbot der als Delikatesse geltenden Foie Gras bei offiziellen Empfängen. Dies berichtet Franceinfo und bestätigt damit einen Bericht des Lyon Mag. Die Stadt Lyon bestellt seit Oktober 2020 keine Stopfleber mehr. Diese Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung unter Grégory Doucet, dem EELV-Bürgermeister von Lyon, getroffen, da die Produktion von Stopfleber offensichtlich „nicht das Wohl der Tiere gewährleiste“. Das traditionelle Feinschmecker-Produkt ist daher bei Empfängen und offiziellen Veranstaltungen der Stadt Lyon nicht mehr zu finden. Eine Entscheidung, die insbesondere den ehemaligen Bürgermeister Gérard Collomb auf den Plan ruft, der das Verbot als „schade für Lyon, die Hauptstadt der Gastronomie“ bezeichnet. Lyon ist nicht die einzige Stadt, die diese Entscheidung getroffen hat: Auch in Grenoble und …

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  • Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Am Donnerstag hat das Parlament ein neues Gesetz gegen Tierquälerei verabschiedet. Der Text sieht unter anderem vor, dass der Verkauf von Welpen und Katzen in Zoohandlungen ab dem 1. Januar 2024 verboten wird.

    Das französische Parlament hat am Donnerstag, dem 18. November, einen Gesetzesvorschlag gegen Tierquälerei angenommen. Das neue Gesetz sieht ein schrittweises Verbot von Wildtieren in Zirkussen und Delfinarien, ein Verbot des Verkaufs von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen und härtere Strafen für Tierquälerei oder Aussetzung von Haustieren vor.

    Die Präsidentenmehrheit sieht darin eine neue „historische Etappe im Kampf für die Sache der Tiere“.

    „Die Tierschutzfrage ist weder eine Laune naturverbundener Städter noch eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern ein Thema, für das eine wachsende Zahl von Franzosen empfänglich ist“, erklärte der Mitverfasser des Gesetzentwurfs, Loïc Dombreval, der von Beruf Tierarzt ist, am Dienstag bei der letzten Abstimmung in der Nationalversammlung mit 118 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und vier Enthaltungen.

    Die Palette der Maßnahmen zielt in erster Linie auf Haustiere ab, die „weder Spielzeug noch Verbrauchsgüter“ sind, wie Landwirtschaftsminister Julien Denormandie betonte. Jeder zweite Franzose besitzt ein Haustier und jedes Jahr werden etwa 100.000 Tiere ausgesetzt. Um Spontankäufe zu vermeiden, wird vor jedem Kauf eine „Bescheinigung über Engagement und Kenntnisse“ ausgestellt.

    Der Verkauf von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen wird ab dem 1. Januar 2024 verboten. Die Präsentation von Tieren in Schaufenstern wird nicht mehr erlaubt sein. Der Online-Verkauf von Tieren wird besser geregelt.

    Im Rahmen der Verschärfung der strafrechtlichen Sanktionen wird die absichtliche Tötung eines Haustieres nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet. Personen, die wegen Misshandlung von tieren verurteilt werden, müssen an einem Sensibilisierungstraining teilnehmen. Personen, denen das Halten eines Tieres untersagt wird, werden in eine Fahndungsliste aufgenommen.

    Die 1.000 Wildtiere, die derzeit in den 120 Wanderzirkussen gehalten werden, sind Gegenstand eines Kompromisses. Innerhalb von zwei Jahren soll es verboten werden, Wildtiere öffentlich vorzuführen, und innerhalb von sieben Jahren sollen sie nicht mehr in Gefangenschaft gehalten werden dürfen.

    Auch die Haltung von Meeressäugetieren in Aquarienarien – 21 Delfine und 4 Orcas in Frankreich – soll innerhalb von fünf Jahren verboten werden.

    Lesen Sie auch: Haustiere: Die SPA warnt vor einer weiteren Zunahme von Aussetzungen

  • Gard: Die Feuerwehr rettet ein Lama aus einer Schlucht

    Gard: Die Feuerwehr rettet ein Lama aus einer Schlucht

    Am Montag, dem 15. November, stürzte ein Lama in einen Bach. Das verletzte Tier konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rettete das verunglückte Tier.

    Am Montagmorgen, 15. November, wurde ein Lama von der Feuerwehr im Departement Gard gerettet. Das unglückliche Tier fiel versehentlich in einen Bach und erlitt eine Verletzung, die es am Aufstehen hinderte.

    Die Feuerwehr, begleitet von einem auf die Rettung von Tieren spezialisierten Team, griff daraufhin ein, berichtet France Bleu Saint-Jean-du-Gard. Mit Hilfe von Gurten gelang es den Rettern, das Tier aus dem steilen Gelände zu retten.

    Nach erfolgreicher Rettung übergab die Feuerwehr das Tier an seine Besitzerin, die es direkt zu einem Tierarzt brachte.