Schlagwort: TGV

  • SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    Ein Stromausfall führte zu erheblichen Verspätungen auf dem Schienennetz  der SNCF im Südwesten Frankreichs. An einem Tag, an dem viele Urlauber aus den Ferien zurückfahren wollten.

    Ein Stromausfall auf der Strecke Hendaye-Bordeaux hat den Zugverkehr am Samstag mitten in einem Wochenende, an dem viele Urlauber nach Hause fahren wollten, „stark beeinträchtigt“, wie die SNCF mitteilte. Es kam zu Zugausfällen und bis zu 6 Stunden 50 Minuten Verspätung bei den TGVs.

    Ein „Stromversorgungsfehler“ zwischen Labouheyre und Ychoux, etwa 70 Kilometer südlich von Bordeaux, trat gegen 8 Uhr am Samstagmorgen auf und konnte erst am Nachmittag behoben werden, wodurch der Verkehr auf einer der beiden Fahrspuren vollständig unterbrochen wurde. Die andere Fahrspur blieb in Betrieb, sodass der Verkehr abwechselnd abgearbeitet werden konnte. Die SNCF, berichtete von Verspätungen zwischen 1:00 und 6:50 Stunden je nach TGV. Die Reparaturen waren am Samstag gegen 16.00 Uhr abgeschlossen, eine Rückkehr zur Normalität wurde am späten Nachmittag bekannt gegeben.

    Durch diese Panne wurde ein TER-Regionalzug Hendaye-Bordeaux auf offener Strecke blockiert und die 400 Reisenden an Bord konnten erst gegen Mittag aus ihrer Lage befreit werden, sagte eine Sprecherin der SNCF und bestätigte einen Bericht der Regionalzeitung Sud Ouest. Im Departement Landes galt aufgrund der großen Hitze die Warnstufe Gelb. Laut Météo France wurden am Samstagnachmittag in Dax 35°C gemessen. Die Panne in der Stromversorgung sei jedoch von der Hitze ausgelöst worden, erklärte die SNCF. Es handele sich um Komponente des Kabels, die versagt habe.

    Das dritte Augustwochenende ist von vielen Urlaubsrückreisen geprägt. Auch der Verkehrsinformationsdienst Bison Futé hatte den Samstag in der Rückreiserichtung als sehr belasteten „roten“ Tag auf Frankreichs Strassen eingestuft.

  • Schüsse im TGV – Zivilpolizist überwältigt gewalttätigen Mann

    Schüsse im TGV – Zivilpolizist überwältigt gewalttätigen Mann

    Ein gewalttätiger Mann, der am Donnerstag, dem 13. Juli, in einem TGV von Annecy nach Paris unterwegs war, versuchte während der Fahrt, die Zugtüren zu öffnen und schlug eine Scheibe ein. Einem Polizisten in Zivil gelang es, ihn zu überwältigen. Während des Vorfalls wurde mindestens ein Schuss abgefeuert.

    Ein Passagier sorgte am Donnerstag, dem 13. Juli, in dem TGV von Mailand nach Paris für Angst und Schrecken. Am frühen Nachmittag hörten die Fahrgäste einen Schuss in dem Zug, der sich zu diesem Zeitpunkt in voller Fahrt befand. 800 Passagiere waren an Bord. Ein Polizist, der in Zivil mit seiner Dienstwaffe unterwegs war, überwältigte den Mann, der laut Augenzeugenberichten sehr verstört wirkte. „Er wollte unbedingt aussteigen. Er hat den Nothammer genommen, um die Scheibe einzuschlagen“, berichtet ein Reisender auf dem Sender France 2. Der Polizist versuchte, den renitenten Fahrgast zu überwältigen, der daraufhin nach der Waffe des Beamten griff.

    Der Polizist benutzte das Programm „Voyager, protéger“.
    In dem Kampf löste sich ein Schuss, ohne dass jemand verletzt wurde. Der Mann konnte anschließend gefesselt werden. Der Täter ist etwa 30 Jahre alt. Er trug außerdem ein Springmesser bei sich. Er befindet sich in Polizeigewahrsam und es wurden gerichtliche Ermittlungen wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten eingeleitet. Der Polizist nutzte das Programm „Voyager, protéger“. Damit erhalten Ordnungskräfte kostenlose Zugtickets, sofern sie sich vorher anmelden und während der Fahrt ihre Waffe mit sich führen.

  • Vandalismus: TGV- und TER-Verkehr südlich von Bordeaux musste unterbrochen werden

    Vandalismus: TGV- und TER-Verkehr südlich von Bordeaux musste unterbrochen werden

    Die Steuerkabel für die Signalgebung wurden durch einen Brand beschädigt, so die SNCF, die die Fahrgäste auffordert, „ihre Reise zu stornieren oder zu verschieben“.

    Am Mittwoch, dem 12. April, konnten bis zum späten Nachmittag keine TGV-Züge südlich von Bordeaux verkehren. Ein „Akt von Vandalismus“, der im Departement Landes begangen wurde, beeinträchtigte den Zugverkehr im Südwesten stark, wie die SNCF mitteilte. Ein auf der Bahnstrecke zwischen den Gemeinden Morcenx und Laluque gelegter Brand hatte „Kabel zur Steuerung der Signalanlagen beschädigt, wodurch der Zugverkehr in beide Richtungen unmöglich wurde“. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet und Teams der SNCF „sind im Einsatz“, so das Unternehmen.

    Infolgedessen war der Zugverkehr den ganzen Tag über stark beeinträchtigt. Es konnten keine TER-Züge zwischen Dax und Morcenx und keine TGV-Züge zwischen Bordeaux und Hendaye/Tarbes verkehren.

    Ein „skandalöser Akt“
    „Schande über diejenigen, die öffentliches Material zerstören“, reagierte der für Verkehr zuständige Minister Clément Beaune auf Twitter, der „den Akt des Vandalismus, der den Zugverkehr südlich von Bordeaux behindert, aufs Schärfste verurteilt“. Er versprach, dass „dieser skandalöse Akt bestraft wird“.

    Ende Januar bereits hatte ein Brandanschlag auf Stromkabel eines Stellwerks in Seine-et-Marne den Verkehr am Pariser Gare de l’Est fast zum Erliegen gebracht. Erst nach zweitägigen Reparaturarbeiten konnte der Verkehr wieder vollständig aufgenommen werden. Die SNCF hatte auch damals von einem „Sabotageakt“ gesprochen. Am 28. März war auch der TGV-Verkehr zwischen Paris und Südostfrankreich gestört.

  • Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Nach Angaben der Bahngesellschaft wurden im Technikzentrum in Châtillon Stromabnehmer und andere wichtige Teile der Triebwagen beschädigt.

    Die SNCF erstattet Anzeige, nachdem sechs TGV-Züge im Technikzentrum in Châtillon (Hauts-de-Seine) beschädigt wurden, wie Franceinfo am Sonntag von der Bahngesellschaft erfuhr. Nach vorliegenden Informationen war es der Bereitschaftsdienst des Technikzentrums, der die Schäden am Samstagmorgen um 6.30 Uhr bei der Inspektion der Züge feststellte.

    Ein Angestellter habe gesehen, dass die Stromabnehmer – die Stange, die den Zug mit den Stromkabeln verbindet – beschädigt worden seien. Laut SNCF entdeckte der Mitarbeiter auch, dass Teile der Triebwagen abmontiert und beschädigt worden waren. Nach Angaben der SNCF wurden diese Handlungen begangen, „um den Betriebsablauf zu stören“. Die Beschädigungen hätten jedoch „keine Auswirkungen auf die Sicherheit und die Regelmäßigkeit des Einsatzes der Züge“.

    Laut Franceinfo ist der Eingang des Technikzentrums durch ein geschlossenes Tor geschützt und der Zugang erfolgt über einen codierten Badge. Es gibt allerdings keine Videoüberwachung.

  • SNCF kündigt weitere Störungen wegen Streiks am Donnerstag an

    SNCF kündigt weitere Störungen wegen Streiks am Donnerstag an

    Aufgrund der Streiks gegen die Rentenreform wird der SNCF-Verkehr am Donnerstag, den 9. März, weiterhin „stark beeinträchtigt“ sein.

    Der Zugverkehr wird auch am Donnerstag, dem 9. März, aufgrund der Streiks gegen die Rentenreform „stark beeinträchtigt“ bleiben, wie die Direktion der SNCF am Mittwochnachmittag mitteilte.

    Insbesondere sollen nur einer von drei TGV Inoui und einer von drei Ouigo-Züge fahren, sowie durchschnittlich zwei von fünf TER, je nach Region. Auch am Freitag wird der Verkehr weiterhin gestört sein.

  • Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Die Frau, die den Dieb auf die Gleise gestoßen hat, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde getötet, als er am Donnerstag, dem 23. Februar, im Bahnhof von Alfortville (Val-de-Marne) von einem TGV erfasst wurde, nachdem er von seinem Opfer, dem er eine Tasche stehlen wollte, gestoßen worden war, wie Franceinfo am Freitag meldet.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 20.05 Uhr. Mehreren Zeugen zufolge hatte der getötete Mann versucht, einer Frau am Bahnsteigrand mit Hilfe eines Komplizen eine Tasche zu stehlen. Das Opfer wehrte sich und stieß einen der Angreifer in der Hitze des Gefechts zur Seite, er fiel auf die Gleise. Ein in diesem Moment mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahrender TGV erfasste den Betroffenen und tötete ihn. Der Zugverkehr musste bis 21.15 Uhr am Bahnhof Alfortville unterbrochen werden.

    Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, sowie der Komplize des versuchten Raubs wurden festgenommen. Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen, der Komplize des Diebes wurde wegen „gemeinschaftlichen Diebstahls“ in Polizeigewahrsam genommen wurde.

  • TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    Ein Mann, der mit einem Terroranschlag drohte, wurde am Freitag, dem 3. Februar, in Paris festgenommen.

    Ein Mann, der in einem TGV Colmar-Paris mit einem Terror-Anschlag gedroht hatte, wurde am Freitagmorgen überwältigt und anschliessend in Paris festgenommen. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf mehrere übereinstimmende Quellen. Die Festnahme des Mannes hatte zur Folge, dass der Zug im Bahnhof Lorraine TGV eine gewisse Zeit angehalten werden musste.

    „Die Situation ist beendet und unter Kontrolle. Die Person wurde festgenommen“ sagte ein Sprecher der SNCF gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die SNCF gab außerdem an, dass der Zug nach dem „Eingreifen der Ordnungskräfte“ eine Verspätung von eineinhalb Stunden hatte.

  • Streik bei der SNCF: 200% Erstattung des Fahrpreises für Kunden ohne Zug an Weihnachten

    Streik bei der SNCF: 200% Erstattung des Fahrpreises für Kunden ohne Zug an Weihnachten

    Die SNCF kündigt an, dass Kunden, die aufgrund des angekündigten Streiks am Weihnachtswochenende nicht mit dem Zug fahren können, ihre Fahrkarten zu 200% erstattet bekommen. Der Generaldirektor von SNCF Voyageurs spricht von einem „unzulässigen Streik“.

    Geld als Entschädigung. Die SNCF hat beschlossen, außergewöhnliche Rückerstattungsmaßnahmen für ihre Kunden anzubieten, die wegen des angekündigten Streiks der Zugbegleiter an diesem Wochenende nicht mit dem Zug fahren können.

    Erste Lösung: Die Kunden können ihr Abreisedatum ändern. Der Umtausch der Fahrkarte für einen anderen Zug an einem anderen Tag ist kostenlos und ohne Preisaufschlag möglich. 120.000 Plätze sind an diesem Mittwoch, dem 21. Dezember, und Donnerstag, dem 22. Dezember, noch verfügbar.

    Zweite Lösung: Im Fall, dass die Kunden ihr Abreisedatum nicht ändern können. Die SNCF wird „200% Rückerstattung“ für „Reisende, die nicht fahren können, weil deren Züge annulliert werden“ anbieten, wie der Generaldirektor von SNCF voyageurs, Christophe Fanichet, auf France Info ankündigte. Im Klartext: Die SNCF wird ihren Kunden das Doppelte des Fahrpreises erstatten.

    Nur etwa zwei von drei TGVs werden am Freitag auf der Atlantik- und Mittelmeerachse fahren, einer von zwei Zügen auf der Nordachse, drei von vier Zügen in Richtung Osten. Die TGVs zwischen den Bahnhöfen der Regionen dürften am stärksten betroffen sein. Ergebnis: Von 800.000 Kunden, die eine Fahrkarte gebucht haben, werden 200.000 nicht reisen können. Bei den Ouigo-Zügen werden drei von vier Zügen fahren. Die Intercity-Züge werden normal fahren.

    Die Einzelheiten für Samstag und Sonntag wurden noch nicht bekannt gegeben, aber das Programm der TGVs dürfte in etwa gleich ausfallen. Jeder Kunde, dessen Zug gestrichen wird, wird per SMS oder E-Mail benachrichtigt werden.

    Der Arbeitskampf der Zugbegleiter und Fahrdienstleiter während der Feiertage kommt bei der SNCF-Führung schlecht an. „In einer Zeit, zu Weihnachten, nicht reisen zu können, ist ehrlich gesagt inakzeptabel“, meint der Generaldirektor von SNCF voyageurs Christophe Fanichet. Er entschuldigt sich bei den Kunden der SNCF, die über die Feiertage keine Züge nutzen konnten.

    Trotz der grosszügigen Ausgleichsmaßnahmen kommt der Arbeitskampf auch bei der Regierung schlecht an. „Für diejenigen, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen können, bin ich nicht sicher, ob das einen Ausgleich schafft“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran im Sender France Inter. „Ich weiß nicht, ob 200% eines Zugtickets dafür entschädigen können, dass man an Heiligabend nicht bei Mama oder Papa ist“, meinte Olivia Grégoire, die beigeordnete Ministerin für KMU, Handel und Handwerk, auf France Info.

    Die Zugbegleiter bleiben hartnäckig
    Seit November hat die SNCF Mühe, mit dem sogenannten „Kollektiv der Kontrolleure“, das diesen Arbveitskampf ins Leben gerufen hat, einen konstruktiven Dialog zu finden. Das Kollektiv fordert eine bessere Anerkennung der Besonderheiten dieses Berufs. Nach einem Treffen mit dem Kollektiv und den Gewerkschaften am 8. Dezember schlug die Geschäftsleitung vor, die „Arbeitsprämie“ der Fahrdienstleiter um 600 € pro Jahr zu erhöhen, wobei ein Teil davon 2024 in das Gehalt einfließen soll, sowie eine zusätzliche Zulage von 600 € brutto pro Jahr zu zahlen. Weitere spezifische Maßnahmen bezüglich des beruflichen Aufstiegs wurden auf den Tisch gelegt, um die Karriereentwicklung der Fahrdienstleiter zu erleichtern.

  • Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Die Gewerkschaften CGT und SUD-Rail gaben am Montag, dem 19. Dezember, bekannt, dass sie die Streikankündigung der Fahrdienstleiter für das Weihnachtswochenende aufrechterhalten.

    „Wir haben beschlossen, unsere Streikankündigung beizubehalten“, damit diejenigen, die streiken wollen, dies auch tun können, so SUD-Rail, auch die CGT will ihren Mitgliedern die Möglichkeit geben will, „sich an der Aktion zu beteiligen“.

    Die Zugbegleiter hatten sich ursprünglich in einem Kollektiv mit dem Namen „Collectif national ASCT“ (CNA) außerhalb jeglichen gewerkschaftlichen Rahmens und in einer Facebook-Gruppe haben mit mehr als 3.500 Mitgliedern zusammengetan. Die Gruppe hat sich jedoch auf die Gewerkschaften gestützt, um ihre Forderungen vorzutragen und Streikankündigungen für Weihnachten und Neujahr einzureichen.

    Die Gewerkschaft Unsa-Ferroviaire hatte ihre Vorankündigung bereits am Freitag aufgehoben, da sie die Vorschläge der SNCF-Direktion als „auf einem sehr guten Niveau“ betrachtete. Am 8. Dezember hatte die SNCF nach einem Streikwochenende, an dem sie fast zwei Drittel ihrer TGV- und Intercity-Züge streichen musste, mehrere Vorschläge für einen Ausweg aus dem Konflikt unterbreitet.

    Die Gewerkschaft Sud-Rail fordert die SNCF-Führung dennoch auf, „ihre Vorschläge zu erhöhen, um eine Beruhigung der Situation zu ermöglichen“.

    Die SNCF hat vorgeschlagen, die Arbeitsprämie der Kontrolleure um 600 Euro pro Jahr zu erhöhen, wobei ein Teil davon 2024 in das Gehalt integriert werden soll, sowie eine zusätzliche Zulage von 600 Euro brutto pro Jahr. Weitere Maßnahmen für den beruflichen Aufstieg wurden auf den Tisch gelegt, um die Karriereentwicklung der Fahrdienstleiter zu erleichtern.

  • Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Am Freitag, den 18. November, kündigte die SNCF eine Preiserhöhung von 5% für TGV-Fahrkarten an. Einige andere Tarife wurden jedoch eingefroren und werden nicht erhöht.

    Am Freitag, dem 18. November, gab die SNCF bekannt, dass die Preise für TGV-Fahrkarten um durchschnittlich 5% steigen werden. Diese Nachricht erfreut die Reisenden nicht, ganz im Gegenteil. „Ich träume ein bisschen davon, dass es sich um einen öffentlichen Dienst handelt, der für alle zugänglich ist, und hier ist das überhaupt nicht der Fall“, beklagt eine Frau auf dem Sender France 2. Andere Reisende zeigen mehr Verständnis für die Erhöhung, die mit 5% immerhin unter der Inflationsrate liegt.

    Der Grund für die Erhöhung sei ein starker Kostenanstieg bei der SNCF, der sich nach Angaben des Konzerns auf 13% beläuft. Um aber Reisen nicht unbezahlbar zu machen und auch den kleinsten Budgets die Möglichkeit zu geben, weiterhin mit dem Zug zu reisen, erklärt die SNCF, dass sie einen Preisstopp für einige ihrer Tarife einführen wird. „Alle Minipreise werden minis bleiben“, versichert Christophe Fanichet, Präsident von SNCF voyageurs. Zu den Tarif-Änderungen gehört, dass Umtausch ab sechs Tagen vor der Reise kostenpflichtig wird und das Umbuchen einer Fahrkarte künftig 4 Euro teurer sein wird.