Schlagwort: Sturm

  • Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Der Sturm Nelson, der seit Mittwochabend im Westen Frankreichs wütet, bringt heftige Regenfälle und starke Windböen mit sich. Sieben Departements wurden von Météo France in die Alarmstufe Orange versetzt.

    Météo France hat sieben Departements in Alarmbereitschaft versetzt: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres, Charente-Maritime wegen des Winds und Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen. An der Pointe du Raz im Finistère wurden Windböen von bis zu 183 km/h gemessen. Entlang der Atlantikküste wird unbeständiges Wetter mit starken Windböen an den am stärksten exponierten Küsten beobachtet. Für den Westen der Bretagne werden 30 bis 50 mm Niederschlag erwartet. Zwischen Korsika und dem Festland sind starke Wellen und erhebliche Dünung angekündigt.

    Wie wird sich Sturm Nelson entwickeln?

    Eine Radaranimation von Météo Ciel zeigt die Entwicklung des Sturms Nelson im Laufe des Tages.

    Die starken Winde und die Schäden an Dächern auf der Insel Yeu wurden bereits am Mittwochabend registriert. Überraschend fielen in der Bretagne am Mittwochabend einige Schneeflocken, eine Folge des starken Temperaturabfalls durch Sturm Nelson.

    Die Alarmbereitschaft Orange bleibt in sieben Departements bestehen

    In seinem aktualisierten Warnbericht um 10 Uhr hält Météo France die Alarmstufe Orange für die sieben Departements aufrecht: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres und Charente-Maritime wegen des Winds sowie Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen.

    Was wird heute in den von Alarmbereitschaft Orange betroffenen sieben Departements erwartet?

    Besonders auf der Provence wird ein sehr starker Wind entlang der Atlantikküste erwartet, aber auch entlang der Küste der Provence. Eine Dünung von 3 bis 4 Metern soll bis zum Vormittag zwischen Korsika und dem Festland zirkulieren, mit einem Risiko starker Wellen an den am stärksten exponierten Küsten. Var bleibt in Alarmbereitschaft Orange, mit einem realen Risiko von Überschwemmungen an den Küsten der Provence.

    Heute werden sehr starke Wellen erwartet

    Der Sturm Nelson wird heute sehr starke Wellen entlang der Atlantikküste verursachen. Wellen von 8 bis 9 Metern Höhe sind vor der Küste von Finistère, von 5 bis 7 Metern entlang der Atlantikküste und von 3 bis 4 Metern entlang der Mittelmeerküste angekündigt.

    Ein Windstoß von 183 km/h an der Pointe du Raz!

    Ein „extrem heftiger“ Windstoß von 183 km/h wurde an der Spitze von Raz an der bretonischen Spitze gemessen, kurz vor 8:30 Uhr, „beim Durchzug einer Gewitterfront“, so La Chaîne Météo. Windböen wurden mit 121 km/h auf der Insel Ré bei Saint-Clément-des-Baleines, 114 km/h auf Groix, 110 km/h auf Belle-Île gemessen. Im Landesinneren wehte der Wind mit 95 km/h in Brest und 92 km/h in Quimper.

    Der Sturm Nelson hat das westliche Frankreich fest im Griff und sorgt für erhöhte Wachsamkeit in den betroffenen Regionen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen.

  • Regenfälle und starke Böen am Dienstag im Süden – für den Hérault gilt Warnstufe Orange für Überflutungen

    Regenfälle und starke Böen am Dienstag im Süden – für den Hérault gilt Warnstufe Orange für Überflutungen

    Ein mediterranes Unwetter zieht auf: Regenfälle und starke Böen treffen am Dienstag auf das Languedoc, für den Hérault gilt die Warnstufe Orange für Sturmwellen und Überflutungen. Das Unwetter soll bedeutende Niederschläge und starke Windböen, aber auch hohe Wellen entlang der Küste mit sich bringen.

    Regen, Wind, Wellen – das typische Dreigestirn eines mediterranen Unwetters. Zum fünften Mal in dieser Saison wird dieses Wetterphänomen die Ebene des Languedoc und die Cevennen heimsuchen.

    Diesen Montagnachmittag werden der Südwind und der Autan-Wind in der Region Toulouse mit bis zu 90/100 km/h wehen. Zum Teil starke Regenfälle werden sich zwischen den Pyrenäen, Languedoc-Roussillon und der Provence einstellen.

    Wellen von 3 bis 5 Metern

    Gegen Ende der Nacht von Montag auf Dienstag wird der Wind aus Ost-Südost über dem Norden des Golfs von Lyon stärker. Hohe Wellen von 3 bis 5 Metern werden ab Dienstagmorgen entlang der Küste des Languedoc erwartet. Eine erhebliche Erhöhung des Mittelmeerpegels und ein Risiko von Überflutungen entlang der Küste sind zu erwarten, warnt Météo France.

    Bis zu 100 Liter Niederschlag in den Gebirgsregionen

    Das mediterrane Wetterereignis wird bedeutende Niederschläge und Windböen von bis zu 80 km/h mit sich bringen. Die Dünung aus Ost-Nordost wird sich bis zur Küste des Roussillon ausbreiten. Zwischen 40 und 60 Liter Regen auf den m2 werden im Osten des Hérault und im Gard erwartet, nahezu 100 Liter in den Cevennen. Dennoch wird dieses mediterrane Unwetter laut Météo Languedoc „keinen außergewöhnlichen Charakter“ haben.

    Auch die Departements Aude, Gard und Bouches-du-Rhône werden von Regenfällen, Wind und hohen Wellen nicht verschont bleiben, aber weniger betroffen sein als der Hérault. In der Provence werden am Dienstag starke Winde mit nahezu 100 km/h übers Land blasen. Die Niederschläge werden sich bis Mittwochmorgen nach Osten zum Rhône-Tal, dem Var, den Alpes-Maritimes, Korsika und den südlichen Alpen verschieben, bevor sie sich in Richtung Italien und Schweiz verlagern.

    Zusätzlich wird in den südlichen Alpen oberhalb von 1.200 bis 1.500 Metern Schnee fallen. Es wird erwartet, dass im Verlauf des Dienstags und Mittwochs 40 bis 60 cm Schnee fallen werden.

    Laut Météo Languedoc könnte ein weiteres mediterranes Unwetter rund um Ostern auftreten. Es könnte potenziell noch stärker ausfallen. Sein Ausmaß wird im Laufe der Woche vorhersagbar sein. Sicher ist, dass im Süden Frankreichs zum Teil starke Regenfälle am Osterwochenende wahrscheinlich sind.

  • Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Am frühen Dienstagabend, dem 5. März, erlebten die Bewohner des Departements Lot einen Tornado, der zahlreiche Schäden anrichtete und viele Menschen in Angst und Schrecken versetzte.

    Der Tornado, der am Dienstag, dem 5. März, um 19 Uhr südlich von Cahors durchzog, hinterliess zahlreiche Schäden. Ein Bewohner wird von der Zeitung La Depeche so zitiert: „Wir hörten einen gewaltigen Knall wie ein Flugzeug im Tiefflug, das auf uns zukommt, und spürten innerhalb von drei Minuten eine Entfesselung unglaublicher Gewalt, die die Bäume um unser Wohnhaus herum entwurzelte, einen Teil des Daches des Hauses und unserer anderen Gebäude wegwehte“.

    Da der Tornado überraschte alle. „Es klatschte gegen die Fensterscheiben, dann begann der Wind beängstigend zu toben… Wir hatten Angst, dass das Haus wegfliegt und haben uns unter dem Tisch versteckt, das war immerhin ein kleiner zusätzlicher Schutz“.

    Die Windböen und Hagelkörner haben Dachziegel zerstört. „Die verbliebenen Dachziegel sind kaputt, um 3 Uhr morgens hörte man den Regen auf den Dachboden und auf den Kleiderschrank im Schlafzimmer prasseln“, berichtet der Anwohner.

    Und auch in den kommenden Tagen soll das Wetter nicht besser werden. „Uns graut schon vor dem Wochenende, wir wissen nicht, ob die provisorische Plane von den Handwerkern angebracht werden kann, da Windböen von 60 km/h vorhergesagt werden“.

    10 Meter hohe Eichen fielen den Böen zum Opfer. Ein Einwohner berichtete, er habe „eine ganz weiße, senkrecht stehende Masse gesehen, die sich in der Luft drehte und nur 10 Meter entfernt vorbeiflog“.

  • Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Starke Winde, große Wellen, Schnee – die Alpes-Maritimes bekommen das schlechte Wetter gerade richtig zu spüren.

    Der Halbmarathon in Cannes musste wegen starker Regenfälle abgesagt werden, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag, dem 3. März. Das gab es bisher nur während der Covid-Krise. Der Veranstalter erklärt auf seiner Website, dass er „nicht in der Lage ist, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten“. 4.000 Läufer sollten am Sonntag an dem 21,1 Kilometer langen Rennen teilnehmen.

    Die „Wetterbedingungen und insbesondere die Überflutung mancher Straßen in der Nähe des Meeres machen den Lauf unmöglich“, bestätigte der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard.

    Der Bürgermeister von Cannes erklärt, dass das Rennen nicht abgesagt, sondern verschoben, wurde. Derzeit „arbeitet die Organisation daran, die Einrichtungen zu sichern und zu evakuieren“. Außerdem würden die „Fragen zur Stornierung“ (Rückerstattung, Verschiebung) „so schnell wie möglich“ beantwortet.

    Haushalte ohne Strom wegen des Schnees
    Aufgrund des starken Windes und der hohen Wellen wurde auch das traditionelle Baden im Karneval von Nizza am Sonntag abgesagt. Die Badegäste sollten sich eigentlich verkleidet am Opéra Plage versammeln, um diese fröhliche Tradition auch dieses Jahr fortzusetzen. Der Veranstalter traf diese Entscheidung zur „Sicherheit aller“, da der Wind in Böen mit über 70 km/h weht und die Wellen über drei Meter hoch werden könnten, berichtet der Sender France Bleu Azur.

    Darüber hinaus sind seit Samstagabend und bis auf weiteres die Parks und Gärten der Stadt Nizza geschlossen.

    Im Haut-Pays Niçois, dem Nizzaner Hinterland, waren am Samstagabend etwa 1.000 Haushalte in den gemeinden Utelle und Gilette ohne Strom. 500 Haushalte hatten am Sonntagmorgen wieder Strom, wie der Stromversorger Enedis gegenüber dem sender France Bleu Azur erklärte. Die technischen Teams von Enedis seien mobilisiert, um die restlichen 500 Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom zu versorgen, heisst es. Die Schneemengen auf einigen Straßen in den Seealpen hinter Nizza verzögert jedoch die Reparaturen der Enedis-Teams. Es müssen in großem Stil Schneeräumer eingesetzt werden.

  • Wind in der Bretagne: Zugverkehr teilweise unterbrochen – große Verspätungen bei TGVs – Schiffsverkehr gestört

    Wind in der Bretagne: Zugverkehr teilweise unterbrochen – große Verspätungen bei TGVs – Schiffsverkehr gestört

    Die SNCF setzt Ersatzbusse für die Regionalzüge ein.

    Der Verkehr der TER-Regionalzüge ist am Montag, dem 26. Februar, in der Bretagne zwischen Quimper und Brest (Finistère) und zwischen Saint-Brieuc und Guingamp (Côtes-d’Armor) in beiden Richtungen unterbrochen, da seit der Nacht starker Wind über die Region fegt, wie France Bleu Breizh Izel meldet. Der Schiffsverkehr ist ebenfalls gestört und die Ankunft der Segelregatta Arkea Ultim Challenge verzögert sich.

    Wegen des Windes können zwischen Quimper und Brest „mindestens bis 14 Uhr“ keine TER-Züge verkehren, so die SNCF. Es werden Ersatzbusse eingesetzt. Auf der Strecke Saint-Brieuc/Guingamp fiel ein Baum auf die Stromleitung. Der Verkehr wird hier „mindestens bis 12.30 Uhr“ unterbrochen, so die SNCF. Auch auf dieser Strecke ersetzen Busse die Züge auf dem TER-Netz.

    Der TGV-Verkehr wurde zwar nicht unterbrochen, aber es kommt zu erheblichen Verspätungen. Der TGV von Brest nach Paris, der um 7:19 Uhr abfahren sollte, hatte 4 Stunden Verspätung, wie France Bleu Breizh Izel meldete. In der anderen Richtung, von Paris kommend, wurde der um 6:15 Uhr im Bahnhof Montparnasse abgefahrene Zug mit 2 Stunden Verspätung angekündigt.

    Auch die Schiffsverbindungen sind an diesem Montag stark beeinträchtigt. Zwischen Brest, Le Conquet, Molène und Ouessant verkehren keine Schiffe. Auch von Quiberon nach Houat, Hoëdic und Belle-Île-En-Mer gibt es keinen Schiffsverkehr. Dadurch verzögert sich auch die Ankunft von Charles Caudrelier bei der Arkea Ultim Challenge. Der Skipper der Maxi Edmond de Rothschild wird erst am Dienstagmorgen die Ziellinie überqueren, „um die Weltumrundung im Rennen der Maxi-Trimarane bei Tagesanbruch“ abzuschließen, wie Cyril Dardashti, Teammanager der Gitana, am Montag auf France Bleu Breizh Izel ankündigte.

  • Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Sturm Louis: Städte in Frankreich schließen ihre Parks und Gärten – der Zugverkehr ist gestört

    Angesichts der von Météo France angekündigten starken Sturmböen teilte die SNCF mit, dass der Verkehr auf mehreren Strecken in der Normandie ab 13 Uhr eingestellt ist.

    Sturm Louis hat sichtlich einen kräftigen Atem mit dem er in Böen von bis zu 120 km/h über Teile Frankreichs hinwegfegt. Météo France hat daher ab Donnerstag, 22. Februar 2024, in weiten Teilen Westfrankreichs 26 Departements auf die Warnstufe Orange für „starke Winde“ gesetzt. Die Folge: Mehrere Städte in Frankreich haben beschlossen, ihre Parks, Gärten oder Friedhöfe aufgrund der angekündigten starken Winde zu schließen. Die Pariser Stadtverwaltung teilte mit, dass ihre Grünanlagen seit 11 Uhr am Donnerstag geschlossen seien.

    „Starker Wind“, 26 Departements sind nun von Windwarnung betroffen.
    Die Stadtverwaltung von Poitiers hat ebenfalls beschlossen, alle ihre Parks, Gärten und Friedhöfe zu schließen, berichtet France Bleu Poitou. Sie sollen am Freitag normal wieder öffnen, „sofern sich das Wetterrisiko nicht anders entwickelt“, so die Stadtverwaltung. In Niort, wo die höchsten Regensummen erwartet werden, hat die Stadtverwaltung beschlossen, bis Montag, den 26. Februar den Zugang zu mehreren Sportplätzen zu verbieten. Der Botanische Garten, der Tiergarten und die Friedhöfe von La Rochelle sind ab Donnerstagmittag bis Freitagmorgen wegen Sturm Louis für die Öffentlichkeit geschlossen, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle.

    Der Sender France Bleu Sud Lorraine berichtet, dass die Stadt Nancy ab 16 Uhr ihre „Parks, Gärten und Friedhöfe“ schließen wird. Der Skiort Gérardmer in den Vogesen ist aufgrund der Wetterbedingungen ausnahmsweise auch geschlossen.

    SNCF: Mehrere regionale Linien unterbrochen
    Außerdem veranlassen die erwarteten starken Böen an der Küste der Normandie die SNCF dazu, den Verkehr auf einigen Strecken in der Normandie einzustellen, wie die Sender France Bleu Normandie und France Bleu Cotentin berichten. Ab 13 Uhr unterbrach die SNCF den Verkehr auf mehreren Regionalstrecken bis zum Ende des Tages. Von den Unterbrechungen betroffen sind die Strecken Caen-Cherbourg; Caen-Lison-Coutances-Granville; Argentan-Granville; Lisieux-Trouville-Deauville; Caen-Rouen; Rouen-Dieppe; Rouen-Amiens; Le Havre-Rouen; Le Havre-Rolleville und Le Havre-Fécamp, so die SNCF auf ihrer Website.

    Die SNCF will Busse zur Verfügung stellen, um die in den Bahnhöfen gestrandeten Fahrgäste zu transportieren.

  • Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Das bedeutet einen Anstieg von „30-40%“ im Vergleich zum Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre.
    „Die Kosten werden weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“, sagt Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France.

    „Im Jahr 2023 haben wir etwa 400 Millionen Euro für die Übernahme von Klimaschäden ausgegeben“, sagte Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France, am Montag, dem 19. Februar, im französischen Nachrichtensender Franceinfo. Das sind „30 bis 40% mehr als der Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre“, fügte Borie hinzu. Die Stürme Ciaran und Domingos, Folgen des Klimawandels, trafen Ende 2023 auf Frankreich. Die Region Pas-de-Calais war von beeindruckenden Überschwemmungen betroffen. „Insgesamt gibt es bei diesen drei Ereignissen mehr als 40.000 Kunden, die direkt von Axa betreut wurden“, so Guillaume Borie.

    „Das wird sich exponentiell entwickeln, es wird weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“. Um dem zu begegnen, „müssen wir gemeinsam konkrete Lösungen zur Prävention und Begleitung finden, um uns an diese Realität, die der Klimawandel darstellt, anzupassen“. Wie weit werden die Versicherungsgesellschaften die Folgen dieser Katastrophen abdecken können: Wenn wir die richtigen Anpassungsmaßnahmen vornehmen, wenn wir weiterhin unsere Kohlenstoffemissionen reduzieren, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu begrenzen, könnte die Welt „versicherbar bleiben“, bekräftigt Guillaume Borie.

    Beitragserhöhung zur Finanzierung der Naturkatastrophen
    Guillaume Borie warnt, dass die Beiträge „bei Axa und den anderen“ Versicherern steigen werden, um die Risiken von Naturkatastrophen abzudecken, die immer häufiger auftreten werden. Aber Borie sagt auch: „Man sollte niemand in Panik zu versetzen, denn es ist nur ein kleiner Teil der Prämie, der für diese Schadensfälle verwendet wird. In einer Prämie für eine Hausratversicherung macht das ein paar Euro pro Monat aus“.

    Guillaume Borie begrüßte die Entscheidung der französischen Regierung, das Beitragsniveau zur Finanzierung von Naturkatastrophen anzuheben: „Das muss unbedingt dauerhaft eingeführt werden. Insgesamt sind das im Durchschnitt für einen Wohngebäudeversicherungsvertrag etwa 15 Euro mehr pro Jahr“, erklärt Borie. „Dank dessen haben wir ein weltweit einzigartiges System, das bewirkt, dass die Versicherten im Falle von Überschwemmungen, im Falle von Dürren perfekt abgesichert sind“, betonte er. Ab dem 1. Januar 2025 wird der Beitragssatz für Naturkatastrophen bei Sachversicherungsverträgen für Wohn- und Gewerbeimmobilien von 12 % auf 20 % angehoben.

  • Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Météo France setzt für Donnerstag, den 22. Februar, 26 Departements auf die Warnstufe Orange für Wind und Regen und Überschwemmung, der Sturm Louis wird über das Land fegen.

    Der Wind und der Regen sind da: Sturm Louis hat am Donnerstagmorgen begonnen, über Frankreich zu ziehen. Météo France setzt 26 Departements für den heutigen Tag auf die Warnstufe Orange für Wind, Regen und Überschwemmung:

    Hauts-de-France: Nord, Pas-de-Calais, Aise, Picardie, Somme.
    Île-de-France: Paris, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Seine-et-Marne.
    Grand Est: Ardennen, Marne, Meuse.
    Normandie: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Eure, Orne.
    Centre-Val-de-Loire: Eure-et-Loir
    Pays-de-la-Loire: Vendée (Vendée)
    Neu-Aquitanien: Deux-Sèvres, Pyrénées-Atlantiques
    Okzitanien: Hautes-Pyrénées

    Der Sturm Louis wird am Donnerstagnachmittag im Ärmelkanal und in der Nordsee wehen. In seinem Gefolge wird es in der nördlichen Hälfte Frankreichs zu Regenfällen kommen, die von heftigen Windböen begleitet werden. Auch am Fuße der Pyrenäen wird es zu heftigen Windböen kommen.

    Für die Region Hauts-de-France werden heftige Sturmböen aus Südwest vorhergesagt: 100 bis 110 km/h im Landesinneren, 110 bis 120 km/h an der Küste am Donnerstagnachmittag. Am Abend werden sich die Böen an der Küste im Westen des Pas-de-Calais und im Norden verstärken und 120 bis 130 km/h und in der Metropole Lille mehr als 100 km/h erreichen.

    Für die gesamte Normandie und Eure-et-Loir werden heftige Sturmböen vorhergesagt. Die Böen aus Südwest werden im Landesinneren mit 90 bis 110 km/h, punktuell sogar mit 120 km/h wehen. Es wird mit Schauern gerechnet. Der Wind wird am Ende des Tages nachlassen.

    Ab dem Mittag wird sich in der Île-de-France unbeständiges Wetter einstellen. Der Regen wird zeitweise stark sein und der Wind wird stark bis heftig werden. Bis zum Donnerstagabend werden bis zu 30 bis 35 Liter Niederschlag pro m2 erwartet.

    Für die Region Grand Est, die Ardennen, die Marne und die Meuse werden starke Windböen mit Spitzen von 90 bis 110 km/h vorhergesagt. Auch in den anderen Departements des Grand Est und in der Bourgogne-Franche-Comté wird der Wind heftig wehen. Auf den Kämmen der Vogesen sind Böen von 120 bis 130 km/h wahrscheinlich.

    Pays-de-la-Loire: Das Wetter wird sehr unruhig mit Windböen von 100 oder sogar 110 km/h im Laufe des Tages. Die Küste der Vendée ist stark gefährdet, es werden bis zu 60 Liter Niederschlag pro m2 im Osten des Departements Vendée und 30 bis 50 Liter in anderen Gebieten erwartet werden. Eine Ausweitung der Warnstufe Orange auf die Regionen Loire-Atlantique oder Maine-et-Loire ist aufgrund der erwarteten hohen Regenmengen nicht ausgeschlossen.

    In der zweiten Hälfte des Nachmittags wird eine Regenfront über die Pyrenäen-Atlantikküste und die Hautes-Pyrénées fegen. Der Westwind wird am Fuße des Massivs zunehmen. Es werden 100 bis 110 km/h auf dem Vorgebirge und lokal sogar 120 km/h erwartet. Die benachbarten Departements Gers, Haute-Garonne und Ariège werden im Laufe des Tages ebenfalls starkem Wind ausgesetzt sein. Der Sturm wird am Ende des Tages nachlassen.

    Generell wird Sturm Louis am Donnerstag in ganz Frankreich für starken Dauerregen von bis zu 4-7 Liter pro Stunde und m2 sorgen, was einer Regenmenge von ein bis zwei Wochen in nur 24 Stunden entspricht. Außerdem besteht die Gefahr von lokalen Überschwemmungen, Windböen von 80-120 km/h und sehr starkem Seegang. Aufgrund der recht niedrigen Gezeitenkoeffizienten wird die Gefahr von Überflutungen an der Küste begrenzt sein.

  • Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn warnt Météo France vor unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter ab Mittwoch.

    Das Wetter in Frankreich wird laut dem neuesten Bulletin von Météo France wieder unruhig werden. Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn erwartet das meteorologische Institut ab Mittwoch, dem 21. Februar, die Rückkehr von unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter.

    Mittwoch, 21. Februar: Der Regen kehrt zurück.
    Der Mittwoch „bringt zunächst den nordwestlichen Regionen erhebliche Niederschläge und recht starke Windböen. Im Südwesten bis zu den östlichen Regionen, bleibt es vorübergehend noch trocken, mit für den Februar immer noch hohen Temperaturen“, schreibt Météo France.

    Donnerstag, 22. Februar: Kaltfront und Schneegestöber.
    Das Wetter wird am Donnerstag regnerisch und windig bleiben, mit weiterhin „großen Niederschlagsmengen im Norden“. In weniger als 2 Tagen könnten die Niederschläge in den exponierten Teilen der Bretagne, der Normandie, aber auch zwischen den Ardennen und Lothringen über 50 Liter/m2 betragen. Außerdem „wird die Kaltfront von starken Windböen begleitet, wahrscheinlich bis zu 80 km/h im Landesinneren, zeitweise 100 km/h an der Küste“, warnt Météo France. „Die Schauer werden einen graupelartigen Charakter annehmen, mit Donnerschlag und möglicherweise Hagel“.

    Freitag, 23. Februar: Häufige Schauer oder Dauerregen.
    Am Freitag ist mit „Schauern zu rechnen, die manchmal als Graupel niedergehen und von der Region Landes bis zu den westlichen Pyrenäen besonders zahlreich sein können“, so Météo France. Die Niederschlagsmengen könnten dort besonders hoch sein und „ein Ansteigen der Flüsse ist wahrscheinlich“. In den französischen Mittelgebirgen wird es teilweise stark schneien.

    Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar: Das Wetter bleibt unruhig.
    Die Wetterbedingungen in Frankreich werden am Wochenende insgesamt unbeständig bleiben. Sogar „Eine Windhose oder ein Sturm kann nicht ausgeschlossen werden, insbesondere am Sonntag über den südwestlichen Regionen“. Es wird häufig zu Niederschlägen kommen, wobei „sehr wahrscheinlich eine neue Regen- und Windfront von Samstag bis Sonntag über das Land ziehen wird“. Météo France sagt voraus, dass die Temperaturen am Wochenende „nahe dem Durchschnitt der Jahreszeit, möglicherweise sogar leicht steigend am Sonntag“ sein sollten.

  • Sturmflut: In La Tranche-sur-Mer ist die Düne um 10 Meter zurückgewichen

    Sturmflut: In La Tranche-sur-Mer ist die Düne um 10 Meter zurückgewichen

    Die Düne von La Tranche-sur-Mer (Departement Vendée) wich am Montag, den 12. Februar, über Nacht um 10 Meter zurück. Sie war unter dem Einfluss der letzten Stürme stellenweise zusammengebrochen.

    Ein Strand in der Vendée wurde in eine riesige Sandbaustelle verwandelt. Ein Ehepaar steht fassungslos vor dem Schaden, ein weiteres Stück ihres Gartens wurde wieder einmal von der Flut verschluckt. „Wir sind seit 63 Jahren hier, und so etwas haben wir noch nie gesehen. Es ist trostlos“, bedauert der Besitzer auf dem Sender France 2. Die Düne schützte wie ein letztes Bollwerk Hunderte von Häusern. Die Küstenlinie ist an manchen Stellen um 10 Meter zurückgegangen. Die Gemeinde hatte bereits zwei Reihen von Pfählen in den Boden gerammt, aber das Bollwerk steht kurz davor, zu brechen.

    Ein Experte plädiert für eine Steinaufschüttung in diesem Gebiet. „Man muss die Welle brechen, bevor sie die Düne angreift“, erklärte Jannick Rabillé, Präsident des Syndicat mixte du Bassin du Lay auf dem Sender France 2. Die gesamte Atlantikküste litt am Wochenende des 10. und 11. Februar unter den gewaltigen Wellen. Ein Fahrradweg wurde weggespült und 20.000 Kubikmeter Sand wurden vom Meer verschluckt.