Schlagwort: Stromversorgung

  • Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Die CGT Energie verstärkt ihre Drohungen. In einer Pressemitteilung droht die Gewerkschaft damit, im Mai anstehende Großveranstaltungen empfindlich zu stören. Angesichts der 100 Aktionstage, die Emmanuel Macron in seiner Rede am 17. April angekündigt hat, schlägt die CGT Energie 100 Tage der Aktionen und des Zorns vor. Und mit ihren Aktionen will die Gewerkschaft kräftig zuschlagen. In einem Kommuniqué, das der Sender BFMTV einsehen konnte, drohen die Gewerkschafter damit, die für Mai geplanten Großveranstaltungen zu stören. Ganz oben auf der Liste steht das weltberühmte Festival von Cannes, das vom 16. bis 27. Mai stattfindet. Auch Roland-Garros und das Festival von Avignon im Visier Die dunklen Kinosäle des größten Filmfestivals der Welt könnten tatsächlich in vollständige Dunkelheit getaucht werden. „Wir sind weit davon entfernt, zu resignieren“, sagt die Gewerkschaft. Die roten Teppiche in Cannes sind aber durchaus nicht die einzigen Ziele. „Die Filmfestspiele von Cannes, der Große…

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  • Wieder Risse entdeckt: Die beiden Reaktoren des Kraftwerks Golfech wurden abgeschaltet

    Wieder Risse entdeckt: Die beiden Reaktoren des Kraftwerks Golfech wurden abgeschaltet

    Die Wiederaufnahme des Betriebs von Reaktor Nummer 1 des Kernkraftwerks Golfech wurde auf den 11. Juni verschoben. Angesichts des von Spannungsrisskorrosion wird Reaktor Nummer 2 von März bis August 2023 abgeschaltet sein.

    Für den Kraftwerkspark Frankreichs gibt es schon wieder eine schlechte Nachricht. Der Reaktor Nummer 1 des Kernkraftwerks Golfech, der seit Februar im Rahmen seiner dritten Zehnjahresinspektion abgeschaltet ist, kann nicht wie geplant wieder hochgefahren werden. Grund: der präventive Austausch von Teilen der Rohrleitungen, die von Rissen bedroht sind. Demnach kann das Kraftwerk erst am 11. Juni 2023 wieder hochgefahren werden.

    Dies gab der Betreiber EDF in einer am Wochenende veröffentlichten Mitteilung bekannt. Reaktoren, die diesem Korrosionsrisiko ausgesetzt sind, müssen bis Ende 2023 systematisch untersucht werden. Sie müssen für die Dauer der Arbeiten abgeschaltet bleiben, was jeweils etwa fünf Monate dauern dürfte.

    Es handelt sich um die 16 der 56 Reaktoren, die es in Frankreich gibt.12 dieser 16 Reaktoren sind 1.300 Megawatt (MW) Anlagen. Die beiden Reaktoren in Golfech fallen in diese Kategorie.

    Das Kernkraftwerk Golfech wird zwischen dem 18. März und dem 11. Juni keinen Strom produzieren können.

  • Stromabschaltung in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag: 30.000 Haushalte betroffen

    Stromabschaltung in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag: 30.000 Haushalte betroffen

    Im Zuge der Proteste gegen die Rentenreform wurde in der Innenstadt von Toulouse am Dienstag, dem 14. März, gegen 12.15 Uhr der Strom ausgeschaltet. Eine absichtliche Unterbrechung – wahrscheinlich durch streikende CGT-Mitglieder herbeigeführt. Der Stromversorger Enedis, der den Strom gegen 13.20 Uhr wieder einschalten konnte, schätzt die Zahl der betroffenen Kunden auf etwa 30.000. Nach dem Stromausfall vom vergangenen Donnerstag, von dem etwa 8.000 Nutzer in Blagnac und Beauzelle und insbesondere der Flughafen Toulouse-Blagnac betroffen waren, kam es am Dienstag gegen 12.10 Uhr zu einem weiteren „Blackout“, diesmal im Stadtzentrum von Toulouse. Enedis bestätigte die Stromunterbrechung und schätzte die Zahl der betroffenen Haushalte auf etwa 30.000. Die Gewerkschaft CGT ihrerseits bekennt sich zu der Unterbrechung und behauptet, man habe nur die Präfektur abschalten wollen. „Bei den Generalversammlungen, die am Dienstagmorgen im Departement Midi-Pyrénées stattfanden, wurde über eine V…

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  • Protest gegen Rentenreform: Stromabschaltungen im Flughafen von Toulouse-Blagnac

    Protest gegen Rentenreform: Stromabschaltungen im Flughafen von Toulouse-Blagnac

    Eine Stromabschaltung betraf am Donnerstag den Flughafenbereich von Toulouse. Zahlreiche ähnliche Aktionen waren in ganz Frankreich zu beobachten. Am Donnerstag, dem 9. März, kam es im Flughafenbereich von Toulouse Blagnac zu einem Stromausfall, von dem gegen 11.30 Uhr mehrere Unternehmen betroffen waren. Auch der Flughafen Toulouse-Blagnac war von dem Stromausfall betroffen. In einem Geschäft im Terminal bestätigte eine Kassiererin, dass der Strom für einige Sekunden unterbrochen wurde. 8.000 Kunden betroffen Der Stromversorger Enedis (ehemals Erdf) bestätigte seinerseits den Stromausfall am Donnerstag gegen 11.30 Uhr und erklärte, dass 8.000 seiner Kunden in Blagnac und Beauzelle betroffen waren, also auch der Flughafen und die Unternehmen in der Flughafenzone. Eine Stunde später wurde der Strom wieder eingeschaltet. Am Flughafen oder im angrenzenden Leclerc-Supermarkt in Blagnac übernahmen zwischenzeitlich die Generatoren die Stromversorgung, sodass dort der effektive Stromausfall a…

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  • Frankreich wird bis 2035 seine gesamte Energiebranche umstellen müssen

    Frankreich wird bis 2035 seine gesamte Energiebranche umstellen müssen

    Laut einem neuen Bericht des Stromnetzbetreibers RTE wird sich Frankreich bis 2035 mit neuen Energieszenarien auseinandersetzen müssen. Der Stromnetzbetreiber RTE kommt in seinem neuesten Bericht zu dem Schluss, dass Frankreich bis zum Jahr 2035 mit komplett neuen Energieszenarien konfrontiert sein wird. Diese Feststellung beruht auf zwei Annahmen: einem sehr starken Anstieg des Strombedarfs und den zahlreichen Unwägbarkeiten, die auf den Stromerzeugungskapazitäten Frankreichs lasten. Der Bericht, der den Entscheidern der Branche zugesandt wurde, besteht aus einem etwa hundertseitigen Rahmendokument, das eine Vorstellung von den Baustellen vermittelt, die neu eröffnet oder aufrechterhalten werden müssen. Die notwendige Anpassung der französischen Energieproduktion hat mehrere Ursachen: der Krieg in der Ukraine und seine nachhaltigen Folgen. Die Energiewende, die überall eine Dekarbonisierung der Volkswirtschaften erzwingt und damit heftige Investitionen in der Zukunft. Die protektionis…

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  • Atomkraft: Risse in Kraftwerken beunruhigen französische Sicherheitsbehörde

    Atomkraft: Risse in Kraftwerken beunruhigen französische Sicherheitsbehörde

    An einer Notleitung eines der Reaktoren des Atomkraftwerks Penly im Departement Seine-Maritime wurde ein großer Riss festgestellt. Die Behörde für nukleare Sicherheit forderte EDF daher auf, auch an den anderen Standorten entsprechende Kontrollen durchzuführen.

    Am Reaktor Nummer 1 in Penly (Seine-Maritime) wurde ein großer Riss entdeckt. Es ist zwar keine Beschädigung am Reaktordruckbehälter selbst, in dem die Kernreaktionabläuft, sondern an einem der Notstromkreise, die im Notfall Wasser zur Kühlung des Systems einspritzen können. In einem Teil des Kreislaufs waren bereits Mikrorisse entdeckt worden, was als „Spannungsrisskorrosion“ bezeichnet wird. Diesmal wurde jedoch ein viel größerer Riss an einem anderen Teil des Kreislaufs entdeckt.

    Stromversorger EDF muss seine Kontrollen verstärken 
    Es bestand keine unmittelbare Gefahr, da das Kraftwerk wegen Arbeiten an den Mikrorissen ohnehin abgeschaltet war. Die Entdeckung wirft jedoch Fragen über die Sicherheit des Kühlsystems in den französischen Kernkraftwerken auf. Der Riss befindet sich nicht in dem Teil des Systems, der für die Kühlung am wichtigsten ist, aber es schafft trotzdem ein Risiko, dass die Kühlung des Reaktors verloren geht und die Fähigkeit, ihn notzukühlen, eingeschränkt wird, falls ein Bruch an dieser Stelle auftreten sollte. Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN (Autorité de sûreté du nucléaire) fordert den Stromversorger und Kraftwerksbetreiber EDF daher auf, seine Kontrollen zu verstärken.

  • Rentenreform: 30.000 Haushalte ohne Strom nach erneutem massivem Stromausfall in Albi und Carmaux

    Rentenreform: 30.000 Haushalte ohne Strom nach erneutem massivem Stromausfall in Albi und Carmaux

    Zahlreiche Wohngebiete in Albi und Carmaux waren am Abend des 7. März ohne Strom, insgesamt waren fast 30.000 Haushalte betroffen. Während der Aktionstag am 16. Februar Albi zur Bühne des wichtigsten Gewerkschaftskorsos gemacht hatte, wurde die Stadt am 7. März zur Hauptstadt der Stromausfälle. An diesem Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform kam es zu mehreren Stromausfällen, die zunächst vor allem die Verwaltungen betrafen. Am Abend waren dann auch mehrere Wohnviertel an der Reihe. Um 22.30 Uhr am Dienstagabend saßen viele Haushalte in Albi und Carmaux im Dunkeln, wie die Zeitung La Dépêche du Midi berichtet. Diese Situation versetzte viele Menschen in Angst, die Nacht ohne Heizung verbringen zu müssen. Das betraf insbesondere diejenigen, die auf eine elektrische Heizung angewiesen sind.  Die Präfektur gab an, dass etwa 30.000 Anschlüsse hauptsächlich in den Gemeinden Albi und Carmausin betroffen gewesen seien. In Carmaux wurde der Strom am späten Abend in etwa 7.000 Haus…

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  • Klima: Frankreich und zehn weitere europäische Staaten wollen die Kernenergie fördern

    Klima: Frankreich und zehn weitere europäische Staaten wollen die Kernenergie fördern

    Elf EU-Länder, angeführt von Frankreich, haben am Dienstag, dem 27. Februar, ihren Willen bekräftigt, die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Atomenergie zu verstärken, um „neue Projekte“ zu entwickeln, und betonten die Rolle der Atomenergie bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft. „Die Kernenergie ist eines der vielen Instrumente zur Erreichung unserer Klimaziele, zur Erzeugung von Grundlaststrom und zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit“, erklärten elf EU-Staaten, angeführt von Frankreich, in einer gemeinsamen Erklärung, die am Rande eines Treffens der EU-Energieminister in Stockholm unterzeichnet wurde. Die elf Staaten (Frankreich, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Finnland, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien) vereinbarten, „neue Projekte“ im Nuklearbereich zu unterstützen, die insbesondere „auf innovativen Technologien“ beruhen, sowie „den Betrieb bestehender Kraftwerke“. Der Text sieht gemeinsame Ausbildungsprojekte, „Möglichkeiten für…

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  • Wind: Mehrere Tausend Haushalte in der Drôme und der Ardèche ohne Strom

    Wind: Mehrere Tausend Haushalte in der Drôme und der Ardèche ohne Strom

    Die Stromgesellschaft Enedis ruft die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit auf und sich insbesondere nicht in der Nähe von Kabeln aufzuhalten, die auf die Straßen gefallen sind.

    Mehrere tausend Haushalte waren am Sonntagnachmittag und Abend, 26. Februar, in den Departements Drôme und Ardèche aufgrund stürmischer Winde, die über den Südosten Frankreichs fegten, ohne Strom, wie Enedis mitteilte. „Seit 14.00 Uhr stellen wir eine Spitze von Vorfällen fest, die mehrere Tausend Haushalte in den Departements Drôme und Ardèche von der Stromversorgung abschneiden“, erklärte das Unternehmen und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré.

    Diese Departements gehören zu den 17, in denen am Sonntagnachmittag eine gelbe Warnung wegen starker Winde galt. Nach Angaben des Wetterdienstes der Ardèche hat Météo France an der Station Croix Millet, unweit der Gemeinde La Souche im Naturpark Monts d’Ardèche, eine Böe von 132 km/h gemessen.

    Die Stromgesellschaft Enedis entsandte über 50 Techniker, um die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen, teilte Enedis mit und rief die Öffentlichkeit zu erhöhter Wachsamkeit auf. Insbesondere solle man sich nicht in der Nähe von auf die Straßen gefallenen Kabel aufhalten.

    Auch die Feuerwehren in den Departements Drôme und Ardèche berichten von zahlreichen Einsätzen, hauptsächlich aufgrund von umgestürzten Bäumen, die den Verkehr behinderten und Strom- und Telekomleitungen beschädigten.

    Im Departement Rhône bestätigte die Feuerwehr den Tod eines 75-jährigen Mannes, der sich in einem geparkten Fahrzeug befunden hatte, auf das ein Baum gestürzt war. Die Stadt Lyon schloss am Nachmittag ihre großen Parks wegen Sturmböen von bis zu 70 km/h.

  • Rentenreform: Etwa 100.000 Kunden in Toulouse von wilden Stromabschaltungen betroffen

    Rentenreform: Etwa 100.000 Kunden in Toulouse von wilden Stromabschaltungen betroffen

    Fast 100.000 Haushalte und Firmen waren am Donnerstag, dem 23. März, während des neunten Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform in Toulouse zeitweise ohne Strom. Der Stromversorger Enedis, die Stadt Toulouse und Toulouse Metropole haben Klage eingereicht. Am Donnerstag, dem 23. März, kam es im Stadtzentrum von Toulouse zu zwei wilden Stromabschaltungen im Rahmen des neunten Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Die erste ereignete sich im Bereich des linken Ufers. Wie Enedis, der für die Stromnetze zuständige Betreiber, mitteilte, wurde die Verteilerstation am Boulevard Jean-Brunhes abgeschaltet. Diese Station versorgt insbesondere die Viertel Saint-Cyprien, Arènes und Cartoucherie. 37.000 Kunden am linken Ufer, 62.000 im Stadtzentrum vom Stromnetz getrennt. Insgesamt waren 37.000 Kunden von dieser ersten Abschaltung betroffen, die gegen 15.45 Uhr erfolgte. Die Wiederherstellung der Stromversorgung erfolgte schrittweise und dauerte je nach Sektor bis zu 40 Minuten. Be…

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