Schlagwort: Stromausfall

  • Sturmböen in Südfrankreich: Tausende Haushalte ohne Strom

    Sturmböen in Südfrankreich: Tausende Haushalte ohne Strom

    Heftige Winde haben am Wochenende in Südfrankreich zahlreiche Stromausfälle verursacht. Besonders betroffen waren die Départements Bouches-du-Rhône, Hérault und Dordogne. In einigen Regionen erreichten die Böen Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h, rissen Stromleitungen herunter und ließen Bäume umstürzen.

    Bouches-du-Rhône: 2.500 Haushalte ohne Strom

    Am stärksten traf es den Großraum Aix-en-Provence, wo rund 1.800 Haushalte ohne Elektrizität auskommen müssen. Auch in Marseille – genauer gesagt in den 9. und 10. Arrondissements – sowie in kleineren Gemeinden wie Lambesc und Pelissanne kam es zu Versorgungsunterbrechungen.

    Besonders brenzlig wurde es in Châteauneuf-le-Rouge, wo ein umgestürztes Stromkabel einen Brand im Massif du Cengle auslöste. Dank des schnellen Einsatzes von 45 Feuerwehrleuten und 15 Einsatzfahrzeugen konnte das Feuer eingedämmt werden, sodass nur ein Hektar Vegetation betroffen wurde.

    Die Feuerwehr im Pays d’Aix hatte ohnehin alle Hände voll zu tun: Mehr als 30 Einsätze – vor allem wegen umgestürzter Bäume und herumfliegender Gegenstände.

    Hérault: 600 Haushalte betroffen

    Auch im Département Hérault, das ebenfalls mit einer Unwetterwarnung der Stufe Orange versehen war, gab es zahlreiche Stromausfälle. Besonders betroffen war der ländliche Raum, darunter die Gemeinden La Salvetat-sur-Agout, Fraisse-sur-Agout und Restinclières.

    Dordogne: 380 Haushalte im Dunkeln

    Hier waren es zwar „nur“ 380 Haushalte, aber die Schäden reichten bis in den Osten und Süden der Region sowie in die Nähe von Périgueux. Die Windböen, die am Samstag über das Département fegten, sorgten für Leitungsabrisse und Infrastrukturausfälle. Immerhin bestand hier nur eine Warnstufe Gelb, was zeigt, dass selbst moderatere Wetterereignisse erhebliche Auswirkungen haben können.

    Wann gibt’s wieder Strom?

    Laut dem Netzbetreiber Enedis arbeiteten Techniker unermüdlich daran, die Versorgung bis zum Abend wiederherzustellen. Doch eines ist klar: Stürme wie dieser sind längst keine Ausnahme mehr.

    Extremwetter – die neue Normalität?

    Stürme, Starkregen, Hitzewellen – all das kommt immer häufiger vor. Zufall? Wohl kaum. Der Klimawandel sorgt nicht nur für steigende Temperaturen, sondern auch für eine Zunahme extremer Wetterphänomene. Gerade in Küstenregionen oder windanfälligen Gebieten, wie hier in Südfrankreich, werden solche Sturmböen in Zukunft eher zunehmen als abnehmen.

    Was bedeutet das für die Infrastruktur? Sind unsere Stromnetze auf solche Ereignisse vorbereitet? Hier braucht es dringend Investitionen in widerstandsfähigere Netze, sonst drohen künftig noch größere Blackouts.

    Klar ist: Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur eine abstrakte Bedrohung. Er zeigt sich ganz real – in umgestürzten Bäumen, abgerissenen Stromleitungen und brennenden Wäldern.

    Von Andreas M. B.

  • Zyklon „Alfred“ wütet in Australien – Stromausfälle, Monsterwellen und Chaos

    Zyklon „Alfred“ wütet in Australien – Stromausfälle, Monsterwellen und Chaos

    Australien erlebt eine Naturgewalt, wie sie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr vorkam: Zyklon „Alfred“ rast auf die Ostküste zu und hat bereits jetzt dramatische Auswirkungen. Tausende Haushalte sind ohne Strom, das öffentliche Leben ist fast zum Erliegen gekommen, und meterhohe Wellen überfluten die Strände.

    Der Sturm rückt näher – und mit ihm die Angst

    Die ersten Ausläufer haben Queensland und New South Wales bereits erreicht. Windböen fegen mit über 150 km/h über die Region, reißen Strommasten um und sorgen für massive Überschwemmungen. Vor allem die Gegend um Brisbane bereitet sich auf das Schlimmste vor, denn dort könnte das „zerstörerische Zentrum“ des Zyklons in der Nacht auf Samstag auf Land treffen.

    Seit Tagen laufen hektische Vorbereitungen. Anwohner werden evakuiert, Häuser verbarrikadiert, Sandsäcke gestapelt. Die Regierung hat Rettungsteams in Alarmbereitschaft versetzt, um nach dem Sturm schnell helfen zu können. Und während Meteorologen fieberhaft die neuesten Daten auswerten, berichten Reporter in Endlosschleife über das Unwetter.

    Doch was bedeutet es eigentlich, wenn ein Zyklon auf Land trifft? Ganz einfach: Wenn das Auge des Sturms über die Küste zieht, erreicht der Wind seine maximale Zerstörungskraft. Häuser können einstürzen, Bäume wie Zahnstocher abbrechen und Straßen unpassierbar werden. Dazu kommt sintflutartiger Regen, der Sturzfluten auslöst – ein Rezept für eine Katastrophe.

    Alles dicht: Schulen, Supermärkte, Flughäfen

    Das öffentliche Leben steht praktisch still. Schulen bleiben geschlossen, Hunderte Supermärkte haben ihre Türen verriegelt. Flugzeuge bleiben am Boden. Wer sich nicht bereits in Sicherheit gebracht hat, sollte es spätestens jetzt tun.

    Ein besonderes Drama spielt sich an den Stränden ab. Von der berühmten Sunshine Coast bis zum Surferparadies Byron Bay stehen Küstenabschnitte unter Wasser. Der bekannte Surfer Daniel Wills kann es kaum fassen: „Ich habe hier noch nie so einen gigantischen Swell gesehen – und ich glaube, das wird noch größer!“ Surfer sprechen von „Swell“, wenn ein weit entfernter Sturm Wellen heranpeitscht. Doch was hier passiert, ist mehr als nur ein guter Tag für Wellenreiter – es ist gefährlich.

    Warum Zyklone Namen bekommen – und warum „Alfred“ nicht „Anthony“ heißt

    Stürme haben Namen, damit Meteorologen, Behörden und die Bevölkerung sie leichter auseinanderhalten können. Gerade wenn mehrere Unwetter gleichzeitig wüten, ist das entscheidend. Die Namensvergabe folgt einem festgelegten Alphabet.

    Eigentlich sollte „Alfred“ den Namen „Anthony“ tragen. Doch weil Australiens Premierminister Anthony Albanese mitten im Wahlkampf steckt, hätte das zu peinlichen Verwechslungen führen können. Wer möchte da schon eine Schlagzeile lesen wie „Anthony sorgt für Chaos“?

    Die Stunden der Wahrheit

    Nun bleibt nur noch Warten. Wird der Sturm noch an Kraft gewinnen? Oder doch abschwächen? Während „Alfred“ näher rückt, sind die Menschen in der Region in Alarmbereitschaft.

    Ein Tropensturm dieser Kategorie hat das Potenzial, eine dramatische Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Die kommenden Stunden werden zeigen, wie schlimm es wirklich wird – und wie gut Australien darauf vorbereitet ist.

    Von Andreas M. B.

  • La Réunion nach dem Zyklon Garance: 90.000 Haushalte ohne Strom – Schäden enorm

    La Réunion nach dem Zyklon Garance: 90.000 Haushalte ohne Strom – Schäden enorm

    Drei Tage nach dem verheerenden Zyklon Garance kämpft die Insel La Réunion mit massiven Zerstörungen. Vier Menschen haben ihr Leben verloren, 90.000 Haushalte sind noch immer ohne Strom, und die Infrastruktur ist schwer beschädigt.

    Verwüstete Straßen und entwurzelte Strommasten

    Die Hafenstadt Saint-Gilles-les-Bains im Westen der Insel ist besonders schwer betroffen. Hier hat der Sturm nicht nur Gebäude beschädigt, sondern auch unzählige Trümmer ins Wasser geschleudert. Die Bewohner räumen auf, so gut es geht – aber es ist eine Mammutaufgabe. Die Wassermassen stiegen rasant an und rissen Straßen mit sich, hinterließen klaffende Löcher, zerstörten Brücken und ließen ganze Viertel zeitweise unerreichbar werden.

    Dazu kommt der Zusammenbruch der Stromversorgung. Viele Strommasten sind umgeknickt oder komplett aus ihrer Verankerung gerissen. Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren, aber die Schäden sind enorm.

    „Der Sturm hat mein Haus einfach mitgenommen“

    Ein besonders erschütterndes Beispiel für die Wucht des Zyklons schildert eine Bewohnerin: „Eine Wasserfallkaskade hat sich plötzlich einen neuen Weg gesucht und meine ganze Wohnung frontal getroffen.“ Ihr Haus? Fast komplett weggeschwemmt. Für viele Menschen auf der Insel bedeutet Garance einen Neuanfang – aber nicht im positiven Sinne. Sie stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

    Trinkwasser wird knapp – das Militär hilft

    Neben der Stromversorgung ist auch das Trinkwasser ein großes Problem. Laut der Präfektur ist fast jeder zweite Bewohner von La Réunion von Wasserknappheit betroffen. Die Armee unterstützt seit dem 28. Februar die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern – eine logistische Herausforderung, denn viele Zufahrtsstraßen sind noch immer nicht passierbar.

    Wie lange dauert es, bis sich die Insel von diesem Schlag erholt? Sicher ist: Es wird Wochen, wenn nicht Monate brauchen, um die Schäden zu beseitigen. Und die Bewohner stehen vor einer harten Realität – mit jedem neuen Sturm steigt das Risiko, dass sich solche Katastrophen wiederholen.

    Von Andreas M. B.

  • Wintersturm Caetano: Frankreich im Ausnahmezustand

    Wintersturm Caetano: Frankreich im Ausnahmezustand

    Der Wintersturm Caetano hat Frankreich am 21. November 2024 mit voller Wucht getroffen und das Land in einen Ausnahmezustand versetzt. Weite Teile des Landes wurden von heftigen Schneefällen und starken Winden heimgesucht, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führte.

    Stromausfälle in Hunderttausenden Haushalten

    Besonders betroffen waren die Regionen Bretagne und Normandie, wo in der Nacht zum Donnerstag die ersten Schneefälle einsetzten. Insgesamt waren etwa 235.000 Haushalte ohne Strom, da die Schneemassen und der starke Wind Stromleitungen beschädigten. Der Netzbetreiber Enedis mobilisierte zahlreiche Techniker, um die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

    Verkehrschaos und gesperrte Straßen

    Die Schneefälle führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In vielen Départements wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, und für Lastwagen über 7,5 Tonnen galt vielerorts ein Fahrverbot. Zahlreiche Straßen waren unpassierbar, und es kam zu kilometerlangen Staus. In der Region Paris wurde die Geschwindigkeit für alle Fahrzeuge um 20 km/h reduziert, um die Sicherheit zu gewährleisten.

    Flugausfälle an Pariser Flughäfen

    Der Flugverkehr war ebenfalls stark beeinträchtigt. Am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle wurden etwa 10 % der Flüge gestrichen, und es kam zu zahlreichen Verspätungen. Reisende wurden aufgefordert, sich vorab bei ihren Fluggesellschaften über den Status ihrer Flüge zu informieren.

    Schließungen von Schulen und öffentlichen Einrichtungen

    In mehreren Regionen blieben Schulen geschlossen, und der Transport von Schülern wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben und unnötige Fahrten zu vermeiden.

    Meteorologische Warnungen und weitere Prognosen

    Météo France hatte für 33 Départements eine orangefarbene Wetterwarnung wegen Schnee und Eis herausgegeben. In einigen Gebieten wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h gemessen. Die Wetterdienste warnten vor weiteren Schneefällen und rieten zur Vorsicht.

    Fazit

    Der Wintersturm Caetano hat Frankreich unvorbereitet getroffen und das öffentliche Leben erheblich beeinträchtigt. Die Auswirkungen auf die Infrastruktur, den Verkehr und das tägliche Leben der Menschen waren massiv. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation in den kommenden Tagen stabilisiert und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um zukünftige Ereignisse dieser Art besser bewältigen zu können.

  • Blitzeinschlag sorgt für Stromausfall in der Region Savoie: Stromversorgung wiederhergestellt

    Blitzeinschlag sorgt für Stromausfall in der Region Savoie: Stromversorgung wiederhergestellt

    Ein kräftiges Gewitter hat am Dienstagabend in der Region Savoie für einen großflächigen Stromausfall gesorgt. Gegen 22 Uhr schlug der Blitz in eine Stromleitung ein und brachte das Stromnetz in weiten Teilen der Region zum Erliegen. Betroffen waren vor allem die Städte Chambéry und Aix-les-Bains. Innerhalb weniger Minuten saßen über 160.000 Haushalte im Dunkeln.

    Die Ursache? Ein Blitzschlag, der eine Überlastung im Netz verursachte und somit eine automatische Abschaltung der betroffenen Leitungen auslöste. Diese Sicherheitsmaßnahme schützt den Rest des Stromnetzes vor größeren Schäden. Doch was bedeutet das konkret?

    Blitze sind nicht nur beeindruckende Naturphänomene – sie tragen eine immense Energie in sich. Trifft diese Energie auf eine Stromleitung, kann es zu einer plötzlichen Spannungsspitze kommen, die das Netz überfordert. Genau das ist in der Savoie geschehen. Die Folge: Ein automatisches Abschalten der betroffenen Stromleitung, um weitere Teile des Netzes zu schützen.

    Was für viele wie eine Ewigkeit schien, wurde glücklicherweise schnell gelöst. Innerhalb von etwa 40 Minuten konnte RTE, der Betreiber des Hochspannungsnetzes, den Strom in den betroffenen Gebieten wiederherstellen. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass so viele Haushalte gleichzeitig von der Stromversorgung abgeschnitten waren.

    Es ist beruhigend zu wissen, dass die modernen Sicherheitssysteme funktionieren – auch wenn ein Blitz einschlägt. Aber Hand aufs Herz: Wer von uns hätte bei einem plötzlichen Stromausfall nicht kurz Panik bekommen? Manchmal wird uns erst dann bewusst, wie sehr wir auf eine konstante Stromversorgung angewiesen sind.

    Doch dieser Vorfall zeigt auch die Effizienz und Reaktionsschnelligkeit der Netzbetreiber. Weniger als eine Stunde ohne Strom mag in dem Moment beängstigend erscheinen, doch es hätte viel schlimmer kommen können. Die schnelle Reaktion von RTE hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Auswirkungen dieses Unwetters so gering wie möglich gehalten wurden.

    Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Naturgewalten auch in unserer modernen Welt immer wieder für Überraschungen sorgen können – und dass es vor allem darauf ankommt, wie gut wir darauf vorbereitet sind.

  • Stromausfall in Chambéry: Tausende Haushalte nach starker Hitze ohne Strom

    Stromausfall in Chambéry: Tausende Haushalte nach starker Hitze ohne Strom

    In Chambéry, Savoie, führte eine Hitzewelle am Dienstag, dem 6. August, zu erheblichen Störungen im Stromnetz, wodurch etwa 8.000 Kunden von Enedis zeitweilig ohne Strom waren, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie berichtete. Trotz intensiver Bemühungen konnten bis Dienstagmittag nur etwa die Hälfte der betroffenen Haushalte wieder an das Netz angeschlossen werden.

    Großflächige Störung des Stromnetzes

    Die extreme Hitze verursachte zahlreiche Probleme im 20.000-Volt-Netz von Enedis. Über 8.000 Haushalte waren zur Mittagszeit ohne Strom – eine Zahl, die die Dimension des Vorfalls verdeutlicht. Besonders bemerkenswert ist, dass neben dem Stromausfall auch die Telekommunikations- und Internetdienste vieler Kunden unterbrochen wurden.

    Anhaltende Bemühungen zur Wiederherstellung der Stromversorgung

    Um 12:30 Uhr waren etwa 3.600 Haushalte immer noch ohne Strom. Enedis erklärte, dass „mehrere Stunden“ benötigt würden, um die restlichen Haushalte wieder zu versorgen. Die Mobilisierung der Techniker und ihre Anstrengungen sind entscheidend, um die Normalität so schnell wie möglich wiederherzustellen.

    Auswirkungen auf lokale Medien

    Auch die Programme des Senders France Bleu Pays de Savoie waren seit 12 Uhr von der Störung betroffen, was die Reichweite und den Einfluss des Stromausfalls verdeutlicht.

    Fazit: Eine Warnung vor künftigen Herausforderungen

    Die Ereignisse in Chambéry verdeutlichen die Verletzlichkeit unserer Infrastruktur gegenüber extremen Wetterbedingungen. Mit zunehmender Erderwärmung – und damit häufiger auftretenden Hitzeperioden – werden solche Vorfälle bald wohl keine Seltenheit mehr sein. Das erinnert daran, wie wichtig eine robuste und widerstandsfähige Infrastruktur ist.

    Es bleibt zu hoffen, dass solche Ereignisse an entsprechender Stelle als Weckruf dienen. Die Integration klimawandelresistenter Technologien und die Verstärkung der Stromnetze sollten Priorität haben, um in Zukunft besser auf ähnliche Situationen vorbereitet zu sein. Wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, dass ein heißer Tag in Frankreich so viel Chaos verursachen könnte?

  • Unwetter in der Dordogne: Hagel und heftige Regenfälle verursachen massive Schäden

    Unwetter in der Dordogne: Hagel und heftige Regenfälle verursachen massive Schäden

    Ein heftiger Sturm zog am Sonntagnachmittag, dem 5. Mai, über den Süden der Dordogne hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Über 600 Haushalte sind ohne Strom, Straßen und Häuser wurden überschwemmt und die Weinberge erlitten erhebliche Schäden durch den starken Regen und Hagel, insbesondere in der Region um Bergerac.

    Laut Enedis, dem örtlichen Stromversorger, und Informationen von France Bleu Périgord, wurden in Bergerac und Umgebung insgesamt 600 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Besonders betroffen ist die Gemeinde Cours-de-Pile, wo der Stromausfall durch einen auf eine Stromleitung gefallenen Baum verursacht wurde. Hier wird der Strom voraussichtlich erst im Laufe des Montags wiederhergestellt, während andere Bereiche schneller wieder ans Netz gehen könnten.

    Die Feuerwehr war seit dem Sonntagnachmittag im Dauereinsatz und wurde zu über 55 Einsätzen gerufen. Die Einsätze umfassten das Auspumpen von überfluteten Kellern und Häusern sowie das Beseitigen von umgestürzten Bäumen. Nach einem dramatischen Anruf mussten sie zu einem Auto in Bergerac ausrücken, dessen Insassen von Wasser eingeschlossen waren. Glücklicherweise konnten sich die Passagiere selbst befreien, bevor die Rettungskräfte eintrafen.

    Dieses Unwetter ist ein weiterer Beweis für die oft unterschätzte Macht der Natur und die Herausforderungen, denen sich lokale Gemeinschaften stellen müssen. Und immer wieder stellen sich die gleichen Fragen: Wie kann man sich besser auf solche Ereignisse vorbereiten und was können wir aus diesen Erfahrungen lernen?

  • Nach Unwettern im Südwesten Frankreichs: Tausende ohne Strom

    Nach Unwettern im Südwesten Frankreichs: Tausende ohne Strom

    Die jüngsten Stürme und heftigen Windböen, die am Samstag, dem 27. April, den Südwesten Frankreichs trafen, haben erhebliche Auswirkungen hinterlassen. Selbst Stunden nach dem Ereignis waren noch Tausende von Haushalten ohne Strom.

    Zum Höhepunkt des Sturms waren rund 20.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, so der Energieversorger Enedis. Bis zum Abend waren immer noch 5.700 Haushalte ohne Elektrizität, hauptsächlich in den Départements Dordogne, Corrèze und Limousin. „Aus Sicherheitsgründen werden die Arbeiten in der Nacht pausiert und bei Tagesanbruch wieder aufgenommen“, teilte Enedis mit. Am Sonntagmorgen müssen noch 3.500 Haushalte wieder ans Netz angeschlossen werden.

    Die Unwetterwarnung, die für bis zu acht Départements galt, wurde am frühen Samstagabend aufgehoben. Doch die Nachwirkungen des Sturms sind weiterhin spürbar:

    Verkehrsbehinderungen und Schäden

    In der Dordogne führten umgestürzte Bäume auf Hochspannungsleitungen nicht nur zu Stromausfällen, sondern auch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Laut France Bleu Périgord mussten fünf Züge gestrichen werden, weil eine Hochspannungsleitung auf die Schienen gefallen war. Auch Straßen wurden gesperrt, weil Bäume die Fahrbahnen blockierten.

    In den Landes beschädigte der Sturm die Dächer mehrerer Häuser, berichtet France Bleu Gascogne. Insgesamt musste der lokale Feuerwehr- und Rettungsdienst SDIS in der Region Dax etwa zwanzig Mal eingreifen, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und überschwemmte Wohnungen trockenzulegen.

    Auch in der Corrèze und der Haute-Vienne wurden durch den Sturm zahlreiche Bäume entwurzelt. Die Gendarmerie in Corrèze war besonders im Süden des Départements mit rund 30 Einsätzen beschäftigt, während in Haute-Vienne die Einsatzkräfte etwa 20 Mal ausrücken mussten.

    Die Folgen dieser stürmischen Wetterlage zeigen einmal mehr, wie extrem Wetterereignisse die Infrastruktur herausfordern können.

  • Alpes-Maritimes: Skiort Roubion nach starkem Schneefall ohne Strom

    Alpes-Maritimes: Skiort Roubion nach starkem Schneefall ohne Strom

    Nur wenige Tage nach seiner Eröffnung kommt es im Skiort Roubion in den französischen Seealpen zu Stromausfällen. Einige Urlauber sind wieder abgereist.

    In Roubion (Alpes-Maritimes) stehen am Mittwoch, dem 6. März, trotz des frischen Schnees alle Lifte still. Drei Tage zuvor war zu viel Schnee gefallen und hatte die Stromversorgung lahmgelegt. Ein Familienvater ist sehr enttäuscht. Bereits seit vier Tagen haben die Touristen keinen Strom mehr und versuchen, ihren Aufenthalt irgendwie zu retten. Einige Urlauber sind bereits wieder abgereist.

    Nach nur neun Öffnungstagen ist dies ein weiterer schwerer Schlag für den kleinen Ort in den Seealpen, der extra für die Saison zehn Mitarbeiter eingestellt hatte. „Es gab Gäste, die sowohl private als auch kommunale Unterkünfte gebucht hatten. Es gab einige Stornierungen“, berichtet Joëlle Pichollet, stellvertretende Bürgermeisterin, auf dem Sender France 2. Eine Bewohnerin fühlt sich im Stich gelassen, da sie ihre Wohnung wegen des Schnees nicht mehr verlassen kann. Die Stromversorgung wurde zu zwei Dritteln unterhalb des Dorfes wiederhergestellt, aber der Stromversorger Enedis kann kein genaues Datum für die Rückkehr des Stroms in den Ski-Ort angeben.

  • Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Die SNCF erlebte am Sonntag, dem 24. September, einen großen Stromausfall. Auf vielen Bahnstrecken kam es zu Verspätungen, insbesondere bei den Zügen von Paris in Richtung Südwesten.

    Am Bahnhof Montparnasse in Paris funktionierte am Sonntag, dem 24. September, fast nichts mehr. Das Schienennetz der SNCF war seit Sonntagmorgen von einem Stromausfall betroffen, der in Massy (Essonne) lokalisiert war. Der Vorfall hatte weitreichende Folgen für den Bahnverkehr: Alle Züge, die in Richtung Südwesten fahren sollten oder aus dem Südwesten kamen, können nicht abfahren oder in den Bahnhof Montparnasse einfahren, wie unsere Kollegen von France Bleu Paris sowie die SNCF berichten.

    Besonders betroffen waren die Strecken Paris / Toulouse, Paris / Bordeaux und Paris / Hendaye. Die SNCF sagte große Verspätungen voraus, auch wenn am frühen Nachmittag der Zugverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Richtung Atlantik wieder aufgenommen werden konnte. Bis etwa 16:00 Uhr konnte nur ein Gleis auf dieser Strecke benutzt werden. Die SNCF teilte gegen 16 Uhr mit, dass die Störung behoben wurde.

    Die SNCF gab beispielsweise für einen Ouigo-Zug, der am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr abfahren sollte, fast 6 Stunden Verspätung an. Parallel dazu mußten Reisende, die von Bordeaux oder La Rochelle in die Hauptstadt reisen wollten, mit mehr als 5 Stunden Verspätung rechnen.

    Die Züge in die Bretagne und die Charentes verkehrten normal, auch wenn einige Strecken umgeleitet wurden, was zu Verspätungen von 60 bis 80 Minuten führte. Doch viele Passagiere berichten, dass sie fast sieben Stunden Verspätungen in Kauf nehmen mußten.