Schlagwort: Staatliche Hilfe

  • Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Französische Beamte können bis zum Ende des Jahres eine Sonderprämie zwischen 300 und 800 Euro erhalten. Sie müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen, um Anspruch darauf zu haben.

    Die am 12. Juni vom Minister für den öffentlichen Dienst, Stanislas Guerini, angekündigte Sonderprämie für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird vor Ende des Jahres 2023 ausgezahlt.

    Gemäß einem Erlass vom 31. Juli betrifft diese Prämie die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Staates, des öffentlichen Dienstes der Krankenhäuser und die Angehörigen des Militärs. Nach Angaben der Regierung sollen etwa 70 % der Krankenhausbediensteten und die Hälfte der Staatsbediensteten die Prämie erhalten.

    Die Website Service-Public listet die kumulativen Bedingungen auf, die erfüllt sein müssen, um die Sonderprämie zu erhalten:

    Vor dem 1. Januar 2023 von einem öffentlichen Arbeitgeber eingestellt oder ernannt worden sein und am 30. Juni 2023 noch im Amt sein. Zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 ein Gehalt von höchstens 39.000 € brutto erhalten zu haben, d. h. maximal 3.250 € brutto pro Monat.

    Die Beträge der Prämie werden zwischen 300 und 800 Euro betragen, je nach Berechnung auf der Grundlage des zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 erhaltenen Bruttogehalts.

    • Bei einem Gehalt bis zu 23.700 € gibt es eine Prämie von 800 €.
    • Bei einem Gehalt über 23.700 € und bis höchstens 27.300 € beträgt die Prämie 700 €.
    • Bei einem Gehalt über 27.300 € und bis höchstens 29.160 € beträgt die Prämie 600 €.
    • Bei einem Gehalt über 29.160 € und höchstens 30.840 € beträgt die Prämie 500 €.
    • Bei einem Gehalt über 30.840 € und höchstens 32.280 € beträgt die Prämie 400 €.
    • Bei einem Gehalt über 32.280 € und höchstens 33.600 € beträgt die Prämie 350 €.
    • Bei einem Gehalt über 33.600 € und bis zu 39.000 € beträgt die Prämie 300 €.
  • Stromtarife und Ende der Kassenbons – was sich am 1. August in Frankreich ändert

    Stromtarife und Ende der Kassenbons – was sich am 1. August in Frankreich ändert

    Mit dem Ende des Preisstopps werden die Strompreise in Frankreich um 10% steigen. Angesichts der Inflation wird die Schulanfangszulage für Eltern um 5,6% erhöht. Jeder Monatsanfang bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich. Auch der August ist keine Ausnahme. Kassenbons, Strompreise, Schulanfangszulage – das wird sich ab Dienstag, dem 1. August, ändern. Kassenbons werden nicht mehr automatisch ausgedruckt. Um einen Kassenbon zu erhalten, muss man künftig den Händler ausdrücklich darum bitten. Um gegen Papierverschwendung und gefährliche Substanzen in Kassenzetteln vorzugehen, wird der Ausdruck nicht mehr automatisch erfolgen. Jedes Jahr werden 30 Milliarden Kassenbons ausgedruckt, bevor sie weggeworfen werden, schätzt die Website Service-Public.fr. Ausnahmen von dieser Regel werden jedoch bestehen bleiben. Bei Käufen von langlebigen Gütern wird der Kassenbon, auf dem die Dauer der gesetzlichen Garantie vermerkt ist, weiterhin automatisch ausgedruckt. Auch Belege für stornierte Trans…

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  • Rechte von Menschen mit Behinderungen: Frankreich vom Europarat heftig kritisiert

    Rechte von Menschen mit Behinderungen: Frankreich vom Europarat heftig kritisiert

    Frankreich wurde vom Europarat wegen seiner Versäumnisse im Zusammenhang mit der Behindertenproblematik heftig kritisiert. Seine Politik stehe nicht im Einklang mit der Europäischen Sozialcharta. Das sagt der Europäische Ausschusses für soziale Rechte (EASR): Frankreich „verletzt“ die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Laut dem Europarat steht Frankreich nicht im Einklang mit der Europäischen Sozialcharta und respektiert nicht die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Diese Schlussfolgerungen basieren auf mehreren Kriterien: Die Institution hat die Zugänglichkeit von Gebäuden oder auch den Schulbesuch von Kindern mit Behinderungen genau analysiert. Da Urteil ist verheerend: In Frankreich besteht ein Mangel an Plätzen in Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen, eine unzureichende finanzielle Unterstützung und auch auf den schwierigen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln wird verwiesen. Frankreich steht im Visier des Europarats, weil 2018 eine Beschwerde von vier Ve…

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  • Orléans: Regenwassersammler werden immer beliebter

    Orléans: Regenwassersammler werden immer beliebter

    Wasserknappheit wird zu einer großen Herausforderung und daher werden von den Gemeinden immer mehr Initiativen ins Leben gerufen, um die Bürger zu ermutigen, weniger Wasser zu verschwenden. In Orléans (Loiret) bietet die Metropole Unterstützung für die Anschaffung von Wassersammelgeräten an.

    „Das ist mein Regenwassersammler, den ich seit November 2022 habe“, freut sich Amélie auf dem Sender France 3. Hinter ihrem Haus fügt sich der Wassersammler nahtlos in die Umgebung ein. Er ist an die Dachrinnen angeschlossen und sammelt Regenwasser, das vom Dach kommt. 300 Liter können dort gespeichert werden, die sie zum Gießen ihrer Blumen und bald auch ihres Gemüsegartens verwenden kann, wenn die schönen Tage kommen. Über diese Anschaffung hat Amélie in letzter Zeit viel nachgedacht. Ihre Motivation ist vor allem ökologisch, sie will Wasser sparen.

    Eine weitere Aktion im Herbst
    Ressourcen zu sparen, war auch das Ziel von Amelies Nachbarn Patrick. Um Privatpersonen dazu zu bewegen, es Patrick und Amélie gleich zu tun hat die Metropole Orléans (Loiret) Ende 2022 eine Hilfskampagne gestartet. Den Einwohnern wurden 50 Euro in Form von Einkaufsgutscheinen angeboten. Der Erfolg stellte sich sofort ein. Die 1.000 verfügbaren Gutscheine wurden innerhalb einer Woche abgeholt, ein Zeichen dafür, dass die Botschaft gut ankommt. Rund zehn Geschäfte in der Umgebung von Orléans nehmen an der Aktion teil. Auch die zweite Kampagne lief sehr gut. Die 1.500 Gutscheine waren in weniger als 24 Stunden vergriffen. Eine dritte Runde ist bereits für kommenden Herbst geplant.

  • Departement Landes: Bessere Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen

    Departement Landes: Bessere Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen

    Wie kann man sich vor den Überschwemmungen schützen, die durch den Klimawandel öfters eintreten könnten? Im Departement Landes läuft ein Versuch mit dem Namen Mirapi. Ziel ist es, die am stärksten gefährdeten Häuser ausfindig zu machen und den Bewohnern zu helfen, sich besser zu schützen.

    Es sind Bilder, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Im Dezember 2021 und Januar 2022 steht ein Teil des Departements Landes mit den Füßen im Wasser. Innerhalb nur eines Monats erlebte der Süden des Departements zwei außergewöhnliche Hochwasser, die große Schäden verursachten. In den letzten Jahren sind diese Hochwasser häufiger geworden, und die Bewohner sind meist ratlos. „Das Wasser stand 1,50 Meter hoch, bis zu den Fenstern. Ich wusste zwar, dass es hier überschwemmungsgefährdet ist, aber ich finde, dass es uns hier gut geht“, erzählt Marcel Tiempé, ein Anwohner am Fluss Doure, gegenüber France Télévisions.

    Dank des Hilfsprogramms Mirapi, das für „Besserer Wiederaufbau nach Überschwemmungen“ steht, kann dieser Bewohner sein Haus durch Arbeiten, die zu 80 % vom Staat finanziert werden, besser schützen und sich auf künftige Überschwemmungen besser vorbereiten, um deren Folgen zu begrenzen. „Die Überschwemmung wird immer da sein, wir können sie nicht verhindern, aber wir werden versuchen, dafür zu sorgen, dass die Menschen weniger gefährdet sind, wenn sie eintritt. Wir werden die Rettung erleichtern und dafür sorgen, dass die Menschen so schnell wie möglich in ihre Wohnungen zurückkehren können“, erklärt Étienne Capdevielle, Leiter der Abteilung für Flussrisiken bei der Institution Adour, die das Projekt leitet.

    Für Privatpersonen und öffentliche Gebäude
    Das seit einem Jahr vom Staat versuchsweise eingeführte Projekt beginnt mit einer Diagnose der Anfälligkeit. Ein Experte untersucht die Wände auf Risse und überprüft auch die Belüftung. Anschließend werden die Arbeiten durchgeführt, die zu 80% vom Staat finanziert werden. Auch die Schule in Peyrehorade konnte von diesen Schutzmaßnahmen profitieren. Das Gebäude wurde 2018 vollständig überflutet, wodurch ein Schaden in Höhe von 150.000 Euro entstand. Es wurden Schutzmaßnahmen empfohlen. „Wenn wir rechtzeitig vor einer potenziellen Überschwemmung gewarnt werden, können je nach Höhe Dammbalken aufgestellt werden, die jeweils mit wasserdichten Dichtungen versehen sind“, erläutert Jean-Marc Lescoute, der Präsident des Gemeindeverbands Pays d’Orthe et Arrigans. 250 Häuser sind heute für diese Maßnahme angemeldet. Insgesamt kommen 77 Gemeinden für Mirapi in Frage. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai möglich.

  • Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Der sogenannte Energiescheck 2023 wird ab dem 21. April ausgezahlt, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Montag, dem 13. März, bekannt gab. Diese für das Jahr 2023 erneuerte Maßnahme kommt zu mehreren bereits eingeführten staatlichen Hilfen hinzu, um den allgemeinen Preisanstieg zu begrenzen. Da die Lebensmittel- und Energiepreise seit einigen Monaten stetig steigen, hat die französische Regierung mehrere Hilfen eingeführt, um die Haushalte in Frankreich zu unterstützen. Hier ein paar Details dazu: Energiescheck Der Energiescheck, dessen Betrag zwischen 48 Euro und 277 Euro liegt, kann bis zum 31. März 2024 beantragt werden. „Der Versand wird ab dem 21. April dieses Jahres beginnen, ohne dass die Begünstigten irgendwelche Schritte unternehmen müssen“, erklärte das Ministerium für den Energiewandel in einer Pressemitteilung. Er wird automatisch per Post „an die 20 % der einkommensschwächsten Haushalte, deren steuerliches Referenzeinkommen pro Verbraucher…

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  • Elisabeth Borne verkündet 100-Milliarden-Euro-Plan für den Schienenverkehr bis 2040

    Elisabeth Borne verkündet 100-Milliarden-Euro-Plan für den Schienenverkehr bis 2040

    Die Premierministerin will einen neuen Schub für den Bahnverkehr in Frankreich hervorrufen. Sie will so die Verlagerung zwischen den Verkehrsmitteln fördern: Von der Strasse auf die Schiene. Premierministerin Elisabeth Borne wird am Freitag, den 24. Februar, einen Plan über 100 Milliarden Euro bis 2040 für den Schienenverkehr ankündigen. Erste konkrete Maßnahme wird die Einführung von „RER métropolitains“ in den großen französischen Ballungsgebieten sein. Dieser Betrag, der der vom Vorstandsvorsitzenden der SNCF Jean-Pierre Farandou geäusserten Bedarfsschätzung entspricht, werde nicht vollständig vom Staat aufgebracht, sondern müsse von allen Beteiligten, Gebietskörperschaften, Betreibern und Investoren getragen werden, so das Umfeld der Premierministerin am Donnerstagabend. Elisabeth Borne will den neuen Finanzierungsplan zu dem Zeitpunkt vorstellen, an dem sie den Bericht des Conseil d’orientation des infrastructures (COI) entgegennimmt. Dabei handelt es sich um ein Gremium aus gewäh…

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  • Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Die Treibstoffbeihilfe von 100 €, die bereits seit dem 27. Januar ausgezahlt wird, wird bis Ende März verlängert, wie Wirtscjaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. Februar, auf RTL ankündigte. Laut dem Wirtschaftsminister hat die Hälfte der Haushalte, die Anspruch darauf haben, sie noch nicht beantragt. Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft und Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, zu Gast auf dem Sender RTL und kündigte an, dass die Treibstoffpauschale bis Ende März verlängert werde. „Wir haben eine Arbeiter-Treibstoffzulage eingeführt. Bis heute hat fast die Hälfte derjenigen, die Anspruch auf diese Zulage hätten, sie nicht abgeholt.“ Nach Berechnungen der Regierung betrifft diese Beihilfe 10 Millionen der einkommensschwächsten Steuerhaushalte. Die Frist für die Beantragung, die eigentlich Ende Februar auslaufen sollte, wird nun bis Ende März verlängert, kündigte der Minister an, „damit die Millionen unserer Landsleute, die Anspruch darauf haben, sie sich abholen können…

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  • Erdbeben: Frankreich stellt 12 Millionen Euro zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien zur Verfügung

    Erdbeben: Frankreich stellt 12 Millionen Euro zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien zur Verfügung

    Frankreich wird nach dem tödlichen Erdbeben, das den Norden Syriens und die Türkei erschüttert hat, eine Nothilfe in Höhe von 12 Millionen Euro speziell für die syrische Bevölkerung bereitstellen. Frankreich kündigte am Donnerstag, dem 9. Februar, an, dass es nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien eine Nothilfe speziell für die syrische Bevölkerung in Höhe von 12 Millionen Euro bereitstellen wird. Diese Hilfe werde „in Verbindung mit Nichtregierungsorganisationen und den Vereinten Nationen in allen von den Erdbeben betroffenen Regionen“ verteilt, erklärte François Delmas, Sprecher des französischen Außenministeriums, und stellte gleichzeitig klar, dass dies nichts an Frankreichs Stellung gegenüber dem Regime von Baschar al-Assad ändere. Von den 12 Millionen werden fünf Millionen für den Humanitären Fonds für grenzüberschreitende Hilfe (SCHF) der Vereinten Nationen bereitgestellt, fünf Millionen gehen an „mehrere französische und internationale NGOs, die an Nothilfemaßnahmen in den…

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  • Erdwärmepumpe: Staatliche Förderung wird in Frankreich auf mindestens 5.000 Euro steigen

    Erdwärmepumpe: Staatliche Förderung wird in Frankreich auf mindestens 5.000 Euro steigen

    In Frankreich gibt es zur Zeit etwa 200.000 Erdwärmepumpen, es werden jedoch nur noch etwa 3.000 pro Jahr verkauft. Erdwärmepumpen haben den Nachteil, dass die Installation sehr teuer ist. Die Regierung hat am Donnerstag, 2. Februar, einen Plan zur Beschleunigung der Nutzung von Erdwärme in Frankreich vorgestellt. Hier ist diese Lösung im Vergleich zur Schweiz immer noch marginal, deshalb sollen Privathaushalte ab März einen „Anschub“ von mindestens 5.000 Euro erhalten. Letztendlich möchte die Regierung die Anzahl der Tiefengeothermie-Projekte bis 2030 um 40 % erhöhen und die Anzahl der Installationen von Erdwärmepumpen in Privathaushalten bis 2025 sogar verdoppeln. In Frankreich gibt es derzeit etwa 200.000 Erdwärmepumpen, pro Jahr kommen jedoch nur noch etwa 3.000 hinzu. Geothermische Wärmepumpen haben den Nachteil, dass ihre Installation in der Größenordnung von etwa 18.000 Euro liegt. Das kann jedoch je nach Anlage stark variieren. Die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannie…

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