Schlagwort: Solidarität

  • Montignac-Lascaux im Schlamm: Nach der Flut ist vor dem Wiederaufbau

    Montignac-Lascaux im Schlamm: Nach der Flut ist vor dem Wiederaufbau

    Die Bilder aus Montignac-Lascaux gehen unter die Haut: Überflutete Straßen, von Wasser verschlungene Cafés und Lichter, die nur noch schemenhaft aus den Fluten ragen. Die Gemeinde in der Dordogne hat gerade eine der schlimmsten Hochwasserkatastrophen ihrer Geschichte hinter sich – doch jetzt, da das Wasser langsam weicht, beginnt der eigentliche Kraftakt. Der Schlamm bleibt.

    Wenn der Fluss zum Feind wird Es war die Vézère, dieser sonst so friedliche Fluss, der Montignac-Lascaux den Ausnahmezustand bescherte. Innerhalb von zwei Stunden stieg der Pegel um fast drei Meter – eine Wand aus Wasser, die selbst erfahrene Anwohner überrascht hat. In manchen Restaurants am Ufer waren nur noch die Dächer der Veranden zu sehen, die Uferpromenade versank komplett. Laurent Mathieu, der Bürgermeister, fasste es fassungslos zusammen: „So etwas haben wir noch nie erlebt.“ Keine Übertreibung – denn die Geschwindigkeit der Flut war rekordverd…

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  • Frankreichs Journalisten gedenken getöteter Kollegen in Gaza

    Frankreichs Journalisten gedenken getöteter Kollegen in Gaza

    Am Mittwoch, den 16. April 2025, versammelten sich in Paris und Marseille Hunderte Menschen, um der Journalistinnen und Journalisten zu gedenken, die seit Beginn des Israel-Gaza-Konflikts ihr Leben verloren haben. Es war ein stilles, aber eindrucksvolles Zeichen der Solidarität – getragen von Journalistinnen, Pressefreiheitsaktivisten und Bürgern, die sich für das Recht auf Information starkmachen.


    Ein Ruf nach Gerechtigkeit – mitten in Paris

    Auf dem Pariser Place de la République herrschte eine gespannte Ruhe. Keine Lautsprecher, keine Bühne. Nur Menschen mit Schildern, auf denen Namen standen – Namen von Journalistinnen und Reportern, die in Gaza ums Leben kamen. Ihre Gesichter sind nun Teil eines kollektiven Gedächtnisses.

    Die Organisatoren – ein Zusammenschluss aus Journalist*innen-Kollektiven und Pressefreiheitsorganisationen – riefen dazu auf, die Gewalt gegen Medienschaffende nicht länger hinzunehmen. In Marseille versammelten sich ebenfalls zahlreiche Menschen am Vieux-Port. Auch hier: stille Anteilnahme, eine Minute Schweigen, ein Moment der Würde.


    Eine erschütternde Bilanz

    Seit Oktober 2023 wurden laut der Internationalen Journalisten-Föderation über 50 Journalistinnen und Journalisten in Gaza getötet. Die allermeisten davon waren Palästinenser, viele arbeiteten für internationale Agenturen wie für lokale Medien. Diese Zahlen sind nicht nur Statistik – sie stehen für Leben, für Geschichten, für Stimmen, die nun für immer verstummt sind.

    Reporters sans frontières (Reporter ohne Grenzen) hat bei der Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Klage wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen eingereicht. Der Vorwurf: gezielte Angriffe der israelischen Armee auf Journalist*innen.


    Internationale Kritik wächst

    Auch international wächst das Unverständnis. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „tief beunruhigt“ über die vielen Todesfälle unter Journalist*innen. Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib betonte, dass der Schutz von Pressevertretern auch in bewaffneten Konflikten ein unverrückbares Völkerrechtsprinzip sei.

    Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch fordern unabhängige Untersuchungen – und zwar dringend. Die Angriffe auf Medienvertreter seien nicht nur tragisch, sondern ein Angriff auf die Wahrheit selbst.


    Journalismus kennt keine Grenzen

    Was Paris und Marseille an diesem Tag verband, war mehr als nur ein Akt der Anteilnahme. Es war ein starkes Signal: Die Pressefreiheit ist nicht verhandelbar. Sie schützt nicht nur die, die berichten – sondern auch die, die informiert werden möchten. Und sie endet nicht an Staatsgrenzen.

    Die französische Journalismus-Community zeigte, dass sie bereit ist, für ihre Werte einzustehen. Auch dann, wenn es unbequem ist. Auch dann, wenn es politisch brisant wird.


    Warum das alles zählt

    In einer Welt, in der Desinformation floriert und die Wahrheit oft auf dem Schlachtfeld stirbt, sind Reporter*innen in Krisengebieten unsere Augen und Ohren. Ihre Arbeit ist gefährlich – und doch unverzichtbar.

    Die Mahnwachen in Paris und Marseille sind ein Weckruf: Wer die Pressefreiheit verteidigt, verteidigt mehr als nur ein Berufsrecht. Er verteidigt die Demokratie. Die Frage ist also: Wie viele müssen noch sterben, bis das endlich alle verstehen?

    Von C. Hatty

  • Wegen Menschlichkeit gefeuert? Skandal um entlassene Flughafen-Mitarbeiter sorgt für Empörung

    Wegen Menschlichkeit gefeuert? Skandal um entlassene Flughafen-Mitarbeiter sorgt für Empörung

    Vier Mitarbeiter, vier Sandwichs – und ein Sturm der Entrüstung. Am Flughafen Marseille-Provence wurden jüngst vier Beschäftigte der Gastronomiekette SSP, darunter bei Starbucks und Prêt-à-Manger, fristlos entlassen. Der Grund: Sie hatten abends unverkaufte Lebensmittel an Obdachlose und Kollegen verteilt. Ihr Arbeitgeber sprach von „grober Pflichtverletzung“. Viele sehen darin jedoch vor allem eines – einen eklatanten Mangel an Menschlichkeit.


    30 Jahre Dienst – und dann das

    Einer der Betroffenen, Sabri, war drei Jahrzehnte lang im Terminal 1 tätig. Jeden Abend nahm er die nicht verkauften Sandwichs, meldete sie ordnungsgemäß ab und übergab sie an Bedürftige in der Umgebung des Flughafens – Menschen, die er zum Teil seit Jahren kannte. Auch Reinigungskräfte und Sicherheitsleute profitierten gelegentlich davon. Laut Sabri war die Praxis bekannt – und geduldet.

    Bis plötzlich die Kündigung kam. Ohne Vorwarnung. Ohne Gespräch. Vier Kollegen traf es gleichzeitig.


    Der Müllcontainer ist Vorschrift

    Das Unternehmen SSP beruft sich auf interne Regelungen: Lebensmittel, die nicht verkauft wurden, seien laut Vertrag zu vernichten – nicht zu verschenken. Verstöße gelten als „schwerwiegendes Fehlverhalten“. Juristisch mag das stichhaltig sein. Moralisch? Darüber lässt sich streiten.

    Denn seit 2016 existiert in Frankreich die sogenannte Loi Garot, ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung. Es verpflichtet große Supermärkte, unverkaufte Ware an karitative Organisationen abzugeben. Auch wenn diese Regelung nicht explizit für Gastronomiebetriebe wie SSP gilt – sie setzt ein gesellschaftliches Signal: Wegwerfen ist keine Lösung.


    Solidarität statt Sanktion

    Die entlassenen Mitarbeiter sehen sich zu Unrecht bestraft. Ihre Motivation sei nicht Eigennutz gewesen, sondern Empathie – und ein Beitrag zur Reduzierung von Verschwendung. Unterstützung erhalten sie von Gewerkschaften, Aktivisten und vielen Bürgern, die in sozialen Netzwerken unter Hashtags wie #PasUneFaute eine Rücknahme der Kündigungen fordern.

    Der Fall wirft grundlegende Fragen auf: Was zählt mehr – der Vertrag oder der gesunde Menschenverstand? Und wie gehen wir als Gesellschaft mit dem um, was täglich im Müll landet, obwohl es Leben retten könnte?


    Recht contra Gerechtigkeit

    Juristisch stehen die Chancen auf Wiedereinstellung ungewiss. Die vier Betroffenen wollen vor dem Arbeitsgericht klagen – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen. Doch selbst wenn sie Recht bekommen: Der Imageschaden für das Unternehmen SSP ist bereits da. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung groß geschrieben werden, wirkt so ein Vorgehen nicht nur kalt, sondern regelrecht aus der Zeit gefallen.


    Ein Sandwich kann viel bedeuten

    Es ist mehr als nur ein belegtes Brot. Es ist ein Symbol – für Mitgefühl, für den Versuch, aus wenig viel zu machen, für gelebte Solidarität. Dass genau das sanktioniert wird, sorgt zurecht für Empörung.

    Und ganz ehrlich: Sollte es nicht eher belohnt werden, wenn jemand etwas Gutes tut, ohne dabei etwas für sich zu verlangen?

    Von C. Hatty

  • Internationaler Tag der menschlichen Solidarität: Ein Aufruf zur Einheit in einer gespaltenen Welt

    Internationaler Tag der menschlichen Solidarität: Ein Aufruf zur Einheit in einer gespaltenen Welt

    Am 20. Dezember feiern wir den Internationalen Tag der menschlichen Solidarität – einen Tag, der uns daran erinnern soll, wie wichtig Zusammenarbeit, Mitgefühl und gegenseitige Unterstützung für das Wohlergehen unserer Welt sind. Doch was bedeutet Solidarität in einer Zeit, in der gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Brüche immer deutlicher zutage treten? Und wie können wir die Idee der Solidarität in unserem Alltag leben?

    Solidarität: Mehr als ein Ideal

    Solidarität ist ein großes Wort. Oft wird es in Reden, Kampagnen und politischen Diskussionen bemüht, doch was steckt wirklich dahinter? Im Kern bedeutet Solidarität, dass wir als Menschen füreinander einstehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status. Es geht um ein bewusstes „Wir“, das auf der Erkenntnis basiert, dass wir auf einer fundamentalen Ebene miteinander verbunden sind.

    Die Vereinten Nationen, die diesen Tag im Jahr 2005 ins Leben gerufen haben, definieren Solidarität als einen Schlüsselwert, der für den Aufbau einer friedlichen, gerechten und nachhaltigen Welt unerlässlich ist. Sie mahnen, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit – sei es Armut, Klimawandel oder soziale Ungleichheit – nur gemeinsam bewältigt werden können. Aber warum scheint uns dieses „Gemeinsam“ so oft zu entgleiten?

    Die Krise der Solidarität

    Unsere heutige Welt scheint oft von einer „Krise der Solidarität“ geprägt. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheit wächst, globale Konflikte häufen sich, und populistische Strömungen schüren Spaltungen statt Einigkeit. Die Pandemie hat zwar gezeigt, wie verwundbar wir als globale Gemeinschaft sind, doch sie hat auch deutlich gemacht, wie ungleich diese Verwundbarkeit verteilt ist. Während einige Länder Zugang zu Impfstoffen und medizinischer Versorgung hatten, mussten andere nahezu schutzlos durch die Krise navigieren.

    Diese Ungleichheiten sind keine Zufälle, sondern Ergebnisse systemischer Probleme: koloniale Altlasten, unfaire Handelsbeziehungen und politische Machtgefälle tragen dazu bei, dass Solidarität oft auf Lippenbekenntnisse reduziert wird. Doch die Frage bleibt: Wie können wir aus dieser Spirale ausbrechen?

    Ein Tag zum Handeln, nicht nur zum Erinnern

    Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität sollte mehr sein als eine Gelegenheit für schöne Worte. Er sollte ein Anlass sein, unser eigenes Handeln zu reflektieren und uns zu fragen: Was kann ich persönlich tun, um solidarischer zu sein?

    Solidarität beginnt im Kleinen – im Respekt für unsere Mitmenschen, im Teilen unserer Ressourcen und im Verständnis für andere Lebensrealitäten. Aber sie endet nicht dort. Wahre Solidarität erfordert strukturelle Veränderungen: von der Stärkung sozialer Sicherungssysteme bis hin zur globalen Umverteilung von Ressourcen. Regierungen und Institutionen sind ebenso in der Pflicht wie jede*r Einzelne von uns.

    Solidarität in Aktion: Erfolgsbeispiele

    Es gibt hoffnungsvolle Beispiele, die zeigen, dass Solidarität kein unerreichbares Ideal ist:

    • Internationale Hilfsorganisationen: Projekte wie der globale Klimafonds, der ärmere Länder bei der Bewältigung der Klimakrise unterstützt, oder Initiativen zur Verteilung von Covid-19-Impfstoffen zeigen, wie Zusammenarbeit konkrete Ergebnisse erzielen kann.
    • Gemeinschaftliches Engagement: Lokale Bewegungen wie Foodbanks, Nachbarschaftshilfen oder ehrenamtliche Arbeit in Krisengebieten beweisen, dass Solidarität auch im Kleinen Großes bewirken kann.
    • Politische Solidarität: Die Unterstützung von Geflüchteten oder die Zusammenarbeit bei globalen Gesundheitskrisen sind Beispiele dafür, wie Staaten Verantwortung übernehmen können.

    Doch diese Beispiele dürfen nicht die Ausnahme bleiben. Sie müssen zur Regel werden, wenn wir wirklich eine solidarische Welt schaffen wollen.

    Ein Blick nach vorn

    Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität lädt uns dazu ein, uns nicht nur mit den offensichtlichen Ungerechtigkeiten auseinanderzusetzen, sondern auch mit den subtileren Formen der Ausgrenzung. Solidarität bedeutet, die Privilegien zu hinterfragen, die uns oft nicht bewusst sind, und aktiv daran zu arbeiten, Räume für andere zu schaffen.

    Vielleicht ist es an der Zeit, Solidarität nicht nur als moralischen Imperativ zu betrachten, sondern als eine Notwendigkeit – eine Überlebensstrategie für eine Welt, die durch Klimawandel, Ressourcenknappheit und gesellschaftliche Polarisierung bedroht ist. Denn am Ende geht es nicht nur darum, anderen zu helfen, sondern auch darum, unser gemeinsames Schicksal zu sichern.

    Solidarität ist kein Luxus, sondern eine Verantwortung. Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität erinnert uns daran, dass wir als Menschheit nur so stark sind wie unsere schwächsten Glieder. Möge dieser Tag ein Weckruf sein – für Regierungen, Organisationen und jeden Einzelnen von uns, über die Grenzen hinweg zusammenzustehen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

  • Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    In Béthune (Departement Pas-de-Calais) helfen die Charitables den Bedürftigsten und begleiten Familien in der Trauer. Es handelt sich um eine weltliche Tradition, die seit Jahrhunderten fortgeführt wird.

    Ihre Erscheinung ist rätselhaft, aber auf einen Blick erkennbar. Mit Zweispitzhut, schwarzem Mantel und weißen Handschuhen sind die Charitables heute in einer Kirche in Béthune (Pas-de-Calais) im Einsatz. Sie begleiten eine 103-jährige Bewohnerin zu ihrer letzten Ruhestätte. Dies geschieht seit acht Jahrhunderten auf die gleiche Weise. „Unsere Bruderschaft hat zwei Rollen in der Gesellschaft, nämlich die Toten zu bestatten, seit 1188, und wir haben eine soziale Rolle: Wir bringen Lebensmittelpakete zu den Menschen, die in Not sind“, sagt Michel Leclercq, Propst der Bruderschaft, gegenüber dem Sender France 2.

    Die Bruderschaft wurde im 12. Jahrhundert während der Pestepidemie gegründet. Seitdem haben die Charitables ihre Mission nie vernachlässigt, immer ihrem Motto folgend: „Exaktheit, Gemeinsamkeit und Nächstenliebe“. Auch heute noch nehmen sie ohne Unterschied jedes Jahr an fast 300 Beerdigungen und Einäscherungen teil. Bei jedem Wetter, auf ihrem einzigartigen Karren, schieben die Charitables die Särge zum Friedhof…

  • Kundgebung zur Unterstützung Israels: Der Oberrabbiner von Frankreich lobt die Solidarität

    Kundgebung zur Unterstützung Israels: Der Oberrabbiner von Frankreich lobt die Solidarität

    In Paris fand am Montag, dem 9. Oktober, eine Kundgebung der Solidarität mit Israel statt. Haïm Korsia, Oberrabbiner von Frankreich, äußerte sich während der Kundgebung kritisch zu Äußerungen einiger französischer Politiker. „Wenigstens sind wir aufgestanden und haben gesagt: ‚Wir akzeptieren das nicht‘, und ich glaube, das ist eine enorme Lektion in Sachen Solidarität“, sagte Haïm Korsia, Oberrabbiner von Frankreich, am Montag, dem 9. Oktober, während der Kundgebung gegenüber dem Sender Franceinfo. Für ihn ist die Kundgebung ein „Zeichen der Solidarität mit dem leidenden Volk Israel, das um seine Toten trauert“. Einige französische Politiker schienen zuvor jedoch Israel und die Hamas auf die gleiche Stufe zu stellen und äußerten Verständnis für die Situation in Palästina. „Man muss seine Worte abwägen“ „Man muss sich die Frage stellen ‚Ist das nicht eine Verherrlichung des Terrorismus‘ (…) Wenn Sie zu einer Intifada aufrufen, gibt es einen echten Aufruf, eine Ermutigung zum Terroris…

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  • Solidarischer Lebensmittelladen berechnet Einkäufe ja nach Einkommen der Kunden

    Solidarischer Lebensmittelladen berechnet Einkäufe ja nach Einkommen der Kunden

    In einem solidarischen Lebensmittelladen in Niort bezahlt man seine Einkäufe entsprechend seinem Einkommen. Es werden drei Tarife angeboten, der günstigste liegt bei einem Rabatt von 60%. Wie funktioniert das? In einem Lebensmittelgeschäft in Niort (Deux-Sèvres) ist es möglich, seine Einkäufe nach d…

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  • Nationalversammlung stimmt für Resolution zur „Unterstützung des iranischen Volkes“

    Nationalversammlung stimmt für Resolution zur „Unterstützung des iranischen Volkes“

    Die französischen Abgeordneten stimmten am Montag für eine Resolution, in der sie „mit größter Entschiedenheit die brutale und weit verbreitete Unterdrückung“ im Iran gegen „gewaltlose Demonstranten“ verurteilten. Die Nationalversammlung bekräftigt „ihre Unterstützung für das iranische Volk in seinem Streben nach Demokratie und der Achtung seiner Rechte und Grundfreiheiten“. Die Nationalversammlung verabschiedete am Montag, dem 28. November, einstimmig eine Resolution zur „Unterstützung des iranischen Volkes“, in der insbesondere die Einschränkung der Freiheiten und der Rechte der Frauen verurteilt wird. Der Abgeordnete Hadrien Ghomi, selbst Nachfahre von Iranern, hatte dazu aufgerufen, mit der Abstimmung über diesen Text „eine starke Botschaft“ zu senden. Der Text erhielt die Stimmen aller 149 anwesenden Abgeordneten und wurde vom gesamten Plenarsaal beklatscht. „Frauen, Leben, Freiheit“: Außenministerin Catherine Colonna erinnerte an den Slogan, der bei den Protesten im Iran skandier…

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  • Ukraine-Krieg: Die  Farben Blau und Gelb überall in Frankreich

    Ukraine-Krieg: Die Farben Blau und Gelb überall in Frankreich

    Immer mehr große Marken zeigen ihre Unterstützung für die Ukrainer. Bekleidungsmarken, Blumenläden, Gebäude… Die Werkstätten, die die ukrainische Flagge herstellen, werden von Aufträgen überschwemmt.

    Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine schmücken sich immer mehr städtische Gebäude mit der ukrainischen Flagge. In einem Unternehmen in Bordeaux (Gironde) gehen die Aufträge für die Herstellung der Flaggen ein. „Es sind hauptsächlich Gebietskörperschaften, heute haben wir gerade einen Auftrag vom Departement Gironde erhalten, das 50 Stück bestellt“, sagt der Geschäftsführer gegenüber France 2. Um allen Kundenwünschen gerecht zu werden, stellt das Unternehmen sogar neue Mitarbeiter ein.

    Blumen zur Unterstützung der Ukraine
    Es gibt immer mehr Aktionen zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung, die angeboten werden. Ein Blumenladen bietet blaue und gelbe Rosen zum Preis von 2,90 Euro an. Jeweils ein Euro wird an eine humanitäre Organisation gespendet. Eine Kundin sagt vor der Kamera von France 2: „Blumen bedeuten Frische, Leben, Hoffnung und Zukunft“.

  • Krieg in der Ukraine: Immer mehr Solidaritätsaktionen in Frankreich

    Krieg in der Ukraine: Immer mehr Solidaritätsaktionen in Frankreich

    Die Not der Ukrainer löst in ganz Frankreich eine Mobilisierung der Bevölkerung aus. Auch am Mittwoch, 2. März, werden Sammlungen organisiert, um Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen. In Annecy (Hochsavoyen) wurde ein Spendenaufruf gestartet. Ein Bericht von France 3.

    Mit den Armen voller warmer Kleidung kam Marie am Mittwoch, 2. März, zu einer Sammelstellen, um für ukrainische Flüchtlinge zu spenden. „Wir sind sehr gerührt angesichts des Mutes, den die Ukrainer zeigen. Ich bewundere sie für das, was sie durchmachen“, sagte sie gegenüber France 3. In Annecy (Haute-Savoie) gehen seit Sonntag immer mehr Spenden ein. Kleidung, Hygieneartikel, Medikamente, Lebensmittel… Rund 15 Freiwillige sind im Einsatz, um alles zu sortieren.

    Eine Welle der Solidarität
    Unter den Freiwilligen befinden sich mehrere Frauen ukrainischer Herkunft. „Ich habe alle meine Kurse abgesagt, um zu helfen, und ich bin so gerührt von den Franzosen, was sie für uns tun“, erzählt Nataliya. „Um ehrlich zu sein, bin ich wirklich glücklich und gerührt. Ich hatte nicht erwartet, dass die Menschen so solidarisch sind“, sagt Mariya, eine andere Freiwillige. Die Initiative wurde von zwei Nachbarn ins Leben gerufen, die nicht mit einer solchen Großzügigkeit gerechnet hatten. Der Konvoi soll am kommenden Mittwoch nach Polen aufbrechen und die Hilfsgüter bis zur Grenze im Westen der Ukraine transportieren.