Am Samstag, dem 10. Februar, begann der große Aufbruch in die Winterferien. Tausende von Urlaubern reisen in die französischen Skigebiete und warten ungeduldig auf die für die nächsten Tage vorhergesagten Schneefälle.
Der Samstag, der 10. Februar, war ein arbeitsreicher Tag in Les Menuires in den französischen Alpen. Bereits am Vormittag treffen die ersten Urlauber ein. Einige sind schon in der Nacht aufgebrochen, um so früh wie möglich auf den Pisten zu stehen. „Wir sind um 2 Uhr morgens losgefahren und jetzt sind wir hier“, freut sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Innerhalb weniger Stunden kamen 22.000 Menschen in den Skiort.
Die Besucherzahlen sehen hervorragend aus Die traditionell geschäftigste Zeit des Winters beginnt. Die Besucherzahl versprechen, ausgezeichnet zu werden. „Wir werden in den kommenden vier Wochen eine Belegungsrate von über 90 % haben“, sagt Marlène Giacometti, Leiterin des Tourismusbüros von Les Menuires. Bei bislang frühlingshaften und sehr milden Temperaturen genießen die Glücklichen das Skifahren vom ersten Tag an. Generell ist die Schneelage in den Bergen in den höheren Lagen derzeit recht gut, für die Skiorte in den Mittelgebirgen ist die Situation jedoch wesentlich schwieriger.
Nur wenige Skigebiete werden ihren Betrieb nach 2050 fortsetzen können, schätzt der Rechnungshof in seinem Bericht.
Es besteht Gefahr für die Wintersportorte Frankreischs. Der Klimawandel bedroht „das Wirtschaftsmodell des französischen Skisports“, so der Rechnungshof in einem am Dienstag, dem 6. Februar, veröffentlichten Bericht. „Ab den 2000er Jahren begannen der Rückgang der Skiaktivitäten und die zunehmende Unangepasstheit des Immobilienbestands der Stationen, das finanzielle Gleichgewicht der Skilifte und die lokale Wirtschaft, die zum Teil von ihnen abhängt, zu schwächen“, so der Rechnungshof.
Die Autoren des Berichts gehen davon aus, dass alle Skigebiete in Frankreich bis 2050 die Folgen der globalen Erwärmung deutlich zu spüren bekommen werden. Und nur „einige wenige Skigebiete können darauf hoffen, ihren Betrieb über diesen Zeitpunkt hinaus fortzusetzen“.
Kunstschnee als kurzfristige Lösung Der Rechnungshof bemängelt, dass „die in den Bergen durchgeführten Anpassungsmaßnahmen im Wesentlichen auf der Schneeproduktion beruhen“, die nur „eine kurzfristige Wirkung“ hat, da „ihre Kosten hoch sind und ihre Wirksamkeit mit steigenden Temperaturen tendenziell abnimmt“.
Nicht zu vergessen „die Auswirkungen der Schneeproduktion auf die Wasserressourcen“, die „in vielen Gebieten unterschätzt“ zu werden scheinen, so der Bericht. Nach Ansicht des Rechnungshofs „wäre es notwendig, dass die Genehmigungen für die Entnahme von Wasser für die Schneeproduktion die Klimaprognosen stärker berücksichtigen“.
Mangel an Koordination und Planung Was die Maßnahmen zur Diversifizierung der Aktivitäten betrifft, so sind diese „selten auf ein echtes Projekt gestützt“, urteilt der Rechnungshof. „Sie werden nach dem Zufallsprinzip durchgeführt und neigen häufig dazu, das Skimodell zu reproduzieren, das auf hohen Investitionen und hohen Besucherzahlen beruht, ohne einen Geschäftsplan, der es ermöglicht, ihre wirtschaftliche Relevanz festzustellen“. Außerdem „sind die Initiativen der Gebietskörperschaften kaum aufeinander abgestimmt“.
Der Bericht kritisiert auch die derzeitige „ökologische Planung des Staates, die für den Tourismussektor in den Bergen wenig sinnvoll ist“ und „keine wirkliche Dynamik des Wandels auslösen kann“. Dasselbe gilt laut dem Dokument auch für die Regionen. Der Rechnungshof schlägt vor, eine Steuerung der Bergstationen einzuführen, die nicht mehr allein der kommunalen Ebene unterliegt. Ausserdem schlägt die Institution vor, einen Fonds für die Anpassung an den Klimawandel einzurichten, der Maßnahmen zur Diversifizierung und zum Rückbau von Anlagen finanzieren soll.
Der Präsident des Rechnungshofs, Pierre Moscovici, erklärte vor der Presse: „Wir müssen ganz klar unsere Vision ändern, eine neue Governance einführen, den Fokus erweitern, Ressourcen finden – denn es sind jährlich etwa 92 Millionen Euro an Investitionen erforderlich, um zu einem diversifizierteren Modell zu gelangen, das ein Modell für „vier Jahreszeiten“ und für alle Arten von Stationen ist“.
Am Samstag, dem 18. November, öffneten einige Skiorte in Savoyen in den französischen Alpen ihre Pisten für Skifahrer. Ein Beispiel ist Tignes, wo die Ski-Urlauber schon am ersten Tag zahlreich erschienen sind.
Sie sind gleich nach der Eröffnung gekommen, um am Samstag, den 18. November, die ersten Ski-Abfahrten der Saison zu genießen. „Es ist schön, zu kommen und als erste über die Pisten zu fahren“, freute sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Dank der Schneefälle der vergangenen Tage konnte das Skigebiet Tignes (Departement Savoyen) eine Woche früher als geplant teilweise geöffnet werden. „Dieses Wochenende ist ein Pre-Opening-Wochenende. Am 25. werden wir wahrscheinlich die Tour du Lac eröffnen. Am 2. Dezember wird das gesamte Skigebiet geöffnet sein“, sagt einer der Manager.
5.000 Skifahrer werden erwartet Insgesamt werden das ganze Wochenende über etwa 5.000 Skifahrer erwartet. Zu diesem Anlass kostet der Skipass 10 Euro pro Tag. Die frühe Eröffnung lässt die Ausrüstungsverleiher auf eine gute Saison hoffen. In Savoyen werden im Laufe der Woche neue Schneefälle erwartet. Damit kann eine hoffentlich schneereiche Saison eingeläutet werden.
Eine am Montag veröffentlichte Studie geht davon aus, dass bald eine Mehrheit der Skigebiet in Europa verschwindet, da es bei einer Klimaerwärmung von 2°C keinen Schnee mehr geben wird. Das derzeitige Modell für den Betrieb von Skigebieten muss überarbeitet werden, so die Forscher.
Der fortschreitende Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die europäischen Skigebiete dar, selbst wenn sie auf Kunstschnee zurückgreifen, der allerdings Probleme mit dem Wasser- und Energieverbrauch verursacht: Das sagt eine Studie, die am Montag, dem 28. August veröffentlicht wurde.
Die Hälfte aller Skigebiete der Welt befinden sich in Europa, wo sie einen Jahresumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro erwirtschaften und eine sehr wichtige Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft darstellen, auch wenn dies nur 3% der gesamten direkten Einnahmen aus dem Tourismus in Europa ausmacht, so die Studie, die am Montag in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht wurde.
Die Autoren untersuchten 2.234 Urlaubsorte in 28 verschiedenen europäischen Ländern, von der Türkei über den Balkan, Skandinavien, die Karpaten und die Alpen bis hin zu Island, wobei sie zwei Szenarien zugrunde legten: eine globale Erwärmung um 2°C und eine Erwärmung um 4°C. Die Studie ergab, dass die meisten Urlaubsorte in Europa von der Schliessung bedroht sind.
„Unsere Studie zeigt, dass der Klimawandel in allen Bergregionen Europas zu schlechteren Schneebedingungen als in den vergangenen Jahrzehnten führen wird, auch wenn das von Region zu Region und innerhalb der Regionen variieren wird“, stellt einer der Autoren, Samuel Morin, Forscher im Bereich Schneephysik, fest.
Ohne künstliche Beschneiung würden 53% der Skigebiete bereits bei einem Temperaturanstieg von durchschnittlich 2°C einem „sehr hohen“ Schneemangelrisiko ausgesetzt sein. Bei einem Temperaturanstieg von 4°C wären fast alle Stationen (98%) gefährdet.
Bei Einsatz von Kunstschnee könnte der Anteil der gefährdeten Stationen auf 27% (2°C Anstieg) und 71% (4°C Anstieg) sinken.
In niedrig oder zu weit südlich gelegenen Gebieten hat die künstliche Beschneiung jedoch nur „wenig Effekt“, da die zu hohen Temperaturen keine effiziente Schneeherstellung mehr ermöglichen werden. Darüber hinaus kann die Schneeerzeugung aufgrund des hohen Energiebedarfs selbst zur Beschleunigung des Klimawandels beitragen, stellt die Studie fest. Außerdem bringt die Herstllung von Kunstschnee einen zu hohen Wasserverbrauch mit sich.
Die wichtigste Botschaft der Studie an die Entscheidungsträger lautet: „Ja, die Schneeproduktion kann die Anpassung der Wintersportorte begleiten und sich direkt auf die Betriebskapazität der Skigebiete auswirken. Aber diese Lösung ist keine Allheilmittel, das man überall systematisch anwenden kann“, so der Hauptautor der Studie, der Forscher Hugues François aus Grenoble, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Im Gespräch mit France Bleu Isère warnt der Leiter der Notaufnahme Jean-Jacques Banihachémi vor einem Mangel an Plätzen, um verletzte Skifahrer zu versorgen.
Das Krankenhaus Süd in Grenoble ist wegen der vielen Skiunfälle in diesen Winterferien überlastet. Die Situation ist „katastrophal“, kritisiert der Leiter der Notaufnahme Jean-Jacques Banihachémi, am Montag, dem 20. Januar, gegenüber dem Radiosender France Bleu Isère. „Wir haben zwischen 80 und 100 Patienten pro Tag“, berichtet der Arzt. Das Problem betrifft nicht nur die Aufnahme der Patienten, sondern auch die Möglichkeiten, sie gegebenenfalls operieren zu können. Am vergangenen Sonntag zum Beispiel mussten Patienten mit Knochenbrüchen, die einen chirurgischen Eingriff erforderten, nach Lyon verlegt werden. „Es gab keinen Platz mehr in der Region Grenoble, das ist katastrophal“.
Die Skigebiete der Region sind in diesen Ferien voll ausgelastet, aber aufgrund der milden Temperaturen wird der Schnee schwer und auf den Pisten kommt …
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In vielen Regionen ist jetzt endlich der Schnee gekommen. Nun können auch die kleinen Skigebiete endlich in die Saison starten.
Ein Lehrer und seine Schüler fuhren nur 10 Minuten mit dem Bus, um einen Tag auf den Skipisten von Gap-Bayard (Hautes-Alpes) zu verbringen. Nachdem das Skigebiet seit Beginn des Winters geschlossen war, konnte jetzt endlich die Schulkinder aus der Stadt zum Skifahren kommen. In zwei Tagen fielen 20 cm Pulverschnee. Das reichte aus, um 5 km Piste zu öffnen. Das ist sehr wenig, aber das macht nichts, denn für seine Stammgäste ist Bayard wie ein Naherholungsgebiet, sie kommen fast jeden Tag.
Aber hinter der winterlichen Kulisse herrscht die Sorge ums Überleben. Trotz der Schneekanonen, die hier auf 1.200 Metern Höhe ununterbrochen laufen, bleibt die Schneelage sehr prekär. Die Entwicklung anderer Angebote stehen im Mittelpunkt von Überlegungen, die an diesem Standort, der 21 Mitarbeiter beschäftigt, für eine nachhaltige Zukunftsplanung angestellt werden. Auch in diesem Jahr wird es schwierig sein, ein finanzielles Gleichgewicht zu halten. Zunächst hofft man jedoch, dass die Kälte es ermöglicht, die Skifahrer bis zum Ende des Winters auf den Pisten empfangen zu können.
2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.
In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.
Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81% Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.
Auch die letzte Woche des Jahres war von milden Temperaturen geprägt – viele Skigebiete mussten etwa die Hälfte ihrer Pisten schließen -, zieht Météo-France eine Wetterbilanz für 2022. Ein historisches Jahr, eines der wärmsten, geprägt von außergewöhnlichen Perioden, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.
Das milde Jahresende kennzeichnet ein Jahr 2022, das das wärmste war, das Météo-France je aufgezeichnet hat. „Weihnachten 2022 war außergewöhnlich mild im ganzen Land, mit einem Wärmeindikator von 11,3 °C am 25. Dezember auf nationaler Ebene (eine Abweichung von +5,5 °C im Vergleich zur Norm), was dieses Weihnachten auf den zweiten Platz der mildesten Weihnachten nach 1997 setzt“, erklärt Météo-France und betont, dass „die Temperaturen in den letzten Jahren oft mild oder sogar extrem mild zu dieser Jahreszeit waren“.
Nur Weihnachten 2020 war im Landesdurchschnitt kälter als normal. Von einem sehr kalten Weihnachten wie 1962, als das Thermometer in Vichy auf -17,0 °C, in Tarbes auf -9 °C, in Paris auf -7,5 °C und in Perpignan auf -4,5 °C fiel, ist Frankreich sehr weit entfernt.
Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1900 (Météo France)
Diese milde letzte Woche zwischen den Feiertagen krönt auf jeden Fall ein außergewöhnliches Jahr 2022, es „wird das wärmste Jahr sein, das Frankreich je gemessen hat. Das Jahr 2022 ist ein Symptom des Klimawandels in Frankreich, das von Wetterextremen geprägt ist“, so Météo-France. „Im gesamten Jahr wird die Temperatur in Frankreich im Durchschnitt über 14,2 °C liegen. Je nach den Temperaturen in den letzten Tagen des Dezembers wird die Jahrestemperatur für das gesamte Jahr 2022 zwischen 14,2 °C (kalter Dezember), 14,4 °C oder sogar 14,6 °C (warmer Dezember) liegen. Damit liegt 2022 auf Platz 1 der wärmsten Jahre, deutlich vor 2020, das bisher den Rekord hielt.“
Abweichungen der Temperaturen und der Niederschläge (Météo France)
Eine dramatische Folge war der Regenmangel, der weite Teile des Landes betraf. „Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in Frankreich dürfte im Jahr 2022 ein Defizit von 15 bis 25% aufweisen (im Vergleich zur Norm 1991-2020). Das Jahr 1989 ist mit einem Defizit von 25% das bislang niederschlagsärmste Jahr. 2022 war gespickt mit Rekordmonaten: der Mai mit einem Defizit von 60 Prozent und der Juli mit einem Defizit von 85 Prozent waren die trockensten Monate, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 in ganz Frankreich aufgezeichnet wurden.„
„Die im März beginnende Dürre 2022 im klimatologischen Sinne ist mit einer vorläufigen Dauer von 8 Monaten die drittlängste Dürre (nach der Dürre 1989-1990, die 17 Monate dauerte, und 2005, die 9 Monate dauerte). Drei Viertel des Landes waren betroffen“, so Météo-France.
Die Hälfte der Skipisten geschlossen Das sehr milde Jahresende wirkt sich auch auf die Skigebiete aus, die derzeit unter akutem Schneemangel leiden: Die milde Witterung und der Regen führen laut Domaines skiables de France (DSF) derzeit dazu, dass etwa die Hälfte der französischen Skipisten geschlossen ist.
Für Météo-France ist das Jahr 2022 ein gutes Beispiel für die Folgen der globalen Erwärmung. „Die bemerkenswerten Sommerperioden des Jahres 2022 wären ohne die Auswirkungen des Klimawandels höchst unwahrscheinlich und deutlich weniger intensiv gewesen“.
Aufgrund eines besonders milden Jahresendes fehlt in Frankreich der Schnee. Viele tiefer gelegene Skigebiete müssen daher den Urlaubern andere Aktivitäten anbieten.
Eine dünne Schneeschicht, die zusehends abzuschmelzen scheint. Dies ist das beunruhigende Bild, das sich in einem Wintersportort im Vercors-Massiv der Voralpen bietet. Bei einer Temperatur von 10 °C ist das Ski-Fahren nur sehr eingeschränkt möglich. Die Skischule sorgt zwar für die jüngsten Urlauber, aber viele Pisten bleiben geschlossen. „Wir haben zwei Jahre mit viel Schnee erlebt, und dieses Jahr ist es halt so, das muss man akzeptieren“, sagt Fabrice Mielzarek, Leiter des Fremdenverkehrsamts von Villard-de-Lans (Isère).
Die Ausrüstungsverleiher passen sich an Dieser Saisonbeginn bleibt für einige Skigebiete sehr schwierig. Im Dorf geben die Ausrüstungsverleiher ihr Bestes, um sich anzupassen. Fast alle Ski bleiben im Laden, und man holt die elektrischen Mountainbikes hervor, die man eigentlich bis zum Frühjahr weggestellt hatte. In Mont-Dore (Puy-de-Dôme) ist die Situation ähnlich. Auch hier liegen die Temperaturen weit über den normalen Werten der Saison. Aufgrund des fehlenden Schnees suchen sich die Touristen andere Aktivitäten ausserhalb der Skipisten.
In Le Mont-Dore im Département Puy-de-Dôme ist die Saison eröffnet: Es gibt Neuschnee. Zur Freude der Skifans.
Es ist ein Tag, wie man ihn zu Beginn dieses Winters in Le Mont-Dore im Puy-de-Dôme in Zentralfrankreich an einer Hand abzählen kann. Es gibt nur ein Motto: den Schnee genießen. „Pulverschnee dort oben, toll, das Beste. Das ist eine Woche, die gut anfängt“, schwärmt ein Skifahrer auf dem Sender France 2. Auf dem Parkplatz des Skigebiets sind die Frühaufsteher schon am Start. „Ich habe das ganze Wochenende den Wetterbericht angeschaut, der Schnee ist da, die Sonne auch. Die Bedingungen sind ideal, kein Glatteis, nur Spaß“, sagt Rémi.
„Das ist in meinem ganzen Leben mein erster Tag in den Bergen“ Auch Boris und Elsa haben viel Spaß. Sie kommen aus Limoges (Nouvelle-Aquitaine) und genießen einen Ferientag. Das Tagesprogramm: Schneeschuhwandern und erster Kontakt mit dem Schnee. Selbst für die Einheimischen ist dieser Tag etwas ganz Besonderes. „Ich wohne in Le Mont-Dore, also komme ich regelmäßig hierher. Heute bin ich mit den Schneeschuhen hochgeklettert“, berichtet ein Einheimischer. Für Simon, der aus der Bretagne stammt, wird der Tag ganz besonders in Erinnerung bleiben. „Es ist mein erster Tag in den Bergen in meinem ganzen Leben, es ist toll, ich liebe es“, sagte er vor der Kamera von France 2.