Schlagwort: Schule

  • Giftige Überraschung im Federmäppchen – wie sicher sind die Schulsachen unserer Kinder wirklich?

    Giftige Überraschung im Federmäppchen – wie sicher sind die Schulsachen unserer Kinder wirklich?

    Bunte Stifte, duftende Radiergummis, glitzernde Klebestifte – wer durch die Regale im Supermarkt oder Schreibwarenladen streift, fühlt sich schnell in eine kleine Schatzkammer versetzt. Für Kinder sind diese Dinge mehr als bloße Arbeitsmittel, sie sind Ausdruck von Freude, Kreativität, manchmal sogar Status. Doch hinter dieser farbenfrohen Fassade lauert eine Schattenseite: Viele dieser Produkte enthalten Schadstoffe, die eigentlich nie in Kinderhände gelangen sollten.

    Fast jedes zweite Produkt fällt durch Eine aktuelle Untersuchung der französischen Verbraucheraufsicht DGCCRF hat ergeben: Rund die Hälfte der getesteten Schulsachen zwischen 2023 und 2024 war nicht regelkonform – einige Artikel sogar als „gesundheitsgefährdend“ eingestuft. Besonders auffällig waren Kleber, duftende Radiergummis, Textmarker und Korrekturstifte. Was steckt drin? Phtalate etwa, die als Weichmacher im Plastik stecken. Flüchtige organische Verbindungen wie Formaldehyd, die beim Öffnen des Stiftes oder beim …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rentrée scolaire 2025: Klassen ohne Lehrer, Schulen ohne Leitung, Eltern ohne Antworten

    Rentrée scolaire 2025: Klassen ohne Lehrer, Schulen ohne Leitung, Eltern ohne Antworten

    Der Sommer ist noch nicht vorbei, da liegt schon ein Schatten über der Schulglocke, die im September das neue Jahr einläutet. Während Kinder ihre neuen Ranzen ausprobieren und Eltern Bücherlisten abhaken, brodelt es hinter den Türen des französischen Bildungssystems. Die Gewerkschaften schlagen Alarm, Elternverbände sind besorgt – und die Frage schwebt über allem: Wer steht eigentlich noch vor der Tafel?

    Lehrer fehlen an allen Ecken Die nackten Zahlen sprechen Bände. Mehr als die Hälfte aller weiterführenden Schulen beginnen im September 2025 ohne vollständiges Kollegium. In Versailles waren es 2024 fast drei Viertel, in Créteil zwei Drittel der Einrichtungen. Die Lücken betreffen nicht nur Mathematik, Französisch oder Geschichte – auch die so dringend benötigten Begleiter für Kinder mit Behinderung (AESH) und die Aufsichtskräfte (AED) sind Mangelware. Wer im September eine Schule besuchen wird, spürt das Fehlen unmittelbar: Unterrichtsausfall, improvisierte Vertretungen, Schüler, die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Ranzen voller Gerechtigkeit: Wie Marseille mit kostenlosen Schulmaterialien neue Maßstäbe setzen will

    Ein Ranzen voller Gerechtigkeit: Wie Marseille mit kostenlosen Schulmaterialien neue Maßstäbe setzen will

    Ein Schulanfang ohne Einkaufsstress, ohne stundenlange Materialsuche und ohne leere Geldbeutel – klingt utopisch? In Marseille ist das Realität. Bereits zum dritten Mal in Folge verteilt die südfranzösische Metropole kostenlose Schulmaterialien an sämtliche Kinder ihrer öffentlichen und privaten Vor- und Grundschulen. Rund 92.000 Kinder erhalten pünktlich zum Schulstart 2025 ihre prall gefüllten Kits direkt im Klassenzimmer. Der finanzielle Gewinn für die Familien? Etwa 85 Euro pro Kind – ganz ohne Antrag, ohne Nachweis, einfach so. Bildung als Herzenssache Was als punktuelle Hilfe begann, ist längst ein Grundpfeiler der marseiller Bildungspolitik. Seit dem Amtsantritt 2020 hat die Stadtverwaltung das Thema Bildung zur Budgetpriorität erklärt – mit konkreten Folgen: Fast 7 Millionen Euro fließen allein in diese Aktion. Ziel ist nicht weniger als ein struktureller Wandel. Gleiche Startbedingungen für alle Kinder, unabhängig vom Einkommen der Eltern – das ist die Leitidee. Deshalb gilt a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Risiko auf dem Schuldach: Wenn Solarpanels zur Gefahr werden

    Risiko auf dem Schuldach: Wenn Solarpanels zur Gefahr werden

    Fleurance, ein beschauliches Städtchen im Département Gers, wurde am 13. Juli 2025 jäh aus dem Schuljahres-Endmodus gerissen. Auf dem Dach des Collège Hubert-Reeves brach ein Brand aus, der zwei Drittel der Dachfläche zerstörte und auch im Inneren des Gebäudes erheblichen Schaden anrichtete. Die Ursache: Photovoltaikanlagen. Es war nicht das erste Mal – zwei ähnliche Brände hatten die Schule in den letzten drei Monaten bereits heimgesucht. Ein Schock für die Gemeinde. Und ein Weckruf für ganz Frankreich. Denn was zunächst wie ein bedauerlicher Einzelfall erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Symptom einer größeren Schwachstelle im System.

    Ein Funke springt – dreimal hintereinander Drei Brände in so kurzer Zeit – das ist mehr als nur Pech. Es ist ein Alarmsignal. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren: Wurden fehlerhafte Module verbaut? Gab es Mängel bei der Installation? Oder wurden die Solarpanels schlichtweg …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Lyon verwandelt graue Schulhöfe in grüne Oasen – ein radikaler Schritt gegen die Hitze

    Lyon verwandelt graue Schulhöfe in grüne Oasen – ein radikaler Schritt gegen die Hitze

    Asphalt raus, Natur rein.

    So lautet die Devise in Lyon, wo die Stadtverwaltung ein ehrgeiziges Projekt gestartet hat: Die Schulhöfe sollen sich von grauen Betonflächen in lebendige grüne Räume verwandeln. Eine stille Revolution, die nicht nur die Kinder freut.

    Schulen werden zu Klimainseln

    Seit 2020 läuft der Plan der Stadt, bis 2026 insgesamt 67 Schulen und 85 Kitas zu „Naturhöfen“ umzugestalten. Nahezu 20 Millionen Euro sind dafür reserviert. Das Ziel: den Beton durch durchlässige, begrünte Flächen ersetzen. Regenwasser kann so besser versickern, Hitzeinseln werden reduziert.

    Es geht nicht nur um Ästhetik, sondern um knallharte Klimaanpassung.

    Bäume, Beete und Holz statt Bitumen

    Die neuen Schulhöfe bekommen Bäume, kleine pädagogische Gemüsegärten und Holzinstallationen. Das Ergebnis: ein Umfeld, in dem Kinder wieder barfuß über Erde laufen und mit Naturmaterialien spielen können – fern von Asphalt und erhitzten Betonwüsten.

    Die Vorteile liegen auf der Hand.

    Die Temperaturen sinken, die Luftqualität verbessert sich, Regenwasser verschwindet nicht im Abfluss, sondern wird dem Boden zurückgegeben. Gleichzeitig entstehen neue Lebensräume für Vögel und Insekten mitten in der Stadt. Doch was bedeutet das für die Kinder?

    Mehr Natur heißt weniger Stress, bessere Konzentration und ein Lernumfeld, das den Kopf freimacht. Statt in grauen Höfen zu toben, können sie unter Bäumen sitzen, mit den Händen in der Erde wühlen und dabei spielerisch Umweltbewusstsein entwickeln.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird?

    Besonders bemerkenswert ist die Herangehensweise: Lehrkräfte, Eltern und Kinder selbst werden bei der Planung einbezogen. Jeder Schulhof wird individuell gestaltet, angepasst an die pädagogischen und technischen Bedürfnisse der Einrichtung.

    Hier wird nichts übergestülpt – jede Umgestaltung ist ein maßgeschneidertes Projekt.

    Lyon als Vorbild grüner Stadtentwicklung

    Die Begrünung der Schulhöfe ist nur ein Baustein der Gesamtstrategie Lyons. Seit 2020 hat die Stadt bereits über 260 Bepflanzungsaktionen durchgeführt und 13,8 Hektar Betonflächen wieder in Natur verwandelt. Parks, Grünstreifen, bepflanzte Plätze – alles fügt sich zu einem grünen Netz, das Lyon widerstandsfähiger gegen extreme Hitzeperioden macht.

    Man könnte sagen: Lyon zieht sich ein kühlendes Kleid aus Bäumen und Wiesen an.

    Wenn andere Städte sich von Lyon inspirieren lassen würden – wie sähen unsere Schulhöfe, Straßen und Plätze in zehn Jahren aus? Vielleicht weniger nach Stadt und mehr nach lebendigem Lebensraum.

    Lyon zeigt, wie pragmatische Klimapolitik aussehen kann. Die Stadt macht Natur nicht zu einem „Bonus“, sondern zu einem festen Bestandteil des urbanen Alltags. Für die Kinder bedeutet das mehr Gesundheit und Lebensfreude. Für die Stadt bedeutet es Zukunftsfähigkeit.

    Und für uns alle eine leise Hoffnung, dass Betonflächen eines Tages nur noch graue Erinnerungen sind.

    Von C. Hatty

  • Brevet 2025: Unwetter bringt Chaos – Ersatztermine für verpasste Prüfungen

    Brevet 2025: Unwetter bringt Chaos – Ersatztermine für verpasste Prüfungen

    Ein heftiges Sommergewitter hat am Donnerstagmorgen den Ablauf der Abschlussprüfungen zur mitteleren Reife 2025 in Frankreich durcheinandergewirbelt. Tausende Schüler verpassten ihre Prüfungen – schon gestern hiess es per Pressemitteilung: alle Schülerinnen und Schüler bekommen Ersatztermine – niemand wird durch Sturm und Unwetter benachteiligt. Donnerstag, 26. Juni 2025 – eigentlich wollte Frankreich an diesem Tag seine rund 865 000 Neuntklässler (troisième) sich in den Brevet-Prüfungen (vergleichbar mit der Mittleren Reife in Deutschland, die allerdings erst nach Abschluss der 10. Klasse abgenommen wird) messen lassen. Die Prüfung begann mit Französisch und Mathe: von 9 Uhr bis 12:15 Uhr mit Lesetext, Diktat, Grammatik, Umformulierung und freier Rede; danach von 14:30 bis 16:30 Uhr mit Rechnen und Geometrie. Doch tiefenentspannt ist anders: Heftige Unwetter führten in diesem Jahr zu geschlossenen Prüfungszentren, streikenden Zügen, ausgefallenen Busverbindungen – Panik vor Punkverlus…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schulen als Hitzefallen – Wie Marseilles Klassenzimmer zur Gesundheitsgefahr werden

    Schulen als Hitzefallen – Wie Marseilles Klassenzimmer zur Gesundheitsgefahr werden

    Wenn das Thermometer über 35 Grad klettert und der Schulalltag zur schweißtreibenden Tortur wird, ist nicht nur der Lernerfolg in Gefahr – sondern auch die Gesundheit von Kindern und Lehrkräften. In Marseille ist genau das zur Zeit traurige Realität. Brutkasten Klassenzimmer Viele Schulen der südfranzösischen Metropole gleichen im Sommer einem Backofen. In manchen schulischen Einrichtungen steigen die Temperaturen regelmäßig auf über 35 °C – im Schatten. Einzelne Räume erreichen sogar 38 °C. Das hat Folgen: Kinder klagen über Kopfschmerzen, erleiden Kreislaufzusammenbrüche, übergeben sich – und manche bekommen sogar Nasenbluten. Lehrerinnen und Lehrer berichten von erschöpften Schülern, die kaum noch konzentriert am Unterricht teilnehmen können. Ein Problem mit System. Denn viele Schulgebäude sind alt, schlecht isoliert und baulich nicht für die heutigen klimatischen Bedingungen ausgelegt. Die Höfe sind oft versiegelt, schattenlos und ohne jede Begrünung – sie heizen sich auf wie eine …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wenn das Messer zum Schulranzen gehört – Frankreichs Jugend in der Gewaltspirale

    Wenn das Messer zum Schulranzen gehört – Frankreichs Jugend in der Gewaltspirale

    Ein Vorfall vom 16. Juni in Sigoulès-et-Flaugeac, einem kleinen Ort in der Dordogne, wirkt auf den ersten Blick wie ein lokal begrenztes Drama. Zwei Jugendliche, einst Schüler des Lycée Le Cluzeau, werden vor dem Schulgebäude mit einem Messer und einem Schlagring aufgegriffen. Ihr Ziel: eine „Aussprache“ mit dem neuen Freund einer ehemaligen Partnerin. Die Polizei schreitet ein, es kommt zu Festnahmen. Die rechtliche Bewertung ist eindeutig – der Besitz dieser Waffen ist verboten. Doch die gesellschaftliche Relevanz des Falls reicht weit über den Schulhof hinaus. Gewalt als Ausdruck innerer Leere? Was sich dort in der südfranzösischen Provinz abspielte, reiht sich ein in eine Serie beunruhigender Meldungen. Immer häufiger sind Messerattacken nicht etwa Begleiterscheinung organisierter Kriminalität, sondern Ausdruck einer schleichenden Erosion zivilen Miteinanders unter Jugendlichen. Bereits im vergangenen Jahr stach ein Jugendlicher nahe Perpignan an einer Bushaltestelle auf einen Mits…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verflixt früh und voller Druck: So lief der Start der schriftlichen Französisch-Prüfung beim Abi 2025

    Verflixt früh und voller Druck: So lief der Start der schriftlichen Französisch-Prüfung beim Abi 2025

    Freitag, der 13. Juni, Punkt 8 Uhr morgens – für mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in Frankreich hieß es: Jetzt wird’s ernst. Die schriftliche Französisch-Prüfung des Baccalauréats 2025 hat begonnen. Insgesamt 535.301 Jugendliche aus der Oberstufe, sowohl aus dem allgemeinen als auch aus dem technologischen Zweig, mussten heute vier Stunden lang zeigen, was sie sprachlich und analytisch draufhaben. Der Stift darf erst um Punkt 12 Uhr wieder aus der Hand gelegt werden. Was stand zur Auswahl? Im allgemeinen Zweig durften sich die Prüflinge zwischen einer klassischen literarischen Arbeit und einem Kommentar zu einem vorgelegten Text entscheiden. Wer im technologischen Bereich unterwegs ist, musste sich mit einem Textkommentar oder einer Kombination aus Textzusammenfassung und anschließendem Essay auseinandersetzen. Zugegeben: Keine leichte Kost, aber auch keine Überraschung – die Aufgabenstellung ist bekannt. Interessant wird’s jedoch für alle, die nachsehen möchten, wa…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Frankreich, wie gehst du mit deinen Schülern um?

    Kommentar: Frankreich, wie gehst du mit deinen Schülern um?

    Es gibt Momente, in denen ein Land sich in den Spiegel blicken muss – und was Frankreich jetzt sieht, ist erschütternd. Eine 31-jährige Frau, engagiert, hingebungsvoll, wurde in einem Schulflur von einem Kind erstochen. Nicht in einem Kriegsgebiet. Nicht auf offener Straße bei Nacht. Sondern am helllichten Tag, in einem Raum, der eigentlich Schutz und Bildung versprechen sollte: einer Schule.

    Und was tut die Republik? Sie zählt Messerarten. Sie spricht von Detektoren an Eingangstüren. Und sie vergießt Tränen, die – so scheint es – längst zur Routine geworden sind. Frankreich, wie gehst du mit deinen Schülern um? Wie konnte ein 14-jähriger Junge zum Messer greifen, als sei das ein reflexartiger Akt der Wut? Was haben wir versäumt, dass Kinder glauben, ein Küchenmesser sei ein legitimes Werkzeug zur Lösung eines Konflikts?

    Man kann und darf über Verbote sprechen. Man kann über Sicherheit diskutieren. Aber was wirklich ohrenbetäubend laut durch diesen Mord schreit, ist: Ihr habt eure Kinder verloren. Nicht im juristischen Sinne – sondern im menschlichen. Was bleibt von einer Nation, wenn ihre Kinder zu Tätern werden und ihre Schulen zu Schauplätzen von Gewalt?

    Die politische Klasse wirkt hilflos. Der neue Premierminister Bayrou wirkt bemüht, er will entschlossen wirken – aber seine Vorschläge sind reflexhaft, beinahe mechanisch. Detektorschleusen an den Toren, als würde man Flughäfen aus Schulen machen. Aber was ist mit den Klassenzimmern? Den Lehrerzimmern? Den Herzen? Frankreich hat ein gesellschaftliches Trauma – und niemand will es klar benennen.

    Die Rechte, allen voran Marine Le Pen, nutzt die Gelegenheit, um den „Zivilisationsbruch“ zu beklagen. Ja, es ist ein Bruch – aber nicht, weil unsere Kinder „barbarisch“ sind. Sondern weil wir Erwachsenen sie allein gelassen haben. Mit ihren Ängsten, ihrer Wut, ihrer Einsamkeit. Wir haben Schulen überladen, Lehrkräfte ausgelaugt, Familien unter Druck gesetzt. Und jetzt wundern wir uns?

    Wir haben Jugendlichen ein System hinterlassen, das mit Prüfungen, Noten und Leistungsdruck operiert, aber kaum noch Raum lässt für Nähe, Empathie, Halt. Was ist ein Leben in einem Land wert, in dem ein Kind glaubt, das Leben eines anderen sei nicht mehr als ein Hindernis? Das ist nicht nur ein pädagogisches Problem. Das ist ein moralisches.

    Nein, ein Messerverbot für Minderjährige wird dieses Land nicht retten. Auch nicht ein paar mehr Kameras oder ein Wachmann am Schultor. Frankreich muss aufhören, Symptome zu behandeln, während es die Wurzel des Schmerzes ignoriert. Und es muss sich endlich die unbequeme Frage stellen: Wie viel ist uns das Leben unserer Kinder wert?

    Denn wer glaubt, es handele sich hier um einen Einzelfall, der irrt. Nogent ist kein Einzelfall. Nogent ist das Echo dessen, was wir seit Jahren nicht hören wollen: dass eine Generation heranwächst, die sich an der Welt wundreibt – und die, wenn wir nichts tun, daran zerbricht. Und mit ihr die Hoffnung, dass Schule ein sicherer Ort bleiben kann.

    Frankreich, wie gehst du mit deinen Schülern um? Die Antwort entscheidet über deine Zukunft.

    Ein Kommentar von Andreas Brucker