Schlagwort: Schüsse

  • Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille wurde am Freitagabend ein Mann durch Schüsse getötet und ein weiterer schwer verletzt.

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille sind am Freitagabend ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Das teilte die Polizeipräfektur mit und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung La Provence.

    Ein Auto fuhr in das Stadion La Martine im 15. Arrondissement von Marseille ein und seine Insassen schossen auf zwei Fußballspieler, die an einem bezirksübergreifenden Turnier teilnahmen.

    Einer der Spieler starb und der andere ist in einem „sehr ernsten“ Zustand, sagte die Polizeipräfektur.
    Für die Zuschauer, die Zeugen der Tat wurden, ist eine psychologische Betreuung eingerichtet worden. Der Unterpräfekt hat die Szene der unglaublichen Tat besucht.

    Die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen betraut.

  • TGV bei der Einfahrt in den Bahnhof von Marseille beschossen

    TGV bei der Einfahrt in den Bahnhof von Marseille beschossen

    Ein TGV wurde von mehreren Schüssen getroffen, als er am Mittwochabend in den Bahnhof Marseille Saint-Charles einfuhr. Es wurden keine Fahrgäste verletzt. Die SNCF erstattet Anzeige.

    Schüsse trafen einen TGV-Zug, der am Mittwochabend gegen 21 Uhr in den Bahnhof Marseille Saint-Charles einfuhr. Ein oder zwei Fenster wurden zerschossen. Eines der Geschosse durchschlug sogar ein Metallteil des Zuges, berichtet der Sender RTL, der den Vorfall aufdeckte.

    Der TGV wurde offenbar beschossen, als er aus einem Tunnel der Hochgeschwindigkeitsstrecke kam und sich dem Gare Saint-Charles näherte.

    Keine Fahrgäste oder SNCF-Mitarbeiter wurden durch die Schüsse verletzt.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die SNCF hat beschlossen, Anzeige zu erstatten.

  • Avignon: Zwei Männer wurden gestern Abend im Rahmen eines „Bandenkrieges“ erschossen

    Avignon: Zwei Männer wurden gestern Abend im Rahmen eines „Bandenkrieges“ erschossen

    Ein Bandenkrieg im Zusammenhang mit Drogenhandel ist wahrscheinlich die Ursache für den Tod von zwei Männern im Alter von 20 und 34 Jahren in Avignon am Montagabend. Die Todesschüsse fielen weniger als einen Monat nach dem Tod des Polizisten Eric Masson, der in Avignon bei einem Drogeneinsatz erschossen wurde.

    Zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren wurden am Montagabend in Avignon erschossen, „offensichtlich im Zusammenhang mit einem Bandenkrieg im Zusammenhang mit Drogenhandel“, so die Staatsanwaltschaft. Um Mitternacht wurde die Polizei wegen Schüssen im Stadtteil Monclar in Avignon gerufen und entdeckte einen 20-jährigen Mann mit Schusswunden am Boden. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und erlag dort seinen Verletzungen, so eine Polizeiquelle. Die Polizei entdeckte anschliessend die Leiche eines 34-jährigen Mannes, der den Behörden bereits wegen Drogenhandels bekannt war, in einer angrenzenden Straße.

    „Die beiden Todesfälle scheinen miteinander verbunden zu sein, da sie sich im selben Viertel ereigneten, aber das Motiv für die Schießerei, die wie eine Abrechnung im Zusammenhang mit dem Drogenhandel aussieht, ist noch unbekannt“, sagte Staatsanwalt Philippe Guémas gegenüber der Presse. Die Ermittlungen wurden an die Kriminalpolizei übergeben.

    Die Morde ereigneten sich weniger als einen Monat nach dem Mord an einem Polizisten der Drogenfahndung, der am 5. Mai bei einem Einsatz in der Nähe eines Drogenumschlagplatzes im Zentrum von Avignon getötet wurde. Sein Tod löste starke Emotionen aus und schürte den Zorn der Polizeigewerkschaften. Der mutmaßliche 19-jährige Schütze und ein weiterer 20-jähriger Mann, der ihn begleitete, wurden vier Tage später etwa 20 Kilometer von Avignon entfernt festgenommen, als sie versuchten, nach Spanien zu fliehen.

  • Rambo in der Dordogne: 300 Gendarmen jagen flüchtigen Ex-Soldaten

    Rambo in der Dordogne: 300 Gendarmen jagen flüchtigen Ex-Soldaten

    Die Suche nach dem Mann, der am Wochenende in der Dordogne auf Gendarmen geschossen hat, geht auch am Montag, 31. Mai, weiter. Der Verdächtige wird in einem Waldgebiet vermutet. Mehr als 300 Gendarmen sind für die Suche mobilisiert.

    Wie lange wird er sich verstecken können? Der Mann, der am Samstagabend in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne, etwa dreißig Kilometer von Sarlat entfernt, auf die zu einem Familienstreit gerufenen Gendarmen geschossen hat, ist am Montag, dem 31. Mai, immer noch unauffindbar.

    300 Gendarmen mobilisiert
    Die Suche wurde auch in der Nacht von Sonntag auf Montag fortgesetzt. „Es wurden Kontrollen vor Ort durchgeführt, die aber erfolglos blieben“, meldete die Gendarmerie am Montagmorgen. Der Flüchtige konnte noch nicht lokalisiert werden, so France Bleu Périgord.

    Mehr als 300 Gendarmen sind vor Ort im Einsatz, begleitet von Hundestaffeln, sieben gepanzerten Fahrzeugen, sieben Hubschraubern und den Männern des Sondereinsatzkommandos GIGN aus Toulouse und der Region Paris.

    Die 1800 Einwohner des Dorfes Le Lardin-Saint-Lazare sollen auch heute zu ihrem eigenen Schutz in ihren Häusern bleiben. Die Dorfschule bleibt für den Tag geschlossen, der Schulbus fährt heute nicht und die in der Region ansässigen Unternehmen wurden gebeten, ihre Mitarbeiter nicht einzubestellen.

    Der flüchtige Schütze konnte dank der elektronischen Fussfessel, mit der er schon seit einigen Wochen ausgestattet ist, grob geortet werden. Er befindet sich in einem schwer zugänglichen, bewaldeten und zerklüfteten Gebiet an einem Ort namens La Roche Chapelane auf dem Gemeindegebiet von Condat-sur-Vézère in der Dordogne. Er bleibt aber im Moment unauffindbar. Der Sektor umfasst eine Fläche von 4 km². „Unser Ziel ist es, ihn zu verhaften und dabei jegliches Blutvergießen auf beiden Seiten zu vermeiden“, sagte der Präfekt der Dordogne Frederic Perissat gegenüber dem lokalen Fernsehen.

    Die Polizei ist mehrmals in Kontakt mit dem Flüchtigen gekommen, aber jedes Mal ist auf sie geschossen worden. Der Mann trägt mindestens eine scharfe Schrotflinte und ein Messer bei sich. Er zögerte nicht, mehrere Fahrzeuge der Gendarmerie anzugreifen und auf einen Hubschrauber zu schiessen.

    Ein ehemaliger Soldat
    Der Schütze ist ein 29-jähriger ehemaliger Soldat, der fünf Jahre lang im 126. Infanterieregiment in Brive-la-Gaillarde, Corrèze, diente. Er ist der Vater von drei Kindern. In der Vergangenheit wurde er zwischen 2015 und 2020 bereits viermal wegen häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin verurteilt. Seine achtmonatige Haftstrafe war Ende letzten Jahres durch das Tragen einer elektronischen Fußfessel ersetzt worden.

  • Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Die Gendarmen griffen in der Nacht nach einem Familienstreit ein. Der Verdächtige, ein ehemaliger Soldat, der für häusliche Gewalt bekannt ist, wurde nach seiner Flucht in einem Waldgebiet gesichtet, sagte der Präfekt der Dordogne gegenüber Franceinfo.

    Ein bewaffneter Mann wird seit Sonntagmorgen, 30. Mai, in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne gesucht, berichtet France Bleu Périgord. „Die Person wurde in einer bewaldeten Umgebung gesichtet“, sagt Frédéric Périssat, Präfekt der Dordogne auf Franceinfo.

    „Es gab gestern Abend einen Familienstreit und ein bewaffneter Mann eröffnete das Feuer auf die eintreffenden Gendarmen“, sagte auf France Bleu Périgord der Präfekt der Dordogne, der die Bewohner aufforderte, ihre Hüser nicht zu verlassen. „Das Ziel ist es, einen möglichst dichten Perimeter einzurichten, um die Person dingfest zu machen“, fügte er hinzu. „Er bewegt sich in einer waldreichen Umgebung. Wir müssen ihm folgen und dabei vorsichtig sein und einen gewissen Abstand halten, um keine Menschenleben zu gefährden.“

    Ein ehemaliger Militärangehöriger bekannt für häusliche Gewalt
    Seit Mitte der Nacht versuchen die Gendarmen, den flüchtigen mann aufzugreifen, nachdem sie gegen Mitternacht zu einem Familienstreit gerufen wurden. Nach Informationen von Franceinfo tauchte der etwa dreißigjährige Verdächtige in der Wohnung seiner Ex-Mitbewohnerin auf und griff ihren neuen Freund gewaltsam an. Diesem gelang daraufhin die Flucht. Er wurde von dem Verdächtigen beschossen, wurde aber wohl nicht getroffen, so Franceinfo. An diesem Punkt griffen die Gendarmen ein und wurden ebenfalls beschossen. Zwei ihrer Fahrzeuge wurden durch die Schüsse schwer beschädigt.

    Der Schütze war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und trug eine elektronische Fußfessel, erfuhr France Bleu Périgord von der Präfektur. Er war stark alkoholisiert und wurde um 5 Uhr morgens vom Bürgermeister des Ortes gesehen. Etwa 160 Gendarmen wurden für die Suche mobilisiert. Der Verdächtige ist ein ehemaliger Soldat, bekannt für häusliche Gewalt. Seine Ex-Freundin und seine Kinder wurden nicht verletzt. Sie wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht.

    Der Präfekt der Dordogne ruft die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben, er bittet auch alle Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu meiden. Mehrere Straßen wurden für den Verkehr gesperrt.

  • Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Es werden viele ordnungskräfte eingesetzt, um den mutmaßlichen Schützen zu finden, dessen Persönlichkeit als „besonders“ und „paranoider Typ“ beschrieben wird, so der Staatsanwalt von Alès.

    Die Fahndung geht am Mittwoch, 12. Mai, in den Cevennen rund um das Dorf Les Plantiers auf Hochtouren weiter, wo ein 29-jähriger Mann am Dienstag, 11. Mai, seinen Chef und einen Kollegen in einem Sägewerk durch Schüsse getötet hat. Der Mitarbeiter hatte „seinen Chef nicht gegrüßt, der ihn daraufhin zur Rede stellte. Der Verdächtige zog eine Handfeuerwaffe und eröffnete sofort das Feuer“, so der Staatsanwalt von Alès. Der Verdächtige eilte dann nach Hause, holte eine weitere Waffe und flüchtete in den Wald.

    Hunderte von Gendarmen in den Wäldern unterwegs
    Mehr als 24 Stunden nach dem Doppelmord bleiben „300 Gendarmen mobilisiert“, so Oberst Laurent Haas im Interview mit France Bleu Gard Lozère. Eine Hundertschaft von ihnen verfolgte auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Spur des Flüchtenden. Das steile, bergige und bewaldete Suchgebiet wurde auf „ein Viereck von 15 Kilometer mal 15 Kilometer“ erweitert.

    Les Plantiers, im nördlichen Gard gelegen, ist eine kleine Stadt, umgeben von kleineren Bergen und Nadelwäldern, mit 10 Weilern, die von einem Fluss durchzogen sind. „Wir sind noch immer auf der Suche“, sagte ein Sprecher der Gendarmerie gegenüber Reportern.

    Höhlen werden durchsucht, Hubschrauber und Drohnen suchen mit Infrarotkameras
    Die Gendarmerie setzt modernste Mittel ein, um den Schützen zu finden, so Oberst Haas. Das Gelände wird überflogen von Drohnen und sieben Hubschraubern.

    „Es ist aber immer noch schwierig, jemanden in einem Sektor aufzuscheuchen, den er in- und auswendig kennt und in dem es unzählige Versteckmöglichkeiten gibt“, fügte der Gendarmeriesprecher hinzu. „Alle Schafställe und Höhlen in der Gegend werden durchsucht, um sicher zu gehen, dass er darin keinen Unterschlupf gefunden hat“, sagte er. Ein Saint-Hubert-Hund, dessen spezielles Geruchsvermögen anderen Rassen überlegen ist, nimmt ebenfalls an den Operationen teil.

    Die „besondere“ Persönlichkeit des Verdächtigen
    Der mutmaßliche Mörder, 29 Jahre alt und Mitglied eines Schützenvereins, hat eine „sehr besondere Persönlichkeit“, sagte am Dienstag der Staatsanwalt von Alès François Schneider und erwähnte während einer Pressekonferenz in der nahe gelegenen Stadt Saumane „ein ziemlich beunruhigendes Verhalten von paranoider Art“ das der Verdächtige seit einiger Zeit gezeigt habe. Er Streit gehabt mit dem ehemaligen Bürgermeister des Dorfes und „war auch im Konflikt mit seinem Arbeitgeber wegen der Arbeitszeiten“, so Schneider weiter.

    Bewohner sind in ihren Wohnungen und Häusern eingeschlossen
    „Wir wissen nicht, wozu der Verdächtige fähig ist“, sagte ein Jäger und erklärte gegenüber France Bleu Gard Lozère, er sei mit seinem „Gewehr zur Hand“ zu Hause geblieben. Die Bewohner des Sektors werden gebeten, auch an diesem Mittwoch in ihren Häusern zu bleiben. „Die Menschen haben sich organisiert, sie treffen sich auf dem Dorfplatz und sind nur unterwegs, wenn absolut nötig“, erklärt die Unterpräfektin der Region, Sabadia Tamelikecht.

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    Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

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    Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

    Nachdem er seine beiden Kollegen am Dienstagmorgen in einem Sägewerk in Plantiers in den Cevennen (Gard) getötet hatte, flüchtete der mutmaßliche Mörder in den Wald.

    Zwei Männer wurden am Dienstag, dem 11. Mai, in den frühen Morgenstunden in der Gemeinde Plantiers in den Cevennen (Gard) erschossen. Dies geht aus Informationen von France Bleu Gard Lozère hervor, die von dem Staatsanwalt von Alès, François Schneider, bestätigt wurden. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

    Nachdem er einen seiner Kollegen und seinen Chef erschossen hatte, flüchtete der mutmaßliche Täter, der einen Waffenschein für Sportwaffen besitzt, in den Wald und wird von den vor Ort eingesetzten Gendarmen gesucht, so François Schneider. „Es ist der Polizei derzeit noch nicht möglich seinen Aufenthaltsort festzustellen“, sagte der Staatsanwalt und fügte hinzu, dass ein mobiles Einsatzkommando angesichts der Gefährlichkeit des Täters vor Ort erwartet wird.

    In dem Dorf mit 260 Einwohnern wurde ein Krisenstab eingerichtet. Die Behörden rufen die Bewohner des Dorfes dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben, bis die Gendarmen den mutmaßlichen Schützen festgenommen haben.

  • Montpellier: Ein Mann niedergeschossen während des Besuchs von Emmanuel Macron

    Montpellier: Ein Mann niedergeschossen während des Besuchs von Emmanuel Macron

    Während Emmanuel Macron mit Innenminister Gérald Darmanin zum Thema Sicherheit Montpellier besucht, wurde in der Präfektur Herault ein Mann durch Schüsse sehr schwer verletzt. Die Ereignisse fanden mitten am Tag in einer Straße in der Innenstadt von Montpellier statt. Nach Angaben von Midi Libre wurde das Opfer im Beaux-Arts-Viertel in den Rücken geschossen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo es zwischen Leben und Tod schwebt. Emmanuel Macron ist an diesem Montag, 19. April, in Montpellier, um die Ankunft von fünfzig neuen Polizeibeamten und die Schaffung einer „Polizeischule mit kontinuierlicher Ausbildung“ innerhalb der Präfektur des Herault anzukündigen. Dieser Besuch folgt auf ein Interview mit Le Figaro, in dem der Präsident seine Bilanz in Sachen Sicherheit verteidigte und die Einstellung von 10.000 Polizisten und Gendarmen in Frankreich bis 2022 bestätigte….

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  • Nîmes: Teenager gestern Abend bei Schießerei getötet

    Nîmes: Teenager gestern Abend bei Schießerei getötet

    Ein 17-jähriger Teenager wurde gestern Abend in Nîmes tödlich verwundet, Opfer einer Schießerei im Arbeiterviertel Mas de Mingue, eine Woche nach einer fast ähnlichen Tragödie in einem anderen Viertel der Stadt. Der Teenager starb nach seiner Einlieferung in die Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Nîmes, bestätigte der stellvertretende Staatsanwalt von Nîmes, Patrick Bottero. Die Schießerei, kurz nach 19 Uhr, verursachte auch zwei Verletzte: einen weiteren Teenager, der noch am Tatort gefunden wurde, als Hilfe eintraf, und einen weiteren Jugendlichen, der später, leichter getroffen, noch in der Nachbarschaft entdeckt wurde. Der/die Schütze(n) wurde(n) noch nicht festgenommen. Ein Fahrzeug, das möglicherweise für die Tat verwendet wurde, wurde später am Abend in der Nähe ausgebrannt aufgefunden. Die Ermittlungen, die der Kriminalpolizei anvertraut wurden, wurden wegen „Mordes und versuchten Mordes in einer organisierten Bande, krimineller Vereinigung und Brandstiftung“ eingeleitet. Nîmes hatte erst vor einer Woche, am 18. Januar, eine ähnliche Tat erlebt, als ein junger Mann bei einer Schießerei mit einem Sturmgewehr im Stadtteil Pissevin getötet wurde, einem anderen der vom Drogenhandel geplagten Stadtteile.
  • Bordeaux: ein Jugendlicher getötet, vier Verletzte bei Schießerei am Samstagabend

    Bordeaux: ein Jugendlicher getötet, vier Verletzte bei Schießerei am Samstagabend

    Ein 16-jähriger Teenager wurde am Samstagabend in einem Arbeiterviertel nördlich von Bordeaux bei einer Schießerei, deren Umstände und Motiv noch nicht geklärt sind, getötet und vier weitere junge Menschen verletzt, wie Polizei und Justiz am Sonntag mitteilten.

    Die Rettungskräfte griffen nach 23 Uhr ein, nachdem eine Schussverletzung im Stadtteil Aubiers in Bordeaux gemeldet wurde. Einem Stadtteil, das auch in der Silvesternacht Schauplatz von Vorfällen gewesen war. Nachdem der Bereich von der Polizei gesichert wurde, entdeckte die Feuerwehr einen 16-jährigen Jugendlichen mit schweren Verletzungen. Er wurde kurz darauf bei seiner Ankunft im Universitätskrankenhaus von Bordeaux für tot erklärt, so die Rettungskräfte.

    Nach Angaben der Polizei entdeckten die Rettungskräfte in einem Gebäude, vor dem die Schüsse gefallen waren, zwei weitere Jugendliche im Alter von 13 und 16 Jahren, ebenfalls mit Schussverletzungen. Einer von ihnen wurde schwer verletzt und in die Universitätsklinik von Bordeaux eingeliefert, sein Zustand ist jedoch noch nicht lebensbedrohlich.

    Ein weiterer 13-jähriger Teenager wurde ohne ernsthafte Verletzungen behandelt, und ein weiterer junger Mann, ebenfalls nicht ernsthaft verletzt, meldete sich später in einer Klinik in Bordeaux-Nord.

    Die Staatsanwaltschaft von Bordeaux bestätigte die Schießerei und ihren Ausgang, ohne jedoch die Umstände oder Ursachen zu spezifizieren und wies darauf hin, dass eine Erklärung am Sonntag herausgegeben werden sollte.

    In der Silvesternacht war der Stadtteil Aubiers wiederholt Schauplatz von Zwischenfällen, bei denen Bus- und Straßenbahnhaltestellen zerstört, ein Postamt niedergebrannt und Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf die Polizei bei ihren Einsätzen geworfen wurden. Das Viertel ist auch für sporadische Rivalitäten unter Jugendlichen aus zwei anderen Stadtteilen im Norden des Ballungsraums Bordeaux bekannt.