Schlagwort: Schiesserei

  • Castres: Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 20 Jahren durch Schüsse verletzt

    Castres: Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 20 Jahren durch Schüsse verletzt

    Vermummte Personen schossen in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei Mal auf Jugendliche im Viertel AIllot in Castres (Departement Tarn). Zwei der Jugendlichen im Alter von 15 und 20 Jahren wurden leicht verletzt. Eine „Schießerei“, die mit einem Revierkrieg des Drogenhandels in Verbindung stehen könnte.

    Glücklicherweise wurden die Opfer nur leicht verletzt. Die Folgen diser Tat, die wie eine Abrechnung im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Castres aussieht, hätten jedoch weitaus schwerwiegender sein können.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2 Uhr morgens, schoss ein „Kommando“, bestehend aus mindestens zwei vermummten und mit Schrotflinten bewaffneten Personen mindestens drei Mal auf mindestens zweimehrere Jugendliche aus dem Viertel. Die beiden Opfer, zwei junge Männer im Alter von 15 und 20 Jahren, wurden von Rettungskräften versorgt, sie erlitten Kopfverletzungen. Ihre Verletzungen waren jedoch glücklicherweise nur oberflächlich. Die Schrotkugeln wurden entfernt und sie konnten das Krankenhaus wieder verlassen, um noch in der Nacht von der Polizei befragt zu werden.

    Bei dieser Kommandoaktion gab es fast ein Kollateralopfer. Tatsächlich wurden Bleikugeln auf einen PVC-Rollladen einer Wohnung in einem an den Tatort grenzenden Gebäude gefunden. Der Fensterladen vor dem Schlafzimmer eines Mieters, der bei offenem Fenster schlief, wurde von einer Schrotladung getroffen. Der Bewohner der Wohnung wurde von PVC-Splittern getroffen, ohne jedoch verletzt zu werden.

    Die Ermittlungen sind im Gange und die Behörden hoffen auf einen schnellen Abschluss, um eine Eskalation zu verhindern. Denn es ist nicht das erste Mal, dass in den letzten Monaten Schüsse in Castres zu hören waren. Die Polizei geht davon aus, dass es einen Revierkampf im Zusammenhang mit dem Drogenhandel gibt.

    Ende 2022 wurden bei einem Schlag gegen den Kokainhandel in Castres mehrere Personen festgenommen, darunter ein 22-jähriger Mann, der als Kopf des Netzwerks galt, selbst Ziel einer Schießerei war und im April dieses Jahres vom Strafgericht in Castres zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.

  • Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Das 55-jährige Opfer wurde von Kugeln durchsiebt aufgefunden. Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten auf einem Motorrad.

    Ein 55-jähriger Mann wurde am Montagabend, dem 11. September, im 16. Arrondissement von Marseille in der Siedlung L’Estaque erschossen. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 12. September, unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen und der Staatsanwaltschaft.

    Aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle hieß es, das Opfer sei in einem Fahrzeug gefunden worden, das mit laufendem Motor am Straßenrand gestanden habe. Der Mann starb gegen 23 Uhr an mehreren Schussverletzungen: viermal in den Brustkorb, einmal in den Bauch, zweimal in den linken Arm, einmal in den rechten Arm und ein Treffer, der durch den linken und rechten Oberschenkel ging. Insgesamt wurden acht Geschosshülsen am Tatort gefunden.

    Die beiden mutmaßlichen Täter waren auf einem Motorrad unterwegs, als die Schüsse abgegeben wurden. Sie sind auf der Flucht. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle hieß es, dass später am Abend ein brennendes Motorrad aufgefunden wurde. In der Nähe des brennenden Motorrads wurde auch eine verbrannte Kalaschnikow gefunden.

    Diese Tat ereignete sich nur einen Tag nach der Tragödie im Viertel Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille. Am Sonntagabend, dem 10. September, wurde dort eine 24-jährige Frau von einer verirrten Kugel getroffen, als sie sich in ihrer Wohnung befand. Sie starb am Dienstagmorgen, dem 12. September, an den Folgen ihrer Verletzungen.

    Innenminister Gérald Darmanin wird am Dienstag in Marseille erwartet.

  • Seine-Saint-Denis: 20-Jähriger in der Stadt Sevran erschossen

    Seine-Saint-Denis: 20-Jähriger in der Stadt Sevran erschossen

    Der jungen Mann wurde am Hinterkopf getroffen und starb noch im Rettungsfahrzeug. 

    Ein 20-jähriger junger Mann starb am Sonntagabend, nachdem in Sevran (Seine-Saint-Denis) auf ihn geschossen wurde. Das meldete der Sender Franceinfo am Montag, dem 11. September, u nter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle.

    Das Opfer wurde am Hinterkopf getroffen. Die Rettungskräfte versuchten vergeblich, den jungen Mann wiederzubeleben. Der 20-Jährige Mann wurde noch im Fahrzeug der Rettungskräfte für tot erklärt.

    Ein Zeuge berichtete, dass er zwei Schüsse gehört und gesehen hatte, wie eine Person auf einem Motorrad in Richtung des Bahnhofs von Sevran flüchtete. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Das 24-jährige Opfer befand sich in seiner Wohnung im ersten Stock, als zwischen Drogenhändlern eine Schiesserei ausbrach.

    Eine Frau wurde am Sonntagabend im Stadtteil Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille angeschossen, wie der Sender Franceinfo am Montag, 11. September, unter Berufung auf mehrere Quellen meldete. Die Frau befindet sich in Lebensgefahr.

    Die Schüsse wurde gegen 23 Uhr abgegeben. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich um eine Auseinandersetzung rivalisierender Drogenhändler. Die Schüsse trafen auch das Gebäude, in dem sich die 24-jährige zu diesem Zeitpunkt in ihrer Wohnung aufhielt. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock. Die junge Frau erlitt eine schwere Kopfverletzung, als sie von einem Querschläger getroffen wurde.

    Zeugen zufolge fuhren zwei Personen auf einem Motorroller, von denen einer mit einer Kalaschnikow bewaffnet war. Sie hielten an einem als Drogenpunkt bekannten Ort an und eröffneten das Feuer, bevor sie auf dem Motorroller flüchteten. Am Tatort wurden etwa 20 Patronenhülsen gefunden.

    Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass bei der jungen Frau „der irreversible Hirnfunktionsausfall“ festgestellt wurde. Sie ist also praktisch ihren schweren Verletzungen erlegen.

  • Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Diese neue Schießerei ereignete sich etwa drei Wochen nach den Schüssen, bei denen ein zehnjähriger Junge, ebenfalls im Stadtteil Pissevin in Nîmes, getötet wurde.

    Zwei Männer im Alter von 28 und 32 Jahren wurden am Sonntagmorgen, 10. September, bei einer erneuten Schießerei im Stadtteil Pissevin von Nîmes (Departement Gard) schwer verletzt. Fast drei Wochen nach dem Tod eines zehnjährigen Kindes im selben Stadtteil. Der Sender France Bleu Gard Lozère meldete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der südfranzösischen Stadt.

    Die Schießerei ereignete sich gegen 7 Uhr morgens. Die beiden Opfer wurden von Rettungskräften versorgt, nachdem sie vor einem Supermarkt in der Avenue des Arts im Stadtteil Pissevin gefunden worden waren. Die Polizisten stellten am Tatort etwa ein Dutzend Geschosshülsen sicher.

    Nach Informationen des Senders France Bleu Gard Lozère wurde am Stadtrand von Nîmes, in Saint-Bauzély, kurz nach der Tat ein ausgebranntes Fahrzeug gefunden, in dem sich eine Kalaschnikow befand.

    Als Innenminister Gérald Darmanin Ende August nach dem Tod eines zehnjährigen Jungen und eines 18-jährigen Mannes nach Nîmes reiste, kündigte er Verstärkungen der Polizeidienste in der Stadt „mindestens bis zum Ende des Jahres“ und zusätzliche Ermittlungsmöglichkeiten an.

  • Marseille: 42 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel seit Jahresbeginn

    Marseille: 42 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel seit Jahresbeginn

    Die Zahl der Tötungen in Marseille, die mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht werden, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die meisten Opfer waren unter 25 Jahre alt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 42 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Marseille meldet. Das sind neun Tote mehr als im Vorjahr. 109 Menschen wurden außerdem bei versuchten Tötungsdelikten im Zusammenhang mit dem Revierkampf der Drogenhändler in der Stadt am Mittelmeer verletzt.

    Mehr als die Hälfte der Opfer sind unter 25 Jahre alt. Es handelt sich vor allem um die kleinen Rädchen im Drogenhandel, wie Späher oder Händler, die sich an den Drogen-Verkaufspunkten aufhalten, die dann von konkurrierenden Banden mit Sturmgewehren angegriffen werden. In ihrer jüngsten Pressemitteilung verwendet die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, den Begriff „Narchomizid“, um die Ermordung eines 23-jährigen Mannes mit einer automatischen Waffe in der Nacht vom 30. auf den 31. August zu beschreiben. In den letzten zwei Monaten wurden 15 Morde mit dem Drogenhandel in Marseille in Verbindung gebracht.

    Zwei mächtige Clans, die DZ Mafia und der Yoda-Clan, versuchen, die Kontrolle über die wichtigsten Deal-Punkte in Marseille zu erlangen, von denen einige mehr als 50.000 Euro pro Tag einbringen können. Der Krieg zwischen diesen beiden Drogenhändlernetzwerken ist für mehr als 80 % der seit Jahresbeginn verübten Morde und Mordversuche verantwortlich. Die Auftragskiller werden immer jünger, wie der Fall des 18-jährigen Mateo, gegen den wegen zwei Morden ermittelt wird und der an neun weiteren Schiessereien beteiligt gewesen sein soll, zeigt. Die jungen Auftragskiller können für jeden Mord mehrere zehntausend Euro verlangen.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel besteht eine der Prioritäten der Kriminalpolizei von Marseille darin, die Killerkommandos zu zerschlagen. In den letzten Monaten wurden drei dieser Kommandos festgenommen. Aber die Drogenbanden sorgen extrem schnell für Ersatz, stellt die Polizei fest. Seit Anfang des Jahres wurden in der zweitgrößten Stadt Frankreichs über 800 Waffen beschlagnahmt, darunter 64 Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow.

  • Schießerei mit schweren Waffen in Béziers: 21-Jähriger getötet

    Schießerei mit schweren Waffen in Béziers: 21-Jähriger getötet

    Ein 21-jähriger Mann wurde am Dienstagabend in Béziers im Stadtteil Devèze erschossen. Ein weiterer junger Mann wurde verletzt. Es handelte sich um eine Schießerei mit einer schweren Waffe. Am Tatort wurden zahlreiche Patronenhülsen gefunden.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in Béziers im Departement Hérault zu einer Schießerei, wie am 30. August im Sender France Bleu Hérault berichtet wurde.

    Kurz vor Mitternacht wurde ein 21-jähriger Marokkaner, der in Béziers wohnte, im Stadtteil Devèze von einer Kugel getroffen. Er starb im Krankenhaus von Béziers an den Folgen seiner schweren Brustverletzung. Der junge Mann war der Justiz bereits wegens Handel mit Betäubungsmitteln bekannt.

    Ein aus dem Fahrer und zwei Schützen bestehendes Kommando feuerte aus einem Fahrzeug auf die jungen Männer. Bei der Schießerei wurde ein zweiter junger Mann im Alter von 18 Jahren, der ebenfalls polizeibekannt ist, an der Wade verletzt. Er wurde von Zeugen zusammen mit dem jungen Marokkaner ins Krankenhaus gebracht, wo dieser seinen Verletzungen erlag.

    Ersten Ermittlungen zufolge feuerten die beiden bewaffneten Personen zehnmal auf das Fahrzeug des Opfers. Die Zahl der Todesopfer hätte weitaus höher sein können, da das Opfer nach Angaben der Zeugen wohl nicht speziell ins Visier genommen wurde: Die Schüsse waren vielmehr auf eine Gruppe junger Leute gerichtet, die sich vor einem Lebensmittelgeschäft in einem Bereich, der als Drogenumschlagplatz bekannt ist, unterhielten.

    Für Robert Ménard, den Bürgermeister von Béziers, steht diese Tat zweifellos im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und er rief den Präfekten des Departements Hérault auf, die Polizeikräfte in Beziers zu verstärken.

    Die Staatsanwaltschaft von Béziers bestätigte, dass am Tatort etwa fünfzig auf dem Boden liegende Geschosshülsen der Kaliber 9 mm und 7,62 mm (typisch für ein Sturmgewahr der Marke Kalaschnikov) gefunden wurden.

    In demselben Viertel war im Sommer 2019 ein 27-jähriger Mann durch einen Schuss in den Kopf getötet worden. Ein Fall, der ebenfalls mit dem Drogenhandel in Zusammenhang gebracht wurde.

  • Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    An diesem Wochenende gab es wieder Tote und Schwerverletzte in Südfrankreich.

    Marseille: Junger Mann im 14. Arrondissement erschossen

    Der junge Mann ist kurz vor 4 Uhr morgens in der Nacht von Freitag auf Samstag in der cité des Rosiers im 14ᵉ Arrondissement von Marseille Opfer einer Schießerei geworden.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 26. August in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement von Marseille erschossen. Dies berichtete der Sender Radio France und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM TV. Der 18-Jährige war kurz vor 4 Uhr morgens Opfer einer Schießerei geworden.

    Der junge Mann war der Polizei unter anderem bereits wegen Drogenhandels bekannt.

    Die zweitgrößte Stadt Frankreichs war in den letzten Wochen Schauplatz zahlreicher Morde vor dem Hintergrund eines Machtkampfes zwischen rivalisierenden Banden um die Kontrolle des Drogenhandels. Seit Anfang des Jahres kamen in Marseille bei diesem Bandenkrieg bereits mehr als 30 Menschen ums Leben, die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, spricht von einem „Blutbad“.

    Nîmes: 15-Jähriger mit Messerstichen am Hals, 26-Jähriger mit Schussverletzungen

    Vier Opfer in weniger als einer Woche. Am Samstagabend, dem 26. August, wurde in Nîmes (Gard) ein 15-jähriger Jugendlicher niedergestochen. Die Tat ereignete sich gegen 19.15 Uhr im Stadtzentrum von Nîmes, wie Franceinfo berichtet. Der Jugndliche wurde am Hals getroffen und in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzung ist jedoch nicht lebensbedrohlich.

    Der Jugendliche war auf der Straße unterwegs, als zwei Personen, die auf einem Motorroller saßen, auf ihn einstachen und dann flüchteten, so der Sender BFMTV.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ausserdem ein 26-jähriger Mann im Viertel Mas de Mingues mit einer Schusswaffe verletzt, als er gerade seinen Wagen geparkt hatte. Er wurde nur leicht am Schulterblatt verletzt und konnte nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zeugen zufolge schossen zwei vermummte Personen gegen 2 Uhr morgens auf den Mann, als er am Steuer seines Autos saß, anschliessend konnten sie flüchten.

    Die Stadt Nîmes ist seit mehreren Tagen Schauplatz von Gewalttaten vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Am Montag, dem 21. August, wurde ein 10-jähriger Junge bei einer Schießerei im Stadtteil Pissevin getötet, als er mit seinem Onkel im Auto nach Hause fuhr. Zwei Tage später starb ein 18-jähriger Jugendlicher ebenfalls durch Schüsse.

    Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitag Nîmes besuchte, kündigte Polizeiverstärkungen „mindestens bis zum Ende des Jahres“ an.

    in der Nähe von Toulouse: Drei Schüsse, einer davon in den Kopf – 18-Jähriger ringt mit dem Tod

    Das Opfer wurde auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Pibrac, etwa 15 km von Toulouse entfernt, aufgefunden. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in Pibrac, Haute-Garonne, durch Schüsse schwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft von Toulouse und die Feuerwehr berichteten.

    Das Opfer wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf, wie der Feuerwehr-Rettungsdienst berichtete, der am Samstag gegen 2 Uhr alarmiert wurde. der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr.

    Laut der Zeitung La Dépêche wurde der Mann in der Nähe des Gymnasiums Nelson-Mandela auf einem Parkplatz vor der Wohnanlage „Les jardins de Coustayrac“ in der Gemeinde mit rund 8.000 Einwohnern, etwa 15 km von Toulouse entfernt, gefunden.

    Das Opfer war der Justiz bisher nicht bekannt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet hat.

  • Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    In demselben Viertel starb in der Nacht von Montag auf Dienstag ein zehnjähriges Kind bei einer Schießerei. Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Freitag nach Nîmes reisen, kündigt sein Ministerium an.

    Ein 18-jähriger Mann ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 24. August, im Viertel Pissevin in Nîmes (Gard) erschossen worden. Das Opfer war der Polizei unter anderem wegen Drogenhandels bekannt.

    Die Rettungskräfte wurden gegen 3.40 Uhr in die Rue Lulli gerufen. Der junge Mann wurde in den Bauch getroffen und erlag eine Stunde später seinen schweren Verletzungen. Am Tatort fand die Polizei zwei Geschosshülsen mit unterschiedlichem Kaliber.

    In demselben Viertel war in der Nacht von Montag auf Dienstag der zehnjährige Fayed bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Mitglieder der CRS 8, einer auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in städtischen Gebieten spezialisierten Polizeieinheit, sind seit Dienstag dort eingesetzt. Richard Schieven, stellvertretender Bürgermeister von Nîmes und zuständig für Sicherheitsfragen, fordert Innenminister Gérald Darmanin auf, nach Nîmes zu kommen. „Sein Platz ist neben uns“, so Richard Schieven. Das Innenministerium kündigte an, dass der Minister am Freitag, 25. August, vor Ort sein wird.

    Sandy Issartel, Departementssekretärin der Polizeigewerkschaft SGP Police, sagte am Donnerstag auf France Bleu Gard Lozère: „Wir brauchen mindestens 50 bis 100 zusätzliche Polizisten“. Sie fordert dauerhafte Einstellungen und nicht nur eine zeitweilige Verstärkung.

  • Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Am Montagabend, 21. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in der Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse behandelt. Er wies eine Schusswunde auf und sein Gesundheitszustand wurde als besorgniserregend eingestuft. Der oder die Schützen werden gesucht.

    In den letzten Wochen gab es in Toulouse eine Reihe von Schießereien. Das Viertel Empalot ist bekannt für den Handel von Drogen, was zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden führt. Am Montagabend gegen 23.30 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, weil in der Rue Bir Hakeim Schüsse gefallen waren. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde zunächst kein Opfer gefunden.

    Erst im Laufe des Abends fanden die Ermittler durch Querverweise und Nachforschungen heraus, dass ein 16-jähriges Opfer von Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse gebracht worden war. Bei seiner Einlieferung wies der Jugendliche eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Verletzung wurde von den Ärzten als besorgniserregend eingestuft.

    Die Umstände dieser neuen Schießerei sind derzeit noch völlig unklar. Zeugen zufolge soll ein Auto am Tatort vorgefahren sein, bevor einer der Insassen von einer Waffe Gebrauch machte.

    In den letzten Tagen kam es in Toulouse zu einer Reihe von Schießereien. Erst am frühen Nachmittag des 20. August wurde eine Person auf der Place André Abbal angeschossen. Ein 17-jähriger junger Mann wurde von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Seit Beginn der letzten Woche wurden in Toulouse bereits vier Personen durch Schüsse verletzt.