Schlagwort: Schiesserei

  • Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Pont Saint-Esprit im Departement Gard erschossen, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

    In Pont Saint-Esprit im Departement Gard kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Schießerei. Es gab zwei Tote und zwei schwer verletzte Personen. Es fielen Schüsse aus einer oder mehreren Kalaschnikow-Gewehren. Bei den beiden Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren.

    Die vier Männer verließen gemeinsam um 2 Uhr morgens eine Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit, als sie unter Beschuss genommen wurden. Die Bar hatte ihre Türen bereits geschlossen – die Fassade wurde von Kugeln durchsiebt.

    Wie die Zeitung Actu Métropolitain berichtet, wird die Spur einer Abrechnung unter Drogenhändlern von den Ermittlern bevorzugt. Drei vermummte und bewaffnete Männer hatten das Feuer eröffnet, schrieb die Zeitung Midi Libre. „Die Schüsse kamen aus einer Gruppe von vermummten Personen, die direkt auf die Anwesenden feuerten“, bevor sie „in einem Fahrzeug“ flüchteten, erklärte die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac.

    Einer der beiden getöteten Männer war der Justiz wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Zuhälterei bereits bekannt. Der zweite Opfer war den Behörden und der Justiz bisher unbekannt.

    Die beiden verletzten Männer wurden in ernstem Zustand in die Universitätsklinik von Nîmes eingeliefert.

  • Seine-Maritime: Junger Mann in Maromme erschossen – Täter ist auf der Flucht

    Seine-Maritime: Junger Mann in Maromme erschossen – Täter ist auf der Flucht

    Das 21-jährige Opfer war der Polizei bisher unbekannt.

    Ein 21-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in Maromme, einige Kilometer von Rouen (Departement Seine-Maritime) entfernt, erschossen, wie der Sender Franceinfo am Donnerstag, dem 26. Oktober, meldete.

    Die Tat ereignete sich gegen 23.30 Uhr am Mittwochabend. Die Polizei wurde von Anwohnern gerufen, die die Schüsse gehört hatten, entdeckte den jungen Mann mit einer blutenden Wunde am Brustkorb auf einem Parkplatz. Die Rettungskräfte versuchten erfolglos, ihn wiederzubeleben. Am Tatort wurden sechs Patronenhülsen gefunden. Der Täter konnte flüchten.

    Das Opfer war der Polizei bisher unbekannt. Auch der Ort, an dem sich die Tat ereignete, war nicht dafür bekannt, ein Ort des Drogenhandels zu sein, wie eine dem Fall nahe stehende Quelle gegenüber Franceinfo berichtete. Die Kriminalpolizei in Rouen wurde mit den Ermittlungen beauftragt.

  • Essonne: 3 Monate altes Baby erschossen und Mutter schwer verletzt

    Essonne: 3 Monate altes Baby erschossen und Mutter schwer verletzt

    Ein drei Monate alter Säugling starb durch Schüsse und seine 40-jährige Mutter schwebt zwischen Leben und Tod. Der Vater des Kindes wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Die furchtbare Tat geschah letzte Nacht in Milly-la-Forêt im Département Essonne. Ein drei Monate altes Baby wurde von ein er Kugel getroffen und starb an den Folgen seiner Verletzungen. Seine Mutter wurde mit schweren Schussverletzungen in der Umgebung von Milly-la-Forêt aufgefunden. Die Frau ist 40 Jahre alt. Sie wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, wie der Sender BFMTV berichtete.

    Es war der Vater des Babys, der sein Kind am späten Abend selbst in das Krankenhaus von Fontainebleau (Seine-et-Marne) gebracht hatte. Er erklärte, dass er seine Tochter allein im Haus der Familie mit Brustverletzungen in ihrem Bettchen vorgefunden habe.

    Der 54-Jährige behauptete, von seiner Frau am Abend nach Paris geschickt worden zu sein, um etwas für das Kind zu besorgen, schreibt die Zeitung Le Parisien. Er gab außerdem an, dass er im Obergeschoss des Hauses eine Blutlache entdeckt habe.

    Im Haus des Ehepaars wurde ein Gewehr vom Typ 22 Long Rifle beschlagnahmt.

    Der Vater, der auch Gemeindevertreter ist, wurde von der Gendarmerie in Polizeigewahrsam genommen.

  • Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Erste Hinweise deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ eingeleitet.

    Ein 33-jähriger Mann wurde am Montagabend auf dem Parkplatz einer Wohnanlage in Aubagne, in der Nähe von Marseille ( Departement Bouches-du-Rhône), erschossen, wie Franceinfo am Dienstag, 24. Oktober, meldete. Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes in einer organisierten Bande“ eingeleitet und der Kriminalpolizei in Marseille anvertraut, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille erklärte, dass „die Vorgehensweise auf eine Abrechnung hindeuten könnte“. Eine Polizeiquelle berichtet, dass der Mann gegen 23 Uhr von Kugeln des Kalibers 7,62 aus einer Kalaschnikow getroffen wurde, als er sich in seinem Auto auf dem Parkplatz der Residenz Bertagne in Aubagne befand.

    Opfer der Polizei bislang unbekannt
    Eine polizeiliche Quelle berichtet, dass nach dem Tod des Mannes 23 Patronenhülsen auf dem Boden gefunden wurden. Der oder die Täter, die die Schüsse abgegeben hatten, konnten bisher nicht festgenommen werden. Das Opfer sei der Justiz unbekannt, so die Quelle. Die Polizeipräfektur des Departements Bouches-du-Rhône bestätigte den Tod des Mannes und bezeichnete ihn als Opfer einer Schiesserei.

  • Anschlag in Brüssel: Zwei schwedische Fussballfans durch Schüsse getötet

    Anschlag in Brüssel: Zwei schwedische Fussballfans durch Schüsse getötet

    Zwei Schweden wurden am Montagabend im Zentrum der belgischen Hauptstadt am Rande des Fußballspiels Belgien-Schweden mit einer automatischen Waffe getötet. Die Bundesstaatsanwaltschaft, die für Terrorismusfälle zuständig ist, wurde mit den Ermittlungen betraut.

    Drei Tage nach dem Attentat in Arras, das ganz nFrankreich wegen der Ermordung eines Lehrers in Trauer versetzte, wurde nun auch Belgien getroffen. Am Rande des Fußballspiels Belgien-Schweden wurden am Montag, dem 16. Oktober in Brüssel zwei schwedische Staatsangehörige von einem bewaffneten Täter getötet, der nach der Tat auf einem Motorroller flüchtete. Ein Mann, der verdächtigt wird, der Schütze zu sein, wurde am Dienstagmorgen nach einem Schusswechsel festgenommen, wie ein Sprecher der Bundesstaatsanwaltschaft mitteilte. Später am Morgen wurde bekannt, dass der mutmaßliche Attentäter bei der Festnahme getötet wurde.

    https://twitter.com/BanrakasBaba/status/1714186100808503580

    Der belgische Premierminister Alexander De Croo verurteilte die Tat als ein „feiges Attentat“. Er rief zur Einheit im „Kampf gegen den Terrorismus“ auf. Die Bundesstaatsanwaltschaft, die für Terrorismusfälle zuständig ist, wurde mit den Ermittlungen betraut. Die Terrorbedrohungsstufe wurde auf vier angehoben und gilt in der Region Brüssel als „sehr ernst“, das ist die höchste Stufe. Die Behörden forderten die Bewohner auf, „zu Hause zu bleiben, solange die Bedrohung nicht beseitigt ist“.

    Die Tat ereignete sich kurz nach 19 Uhr in der Nähe des Place Sainctelette im Norden der belgischen Hauptstadt. Auf mehreren Videos, die in den sozialen Netzwerken und den belgischen Medien verbreitet wurden, ist zu sehen, wie ein Mann in einer orangefarbenen Neonjacke eine Person in die Lobby eines Gebäudes verfolgt und das Feuer aus einer automatischen Waffe eröffnet. Anschließend flüchtet er auf einem Motorroller. „Drei Personen“ seien durch den Angriff „ins Visier genommen“ worden, sagte Eric van Duyse, Sprecher der belgischen Bundesstaatsanwaltschaft, bei einer Pressekonferenz. Neben den beiden getöteten Personen sei auch ein Taxifahrer verletzt worden.

    Laut Zeugenaussagen trugen die Opfer Fantrikots der schwedischen Nationalmannschaft.

    Ein Video, in dem sich ein Mann zu dem Anschlag bekennt, der mit einer neonorangenen Jacke bekleidet ist und auf Arabisch spricht, ist im Umlauf, wurde aber noch nicht offiziell authentifiziert. Der Mann versichert, der Terrorgruppe Islamischer Staat anzugehören, und behauptet, „drei Schweden“ getötet zu haben. In dem Video wird die schwedische Staatsangehörigkeit der Opfer als Motivation für die Tat genannt.

    https://twitter.com/laraibnaseer/status/1714148711360758132

    Schweden, das in der muslimischen Welt nach mehreren Koranverbrennungen in diesem Sommer zunehmend in Kritik geriet, hat bereits am 17. August die Terrorwarnstufe erhöht.

    Der Sprecher der belgischen Bundesstaatsanwaltschaft betonte allerdings ausdrücklich, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum aktuellen israelisch-palästinensischen Konflikt vorlägen.

    Ein Mann, der unter dem Verdacht steht, der mutmaßliche Attentäter zu sein, wurde am Dienstagmorgen festgenommen. Früher am Morgen hatte der belgische Justizminister Vincent Van Quickenborne mehr Informationen über den Verdächtigen bekannt gegeben. Es handele sich um einen 45-jährigen Tunesier, der im November 2019 Asyl in Belgien beantragt habe, so der Minister. „Er war den Polizeibehörden bereits wegen Menschenhandels, illegalem Aufenthalts und Gefährdung der Staatssicherheit bekannt.

    https://twitter.com/Mediavenir/status/1714174102313865281

    „Im Juli 2016 wurden von einer ausländischen Polizeibehörde unbestätigte Informationen übermittelt, wonach der Mann sich radikalisiert habe und in ein Konfliktgebiet in den Dschihad ziehen wolle“, führte der belgische Justizminister weiter aus. Allerdings habe es in Belgien „keine konkreten Hinweise auf eine Radikalisierung gegeben“, schränkte er ein.

    https://twitter.com/JeanMessiha/status/1714190178112143424

    In Schaerbeek im Großraum Brüssel wurde eine Hausdurchsuchung in der Avenue Huart-Hamoir durchgeführt, „eine Adresse, an der sich der Verdächtige aufgehalten haben soll“, wie der belgische Bundesstaatsanwalt Frédéric Van Leeuw auf der Pressekonferenz erklärte. Dort fand am Dienstagmorgen auch die Festnahme statt. Von offizieller Seite wurde nicht bestätigt, dass der Verdächtige bei der Festnahme verletzt wurde. Bisher konnte die festgenommene Person noch nicht formell identifiziert werden.

    Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass der Attentäter wohl bei der Festnahme getötet worden sei.

    Am Montagabend fand im König-Baudouin-Stadion in Brüssel ein Fußballspiel zwischen Belgien und Schweden im Rahmen der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2024 statt. Es wurde in der Halbzeitpause gegen 21:30 Uhr abgebrochen. „Ich bin schrecklich traurig. Wir waren uns zu 100 % einig, dass wir die zweite Halbzeit aus Respekt vor den Opfern und ihren Familien nicht spielen würden“, erklärte der Trainer der schwedischen Nationalmannschaft, Janne Andersson, der von der schwedischen Nachrichtenagentur TT zitiert wurde.

    Die Behörden hielten die 35.000 Fans zunächst im Stadion fest, bis sie sicher evakuiert werden konnten, wie das belgische Krisenzentrum mitteilte. Die Fans beider Mannschaften skandierten „Sweden! Sweden!“, berichtete der belgische Fernsehsender LN24. Die Evakuierung des Stadions begann erst kurz vor Mitternacht.

    Nach dem Anschlag in Brüssel werden die Sicherheitsvorkehrungen am Dienstagabend im Pierre-Mauroy-Stadion in Lille für das Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Schottland deutlich erhöht, wie Franceinfo unter Berufung auf die französischen Behörden meldet.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin ordnete an, dass die Kontrollen an der Grenze zu Belgien ab Montagabend verstärkt werden sollen. Die französische Regierung hatte bereits am Freitag, nachdem ein radikalisierter ehemaliger Schüler in einem Gymnasium in Arras einen Lehrer ermordet hatte, die höchste Stufe des nationalen Terror-Warnsystems ausgerufen.

    Die politischen Reaktionen auf das Attentat in Brüssel sind zahlreich. Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen verurteilte ein „abscheuliches Attentat“. „Ich bin heute Abend von ganzem Herzen bei den Familien der beiden Opfer des abscheulichen Attentats, das in Brüssel stattgefunden hat“, reagierte Ursula von der Leyen auf X. Der Präsident des Europäischen Rates, der Belgier Charles Michel, sagte, dass „das Herz Europas von Gewalt getroffen wurde“. Der schwedische Außenminister Tobias Billström sagte, er sei „am Boden zerstört“.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron, der sich am Montagabend in der albanischen Hauptstadt Tirana aufhielt, sagte, dass Europa „erschüttert“ sei.

  • Mann in Bayonne auf offener Straße erschossen – der Täter ist auf der Flucht

    Mann in Bayonne auf offener Straße erschossen – der Täter ist auf der Flucht

    Ein Mann in den Zwanzigern wurde am Samstag in einem beliebten Viertel im Norden von Bayonne mit einer Schusswaffe getötet. Der mutmaßliche Schütze wird noch gesucht.

    Die Tat ereignete sich im Viertel Sainte-Croix in Bayonne (Departement Pyrénées-Atlantiques) am Samstagabend gegen 17 Uhr. Mindestens sechs Schüsse fielen auf offener Straße und das Opfer wurde von mehreren Kugeln getroffen.

    Der junge Mann hatte bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand, als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Er verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort. Laut der Staatsanwaltschaft von Bayonne habe der Schütze das Opfer „absichtlich ins Visier genommen“. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

    „Die Vorgehensweise scheint die einer Abrechnung zu sein“, sagte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, am Tatort gegenüber der Zeitung Sud Ouest. Der Täter ist derzeit noch auf der Flucht.

  • Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Gegen 22:30 Uhr am Freitagabend wurden in der Nähe des Alten Hafens von Marseille und nur wenige Meter von den Restaurant-Terrassen entfernt, die während des Rugby-Weltcup-Spiels voll besetzt waren, Schüsse abgefeuert.

    In Marseille hatten sich Hunderte von Menschen auf den Restaurant-Terrassen versammelt, um den Sieg der französischen Nationalmannschaft „Les Bleus“ in ihrem letzten Gruppenspiel bei der Rugby-Weltmeisterschaft zu verfolgen. Gegen 22.30 Uhr fielen in der belebten Gegend in der Nähe des Alten Hafens Schüsse. Sie wurden nur wenige Meter on den Restaurants und Bars entfernt im Cours d’Estienne d’Orves abgefeuert.

    Eine Person wurde am linken Oberschenkel getroffen, erklärte die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône und bestätigte damit eine Meldung des Senders France Bleu Provence.

    Nach Informationen von France Télévisions ist das 20-jährige Opfer bereits wegen verschiedener Straftaten bei der Justiz bekannt. Der Täter flüchtete.

    Anschließend sicherten Polizisten die Straßen von Marseille ab. Die Polizeipräfektin begab sich am Abend ebenfalls an den Ort des Geschehens.

  • Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Ein Mann sprang am Donnerstagabend in einem Viertel im vierten Arrondissement von Marseille aus einem Auto und eröffnete das Feuer. Die Bilanz: zwei Tote und ein Verletzter. Der Täter flüchtete. Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille schon 42 Menschen bei Schießereien getötet.

    Zwei Männer wurden am Donnerstagabend bei einer Schießerei in einem Viertel in der Nähe des Stadtzentrums von Marseille erschossen und ein dritter verletzt. Die Tat ereignete sich gegen 19.40 Uhr auf offener Straße in Les Chutes-Lavie im vierten Arrondissement von Marseille. Eines der beiden Opfer war sofort tot, das zweite Opfer verstarb etwa 30 Minuten später.

    Der Täter, der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet war, flüchtete in demselben Fahrzeug. Das Auto wurde zunächst als das eines Kommunalpolitikers identifiziert. Laut einer Polizeiquelle handelte es sich jedoch in Wirklichkeit um einen Kennzeichenmissbrauch, da der Politiker und Fahrzeughalter nach wie vor im Besitz seines Fahrzeugs war.

    Ein ausgebranntes Auto wurde später in einem Park in der Nähe des Ortes der Schießerei gefunden. Allerdings ist noch unklar, ob es sich um das Auto des oder der Schützen handelt.

    Diese beiden neuen Morde, deren Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der die zweitgrößte Stadt Frankreichs beherrscht, bislang nicht erwiesen ist, erfolgten etwa zwei Wochen nach dem letzten Mord, der von den Ermittlern offiziell mit dem Krieg zwischen Drogengangs um die Kontrolle der Drogenverkaufsstellen in der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wurde. Das Opfer war damals ein 56-jähriger Mann, der im Stadtteil Estaque im 16. Arrondissement im Norden der Stadt getötet wurde.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille nun bereits 42 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen, die nachweislich mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, darunter drei Zufallsopfer.

  • Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Die drei Verletzten seien zum Glück nicht lebensbedrohlich verletzt, meldet die Staatsanwaltschaft von Metz.

    Drei Personen wurden am Samstag, dem 23. September, nach Schüssen in einer Straße im Norden von Metz verletzt, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr in der Avenue de Thionville im Norden der Stadt. Anschließend wurde ein großes Sicherheitsaufgebot vor Ort eingesetzt, berichtete die Zeitung Le Républicain Lorrain.

    Die verletzten Personen, die sich derzeit noch im Krankenhaus befinden, sind laut Staatsanwalt Yves Badorc in den Jahren 1989, 1992 und 2002 geboren. Ihre Verletzungen seien „nicht lebensbedrohlich“, versicherte die Staatsanwaltschaft der Regionalzeitung.

    Eine 39-jährige Person wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, so die Zeitung Le Républicain Lorrain. Eine Untersuchung wegen versuchten Mordes wurde von der Staatsanwaltschaft eingeleitet.

  • 27-Jähriger in Toulouse erschossen: Täter auf der Flucht

    27-Jähriger in Toulouse erschossen: Täter auf der Flucht

    Erneut tödliche Gewalt am Donnerstagabend im Stadtteil Empalot in Toulouse. Ein 27-jähriger Mann wurde gegen 22 Uhr durch Schüsse getötet. Jugendliche aus dem Viertel führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch, während sie auf das Eintreffen der Rettungskräfte warteten. Die Polizei sucht nach dem Täter.

    „Wir hörten Schüsse und dann fiel ein Mann zu Boden“, berichtet ein Bewohner des Viertels. Am Donnerstagabend gegen 22 Uhr wurde in der Rue Menton 17 eine Person durch Schüsse schwer verletzt. „Ich glaube, er wurde in den Kopf und in den Bauch getroffen. Jugendliche leisteten ihr Erste Hilfe, während sie auf die Feuerwehr warteten“, berichtet der Anwohner. Das Opfer soll vor Ort eine Herzmassage erhalten haben. Der Mann starb kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen.

    Die Umstände der Tat sind derzeit noch unklar. Augenzeugen berichteten, dass eine vermummte Person in der Nähe eines bekannt Drogenhandelspunktes aufgetaucht sei und mit einer Handfeuerwaffe das Feuer eröffnet habe. Anschließend sei der Schütze zu Fuß geflüchtet.

    Seit Monaten hat ein Krieg unter Drogenhändlern zahlreiche Verletzte und Tote gefordert. Am Montag, dem 18. September, initiierte die Stadtverwaltung von Toulouse ein Treffen zwischen den Einwohnern und der Polizei. Im Laufe des Treffens kamen etwa 60 besorgte Einwohner zu Wort und stellten den Vertretern der Nationalpolizei, der Stadtpolizei und den Abgeordneten Fragen.

    An diesem Tag sprach auch die Mutter von Malik Lassel, der am 28. Mai in der gleichen Straße getötet worden war. „Meine Familie wird immer noch bedroht, ich werde bedroht, letzte Woche hat man eine Kalaschnikov auf mich gerichtet, mit einer solchen Waffe hat man auch meinen Sohn getötet. Wir fühlen uns nicht sicher, die Kinder sind in dieser Gegend gefährdet“, erklärte sie unter Tränen.

    Ebenfalls am Donnerstagabend wurde in Toulouse ein 30-jähriger Mann auf der Allée Jean-Jaurès mit einer Stichwaffe verletzt. Der Rettungsdienst der Feuerwehr konnte das Opfer stabilisieren. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.