Schlagwort: Sabotage

  • Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Nach Angaben der Bahngesellschaft wurden im Technikzentrum in Châtillon Stromabnehmer und andere wichtige Teile der Triebwagen beschädigt.

    Die SNCF erstattet Anzeige, nachdem sechs TGV-Züge im Technikzentrum in Châtillon (Hauts-de-Seine) beschädigt wurden, wie Franceinfo am Sonntag von der Bahngesellschaft erfuhr. Nach vorliegenden Informationen war es der Bereitschaftsdienst des Technikzentrums, der die Schäden am Samstagmorgen um 6.30 Uhr bei der Inspektion der Züge feststellte.

    Ein Angestellter habe gesehen, dass die Stromabnehmer – die Stange, die den Zug mit den Stromkabeln verbindet – beschädigt worden seien. Laut SNCF entdeckte der Mitarbeiter auch, dass Teile der Triebwagen abmontiert und beschädigt worden waren. Nach Angaben der SNCF wurden diese Handlungen begangen, „um den Betriebsablauf zu stören“. Die Beschädigungen hätten jedoch „keine Auswirkungen auf die Sicherheit und die Regelmäßigkeit des Einsatzes der Züge“.

    Laut Franceinfo ist der Eingang des Technikzentrums durch ein geschlossenes Tor geschützt und der Zugang erfolgt über einen codierten Badge. Es gibt allerdings keine Videoüberwachung.

  • Gare de l’Est in Paris: Zugverkehr immer noch stark eingeschränkt

    Gare de l’Est in Paris: Zugverkehr immer noch stark eingeschränkt

    Die Reparaturarbeiten sind im Gange und werden noch den ganzen Mittwoch, den 25. Januar, dauern, um die Schäden zu beheben, die am Vortag nach einem Brand den Verkehr am Gare de l’Est in Paris lahmgelegt hatten, wie die SNCF heute mitteilte.

    Am Dienstag, dem 24. Januar, legte eine gigantische Panne – die SNCF spricht von Brand und Sabotage – den Verkehr am Gare de l’Est (Paris) lahm. Die SNCF teilte am Mittwoch mit, dass die Reparaturen noch im Gange sind und den ganzen Tag über andauern werden. „Hier herrscht Verwirrung, viele Reisende stehen am Bahnsteig. Die SNCF versucht, sie durch SMS zu warnen, wenn Züge ausfallen, aber oft fahren die Züge, auf die die Reisenden ausweichen sollen, am Gare de Lyon (Paris) ab. Das hat zur Folge, dass die Reisenden am Gare de l’Est auf dem Trockenen sitzen“, erklärt der Journalist Jordan Klein, der am Mittwoch live für den Sender France 2 aus dem Gare de l’Est berichtet.

    Am Gare de l’Est ist der Verkehr immer noch stark eingeschränkt, fährt der Journalist fort. „Im Detail bedeutet dies, dass in der Hauptverkehrszeit nur jeder dritte TGV in Richtung Osten des Landes fährt“, präzisiert er. Auch auf der Linie P ist nur jeder zweite Lokalzug unterwegs. „Es werden viele Anstrengungen von der SNCF unternommen, um zu versuchen, den Verkehr wieder in Gang zu bringen, aber die Reisenden sind trotzdem wütend“, berichtet der Journalist.

  • Nord-Stream-Sabotage: Ermittlungen werden durch Munition aus dem 2. Weltkrieg erschwert

    Nord-Stream-Sabotage: Ermittlungen werden durch Munition aus dem 2. Weltkrieg erschwert

    Alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg erschwert die Untersuchung der mutmaßlich durch Sabotage entstandenen Lecks der Nord Stream-Pipelines, kündigt der dänische Verteidigungsminister am Donnerstag, dem 13. Oktober, an. Die Untersuchung der Lecks an den Nord Stream-Pipelines ist „auf gutem Wege“, wird jedoch durch das Vorhandensein alter Munition auf dem Grund der Ostsee erschwert, wie der dänische Verteidigungsminister am Donnerstag mitteilte. „Es ist ein Gebiet, das durch das Vorhandensein von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet ist. Es liegt viel davon auf dem Meeresgrund, es ist also nicht so einfach“, sagte Morten Bødskov der dänischen Presse am Rande eines NATO-Treffens in Brüssel. „Aber die Arbeit geht weiter und ist auf einem guten Weg“, fügte er hinzu. Am 26. September war es an den beiden Pipelines zu vier riesigen Gaslecks gekommen, die mehreren Ländern zufolge durch Unterwasserdetonationen verursacht worden waren. Schweden hatte bereits mitgeteilt, dass sein…

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  • Nord-Stream-Pipelines: Verdacht auf Sabotage wird durch erste Inspektionen erhärtet

    Nord-Stream-Pipelines: Verdacht auf Sabotage wird durch erste Inspektionen erhärtet

    Am Donnerstag, dem 6. Oktober, gab der auf schwedischer Seite für die Ermittlungen zuständige Sonderstaatsanwalt bekannt, dass Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 wahrscheinlich sind.

    Die ersten Inspektionen, die die schwedischen Behörden diese Woche am Ort der Lecks der Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 durchgeführt haben, „verstärken den Verdacht auf Sabotage“, wobei „Detonationen“ „erhebliche Schäden“ verursacht hätten, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 6. Oktober, mit.

    Lesen Sie auch: Nord Stream-Lecks: Gefährliche Methanwolke schwebt über Europa

    „Wir können feststellen, dass es in der Nähe von Nord Stream 1 und 2 in der Wirtschaftszone Schwedens zu Detonationen gekommen ist, die zu erheblichen Schäden an den Gasleitungen geführt haben“, erklärte der auf schwedischer Seite mit der Untersuchung beauftragte Sonderstaatsanwalt in einer Erklärung. „Die Inspektionen am Tatort haben den Verdacht auf schwere Sabotage erhärtet. Am Tatort wurden Beweise gesichert, die nun untersucht werden“.

    Explosionen unbekannter Herkunft
    Schweden, das für die Ermittlungen am Montag einen kilometerlangen Sperrbezirk eingerichtet hatte, um den Zugang zum Tatort zu beschränken, gab bekannt, dass die Beschränkungen für die Schifffahrt wieder aufgehoben wurden. Es wurden keine näheren Angaben darüber gemacht, wie die Unterwasserinspektionen durchgeführt wurden. Klar ist allerdings, dass der Geheimdienst die Leitung der Ermittlungen übernommen hatte, in Verbindung mit dem Sonderstaatsanwalt und verschiedenen Behörden. Aus den riesigen Lecks in der Pipeline Nord Stream 1, die am 26. September durch zwei Explosionen verursacht worden waren, tritt seit Montag kein Gas mehr aus. Aus Nord Stream 2 dagegen trat laut der schwedischen Küstenwache am Donnerstagmorgen noch eine geringere Menge Gas aus.

  • Nord-Stream-Pipelines: Laut Informationen aus Schweden kommt doch noch Gas aus den Pipelines

    Nord-Stream-Pipelines: Laut Informationen aus Schweden kommt doch noch Gas aus den Pipelines

    Der Betreiber der Gaspipelines hatte am Wochenende das Ende der Gaslecks auch an Nord Stream 2 verkündet, doch die schwedische Küstenwache stellte am Montag fest, dass aus einem der Lecks erneut Gas austrat.

    Die Verschmutzung der Ostsee geht doch noch weiter. Das durch austretendes Gas verursachte Blubbern über der beschädigten Gaspipeline Nord Stream 1 hat vollständig aufgehört, nicht aber über Nord Stream 2. Die schwedische Küstenwache gab am Montag, dem 3. Oktober, nach einem Überflug über die beiden Pipelines bekannt, dass aus Nord Stream 2 noch immer Gas asutritt.

    Lesen Sie auch: Sabotage der Nord Stream-Pipelines: Viertes Leck in der Ostsee identifiziert

    Der Betreiber der unterseeischen Gaspipelines zwischen Russland und Deutschland, die Nord Stream AG, hatte am Samstag das Ende der Lecks auch an der Pipeline Nord Stream 2 bekannt gegeben. Der Druck sei zu gering, als dass das Gas noch austreten könne. Auch die dänischen Behörden hatten erwartet, dass der Gasaustritt um dieses Wochenende herum aufhören sollte.

    Auf schwedischer Seite betraf das größte Leck die Pipeline Nord Stream 1, während ein kleineres Leck die Pipeline Nord Stream 2 betraf. Die Küstenwache erklärte jetzt in einer Pressemitteilung, dass dieses Leck noch immer sehr aktiv sei. Bei einem Überflug am Montagmorgen wurde festgestellt, dass der Gasaustritt aus „dem größeren Leck nicht mehr sichtbar ist, bei dem kleineren Leck aber wieder zugenommen hat“.

  • Sabotage der Nord Stream-Pipelines: Viertes Leck in der Ostsee identifiziert

    Sabotage der Nord Stream-Pipelines: Viertes Leck in der Ostsee identifiziert

    Jetzt wurde noch ein viertes Leck an einer der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee festgestellt, durch die russisches Gas nach Europa transportiert werden sollte.

    In der Ostsee wurde jetzt noch ein viertes Leck bei den Nord Stream-Pipelines identifiziert, wie die schwedische Küstenwache am Donnerstag berichtete.

    „Es gibt zwei Lecks auf schwedischer Seite und zwei Lecks auf dänischer Seite“, sagte ein Beamter der schwedischen Behörde der Nachrichtenagentur AFP und erklärte, dass die beiden Lecks auf schwedischer Seite „in unmittelbarer Nähe zueinander“ lägen. Bisher hatten die Behörden beider Länder von einem Leck auf schwedischer Seite und zwei Lecks auf dänischer Seite berichtet.

    Lesen Sie auch: Plötzliche Gaslecks in den Nord Stream-Pipelines – Verdacht auf Sabotage

    Russland, das nach der mutmaßlichen Sabotage sofort unter Verdacht stand, schlug am Mittwoch zurück, indem es auf die USA zeigte und eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats forderte, während Washington im Gegenzug von einer neuen „Desinformationskampagne“ sprach.

    In der Zwischenzeit scheint sich in Stockholm die Vermutung einer vorsätzlichen Sabotage zu verfestigen. Die Ermittlungen wurden dem schwedischen Geheimdienst übertragen. Die schwedische Sicherheitsbehörde (Säpo) „hat die vorläufigen Ermittlungen im Zusammenhang mit den Ereignissen bei Nord Stream von der Polizei übernommen. Der Vorwurf lautet derzeit auf schwere Sabotage“, erklärte die Behörde in einer Pressemitteilung. Am Vortag hatte die Ukraine einen „möglichen terroristischen Angriff“ Russlands „auf Europa“ angeprangert.

    Moskau ging am Mittwoch in die Gegenoffensive über. „Russland beabsichtigt, im Zusammenhang mit den Provokationen bezüglich der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 eine offizielle Sitzung des UN-Sicherheitsrats einzuberufen“, schreibt die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa, auf Telegram.

    Die russische Diplomatie beschuldigte implizit die USA und forderte von US-Präsident Joe Biden „Antworten“ über die Beteiligung seines Landes. „Der US-Präsident ist gezwungen, die Frage zu beantworten, ob die USA ihre Drohung wahr gemacht haben“, schrieb Sacharowa auf Telegram und bezog sich damit auf eine Erklärung Joe Bidens von Anfang Februar, in der er ankündigte, Washington würde Nord Stream 2 „beenden“, wenn Moskau militärisch in der Ukraine intervenieren würde.

    „Wenn Russland (in die Ukraine) einmarschiert, dann wird es kein Nord Stream 2 mehr geben“, hatte Joe Biden am 7. Februar, zwei Wochen vor Beginn der russischen Offensive, gedroht. Die Sprecherin des russischen Aussenministeriums fordert nun, dass „Europa die Wahrheit kennen muss“.

    Achtung: Bisher gibt es keine Beweise dafür, dass ein Land für die angebliche Sabotage der derzeit ungenutzten, aber mit Gas gefüllten Pipelines von Russland nach Deutschland verantwortlich ist.

  • Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Nach einer Welle von Sabotage-Akten mit grossen auswirkungen gegen das französische Glasfasernetz wurde am Mittwoch eine Voruntersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Cyberabteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu Vorfällen eingeleitet, die am Mittwoch in mehreren französischen Großstädten zu Verlangsamungen und Ausfällen des Internetzugangs führten.

    Was war passiert?
    „Zerstörungen von Kabeln wurden in der Region Ile-de-France bestätigt, die sich auf das Festnetz und das Mobilfunknetz auswirken“, teilte der Staatssekretär für Digitales Cédric O auf Twitter mit. Die Website Zone ADSL zählte in den letzten 24 Stunden 9.156 Ausfälle im Festnetz-Internet in Frankreich, die vor allem Kunden des Anbieters Free und in geringerem Maße die das Providers SFR betrafen.

    Free sprach von „Angriffen“ in der Nacht“ und auch SFR bestätigte „mehrere Glasfaserunterbrechungen“. Bouygues und Orange gaben hingegen an, nicht von diesen Unterbrechungen betroffen zu sein. „Die Angriffe ereigneten sich heute Nacht um 4 Uhr. Seit heute Morgen sind die Teams mobilisiert“, erklärte der Betreiber Free gegenüber der Agentur AFP und hofft, dass das Netz „im Laufe des Tages wiederhergestellt“ sein wird. InfraNum, Verband aller Industrieunternehmen der digitalen Infrastruktur Frankreichs, verurteilte am Mittwoch „entschieden diesen unverantwortlichen Angriff“ auf die Glasfasernetze.

    Welche Städte waren betroffen?
    Die Sabotage-Akte mit sehr grossem Ausmaß auf das nationale Glasfasernetz, deren Urheber bisher nich unbekannt sind, führten in mehreren französischen Großstädten, darunter vor allem Grenoble, Besançon, Reims und Straßburg, zu Verlangsamungen und Unterbrechungen des Internetzugangs.

    Welche ersten Hinweise gibt es?
    „Handelt es sich um einen digitalen Terrorakt? Vielleicht. Es hatte eine große Auswirkung, weil die Angriffe auf die Kabel gut koordiniert wurden, von Leuten, die das Netz zwangsläufig kennen“, sagte Nicolas Guillaume, Leiter des alternativen Anbieters Netalis, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat, gegenüber der Agentur AFP.

    Lesen Sie auch: Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von “böswilligen Handlungen”

    „Ein Vorfall dieser Größenordnung kommt nie zufällig vor“, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Es ist das erste Mal, und wir wissen im Moment nicht, wer es war“. Überwachungsvorrichtungen seien eingerichtet worden, um zu verhindern, dass so etwas auch anderswo passiert.

    Entsprechende Ermittlungen wurden dem Inlandsgeheimdienst DGSI und der Zentraldirektion der Kriminalpolizei (Direction centrale de la police judiciaire, DCPJ) übertragen.

  • SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 24. auf 25. Juni, wurden in der Drôme Stromkabel der SNCF in Brand gesetzt. Der Verkehr zwischen Paris und Marseille (Bouches-du-Rhône) ist erheblich gestört.

    Im Bahnhof Marseille-Saint-Charles (Bouches-du-Rhône) waren am Freitag, dem 25. Juni, alle Fahrgäste auf der Suche nach Informationen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden südlich von Valence (Drôme) vier Signal- und Stromkabelanlagen in Brand gesetzt. Nach Angaben der SNCF handelte es sich um einen Akt der Sabotage, der zu zahlreichen Verspätungen führte, insbesondere bei Zügen, die von Marseille abfuhren.

    Dutzende von Technikern mobilisiert
    Seit Freitagmorgen ist ein Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Marseille komplett stillgelegt. 130 TGVs sind betroffen, und 100.000 Fahrgäste, die die SNCF nun versucht an ihr Ziel zu bringen, indem sie die Züge zum Bahnhof Valence umleitet. Dutzende von Mitarbeitern wurden bereits mobilisiert, um die verbrannten Kabel zu reparieren; was wahrscheinlich sehr kostspielig werden wird. Die SNCF hat Anzeige erstattet, und eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet.

    „Die gute Nachricht ist, dass keine Züge ausfallen, einige fahren sogar recht pünktlich ab. Allerdings brauchen sie länger für die Strecke zwischen Paris und Südfrankreich“, berichtet der Journalist Julien Bigard am Freitag für die 13 Uhr Nachrichten von France 2 live vom Gare de Lyon in Paris.