Schlagwort: Rettung

  • Italienischer Polizist rettet syrisches Mädchen und wird zum Helden

    Italienischer Polizist rettet syrisches Mädchen und wird zum Helden

    Sein Foto ist überall in den Medien und in den sozialen Netzwerken zu shene. Wenige Tage nach der erfolgreichen Rettung eines Bootes mit Migranten erzählte Luigi Crupi der Presse von seinen Gefühlen – ein seltenes Zeugnis für einen Polizisten, das ganz Italien bewegte.

    Das ganze Wochenende wurde er interviewt, weil er ein kleines Mädchen vor dem sicheren Tod bewahrt hat, ein syrisches Mädchen, das mit seinem Vater und 76 anderen Migranten auf einem unsicheren Boot versuchte, das Mittelmeer zu überqueren. Alles geschah am vergangenen Donnerstag in der Nähe der Küstenstadt Crotone in Kalabrien.

    Gegen 21 Uhr erhielt Inspektor Luigi Crupi, 42, 18 Jahre im Dienst, den Anruf einer Frau, die ein sinkendes Boot etwa 100 Meter vor der Küste meldete. „Der Wind blies stark“, berichtet er der Zeitung Corriere della Sera, „es gab eine Brandung, die Wellen drohten uns ins Meer zu spülen. Es war unmöglich, mit dem Rettungsboot dorthin zu gelangen, also beschlossen wir, eine Menschenkette im Wasser zu bilden.“

    Von seinen Kollegen ist Luigi Crupi mit 1,84 m der Größte, also geht er zuerst und entdeckt verzweifelte Menschen und etwa 15 Kinder auf dem Boot. Doch der Inspektor hat keine Zeit zum Zählen, als ihm ein Mann ein verängstigtes kleines Mädchen übergibt: „Er hat sie mir fast in die Arme geworfen, ich habe sie gepackt, sie hat sich ganz fest an meinen Kragen geklammert, also habe ich ihr auf Englisch gesagt ‚don’t worry‘ und bin ans Ufer gewatet“.

    Es war ein schwieriges Unterfangen gegen die Strömung, in der Dunkelheit der Nacht, und der Polizist beschrieb seine Angst. Die Angst, es nicht zu schaffen, seinen Schützling loszulassen, vom Meer mitgerissen zu werden. „Sie sagte immer wieder ‚danke, danke‘, und ich dachte an meine Tochter“, sagte er, „denn sie ist ungefähr im gleichen Alter, acht, und wenn ich sie im Arm halte, dann um zu spielen, Spaß zu haben und zu lachen“.

    Ein Fotograf verewigte die Szene und das Bild ging in den sozialen Medien um die Welt: der Polizist, der aus dem Wasser steigt und das kleine Mädchen im grauen Mantel in den Armen hält. Luigi Crupi vertraute die Kleine den Helfern des Roten Kreuzes an und kehrte dann zum Boot zurück. Kurze Zeit später gab es eine Welle von Lob und Dank in den sozialen Netzwerken für den Polizisten.

  • Feuerwehr in Ariège rettet 4-jähriges Kind aus einem Schornstein

    Feuerwehr in Ariège rettet 4-jähriges Kind aus einem Schornstein

    Eine ungewöhnliche Rettungsaktion fand am frühen Abend in einem Ort namens Foulon in Sainte-Croix-Volvestre im Departement Ariège statt.

    Die Feuerwehr kam am Sonntag gegen 18.40 Uhr einem vierjährigen Kind zu Hilfe, das in einem Schornstein festsaß. Das Kind war nicht auf einem Dach unterwegs. Stattdessen stürzte das kleine Mädchen beim Spielen in einer alten Scheune in einen Schornstein, der aus dem untergeschoss kommend nur durch einen Karton verdeckt war.

    12 Feuerwehrleute aus aus zwei Orten waren im Einsatz, um das verängstigte Kind aus seiner gefährlichen Lage su befreien.

    Den Eltern des Kindes konnten vor und während der Rettungsaktion mit ihr kommunizieren. Kurz vor 20 Uhr gelang es den Rettungskräften endlich, das Kind aus dem Schornstein zu befreien. Das vierjährige Mädchen kam mit dem Schrecken davon und soll nicht verletzt worden sein.

    Lesen Sie auch: Emmanuel Macron ehrt auf Twitter Feuerwehrleute, die ein 14 Monate altes Baby und seinen…

  • Rettungsboot kommt jetzt per Drohne

    Rettungsboot kommt jetzt per Drohne

    Dabei handelt es sich um eine technologische Meisterleistung, die seit 2018 von dem in Toulouse ansässigen Unternehmen CLS entwickelt wurde, das sich insbesondere auf die Meeresüberwachung spezialisiert hat. das Unternehmen hat eine Drohne entwickelt, die im Falle eines Schiffbruchs schnell eingreifen und ein Rettungsfloß aussetzen kann. Diese Innovation ist einzigartig in der Welt.

    Mit seiner Spannweite von acht Metern sieht sie aus wie ein kleines Passagierflugzeug, nur ohne Pilot und Passagiere an Bord. Die Drohne wurde von CLS entworfen und entwickelt, einer Tochtergesellschaft des französischen Centre national d’études spatiales, das seit 1986 auf Lösungen für die Erdbeobachtung und -überwachung spezialisiert ist. Eine Drohne, die in ihrem Bauch eine Rettungsinsel trägt, die sie im Falle eines Schiffbruchs ins Meer abwerfen kann und die bis zu acht Personen aufnehmen kann. Eine Weltneuheit.

    Schnelles Eingreifen
    Ein Projekt, das 2018 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union initiiert wurde, mit der das Unternehmen gerade einen Vertrag unterzeichnet hat: „Es war eine Notwendigkeit, da die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs die Aufgabe hat, die Mitgliedstaaten bei ihren Rettungseinsätzen auf See im Falle von Unfällen oder anderen Vorfällen zu unterstützen. Wir haben also ein 24-Stunden-Team, das eingreifen und die Drohne sehr schnell in das jeweilige Gebiet schicken kann, um Menschen zu retten“, erklärt Nadia Maaref, Direktorin für maritime Sicherheit bei CLS.

    Um diesen Vierjahresvertrag mit einem Volumen von 30 Millionen Euro mit Brüssel abzuschließen, musste man in der Lage sein, im Falle einer Havarie schnell zu reagieren. In den vergangenen sechs Monaten wurde das System perfektioniert und nun der Auftrag erteilt. „Wir haben die Autonomie und die Ausdauer der Drohne verbessert, so dass sie immer weiter entfernte Missionen durchführen kann, bis zu 650 km von der Küste entfernt, d.h. 1300 km hin und zurück, und wir haben alle Sensoren verbessert, so dass wir sowohl bei Tag als auch bei Nacht sehen können“, erklärt Stéphanie Limouzin, die stellvertretende Geschäftsführerin von CLS.

    Das Unternehmen verfügt über vier Seenotrettungsdrohnen, die rund um die Uhr im Einsatz sind und vom CLS-Kontrollraum in Toulouse aus gesteuert werden.

  • Nantes: Dreißig junge Leute klettern auf ein Gebäude, um ein Baby und seine Eltern vor einem Feuer zu retten

    Nantes: Dreißig junge Leute klettern auf ein Gebäude, um ein Baby und seine Eltern vor einem Feuer zu retten

    Am Sonntag, den 28. März, brach in einem Gebäude im Stadtteil Bottière in Nantes ein Feuer aus. Junge Leute aus der Gegend bildeten eine menschliche Leiter, um ein Baby und seine beiden Eltern, die von den Flammen eingeschlossen waren, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu retten.

    Mehrere junge Leute vollbrachten am Sonntag, den 28. März, in Nantes eine Heldentat, indem sie eine Familie retteten, die in einem brennenden Gebäude gefangen war. Durch Schreie und Rauch alarmiert, kletterten Bewohner des Stadtteils Bottière an der Fassade eines brennenden Gebäudes, um ein Baby und seine beiden Eltern zu befreien, die von den Flammen eingeschlossen waren, bevor Hilfe eintraf.

    Eine improvisierte Rettung
    Das Feuer brach am frühen Nachmittag in einem Mehrfamilienhaus aus. Anwohner hörten die Hilferufe eines Ehepaares, das sich auf seinen Balkon geflüchtet hatte, um dem Rauch aus seiner Wohnung im dritten Stock zu entkommen. Mehrere Personen versuchten, durch das Treppenhaus in das Gebäude zu gelangen, um den Eingeschlossenen zu helfen, konnten aber durch den dichten Rauch nicht bis zur Wohnung gelangen. Angesichts der verzweifelten Situation mobilisierten sich etwa dreißig junge Leute, um die Familie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu befreien.

    Mehrere Anwohner aus der Nachbarschaft kletterten an der Fassade des Gebäudes hoch, um der Familie zu helfen. Der sechs Monate alte Säugling wurde zuerst mit Hilfe einer auf den Boden gelegten Matratze aufgefangen und evakuiert. Die Entscheidung, das Baby auf die Matratze fallen zu lassen, fiel den Eltern sichtlich schwer, aber um ihr Kind vor dem Ersticken zu bewahren, blieb ihnen keine andere Wahl. Nachdem das Baby gerettet worden war, konnten die Eltern dank einer menschlichen Leiter, die von den Rettern an der Fassade gebildet wurde, von der Vorderseite des Gebäudes herunterklettern.

    Das leben des Babys ist nicht in Gefahr
    Das Baby wurde als absoluter Notfall in die pädiatrische Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Nantes transportiert. Sein Leben sei aber nicht in Gefahr, berichtet die Zeitung Le Parisien. Die Eltern wurden mit leichten Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Fast 60 Feuerwehrleute mussten mobilisiert werden, um das Feuer einzudämmen. 

    https://twitter.com/FourneLaurentOf/status/1376289419674718209
  • Weihnachtsgeschichte im Hérault: Ein 150 kg schwerer Rochen, der in Marseillan gestrandet war, wurde von der Feuerwehr gerettet

    Weihnachtsgeschichte im Hérault: Ein 150 kg schwerer Rochen, der in Marseillan gestrandet war, wurde von der Feuerwehr gerettet

    Der Feuerwehr des Hérault gelang es, einen riesigen Rochen zu bergen, der am Mittwochmorgen an einem Strand in Marseillan gestrandet war. Eine unvergessliche Erinnerung für die Retter.

    Wenige Stunden vor Weihnachten spielte sich im Hérault eine dramatische Geschichte ab, mit gutem Ausgang. An der Küste von Marseillan rettete die Feuerwehr einen riesigen Stachelrochen, der an den Strand gespült worden war.

    Am Vormittag des Mittwoch, 23. Dezember, gegen 11:30 Uhr, führte die Feuerwehr einen, wie sie es nennt, „atypischen Einsatz“ durch. Es war ein Spaziergänger, der die Notrufzentrale alarmierte, um einen 3,40 m mal 2,20 m großen und rund 150 kg schweren Mobula-Rochen zu melden! Das Tier konnte nicht allein und aus eigene Kraft zurück ins Wasser gelangen, erklärten die Feuerwehrleute auf ihrer Facebook-Seite.

    Nachdem Spezialisten des Meeresschutzgebietes der Stadt Agde zusammen mit Meeresumwelt-Experten den Zustand des Fisches beurteilt hatten, wurde beschlossen, eine Rettungsaktion zu organisieren, um ihn mit einem Jetski und den Rettungsbooten aus Sète und Agde zurück ins Meer zu bringen, etwa 2 km vom Ufer entfernt.

    Die Feuerwehrleute erzählten auf ihrer Facebook-Seite von diesem außergewöhnlichen Moment: „Ein seltener, aber ach so nützlicher Einsatz. Pures Glück und die Art von unvergesslicher Mission in diesen schwierigen Zeiten, die dem Leben und dem Schutz unserer Umwelt einen Sinn gibt“, schrieben sie.

    Der beeindruckende Mobula-Rochen in Marseillan

    INTERVENTION INSOLITE MAIS NÉCESSAIRE POUR PROTÉGER NOTRE ENVIRONNEMENT Intervention atypique ce matin aux alentours…

    Posted by Sapeurs-Pompiers de l'Hérault – SDIS 34 on Wednesday, December 23, 2020