Schlagwort: Rentenreform

  • Rentenreform: Abgeordnete konnten die Heraufsetzung des Rentenalters auf 64 Jahre nicht beraten

    Rentenreform: Abgeordnete konnten die Heraufsetzung des Rentenalters auf 64 Jahre nicht beraten

    Die Abgeordneten beendeten am Freitagabend um Mitternacht die Beratungen über den Gesetzentwurf zur Rentenreform, ohne genügend Zeit zu haben, alle Artikel zu prüfen. Die parlamentarische Linke war über die eigene Strategie nicht einig. Der Text wird nun Ende des Monats an den Senat gehen. Das Parlament schloss am Freitag um Mitternacht ohne Abstimmung die erste Lesung der Rentenreform ab, ohne über die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters abstimmen zu können.

    Die Abgeordneten prüften anschließend einen von Marine Le Pens Rassemblement National eingereichten Misstrauensantrag, der allerdings von vornherein zum Scheitern verurteilt war, da er nicht von den anderen Fraktionen unterstützt wurde. Marine Le Pen kritisierte einleitend in der Rentenreform „ein Projekt (…), das schlecht vorgetragen und schlecht erklärt wird“, sowie eine „Verweigerung der Demokratie“ durch die Regierung. In einem nur noch spärlich besetzten Plenarsaal entgeg…

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  • Rentenreform: Wird über Artikel 7 bis Mitternacht im Parlament abgestimmt werden können?

    Rentenreform: Wird über Artikel 7 bis Mitternacht im Parlament abgestimmt werden können?

    Die Nationalversammlung hat nur noch bis heute Mitternacht Zeit, um alle Artikel und Änderungsanträge zur Rentenreform zu prüfen. Die Abgeordneten müssen noch über Artikel 7 des Gesetzentwurfs debattieren, in dem es um die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geht. Wird Artikel 7 der geplanten Rentenreform – der die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre enthält – bis heute um Mitternacht behandelt werden können, bevor der Gesetzestext an den Senat geht? LFI- und Nupes-Chef Jean-Luc Mélenchon rief die Abgeordneten dazu auf, sich nicht auf diesen Schlüsselartikel der Reform zu konzentrieren. Er kritisierte die „unverständliche“ Rücknahme von 350 Änderungsanträgen der kommunistischen Abgeordneten am Donnerstagmorgen und blieb damit seiner ursprünglichen Strategie treu, die Debatten mit Tausenden von Änderungsanträgen zu verlangsamen. Die Nupes-Partner EELV, PCF, PS und auch LFI beschlossen jedoch, das Tempo zu erhöhen und dem Aufruf von Laurent Berge…

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  • Rentenreform: Nach dem fünften Protesttag jetzt Kurs auf eine Blockade am 7. März?

    Rentenreform: Nach dem fünften Protesttag jetzt Kurs auf eine Blockade am 7. März?

    Mit weniger, aber immer noch sehr entschlossenen Demonstranten protestierten die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 16. Februar, zum fünften Mal gegen die geplante Rentenreform. Sie bereiten sich nun auf den 7. März vor, den Tag, an dem Frankreich stillgelegt werden soll.

    Am 5. Tag der Proteste gegen die Rentenreform, der mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Okzitanien mitten in den Schulferien stattfand, wurden weniger Menschen mobilisiert als an den vorherigen Protesttagen. Am Donnerstagabend sprach das Innenministerium von 440.000 Demonstranten in ganz Frankreich, davon 37.000 in Paris; die CGT hingegen zählte 1,3 Millionen Demonstranten in den über 200 Demonstrationszügen in Frankreich, davon 300.000 allein in Paris.

    Aber abgesehen von den Zahlen war es die Entschlossenheit der Demonstranten, die diesen Tag erfolgreich machte. „Die Unzufriedenheit, die Entschlossenheit und der Kampfgeist sind ungebrochen“, versicherte der Generalsekretär der CFDT, Laurent Berger, aus Albi, wo die Spitzen der acht wichtigsten Gewerkschaften am Donnerstagnachmittag demonstrierten.

    „Die Abgeordneten können nicht gleichgültig sein, wenn so viele Menschen auf die Straße gehen“, sagte sein Kollege von der CGT, Philippe Martinez.

    Auch die Störungen im öffentlichen Verkehr hielten sich diesmal in Grenzen, bei der SNCF streikten 14 % der Beschäftigten, und in der Pariser Metro herrschte normaler Verkehr. Dennoch wurden Flüge gestrichen und EDF-Mitarbeiter drosselten die Stromproduktion, ohne dass es jedoch zu Stromausfällen kam. Das Bildungsministerium meldete, dass 7,67 % der Lehrkräfte streikten (gegenüber 14,17 % am 7. Februar), wobei zu beachten ist, dass in zwei von drei Schulregionen Ferien sind.

    Die Gewerkschaften bereiten sich jetzt auf Dienstag, den 7. März, vor. Sie haben angekündigt, an diesem Tag „Frankreich zum Stillstand zu bringen“. Laurent Berger (CFDT) sieht den 7. März als „riesigen Tag der Mobilisierung“. „Am 7. März wird alles blockiert, alles muss überall zum Stillstand kommen“, rief auch Jean-Luc Mélenchon (LFI) in Montpellier auf, und der Erste Sekretär der PS Olivier Faure betonte in Paris, dass viele Menschen am Donnerstag „gezögert haben zu streiken“, „um sich auf diese große Bewegung am 7. März vorzubereiten“.

    Auch für den 8. März, dem Internationalen Tag der Frauenrechte, sind Aktionen geplant. Studenten- und Schülerorganisationen haben dazu aufgerufen, die Bewegung gegen die Rentenreform zu „verschärfen“ und am Mittwoch, dem 9. März, einen Tag der Jugendmobilisierung durchzuführen.

    „Wir rufen die Jugend auf, sich zu mobilisieren, die Bewegung zu verhärten und das Land zum Stillstand zu bringen, um der Regierung klar zu machen, dass wir ihr Projekt der Rentenreform ablehnen“, so die Studentengewerkschaften Unef, Alternative und Fage, die Schülerbewegung La Voix Lycéenne oder auch die Union des étudiants communistes, die Jeunes socialistes, die Jeunes insoumis und die Jeunes écologistes in einer gemeinsamen Erklärung.

    Einige Abgeordnete der Opposition sind mittlerweile der Meinung, dass die Rentenreform zwar verabschiedet wird, aber angesichts der sozialen Bewegung nie umgesetzt werden könnte.

  • Rentenreform: Demonstranten geben sich auch am fünften Tag der Proteste entschlossen

    Rentenreform: Demonstranten geben sich auch am fünften Tag der Proteste entschlossen

    Am Donnerstag, dem 16. Februar, findet in Frankreich der fünfte Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform statt. Das Gewicht der Demonstrationen liegt heute auf den mittelgroßen Städten mit über 200 geplanten Protestzügen in ganz Frankreich. Sie gehen am Donnerstag, dem 16. Februar, zum fünften Mal seit Jahresbeginn auf die Straße. In Lille (Nordfrankreich) ist kommt es für die Demonstranten nicht in Frage, dass sie länger arbeiten müssen. „Ich kann nicht bis zu diesem Alter arbeiten, dann werde ich Menschen pflegen, die jünger sind als ich“, erklärte eine Frau gegenüber dem Sender France 3. Im alten Hafen von Marseille (Bouches-du-Rhône), auf La Réunion oder in Toulouse (Haute-Garonne) geben sich die Demonstranten entschlossen, sind aber etwas weniger zahlreich als am vergangenen Samstag. Die Blicke sind auf Albi gerichtet.Viele Gegner der Rentenreform erwarten mit Ungeduld die grossen Demonstrationen am 7. März, einem von den Gewerkschaften geplanten großen Aktionstag. „Wir waren …

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  • Rentenreform: Jean-Luc Mélenchon ruft dazu auf, am 7. März „alles zu blockieren“

    Rentenreform: Jean-Luc Mélenchon ruft dazu auf, am 7. März „alles zu blockieren“

    Der fünfte Tag der Demonstrationen und Proteste gegen die Rentenreform erlebt zwar weniger Zulauf, markiert aber eine neue Etappe im Protest – am 7. März könnte es zu einer „Blockade Frankreichs“ kommen. Mehr als einen Monat nach der Vorstellung der geplanten Rentenreform durch Elisabeth Borne stößt die Regierung immer wieder gegen eine Mauer der Ablehnung. Am Donnerstag, dem 16. Februar, findet der fünfte Mobilisierungstag statt, an dem wieder in über 200 Städten Frankreichs zu Demonstrationen aufgerufen wird. Zwar werden die Demonstrationszüge aufgrund der Schulferien, die in zwei von drei Landesteilen stattfinden, kleiner ausfallen als bei den früheren Aktionstagen, aber es wird mit erheblichen Problemen im Flugverkehr gerechnet, und zahlreiche Industrieanlagen, insbesondere im Bereich der Energieerzeugung, stehen still. Die Augen der Öffentlichkeit werden am Donnerstagnachmittag auf Albi gerichtet sein, wo sich alle Gewerkschaftsführer von Laurent Berger (CFDT) über Philippe Martin…

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  • Rentenreform: Für Emmanuel Macron hat die Opposition „keinen Kompass mehr und ist völlig verloren“

    Rentenreform: Für Emmanuel Macron hat die Opposition „keinen Kompass mehr und ist völlig verloren“

    Präsident Emmanuel Macron sagte am Mittwoch im Ministerrat, dass die Oppositionen in der Rentendebatte keine Richtung mehr habe und völlig verloren sei. Präsident Emmanuel Macron war am Mittwoch, 15. Februar, im Ministerrat der Ansicht, dass „die Oppositionellen keinen Kompass mehr haben und in der Rentendebatte völlig verloren sind“, wie zwei Teilnehmer des Ministerrates der Nachrichtenagentur AFP berichteten. „Sie sind völlig verloren und betrachten wie üblich die Franzosen nur als Kulisse für ihr Handeln, da sie nicht im Mittelpunkt ihrer Sorgen stehen“, soll der Präsident gesagt haben, wie die Zeitung Le Figaro berichtete. Der Präsident kritisierte auch die konservativen Republikaner (LR), die während der Präsidentschaftswahl die Rente mit 65 Jahren „verteidigt“ hätten. „Diejenigen, die die 65 Jahre vor weniger als einem Jahr verteidigt haben, stellen sich jetzt gegen die 64 Jahre“, so der Präsident während der Kabinettssitzung. Der Präsident kritisierte auch diejenigen unter der L…

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  • Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit“ im Plenarsaal, um gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu stimmen. Das Linksbündnis Nupes beschloss am Mittwochabend, 15. Februar, zahlreiche Änderungsanträge zur Rentenreform zurückzuziehen, mit dem erklärten Ziel, bis zum Ende der Woche über den Artikel beraten zu können, der die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre vorsieht. Die Partei LFI hat bis zum späten Mittwochabend „mehr als tausend“ Änderungsanträge zurückgezogen und die Sozialisten „90 % ihrer Anträge“, wie aus der nationalversammlung bekannt wurde. „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit im Saal, um gegen“ die Altersgrenze zu stimmen, an der sich der Widerstand gegen die Reform kristallisiert. Am Mittwoch um …

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  • Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Am fünften Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform werden die Chefs der acht größten Gewerkschaften im südfranzösischen Albi demonstrieren. Das soll ein Symbol für die mittelgroßen Städte Frankreichs sein, die bereits stark gegen die ungeliebte Reform mobilisiert haben. Inmitten der Schulferien wird jedoch mit einer geringeren Beteiligung gerechnet. Bevor sie am 7. März Frankreich „zum Stillstand bringen“, organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 16. Februar, ihren fünften Mobilisierungstag gegen die Rentenreform. Dadurch soll der Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten werden, die bis Freitag um Mitternacht in der Nationalversammlung über die Verschiebung des gesetzlichen Rentenalters streiten. Mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Okzitanien dürfte die Beteiligung an den Streiks mitten in den Schulferien allerdings deutlich niedriger sein, als an den vorherigen Protest-Tagen. Im Zugverkehr werden sich die Störungen diesmal voraussichtlich auch in Grenzen halt…

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  • Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Die Streichung von 30 % der Flüge am Flughafen Paris-Orly am Donnerstag, dem 16. Februar, wurde von der Verwaltung vor dem Hintergrund der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform entschieden. Am Dienstagabend forderte die Verwaltung die Fluggesellschaften auf, wegen der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform präventiv 30 % ihrer Flüge am Donnerstag vom und zum Flughafen Paris-Orly zu annullieren. Aus denselben Gründen forderte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) von den Fluggesellschaften, 20 % ihrer für Donnerstag geplanten Flugbewegungen auf den Flughäfen Toulouse, Marseille, Lyon, Montpellier und Nantes zu streichen, wie in einer Pressemitteilung mitgeteilt wurde. Zum ersten Mal seit Beginn der Bewegung sind auch andere Flughäfen als Orly von den Streiks betroffen. Aufgrund der schlechten Organisation an den ersten drei Tagen der Mobilisierung, die Flugstreichungen im letzten Moment und sogar die Schließung des Flughafens von Toulouse für einen Ab…

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  • Rentenreform: CGT ruft Müllabfuhr ab 7. März zu unbefristetem Streik auf

    Rentenreform: CGT ruft Müllabfuhr ab 7. März zu unbefristetem Streik auf

    Die Gewerkschaft CGT ruft ab dem 7. März gegen die geplante Rentenreform zu einem unbefristeten verlängerbarem Streik der „gesamten Branche“ der Abfallwirtschaft auf. Die Gewerkschaft CGT hat am Dienstag einen Aufruf zu einem verlängerbaren Streik der „gesamten Branche“ der Abfallwirtschaft ab dem 7. März veröffentlicht. „Die CGT-Verbände des öffentlichen Dienstes und des Verkehrs rufen (…) in allen Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Körperschaften dazu auf, sich (…) zu versammeln, um den Streik in den Bereichen Müll- und Abfallsammlung, Müllsortierung und -aufbereitung ab dem 7. März und bis zur Rücknahme des Gesetzentwurfs vorzubereiten“, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft. Bisher ist die CGT die einzige Gewerkschaft, die einen solchen Aufruf veröffentlicht hat, aber die CGT hat beispielsweise in Paris die Mehrheit, sowohl bei den städtischen als auch bei den privaten Müllbetrieben. Die Müll- und Abfallbranche ist aufgeteilt zwischen dem öffentlichen Dienst, de…

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