Schlagwort: Regenfälle

  • Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn warnt Météo France vor unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter ab Mittwoch.

    Das Wetter in Frankreich wird laut dem neuesten Bulletin von Météo France wieder unruhig werden. Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn erwartet das meteorologische Institut ab Mittwoch, dem 21. Februar, die Rückkehr von unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter.

    Mittwoch, 21. Februar: Der Regen kehrt zurück.
    Der Mittwoch „bringt zunächst den nordwestlichen Regionen erhebliche Niederschläge und recht starke Windböen. Im Südwesten bis zu den östlichen Regionen, bleibt es vorübergehend noch trocken, mit für den Februar immer noch hohen Temperaturen“, schreibt Météo France.

    Donnerstag, 22. Februar: Kaltfront und Schneegestöber.
    Das Wetter wird am Donnerstag regnerisch und windig bleiben, mit weiterhin „großen Niederschlagsmengen im Norden“. In weniger als 2 Tagen könnten die Niederschläge in den exponierten Teilen der Bretagne, der Normandie, aber auch zwischen den Ardennen und Lothringen über 50 Liter/m2 betragen. Außerdem „wird die Kaltfront von starken Windböen begleitet, wahrscheinlich bis zu 80 km/h im Landesinneren, zeitweise 100 km/h an der Küste“, warnt Météo France. „Die Schauer werden einen graupelartigen Charakter annehmen, mit Donnerschlag und möglicherweise Hagel“.

    Freitag, 23. Februar: Häufige Schauer oder Dauerregen.
    Am Freitag ist mit „Schauern zu rechnen, die manchmal als Graupel niedergehen und von der Region Landes bis zu den westlichen Pyrenäen besonders zahlreich sein können“, so Météo France. Die Niederschlagsmengen könnten dort besonders hoch sein und „ein Ansteigen der Flüsse ist wahrscheinlich“. In den französischen Mittelgebirgen wird es teilweise stark schneien.

    Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar: Das Wetter bleibt unruhig.
    Die Wetterbedingungen in Frankreich werden am Wochenende insgesamt unbeständig bleiben. Sogar „Eine Windhose oder ein Sturm kann nicht ausgeschlossen werden, insbesondere am Sonntag über den südwestlichen Regionen“. Es wird häufig zu Niederschlägen kommen, wobei „sehr wahrscheinlich eine neue Regen- und Windfront von Samstag bis Sonntag über das Land ziehen wird“. Météo France sagt voraus, dass die Temperaturen am Wochenende „nahe dem Durchschnitt der Jahreszeit, möglicherweise sogar leicht steigend am Sonntag“ sein sollten.

  • Schnee, Eis und Kälte: Das Wetter in Frankreich am 11. Januar

    Schnee, Eis und Kälte: Das Wetter in Frankreich am 11. Januar

    Sechs Departements, davon vier im Südwesten, wurden für Donnerstag unter Kältewarnstufe Orange gesetzt. Die Schneefälle werden am Vormittag noch recht intensiv sein, am Nachmittag an Intensität jedoch verlieren.

    Die Kältewelle in Frankreich wird sich auch am Donnerstag, dem 11. Januar, fortsetzen. Im Südwesten fiel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Schnee, insbesondere in der Region um Toulouse, und sechs Departements, davon vier in Okzitanien, wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

    In den Departements Aveyron, Hérault, Tarn, Aude, Cantal und Lozère wurde für den Donnerstag die Warnstufe Orange „Schnee-/Glatteis“ ausgerufen. Schneefälle in tiefen Lagen, die am Mittwochabend begannen, werden am Donnerstagmorgen in diesen Gebieten anhalten und könnten auf die angrenzenden Departements übergreifen, warnt Météo France.

    Schnee und gefrierender Regen in der Südhälfte
    Am Donnerstagmorgen werden die Niederschläge im Mittelmeerraum als Regen fallen. Im Landesinneren werden sie in Schnee übergehen, insbesondere „in den Ebenen im Osten Okzitaniens“, mit „möglichen kleinen vereisenden Regenfällen in Richtung Poitou und dem Süden der Pays de la Loire“, so der Wetterdienst. Die Schneedecke dürfte in den Departements, die unter Wetterwarnung stehen, besonders hoch werden.

    Am Ende des Vormittags „werden die Schneefälle im Flachland zwischen Haute-Garonne und Tarn nachlassen. In den östlichen Pyrenäen, im Departement Aude und in den Cevennen wird es weiterhin mäßig schneien, je nach Sektor ab 300 bis 500 m Höhe“, berichtet La chaîne météo. Die Niederschläge werden sich später nach und nach auf die Pyrenäen zurückziehen und am Nachmittag an Intensität verlieren.

    In der Nordhälfte Frankreichs werden ab dem Morgen von der Normandie bis zur Bourgogne-Franche-Comté schöne Aufhellungen zu sehen sein, „abgesehen vom Saône-Tal, wo der Nebel lokal gefrierend sein kann“. Die Aufhellungen werden im Laufe der Stunden nach Süden vordringen.

    Zwischen -5°C und 15°C
    Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen -5 und -1 Grad in der Nordhälfte und zwischen -1 und 2 Grad im Süden. Die Höchsttemperaturen steigen im Norden um einige Grad, mit 2°C bis 4°C nördlich der Seine, 3°C bis 6°C im Westen, 4°C bis 8°C im Südwesten und bis zu 15°C an der Côte d’Azur.

  • Wetter: 10 Departements auf Warnstufe Orange wegen Starkregens und  Überschwemmungen

    Wetter: 10 Departements auf Warnstufe Orange wegen Starkregens und Überschwemmungen

    Im Departement Pas-de-Calais herrschte zeitweilig Warnstufe Orange wegen „Starkregen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“.

    Die Wetterwarnungen werden ausgeweitet, da die Regenfälle weiter zunehmen. In der am Montag, dem 1. Januar um 22 Uhr veröffentlichten Vorhersage verhängt Météo-France ab Mitternacht in zehn Departements die Warnstufe Orange. Das Departement Nord wurde nun auch auf die Warnstufe Orange „Hochwasser“ gesetzt und schließt sich damit dem Pas-de-Calais an. Auf der Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen befinden sich die Departements Manche, Orne, Mayenne, Sarthe, Loire-Atlantique, Vendée, Morbihan und Finistère, die teilweise bereits am Montag in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

    „Ein Regengebiet erreicht die Atlantikküste Frankreichs. Der Regen wird die ganze Nacht von Montag auf Dienstag sowie einen großen Teil des Dienstags anhalten, mit anhaltenden Regenfällen, die große Niederschlagsmengen verursachen“, warnt Météo-France. „Innerhalb von 24 Stunden werden Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Liter / m2 erwartet. Es ist möglich, dass lokal die 60 Liter überschritten werden, insbesondere in Richtung des Finistère. Diese Niederschläge fallen außerdem auf bereits gesättigte Böden“, so die Warnmeldung weiter.

  • Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Nach den sehr starken Regenfällen der vergangenen Tage bleiben die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze in Alarmbereitschaft. Im Osten hingegen wurde die Warnstufe Orange für die Isère inzwischen aufgehoben.

    Nach den starken Regenfällen im Westen Frankreichs ist weiterhin Vorsicht geboten. Fünf Departements wurden am Donnerstagmorgen, den 14. Dezember, laut dem neuesten Bulletin von Météo-France unter Hochwasserwarnstufe Orange gestellt. Es handelt sich um die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze. Im Osten wurde die Alarmstufe Orange für die Isère wieder aufgehoben.

    Laut Météo-France ist das Wetter in weiten Teilen des Landes noch immer unruhig und es kommt zu Niederschlägen, aber in den Gebieten, die derzeit von Hochwasser betroffen sind, gehen die Wasserstände allmählich zurück. „Wir gehen auf eine Stabilisierung zu, aber leider ist die Hochwasser-Episode noch nicht vorbei“, hatte Jean-Sébastien Lamontagne, Präfekt der Dordogne, als Gast des Senders France Bleu Périgord am Mittwochmorgen gewarnt.

  • Unwetter: Schwere Schäden im Departement Hautes-Alpes

    Unwetter: Schwere Schäden im Departement Hautes-Alpes

    Die Unwetter waren am Samstag, dem 2. Dezember, im Südosten Frankreichs besonders stark. Hunderte von Haushalten sind noch immer ohne Strom.

    Unter einer dicken Schlammschicht liegen kiloweise Lebensmittel: Der Besitzer eines Supermarkts klagt über die zahlreichen Schäden. „Alle Möbel un die Kasse sind kaputt“, klagt Julien Gonsolin, Besitzer eines Supermarkts in den Hautes-Alpes.

    Innerhalb weniger Stunden gingen 150 Liter / m2 Niederschlag nieder. Auch in dem Nachbardorf Risoul gab es zahlreiche Schäden. „Wir hätten nie gedacht, dass wir so etwas in Risoul ereleben würden, es ist dramatisch, es gibt keine Straßen mehr, wir sind völlig von der Welt abgeschnitten, es gibt keinen Strom, keine Heizung, kein Internet, kein Telefon“, zählt ein Einwohner gegenüber dem Sender Franceinfo auf.

    Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten
    Innerhalb von 48 Stunden fielen in Risoul (Hautes-Alpes) die Niederschläge von zwei Monaten. Seit dem Samstagmorgen ist ein Teil des Dorfes völlig von der Außenwelt abgeschnitten. „Es gibt völlig isolierte Bewohner, wir wissen nicht, wann wir wieder Zugang haben werden“, erklärt Maxime Guillou von der technischen Abteilung des Rathauses. Mehr als 400 Haushalte sind auch am Sonntag noch immer ohne Strom.

  • Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Das Wetter verschlechtert sich am Donnerstag in ganz Frankreich. Eine neues Tiefdruckgebiet sorgt für Schauer und Schnee bis in tiefe Lagen in mehreren östlichen Regionen bei kalten Temperaturen. Der Süden wird von der Kälte verschont bleiben, nicht aber von den Schauern.

    Auf der einen Seite kommt ein Tiefdruckgebiet vor der Bretagne an. Auf der anderen Seite befindet sich Kaltluft, die bereits über Ostfrankreich liegt. Das Zusammentreffen dieser beiden Wetterfronten wird zu Schneefällen im Elsass, in Lothringen, in Burgund-Franche-Comté und in den Alpen führen.

    Am Donnerstagmorgen wird es ab etwa 300 Metern auf den lothringischen Hochebenen, im Jura, in den Vogesen und im Elsass schneien. 2 bis 5 cm Neuschnee werden oberhalb von 500 Metern erwartet. In den Alpen sind Schneefälle oberhalb von 1.000 bis 1.200 Metern angekündigt. Bis Ende Vormittag wird die Schneefallgrenze in den Alpen und im Jura auf über 1.700 Meter ansteigen. Am Nachmittag gehen starke Regenfälle vom Jura bis zu den Alpen nieder.

    Es wird erwartet, dass 50 bis 80 Liter/m2 Niederschlag fallen werden, was dem üblichen Volumen von 2 bis 3 Wochen Regen in nur 36 Stunden entspricht, berichtet La Chaîne Météo. Die Wasserstände der Flüsse sollten in den Alpentälern genau beobachtet werden, da die Gefahr von Überschwemmungen besteht. Auch die Lawinengefahr wird im gesamten Alpenmassiv erheblich sein.

    Im nördlichen Drittel Frankreichs liegen die Temperaturen zwischen -1°C und 3°C am Morgen und zwischen 3°C und 7°C am Nachmittag.

    Milde und feuchte Luft im Süden.
    Im Süden Frankreichs ist der Himmel am Morgen bewölkt und weitgehend regnerisch. Am Nachmittag wird es trockener und bis zum Abend gibt es einige Auflockerungen. Im Gegensatz zur Nordhälfte, die winterliche Temperaturen erleben wird, herrschen im Süden mildere Temperaturen vor. Zwischen 8°C und 12°C werden am Morgen von Météo France vorhergesagt.

    Kalt und trocken am ersten Dezemberwochenende.
    Am kommenden Wochenende wird sich die Sonne im Süden durchsetzen, nachdem sich graue Wolkenbänke am Morgen aufgelöst haben. In der Nähe des Mittelmeers werden Mistral und Tramontane stark wehen.

  • Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    In der Nacht vom 14. auf den 15. November gingen über dem Departement Haute-Savoie sintflutartige Regenfälle nieder. Vor allem der Fluss Arve trat über die Ufer und verursachte zahlreiche Schäden.

    Stundenlange starke Regenfälle und reißende Flüsse in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Hochsavoyen. Der Fluss Arve trat in mehreren Gemeinden über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßen. Die Straßenschilder sind fast verschwunden. Rundherum sind die Felder überschwemmt. Ein Rinderzüchter, der auf der Suche nach seinen Tieren ist, erkennt die Gegend kaum wieder.

    Rekorde werden gebrochen
    Auf der anderen Seite des Flusses steht ein Weiler unter Wasser. In der vergangenen Nacht mussten 30 Personen von der Feuerwehr evakuiert werden, wie auch eine Anwohnerin, die von der Geschwindigkeit des Wasseranstiegs überrascht wurde. „Als ich mich umgesehen hatte, stand das Wasser plötzlich überall“, sagt sie auf dem Sender France 2. Im Erdgeschoss des Hauses stand das Wasser bis zu 1,40 m hoch, sodass die Feuerwehrleute ein Boot einsetzen mussten. Als sich das Wasser schließlich zurückzog, blieben nur noch Schlamm und Schlick übrig. Die Rekordwasserstände der Überschwemmungen von 1968 und 2015 wurden weit übertroffen. Am Mittwochabend und Donnerstag herrscht in Hochsavoyen „nur noch“ die Alarmstufe Gelb, die Präfektur ruft jedoch weiterhin zu größter Vorsicht auf.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais kommen die Bewohner nicht zur Ruhe. Von mehreren Hochwassern betroffen, machen sich die Einwohner Sorgen über eine Rückkehr des Regens.

    In einem Viertel von Blendecques (Pas-de-Calais) begann am Sonntag, dem 12. November, endlich der Rückgang der Wassermassen. Nach und nach taucht der Asphalt der Straßen wieder auf. Betroffene können endlich in ihre Häuser zurückkehren. Hier wird der Rückgang des Hochwassers wie eine Befreiung erlebt, denn zwei Tage lang war dieses Viertel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Auch am Sonntagmorgen umschloss das Wasser immer noch Gebäude und hielt viele Bewohner in ihren Wohnungen gefangen. Während einige bereits mit den Aufräumarbeiten in ihren Häusern beginnen konnten, müssen sich andere noch gedulden.

    In einigen Häusern steht das Wasser immer noch 30 cm hoch.
    In einigen Häusern schwimmt das Mobiliar immer noch auf etwa 30 cm Wasser. Um zu versuchen, die Dinge zu beschleunigen, installierte die Feuerwehr eine großen Pumpe – die einzige Möglichkeit, das Wohnviertel schneller vom Wasser zu befreien. Trotz dieser Hilfe wissen viele Bewohner, dass sie sich nach wie vor in Geduld üben müssen. Am Sonntagabend kehrte der Regen zurück, was den Rückgang des Hochwassers nochmals verlangsamen dürfte.

  • Unwetter in den Alpes-Maritimes: 213 Evakuierungen und Stromausfälle

    Unwetter in den Alpes-Maritimes: 213 Evakuierungen und Stromausfälle

    In dem südfranzösischen Departement Alpes-Maritimes herrscht am Freitag bis 10 Uhr Alarmstufe Rot. „Es gibt keine Verletzten und keine Vermissten“, meldet die Präfektur dem Sender France Bleu Azur. Aber fast die durchschnittliche Monatsmenge an Regen ist laut Météo France allein in der vergangenen Nacht bis 8 Uhr gefallen.

    Im Vorfeld des Sturms Aline wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20. Oktober, 243 Personen im Departement Alpes-Maritimes vorsorglich evakuiert. In dem Departement herrscht seit Freitagmorgen um 4 Uhr bis 10 Uhr die Warnstufe Rot für „Regen und Überschwemmung“. „Bisher sind die Folgen des Unwetters glücklicherweise sehr begrenzt. Es gibt keine Verletzten und keine Vermissten“, sagte Benoît Huber, Kabinettsdirektor des Präfekten des Departements Alpes-Maritimes, am Freitag im Sender France Bleu Azur. Um 7 Uhr meldete Meteo France 106 Liter Regen in Saint-Martin Vésubie und 80 Liter pro m2 in Breil-sur-Roya.

    Etwa 5.500 Haushalte waren am Freitagmorgen in den französischen Seealpen ohne Strom, so eine Mitteilung des Stromversorgers Enedis. Im Detail sind 3.500 Haushalte in der „Zone Vésubie“, 1.000 in der „Zone Vallée de l’Esteron“ und weitere 1.000 in der „Zone Roya“ ohne Strom. Nach Angaben des Stromversorgers sind Windböen von über 120-140 km/h sowie starke Regenfälle die Ursache für die Stromausfälle. 150 Techniker sind vor Ort, um das Netze schnellstmöglich wieder in Ordnung zu bringen.

    Das Departement hat „158 Personen evakuiert, Bewohner von Häusern, die sich im Wesentlichen in den Gemeinden Fontan, Saint-Martin-Vésubie und Breil-sur-Roya befinden“, so Benoît Huber. „Darüber hinaus wurden 85 Personen auf einem Campingplatz in Antibes präventiv evakuiert“, fügte er hinzu. Im Departement sind 68 Notunterkünfte für die Evakuierten geöffnet worden.

    Neben den Stromausfällen wurden Erdrutsche auf mehreren Straßen gemeldet, insbesondere im Bereich Breil-sur-Roya – La Turbie, die jedoch keine Verletzten zur Folge hatten. Die Teams des Departements „arbeiten daran, den Zugang wieder herzustellen“, so die Präfektur.

    „Wir haben außergewöhnlich viele Einsatzkräfte in den Tälern positioniert. Es sind immerhin mehr als 1.000 Feuerwehrleute, die insgesamt im Einsatz sind“, sagte Kabinettsdirektor Benoît Huber. Die Promenade des Anglais in Nizza und die Promenade du soleil in Menton wurden in Erwartung bevorstehender Überflutungswellen gesperrt.

    Die von der Präfektur aktivierte Notrufnummer 09 70 80 90 40 hat seit Donnerstagabend bereits mehr als tausend Anrufe erhalten.

    Fast eine durchschnittliche Monatsmenge an Regen ist am Freitagmorgen in den Seealpen gefallen, meldete Météo France um 7:50 Uhr auf dem Sender France Bleu Azur. „Wir sind auf einem kritischen Niveau in Bezug auf die Regenintensität“, heißt es. Innerhalb von kanpp 10 Minuten sind örtlich 5 bis 10 Liter pro m2 gefallen. Insgesamt wurden 110 Liter bis 7 Uhr in der Region von Tende, 90 bis 100 Liter auf dem Plateau von Caussols gemessen. An der Küste ist der Regen schwächer: „Nur“ 23 Liter / m2 in Nizza.

    Während eines normalen Oktobermonats fallen in den Seealpen etwa 130 Millimeter. Das ist allerdings noch recht bescheiden im Vergleich zu Sturm Alex, da fielen im Oktober 2020 im Hinterland von Nizza etwa 500 Liter / m2.

    In weiteren 6 Departements gilt die Warnstufe Orange für Regen-Überschwemmung, Hochwasser und hohen Wellengang an den Küsten.

  • Nach der Hitzewelle kehren Regen und Gewitter nach Frankreich zurück

    Nach der Hitzewelle kehren Regen und Gewitter nach Frankreich zurück

    Nach der ungewöhnlichen Hitze der letzten Tage werden die Temperaturen in dieser Woche in Frankreich deutlich sinken.

    Die vergangenen Woche und das Wochenende waren geprägt von Temperaturen über 30 °C in weiten Teilen Frankreichs. Es wurden sogar Hitzewarnungen herausgegeben. Ab Anfang dieser Woche sind nun Gewitter angekündigt, die die Temperaturen in Frankreich deutlich abkühlen dürften.

    Am Montag, dem 11. September, wird es in der südlichen Hälfte des Landes noch fast 30 °C warm werden. Von Nordwesten werden sich allerdings bereits gewittrige Schauer ankündigen. Am Dienstag, dem 12. September, wird sich die Verschlechterung allgemein durchsetzen und die Durchschnittstemperaturen werden spürbar sinken. In Toulouse wird es 25 °C warm und in Okzitanien besteht die Gefahr von Gewittern bei generell bewölktem Himmel. Am Mittwoch, dem 13. September, verlagert sich der Regen nach Osten, die Temperaturen bleiben überall kühl (20 °C in Aurillac, 22 °C in Tarbes).

    Erst am Donnerstag, dem 14. September, kehren Sonne und blauer Himmel zurück, aber die Temperaturen werden sich um die 25 °C einpendeln. Dies wird allerdings nur von kurzer Dauer sein, denn ab Samstag, dem 16. September, werden Gewitter in einer großen südlichen Hälfte des Landes Landes erwartet. Die Temperaturen können im Südwesten nochmals 27 °C (Toulouse) erreichen. Am Sonntag, dem 17. September, regnet es wahrscheinlich in großen Teilen Frankreichs.