Schlagwort: Recht auf Abtreibung

  • Frankreich rehabilitiert Frauen, die vor 1975 wegen Abtreibung verurteilt wurden

    Frankreich rehabilitiert Frauen, die vor 1975 wegen Abtreibung verurteilt wurden

    Ein halbes Jahrhundert nach der historischen Legalisierung der Abtreibung hat der französische Senat am 20. März ein starkes Zeichen gesetzt: Frauen, die vor der Einführung der sogenannten Loi Veil im Jahr 1975 wegen eines Schwangerschaftsabbruchs verurteilt wurden, sollen offiziell rehabilitiert werden. Und nicht nur sie – auch jene, die ihnen damals geholfen haben. Das ist mehr als nur ein juristischer Akt. Es ist eine symbolische Anerkennung jahrzehntelangen Leids, das viele Frauen still ertragen haben – beschämt, verschwiegen, vergessen. Diese neue Gesetzesinitiative ist eine Art späte Wiedergutmachung für eine Zeit, in der weibliche Selbstbestimmung strafbar war. Ein einstimmiger Senat – selten genug Das Gesetzesvorhaben stammt aus den Reihen der sozialistischen Fraktion, initiiert von Laurence Rossignol, einst Ministerin für Frauenrechte. Unterstützt wurde es von der Regierung – und es wurde einstimmig angenommen. Eine politische Einigkeit, die man nicht alle Tage erlebt. In den …

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  • Frankreich: Senat will Frauen rehabilitieren, die vor 1975 illegal abgetrieben haben

    Frankreich: Senat will Frauen rehabilitieren, die vor 1975 illegal abgetrieben haben

    Fast 50 Jahre nach der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Frankreich steht eine historische Entscheidung bevor: Der französische Senat wird am 20. März über eine Gesetzesvorlage abstimmen, die Frauen rehabilitieren soll, die vor 1975 wegen illegaler Abtreibung verurteilt wurden. Ein längst überfälliger Schritt Bis zur Einführung des Loi Veil 1975 – benannt nach der damaligen Gesundheitsministerin Simone Veil – war der Schwangerschaftsabbruch in Frankreich verboten und strafbar. Unzählige Frauen wurden damals verurteilt, weil sie eine illegale Abtreibung durchführen ließen oder anderen dabei halfen. Viele mussten gefährliche, oft lebensbedrohliche Eingriffe in Kauf nehmen. Nun soll das französische Parlament diese Vergangenheit offiziell aufarbeiten. Die ehemalige Frauenrechtsministerin Laurence Rossignol, die die Gesetzesinitiative eingebracht hat, erklärte: „Es ist an der Zeit, dass die Scham den Platz wechselt – nicht die Frauen, sondern die damalige Gesetzgebung war krimi…

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  • Frauen und ihr Kampf um Gerechtigkeit: Forderung nach Rehabilitierung der wegen Abtreibung Verurteilten

    Frauen und ihr Kampf um Gerechtigkeit: Forderung nach Rehabilitierung der wegen Abtreibung Verurteilten

    Ein halbes Jahrhundert nach der Verabschiedung der Loi Veil, die 1975 die Abtreibung in Frankreich legalisierte, fordert ein Kollektiv aus Feministinnen, Künstlerinnen und Politikerinnen die Rehabilitierung der Frauen, die vor dieser historischen Wende verurteilt wurden. Diese Frauen, die oft unter unmenschlichen Bedingungen litten oder sogar starben, sollen nicht länger in Vergessenheit geraten.

    Ein Kampf um Würde und Anerkennung

    „Wir können nicht diejenigen vergessen, die gelitten haben oder sogar starben – noch diejenigen, die von ungerechten Gesetzen verurteilt wurden“, betont der offene Brief, der von prominenten Persönlichkeiten wie der Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux und der Schauspielerin Anna Mouglalis unterzeichnet wurde. Die Forderung ist klar: Die Wiedergutmachung für Frauen, die vor 1975 wegen Abtreibung stigmatisiert und kriminalisiert wurden.

    Die Loi Veil, benannt nach der unermüdlichen Frauenrechtskämpferin Simone Veil, stellte 1975 einen Meilenstein dar. Anfangs nur für fünf Jahre verabschiedet, wurde die Legalisierung der Abtreibung 1979 endgültig. Dennoch bleibt die Zeit davor ein dunkles Kapitel, in dem Frauen für die Kontrolle über ihren eigenen Körper verurteilt wurden.

    Eine unabhängige Kommission für Gerechtigkeit

    Das Kollektiv schlägt die Schaffung einer unabhängigen Kommission vor, die sowohl symbolische als auch materielle Wiedergutmachung leisten soll. Diese würde den Frauen, die wegen Abtreibung verurteilt wurden, ihre Würde zurückgeben und ihre Bedeutung für die Geschichte der Frauenrechte anerkennen.

    Eine Inspiration dafür ist das Gesetz, das 2024 in Frankreich verabschiedet wurde und die Diskriminierung von homosexuellen Menschen zwischen 1942 und 1982 offiziell aufarbeitete. Die Forderung nach einer ähnlichen Maßnahme für Frauen unterstreicht die Dringlichkeit, historische Ungerechtigkeiten zu korrigieren.

    Ein Zeichen gegen globale Rückschritte

    Die Forderung nach Rehabilitierung hat nicht nur historische Relevanz, sondern auch eine starke politische Botschaft. Während in Ländern wie den USA der Zugang zur Abtreibung immer weiter eingeschränkt wird, setzt Frankreich mit der Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung 2024 ein klares Zeichen für die Autonomie der Frauen.

    „Die Rehabilitierung, die wir verlangen, ist nicht nur ein symbolischer Akt – sie ist ein notwendiger Schritt, um die Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung zu würdigen“, betont das Kollektiv.

    Frauen, die Geschichte schrieben

    Diese Forderung ist ein Aufruf, die Geschichten der Frauen, die sich trotz widrigster Umstände für ihre Freiheit entschieden, in das kollektive Gedächtnis einzuschreiben. Die Anerkennung ihres Leidens und ihres Mutes wäre ein starkes Signal – nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft.

    Denn wie können wir uns weiter für die Rechte der Frauen einsetzen, wenn wir die Opfer der Vergangenheit ignorieren? Die Antwort darauf ist eindeutig: Wir dürfen nicht stillstehen. Die Rehabilitierung dieser Frauen wäre ein erster Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Ukrainische Truppen dringen überraschend nach Russland vor – und andere World-News

    Ukrainische Truppen dringen überraschend nach Russland vor – und andere World-News

    Am 6. August hat die Ukraine eine äußerst gewagte und streng geheime Militäroffensive gestartet, die selbst die engsten Verbündeten in Washington und Europa überraschte. Ziel war es, den Verlauf des Krieges zu verändern, der seit Monaten festgefahren zu sein schien. Diese Operation stellte nicht nur die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte unter Beweis, sondern auch die Frage, wie weit westliche Militärhilfe im russischen Gebiet eingesetzt werden darf.

    Die ukrainischen Streitkräfte haben entlang einer 40 Kilometer breiten Front etwa 11 Kilometer tief in russisches Gebiet vorgedrungen. Laut Analysten und russischen Offiziellen wurden dabei Dutzende russische Soldaten gefangen genommen. Besonders betroffen ist die russische Region Kursk. Der Gouverneur dieser Region gab bekannt, dass die Ukraine derzeit 28 Städte und Dörfer unter ihrer Kontrolle hat. Über 132.000 Menschen wurden aus den betroffenen Gebieten evakuiert.

    Für Russland war dies ein schockierender Moment – und ein Bruch mit dem inoffiziellen sozialen Vertrag, den Präsident Wladimir Putin seit Beginn seiner 30-monatigen Kriegskampagne aufrechterhalten hat: Die meisten Russen konnten ihr normales Leben weiterführen, während er Krieg führte. Nun, da die Kämpfe auf russischem Boden angekommen sind, ist diese Illusion zusammengebrochen.

    Ein mutiger Schritt oder ein riskantes Unterfangen?

    Die ukrainische Offensive könnte als eine der gewagtesten militärischen Aktionen in der jüngsten Geschichte betrachtet werden. Nicht nur wegen der geografischen Ausdehnung, sondern auch wegen der politischen und militärischen Konsequenzen. Ein Einmarsch in russisches Territorium ist nicht nur ein taktisches Manöver, sondern auch eine klare Botschaft: Die Ukraine ist bereit, das Spiel zu ändern.

    Doch wie hat Russland auf diesen Vorstoß reagiert? Während offizielle Stellen versuchten, die Bedeutung dieses Angriffs herunterzuspielen, zeigen die massiven Evakuierungen und die zunehmenden militärischen Aktivitäten in den betroffenen Gebieten, dass die Situation ernst ist. Dies könnte Putin dazu zwingen, seine Strategie zu überdenken – insbesondere, wenn sich herausstellt, dass seine bisherigen Annahmen über die ukrainische Militärmacht falsch waren.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Für die Ukraine ist dies ein bedeutender Erfolg, der den Kurs des Krieges verändern könnte. Sollte diese Offensive fortgesetzt werden, könnte sie Russland dazu zwingen, mehr Ressourcen in die Verteidigung der eigenen Grenzen zu investieren, was den Druck auf die Front in der Ukraine verringern könnte.

    Doch es gibt auch Risiken: Die Eskalation der Kämpfe auf russischem Boden könnte zu einer unvorhersehbaren Reaktion Moskaus führen. Zudem stellt sich die Frage, wie lange die Ukraine diese Offensive aufrechterhalten kann und ob sie das russische Militär langfristig schwächen wird.

    Fest steht jedoch: Die nächsten Wochen werden entscheidend sein – nicht nur für den Verlauf des Krieges, sondern auch für die politische Zukunft beider Länder. Der Einmarsch der Ukraine in Russland könnte sich als Wendepunkt in einem Konflikt erweisen, der bisher keine klaren Gewinner hatte.

    Hier kommt der Rest des Artikels – mit zusätzlichen Details und Überlegungen, die die Situation weiter beleuchten.

    Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft

    Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese überraschende Offensive war gemischt. Während einige westliche Verbündete die Entschlossenheit der Ukraine bewunderten, gab es auch Bedenken über die möglichen Konsequenzen. Insbesondere die USA, die zu den größten Unterstützern der Ukraine zählen, waren von der Aktion überrascht und hatten sich offenbar nicht auf eine derart direkte Eskalation des Konflikts eingestellt.

    Die Frage, wie weit westliche Waffen und Ausrüstung im russischen Gebiet eingesetzt werden dürfen, bleibt ein heißes Thema. Bislang hatte der Westen die Ukraine hauptsächlich im Hinblick auf die Verteidigung ihres eigenen Territoriums unterstützt. Diese neue Entwicklung könnte jedoch den Diskurs darüber verändern, wie weit die Unterstützung gehen kann und soll. Es wird spekuliert, dass einige westliche Länder möglicherweise ihre Unterstützung überdenken könnten, wenn die Ukraine weiterhin aggressiv auf russischem Boden agiert.

    Russische Propaganda und die Heimatfront

    Für die russische Regierung stellt dieser Einmarsch eine Herausforderung dar – nicht nur militärisch, sondern auch propagandistisch. Putin hat stets das Narrativ gepflegt, dass der Krieg in der Ukraine weit weg von den alltäglichen Sorgen der russischen Bevölkerung geführt wird. Nun, da der Krieg buchstäblich vor der eigenen Haustür angekommen ist, wird es schwieriger, diese Illusion aufrechtzuerhalten.

    Es ist auch fraglich, wie lange die russische Bevölkerung diese Eskalation tolerieren wird. Der soziale Vertrag, der bisher zwischen Putin und den Russen bestand – dass sie ihr Leben weitgehend unbeeinflusst vom Krieg führen können – wird durch diese Offensive infrage gestellt. Sollte der Konflikt weiter eskalieren und tiefer in russisches Territorium eindringen, könnte dies zu einem Wendepunkt in der russischen öffentlichen Meinung führen.

    Ein Wendepunkt im Krieg?

    Die ukrainische Offensive könnte den Beginn eines neuen Kapitels in diesem Krieg markieren. Die Frage bleibt jedoch: Wird dies ein Wendepunkt zugunsten der Ukraine sein oder eine gefährliche Eskalation, die unvorhersehbare Konsequenzen nach sich zieht?

    Der Erfolg der ukrainischen Truppen in Russland könnte kurzfristig als Sieg gefeiert werden. Doch die langfristigen Folgen sind unklar. Wenn Russland gezwungen ist, mehr Truppen an die eigene Grenze zu verlegen, könnte dies der Ukraine an anderer Front Entlastung bringen. Doch wenn Russland in seiner Antwort eskaliert, könnten die Kämpfe noch brutaler und verlustreicher werden.

    Wie wird dieser Konflikt enden? Das bleibt eine Frage, die niemand mit Sicherheit beantworten kann. Sicher ist jedoch, dass die Ereignisse vom 6. August die Dynamik des Krieges erheblich verändert haben und die nächsten Wochen entscheidend sein werden.

    Fazit

    Die ukrainische Offensive auf russischem Boden war ein unerwarteter und gewagter Schritt, der sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Während die Ukraine möglicherweise an Boden gewinnt und Russland unter Druck setzt, besteht auch die Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation des Konflikts. Die Welt schaut gespannt zu, wie sich diese neue Phase des Krieges entwickeln wird – und ob sie einen Weg zu einer Lösung oder zu weiterer Zerstörung führt. Eines ist sicher: Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein, sowohl für die Ukraine als auch für Russland.

    Hamas nimmt nicht an Waffenstillstandsverhandlungen teil

    Internationale Vermittler sind auf dem Weg in den Nahen Osten, um an einem entscheidenden Treffen teilzunehmen, das morgen stattfinden soll. Ziel dieser Verhandlungen ist es, einen Waffenstillstand zu erreichen, der die Spannungen in der Region abbauen könnte – insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Angriff Irans und der Hisbollah auf Israel.

    Doch Hamas hat angekündigt, den Gesprächen fernzubleiben. Die Führung der Gruppe ist der Meinung, dass die israelische Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu nicht aufrichtig verhandelt habe. Diese Entscheidung von Hamas schien die Chancen auf einen Durchbruch zu verringern, bedeutete jedoch nicht, dass die Gruppe vollständig aus den Verhandlungen ausgestiegen ist.

    Netanjahus Reaktion: Der israelische Premierminister wies die Vorwürfe, er würde die Verhandlungen blockieren, entschieden zurück. Doch Dokumente, die von The Times eingesehen wurden, zeigen, dass er in den letzten Diskussionen weniger kompromissbereit war. Im vergangenen Monat fügte er Israels Forderungen für einen Waffenstillstand neue, härtere Bedingungen hinzu, was nach Ansicht seiner eigenen Unterhändler zusätzliche Hindernisse für eine Einigung schuf.

    US-Wahl 2024: Abtreibungsrechte im Fokus

    Die Präsidentschaftswahl in den USA rückt immer näher – weniger als 90 Tage trennen die Wähler vom Urnengang. Ein Thema, das die Wahl maßgeblich beeinflussen könnte, ist das Recht auf Abtreibung.

    Abtreibungsrechte in Arizona: Die Wähler in Arizona werden im November über ein Gesetz abstimmen, das das Recht auf Abtreibung in die Verfassung des Bundesstaates aufnehmen soll. Dieses Referendum könnte die Wahlbeteiligung in diesem wichtigen Swing-State erheblich beeinflussen – und damit auch die Präsidentschaftswahl und die Kontrolle über den Senat.

    Ähnliche Maßnahmen stehen in sechs weiteren Bundesstaaten zur Abstimmung, aber Nevada ist der einzige andere Swing-State. Die Demokraten hoffen, dass das Thema ihnen einen Vorteil verschafft.

    Hintergrund: Seit dem Urteil des Obersten Gerichtshofs, das das Recht auf Abtreibung auf Bundesebene aufhob, haben die Demokraten den Unmut über die Entscheidung genutzt, um in Wahlen zu punkten. Besonders junge Frauen haben sich seitdem verstärkt der Partei zugewandt.

    Weitere wichtige Nachrichten

    • Klima: Teile der borealen Wälder Kanadas brennen schneller, als sie nachwachsen können, was eines der größten Kohlenstoffspeichersysteme der Erde stark verändert.
    • Japan: Fumio Kishida, Japans unbeliebter Premierminister, plant, nächsten Monat zurückzutreten.
    • Griechenland: Die Behörden erklärten, dass die Bedrohung durch Waldbrände in der Nähe von Athen abgenommen habe, aber weiterhin große Risiken bestehen.
    • Pakistan: Zum ersten Mal wurde ein ehemaliger Chef des pakistanischen Geheimdienstes, Lt. Gen. Faiz Hameed, wegen Korruption und politischer Einmischung verhaftet.
    • Militär: Eine Reihe gemeinsamer Kriegsübungen zwischen Russland und China setzt neue Maßstäbe für ihre militärische Zusammenarbeit.
    • Chile: Die Ausweitung der Lachsproduktion im Land stößt weiterhin auf Widerstand von Umweltschützern und indigenen Gemeinschaften.
    • US-Politik: Hunter Biden suchte Unterstützung von der US-Regierung für ein potenziell lukratives Energieprojekt in Italien, während sein Vater Vizepräsident war.
    • Tansania: Insgesamt wurden 520 Menschen im ganzen Land vor einer Oppositionskundgebung verhaftet.
  • Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung – Freudenfest vor dem Eiffelturm

    Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung – Freudenfest vor dem Eiffelturm

    „Mein Körper, meine Wahl“ – diese Botschaft leuchtete auf, nachdem der Nationalkongress am Montagabend für die Aufnahme des Rechts auf Schwangerschaftsabbruchs in die Verfassung gestimmt hatte. MonCorpsMonChoix oder #IVGConstitution: Diese Botschaften leuchteten vom Eiffelturm, der obendrein zu glitzern begann, als der Nationalkongress am Montag, dem 4. März, kurz vor 18.50 Uhr für die Aufnahme des Schwangerschaftsabbruchs in die französische Verfassung gestimmt hatte. Sobald bekannt wurde, dass das Recht auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch im französischen Grundgesetz verankert wurde – eine Weltpremiere -, erschienen auf der ersten Etage des Symbols für Paris und Frankreich Leuchtschriften in mehreren Sprachen, wie #AbortoLegal („legaler Abbruch“ auf Portugiesisch) oder #MyBodyMyChoice („mein Körper, meine Wahl“ auf Englisch). Und der Eiffelturm begann ausserdem mit tausenden Lampen zu glitzern.

    https://www.youtube.com/watch?v=B4…

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  • Recht auf Abtreibung in der französischen Verfassung: Ein historischer Tag im Parlamentskongress

    Recht auf Abtreibung in der französischen Verfassung: Ein historischer Tag im Parlamentskongress

    Frankreich wird am Montag, 4. März, das erste Land werden, das den freiwilligen Schwangerschaftsabbruch explizit in seiner Verfassung verankern wird. Dafür findet heute ein Parlamentskongress im Schloss von Versailles statt. Vier Tage vor dem Internationalen Tag für die Rechte der Frau schreibt Frankreich am Montag, den 4. März, Geschichte. Das Parlament wird auf einem Kongress in Versailles die Aufnahme des seit 1975 dank Simone Veil legalisierten Schwangerschaftsabbruchs in die Verfassung beschließen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen das Recht auf Abtreibung wieder eingeschränkt wird, wird Frankreich das erste Land der Welt sein, das den Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufnimmt. Es wird erwartet, dass eine sehr große Mehrheit der Abgeordneten und Senatoren die von der Regierung, in deren Namen Premierminister Gabriel Attal sprechen wird, vorgeschlagene Verfassungsänderung billigen wird. Durch die Reform wird in Artikel 34 des französischen Grundgesetzes der …

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  • Französischer Senat stimmt Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu

    Französischer Senat stimmt Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu

    Die Aufnahme des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch in die französische Verfassung wurde am Mittwochabend, dem 28. Februar, im Senat mit 267 zu 50 Stimmen beschlossen. Emmanuel Macron wird den Kongress zu einer weiteren Abstimmung am Montag, dem 4. März, in Versailles einberufen. Nach mehr als dreieinhalb Stunden Debatte kam die mit Spannung erwartete Abstimmung: Der Senat hat am Mittwochabend, dem 28. Februar, die Aufnahme des Schwangerschaftsabbruchs in die französische Verfassung offiziell bestätigt. Die Regierung begrüßte diesen Beschluß. „Wir werden das erste Land der Welt sein, das die Freiheit der Frauen, selbst über ihren Körper zu verfügen, in der Verfassung verankert“, freute sich Justizminister Eric Dupont-Moretti. Im Laufe des Mittwochnachmittags waren die Debatten im Oberhaus des französischen Parlaments lebhaft und angespannt. Auf der einen Seite befürworteten die Linke und die Regierungspartei die Gesetzesvorlage. Auf der anderen Seite war die Rechte gegen die Formulieru…

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  • Macron kündigt Gesetzentwurf zur Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung an

    Macron kündigt Gesetzentwurf zur Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung an

    „Im Jahr 2024 wird die Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, unumkehrbar sein“, postete der französische Staatschef am Sonntag auf X. Emmanuel Macron wird einen Gesetzentwurf beim Staatsrat einreichen, um die „Freiheit der Frauen, einen freiwilligen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen“ in der französischen Verfassung zu verankern, wie er am Sonntag, den 29. Oktober, im sozialen Netzwerk X ankündigte. Der Text werde „diese Woche“ eingereicht, erklärte der Staatschef. „Im Jahr 2024 wird die Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, unumkehrbar sein“, versprach er. Anlässlich des Internationalen Tags der Frauenrechte am 8. März hatte sich der Staatspräsident verpflichtet, die Freiheit, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, in der Verfassung zu verankern. Dieses Recht wird derzeit in einem einfachen Gesetz anerkannt. Eine solche Maßnahme würde jeden Versuch des Gesetzgebers erschweren, das Recht auf Abtreibung wieder abzuschaff…

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  • Gesundheit: Sorge wegen Engpässen bei Abtreibungspillen in Frankreich

    Gesundheit: Sorge wegen Engpässen bei Abtreibungspillen in Frankreich

    Die Beobachtungsstelle für Transparenz in der Arzneimittelpolitik (Observatoire de la transparence dans les politiques du médicament) warnt vor einer Einschränkung des Zugangs zu Abtreibungen, da in den letzten Wochen in Frankreich ein Mangel an Abtreibungspillen festgestellt wurde. Die Beobachtungsstelle für Transparenz in der Arzneimittelpolitik warnt vor einem seit mehreren Wochen andauernden Mangel an Misoprostol, das für medikamentöse Abtreibungen verwendet wird, wie France Bleu und France Inter am Dienstag berichteten. Abtreibungspillen sind manchmal für Gesundheits- oder Planungszentren nicht mehr erhältlich, wie Anfang April in Lille oder in der Region Ile-de-France, obwohl sie bei 76% der Schwangerschaftsabbrüche in Frankreich verwendet werden. „Es gibt tatsächlich stellenweise und sequenziell Engpässe bei Abtreibungspillen“, so die Beobachtungsstelle für Transparenz in der Arzneimittelpolitik in ihrem jüngsten Bericht über Misoprostol, „es ist nicht hinnehmbar, dass ein so wi…

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  • Abtreibung in der Verfassung verankern? Macron kündigt Gesetzentwurf „in den nächsten Monaten“ an

    Abtreibung in der Verfassung verankern? Macron kündigt Gesetzentwurf „in den nächsten Monaten“ an

    Während seiner Hommage an die feministische Anwältin Gisèle Halimi am Mittwoch, 8. März, kündigte Emmanuel Macron an, dass „in den nächsten Monaten“ ein Gesetzentwurf zur Verankerung des freiwilligen Schwangerschaftsabbruchs in der französischen Verfassung vorgelegt werden soll. Emmanuel Macron kündigte am Mittwoch, dem 8. März, bei einer nationalen Gedenkfeier für die feministische Anwältin Gisèle Halimi anlässlich des Internationalen Tags der Frauenrechte an, dass er im Rahmen seiner geplanten institutionellen Reform die „Freiheit“, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, in der Verfassung verankern wolle. „Die Fortschritte aus den Parlamentsdebatten (…) werden es, wie ich hoffe, ermöglichen, diese Freiheit im Rahmen des Gesetzentwurfs zur Änderung unserer Verfassung, der in den nächsten Monaten vorbereitet wird, zu verankern“, erklärte der Staatschef im Justizpalast in Paris. Dieser Gesetzentwurf wird sich mit einer von Macron geplanten umfassenden Reform der Institutionen befassen, …

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