Schlagwort: Rassismus

  • Rassismus in der Nationalversammlung: Emmanuel Macron zeigt sich „verletzt“ wegen „unerträglicher Worte“

    Rassismus in der Nationalversammlung: Emmanuel Macron zeigt sich „verletzt“ wegen „unerträglicher Worte“

    Der Präsident sei verärgert über rassistische Beleidigungen, die sowohl im Plenarsaal als auch außerhalb des Plenarsaals nicht tolerierbar seien, hieß es am Donnerstagabend, dem 3. November, aus dem Umfeld des Staatschefs. „Soll er doch nach Afrika zurückkehren“. Emmanuel Macron zeigt sich betroffen von diesen „unerträglichen Worten“, die ein Abgeordneter des Rassemblement National am Donnerstag, dem 3. November, gegenüber einem Abgeordneten von La France Insoumise ausgerufen hatte. Macron drückte seine Unterstützung für den so beleidigten Parlamentarier aus, wie das Umfeld des Staatschefs am Donnerstagabend mitteilte. „Der Präsident fühlt sich durch diese Worte verletzt, die sowohl im Plenarsaal als auch außerhalb des Plenarsaals nicht tolerierbar sind. Unterstützung für den beleidigten Parlamentarier“. Während einer Rede des aus dem Kongo stammenden LFI-Abgeordneten Carlos Martens Bilongo über das „Drama der illegalen Einwanderung“ warf der RN-Abgeordnete Grégoire de Fournas ein „sol…

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  • „Alle Crack-Dealer sind Senegalesen“: Neue Klage gegen Éric Zemmour wegen Rassenhass

    „Alle Crack-Dealer sind Senegalesen“: Neue Klage gegen Éric Zemmour wegen Rassenhass

    La Maison des Potes, eine Antidiskriminierungsorganisation, tritt als Zivilklägerin gegen Éric Zemmour wegen Aufstachelung zum Rassenhass auf. „Alle Crack-Dealer sind Senegalesen“, sagte Éric Zemmour am 13. Mai 2021 auf dem Sender CNews. Angesichts dieser Äußerungen hat die Antidiskriminierungsorganisation La Maison des Potes eine Zivilklage gegen den Polemiker wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“ eingereicht, wie die zeitung Le Parisien am Freitag berichtete. Mit dieser Klage will La Maison des Potes den Stopp der Kandidatur von Eric Zemmour für die Parlamentswahlen im Departement Var erreichen. Zuvor hatte Eric Zemmour am 25. März 2021 auch auf dem Sender CNews gesagt, dass „die meisten Crack-Verkäufer illegale Senegalesen sind“. Weniger als zwei Monate später, am 13. Mai 2021, sagte der nunmehrige Präsidentschaftskandidat von „Reconquête!“, dass „alle Crack-Händler Senegalesen sind“. Dies führte zu Wut und Empörung in der senegalesischen Diaspora. Für La Maison des Potes waren diese…

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  • Aveyron: Ermittlungen nach rassistischen Beleidigungen gegen verschleierte Frauen

    Aveyron: Ermittlungen nach rassistischen Beleidigungen gegen verschleierte Frauen

    Eine Frau, die sich als Polizistin ausgab, griff zwei verschleierte Frauen in Onet-le-Château an und beleidigte sie rassistisch. Die Szene wurde gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet.

    Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem am Montag, 2. Mai, in Onet-le-Château im Département Aveyron verschleierte Frauen rassistisch angegriffen wurden, wie France Bleu Occitanie und France 3 Occitanie am Dienstag, 3. Mai, berichten. Die Beleidigungen wurden von einer Frau ausgesprochen, die sich als Polizeiinspektorin ausgab. Die Präfektur des Departements Aveyron, kündigt ebenfalls in einer Erklärung am Dienstag an, eine Klage wegen Amtsanmassung einzureichen.

    Die Ermittlungen wurden nach der Verbreitung eines Videos in sozialen Netzwerken eingeleitet, das eine Frau zeigt, die sich zwei verschleierten Frauen und einer dritten Person, die die Szene gerade filmt, nähert. Sie sagt zu ihnen: „Schämt ihr euch nicht? Du trägst den Hidschab und tanzt so, du machst TikTok Videos? Du kannst mich filmen, ich bin Polizeiinspektorin. Die Polizei kommt, um euch zu delogieren. Wir wollen keine Bougnouls und Nigger“.

    Die verschleierten Frauen fordern sie lachend auf, das Gesagte zu wiederholen, was die Angreiferin dann auch tut.

    Die Opfer sollen Anzeige erstatten.
    Die nationale Polizei erklärt, dass „die Urheberin dieser Beleidigungen entgegen ihrer Behauptung nicht der Polizei angehört“. Sie fordert „die von diesen Äußerungen betroffenen Personen auf, sich, wenn sie es wünschen, an die Polizeidienststelle in der Nähe ihres Wohnortes zu wenden, um eine Anzeige zu erstatten“.

    Nach Informationen von France Bleu Occitanie haben die beiden Opfer des rassistischen Angriffs am Dienstag tatsächlich Klage eingereicht. Die Organisation SOS Racisme teilte auf Twitter mit, dass sie ihre Rechtsabteilung zur Verfügung stellt, um ihnen zu helfen.

  • Senegal prangert Zemmours „primären Rassismus“ gegenüber der senegalesische Gemeinschaft an

    Senegal prangert Zemmours „primären Rassismus“ gegenüber der senegalesische Gemeinschaft an

    Der rechtsextreme Kandidat hatte erklärt, dass „die meisten“ ausländischen Straftäter Senegalesen seien und dass sie „nach Hause in den Senegal zurückgeschickt“ würden, wenn er zum Präsidenten gewählt würde. Senegal verurteilte am Sonntag, 27. März, über seinen Botschafter in Frankreich die „primär rassistischen“ Äußerungen des rechtsextremen französischen Präsidentschaftskandidaten Eric Zemmour gegenüber Senegalesen, die er als abzuschiebende Straftäter bezeichnet hatte. In der Sendung „Face à l’info“ auf Cnews am 13. Mai 2021 hatte Eric Zemmour erklärt, dass „alle Crack-Dealer in Paris Senegalesen“ seien. Außerdem erklärte Eric Zemmour bei einem Medientermin an der Porte de la Villette in Paris inmitten von Drogenabhängigen und Migranten am Freitag, dem 25. März, dass „die meisten“ ausländischen Straftäter Senegalesen seien und dass sie „nach Hause in den Senegal geschickt“ würden, wenn er zum Präsidenten gewählt würde. „Diese Äußerungen, die unbestreitbar primär rassistisch sind, s…

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  • Präsidentschaftswahlen: Zemmour will im Falle seiner Wahl Ministerium für „Remigration“ schaffen

    Präsidentschaftswahlen: Zemmour will im Falle seiner Wahl Ministerium für „Remigration“ schaffen

    Während seine Umfragewerte immer schwächer werden, radikalisiert Eric Zemmour seine Positionen immer mehr. Eric Zemmour, der seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine aufgrund seiner lange Zeit geäusserten Bewunderung für Wladimir Putin in der Wählergunst zurückgefallen ist, verstärkt seine rechtsextremen Grundlagen, um zu versuchen, seine Kampagne wieder in Gang zu bringen. Als Gast des Fernsehsenders M6 am Montag, 21. März, erklärte Zemmour, er wolle ein Ministerium für „Remigration“ schaffen. Dieses fremdenfeindliche Konzept, besteht darin, die Zwangsumsiedlung eines Teils der Bevölkerung organisieren zu wollen. Das Ziel von Eric Zemmour wäre es, „Ausländer, die man nicht mehr will“, auszuweisen. „Ich weise Straftäter und Kriminelle aus“, sagte der Kandidat, der das „Delikt der Illegalität, das es seit 2012 nicht mehr gibt“. wieder einführen will. „Das Ministerium für Remigration wird Mittel haben, es wird Charterflüge haben, wir werden Sammelflüge machen“, betonte Eric Zemmour und…

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  • Diskriminierung: SOS Racisme zeigt mit dem Finger auf Immobilienagenturen

    Diskriminierung: SOS Racisme zeigt mit dem Finger auf Immobilienagenturen

    Aktivisten von SOS Racisme, die sich als Wohnungseigentümer ausgaben, forderten 136 Immobilienagenturen auf, keine Mietanfragen von Personen außereuropäischer Herkunft anzunehmen. Fast die Hälfte stimmte zu.

    Die Aktivisten von SOS Racisme testeten 136 Immobilienagenturen per Telefon, indem sie sich als Wohnungseigentümer ausgaben, die eine Immobilie vermieten wollten. Die vermeintlichen Vermieter forderten die Agenturen auf, Bewerbungen von Personen außereuropäischer Herkunft auszuschließen.

    Lesen sie auch: Paris: Tausende demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt

    Ein Viertel der Agenturen sorgt selbst für die Diskriminierung von Mietinteressenten.
    48,5% der Agenturen widersetzten sich der Diskriminierung nicht, ein Viertel überließ es den Vermietern, die Unterlagen auszusortieren, und ein Viertel sorgte selbst für die Diskriminierung von Mietinteressenten. Seit dem ersten Test, den SOS Racisme vor drei Jahren durchführte, hat der nationale Immobilienverband Schulungen für die Leiter von Immobilienagenturen eingeführt. Nach Ansicht von SOS Racisme sind die Auswirkungen jedoch noch nicht spürbar.

  • Präsidentschaftswahlen: SOS Rassismus erhebt neue Klage gegen Eric Zemmour

    Präsidentschaftswahlen: SOS Rassismus erhebt neue Klage gegen Eric Zemmour

    Bereits am 17. Januar wurde der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat in erster Instanz wegen „Aufstachelung zum Hass“ verurteilt, weil er minderjährige alleinstehende Migranten als „Diebe“, „Mörder“ und „Vergewaltiger“ bezeichnet hatte. Der mehrfach wegen Aufstachelung zum Hass verurteilte Eric Zemmour hat in einem Interview mit dem Sender Public Sénat am Mittwoch, 26. Januar, erneut Einwanderern und Kindern von Einwanderern die Verantwortung für fast alle Straftaten in Frankreich zugeschrieben. Der Vorsitzende von SOS Racisme, Dominique Sopo, kündigte auf Twitter an, eine erneute Klage gegen den rechtsextremen Kandidaten einzureichen.

    „Es wird praktisch keine Kriminalität in Frankreich mehr geben“, wenn die Einwanderung auf null reduziert wird, antwortete Zemmour auf eine Frage einer Journalistin des Senders Public Sénat. „Was heißt das? Gibt es in diesem Land nur Einwanderer, die kriminell sind?“, hakte die Interviewerin nach. „…

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  • Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Der Politiker wurde von der Staatsanwaltschaft wegen siener Äusserungen am 29. September 2020 auf CNews der Beihilfe zur Aufstachelung zum Rassenhass und Rassenbeleidigung angeklagt. Éric Zemmour steht vor Gericht. Der rechtsextreme Polemiker und Präsidentschaftskandidat wurde am Mittwoch, 17. November, vor das Pariser Strafgericht geladen, um sich wegen seiner Äußerungen über unbegleitete minderjährige Migranten zu verantworten, die er auf CNews als „Diebe, Vergewaltiger und Mörder“ bezeichnet hatte. Zemmour erschien jedoch nicht persönlich bei der Anhörung, die um 9.30 Uhr begann, sondern hat sich von seinen Anwälten vertreten lassen. „Er ist nicht anwesend, um zu vermeiden, dass der Gerichtssaal in ein Fernsehstudio verwandelt wird“, sagte einer seiner Anwälte. Dreißig Nebenkläger Unterstützer von Eric Zemmour, die sich in der Gruppe Génération Z zusammengeschlossen haben, haben für 8.45 Uhr eine Kundgebung vor dem Gericht angekündigt. Éric Zemmour, der an kontroverse Auftritte und …

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  • Sechs NGOs fordern den Staat auf, Racial Profiling zu verbieten

    Sechs NGOs fordern den Staat auf, Racial Profiling zu verbieten

    Sechs Nichtregierungsorganisationen, darunter Amnesty International, kündigten am Mittwoch an, dass sie zum ersten Mal in Frankreich eine Sammelklage gegen den Staat starten werden, um „diskriminierende Identitätskontrollen“ durch die Polizei zu beenden. Diese Aktion findet vor dem Hintergrund einer Vertrauenskrise gegenüber der Polizei statt, der Gewalt und Rassismus vorgeworfen werden. Zum ersten Mal in Frankreich wurde am Mittwoch, dem 27. Januar, von einer Gruppe von Nichtregierungsorganisationen eine Sammelklage gegen den Staat gestartet, in der die Regierung unter Androhung rechtlicher Schritte aufgefordert wird, „diskriminierende Identitätskontrollen“ durch die Polizei zu beenden. Dieses Verfahren kommt nach einer Reihe von Vorfällen von Polizeigewalt und Rassismusvorwürfen gegen die Polizei, darunter der Angriff auf den schwarzen Musikproduzenten Michel Zecler Ende November. Es fällt auch mit dem Start des „Beauvau de la sécurité“ zusammen, einer großen nationalen Konsultation…

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