Schlagwort: Raffinerie

  • Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Die Blockaden in den französischen Raffinerien werden fortgesetzt. Die Streiks wurden am Donnerstag, dem 13. Oktober, nochmals verlängert. In diesem Zusammenhang forderte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen. Die Gewerkschaft CGT versucht die Ausweitung der Streik-Bewegung auf andere Sektoren der französischen Wirtschaft zu erreichen. Ein nationaler, branchenübergreifender Streiktag könnte nach Aussagen der Gewerkschaft „schon nächste Woche“ stattfinden.

    https://www.youtube.com/watch?v=NPUSNT8xBDc…

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  • Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Angesichts der anhaltenden Blockaden hat der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France vor einigen Tagen die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Armee zu requirieren. Eine Lösung, auf die schon die Regierung von Pierre Bérégovoy im Juli 1992 zurückgegriffen hatte. Benzinknappheit und blockierte Raffinerien: Könnte die Regierung die Armee einsetzen? Letzte Woche meinte der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France, Xavier Bertrand, gegenüber der Zeitung La Voix du Nord, dass er sich nicht dagegen aussprechen würde. Es gebe zumindest einen Präzedenzfall, der vor 30 Jahren in einem anderen Kontext stattgefunden habe. Im Juli 1992 sperrten wütende Fernfahrer, die gegen die Einführung des Punkteführerscheins protestierten, Straßen und Zugänge zu den Raffinerien und blockierten so die Versorgung der Tankstellen, gerade als die Menschen in den Urlaub fahren wollten. Premierminister Pierre Bérégovoy verhandelte zunächst und schickte dann die Armee. 500 Soldaten und Pan…

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  • Benzinknappheit: Elisabeth Borne ordnet Zwangsverpflichtungen von Raffinerie-Arbeitern an

    Benzinknappheit: Elisabeth Borne ordnet Zwangsverpflichtungen von Raffinerie-Arbeitern an

    Die Regierung steht unter Beschuss, da ein Drittel der Tankstellen von Engpässen betroffen ist. Daher kündigte Elisabeth Borne gestren Zwangsmassnahmen an, um die Treibstoffdepots des Konzerns Esso-ExxonMobil frei zu bekommen. Die Streiks für höhere Löhne wurden sowohl bei EssoExxonMobil als auch bei TotalEnergies verlängert.

    Die Regierung beschloss gestern, im Machtkampf zwischen den Streikenden der Raffinerien von TotalEnergies und Esso-ExxonMobil und den beiden Arbeitgebern hart durchzugreifen. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte an, Personal für die Öffnung der Treibstofflager des Konzerns Esso-ExxonMobil zu requirieren. Dort war am Montag von zwei Gewerkschaftsorganisationen, die auf Konzernebene die Mehrheit stellen (CFDT und CFE-CGC), ein Lohnabkommen geschlossen worden, das von der für die Raffinerien zuständigen Gewerkschaft CGT nicht anerkannt wird.

    Die Vereinbarung sieht eine Lohnerhöhung von 6,5% im Jahr 2023 vor und einePrämie von 3.000 €.

    Macron ist genervt
    Die Zwangsverpflichtung bei Esso-ExxonMobil – das Unternehmen hat drei Kraftstoffdepots in Frankreich, in Toulouse, Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) und Notre-Dame-de-Gravenchon (Seine-Maritime) – markiert eine deutliche Tonänderung seitens der Regierung. In der vergangenen Woche hatten mehrere Minister noch beruhigend auf Tarifparteien eingeredet und eine schnelle Rückkehr zur Normalität versprochen, bis Emmanuel Macron eingriff.

    Der Staatschef, der von der Situation genervt und sich ihrer politischen Brisanz in der Öffentlichkeit bewusst ist, rief am Montag die Ölkonzerne und Gewerkschaften zu „Verantwortung“ auf und betonte, dass die „Blockade“ der Treibstoffdepots „keine Art zu verhandeln“ sei, und wies Elisabeth Borne an, eine Krisensitzung einzuberufen. Die Premierministerin kam dieser Aufforderung nach und der Ton der Regierung wurde deutlich schärfer.

    Bereits gestern Morgen sprachen mehrere Minister von möglichen Zwangsmassnahmen. „Ich glaube, dass die Premierministerin sehr deutlich gemacht hat, dass wir zu gegebener Zeit, d. h. sehr bald, Verantwortung übernehmen werden, aber ich glaube, dass man in einer ersten Phase den Verhandlungen eine Chance geben muss“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire gestern Morgen im Hinblick auf die Situation bei TotalEnergies. „Entweder die Verhandlungen beginnen jetzt und führen schnell zum Erfolg und die Treibstoffdepots werden schnell wieder geöffnet, oder wir werden andere Mittel einsetzen, die uns zur Verfügung stehen, einschließlich Zwangsmassnahemn“, warnte Le Maire und erklärte, dass es sich nur noch um „eine Frage von Stunden“ handle.“

    Die Streiks werden trotz des Drucks der Regierung fortgesetzt.
    Die Drohungen der Regierung hatten nicht die gewünschte Wirkung. Gestern Morgen haben die Mitarbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in der Normandie, des Treibstofflagers in Flandern und der „Bioraffinerie“ in La Mède (Bouches-du-Rhône) beschlossen, ihre Streiks fortzusetzen. Gestern haben sich auch die Autobahntankstellen des Argedis-Netzes, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, den streiks angeschlossen. Auf Seiten von Esso-ExxonMobil verlängerten die beiden Raffinerien in Notre-Dame-de-Gravenchon und Fos-sur-Mer ihre Streiks, zu denen die Gewerkschaften FO und CGT aufgerufen hatten.

    Nachdem die in den Regionen Hauts-de-France und Île-de-France bereits sehr ausgeprägten Engpässe auf andere Regionen übergriffen, entschied sich die Regierung nun also für Zwangsmassnahmen, wie es bereits Nicolas Sarkozy 2010 getan hatte, als er im Rahmen des Widerstands gegen seine Rentenreform mit ähnlichen Blockaden konfrontiert war.

    Eric Sellini, CGT-Koordinator bei TotalEnergies, warnte: „Im Falle von Zwangsmassnahmen werden wir vor Gericht gehen, um sie annullieren zu lassen“.

    „Bei Total haben die Gewerkschaften zur Aufnahme von Verhandlungen aufgerufen. Die Geschäftsleitung hat positiv reagiert. Ich hoffe, dass die Gewerkschaften die ausgestreckte Hand ergreifen werden, denn der soziale Dialog ist immer fruchtbarer als der Konflikt. Andernfalls wird die Regierung auch hier handeln, um die Situation zu deblockieren“, sagte Premierministerin Borne in der Nationalversammlung nach heftiger Kritik durch die Opposition. Die Rechte und die extreme Rechte kritisierten „mangelnde Antizipation“ und „Hektik“, während die Linke „Drohungen für die Arbeitnehmer, aber Streicheleinheiten für die Arbeitgeber“ anprangerte…

  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Kurz zuvor war auch der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme im Département Seine-Maritime verlängert worden. Die Streikbewegung lässt trotz der Drohungen der Regierung nicht nach. Der Streik wird bei TotalEnergies an allen Standorten des Konzerns verlängert, wie die CGT am Mittwoch, dem 12. Oktober, bekannt gab. „Die Raffinerie in Donges im Département Loire-Atlantique ist in den Streik eingetreten“, bestätigt Eric Sellini, der Koordinator der Gewerkschaft. Kurz zuvor war der Streik bereits in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme (Seine-Maritime) verlängert worden. Die Regierung kündigt Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern an. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte am Dienstag die Verpflichtung von Personal an, um die Treibstoffdepots des Esso-ExxonMobil-Konzerns wieder zu aktivieren. Die Regierungschefin erwägt auch die Möglichkeit, dasselbe bei TotalEnergies zu tun. „Das ist ein Scheitern des sozialen Dialogs“, bedauert Geoffrey Caillon,…

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  • Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Die französische Regierung forderte am Dienstag die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um „die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depots und die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen“. Diese Drohung blieb jedoch wirkungslos und die Streikenden setzen sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil ihre Streiks fort.

    Die Regierung, die unter starkem Beschuss der Opposition steht, forderte am Dienstag, dem 11. Oktober, die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um die Situation zu lösen. Die Streikenden geben jedoch nicht nach und verlängerten sogar die Streiks sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil.

    „Wenn es Verhandlungsvorschläge gibt, muss man sie aufgreifen. Sonst ist es kein Streik mehr, um Ergebnisse zu erzielen, sondern ganz einfach eine Blockade des Landes, und das ist nicht akzeptabel“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire auf France Info.

    „Wenn die CGT es kategorisch ablehnt, diese Verhandlungen zu führen, werden wir kein anderes Mittel haben, als die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depotsund die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen, ganz einfach deshalb, weil unsere Landsleute nicht Kollateralopfer eines sozialen Konflikts zwischen einer Gewerkschaftsorganisation und einem Privatunternehmen sein dürfen“, betonte der Wirtschaftsminister.

    „Die Regierung ruft dazu auf, dass die Gesamtheit der Blockaden unverzüglich aufgehoben wird. Andernfalls werden wir unsere Verantwortung übernehmen, d.h. wir könnten uns veranlasst sehen, sie aufzuheben“, warnte Regierungssprecher Olivier Véran auf RTL am Tag nach einer Krisensitzung bei Premierministerin Elisabeth Borne.

    „Die Geschäftsleitung von TotalEnergies hat Recht, wenn sie die Aufhebung der Blockaden fordert, bevor sie in die Verhandlungen geht“, so der Regierungssprecher.

    „Heute Morgen haben die Beschäftigten mit großer Mehrheit für die Fortsetzung des Streiks gestimmt, wir warten immer noch auf nähere Angaben zu den Verhandlungen seitens der TotalEnergies-Geschäftsleitung“, stellte Eric Sellini, CGT-Koordinator, seinerseits fest.

    Der TotalEnergies-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden US-Dollar.

    Die Raffinerie in der Normandie, das Treibstofflager Flandres in der Nähe von Dünkirchen und die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) setzen den Streik fort, dem sich heute auch Autobahntankstellen des Argedis-Netzes, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, anschlossen.

    „Infragestellung des Streikrechts“
    Auf Seiten von Esso-ExxonMobil verlängerten die beiden Raffinerien Notre-Dame-de-Gravenchon (Seine-Maritime) und Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) die Streiks, zu denen die Gewerkschaften FO und CGT aufgerufen hatten, obwohl am Vortag ein Lohnabkommen von zwei Organisationen unterzeichnet worden war, die auf Konzernebene, nicht aber auf Ebene der Raffinerien die Mehrheit der Angestellten vertreten, wie die CGT mitteilte.

    Im Falle einer Requirierung durch die Behörden „werden wir vor Gericht gehen, um sie annullieren zu lassen“, versichert die CGT und beklagt „eine Infragestellung des Streikrechts“.

    Von Nord- bis Südfrankreich spielten sich die gleichen Szenen ab: geschlossene Tankstellen, endlose Warteschlangen, steigende Preise und eine gedrückte Stimmung.

    „Wir sind nicht hier, um das Leben der Franzosen zu blockieren, sondern um würdige Lebensbedingungen zu fordern“, sagt Lionel Arbiol, Sprecher der CGT Esso.

    Olivier Véran seinerseits versprach die Wiederherstellung eines „normalen Betriebs innerhalb von 15 Tagen“, d. h. noch vor den französischen Herbstferien.

    Die Opposition gibt der Regierung die Schuld an der Krise: Die Rechte und die extreme Rechte kritisierten „mangelnde Antizipation“ und „Hektik“, während die Linke „Drohungen gegen die Arbeitnehmer, aber Streicheleinheiten für die Bosse“ anprangerte.

  • Benzinknappheit: Über 20% der französischen Tankstellen ohne Benzin

    Benzinknappheit: Über 20% der französischen Tankstellen ohne Benzin

    Die Gewerkschaft CGT will zwar ab Montag Verhandlungen aufnehmen, bestreikt aber weiterhin die Raffinerien und Kraftstoffdepots von TotalEnergies.

    Als Folge der Streiks hatten 20,7% der französischen Tankstellen Schwierigkeiten mit mindestens einem Produkt, wie eine Zählung des Ministeriums für Energiewende am Samstag um 13.00 Uhr ergab. „Die Regionen Hauts-de-France und Ile-de-France sind weiterhin besonders betroffen, auch wenn sich die Lage dort leicht verbessert“, so die Behörden. Im Departement Pas-de-Calais haben immer noch 41% der Tankstellen Schwierigkeiten, d. h. es gibt Unterbrechungen bei mindestens einem Kraftstoff.

    „Es gibt kein allgemeines Versorgungsproblem in unserem Land, es ist wichtig, das noch einmal zu sagen“, kommentierte Verkehrsminister Clément Beaune am Samstag, dem 8. Oktober, die Situation. „Wir appellieren an die Unternehmen und die Gewerkschaften, Verantwortung zu übernehmen, wie es die Premierministerin gestern gesagt hat, damit die Situation so schnell wie möglich gelöst wird“.

    Die CGT von TotalEnergies ist federführende Gewerkschaft bei einem Streiks in den Raffinerien und Depots der Total-Gruppe, der zu erheblichen Versorgungsengpässen an Tankstellen führt. Nach zehntägigen Streiks, die die größte Raffinerie des französischen Konzerns und zwei weitere des Konzerns Esso-ExxonMobil zum Stillstand brachten, schlug die CGT nun vor, auf ihre Forderungen nach mehr Einstellungen und Investitionen in Frankreich zunächst zu verzichten und Verhandlungen über ihre Lohnforderungen mit der Konzernspitze aufnehmen zu wollen.