Schlagwort: Radikalisierung

  • Hochsicherheitsgefängnis im Dschungel: Frankreich baut „Bollwerk gegen Drogenbanden“ in Guyana

    Hochsicherheitsgefängnis im Dschungel: Frankreich baut „Bollwerk gegen Drogenbanden“ in Guyana

    Frankreich setzt ein klares Zeichen: Inmitten des tropischen Regenwalds von französisch Guyana entsteht bis 2028 eine Hochsicherheitshaftanstalt. In Saint-Laurent-du-Maroni, einem Ort mit langer Gefängnisgeschichte, soll jetzt eine Gefängnisanlage entstehen, die den gefährlichsten Drogenbossen und radikalisierten Gefangenen den Zugriff auf ihre Netzwerke unmöglich machen soll. Die Entscheidung ist mehr als nur ein infrastrukturelles Großprojekt – sie ist ein politisches Statement. Ein Dschungelprojekt mit Signalwirkung 500 Gefangene wird die neue Anstalt aufnehmen können. 60 Plätze davon sind für besonders gefährliche Drogenhändler reserviert, weitere 15 für radikalisierte Insassen. Die restlichen Kapazitäten dienen der Entlastung der völlig überfüllten Justizvollzugsanstalten in der Region und Frankreich insgesamt. Die Kosten? Satte 400 Millionen Euro. Die Wahl des Standorts ist kein Zufall – Saint-Laurent-du-Maroni liegt direkt an der Grenze zum Suriname, ein Brennpunkt im transatlan…

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  • Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Jean-Rémi Girard, Präsident der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges, sprach am Montag, dem 23. Oktober, auf dem Sender Franceinfo über den Umgang mit radikalisierten Schülern.

    Nach den Herbstferien werden in Frankreich 183 Schülerinnen und Schüler nicht mehr ihre Schule besuchen dürfen, nachdem sie während der Ehrungen der ermordeten Lehrer Samuel Paty und Dominique Bernard auffällig geworden sind oder protestiert hatten. Gabriel Attal will nicht, dass diese Schüler in den Unterricht zurückkehren, bevor sie vor einen Disziplinarausschuss gestellt wurden. „Das ist eine Schutzmaßnahme und existiert auch in anderen Situationen“, erklärte Jean-Rémi Girard, Vorsitzender der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges.

    Für Girard ist das eine gute Lösung. „Wir sprechen von Schülern, die sich den Terrorismus entschuldigt haben, die möglicherweise bedrohliche Worte gegenüber dem Lehrkörper oder dem Personal des Bildungswesens geäussert haben. Das sind genau die Fälle, für die die Sicherungsmaßnahme vorgesehen wurde“, erläutert er. In diesen Fällen wird die Anwesenheit des Schülers in der Schule als gefährlich eingestuft. Die Disziplinarräte sollten innerhalb von 15 Tagen nach Schulbeginn stattfinden. „Diesen Schülern droht der endgültige Ausschluss aus ihrer Schule“, so Jean-Rémi Girard.

  • Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Als Gabriel Attal am Donnerstag auf France 2 interviewed wurde, meinte der französische Bildungsminister, dass manche „Schüler aus unseren Einrichtungen herausgenommen werden müssen“. Wie kann man nach den Morden an den Lehrern Samuel Paty und Dominique Bernard die Radikalisierung bestimmter Schüler verhindern? Für Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober in der Sendung „L’Evénement, l’interview“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, müssen zunächst alle erdenklichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Bildungsgemeinschaft zu schützen. Wenn Lehrer „Schüler melden, die potenziell eine Bedrohung darstellen, führt das Schutzprinzip dazu, dass man eine andere Lösung finden muss“. Der Bildungsminister will solche Jugendliche in Absprache mit dem Innen- und dem Justizministerium „aus unseren Schulen herausholen“. „Wir müssen an spezialisierte Strukturen denken“, denn „wir kämpfen nicht mehr mit gleichen Waffen“. Gabriel Attal sprach von „wahrscheinlich mehreren Dutzend“ Minderjä…

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