Schlagwort: Radarüberwachung

  • Toulouse: Moderne Blitzer kontrollieren jetzt Sicherheitsgurte und die Benutzung von Telefonen

    Toulouse: Moderne Blitzer kontrollieren jetzt Sicherheitsgurte und die Benutzung von Telefonen

    Im Großraum Toulouse werden neue Radargeräte getestet, die in der Lage sind, nicht nur Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße zu kontrollieren, sondern auch das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten und die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt zu erkennen.

    Nach Informationen von Le Figaro werden in der Metropole Toulouse bald neue städtische Blitzer aufgestellt. Diese Geräte, die so genannten „équipements de terrain urbain“ (ETU), werden ab dieser Woche zunächst in der Region Doubs auf dem Gebiet des Pays de Montbéliard installiert.

    Geschwindigkeitskontrolle, Anlegen des Sicherheitsgurtes und Benutzung des Mobiltelefons
    Die neuen Radargeräte werden zunächst nicht zur Verhängung von Bußgeldern eingesetzt. Neben Geschwindigkeitskontrollen und Rotlichtverstößen werden sie in der Lage sein, das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten und die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt zu analysieren und zu ahnden.

    Zulassung des Geräts für 2022 geplant
    Die Geräte werden hauptsächlich in Gebieten mit hoher Unfallhäufigkeit installiert. Die Tests im Großraum Toulouse werden in den nächsten Tagen beginnen. Insgesamt werden in dieser Versuchsphase, die zu einer nationalen Zulassung des Systems führen soll, 100 leere Kabinen und 20 einsatzbereite Radare in den Großräumen Doubs und Toulouse installiert. Der Versuch soll bis 2022 fortgesetzt werden, bevor die neuen Radargeräte endgültig zugelassen und installiert werden.

  • Strassenverkehr: Drohnen, Anti-Lärm… neue Überwachungsgeräte kommen in Frankreich zum Einsatz

    Strassenverkehr: Drohnen, Anti-Lärm… neue Überwachungsgeräte kommen in Frankreich zum Einsatz

    Blitzer werden seit 1974 auf französischen Straßen eingesetzt, um überhöhte Geschwindigkeiten zu bestrafen. In diesem Herbst nun soll ein neuer Blitzer-Typ in einigen Städten Frankreichs, darunter Toulouse, getestet werden, ein weiterer befindet sich in der Versuchsphase.

    Sie bestrafen Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren von roten Ampeln oder den zu geringen Abstand zwischen Fahrzeugen… Bei Autofahrern sehr unbeliebt, dienen sie in erster Linie dazu, Straßen und Verkehr sicherer zu machen.

    Und für die Sicherheit hat Frankreich mit nicht weniger als vierzehn verschiedenen Radargeräten nicht an Mitteln gespart. Ein fünfzehntes soll im September in vielen Städten, darunter auch Toulouse, installiert werden.

    Dieses brandneue System ist nicht dazu da, die Geschwindigkeit zu messen, sondern den Lärm. Besonders Motorräder werden von diesem Gerät erfasst. Das Ziel? Die Lautesten zu bestrafen, die Lärmbelästigungen durch den Verkehr zu bekämpfen und die Rennen in der Stadt zu stoppen.

    Radar bald auf Drohnen installiert?
    Eine weitere, ganz neue Art von Radar wird gerade getestet: Radare, die auf Drohnen installiert sind. Besonders effektiv, weil nicht zu erkennen, werden sie erst dann zum Einsatz kommen können, wenn einige rechtliche Hürden, wie ein Überflugverbot über Autobahnen oder Privatgelände, beseitigt sind.

    Seit 1974 gab und gibt es etwa fünfzehn verschiedene Radargeräte, die täglich die undisziplinierte Autofahrer blitzen. Das klassische feststehende Radar und das feststehende Doppelrichtungsradar sind die bekanntesten und auf der Straße am häufigsten anzutreffenden. Es gibt auch Radare, die es erlauben, die PKWs von LKWs zu unterscheiden oder Radare, die den Sicherheitsabstand messen.

    Zusätzlich zu den fest installierten Radaren gibt es Geräte, die punktuell zur Überwachung des Verkehrs aufgestellt werden. Und dann kennen wir noch die mobilen Radare, die man als den Vorläufer der Drohnen betrachten könnte. Eingebaut in zivile, nicht gekennzeichnete Fahrzeuge, blitzen sie sogar Autos, die sie mit überhöhter Geschwindigkeit überholen.