Schlagwort: Protest

  • Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Gabriel Attal hielt am Mittwoch, den 21. Februar, eine Pressekonferenz ab, da sich die Blockaden im Vorfeld der großen Landwirtschaftsmesse von Paris häufen. Die Landwirte zeigen sich jedoch nicht überzeugt und fordern Taten. Weil auf einigen Autobahnen die Blockaden weitergehen, wurde am Mittwoch, dem 21. Februar, die Pressekonferenz von Gabriel Attal mit Spannung erwartet. Der Premierminister wollte zeigen, dass die Anfang Februar eingegangenen Verpflichtungen auf dem besten Weg sind, eingehalten zu werden. Zu den Ankündigungen gehörten ein neues Landwirtschafts-Gesetz, mehr Visa für ausländische Saisonarbeiter und eine Lockerung der Vorschriften für Pestizide. Die Ankündigungen scheinen die Landwirte jedoch immer noch nicht überzeugt zu haben. „Die Rechnung geht nicht auf“Auf der A62, nur wenige Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz, schüttet ein Traktor Gülle auf die Fahrbahn. „Solange nichts unterschrieben wird, werden wir hier bleiben“, sagt der Landwirt Vincent Chabalier geg…

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  • Umwelt: In Saint-Malo bildet sich Widerstand gegen großes Fischfangschiff

    Umwelt: In Saint-Malo bildet sich Widerstand gegen großes Fischfangschiff

    Die „Annelies-Ilena“, ein 145 Meter langes Fabrikschiff, das täglich 400 Tonnen Fisch fangen und verarbeiten kann, bringt Fischer, Umweltschützer und Aktivisten auf die Barrikaden.

    Am Hafen bilden Fischer, Aktivisten, Umweltschützer und Abgeordnete eine Menschenkette aus Protest gegen die „Annelies-Ilena„, diesen Fabriktrawler, der zu groß ist, um in den Hafen von Saint-Malo (Departement Ille-et-Vilaine) einzufahren. Umweltschützer prangern die zerstörerischen Fischereipraktiken an. „Dieses Schiff ist ein Symbol sowohl für die Umweltzerstörung als auch für den Gigantismus, der die Ozeane zerstört und plündert. Es ist auch ein Symbol für die Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Fischerei“, beklagte Marie Toussaint, Europaabgeordnete der Partei Europe Écologie-Les Verts.

    Mit einer Länge von 145 Metern ist das Schiff 13 Mal so groß wie ein durchschnittlicher französischer Trawler. „Das Schiff kann 400 Tonnen pro Tag fangen. Als ich Seemann war, konnte ich mit 10 Tonnen Fisch pro Jahr rentabel arbeiten und gut von meinem Beruf leben“, sagt Charles Braine von der Vereinigung Pleine mer gegenüber dem Sender Franceinfo. Die Demonstranten fordern die Rücknahme des aktuellen Fahrplans für die Fischerei, der am Freitag, dem 16. Februar im Regionalrat der Bretagne diskutiert wurde. Dieser begünstige für die industrielle Fischerei.

  • Bauernproteste: Die Aktionen gehen in ganz Frankreich weiter

    Bauernproteste: Die Aktionen gehen in ganz Frankreich weiter

    Wenige Tage vor der Eröffnung der großen Landwirtschaftsmesse von Paris befindet sich die französische Landwirtschaft noch immer in Aufruhr. Am Montag, dem 19. Februar, kam es in ganz Frankreich zu neuen Aktionen der Landwirte. Am Montag, dem 19. Februar, setzten die Landwirte in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) ihre Protestaktionen fort. Auf dem Vorplatz der Präfektur wurde Mist ausgekippt. Ziel war es, die Regierung an ihre Verpflichtungen zu erinnern. „Die Minister müssen wissen, dass sie nicht kommen müssen, wenn sie nichts bringen, wir werden sie nicht empfangen, wir werden sie nicht empfangen! Wir sind nicht dazu da, die Kommunikation oder die Facebook-Seite der Ministerien aufzupeppen“, warnt Laurent Depieds, Präsident des Bauernverbands FDSEA des Departements Alpes-de-Haute-Provence. Neue Aktionen für Mittwoch versprochenMarseille, Lille und Dunkerque (Departement Nord), Toulouse (Departement Haute-Garonne): Am Montag mobilisierten sich überall in Frankreich erneut prot…

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  • Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Parallel zu Protesten der Bauern organisieren Taxifahrer ab 7 Uhr Straßensperren. Die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône fordert die Menschen auf, „ihre Fahrten vorausschauend zu planen“. Die Mobilisierung der Landwirte im Departement Bouches-du-Rhône nimmt heute Morgen, nur wenige Tage vor der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse in Paris, wieder zu: Es wird ein „schwarzer Montag“ auf den Straßen rund um Marseille erwartet, berichtet der TV-Sender France Bleu Provence. Es wurden zwei große Demonstrationszüge mit dem Ziel Marseille angemeldet: Ein erster startete um 6.45 Uhr in Trets, der zweite um 7.30 Uhr in Aix-en-Provence. Die beiden Demonstrationszüge sollen sich auf der A51 treffen, um dann über die A7 nach Marseille zu gelangen. Die Landwirte wollen dann über den Alten Hafen und das Hôtel de Région zur Präfektur ziehen.

    „Wir wollen den Druck auf die Regierung aufrechterhalten“, erklärt Fabien Doudon, Winzer i…

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  • Bauernproteste: Neue Aktionen in mehreren französischen Departements

    Bauernproteste: Neue Aktionen in mehreren französischen Departements

    Nachdem die Proteste nach den jüngsten Ankündigungen der französischen Regierung nachzulassen schienen, versammelten sich wütende Landwirte am Samstag, dem 17. Februar, erneut, um Druck auf die Exekutive auszuüben. Das war insbesondere in den Departements Tarn und Doubs der Fall. Am Samstag, dem 17. Februar, kehrten die Traktoren nach Gaillac (Departement Tarn) zurück. Von dort war die Protestbewegung der Landwirte vor einigen Wochen ausgegangen. Diesmal entschieden die protestierenden Bauern sich dafür, eine Mauer vor dem Zentrum für öffentliche Finanzen in Gaillac zu errichten. „Wir bauen eine Mauer, weil wir im Moment den Eindruck haben, dass die Regierung, dass Herr Attal, gegen eine Mauer anläuft, nämlich die Zentralverwaltung“, erklärt Marie-Line Bruel, Ko-Präsidentin der bauerngewerkschaft FDSEA des Departements Tarn, gegenüber dem Sender Franceinfo. „Es hat sich inhaltlich nichts getan“Dem Aufruf der „Coordination rurale“ folgend, versammelten sich auch 80 Landwirte in Besançon…

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  • Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Rund 100 Milchbauern demonstrieren am Dienstag seit 10 Uhr in der französischen Hauptstadt, um bessere Milchpreise zu fordern. Eine Demonstration von Milchbauern wurde für Dienstag, den 13. Februar, am Vormittag zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm angesetzt. Etwa 100 Milchbauern versammeln sich ab 10 Uhr vor der Nationalversammlung, um auf ihre Arbeitsbedingungen und den niedrigen Milchpreis aufmerksam zu machen. Anschließend wollen sie unter dem Eiffelturm kostenlos Milch verteilen.

    Die APLI (Vereinigung der unabhängigen Milcherzeuger) hat die Bewegung ins Leben gerufen. „Heute ist die Regierung dabei, kleine Maßnahmen umzusetzen, um zu versuchen, die Landwirten zu beruhigen, aber das Problem ist viel schwerwiegender, es ist strukturell, und es ist ein Preisproblem“, erklärte Adrien Lefèvre, Sprecher des Verbands, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Adrien Lefèvre verweist insbesondere auf unlauteren W…

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  • Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen stoppten die französischen Landwirte Anfang Februar nach mehreren Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal vorläufig ihren Protest.

    „Es gab nicht einmal den Anfang von Gesprächen“. Der Präsident der Landwirtschafts-Gewerkschaft FNSEA, Arnaud Rousseau, warnte die Regierung am Sonntag, dem 11. Februar, 12 Tage vor der Eröffnung der großen Landwirtschaftsmesse, die vom 24. Februar bis zum 3. März in Paris stattfindet. Als Gast des Senders BFTMV zog der Chef der größten Bauerngewerkschaft eine Wiederaufnahme der Aktionen der Landwirte in Betracht, wenn bis dahin keine konkreten Anstrengungen unternommen würden. „Wir sind nicht im richtigen Tempo (…), wir müssen das Tempo beschleunigen“, warnte Rousseau.

    Arnaud Rousseau erklärte, dass er zwar am Dienstagnachmittag von Premierminister Gabriel Attal empfangen werden solle, aber „seit 10 Tagen“ und der Aussetzung der Blockaden und Aktionen der Landwirte habe es „kein Ministertreffen“ gegeben, weder mit dem Landwirtschaftsminister noch mit dem Premierminister. „Wir haben sehr konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt (…). Wenn man sich über uns lustig macht, könnte der Empfang des Staatspräsidenten am Tag der Eröffnung der Messe natürlich nicht unter den klassischen Bedingungen stattfinden“, warnte Arnaud Rousseau.

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen brachen die Demonstranten Anfang Februar nach drei Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal zu so unterschiedlichen Themen wie Pestiziden, Renten für Landwirte oder synthetisch hergestelltem Fleisch ihre Proteste ab. „Wir wollen konkrete Entscheidungen sehen, die sich in den Betrieben bemerkbar machen“, sagte der Chef der FNSEA, auch wenn „wir verstehen, dass wir, was ein neues Gesetz betrifft, etwas Zeit brauchen“.

  • Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Die Umweltaktivistin Greta Thunberg wird am Sonntag, dem 11. Februar, in der Gironde erwartet, wo sie an einer Demonstration gegen die Ölförderung im Becken von Arcachon teilnehmen wird.

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg setzt ihren Aufenthalt in Frankreich fort, um gegen Projekte zu demonstrieren, die sie für umweltschädlich hält. Nachdem sie sich am Samstag, dem 11. Februar, mit anderen Aktivisten gegen den Bau der Autobahn A69 im Departement Tarn protestiert hatte, wird sie am Sonntag um 14 Uhr in Bordeaux zu einer Demonstration gegen die Erschliessung neuer Ölquellen im Becken von Arcachon erwartet.

    Ein Projekt des kanadischen Unternehmens Vermilion sieht vor, in La Teste-de-Buch im Becken von Arcachon acht neue Ölbohrungen durchzuführen. Der Antrag, der 2023 eingereicht wurde, sieht vor, dass die neuen Bohrungen von bereits bestehenden Plattformen aus vorgenommen werden.

    Laut der Mission Régionale d’Autorité Environnementale (MRAE) de Nouvelle-Aquitaine haben neuere Studien bisher unerschlossene Ölreserven identifiziert. Diese sollen sich in einer Tiefe von 2.200 bis 3.200 Metern befinden.

    Am 13. November gab die für die öffentliche Untersuchung des Projekts zuständige Kommissarin eine positive Stellungnahme zur Förderung dieses Erdölvorkommens ab.

    Das kanadische Unternehmen betreibt bereits rund 40 Bohrlöcher in der Nähe von Cazaux ebenfalls in der Gironde. Auf dem Gelände sollen täglich etwa 1.500 Barrel Öl gefördert werden.

    Das Cazaux-Vorkommen wurde 1959 entdeckt. Das Unternehmen Esso erhielt damals eine Konzession, die fünfzig Jahre lang laufen sollte. Im Jahr 2006 wurde diese jedoch von Vermilion aufgekauft. Im Jahr 2010 wurde die Konzession schließlich bis 2035 verlängert.

    „Das Vorkommen von Cazaux befindet sich in einem Gebiet mit vielfältigen Umweltsensibilitäten“, so die MRAE. In der Tat weist das betroffene Gebiet, das sich im Wald befindet, zahlreiche Umweltbesonderheiten auf: Natura-2000-Gebiete, Trinkwasserentnahmen, hohe Waldbrandgefahr.

    Für das Umwelt-Kollektiv „Stop Pétrole Bassin d’Arcachon“ ist das Projekt inkohärent mit dem Vorhaben der Regierung, den Verbrauch fossiler Energieträger bis 2028 um 35 % zu senken.

    Im Gespräch mit unseren Kollegen von 20 Minutes meinte der französische Umweltminister Christophe Béchu, dass man „aus einer Form von Umweltheuchelei herauskommen muss, die darin bestünde, die Förderungen in Frankreich zu schließen, um den Anteil des Öls, den wir importieren, zu erhöhen.“

    Das Hulot-Gesetz von 2017 schreibt vor, dass alle Öl- und Gasbohrlöcher in Frankreich bis 2040 stillgelegt werden müssen. Aber bis dahin „kann man in Frankreich noch etwas mehr als 15 Jahre lang fossile Brennstoffe fördern“, erklärt Francis Perrin, Forschungsdirektor am Iris (Institut für internationale und strategische Beziehungen), gegenüber 20 Minutes. Also könnte auch die Dauer der Ölförderung im Cazaux-Feld bis 2040 verlängert werden.

  • Aktivisten bewerfen Monet-Gemälde im Museum von Lyon mit Suppe

    Aktivisten bewerfen Monet-Gemälde im Museum von Lyon mit Suppe

    Claude Monets Gemälde „Le Printemps (Der Frühling)“ wurde im Musée des Beaux-Arts in Lyon von Umweltaktivisten mit Suppe bespritzt.

    Diese Aktion des Kollektivs Riposte Alimentaire fand etwa zwei Wochen nach einer ähnlichen Aktion im Louvre statt, bei der die Mona Lisa mit Suppe beworfen wurde.

    Das Gemälde „Le Printemps“ von Claude Monet wurde am Samstagnachmittag, den 10. Februar, im Musée des Beaux-Arts in Lyon mit Suppe bespritzt. Zu dieser Aktion bekannte sich das Kollektiv Riposte Alimentaire auf dem sozialen Netzwerk X.

    „Dieser Frühling wird der einzige sein, der uns bleibt, wenn wir nicht reagieren. Was werden unsere zukünftigen Künstler malen? Wovon werden wir träumen, wenn es keinen Frühling mehr gibt?“, skandierten die beiden Aktivistinnen des Umwelt-Kollektivs vor dem Gemälde.

    Mit dieser Aktion möchte Riposte Alimentaire auf die sich abzeichnende Klima- und Sozialkrise aufmerksam machen. Das Kollektiv fordert „die Aufnahme der Ernährung in das allgemeine System der sozialen Sicherheit“.

    Eine Aktion, die sofort zahlreiche Reaktionen auf dem sozialen Netzwerk X hervorrief.

    Die Oppositionspolitiker der Stadt Lyon kritisieren diese militante Aktion scharf.

    Am Sonntag, dem 28. Januar, hatte das Kollektiv bereits eine ähnliche Aktion im Louvre in Paris durchgeführt und Suppe gegen das Panzerglas geworfen, das „Die Mona Lisa“ schützt. Zwei Aktivistinnen wurden damals in Polizeigewahrsam genommen. Ein Richter ordnete an, dass die Aktivistinnen einen Beitrag an eine Vereinigung von Opferfamilien zu zahlen hätten, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

    In Frankreich werden für die Beschädigung von Kunstwerken maximal sieben Jahre Haft und 100.000 € Geldstrafe verhängt.

  • „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    Landwirte haben sich in einem Carrefour-Supermarkt in Lescar, in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques), ausgezogen, um ihre schlechten Lebensbedingungen und die großen Gewinnspannen der Industrie und des Handels anzuprangern.

    Kein Verspritzen von Gülle oder verschütteter Mist. Am Samstag, dem 3. Februar, zogen Landwirte der Confédération Paysanne stattdessen ihre Kleider aus. Sie taten das im Hypermarkt Carrefour in Lescar, in der Nähe von Pau (Departement Pyrénées-Atlantiques) vor den Augen der verblüfften und belustigten Kunden. Die Landwirte wollten damit ihre Lebensbedingungen und die Gewinnspannen der Industrie und des Handels anprangern.

    „Die Supermärkte und die Agrarindustrie ziehen uns nackt aus“, sagt Étienne Breton, Sprecher der Confédération paysanne du Béarn, in der Zeitung SudOuest. „Das monatliche Einkommen aus der Tätigkeit der Bauern liegt im Durchschnitt bei 1.200 Euro. Wenn man bedenkt, dass der Berufsstand durchschnittlich 55 Stunden pro Woche arbeitet, macht das 5,50 Euro pro Stunde (…) Hinter diesen Zahlen verbergen sich große Unterschiede, wie die 20 % der Bauern, die überhaupt kein Einkommen erzielen können“.

    Die 40 Landwirte aus den Departements Pyrénées-Atlantiques, Gers und Hautes-Pyrénées, die an der Aktion teilnahmen, haben vor sich Produkte ausländischer Herkunft gehortet. Im Visier hatten sie auch die Macht der „Einkaufszentralen, die allein über den Wert der Agrar- und Lebensmittelproduktion entscheiden“.